Die Veranstal- tungen der Wagner’ schen
Buchpräsentation im Rahmen von Black Print – 2. Festival für Schwarze Perspektiven
Sharon Dodua Otoo | So, in etwa, ist es geschehen
Mittwoch, 28. Oktober 2026, 19:30 Uhr
Wagner’sche Universitätsbuchhandlung, Museumstraße 4, 6020 Innsbruck
Eintritt: frei
Wir laden Sie sehr herzlich ein zur Buchpräsentation von „So, in etwa, ist es geschehen“ (S. Fischer) mit Sharon Dodua Otoo.
Moderation: Alexandra Antwi-Boasiako
Sie sind auf dem Weg nach Timmendorfer Strand: Amata Haller und ihr Chef Heinz Brockhaus, der ihr angeboten hat, sie mit dem Auto dorthin zu fahren. Amata ist in Eile, ihre Mutter wartet, wie jedes Jahr am 3. Mai. An diesem Tag jährt sich der Untergang der Cap Arcona, jene Katastrophe gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, die ihr Großvater nur knapp überlebt hat. Die Hitze drückt auf die überfüllten Straßen, die Fahrt wird immer länger, Brockhaus redet ununterbrochen, und Amata verliert die Fassung. Am Ende des Tages wird Brockhaus nicht mehr leben, und Monate später wird Amata vor Gericht stehen.
Sharon Dodua Otoo ist Schriftstellerin, Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe »Witnessed« und Kuratorin des Schwarzen Literaturfestivals »Resonanzen«. Mit dem Text »Herr Gröttrup setzt sich hin« gewann Otoo 2016 den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2020 hielt sie die Klagenfurter Rede zur Literatur »Dürfen Schwarze Blumen Malen?«, die im Verlag Heyn erschien. Ihr erster Roman »Adas Raum« wurde 2023 für die Shortlist des BücherFrauen-Literaturpreises »Christine« ausgewählt und in mehrere Sprachen übersetzt.
Eine Veranstaltung von 8ungKultur in Kooperation mit der Wagner’schen Buchhandlung.
Weitere Veranstaltungen im Rahmen von Black Print – 2. Festival für Schwarze Perspektiven: https://black-print.info zum Buch
Moderation: Alexandra Antwi-Boasiako
Sie sind auf dem Weg nach Timmendorfer Strand: Amata Haller und ihr Chef Heinz Brockhaus, der ihr angeboten hat, sie mit dem Auto dorthin zu fahren. Amata ist in Eile, ihre Mutter wartet, wie jedes Jahr am 3. Mai. An diesem Tag jährt sich der Untergang der Cap Arcona, jene Katastrophe gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, die ihr Großvater nur knapp überlebt hat. Die Hitze drückt auf die überfüllten Straßen, die Fahrt wird immer länger, Brockhaus redet ununterbrochen, und Amata verliert die Fassung. Am Ende des Tages wird Brockhaus nicht mehr leben, und Monate später wird Amata vor Gericht stehen.
Sharon Dodua Otoo ist Schriftstellerin, Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe »Witnessed« und Kuratorin des Schwarzen Literaturfestivals »Resonanzen«. Mit dem Text »Herr Gröttrup setzt sich hin« gewann Otoo 2016 den Ingeborg-Bachmann-Preis. 2020 hielt sie die Klagenfurter Rede zur Literatur »Dürfen Schwarze Blumen Malen?«, die im Verlag Heyn erschien. Ihr erster Roman »Adas Raum« wurde 2023 für die Shortlist des BücherFrauen-Literaturpreises »Christine« ausgewählt und in mehrere Sprachen übersetzt.
Eine Veranstaltung von 8ungKultur in Kooperation mit der Wagner’schen Buchhandlung.
Weitere Veranstaltungen im Rahmen von Black Print – 2. Festival für Schwarze Perspektiven: https://black-print.info zum Buch
Buchpräsentation
José F. A. Oliver | spracheln
Donnerstag, 5. November 2026, 19:30 Uhr
Wagner’sche Universitätsbuchhandlung, Museumstraße 4, 6020 Innsbruck
Eintritt: Frei
Wir laden Sie im Rahmen der HerbstW:ORTE sehr herzlich ein zur Buchpräsentation von „spracheln“ (Matthes & Seitz) mit José F. A. Oliver.
Moderation: Martin Sailer
In spracheln wirbelt José Oliver die ihm vertrauten Sprachen bald spielerisch und lustvoll, bald geradezu zornig durcheinander. Dabei verrückt er nicht nur jede für sich in sich selbst, sondern lässt die eine an der oder den anderen erwachen, indem sie sich in seinen Gedichten einander gegenseitig einschreiben, ja von ihm fast vermengt werden. In einer regelrecht exzessiven Lust an Verzweigungen spürt der Dichter sprachschöpferisch an und in den Worten sich entzündenden Fragen und ihren Mäandern nach. Seine Gedichte sind »F:undstücke«, in denen er sich der Lust und der Notwendigkeit, in und mit den „W:orten“ zu „spracheln“, rückhaltlos hingibt. Auf diese Weise sucht Oliver die Welt in ihren Ausfransungen ebenso beharrlich auf, wie die Welt in seine Notizen, Notate, Verdichtungen und Gedichte geradezu einschlägt. Bei diesem Gegenverkehr hören sich die Sprachen gegenseitig zu, kommen ins Gespräch, bilden gleichsam einen „Duolekt“. In dessen Lautvermächtnissen gewinnt im scheinbar Zusammenhanglosen das Los des Zusammenhangs poe(h)tische Gestalt: „die vision das wort / könnte / w:ort w:erden.“ Ein Poet zu Gast in Innsbruck!
