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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tara:

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Elon & Jeff on Mars von Marc-Uwe Kling

Was für ein Irrsinn!

„Elon & Jeff on Mars“ ist ein satirischer Comic des Autors und Buchstabendurcheinanderbringers Marc-Uwe Kling und des Illustrators Bernd Kissel.

Bereits der Titel deutet an, um wen es geht. Aber das tut es natürlich nicht, die Figuren und Ereignisse sind fiktiv und die Protagonisten heißen Elon Dusk - Chef eines Automobilherstellers - und Jeff Jezos - Gründer des weltweit größten Versandhändlers.

Wer die Känguru-Comics kennt, weiß nun bereits Bescheid. Aber Vorkenntnisse aus diesen sind für die Lektüre dieses Comics nicht notwendig.

Die beiden fiktiven Multimilliardäre liefern sich ein Rennen zum Mars, aber eigentlich ist es ganz egal was sie machen und wohin sie wollen, da das Ganze einfach nur irrsinnig ist - irrsinnig abgehoben und irrsinnig komisch. Bei so viel Rivalität und Schadenfreude könnte einem fast das Lachen im Hals stecken bleiben. Könnte, muss aber nicht, man kann sich auch einfach zurücklehnen und darüber schmunzeln.

Abschließend gibt es noch Bonusmaterial, in dem man z.B. erfährt, wie alles begann, Entwürfe verschiedener Cover sieht und einiges mehr.

Da es gerade mal 80 Seiten sind, ist der Comic schnell gelesen. Ich hätte mich gerne noch ein wenig länger über die beiden Multimilliardäre amüsiert.

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Elon & Jeff on Mars

Rezensionen von Lilli33:

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Grand Hotel Avalon von Maggie Stiefvater

Kopfkino pur!

Kopfkino pur!

Inhalt:
West Virginia, Anfang 1942, kurz nach dem Angriff auf Pearl Harbour. June Hudson leitet das luxuriöse Hotel Avalon, umgeben von Bergen und einem mysteriösen süßen Heilwasser. Dieses Heilwasser zieht sich durch das Hotel und durch die ganze Handlung. Als das Avalon von der Regierung verpflichtet wird, dreihundert feindliche Diplomaten bis zu deren Ausreise zu beherbergen, droht das Süßwasser durch all die schlechten Gefühle zu kippen.

Nur June kann es besänftigen, aber der Preis ist hoch …

Meine Meinung:
Ich habe schon einiges von Maggie Stiefvater gelesen, vor allem ihre phantastischen Jugendbuchreihen. Als ich nun auf die Kurzbeschreibung von „Grand Hotel Avalon“, das im September 2025 im S. Fischer Verlag erschien, stieß, suchte ich zunächst vergeblich nach phantastischen Elementen. Aber in Form des mysteriösen Süßwassers, das auf die Gefühle der Menschen reagiert, gibt es sie sehr wohl. Allerdings fehlte mir bis zum Schluss eine genauere Erklärung dazu. Aber gut, man kann es auch einfach als gegeben hinnehmen und die Geschichte trotzdem genießen.

June Hudson ist eine wunderbar charismatische Frau, der die Angestellten ergeben sind, ebenso wie ihre drei Dackel. Ihr Bestreben ist es, nicht nur die Gäste mit Luxus zu verwöhnen, selbst in Kriegszeiten, sondern auch für ihre Angestellten da zu sein. Auch den deutschen, italienischen, ungarischen und japanischen Diplomaten und ihren Familien versucht sie, jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Der Gast ist nun mal König, auch wenn es der Feind ist. Denn hinter jedem steckt einfach ein Mensch. Bei all ihren Anstrengungen bleibt June selbst ein wenig auf der Strecke.

Neben June spielen der FBI-Agent Tucker Minnick und der Hotelbesitzer Edgar Gilfoyle eine Rolle. Zu beiden fühlt June sich hingezogen, doch Pflichtbewusstsein und Loyalität stehen den Wünschen entgegen. Und dann ist da noch die zehnjährige Hannelore, Tochter eines deutschen Diplomaten. Hannelore ist anders, sie spricht nicht, beobachtet aber ihre Umwelt konzentriert. Bei einer Rückkehr nach Deutschland droht ihr eventuell die Euthanasie.

