Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Betty:
Tyrolia Kalender 2026 von Stefan Herbke
Stimmungsvolle Fotos machen Lust auf einen Alpen-Urlaub
Für jeden Monat gibt es ein Blatt, dessen oberes Drittel der jeweiligen Hütte gewidmet ist.
Als Blickfang dient ein, dem jeweiligen Monat saisonal angepasstes, stimmungsvolles Foto der Hütte. Unterhalb des Bildes befindet sich der Hüttenname, sowie die Angabe der Höhe und des Alpenbereichs, in dem sich diese Hütte befindet.
Im folgenden Text erhalten die Leser*innen ausführliche Informationen über die jeweilige Hütte. Das alles wird knapp aber informativ dargestellt, ohne allzu viel Platz zu beanspruchen.
Den unteren Teil des Blattes nimmt ein zweispaltiges Kalendarium ein, in dem jedem Tag des Monats eine Zeile gewidmet.
Durch die gelungene Kombination einer optisch interessanten Aufmachung mit stimmungsvollen Fotos der Alpenhütten und nützlichen Informationen ist der Kalender „Himmlische Hütten“ ideal für alle, die die Alpen lieben. Man kann ihn sowohl einfach als Wandkalender nutzen – dann ist er ein ausgesprochener Blickfang – als auch zur Planung von Wanderungen oder Skitouren verwenden.
Rezensionen von Murksy:
Die Schule der magischen Tiere 16: Land unter! von Margit Auer
Endlich neue Abenteuer
Das Cover ist kunterbunt gestaltet mit teilweise Glanzdruck, der Lust aufs Lesen macht. Vor allem bei Kindern ist dieser erste Eindruck sehr wichtig. Meinem Sohn, der das Buch gelesen hat und mit mir nun die Rezension schreibt, hat das Cover sehr gut gefallen. Etwas weniger begeistert war er von den neu gestalteten Portraits der Figuren und Tiere.
Aber dies ist sowieso nur ein sehr subjektiver Eindruck. Anderen mögen die neuen Zeichnungen besser gefallen.
Wie immer dreht sich auch bei Band Nummer 16 die Kernfrage darum, welches Kind ein magisches Tier bekommt. Das Rätselraten diesbezüglich macht immer großen Spaß. Selbstverständlich gibt es neben dieser Frage aber auch wieder ein großes Abenteuer zu bestehen. Auch hierbei waren wieder alle Kinder und Gefährten gefordert. Zum Inhalt wollen wir aber nicht mehr verraten.
Der Schreibstil des Buches ist gewohnt flüssig und das Buch wurde sozusagen am Stück verschlungen. Ein paar englische Wörter, wie zum Beispiel Bodyguard und Cheerleader bremsten den Lesefluss. Aber das ist nicht weiter schlimm, da dadurch auch ein Lerneffekt einsetzte. Auch bisher unbekannte Wörter, wie Almanach und Poesi fanden so ihren Weg in den Wortschatz meines Sohnes. Im Nachwort der Autorin geht sie auf die Nutzung von Handys ein und den leider zunehmenden Einfluss von Social media. Diese Bemerkungen fand mein Sohn, der auch in der Schule schon mit dem Thema konfrontiert wird, sehr gut. Aktuelle Themen aufzugreifen, gibt dem Buch auch einen tieferen Sinn.
Zum Handwerklichen kann man nichts Negatives sagen, bis auf einen Satz, in dem die magischen Tiere aufgezählt wurden, siehe Seite 41. Dort wird ein Tier zweimal erwähnt. Ansonsten sind keine Fehler bemerkt worden.
Selbstverständlich ist jede Rezension eine subjektive Angelegenheit, Alter und Vorkenntnisse spielen eine Rolle. Auch werden sich Quereinsteiger trotz der kurzen Beschreibungen der Figuren etwas schwerer tun, was aber dem Lesespaß unserer Meinung nach keinen Abbruch tut.
Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Kopie, auch in Teilen unterliegt dem Urheberrecht.
Rezensionen von kabo16:
Das krasseste Tier der Erde von Kai Lüftner
Die Dynamik der Regenwürmer
Regenwürmer, sind sie wirklich die krassesten Tiere der Erde? Das behauptet zumindest der Titel von diesem tollen Buchcover.
Dieser Wurm sieht witzig aus, die echten braunen fallen einem da weniger ins Auge. Aber nach Lesen dieses Buches schauen wir alle öfters nach unten und freuen uns riesig über kleine Hügelchen im Rasen.
Denn nun wissen wir wer dort wohnt und emsig buddelt, wühlt und alles lockert.