Eine Veranstaltung von 8ungKultur in Kooperation mit der Wagner’schen Buchhandlung. zum Buch
Moderation: Martin Sailer
In spracheln wirbelt José Oliver die ihm vertrauten Sprachen bald spielerisch und lustvoll, bald geradezu zornig durcheinander. Dabei verrückt er nicht nur jede für sich in sich selbst, sondern lässt die eine an der oder den anderen erwachen, indem sie sich in seinen Gedichten einander gegenseitig einschreiben, ja von ihm fast vermengt werden. In einer regelrecht exzessiven Lust an Verzweigungen spürt der Dichter sprachschöpferisch an und in den Worten sich entzündenden Fragen und ihren Mäandern nach. Seine Gedichte sind »F:undstücke«, in denen er sich der Lust und der Notwendigkeit, in und mit den „W:orten“ zu „spracheln“, rückhaltlos hingibt. Auf diese Weise sucht Oliver die Welt in ihren Ausfransungen ebenso beharrlich auf, wie die Welt in seine Notizen, Notate, Verdichtungen und Gedichte geradezu einschlägt. Bei diesem Gegenverkehr hören sich die Sprachen gegenseitig zu, kommen ins Gespräch, bilden gleichsam einen „Duolekt“. In dessen Lautvermächtnissen gewinnt im scheinbar Zusammenhanglosen das Los des Zusammenhangs poe(h)tische Gestalt: „die vision das wort / könnte / w:ort w:erden.“ Ein Poet zu Gast in Innsbruck!
Eine Veranstaltung von 8ungKultur in Kooperation mit der Wagner’schen Buchhandlung. zum Buch
Buchpräsentation
Alex Capus | Querfeldein
Mittwoch, 18. November 2026, 19:30 Uhr
Wagner’sche Universitätsbuchhandlung, Museumstraße 4, 6020 Innsbruck
Eintritt: € 9,00 / 7,00 (mit Wagner’sche- oder Ö1-Card)
Wir laden Sie sehr herzlich ein zur Buchpräsentation von „Querfeldein“ (Hanser) mit Alex Capus.
Alex Capus’ neuer Roman über einen Gasthof und die Frage: Wie findet man innere Ruhe im Leben?
In einem Schweizer Dorf an der Grenze zu Deutschland führt vor hundert Jahren der junge Wirt Arnold einen Gasthof. Bunte Vögel und düstere Gestalten überqueren die Grenze, manche kommen auch nachts und querfeldein. Am Stammtisch sitzen die Witzbolde aus dem Dorf. Eines Tages naht eine Fremde hoch zu Ross durch den Schnee. Ihr Name ist Betty. Arnold heiratet sie und bekommt mit ihr acht Kinder. Das Leben nimmt seinen Lauf, bis sich die älteste Tochter Clara 1933 in einen Schmuggler namens Hermann verliebt. Der bringt die Uniformierten auf beiden Seiten der Grenze gegen sich auf. Es kommt zum Drama – und das Dorf erhebt sich gegen eine Großmacht.
Alex Capus ist ein Meister darin, aus historischen Stoffen große Romane zu machen.
Eine Veranstaltung von 8ungKultur in Kooperation mit der Wagner’schen Buchhandlung. zum Buch
Alex Capus’ neuer Roman über einen Gasthof und die Frage: Wie findet man innere Ruhe im Leben?
In einem Schweizer Dorf an der Grenze zu Deutschland führt vor hundert Jahren der junge Wirt Arnold einen Gasthof. Bunte Vögel und düstere Gestalten überqueren die Grenze, manche kommen auch nachts und querfeldein. Am Stammtisch sitzen die Witzbolde aus dem Dorf. Eines Tages naht eine Fremde hoch zu Ross durch den Schnee. Ihr Name ist Betty. Arnold heiratet sie und bekommt mit ihr acht Kinder. Das Leben nimmt seinen Lauf, bis sich die älteste Tochter Clara 1933 in einen Schmuggler namens Hermann verliebt. Der bringt die Uniformierten auf beiden Seiten der Grenze gegen sich auf. Es kommt zum Drama – und das Dorf erhebt sich gegen eine Großmacht.
Alex Capus ist ein Meister darin, aus historischen Stoffen große Romane zu machen.
Eine Veranstaltung von 8ungKultur in Kooperation mit der Wagner’schen Buchhandlung. zum Buch

