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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von buch4ever:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Hustle von Julia Bähr

Scharfsinnig, schwarzhumorig, brillant

Worum geht's?
Leonie ist eine junge Frau, die ihre ganz eigenen Vorstellungen von Moral hat. Sie lebt in einer kleinen Stadt und will, nachdem sie dort ihren Job verloren hat, in München neu durchstarten.
Leonie merkt sehr schnell, dass ihr normales Gehalt in der teuren Stadt nicht ausreicht. Sie lernt drei junge Frauen kennen, die ihren Lebensstil mit "zweifelhaften Methoden" finanzieren.

Daraufhin dauert es nicht lange und Leonie findet bald ihr eigenes lukratives Geschäftsfeld, indem sie auf ihre Art enttäuschten Menschen gegen Bezahlung weiterhelfen wird ...

Meine Meinung
Julia Bährs Schreibstil ist modern, direkt und voller schwarzem Humor.
Leonie wird schlagfertig, moralisch flexibel und brillant in ihrer Kreativität gezeichnet. Ihre Entwicklung von der genervten Ex-Angestellten zur Gründerin eines inoffiziellen Business für enttäuschte Seelen ist rasant und fesselnd. Die Dialoge sind pointiert, die Beobachtungen messerscharf, und die Autorin schafft es mühelos, eine leichte und kurzweilige Erzählung mit tiefgründiger Kapitalismuskritik zu verbinden. Sie zeigt, wie dekadent unsere Gesellschaft ist! Zeigt aber auch, anhand der 4 jungen Frauen, wie schwer es ist, sich aus dem Konsumsystem befreien zu können. Und mir kommen Fragen in den Sinn wie: Wollen wir überhaupt aus unserer Wohlfühl-Bubble raus? Jeder schimpft über solche überteuerten Städte, wie München. Aber keiner boykottiert dieses Getue. Im Gegenteil, das beste Beispiel dafür ist ein Fest, welches als weltbekanntes Volksfest dargestellt wird, aber nur noch für Besserverdienende erschwinglich ist.
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt hervorragend zur Story.

Fazit
Julia Bährs Roman "Hustle" ist ein absoluter Volltreffer und eine bissige, hochaktuelle Gesellschaftssatire, die ich nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ebenso witzig wie unterhaltsam und eine unglaublich kluge und ehrliche Auseinandersetzung mit dem prekären Leben junger Frauen in einer hyperteuren Stadt wie München und der Frage, wie man im Kapitalismus überhaupt überleben soll, wenn man sich an alle Regeln hält.
Dieses Buch ist eine bittersüße und zugleich hochkomische Lektüre. Wer Lust auf eine clevere Geschichte über weibliche Rache und Selbstermächtigung hat sollte dieses Buch lesen. Von mir gibts eine klare Leseempfehlung!

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Hustle

Rezensionen von rewareni:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Wo ist Athan? von Kejtan

Spannend bis zum Schluss

Sieben junge Blutelfen, streifen als Menschen getarnt durch die Stadt, immer auf der Flucht vor Eclipse, den Kopfgeldjägern oder Ocure, einer Geheimorganisation, die Elfen unterdrückt und nach deren strengen Kodex diese leben sollten. Cap, ein alter Elfe versucht seine Schützlinge vor allen Gefahren zu beschützen was bedeutet, dass sie sich ständig einen neuen und wenn möglich sicheren Unterschlupf suchen müssen.