Maggie Stiefvater erzählt hier unaufgeregt eine ganz große Geschichte. Ich liebe ihren leisen, detaillierten, einfach wunderschönen Schreibstil, durch den ich den Protagonist*innen ganz nahe kommen kann. Das Hotel Avalon erstand vor meinem inneren Auge so bildhaft, als ob ich wirklich dort wäre, und auch die ganze Umgebung wird so beschrieben, dass man ein klares Bild vor Augen hat. Es ist eine beeindruckende Kulisse, die ich mir in einer Verfilmung gut vorstellen könnte.

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Grand Hotel Avalon

Rezensionen von Gilasbuecherstube :

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Froststerne (Romantasy-Trilogie, Bd. 3) von Anna Fleck

Wow! Was für ein Finale!

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war gleichzeitig traurig, dass die Reihe nun zu Ende ist. ????


Schon Band 1 und 2 waren optisch wahre Hingucker, und auch Teil 3 glänzt wieder mit einer wunderschönen Prägung und einem traumhaften Farbschnitt. Optisch gehört die Froststerne-Trilogie für mich auf jeden Fall zu den schönsten Buchreihen der letzten Jahre.

❤️

Aber auch inhaltlich hat mich Anna Fleck wieder vollkommen überzeugt. Sie hat alle Handlungsstränge perfekt zusammengeführt und mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Ihr atmosphärischer Schreibstil hat es mir leicht gemacht, sofort wieder in die Geschichte einzutauchen.

Elvy wächst in diesem Teil noch einmal über sich hinaus.
Ich konnte ihre Zweifel, ihre Ängste, aber auch ihre große Stärke zu jeder Zeit spüren.
Besonders heftig war für mich die Situation mit dem Frostprinzen, der Eriks Gestalt nutzt, um Elvy zu quälen und zu locken. Diese Spannung zwischen Herzschmerz, Gefahr und Hoffnung hat für viele Gänsehautmomente gesorgt.

Wunderschön war auch das Wiedersehen mit vertrauten Figuren. Meine Lieblinge Tomte Teda und das Eishörnchen haben wieder für tolle Momente gesorgt, und neue Charaktere brachten frischen Wind. Besonders die tiefe Freundschaft zwischen Elvy und Simàja hat mich sehr berührt.

Die Handlung ist durchgehend spannend, voller Magie, Abenteuer und Gefühl. Die Schneekönigin setzt in Sachen Grausamkeit noch einmal alles daran, Elvy und ihre Freunde zu brechen – das sorgt für einen Showdown, der episch und emotional zugleich ist.

Dieses Finale steckt voller unerwarteter Wendungen, Action, Humor und ganz viel Herz. Ich habe jede Seite verschlungen und war komplett in der frostigen Welt gefangen. Anna Fleck schafft es mit ihrer bildhaften Sprache, dass man die Kälte Ymatàjas fast selbst spüren kann.

Mein Fazit:
Ein Abschluss, der meine Erwartungen sogar übertroffen hat! Spannend, gefühlvoll und voller Überraschungen – mit Charakteren, die man einfach lieben muss. Für mich ist die Froststerne-Trilogie ein absolutes Herzenshighlight und eine klare Empfehlung für alle Fantasy- und Romantasy-Fans.

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Froststerne (Romantasy-Trilogie, Bd. 3)

Rezensionen von Nele33:

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Mein Name ist Emilia del Valle von Isabel Allende

gute Einblicke

Mein Name ist Emilia del Valle der Autorin Isabel Allende erzählt die Lebensgeschichte von Emilia, die im 19. Jahrhundert geboren wurde und ein Leben zwischen Journalismus, Umbrüchen und der Suche nach sich selbst verbringt. Mir ist die Autorin von zahlreichen ihrer Bücher bekannt und ihre Bücher haben eine Garantie für eine verwobene und interessante Geschichte.

Emilia ein Kind, eines chilenischen Aristokraten und Molly, einer jungen Frau, die Nonne werden wollte, hatte das Glück, mit einem liebevollen Stiefvater aufzuwachsen, der sie in allem unterstütze. Ihr eigener Vater interessiert sich nicht für Abkömmlinge seiner Liebschaften. Schon früh stellt sich heraus, dass die kleine Emilia ein großes Talent für schriftstellerische Tätigkeiten hat. Sie liest und schreibt leidenschaftlich. Für Frauen war diese Branche zu ihren Lebzeiten nicht so leicht zugänglich und so veröffentlicht sie mit erst 17 Jahren ihren ersten "Roman" unter einem männlichen Pseudonym. Nicht nur dieser ist ein Erfolg, auch die Nachfolgenden kommen bei der Leserschaft gut an. Sie schafft den Weg in Zeitungsredaktion und wird mit einem Kollegen nach Chile entsandt, um über den verheerenden Krieg in diesem Land zu berichten. Ihre Mutter bittet sie, ihrem leiblichen Vater bei dieser Gelegenheit ein Brief zu überbringen.

