Kunden em pfehlungen
Rezensionen von liesmal:
Der Himmel trägt ein goldenes Herz von Jando
Aber die Liebe bleibt
Es tut immer mal wieder gut, ein Buch von Jando zu lesen, weil seine Bücher meine Seele berühren, und sie lassen mich erkennen, was wirklich wichtig ist im Leben.
. „… all das, was bleibt, wenn scheinbar alles geht.“
„Der Himmel trägt ein goldenes Herz“ erzählt eine Geschichte der Erinnerungen.
Felippo und Aurora waren lange gemeinsam unterwegs. Als er allein zurückbleibt, lebt er von Erinnerungen und begibt sich damit auf eine Reise an die Orte der Vergangenheit. Jando stellt Felippo nicht nur seinen langjährigen treuen Hund an die Seite, sondern dazu eine einfühlsame Begleiterin. Daraus entspinnt sich eine gefühlvolle Geschichte aus Hoffnung, Erinnerungen und Dankbarkeit in einer guten Mischung aus Fantasie und Wirklichkeit.
Wunderbar fügen sich die Illustrationen von Robby Krüger ein. Vor jeder Geschichte ist auf einer Doppelseite ein Bild zu sehen, das bereits beim ersten Betrachten seine besondere Wirkung zeigt. Wenn ich den dazugehörigen Teil lese, dann erkenne ich ein großartiges Zusammenspiel von Bild und Wort.
Das Buch steckt in seiner ganzen Aufmachung voller Liebe. Das zeigen nicht nur die Texte und Illustrationen, sondern auch die orangefarbenen Seiten mit den stilisierten Blüten und Blättern fügen sich harmonisch ins Gesamtbild ein.
„Für alle, die an die Unendlichkeit der Liebe glauben“, bietet dieses Buch voller Poesie und zauberhafter Zitate einen besonderen Lesegenuss. Meine Empfehlung dafür von ganzem Herzen.
Rezensionen von Lesestern:
Von guten Mächten treu und still umgeben von Uwe Bertelmann
Berührende Erfahrungen und Erlebnisse zum bekanntesten Gedicht Dietrich Bonhoeffers - ein besonderes Lesebuch und Zeitdokument
"Von guten Mächten wunderbar geborgen", wer kennt es nicht...
Ein Lied, das vielen Menschen vertraut ist und das besonders Trost und Ermutigung in schweren Tagen und ungewissen Neuanfängen zuspricht.
Am 4.Februar 2026 gedenken wir dem 120.Geburtstag von Dietrich Bonhoeffer, demjenigen dessen Geschichte hinter diesem Lied und Gedicht steht.
Uwe Bertelmann, der Herausgeber der Gedankensammlung " Von guten Mächten treu und still umgeben", hat dafür persönliche Erlebnisse unterschiedlichster Personen zusammengestellt, die ihre Verbindung zu diesem von Bonhoeffer berühmtesten Zeilen veranschaulichen.
Das Buch ist jetzt Ende September 2025 im Brunnen Verlag Gießen erschienen und ich durfte es bereits als PDF Exemplar kennenlernen.
Auch für mich verbinden sich mit Bonhoeffers Gedicht familiäre Erinnerungen und Erlebnisse. So ist die Anfangsstrophe auf dem Grabstein meiner Schwiegereltern zu lesen, da für beide zeitlebens dieses Lied ein wichtiger Lebensbegleiter darstellte.
So war es selbstverständlich, dass an ihren Beerdigungsfeiern dieses Lied nicht fehlen durfte und nun auch zu unseren Erinnerungsschätzen gehört.
Deshalb kann ich die hier in diesem neuen Büchlein niedergeschriebenen Erfahrungen und die tiefe Wirkungsweise seiner Texte auf so viele unterschiedliche Personen sehr gut nachvollziehen.
Auch der dabei oft geäußerten Empfindung der Sprachlosigkeit bezüglich der dritten Strophe " und reichst du uns den schweren Kelch..., kann ich mich anschließen und meine Achtung und Ehrfurcht diesem mutigen und mit dieser Liedzeile authentisch lebenden Mann aussprechen.