Eine alte Fabrikhalle scheint dafür wie geschaffen. Bald schon merkt Cap, dass seine Zeit als Anführer zu Ende geht, denn seit Athan verschwunden ist, den er gerne als seinen Nachfolger gesehen hätte, gibt es immer wieder kritische Stimmen ob seiner Entscheidungen. Allen voran macht es ihm Diody schwer, dass ihm die anderen vertrauen, da sie ihn immer wieder für unfähig hält und mit ihrer aggressiven Stimmung auch die anderen verunsichert. Bald schon werden die Elfen Gefahren ausgesetzt, wo es sich zeigen wird, ob oder wie es der Gruppe gelingt diese abzuwenden.
,, Wo ist Athan“ ist ein spannender und besonderer Urban Fantasy Roman, wo der Autor Kejtan einige Überraschungen für den Leser parat hat.
Zuerst einmal die Art, wie der Roman geschrieben ist. Er wirkt wie ein Drehbuch, wo Szenen und Handlungen zwischen den Dialogen beschrieben werden und man dabei als Außenstehender alles ,,beobachten“ kann. Dann wird jeder Dialog mit dem Namen des Protagonisten angekündigt wie in einem Chat, wo man zu Beginn ein wenig braucht, damit man alle Namen unterscheiden kann und man sich auf diese ungewöhnliche Art der Gespräche einlassen kann.
Schön fand ich auch, dass vor jedem Kapitel eine Art Erklärung oder Zusammenfassung über frühere Ereignisse zu lesen war, wo man über das Leben der Elfen erfahren hat oder wie magische Wesen entstanden sind. Am Ende jedes Kapitels gibt es als kleines Goodie einen interaktiven QR- Code wo man Bilder, Musik oder Videos findet, die einem die Welt der Elfen näher bringt.
Die Geschichte bietet viele Themen die nicht nur spannend sind, sondern auch immer wieder emotional. So beginnt Cap, der schon vielen Elfen geholfen hat an sich und seinen Fähigkeiten zu zweifeln. Er macht sich selbst Vorwürfe wenn er das Gefühl hat, dass er falsch gehandelt hat. Er ist aber auch enttäuscht, wenn seine Schützlinge den Glauben an ihn verloren haben. Oder Diody, die stets hin und hergerissen ist zwischen Selbst- und Fremdhass. Die ohne ihren Freund Athan entwurzelt scheint und im Inneren nur nach einer helfenden Hand sucht.
Dabei gibt es spannende Dialoge, wo man immer wieder die Verzweiflung in ihr spürt und sie oft Dinge tut, die ihr nachher auch wieder leid tun.
Mein Herz haben das kleine Kyken und ihr Stofftierdrache Fluti gewonnen, der mit seiner kindlichen naiven und frechen Art stets von den anderen ermahnt werden musste.
Bis zum Schluss gibt es immer wieder überraschende Wendungen, wo man in fremde Welten eintauchen kann, wo man auf magische Wesen trifft und wo auch scheinbar Athan sich unter die Elfen mischt. Ein fieser Cliffhanger am Ende lässt nichts Gutes erahnen und man hofft, dass bald der zweite Teil erscheint, damit man erfährt, wie die spannende Geschichte weiter geht.

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Wo ist Athan?

Rezensionen von rewareni:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Wo ist Athan? von Kejtan

Spannend bis zum Schluss

Sieben junge Blutelfen, streifen als Menschen getarnt durch die Stadt, immer auf der Flucht vor Eclipse, den Kopfgeldjägern oder Ocure, einer Geheimorganisation, die Elfen unterdrückt und nach deren strengen Kodex diese leben sollten. Cap, ein alter Elfe versucht seine Schützlinge vor allen Gefahren zu beschützen was bedeutet, dass sie sich ständig einen neuen und wenn möglich sicheren Unterschlupf suchen müssen.