"Und siehst du aus Erde ein Türmchen, bedank dich beim Regenwürmchen", es wäre wünschenswert, wenn dieses lehrreiche Buch viele Leser erreicht und sie diesen Spruch in Erinnerung behalten, oder wie meine Enkelin ihn nun immer lachend sagt.
In Reimform vom ersten Wurm bis zu ganz, ganz vielen Würmern wird hier über die Bedeutung dieses wirklich wichtigen Tieres berichtet.
Mit wenigen Sätzen, die sich einprägen und wunderschönen Illustrationen.
Weniger ist Mehr!
Am Ende des Buches findet man für ältere Kinder noch ein Wurmwissen.
Wie alle Bücher aus dem CalmeMara Verlag unterstützt man mit dem Kauf die Tier und Umwelt. Informationen dazu findet man am Anfang des Buches.
Also auch noch ein gutes Gefühl beim Kauf dieses wunderbaren Kinderbuches.
Rezensionen von ReiShimura:
A Good Girl's Guide to Murder von Holly Jackson
Veronica Mars trifft britischen Kleinstadtmord – Ein Krimi zum Miträtseln
Bereits Ende 2019 wurde dieses Buch erstmalig veröffentlicht. Aber erst knapp sechs Jahre später kam ich in den Genuss es lesen zu dürfen und wie man aufgrund meiner Wortwahl bereits merkt, war es ein großer Erfolg.
Wahrscheinlich habe ich die letzten Jahre unter einem Stein gelebt, denn von Holly Jackson hatte ich davor noch nie etwas gehört.
Dabei fällt diese Serie rund um Pippa eigentlich genau in mein Buch-Beuteschema. Auch wenn ich altersmäßig von meiner Jugend bereits etwas weiter entfernt bin, tauche ich gerne immer wieder mal in diese ein. Vor allem wenn mich das Buch sehr an eine meine Lieblingsserien "Veronica Mars" erinnert.
Von der ersten Seite weg hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen und ich habe das Buch nur sehr widerwillig aus der Hand gelegt. Pippa ist unglaublich sympathisch, zielstrebig und auch ein klein wenig nerdig. Altersmäßig könnte ich zwar Pippas Mutter sein, trotzdem habe ich sehr viel von ihr in mir wiedergefunden und konnte mich daher sehr gut mit ihr identifizieren. Ihr analytisches Denken, ihre Sturheit und ihr etwas eigenartiger Humor machen sie so einer ganz besonderen Heldin. Doch eine Heldin braucht auch immer einen Assistenten und Pip findet den in der Gestalt des Bruders des angeblichen Mörders. Ravi und Pip ergänzen sich perfekt und sind in Kombination einfach unschlagbar. Obwohl die Geschichte an vielen Stellen eher düster und manchmal auch traurig ist, haben mich die beiden immer wieder erheitert und zum Lachen gebracht.
Für ihr Schulprojekt rollt Pippa einen Mordfall in ihrer Heimatstadt noch einmal auf. Da sie im Gegensatz zu so ziemlich allen der Meinung ist, dass Sal Singh nicht seine damalige Freundin Andie getötet hat. Besonders gelungen fand ich hierbei, dass die Autorin nicht nur einfach die Geschichte erzählt. Sondern man darf zwischendurch auch Pips Notizen zu dem Fall lesen, es geht Tagebucheinträge, Gesprächsprotokolle und sogar fiktive Links zu Zeitungsartikeln. Dies alles macht das Buch umso realistischer und man bekommt wirklich das Gefühl, dass man an der Lösung des Falls beteiligt ist.
Der Spannungsbogen erstreckt sich sehr gut über das gesamte Buch. Natürlich gibt es immer wieder mal Phasen, an denen es etwas ruhiger wird und die Spannung abflacht, aber im Gegensatz zu anderen Büchern, war ich in diesem Fall sehr froh darüber. Denn dies gab mir die Möglichkeit einmal durchzuatmen und den Fall in meinem Kopf Revue passieren zu lassen.
Meiner Meinung nach merkt man dem Buch sehr deutlich an, dass die Autorin sehr gerne Dokumentationen über Kriminalfälle ansieht. Denn das Buch ist durchwegs logisch aufgebaut und man kann den Ermittlungsprozess sehr gut nachvollziehen. Die Geschichte lädt wirklich dazu ein, dass man sich Gedanken macht, wie es denn wirklich gewesen sein könnte und zu versuchen, ob man den Fall vor Pip und Ravi lösen kann. Denn, und dies ist meiner Meinung nach ein weiterer Pluspunkt in der Art und Weise wie das Buch aufgebaut ist, man weiß als Leserin immer genauso viel wie Pip.