Neben diesen persönlichen Einblicken und Erfahrungen der Autoren gibt es auch biographische Abschnitte zur Entstehungsgeschichte und weiterer Textauszüge von Bonhoeffers veröffentlichten Schriften.
Ein gesamtes Kapitel ist außerdem den verschiedenen Vertonungen mit den dazugehörigen QR- Codes zum direkten Hören gewidmet.
Mein Fazit:
Ein zeitlos- aktuelles Werk zu einem Gedicht, das in die Kirchenliedgeschichte mit großer Beliebtheit eingedrungen ist und in vielen Situationen zum Hoffnungsträger wurde.
Und ein Buch, das uns an schwere Zeiten erinnert, uns Mut macht im Vertrauen auf Gott an unserem Glauben und den damit verbundenen Werten festzuhalten.
Rezensionen von Emmmbeee:
Wilder Honig von Caryl Lewis
Stimmungsvoll
Kurz nach dem Tod ihres Mannes John ist Hannah längere Zeit wieder mit ihrer jüngeren Schwester Sadie zusammen. Dabei kommen viele Erinnerungen auf, welche teils schmerzhaft sind. Auch das schweigsame Nebeneinanderher im Haus, ihrer beider Elternhaus, belastet die beiden Frauen. Zusätzlich zur Trauer um den Verstorbenen ist das verständlicherweise eine schwierige Situation.
Hinzu kommt Megan, die bisher unbekannte Tochter des Verstorbenen. John spielte im Leben von allen drei Frauen eine wichtige Rolle.
Es geht um drei sehr unterschiedliche Frauen, jede auf eine andere Art in ihrer Beziehung zum Partner und im Leben gescheitert. Plötzlich auf sich selbst zurückgeworfen und aufeinander angewiesen müssen sie lernen, sich zu öffnen, und genau dadurch finden sie zusammen.
Der Tote hat elf Briefe hinterlassen, im Grunde genommen Liebesbriefe, welche nach und nach gesichtet werden. (Zum besseren Verständnis sind sie jeweils kursiv gedruckt.) Seine Tochter Megan versucht über sie und seine hinterlassene Büchersammlung, ihren bislang unbekannten Vater zu entdecken und damit auch sich selbst.
Wie aus einem gewissen Nebel heraus taucht auch immer wieder der Garten mit seinen Obstbäumen auf, auch diese mit Bedeutung beladen. Und selbstverständlich die Bienenstöcke mit ihren Bewohnern, welche mit ihrem fleißig erarbeiteten Produkt, dem Honig, diesem Werk den Titel geben.
Bei diesem Roman fand ich den Zugang nur schwer, doch dann erschloss sich mir die Schönheit nicht nur der Landschaft, in der er gelebt wird, sondern auch die Weisheit, die aus dem Umgang mit der geschilderten unmittelbaren Natur strömt. Sinnhaftigkeit, Zusammenhalt, Zugehörigkeit sind einige der Themen dieses Buches. Auch um das Kraft schöpfen aus dem Umgang mit dem Apfelgarten und den Bienen, der walisischen Natur, dem sich anderen Menschen öffnen können, dem Sprengen des eigenen Kokons.
Hier liegt ein leiser, unspektakulärer Text vor, der den Lesenden viele Aspekte öffnet, der zum Innehalten und Nachdenken anregt und aus dem ein verständiger Mensch viele Werte für sich selbst schöpfen kann.
Rezensionen von barbara.liest:
Ausgesorgt von Ulrike Sosalla; Britta Sembach
hilfreicher Ratgeber
Der Autorin ist es gelungen einen gut verständlichen und klar strukturierten Ratgeber speziell für Frauen zu schreiben.
Es eignet sich sehr gut für Einsteigerinnen, die ihre finanzielle Situation künftig besser im Griff haben wollen.
Man bekommt einen sehr guten Einblick in die Themen Finanzgrundlagen und Begriffserklärungen (z.
B. ETFs), langfristige Strategien zum Sparen und täglich verfügbarem Geld, Schuldenabbau und Schuldenvermeidung, Berufswahl und Gehaltsverhandlungen sowie gesetzliche und private Altersvorsorge.