Eine alte Fabrikhalle scheint dafür wie geschaffen. Bald schon merkt Cap, dass seine Zeit als Anführer zu Ende geht, denn seit Athan verschwunden ist, den er gerne als seinen Nachfolger gesehen hätte, gibt es immer wieder kritische Stimmen ob seiner Entscheidungen. Allen voran macht es ihm Diody schwer, dass ihm die anderen vertrauen, da sie ihn immer wieder für unfähig hält und mit ihrer aggressiven Stimmung auch die anderen verunsichert. Bald schon werden die Elfen Gefahren ausgesetzt, wo es sich zeigen wird, ob oder wie es der Gruppe gelingt diese abzuwenden.
,, Wo ist Athan“ ist ein spannender und besonderer Urban Fantasy Roman, wo der Autor Kejtan einige Überraschungen für den Leser parat hat.
Zuerst einmal die Art, wie der Roman geschrieben ist. Er wirkt wie ein Drehbuch, wo Szenen und Handlungen zwischen den Dialogen beschrieben werden und man dabei als Außenstehender alles ,,beobachten“ kann. Dann wird jeder Dialog mit dem Namen des Protagonisten angekündigt wie in einem Chat, wo man zu Beginn ein wenig braucht, damit man alle Namen unterscheiden kann und man sich auf diese ungewöhnliche Art der Gespräche einlassen kann.
Schön fand ich auch, dass vor jedem Kapitel eine Art Erklärung oder Zusammenfassung über frühere Ereignisse zu lesen war, wo man über das Leben der Elfen erfahren hat oder wie magische Wesen entstanden sind. Am Ende jedes Kapitels gibt es als kleines Goodie einen interaktiven QR- Code wo man Bilder, Musik oder Videos findet, die einem die Welt der Elfen näher bringt.
Die Geschichte bietet viele Themen die nicht nur spannend sind, sondern auch immer wieder emotional. So beginnt Cap, der schon vielen Elfen geholfen hat an sich und seinen Fähigkeiten zu zweifeln. Er macht sich selbst Vorwürfe wenn er das Gefühl hat, dass er falsch gehandelt hat. Er ist aber auch enttäuscht, wenn seine Schützlinge den Glauben an ihn verloren haben. Oder Diody, die stets hin und hergerissen ist zwischen Selbst- und Fremdhass. Die ohne ihren Freund Athan entwurzelt scheint und im Inneren nur nach einer helfenden Hand sucht.
Dabei gibt es spannende Dialoge, wo man immer wieder die Verzweiflung in ihr spürt und sie oft Dinge tut, die ihr nachher auch wieder leid tun.
Mein Herz haben das kleine Kyken und ihr Stofftierdrache Fluti gewonnen, der mit seiner kindlichen naiven und frechen Art stets von den anderen ermahnt werden musste.
Bis zum Schluss gibt es immer wieder überraschende Wendungen, wo man in fremde Welten eintauchen kann, wo man auf magische Wesen trifft und wo auch scheinbar Athan sich unter die Elfen mischt. Ein fieser Cliffhanger am Ende lässt nichts Gutes erahnen und man hofft, dass bald der zweite Teil erscheint, damit man erfährt, wie die spannende Geschichte weiter geht.

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Wo ist Athan?

Rezensionen von Schlafmurmel:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Der Russe von Marley Alexis Owen

Mitfiebern, mitleiden, nicht loslassen können

Ich habe mittlerweile alle Bücher von Sara Konrad gelesen – und jedes einzelne war spannend, fesselnd und unglaublich gut recherchiert. Auf Der Russe habe ich schon sehnsüchtig gewartet, denn Sara Konrad steht wie keine andere für Gerechtigkeit. Man spürt in jedem Satz, dass sie mit Leidenschaft für ihre Figuren und ihre Themen schreibt – und genau das macht ihre Bücher so besonders.

Auch diesmal ist das Thema brandaktuell, bedrückend und gleichzeitig wahnsinnig packend. Schon nach den ersten Seiten war ich wieder völlig in der Geschichte drin und habe alles um mich herum vergessen. Gemeinsam mit Sara und den Kolleginnen der Sisterhood führt uns die Autorin diesmal nach Russland. Dort verschwinden kleine Kinder spurlos, und die Sisterhood setzt alles daran, sie zurück nach Hause zu bringen. Dieser Auftrag hat mich zutiefst berührt, denn hier geht es nicht nur um Spannung – es geht um Menschlichkeit, um Hoffnung und um den unerschütterlichen Willen, für die Schwächsten zu kämpfen.
Doch dieser Einsatz fordert alles von den Beteiligten, und für Sara wird es dieses Mal besonders gefährlich. Sie gerät in ein russisches Straflager – eine Situation, die so eindringlich beschrieben ist, dass ich beim Lesen manchmal selbst die Luft anhalten musste. Es fühlte sich an, als wäre ich mitten in dieser beklemmenden Atmosphäre. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass Sara ihre Gegner unterschätzt hat, und plötzlich bangt man mit ihr um jedes bisschen Überleben. Ich habe mit ihr gezittert, mitgefühlt und gelitten – an manchen Stellen kamen mir wirklich die Tränen.
Das Ende kam dann überraschend schnell, und ich hätte mir gewünscht, noch länger in dieser Geschichte bleiben zu dürfen. Es hat mich so sehr in den Bann gezogen, dass ich auch nach dem Zuklappen des Buches noch an die Figuren und Ereignisse denken musste. Der Russe ist eines dieser Bücher, die man nicht einfach weglegt – es hallt nach und beschäftigt einen noch lange.
Für mich war es wieder ein wahnsinnig intensives, packendes und emotionales Leseerlebnis. Sara Konrad schafft es immer wieder, brisante Themen mit Spannung, Gefühl und tiefgründigen Charakteren zu verbinden. Dieses Buch hat mich vollkommen abgeholt – und ich empfehle es von Herzen jedem weiter, der Geschichten sucht, die nicht nur spannend, sondern auch bewegend und eindringlich sind.

