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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

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Das Flüstern der Marsch von Katja Keweritsch

Berührende Familiengeschichte

Zum Inhalt:
Eigentlich will Mona in der Marsch nur den 80. Geburtstag von Opa Karl feiern, doch jetzt ist Oma Annemie spurlos verschwunden. Opa macht sich kaum Sorgen, Mona schon. Mit einem Freund aus Kindheitstagen macht Mona sich auf die Suche nach Oma Annemie. Das diese ein schmerzhaftes Geheimnis hütet, dass das Leben der gesamten Familie beeinflusst, weiß niemand.

Meine Meinung:
Das Buch wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, von denen einem zwei schon ein wenig bekannt sind, das sind Mona und Annemie. Weiter gibt es aber auch noch Freya und Janne. Was schon schräg ist, dass es scheinbar außer Mona keinen so richtig interessiert, dass Annemie weg ist. Aber dafür gibt es natürlich nach und nach auch eine Erhellung. Ich fand die Geschichte interessant und besonders die Geschichte der Annemie hat mich nicht mehr losgelassen. Unglaublich wie die Familiengeheimnisse so lange aufrecht erhalten bleiben konnten. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es einfach nur empfehlen.
Fazit:
Berührende Familiengeschichte

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Das Flüstern der Marsch

Rezensionen von DoraLupin:

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Unbeugsam wie die See von Emilia Hart

Mystik und Krimi vereint

Bereits der Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, denn ich mag Geschichten sehr, die auf mehreren Zeitebenen spielen und nach und nach ein Familiengeheimnis offenbaren. Und was soll ich sagen? Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, denn von der Handlung wurde ich mehr als mitgerissen.

Die Story spielt in drei Zeitebenen: 2019: Lucy erwacht aus einem Albtraum und findet ihre Hände an der Kehle ihres Ex. Entsetzt flieht sie zu ihrer Schwester Jess an die australische Küste, doch diese ist verschwunden. Während Lucy auf ihre Rückkehr wartet, erfährt sie von seltsamen Ereignissen in der Kleinstadt: Männer sind verschwunden, ein Baby wurde in einer Höhle gefunden, und Seeleute hören Frauenstimmen auf den Wellen. 1999: Jess ist eine einsame Sechzehnjährige in einer ländlichen Stadt in der Mitte des Kontinents. Mit einer seltenen Wasserallergie diagnostiziert, hat sie sich schon immer anders gefühlt, bis ihr junger, charmanter Kunstlehrer sich für ihre Zeichnungen interessiert. 1800: Die Zwillingsschwestern Mary und Eliza wurden von ihrem Vater in Irland getrennt und nach Australien verbannt. Auf der langen Reise beginnen sie, seltsame Veränderungen an sich zu bemerken und spüren, wie das Meer sie zu rufen scheint...

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil gefällt mir absolut gut, denn er ist mystisch und schön bildlich gewesen und konnte mich begeistern und mitreißen. Ich habe mich die ganze Zeit inmitten des Geschehens gefühlt und es hat sich auch ein schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die einzelnen Charaktere wurden interessant beschrieben und vor allem Lucy, Mary und Eliza sind mir richtig ans Herz gewachsen. Ich habe alle drei Zeitebenen sehr gerne gelesen, 2019 geht es mehr um Nachforschungen was an einen Krimi erinnert, im Jahr 1999 ist es eher ein Drama und das Jahr 1800 ist einem historischen Roman angelehnt, aber alle drei Handlungsstränge vereinen mystische Frauenwesen, die von der See gerufen werden. Ich fand die Geschichte wirklich packend und wollte in jeder freien Minute weiterlesen. Langweilig wurde es bei dem Buch nie. Im Gegenteil: Mitreißend wird die Storyline erzählt mit einigen überraschenden Wendungen, die ich so nicht erwartet hätte. Ich wurde auf jeden Fall unglaublich gut von dem Roman unterhalten und vergebe ganz klar 5 Sterne und eine Leseempfehlung die Mystik verbunden mit ein wenig Krimi und historischem Roman mögen.