Mir ist bewusst, dass es Erwachsene gibt, die aus Prinzip einen großen Bogen um Jugendliteratur machen, da sie ihrer Meinung nach nicht anspruchsvoll genug ist. Dieses Buch ist für mich aber wieder einmal ein Beweis dafür, dass man dieses Genre nicht unterschätzen darf. Denn ich habe genug Krimis gelesen, die sich dezidiert an Erwachsene richten, die nicht so gut konstruiert, nicht so spannend und sprachlich ausgereift waren.
Ich habe mich nur schwer von Pippa Fitz-Amobi verabschieden können und war wirklich ein wenig traurig, als ich das Buch beendet hatte. Zu meiner großen Freude handelt es sich hierbei aber um den Auftakt einer Serie rund um Pip. Theoretisch könnte man dieses Buch aber als Einzelband lesen, da die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Wobei ich stark bezweifle, dass dies jemand tun möchte.
Dieses Buch möchte ich allen ans Herz legen, die gerne Kriminalromane lesen und Spaß daran haben mitzuraten und mitzuermitteln. Denn dieses Buch ist einfach eine perfekte Mischung aus Spannung, Nervenkitzel, Tiefgang und humorvoller Unterhaltung.
Rezensionen von rainbowly:
Cozy baking time von Theresa Haubs
Lecker
Das Buch verspricht gelingsichere Rezepte mit super leckeren Ergebnissen für gemütliche Lesestunden. Da bin ich doch sofort dabei!
Ich folge Theresa bei Instagram und mag ihre offene und fröhliche Art und habe dort auch schon das ein oder andere Gebäck von ihr entdeckt, das wirklich immer super aussah.
Deshalb wollte ich dieses Backbuch ausprobieren.
Das Buch bietet einen guten Einstieg für Backanfänger. Es gibt einige Back-Hacks und Pannenhilfe. Außerdem werden für die Rezepte keine außergewöhnlichen Zutaten und auch keine spezielle Ausstattung benötigt.
Ich finde es schön, dass das Buch genauso geschrieben ist, wie Theresa auch spricht. Über einige Formulierungen habe ich geschmunzelt, weil sie eben nicht ganz typisch für ein Backbuch sind, genauso wie die Rezepttitel, aber ich finde das passt alles gut zum Konzept des Buches.
Die Bilder im Buch sind wirklich sehr gelungen. Jedes Einzelne macht Lust darauf das Rezept nachzubacken, ohne zu perfekt auszusehen.
Aber das wichtigste sind ja sowieso die Rezepte! Ich habe direkt die Cutesy Zimtschnecken ausprobiert, denn bei diesem herbstlichen Wetter passen die perfekt. Und ich muss sagen, die waren wirklich der Hammer! Außen knusprig, innen saftig, der Teig ist super aufgegangen und sie waren nicht zu süß, in Kombination mit dem säuerlichen Topping einfach perfekt! Das Rezept war auch wirklich super easy beschrieben.
Ich freue mich schon sehr darauf die nächsten Rezepte zu testen und kann mich gar nicht entscheiden, welches ich zuerst probieren soll.
Fazit
Absolute Empfehlung für alle Naschkatzen.
Rezensionen von Immenhof:
Der magische Kater Schnurrifluff (Bd. 1) von Nina Müller
Bezaubernd
„Der magische Kater Schnurrifluff“ ist ein fantasievolles Kinderbuch, das mit viel Witz und Herz erzählt wird. Schon die lustigen Namen wie „WoderPfefferwächst“ bringen Kinder zum Schmunzeln und zeigen, wie liebevoll die Geschichte gestaltet ist. Besonders gut gefällt mir, dass die Hexe hier einmal nicht angsteinflössend dargestellt wird.
Endlich ein schönes freundliches Hexenbild, das Kinder ermutigt, sich auf die magische Welt einzulassen. Die Geschichte steckt voller Fantasie und wird durch die farbenfrohe Gestaltung wunderbar ergänzt. Die Illustrationen sind lebendig, bunt und machen jede Seite zu einem kleinen Abenteuer. Auch die kurzen Kapitel sind ideal für Leseanfänger, die das Buch gut selbst lesen können, ohne überfordert zu werden. So bleibt die Motivation hoch und der Lesespass garantiert. Ein warmherziges fantasievolles Buch mit vielen charmanten Details, ideal für kleine Magiefans, die gerne lachen und träumen.
Für alle Kinder, die es gerne bunt und magisch haben eine klare Empfehlung.