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Der Russe

Rezensionen von Claudia R.:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Mit kalter Hand von Michael Tsokos

spannender Fall

Klappentext / Inhalt:

Dr. Sabine Yao und das Team der BKA-Einheit »Extremdelikte« haben es erneut mit bizarren Todesfällen zu tun.
Der dritte atemberaubend spannende True-Crime-Bestseller um die Rechtsmedizinerin!
Sabine Yao muss diesmal ihre rechtsmedizinische Expertise in der Sonderkommission um Profiler Milan Hasanović einbringen, die die Ermittlungen zum »Pferderipper von Lübars« übernommen hat.

Die Befürchtung, dass der brutale Täter früher oder später von Tieren auf Menschen umschwenkt, ist mehr als begründet.
Noch von allen unbemerkt, plant ein online-süchtiger Mann in einer schäbigen Pankower Einzimmerwohnung, seine barbarischen Fantasien erneut in die Wirklichkeit umzusetzen. Auf einer Erotik-Plattform für Männer bahnt er eine Verabredung für ein tödliches Rendezvous mit seinem nächsten Opfer an. Zeitgleich werden an verschiedenen Orten über Berlin verteilt Leichenteile gefunden.
Sabine Yao muss immer tiefer in die düsteren Gefilde der menschlichen Seele hinabsteigen, um die labyrinthischen Abgründe einer kranken Psyche ergründen zu können ...
Eine forensische Thriller-Reihe der Extraklasse: So hart und authentisch wie nie
Beklemmend authentisch: Wie in den Vorgängern »Mit kalter Präzision« und »Mit kaltem Kalkül« sind wir mit Michael Tsokos, dem bekanntesten Rechtsmediziner Deutschlands, mittendrin im nervenaufreibenden Alltag am Seziertisch - ebenso wie in einem komplexen Kriminalfall für das BKA!

Cover:

Das Cover ist klasse umgesetzt. Es macht den Eindruck, als würde man sich durch eine Plane schneiden und etwas blutig rotes darunter zum Vorschein kommen. Auch die zerknitterte Plane wurde nicht nur optisch gut umgesetzt, sondern deren Haptik sehr gut nachempfunden. Das Cover wirkt auf jeden Fall spannend und besonders, dies bin ich bei dem Autor und Verlag jedoch schon gewöhnt und setze es daher inzwischen sicherlich auch ein wenig voraus. Mich hat das Cover auf jeden Fall angesprochen. Auch der Wiedererkennungseffekt zu den anderen beiden Bänden der Reihe ist hier vorhanden.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den dritten Band der Reihe und jeder Fall steht für sich, so dass man diese auch unabhängig lesen kann, jedoch um auch das Private und die Hintergründe greifen zu können, ist ein Lesen in Reihenfolge schon von Vorteil. Mir sind die beiden vorherigen Bände gekannt und ich war daher auch sehr auf den neuesten Fall für Rechtsmedizinerin Sabine Yao gespannt. Es bietet abermals spannende Einblicke in die Rechtsmedizin und die Ermittlungen und Expertise.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist spannend, sachlich, beschreibend, aber auch durchaus direkt und brutal. Man hat das Gefühl bei Obduktion dabei zusein und direkt über die Schulter schauen zu können. Man bekommt Einblicke in die Pathologie und so man medizinisches Wissen ist hier gefragt und lässt einen tiefer in diese Materie schauen. Als MFA bin ich so einiges gewohnt und mag besonders auch den medizinischen Aspekt, manchmal fehlte mir jedoch ein wenig der Thrill.