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Unbeugsam wie die See

Rezensionen von Immenhof:

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Wir schaffen das, kleines Faultier! von Chris Saunders

Geben und Nehmen

Das Buch ist angenehm gross und das Format lässt sich gut in den klassischen Regalen verstauen. Die Bilder haben einen modernen Illustrationsstil und die verwendeten Farben sind sehr angenehm und haben teilweise wunderschöne Farbübergänge. Die Bilder lassen Raum zum Entdecken und man kann immer wieder neue Sache finden.

In anderen Bewertungen wird angemerkt, dass die Geschichte nicht immer alle Hintergründe liefert, z.B. warum ein Boot im Baum hängt. Dies stimmt natürlich, jedoch lassen sich mit den Kindern bei Bedarf Erklärungen finden und die Fantasie wird angeregt. Für uns ist dies daher kein Nachteil. Wichtiger ist für uns die Botschaft, welche das Buch vermittelt: Andere benötigen unsere Hilfe und so benötigen wir jedoch genauso die Hilfe von anderen. Einziger kleiner Kritikpunkt ist vllt. das die anderen Tiere nur bei den Transportmitteln Hilfe benötigen. Hier hätte es nach meiner Meinung mehr Auswahl geben dürfen. Ich finde es auch schön, dass Zeppeline vorkommen. Bei uns sind diese häufiger zu sehen und selbst, wenn dies nicht der Fall wäre, wäre es ein guter Gesprächsanlass.

Insgesamt eine schöne Botschaft mit tollen Illustrationen.

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Wir schaffen das, kleines Faultier!

Rezensionen von Flaminelli:

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Ebse probiert was Neues von Maike Siebold

Über die Freiheit Neues auszuprobieren

Eberhard Erdmann ist ein Erdmännchenwächter und kennt jeden Grashalm seiner Umgebung. Doch dann passiert etwas vollkommen Unerwartetes. Unter ihm sackt der Sand weg. Ein Loch tut sich auf, füllt sich mit Wasser und daraus taucht Kira Krake auf. Die Krake fragt sofort: „Hast du Lust, eine Sandburg zu bauen?“.

Doch Eberhard weiß was er ist und lehnt höflich ab. Darauf beginnt Kira zu rappen. „Neues ist fresh, Neues muss sein, Neues macht locker Kopf, Herz und Bein!“ Eberhard ist natürlich nicht von gestern und reimt: „Neues ist gut, Neues muss sein? Ich mag, was ich kenne, präg dir das ein!“. Aber Kira gibt nicht auf. Am nächsten Tag lädt sie wieder ein, eine Sandburg zu bauen und nennt ihn zudem Ebse. Dieses Mal frägt Ebse zurück, ob Kira mit ihm Wache halten will. Doch Kira lacht und verschwindet. Es wird still um das Wasserloch, bis Erik Erdferkel kommt. Dieser zögert zunächst, doch dann probiert er etwas für sich vollkommen Neues. Auch Leni der Löffelhund wagt sich schnell an neue Erfahrungen. Ebse ist nun etwas offener und unternimmt die ersten tapsigen Schritte Richtung Austausch. Doch für den letzten Sprung ins kalte Wasser braucht es etwas mehr.

In diesem Kinderbuch wird die Botschaft vermittelt, dass etwas Neues oft unerwartet Schönes mit sich bringt. Dabei eignet sich das Buch nicht nur für Kinder, die sich etwas zögerlich dem Unbekannten öffnen, sonder vermittelt allgemein die Botschaft dem Neuen gegenüber aufgeschlossen zu sein. Zudem findet der Leser den „Alles Neu!-Rap“ auf den Seiten 36/37, den man sich auch über einen QR-Code anhören kann. Dieses Buch wird von „Evangelischen Kirche im Rheinland“ herausgegeben und bietet zudem didaktisches Begleitmaterial (siehe: „Ebse probiert was Neues. Begleitmaterial zur Jahreslosung 2026 für die Arbeit mit Kindern“), um die Jahreslosung 2026 „Gott spricht: siehe, ich mache alles neu!“ mit Kindern zu entdecken (z.B. mit der Bekehrung des Paulus). Ebenso kann man über einen QR-Code die Lautsprachunterstützenden Gebärden zur Jahreslosung als Video abrufen.