Wieder einmal schafft es Isabel Allende ein beeindruckendes Bild ihres Heimatlandes zu skizzieren. Nachdem der Nachname del Valle kam schon des Öfteren vor, darum habe ich nach der Bedeutung geschaut:(Der Nachname Del Valle wird in Mexiko oft mit Familien spanischer Abstammung in Verbindung gebracht, die enge Bindungen zu ihrem europäischen Erbe pflegen).
Das Leben von Emilia zeigt auf, wie die Geschlechterrollen beginnen sich etwas aufzulösen und wie es sich im 19. Jahrhundert als Frau lebte.

Insgesamt hat es mir bei der Protagonistin etwas an Tiefe gefehlt, sodass mich ihre Geschichte nicht komplett in ihren Bann ziehen konnte.

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Mein Name ist Emilia del Valle

Rezensionen von Ameland:

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Dunkle Sühne von Karin Slaughter

Jeder kennt jeden! Wirklich?

Als großer Fan der Bücher von Karin Slaughter durfte ich mir den Auftakt der neuen Reihe auf keinen Fall entgehen lassen. Und ich habe es nicht bereut. Für Deputy Emmy Clifton wird dieser Unabhängigkeitstag in North Falls immer in Erinnerung bleiben, denn es verschwinden zwei Teenager. Als wäre das nicht schon schlimm genug ist eins der Mädchen die Tochter ihrer besten Freundin.

Alles deutet auf eine Entführung hin. Können die Mädchen rechtzeitig gefunden werden?

Wie gewohnt schreibt die Autorin flüssig und der Spannungsbogen wird früh gespannt. Sie scheut sich nicht davor, uns die schlimmen und manchmal unfassbaren Seiten von Menschen vor Augen zu führen. Auch in diesem Buch lässt sie nicht nur uns, sondern auch die Bewohner von North Falls in die Abgründe schauen. Ein Verbrechen, das gar nicht so realitätsfremd ist und mich beim Lesen dementsprechend auch schaudern ließ.

Für mich ein durchweg gelungener Auftakt dieser neuen Reihe mit Emmy Clifton, die ich mit den Fortsetzung gerne noch näher kennenlernen möchte.

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Dunkle Sühne

Rezensionen von Gavroche:

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Unbeugsam wie die See von Emilia Hart

Mystisch

Ich mochte die Unbändigen von Emilia Hart sehr und habe mich deshalb auf den neuen Roman von ihr gefreut.
Auch dieser besticht wieder aus dieser Mischung von Mystik und Krimi, einen Hauch an der Wirklichkeit vorbei, mal ein wenig mehr, mal etwas weniger - eine gute Balance in meinen Augen.
Zwei Paare von Schwestern, getrennt durch ungefähr 200 Jahre.

1800 - Mary und Eliza werden nach Australien verbannt, aber bereits auf der Schifffahrt merken sie, dass sie sich verändern und dass das Meer eine immer größere Rolle für sie spielt, mit dem sie sich verbunden fühlen. Aber was verbindet sie mit Jess und Eliza? Denn auch hier spielt das Wasser eine große Rolle.
Ein ganz besonderer Roman mit einem speziellen und faszinierenden Schreibstil und einer äußerst ungewöhnlichen Geschichte, die mich ganz gefangen genommen hat und aus der ich ungerne wieder aufgetaucht bin.

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Unbeugsam wie die See

Rezensionen von Claudia R.:

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Aufstand der Fabelwesen von Florian Schäfer

fabelhaft ...

Klappentext / Inhalt:

Fantastisches Abenteuer: Die gefährliche Mission von Konstantin O. Boldt

Tauche ein in die 3. atemberaubende Fantasyreise von Konstantin O. Boldt, der versucht, den Frieden zwischen Fabelwesen und Menschen zu retten. In diesem opulent illustrierten Tagebuchroman begibst du dich auf eine Reise voller Magie, Spannung und Mythen.