Für mich waren die ersten beiden Bände etwas stärker und auch dieser war wirklich spannend und packend, aber irgendwie fehlte mir hier das i-Tüpfelchen.

Die kurzen Kapitel machen es temporeich und spannend und man kommt im Gesamten auch schnell und gut voran. Es lässt sich angenehm lesen und es ist ein fesselnder Lesefluss vorhanden.

Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar. Die Orts- und Zeitangaben dazu sehr hilfreich. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen. Alles in allem spannend umgesetzt, eine tolle Mischung aus forensischem Wissen und detailreichem authentischen Erzählungen zu spannenden Fällen. Man merkt den medizinischen Hintergrund, die gute Recherchearbeit und bekommt damit authentische Erzählungen und spannende Unterhaltung.

Fazit:

Spannender rechtsmedizinischer Fall mit viel Backroundwissen und guter Recherchearbeit.

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Mit kalter Hand

Rezensionen von Claudia R.:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Ich vermisse mich von Jule Pieper

mehr Lebensfreude

Klappentext / Inhalt:

+++ Aufwendig gestaltete Ausgabe mit limitiertem Farbschnitt +++

„Irgendetwas fehlt … und ich weiß nicht einmal, was es ist.“

Petra führt ein Leben, das von außen betrachtet stimmt. Doch zwischen Terminen, Verpflichtungen und Routinen ist das Gefühl verloren gegangen, ganz bei sich zu sein.

Bis eine Begegnung sie dazu bringt, genauer hinzuschauen – auf ihre Gedanken, ihre Wünsche und das, was ihr Herz wirklich bewegt.

Aus einer leisen Sehnsucht wird eine mutige Reise – hin zu mehr Klarheit, innerem Frieden und echter Lebensfreude.

Eine Erzählung über den Moment, in dem wir uns selbst wiederfinden – und den Mut, unser Leben neu zu schreiben.

Dieses Buch zeigt dir, wie Petra …

erkennt, dass jede Emotion eine Aufgabe hat – und ihr helfen kann.
begreift, dass ihr Leben größer sein darf, als sie bisher geglaubt hat.
merkt, wie sehr ihr echte Begegnungen und Verbundenheit gefehlt haben.
ihre ersten mutigen Schritte in ein neues Leben wagt.
sich auf ein Coaching einlässt, das sie eigentlich nie wollte – und wie diese Erfahrung alles verändert.
Begleite Petra und finde den Mut, dein eigenes Kapitel neu zu schreiben – es wartet schon auf dich.

Cover:

Das Cover ist in zarten rosa Tönen umgesetzt und gibt dem Ganzen so eine besondere Atmosphäre. Eine Frauenfigur mit gesenktem Kopf wird hier skizziert und vermittelt so einen nachdenklichen Eindruck. Optisch und farblich ist die Thematik gut auf dem Cover umgesetzt und das Cover an sich ist ansprechend gestaltet.

Meinung:

Kennst du das auch, dass wenn einem der Stress und die Wut über den Kopf wächst man am liebsten schreien und aufgeben möchte? Auch Petra hat eine solche Wut und lernt diese zu zähmen und zu beherrschen. An ihrer Seite bekommt man ihre Gefühle und Emotionen hautnah mit.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig lesbar. In die Gefühle und Emotionen findet man sich sehr gut hinein. Und auch die Impulse die hier gegeben werden regen zum nachdenken und miterleben ein. Es gibt einem mehr Klarheit, Wärme und innere Ruhe. Es hilft nicht nur Petra den inneren Ballast loszulassen, sondern ist auch für den Leser eine Einladung es Petra gleich zu tun.

Die einzelnen Abschnitte bzw. Kapitel haben eine angenehme und gute Länge. Die Anfänge der Kapitel sind gut erkennbar und optisch hervorgehoben. Es werden die Kapitel durchnummeriert und diese haben Wochentage als Angaben zur Orientierung.

Durch die Ich-Perpektive ist man der Protagonistin sehr nah und kann ihre Gedanken, Emotionen und Gefühle nachempfinden. Auch werden diese spürbar vermittelt und was diese bedeuten und wie man mit diesen umgeht, verarbeitet und nutzt.