Dieses Buch bietet eine unterhaltsame Geschichte, die sich mit dem Thema „Sich an Neues wagen“ befasst, ohne dabei den religiösen Kontext zu betonen. So eignet sich das Buch hervorragend für alle, die sich mit dem Thema befassen oder einfach eine tolle Geschichte lesen möchten.

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Ebse probiert was Neues

Rezensionen von brauneye29:

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Über die Toten nur Gutes von Andreas Izquierdo

Hat mir gefallen

Zum Inhalt:
Mads Madsen ist Trauerredner und das ist gar nicht mal so leicht, denn selten wird so viel gelogen wie in Trauerreden. Als ihn eine Nachricht von seinem alten Freund Patrick erreicht, der sich eine Trauerrede von ihm wünscht, macht er sich auf den Weg, obwohl er schon ewig keinen Kontakt mehr hatte.

Angekommen, stellt er fest, dass Patrick nicht wirklich nett war und findet sich schnell in einem Netz auch Geheimnissen und Lügen wieder
Meine Meinung:
Was mir gut gefallen hat, ist dass das Buch eine gute Mischung aus Humor, Melancholie und Krimielementen hat. Mads gefällt mir gut, denn er ist eine interessante Person, über die man gerne noch mehr erfahren würde. Die vielen Geheimnisse und Lügen werden nach und nach entschlüsselt und insgesamt ist das Buch einfach gut zu lesen und bietet gute Unterhaltung. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und ich hoffe, von Mads nochmal was lesen bzw. hören zu können.
Fazit:
Hat mir gefallen

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Über die Toten nur Gutes

Rezensionen von brauneye29:

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Mit kalter Hand von Michael Tsokos

Wieder sehr spannend

Zum Inhalt:
Diesmal hat es Sabine Yao nicht nur mit menschlichen sondern auch mit tierischen Opfern zu tun. Sie wird Teil einer Sonderkommission zum Pferderipper von Lübars. Zeitgleich werden an verschieden Orten Berlins Leichenteile gefunden, bei denen es allerdings die ein oder andere Besonderheit gibt.

Meine Meinung:
Was ich bei den Büchern von Herrn Tsokos immer wieder habe, ist dieses Grauen, dass das Beschriebene auf realen Geschichten beruht, dass macht das Ganze irgendwie noch gruseliger. Hier werden wir in eine Welt entführt, die den meisten von uns wohl fremd sein sollte und das macht es auch ein Stück unverständlich, dass man an solchen Handlungen Vergnügen oder noch mehr haben kann. Manche der Beschreibungen sind wieder sehr detailliert, also nichts für empfindsame Gemüter, aber sehr spannend erzählt. Ich habe ich wieder gut unterhalten gefühlt und kann das Buch nur empfehlen.
Fazit:
Wieder sehr spannend

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Mit kalter Hand

Rezensionen von Julia:

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Nachtschattengewächse von Jill Johnson

Mal ein etwas anderer Krimi

Dieses Buch ist definitiv anders, als ich es erwartet hatte – und genau das macht vielleicht seinen besonderen Reiz aus. Wir begleiten Eustacia auf der Suche nach ihrer verschwundenen Nachbarin. Dabei bringt sie sich nicht nur immer wieder selbst in Gefahr, sondern gerät auch zunehmend ins Visier der Polizei.

Eustacia ist eine Figur, bei der ich mir nie ganz sicher war, ob ich sie sympathisch finde. Sie ist auf jeden Fall interessant und in vielen Momenten auch durchaus sympathisch. Gleichzeitig handelt sie oft unerwartet und unkonventionell – was es etwas schwer macht, eine tiefere emotionale Verbindung zu ihr aufzubauen. Trotzdem mochte ich es, sie durch die Geschichte zu begleiten, auch weil ich ihre persönliche Entwicklung als sehr positiv empfunden habe.