Rezensionen von Sheilo:
Cozy baking time von Theresa Haubs
Perfekt für junge Backeinsteiger
Die Autorin des Backbuches richtet sich mit ihrem Buch vor allem an jüngere Backbegeisterte oder jene, die es noch werden möchten, da im Buch sehr oft Wörter verwendet werden, die zum Wortschatz der jüngeren Generation gehören.
Ich selbst backe leidenschaftlich gerne und fand daher schon die Tipps sehr interessant, vor allem für Anfänger, da man so einige Fehler umgehen kann.
Die Rezepte beschränken sich größtenteils auf Zutaten, die in den meisten Haushalten vorrätig sind und somit auch ein spontanes Backen ermöglichen. Ich selbst war von den Hinweisen zu veganen Alternativen, zum Beispiel das Verwenden von Apfelmus anstatt Ei, sehr begeistert, da ich Veganer in meinem Umfeld habe und somit in Zukunft gerne den ein oder anderen Vorschlag umsetzen werde.
Der Aufbau der Rezepte erfolgt sehr klassisch mit einer Auflistung der Zutaten, Informationen zur Back- und Zubereitungszeit sowie einer Anleitung mit den einzelnen, notwendigen Schritten.
Die Rezepte sind leicht und verständlich erklärt, wobei sich neben klassischen Backrezepten wie Cookies, diversen Plätzchen oder Schokokuchen auch anderes findet, zum Beispiel gebrannte Mandeln, Bruchschokolade oder Kaiserschmarrn.
Ich persönlich empfinde das Backbuch als tolle Geschenkidee für jüngere Backeinsteiger, die bisher noch wenige oder keine Erfahrungen gesammelt haben, da die relativ unkomplizierten Rezepte geeignet sind, um erste tolle Ergebnisse zu erzielen.
Rezensionen von brauneye29:
Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code von Richard Osman
Wieder mal gut
Zum Inhalt:
Es war ruhig im Donnerstagsmordclub, doch jetzt sind sie wieder gefordert und lassen ihr privaten Sorgen und Nöte hinter sich. Ein Bösewicht will unbedingt Zugang zu einem unlösbaren Code und er schreckt vor nichts zurück, um diesen zu bekommen. Das ruft natürlich die vier Ermittler auf den Plan, denn sie lieben es Rätsel zu knacken und das meist besser als die Polizei.
Meine Meinung:
Ich finde, diese Serie besticht besonders durch ihre Protagonisten, die auch ihre persönlichen Herausforderungen haben, die sie dadurch auch menschlicher machen. Ich habe mich gefreut, dass es einen weiteren Band gibt und ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch hatte wieder genau den richtigen Mix aus Spannung und auch Humor, was mir persönlich so richtig gut gefällt. Dazu noch das Setting macht das Buch für mich zu einer sehr schönen Unterhaltung, die ich gerne gelesen habe.
Fazit:
Wieder mal gut
Rezensionen von Peachybookdreams :
Enchantra - Verrate die Liebe, rette dein Herz von Kaylie Smith
Tödliche Jagd
Enchantra hat mir wie der Vorgänger Phantasma sehr gut gefallen. Ich liebe einfach die düstere und spannende Atmosphäre der Wicked Games Reihe. Deshalb würde ich beide Bücher auch für die Herbstzeit empfehlen, weil die Stimmung einfach perfekt dazu passt.
Genevieve hat schon in Phantasma mit ihrer charmanten Schlagfertigkeit mein Herz erobert, auch in dieser Geschichte sticht dieser Persönlichkeitsanteil sehr heraus und sorgt für viele unterhaltsame Auseinandersetzungen.
Was mir besonders an Genevieve gefällt, ist ihre Selbstbestimmtheit, sie weiß, was sie will, und wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, bringt sie niemand so leicht davon ab.
Genevieve hat viele Fragen, doch als ihre Mutter verstorben ist, gab es noch viel Ungesagtes zwischen den beiden. Doch als sie ein Foto von einem Mann und ihrer Mutter entdeckt, erhofft sie sich endlich, Antworten zu bekommen. Als sie mit einer Einladung vor dem Haus Enchantra steht, wird sie nicht wie erwartet herzlich empfangen, sondern abgewiesen. Genevieve lässt natürlich nicht locker, sie ahnt nicht, in was für ein gefährliches Spiel sie gerade hineingeraten ist.
Rowington Silver und seine Geschwister waren für mich ein Highlight. Durch einen Fluch ist die Familie Silver verdammt, sich immer wieder gegenseitig zu jagen, um die paranormalen Wesen zu unterhalten. Außerdem steht für sie auch etwas Großes auf dem Spiel. Dennoch fehlt es den Geschwistern nicht an Humor, um die tragische Situation etwas erträglicher zu machen. Ich fand die Jagd super spannend und es gab viele haarsträubende Momente voller Action.