Man bekommt viele wundervolle und auch hilfreiche Impulse. Ich fand es interessant und sehr kurzweilig lesbar. Zudem hat es mich inspiriert und angesprochen. Es gibt viel positives was man aus diesem Buch und der Geschichte ziehen kann. Viele Impulse und Aktionen sind darin geschickt eingebaut und zeigen einem Wege zu mehr Lebensfreude und Gelassenheit auf.

Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen. Toll fand ich auch den wunderschönen Farbschnitt, welches das Cover optisch sehr schön weiterführt.

Fazit:

Wut als Energie für mehr Lebensfreude nutzen.

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Ich vermisse mich

Rezensionen von Claudia R.:

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Tilly - Jeder Tag ein Abenteuer: Igel, Erdbeeren und ganz viel Liebe: kurze Vorlesegeschichte. Bilderbuch ab 3 Jahren - einfühlsam illustriert von Stephanie Graegin

wunderschön

Klappentext / Inhalt:

Wie Tilly und Oma Igel den Tag erleben: Zehn liebevolle Geschichten zum Vorlesen

Tilly ist ein kleines Igelmädchen. Gemeinsam mit ihrer Oma erlebt sie viele kleine Abenteuer. Dabei sind ihre Interessen ganz unterschiedlich: Während Tilly zum Beispiel Geister und ihr Stofftier Clem liebt, ist Oma ein Fan von Riesenerdbeeren und warmen Pullovern.

Zehn kurze Geschichten aus dem Alltag dieser beiden Igel sind der Inhalt dieses bezaubernden Vorlesebuchs ab 3 Jahren. Dabei ähneln Tillys Erfahrungen denen kleiner Kinder so sehr, dass diese sich leicht in ihrer Welt wiederfinden!

Lustige Einblicke in das Leben des süßen Igelmädchens: jeder Tag bringt neue Erlebnisse für Tilly und Oma
Ein Buch über die Freude, Zeit miteinander zu verbringen: Oma und Enkelin erleben viele kleine Abenteuer zusammen
Als Gute-Nacht-Geschichte oder zwischendurch zum Vorlesen: Erzählendes Bilderbuch mit warmherzigen Illustrationen
Zehn kurze Geschichten, die Kinder an eigene Erlebnisse erinnern und viele Erzählanlässe bieten
Von verlorener schlechter Laune und Lieblingskuscheldecken: Alltagsgeschichten zum Vorlesen

Tilly und Oma erleben jeden Tag etwas Neues zusammen. Zum Beispiel möchten sie eine Pflanze kaufen. Der Kaktus gefällt ihnen am besten! Manchmal will Tilly aber auch alleine losziehen – um ihre schlechte Laune zu verlieren. Oma ist jedenfalls immer da, um ihre Enkelin zu unterstützen oder warme Pullover zu stricken.

Die zehn Geschichten über die kleinen Abenteuer von Tilly und ihrer Großmutter sind so liebevoll erzählt und illustriert, dass man die beiden Protagonistinnen einfach ins Herz schließen muss!

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich und liebevoll umgesetzt. Ein kleiner Igel auf einer Schaukel. Das Cover wirkt unbedarft und frei und lässt eine Weite zu, die Hoffnung gibt. Farblich und optisch ist das Ganze sehr schön umgesetzt und zudem nicht zu überladen.

Meinung:

Eine wundervolle Sammlung an Igelgeschichten, die unterhalten, Nachdenklich stimmen, berühren und einfach wunderschön sind.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details dazu zurück. Taucht ein in die Welt von Igelmädchen Tilly.

Tilly möchte gern eine Gespenster Geschichte erzählen und Oma lieber über riesige Erdbeeren, da sie sich nicht einigen können, darf ein Erzähler übernehmen und macht dies richtig gut und gibt viele wundervolle Einblicke in die alltäglichen Abenteuer von Tilly und Oma. Dabei ist das Ganze sehr liebevoll, authentisch und herzlich umgesetzt. Wundervolle kleine Geschichten, die begeistern und ein Lächeln auf die Lippen zaubern.

Die einzelnen Geschichten sind meist recht kurz, aber ausdrucksstark und geben die Geschehnisse und Situation sehr gut wieder. Teils umfasst es einfach kleine Abenteuer, aber im Auge des Betrachters sind es wundervolle und besondere Momente und manchmal einfach alltägliches, was in Erinnerung bleibt und zeigt, wie schön das Leben ist und man es genießen sollte, jeden Moment und jeden Tag lang.