Einen ganz besonderen Charme verleiht dem Buch der Umgang mit giftigen Pflanzen, die eine zentrale Rolle in der Handlung spielen. Wer für dieses Thema so gar kein Interesse mitbringt, wird mit dem Buch möglicherweise nicht warm. Für alle anderen bietet es jedoch eine spannende und ungewöhnliche Facette.

Die Geschichte stellt eine Vielzahl an Figuren vor, deren Verbindungen untereinander nicht sofort klar sind. Anfangs hatte ich deshalb die Befürchtung, am Ende mit offenen Fragen zurückzubleiben. Diese Sorge war jedoch unbegründet: Die Zusammenhänge werden im Verlauf der Handlung stimmig und nachvollziehbar aufgelöst, und die Geschichte findet ein rundes, gelungenes Ende.

Ja, das Buch ist anders, als man es vielleicht zunächst vermuten würde – aber gerade das macht es lesenswert. Ich habe es mit großer Freude gelesen und kann es allen empfehlen, die Krimis mögen und sich für die Welt der Pflanzen begeistern können.

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Nachtschattengewächse

Rezensionen von brauneye29:

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Das glückliche Leben von David Foenkinos

Hat was

Zum Inhalt:
Eric ist müde und ausgebrannt. Auf einer Geschäftsreise landet er zufällig im "Happy Life", bei der eine Art Heilung durch die eigene Fake-Beerdigung erzielt werden soll. Er nimmt daran teil und plötzlich wird ihm bewusst, was wirklich zählt. Zurück von der Reise kündigt er seinen Job, nimmt Kontakt zur Mutter auf und etabliert das Ritual auch in Frankreich und es funktioniert wie verrückt.

Meine Meinung:
Tja, das ist so ein Buch, dass einen ins Grübeln bringen kann. Denn hat nicht jeder mal so Phasen, zu denen er/sie nicht mehr so fit ist, seine Lebenssituation nicht die beste findet? Und dann kommt der Gedanke sicherlich auf, dass Leben zu ändern, doch meist tut man es nicht. Hier wird der Protagonist mit mit seiner Unzufriedenheit konfrontiert und er ändert tatsächlich etwas. Ich fand das Buch und auch das Hörbuch echt gelungen. In drei unterschiedliche Teile gegliedert hatte ich das Gefühl, dass ich es mit authentischen Figuren zu tun hatte und fand die ganze Geschichte einerseits kurzweilig, andererseits nachdenklich machend.
Fazit:
Hat was

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Das glückliche Leben

Rezensionen von DoraLupin:

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Lichterloh - Funken in der Luft von Sarah M. Kempen

Wieder ein Highlight

Rußstadt wird von einer neuen Gefahr bedroht: Ein unbekannter Feuerteufel zündet scheinbar wahllos Häuser an. Die Schornsteinfeger tun alles, um die Bewohner der Stadt zu schützen, doch dafür müssen sie Maßnahmen ergreifen, die bei nicht wenigen die Glut der Wut weiter schürt. Auch Cleo und Leander bekommen hautnah zu spüren, wie leicht ein einzelner Funke die angespannte Situation entzünden könnte.

Bei ihrem Versuch, die Bevölkerung vor dem Feuerteufel zu schützen, kommen sie sich unweigerlich näher. Und längst ist nicht mehr nur Gwynnie davon überzeugt, dass die Stadt endlich von dem Ruß und der Macht der Industriellen befreit werden muss. Es geht um Leben und Tod – besonders für die Menschen, die Cleo liebt ...