Die Kapitel sind alle für sich abgeschlossen und so kann man auch im Nachhinein noch gut nachlesen.
Sehr gut gefallen haben mir die Checklisten im Buch anhand derer man seinen Status Quo erheben kann und vielleicht auch später mal überprüfen kann was sich schon verändert hat.
Das Cover springt ins Auge und der Titel ist passend gewählt.
Rezensionen von Sina:
Anna oder: Was von einem Leben bleibt von Henning Sußebach
Rekonstruktion eines Lebens
In seinem Buch „Anna oder: Was von einem Leben bleibt“ rekonstruiert der Journalist Henning Sussebach das vergessene Leben seiner Urgroßmutter Anna Kalthoff.
Mit Hilfe weniger verbliebener Gegenstände aus Annas Besitz begibt sich der Autor auf Spurensuche und setzt nach und nach ein stimmiges Gesamtbild zusammen.
Die Lesenden werden mitgenommen auf eine Reise von 1887 und 1932 zwischen Horn und Cobbenrode, im
Sauerland.
Anna wird als viertes Mädchen in die Familie Kalthoff geboren. Ihr Vater verstarb als Anna gerade einmal 12 Jahre alt war. Als unverheiratete Frau mit nur wenigen Alternativen geht Anna im Alter von gerade einmal 21 Jahren mach Cobbenrode und wird Lehrerin. Trotz der Steine, die ihr in dieser frauenfeindlichen Zeit in den Weg gelegt werden, führt sie ein scheinbar selbstbestimmtes und außergewöhnliches Leben.
Untermalt wird die persönliche Biografie der Urgroßmutter immer wieder mit zeitgeschichtlichen Fakten, die es den Lesenden einfacher machen, sich die Geschehnisse im geschichtlichen Kontext vorzustellen.
Henning Sussebach hat mit seiner gründlichen und fundierten Recherche ganze Arbeit geleistet und seiner Urgroßmutter ein Denkmal gesetzt.
Rezensionen von Sina:
Im Leben nebenan von Anne Sauer
Das andere Leben
Anne Sauers Roman „Im Leben nebenan“ spielt mit der Idee einer Parallelwelt und befasst sich im zuge dessen mit Themen wie Mutterschaft, Kinderwunsch, Frausein und Lebensplanung.
Wir erhalten Einblick in zwei verschiedene Versionen des Lebens von Hauptfigur Toni beziehungsweise Antonia.
Eines Tages findet sich Toni im Leben von Antonia wieder.
Ein Leben, in dem sie sich nie von ihrer Jugendliebe Adam getrennt hat und die beiden kürzlich ein Baby bekommen haben.
Sie führt ihr Leben fortan mit den Erinnerungen an ihr „echtes Leben“ als Toni: kinderlos und in einer Beziehung mit Jakob.
Leider konnte mich der Roman absolut nicht überzeugen. Vielleicht bin ich aber auch einfach nicht die richtige Zielgruppe. Grundsätzlich fand ich die Idee von zwei völlig unterschiedlichen parallelen Leben durchaus interessant aber letztendlich hatte ich den Eindruck, das keines der Leben ein für die Protagonistin erfüllendes oder glückliches Leben ist.
Es gibt auch leider nichts, was ich aus dem Gelesenen für mich mitnehme oder woran ich nochmal zurückdenken werde. Ich glaube, vor allem junge Frauen, die sich erst noch darüber klar werden müssen, ob sie ihr Leben mit oder ohne Kinder gestalten möchten, könnten eher gefallen an dem Buch finden.
Rezensionen von Lesestern:
Auf dem Weg in den Ruhestand von Britta Laubvogel
Über welche Brücke wirst du gehen ? - Aufbruch in ein neues Land
Über welche Brücke wirst du gehen ? - Aufbruch in ein neues Land
Brücken und Übergänge sind ein zentrales Thema im neuen Buch der ehemaligen Bildungsreferentin Britta Laubvogel: " Auf dem Weg in den Ruhestand", das jetzt im September bei Brunnen erscheinen wird.
Aus der Praxis in die Praxis kann man sagen, wenn man die vielen wertvollen Erfahrungen zum 3.