Die einzelnen Geschichten haben eine angenehme und gute Länge. Die Sätze sind einfach und verständlich gehalten und so kann man dem Ganzen sehr gut folgen. Das Text-Bild Verhältnis ist sehr gut gewählt und die Illustrationen setzen das Ganze sehr schön um.

Die bunten Illustrationen geben die Geschehnisse sehr gut wieder und veranschaulichen das Gelesene. Die bunten Bilder sind sehr schön und liebevoll gezeichnet. Auch die Situationen und Emotionen werden gut wiedergegeben.

Fazit:

Liebevolle Geschichten des Alltags, die für schöne Lesemomente und so einige Schmunzeln sorgen.

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Tilly - Jeder Tag ein Abenteuer: Igel, Erdbeeren und ganz viel Liebe: kurze Vorlesegeschichte. Bilderbuch ab 3 Jahren - einfühlsam illustriert

Rezensionen von Bücherwurmine:

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Plant Lady von Minyoung Kang

Feministische Rache in grün

???? Worum geht’s?

Yu-hee hat genug von Menschen. Ihre eigentliche Liebe gilt den Pflanzen, also eröffnet sie einen eigenen Laden, der schnell zum Rückzugsort für Frauen wird. Doch Yu-hee hört nicht nur zu: Männer, die Frauen Schaden zufügen, verschwinden. Für immer.

???? Meine Leseerfahrung

Plant Lady ist ein Roman, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat.

Mit seinen knapp 200 Seiten liest er sich schnell weg – ich habe ihn tatsächlich an einem Tag verschlungen. Dabei fand ich Yu-hee als Protagonistin unglaublich spannend: Sie ist eigensinnig, geht ihren ganz eigenen Weg und bleibt doch immer ein Stück rätselhaft.

✍️ Schreibstil & Ton

Der Stil ist eher nüchtern gehalten. Vieles wird nicht direkt ausgesprochen, sondern bleibt zwischen den Zeilen verborgen. Das hat mir gut gefallen, weil man sich selbst zusammenreimen muss. Und obwohl es um Morde geht, ist das Buch kein klassischer Thriller – es ist eher eine Mischung aus feministischer Rachegeschichte, Gesellschaftskritik und bitterem Humor.

⚖️ Botschaft & Wirkung

Besonders eindrücklich fand ich die Botschaft: Eigentlich darf es nicht sein, dass Frauen eine Rächerin brauchen, um sich zu behaupten. Das macht Plant Lady so wirkungsvoll – man schwankt zwischen dem Gefühl, Yu-hee verstehen zu können, und der Frage, ob Selbstjustiz wirklich der richtige Weg sein kann. Der Pflanzenladen als Ort der Geborgenheit, der zugleich zum Schauplatz von Gewalt wird, hat dabei eine starke Symbolik: Damit die Pflanzen über sich hinaus wachsen können, muss das Unkraut vernichtet werden.

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Plant Lady

Rezensionen von Petra:

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Books & Coffee - Das Beste liegt immer vor uns von Ella Lindberg

Gelungene Mischung

Die Mischung machts: Kaffee, Kuchen und ein Buch, da könnte ich ganze Tage mit verbringen. Bis auf den Kuchen tue ich das auch manchmal.
Hier sind auch die Kalorien sehr schön verpackt, reines Hüftgold. Die Geschichte ist sehr emotional genau so wie die Heldin Lucy. Sie empfindet sehr stark mit und lässt sich dadurch auch mal hinreißen.