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und vorallem versteht es die Autorin die Stadt aus Ruß und Kohle bildhaft und anschaulich zu beschreiben. Man kann den Ruß in der Luft regelrecht schmecken und sieht den rauchverhangenden Himmel in Grau vor sich. Im Buch geht es um das ärmere Volk und die reichen Industriellen und den Kampf in einer Stadt zu überleben die ständig von Rauch umgeben ist und die Menschen sich deshalb sehr einschränken müssen, aufgrund von Brandgefahr. Es geht um arm und reich, um Ansehen und Freiheit um Freundschaft und Revolution! Ich habe die Geschichte sehr geliebt und ab und an hat sie für mich sogar Vibes von "Tribute von Panem" gehabt. Ich war total fasziniert von dieser Stadt, den Menschen, den Vierteln, den Zusammenhalt, wenn es draufankommt und dem Wunsch nach der Änderung zu einem besseren Leben.

Fazit: Für mich war das Buch ein richtiges Highlight und eine echte Überraschung! Wer auf Freiheit, Zusammenhalt, Schornsteinfeger und Revolution steht, der ist hier goldrichtig. Ich freue mich schon sehr auf den Finalen Band der Reihe!

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Lichterloh - Funken in der Luft

Rezensionen von Flaminelli:

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Mein geheimes Leben als Monsterjäger - Warum du niemals einen Riesenfalter wecken solltest von Iris Genenz

Nicht nur mit Honig fängt man Fliegen

Über was für Gedanken sollte kein 13-Jähriger grübeln müssen? – Wieso zur Hölle bin ich eigentlich in einen Monstersee gesprungen, ist ohne Zweifel einer davon. Doch Charly hat während seiner Monsterjägerprüfung ganz andere Probleme. Eines davon ist, dass er armtief in einen Kackeberg steckt, während über ihm und den anderen Prüflingen Gorgonengleiter baumeln, deren Blick einen versteinern lässt.

Da heißt es natürlich leise sein, was eigentlich machbar scheint. Wäre da nur nicht Charlys Hang zu verzwickten Situationen und einer Kuh, die auf einer Riesennacktschnecke reitet. Und so beginnt ein neues, rasantes Abenteuer von Charly Hartnuss, denn die Götter haben ein Hühnchen mit ihm zu rupfen. Überall in den Anderlanden werden Portale in die Menschenwelt geöffnet und ausgerechnet Charly stand direkt neben einem. Für die Götter ist der Fall klar, Monsterjäger Charly ist schuld und er muss die Suppe ausbaden bzw. auslöffeln. Doch mit ihren Vermutungen liegen die Götter nicht nur einen Katzenwurf weit daneben. Zum Glück hat Charly nach magischem Gesetz das Recht, seine Unschuld zu beweisen. In drei Tagen würde sich das Tribunal der Götter erneut versammeln. Und so beginnt die ereignisreiche Jagd nach dem unbekannten Portalöffner, den bisher niemand gesehen hat. – Oder doch? Auf der Such geht vieles chaotisch schief und Charly gerät mehr als einmal in brenzlige Lagen, in denen er mit Felsenflitschern (Näheres findet der Leser in den Auszügen aus Prof. Fingerhuts Grundlagenlexikon der Kryptozoologie (Beastbook) auf den letzten Seiten) Bekanntschaft macht, sich mit Schlotdampfer-Schweiß und Wadenbeißer-Kot behelfen muss und in denen es ein Wiedersehen mit Zorán gibt. – Wenn da nicht der Hund in der Wanne verrückt wird.

Und so stolpert Charly von einer abenteuerlichen Situation in die nächste, auf einer Jagd, auf der Charly und Martin kurz für Götter gehalten werden, Schnuffle eine Fliege verschnabuliert und die beweist, wie eine Monsterjägerprüfung ausarten kann, wenn Charly Hartnuss daran teilnimmt.

Eine mitreißende Geschichte mit viel Wortwitz, unglaublich vielen Monstern und einer Kaschemme, die von Moordor nach Amoor umbenannt werden musste, da „sich ständig irgendwelche Freaks hierher verirrten, auf der Suche nach dem Schicksalsberg.“

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Mein geheimes Leben als Monsterjäger - Warum du niemals einen Riesenfalter wecken solltest