Lebensabschnitt hier liest, die die Autorin während ihrer langjährigen Seminartätigkeit gesammelt hat.
Der Untertitel " praktischer Begleiter" ist treffend formuliert und wird durch die anschaulichen Beispiele, diesbezüglichen Erwartungen gerecht.
Das komplexe Thema Ruhestand wird hier mit vielen wichtigen Basisinformationen verständlich kompetent und in die Tiefe gehend beschrieben.
Es wird deutlich, dass es hier um keinen Kurz Trip geht, sondern eine möglichst gut vorbereitete Reise, die Unsicherheit und Angst vor Neuem und Unbekanntem nimmt und ermutigt den Weg begleitet zu gehen.
Sehr wertvoll sind dabei ihre geistlichen Impulse: ausgewählte Bibelverse, Gebets und Segenstexte sowie von der Autorin selbst einfühlsam formulierte Gedanken unterstützen die hier dargestellten Ausführungen zu dieser wichtigen Lebensphase.
Mein Fazit:
Ein wichtiger Begleiter, der weit mehr ist als nur ein praktischer Ratgeber und der mit kompetentem Fachwissen und inspirierenden Impulsen beim Weg in den Ruhestand hilfreich zur Seite steht.
Rezensionen von fantasia:
Prinzessin Alice von Irene Dische
Eine echte Dische
Eine echte Dische - schräg, humorvoll und stilistisch brilliant
Gerne habe ich dieses Buch gelesen - mir war zuvor nicht bewusst, wer diese Prinzessin Alice war - und dass dieses Königshaus bis heute agiert und Verbindungen nach Deutschland bestehen. Prinz Philipp, der Ehemann der verstorbenen englischen Königin Elisabeth - Sohn besagter „schräger“ Alice.
Irgendwie unglaublich und dann in der beschriebenen Geschichte amüsant und verblüffend zu lesen.
Da wimmelt es von - für Nichtblüter- schrägen Verbindungen, aus denen zum wiederholten Male Bluter hervorgehen, und Querverbindungen zur Psychoanalyse. Mir hat es gefallen, in diese Welt einzutauchen. Allein das Zitat am Anfang: “Wenn du mit Gott sprichst, ist das Beten. Wenn Gott mir dir spricht, ist es Schizophrenie.“ (Thomas Szasz)- weckt Neugier, stimmt auf dieses Buch ein.
Alice, die gehörlose, sprachbegabte, vieles verstehende Prinzessin ist eine Frau mit Hang zum exzessiven Gottesglauben, der für sie mit erotischen Extasen verbunden ist. Das passt nur bedingt in die sie umgebende Welt. Einem Klinikaufenthalt, dem sie zeitweilig Gutes abgewinnen kann, kann sie letztendlich entfliehen.
Wenn man den Roman liest, entwickelt man sehr viel Sympathie für die Protagonistin und man stellt sich trotz all ihrer Extasen die Frage, wer denn eigentlich schräg/verrückt ist in dieser Adelswelt.
Witzig und spannend zu lesen - nur gut.
Rezensionen von Hennie :
Mit kalter Hand von Michael Tsokos
Tiefe Einblicke in die Arbeit der Rechtsmedizin
Michael Tsokos, Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner, stellt hier den dritten Band um die Ermittlungen der Rechtsmedizinerin Dr. Sabine Yao vor.
Tsokos schreibt anschaulich. Das konnte ich schon bei seinen anderen Thrillern feststellen. Schnell war ich wieder in dem Geschehen drin. Außerdem ließen mich die kurzen Kapitel mit den Angaben zu Datum/Zeit/Ort schnell mit dem Lesen vorankommen.
Das gefällt mir.
Der ständige Wechsel zwischen den einzelnen Fällen macht das Lesen abwechslungsreich und spannend.
Dr. Yao ist mir schon bekannt als sehr akribische, wissbegierige Rechtsmedizinerin, die den Fällen gewissenhaft auf den Grund geht. Das ist hier auch so, besonders bei dem Pferderipperfall. Für sie stellt die Tierpathologie etwas ganz Neues dar. Sabine Yao arbeitet gemeinsam mit anderen Experten für die Soko Ross, bringt ihr Wissen ein.