So rettet sie ein schönes altes Café vor einem Immobilienhai. Sie hat zwar keine Ahnung vom Backen oder wie man ein Geschäft führt, aber mit Hilfe von Clara der Kellnerin und einem alten Rezeptbuch wird es schon klappen.
Auf alle Fälle ist der Neuanfang sehr wichtig, denn sie kommt aus einer toxischen Beziehung, was sie erst im Nachinein bemerkt.
Mit vielen neuen Ideen kommt das kleine Cafe wieder in Schwung, bis der Ex seine hässliche Idee ausprobiert.
Aber diesmal ist Lucy nicht allein, Ihre Mutter und ein zuckersüßer Kriminalschriftsteller stehen ihr zur Seite..
Ein Wohlfühlroman voller Emotionen, sehr gut in passender Umgebung zu lesen. Ich habe zwar nicht mit geweint aber mit gelacht. Ich hätte gern das eine oder andere Rezept gehabt um den passenden Kuchen nach zu backen. Da es ein nächsten Band aus dem Cafe Zuckerzeit geben wird habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Ich liebe es wenn ein Rezept im Buch ist. Wenn ich es dann nach backe ist immer eine schöne Erinnerung an angenehme Lesestunden da.

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Books & Coffee - Das Beste liegt immer vor uns

Rezensionen von Gaby 2707:

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Comisario Canario von Elisabeth Florin

Eine spannende Reise nach La Gomera

Comisario Jorge Alturo, genannt El Topo – Der Maulwurf, wird von seiner Dienststelle in Teneriffa zur Nachbarinsel La Gomera gesandt um den Mord an einem alten Mannes aufzuklären. Der Deutsche Fritz Lindenthal, hier nur Don Federico genannt, wurde mit einem Loch im Kopf von seinem Freund Carlos, ehemals Karl König, ein Deutscher wie der Tote, im seichten Wasser des Meeres gefunden.

Nachdem sein altersschwaches Auto den Geist aufgegeben hat, ist El Topo nun mit Carlos in dessen Bus auf der Insel unterwegs um nicht nur den Mord an Don Federico aufzuklären. Er sucht auch nach den Spuren von Eva, einer jungen Hippie-Frau, die 1989 am Tapahuga-Strand von heute auf morgen verschwunden ist. Die Bewohner der Insel scheinen eine Menge zu vertuschen. Wird es ihm gelingen herauszufinden, was damals und heute auf La Gomera passiert ist?

Autorin Elisabeth Florin hat es sehr schnell geschafft, mich für die wunderbare Landschaft La Gomeras zu begeistern und mich mitten in die Geschichte um den Mord an einem alten Mann und das Verschwinden eines jungen Mädchens hinein zu ziehen. In einer leisen, eher sanften Sprache, die für mich sehr gut zu dieser ruhig erscheinenden Insel passt, nimmt sie mich mit auf Spurensuche, die sich gar nicht so einfach gestaltet. Neben dem spannenden Fall, der seine Kreise immer weiter ausbreitet, erfahre ich wie nebenbei einiges über die zweitkleinste der sieben Hauptinseln des Kanarischen Archipels im Atlantischen Ozean und seiner Bewohner. Die immer wieder einfließenden spanischen Worte geben der Geschichte ihre positive persönliche Atmosphäre. Dazu die vielen Speisen und Getränke, die immer wieder aufgetischt werden und die mir das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Von einem jungen Platanero habe ich einiges über die Bananen und deren Ernte gelernt. Beim Lesen der Geschichte kam für mich sehr gut heraus, dass die Autorin sich hier sehr gut auskennt und mir als Leserin die Eigenheiten und Besonderheiten der kleinen Insel sehr gut nahe bringen kann. Sie hat damit in mir den Wunsch geweckt, hier auch mal einen Wanderurlaub zu verbringen.
Mit dem schüchternen, etwas eigenbrötlerischen Comisario Alturo habe ich mich erst anfreunden müssen. Aber er legt im Laufe seiner Ermittlungen eine tolle Wandlung hin und wurde mir immer sympathischer. Bei Carlos dagegen, wie auch bei einigen anderen Bewohnern, hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass auch er etwas zu verbergen hat. Wie sich die Geschichte entwickelt, fand ich äußerst spannend und durch die immer wieder einfließenden Eigenheiten der Insel La Gomera, sehr interessant. Wie sich das Ganze dann aber auflöst und wer da alles mit drin hängt – damit hatte ich in dieser Form nicht gerechnet. Mich hat die Autorin mit diesem stimmigen Ende nochmal total gefesselt und auch überraschen können.

Ein spannender Einstieg in eine neue Krimireihe auf einer interessanten kleinen Insel. Ich freue mich heute schon auf meinen nächsten Besuch auf La Gomera und bei Comisario Alturo.

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Comisario Canario