Spannendes Finale: Der fulminante Abschluss der Trilogie entführt dich in eine Welt voller magischer Wesen, Konflikte und faszinierender Geheimnisse
Tagebuchroman voller Abenteuer: Erlebe hautnah die diplomatische Mission von Naturforscher Konstantin O. Boldt und begleite ihn durch dichte Wälder und in verborgene Zwergenstädte
Historisch fundiertes Wissen in unterhaltsamem Erzählstil: Der Autor und Biologe Florian Schäfer erforscht seit vielen Jahren lokale Sagen, Mythen und Legenden und zeichnet eine fantastische, farbenprächtige Parallelwelt
Zauberhafte Illustrationen: Detailreiche Skizzen von Elif Siebenpfeiffer erwecken die magische Welt und ihre Bewohner zum Leben
Exquisite Ausstattung: Hochwertiges Hardcover mit Folienveredelung, Ausklappseiten und Lesebändchen – ein Buch, das auch optisch begeistert
Eine düster leuchtende Welt voller Magie und Gefahren

Begleite Konstantin O. Boldt auf seiner gefährlichen Mission und entdecke eine fantastische Parallelwelt voller Wunder und Abgründe. Mit fesselnder Geschichte und prachtvoller Gestaltung ist dieses Buch das perfekte Geschenk für Fans von Fantasy, Mythologie und Literatur.

Cover:

Das Cover ist zauberhaft und beeindruckend umgesetzt. Edel und erhaben wirkt dieses und zugleich extrem fantasievoll. In goldenen Strukturen sind hier fantasievolle Wesen, wie Drachen und Zwerge erkennbar. Aber auch die Verzierungen und das Drumherum macht so einiges her. Diese goldene Veredelung lässt es wertig erscheinen und gibt dem Ganzen einen besonderen Glanz. Optisch und farblich ist es einfach, aber extrem schön umgesetzt. Der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Bänden ist hier auf jeden Fall vorhanden.

Meinung:

Wunderschön illustriert und eine tolle Mischung aus Reisetagebuch, Sachbuch und historischen Zeitungsartikeln. Boldt begibt sich auf sagenhafte Expeditionen und gibt einen hier Einblicke in die Welt der Fabelwesen. Ein wundervolles Werk für alle Fantasy und Märchen Fans. Es handelt sich hierbei bereits um den dritten Band, was mir anfangs nicht so bewusst war, aber ich an manchen Stellen schon merkte, dass mir ein wenig Wissen und Vorkenntnisse fehlten. Daher empfehle ich, die vorherigen Bände durchaus zu lesen. Ohne ist es zwar auch möglich, aber doch um einiges schwieriger.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Angaben dazu zurück.

Der Schreibstil ist bildlich und den Beschreibungen und Genre angemessen. Es wird mit historisch fundierten Wissen aufgewertet und ist dabei nicht zu sachlich, sondern durchaus unterhaltsam angelegt.

Die Anfänge sind sehr gut und deutlich erkennbar. Die Überschriften sind passend gewählt und führen gut in das Kommende ein, ohne zu viel zu verraten. Die Mischung aus Tagebucheintragungen, spannenden Abenteuern und wissenswerten Informationen zu Fabelwesen ist hier sehr gelungen umgesetzt.

Wundervoll sind auch die ausdrucksstarken Illustrationen, diese setzen das Ganze gut ins Bild. Die Zeichnungen sind fantasievoll und faszinierend umgesetzt. Die Bilder faszinieren und beeindrucken zugleich. Diese runden das Ganze im Gesamten sehr gut ab.

Gliederung und Gestaltung haben mir hier sehr gut gefallen und das Zusammenspiel ist toll aufeinander abgestimmt.

Die Geschichte ist interessant umgesetzt und historisches Wissen geschickt mit eingebaut. An manchen Stellen wirken die Nebenhandlungen für mich jedoch ein wenig zu überladen und manchmal hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Im Großen und Ganzen ist es jedoch sehr interessant und spannend und vor allem informativ umgesetzt.

Fazit:

Wundervolle Mischung aus Reisetagebuch, Sachbuch und historischen Zeitungsartikeln mit ausdrucksstarken Illustrationen.