Es ist viel von anderen Untersuchungen und skurrilen Tötungsarten die Rede. Fälle, die in der Rechtsmedizin auch noch bearbeitet werden müssen. Wir erfahren, wie es im Sektionssaal so zugeht. Gerüche, Beschaffenheit von Haut, Organen, Knochen, Muskulatur, Verwesungsszustände usw.. Davon berichtet Michael Tsokos sehr intensiv und authentisch. Obduktionen werden genau beschrieben; Befunde mit allen Details ausgewertet. Vielleicht ist das für sensible Menschen nicht zu empfehlen.
Im letzten Leseabschnitt (ab S. 226) geht es recht zügig zur Auflösung der Fälle um den Pferderipper und dem Leichenzerstückler. Die Täter spielen keine Rolle mehr. Ich hätte gern mehr zu den Hintergründen der beiden Verbrecher erfahren. Sabine Yao hat ihre Arbeit exzellent zu Ende geführt. Es wurde der Erweis erbracht, dass die Rechtsmedizin in enger Zusammenarbeit mit der Polizei die Täter überführt. Die Untersuchungsmethoden wurden verständlich dargelegt. Unmögliches wird möglich. Das hat mich tief beeindruckt.
Mit kalter Hand wird als Rechtsmedizin-Thriller bzw. als True-Crime-Thriller bezeichnet, aber gerade der Thrill fehlte mir in diesem Band.
Meine Bewertung: vier von fünf Sternen. Ich fühlte mich gut unterhalten und gebe deswegen gern meine Leseempfehlung.
Rezensionen von Ameland:
Tatort Hafen - Die letzte Fähre nach Dockland von Kästner & Kästner
Hamburger Hafen - faszinierend und gefährlich
Und wieder tauche ich in die faszinierende Welt des Hamburger Hafens ein. Es beginnt mit Melanie Cullmann, die abends die letzte Fähre nach Dockland nimmt. Ihr unangenehmes Gefühl hat sie nicht getäuscht, denn sie kommt nie an und ihr Mann wartet am Anleger vergebens. Nachdem feststeht, dass es sich nicht um einen Suizid handelt, beginnt für Jonna Jacobi, Tom Bendixen und Charlotte Severin die Ermittlungsarbeit.
Beim Lesen habe ich nahezu die ganze Range der Emotionen durchlebt. Ich habe mich mit Melanie auf der Fähre unwohl gefühlt und die Trauer von Fred gespürt und mich um ihn gesorgt. Mit meiner neuen Lieblingsfigur Schrotti habe ich gelitten, ihn aber auch bewundert. Ich habe mir unsympathische und auch brutale Menschen getroffen, wobei letztere mich teilweise entsetzt und fassungslos zurückließen. Es gab aber auch bewegende Momente, die mich zu Tränen gerührt haben.
Angelique und Andreas Kästner haben nicht nur einen spannenden Krimi mit vielen überraschenden Wendungen geschrieben, bei dem ich lange miträtseln konnte, sondern mir auch wieder einen informativen Einblick in die eigene und faszinierende Welt des Hamburger Hafens gegeben. Neben den Abläufen auf dem Containerterminal erfuhr ich z. B. was sich hinter einer Kaffeeklappe verbirgt wie auch von dem Barkassenunglück aus dem Jahr 1984. Zu gerne würde ich mal mit Tom auf dem Streifenboot eine Runde durch die verschiedenen Häfen drehen. Aber es gibt auch die dunkle Seite des Hafens mit illegalen Einwanderern, Drogenschmuggel und anderen Verbrechen.
Mir hat auch der Abstecher auf den Kiez gefallen. Bisher war mir nicht bekannt, dass es dort einen Ehrenkodex untereinander gibt.
Dies ist bereits der dritte Band mit dem oben genannten Ermittlertrio, kann aber unabhängig von den Vorgängern gelesen werden. Anspielungen auf den vorherigen Fall werden zum besseren Verständnis ausreichend erläutert. Da mich auch dieser Fall wieder begeistern konnte, freue ich mich schon auf die nächsten Ermittlungen im faszinierenden Hamburger Hafen.