Fazit: Für mich war Enchantra sogar etwas besser als Phantasma, die Spannung und die Nebencharaktere waren viel besser ausgearbeitet. Auch die Entwicklung der Liebesbeziehung und die Spice Momente waren perfekt eingearbeitet, ohne Nervenkitzel und Spannung zu verlieren. Ich bin schon sehr neugierig, wie und mit wem es im nächsten Buch weitergehen wird.
Rezensionen von ReiShimura:
Die Tage im Café Torunka von Satoshi Yagisawa
Zwischen Kaffeeduft und Lebensfragen – ein stiller Ort zum Innehalten
Satoshi Yagisawa hat mich bereits mit seiner Buchhandlung Moriasaki verzaubert, daher habe ich sehr gespannt darauf gewartet, endlich sein Café Torunka besuchen zu dürfen.
Ich bin ein großer Liebhaber von asiatischer Literatur, insbesondere den Romanen aus Japan und Korea. Besonders gut gefällt mir der poetische Erzählstil und die leisen Töne.
Die Bücher, die ich bis dato gelesen habe, haben alle nachgewirkt und mir viel Stoff zum Nachdenken gegeben. Gerade im Zusammenhang mit japanischen Romanen wird gerne das Wort Wohlfühlroman verwendet. Auch ich selbst neige dazu dies zu tun. In diesem Fall bin ich mir aber nicht sicher, ob es eine adäquate Beschreibung ist.
Wobei ich nicht sagen möchte, dass mir dieses Buch nicht phasenweise ein gutes Gefühl gegeben hat. Ganz im Gegenteil, ich habe mich in der heimeligen Atmosphäre des Café Torunka unglaublich wohlgefühlt und konnte sogar den Kaffeeduft während des Lesens riechen. Die Charaktere sind sympathisch und am liebsten hätte ich mich auf den Weg nach Tokio gemacht. Dennoch sind die Themen die Yagisawa-san in diesem Buch behandelt keine leichte Kost, wohl aber leicht verpackt. In den drei Geschichten, die mehr oder weniger eigenständig sind, geht es um Liebe, aber auch um Trauer, Verlust, Angst und Reue. Die vage Formulierung mehr oder weniger eigenständig verwende ich deshalb, weil es verbindende Glieder zwischen den Geschichten gibt, wie das Café an sich und die Belegschaft dessen.
Wie so oft in dieser Art von Roman werden nicht alle Fragen beantwortet und es bleibt viel Raum für die eigenen Gedanken. Dadurch wirkt das Gelesene nach und bleibt meiner Meinung nach auch deutlich länger im Gedächtnis. Mir persönlich haben alle drei Geschichten sehr gut gefallen, wobei ich mich mit der einen Episode besser identifizieren konnte als mit einer anderen. Ich denke, dass es (fast) jeden so gehen wird, aber man kann aus allen dreien etwas Wertvolles lernen.
Der Schreib- und Erzählstil von Satoshi Yagisawa gefällt mir sehr gut und lässt sich auch gut lesen. Die japanische Art Geschichten zu erzählen, unterscheidet sich meiner Meinung nach deutlich und entweder man mag diesen Stil oder man sollte besser die Finger davonlassen. Ich persönlich genieße diese ruhigen Töne und die poetische Sprache sehr. Leserinnen und Leser die eher Bücher bevorzugen, die eine komplexe Handlung und viel Action erwarten, werden mit diesem Buch sicher nicht glücklich werden. Denn der Hauptfokus liegt auf Gesprächen, Gefühlen und mehr oder weniger zufälligen Begegnungen.
Das Café, der Besitzer, die Gäste und alle anderen vorkommenden Personen sind so realistisch beschrieben, dass man glauben möchte, dass der Autor wahre Begebenheiten beschreibt. Vielleicht tut er dies ja auch, wer weiß. Ich könnte mir auf jeden Fall vorstellen, dass ich Stammgast im Café Torunka sein könnte. Und eventuell werde ich das auch, wenn uns Autor Satoshi Yagisawa noch einmal die Türen zum Kaffeehaus öffnet. Potential für einen weiteren Band wäre auf jeden Fall vorhanden.
Hierbei handelt es sich wieder einmal um ein Buch, dass ich gerne weiterempfehle und wahrscheinlich auch das eine oder andere Mal verschenken werde. Es eignet sich perfekt für alle, die eingefleischten Fans japanischer Literatur, aber auch für alle die sich erstmalig in dieses Genre vorwagen möchten.