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Aufstand der Fabelwesen

Rezensionen von Gavroche:

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Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code von Richard Osman

Endlich ein neuer Fall

Endlich ein neuer Fall für den Donnerstagsmordclub. Und der schafft es auch, Elisabeth langsam ein wenig aus ihrer Trauer um Stephen herauszureißen, sie wieder mit anderen Dingen beschäftigen zu lassen und ins Leben zurück zu kehren. Auch wenn Stephen natürlich nicht vergessen ist.
Es beginnt mit der Hochzeit von Joanna, der Tochter von Joyce.

Und Joyce hat natürlich ihre ganz eigenen Vorstellungen und eckt immer wieder mit Joanna an. Aber eigentlich sind sich die beiden doch sehr zugetan.
Rons Tochter hingegen hat große Probleme mit ihrem Ehemann und das ruft ihren Bruder Jason auf den Plan.
Ibrahim versucht immer noch Connie zu therapieren.
Aber ausgerechnet auf der Hochzeit ergibt sich dann ein neuer Fall. Der Trauzeuge von Paul, der sich leider etwas daneben benommen hat, spricht Elisabeth an und bittet sie um Hilfe, denn er hat unter seinem Auto eine Bombe entdeckt. Dann ist Nick Silver verschwunden und seine Geschäftspartnerin Holly kommt zu Besuch. Die Ereignisse spitzen sich zu und der Donnerstagsmordclub, der längst nicht mehr nur am Donnerstag tagt, hat einen neuen Fall und muss sich in Bitcoins und Cold Storag einarbeiten.
Ich mag diese Krimireihe sehr, die von den unterschiedlichen Persönlichkeiten lebt und durch die wechselnden Perspektiven erhält man immer einen guten Einblick in das Beziehungsgefüge. Der Personenkreis ist im Laufe der Zeit angewachsen und natürlich ist auch Donna wieder dabei, Chris dieses Mal mehr am Rande.
Zwischendurch ging leider etwas die Spannung verloren und es ging mehr um die Hintergrundgeschichten, das fand ich etwas schade, aber insgesamt gesehen war es ein schöner neuer Fall für den Donnerstagsmordclub.

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Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code

Rezensionen von peedee:

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Winterträume im Château von Vivien Gilland

Liebe heisst Vertrauen

Das Château, Band 2: Anna hat vor kurzem den Posten der PR-Managerin im Château Romantique in Zermatt übernommen. Sie ist noch in der Probezeit. Als Gerüchte umgehen, dass ein Hoteltester bei ihnen logieren wird, ist die Anspannung gross, schliesslich will man sich im besten Lichte zeigen. Zwei Männer, Finn und Julian, reisen alleine an; einer der beiden könnte der Hoteltester sein.

Sie fühlt sich zu beiden hingezogen, doch sie muss professionell bleiben. Dieses Vorhaben wird von ihren Gefühlen stark torpediert…

Erster Eindruck: Das Cover ist das gleiche wie für Band 1, nur in einer anderen Farbgebung. Es gefällt mir gut, hat jedoch wenig von einem Château.

Dies ist Band 2 der Reihe, kann aber unabhängig vom Vorgängerband gelesen werden. Es gibt ein umfangreiches Personenregister (ist hilfreich, aufgrund der Anzahl Namen zugleich etwas einschüchternd).

Anna hat ihren neuen Posten mit angeschlagenem Selbstbewusstsein angetreten, denn ihre letzte Anstellung endete unschön; sie war mit ihrem früheren Chef liiert. Dessen Vater, der Leiter der Hotelkette, wollte dafür sorgen, dass sie keinen Job mehr in der Hotellerie finden würde. Es läuft sehr gut für Anna, die neue Aufgabe bereitet ihr viel Freude. Als sie jedoch von dem Hoteltester hört, schrillen bei ihr alle Alarmglocken. Wer ist der Hoteltester? Ist es Finn? Oder Julian? Oder ist es jemand ganz anderes? Alles muss perfekt sein. Doch dann grätschen sich Gefühle in ihr Vorhaben… Aus meiner Sicht erliegt Anna ihren Gefühlen zu früh; sie hätte deutlich länger die professionelle Haltung bewahren müssen. Aber für die Geschichte wäre das natürlich unpassend gewesen. Es gibt einige „heisse“ Szenen, die für mich nicht in dieser Ausführlichkeit hätten präsentiert werden müssen.
Die beiden Hoteliers, Hannes und Rosie, sind wirklich Gastgeber mit Herzblut. Und es ist berührend, dass sie sich nach so vielen gemeinsamen Jahren (und der gemeinsamen Arbeit!) noch so lieben und den Partner immer wieder mit kleinen romantischen Gesten überraschen.

Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen und der Überall-liegt-Liebe-in-der-Luft-Ausgang hat das Romantikerherz erfreut – 4 Sterne.

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Winterträume im Château

Rezensionen von Sternzauber:

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Peggy Guggenheim von Mona Horncastle

Eine ungewöhnliche Frau als Museumsgründerin und Kunstmäzenin

Das Cover zur Biografie von „Peggy Guggenheim“, geschrieben von Mona Horncastle, gefällt mir sehr, wenn es auch eigentlich nicht unbedingt meinen Vorlieben entspricht. Aber ich finde, dass das eigenwillige Foto dieser ungewöhnlichen Persönlichkeit einfach einen hervorragenden Einstieg in deren Leben und Wirken bildet und ich mag auch die sehr passende, modern-reduzierte Gestaltung an sich.

Das Blau mit dem weißen Spot hinter Peggy Guggenheims Bild macht neugierig und lädt ein, die Biografie entdecken zu wollen.

Zudem ist das Buch insgesamt extrem hochwertig gestaltet und verfügt über einen sehr festen, schweren Einband. Im Inneren erwarten uns LeserInnen immer wieder tolle Fotos und auch die Gestaltung mit farbigen Bereichen ist meiner Meinung nach ausgesprochen gut gelungen. Blaue Überschriften, kurze Kapitel und ein angenehmes Schriftbild machen das Lesen sehr komfortabel und es macht schon großen Spaß einfach durch das Buch zu blättern und den gelungenen Aufbau zu genießen sowie die Fotos zu betrachten. Schade finde ich nur, dass die eingefügten Fotos zum großen Teil nicht auf den Text abgestimmt wurden und daher meist isoliert dastehen ohne die aktuell gelesenen Informationen zu bebildern. Eine gezieltere Anordnung hätte meiner Meinung nach das Leseerlebnis noch weiter aufgewertet und Inhalte verdeutlicht.

Mona Horncastle erzählt aber auch in sehr eingängiger Sprache vom Leben und Wirken der Peggy Guggenheim, so dass sich der Text leicht und angenehm lesen lässt und nichts von der Trockenheit hat, die Sachtexte manchmal schwer zugänglich werden lässt. Etwas anstrengt ist es allerdings zeitweise für mich gewesen, dass in manchen Passagen doch enorm viele Namen genannt und Personen angegeben werden. Im Nachwort habe ich erfahren, dass sich die Autorin hauptsächlich auf die Darstellung Peggy Guggenheims als Kunstsammlerin, als Museumsgründerin und als Mäzenin konzentriert hat und private Themen, wie das Verhältnis zu ihren Kindern oder Liebschaften, so wie speziell weibliche Themen zum Großteil ausklammern wollte. Diesen Fokus konnte ich im Text deutlich wahrnehmen und wäre froh gewesen, wenn ich diese Intentionen im Vorfeld gekannt hätte. Denn ohne diese Informationen haben sich für mich beim Lesen immer wieder Lehrstellen und Fragen, Lücken und Ungereimtheiten ergeben, die mich unbefriedigt zurück gelassen haben. Natürlich wären diese auch nicht verschwunden, wenn ich vorher Bescheid gewusst hätte, aber ich hätte gewusst, worauf ich mich einlasse und die Fragezeichen anders einordnen können.

Peggy Guggenheim als Mensch ist mir ein wenig fremd geblieben, doch ich habe ansonsten sehr viel Interessantes und Kurioses aus ihrer Schaffenswelt erfahren und bin sehr beeindruckt, von ihrem Durchsetzungsvermögen, von ihrer Schlagfertigkeit und von ihrer Leistung für die Kunstwelt. Diese Biografie ist ein wunderbarer Einstieg, um sich Peggy Guggenheim anzunähern, muss dann allerdings durch andere Werke ergänzt werden, um alle Facetten dieser ungewöhnlichen Frau kennen lernen zu können.

Nichts desto trotz hatte ich mit diesem Buch eine sehr inspirierende, interessante und faszinierende Lesezeit und schätze es als eigenes, wunderschönes kleines Kunstwerk sehr. Ich empfehle diese Biografie daher allen interessierten LeserInnen als Einstieg zum Kennenlernen von Peggy Guggenheim und allen BuchliebhaberInnen auch als schönes „Sehnsuchtsobjekt“.

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Peggy Guggenheim