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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von lesende_zitrone:

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Preston Brothers, Band 1 - Loving Lucas von Jay McLean

Eine Achterbahn der Gefühle

“Loving Lucas” ist ein absolutes Gefühlschaos und lässt es einen bis zur letzten Seite nicht mehr aus den Händen legen!

Ich habe die beiden Charaktere lieben gelernt und mit ihnen gelitten, gekichert und mitgefiebert (Und vielleicht teilweise sogar etwas gehasst). Beide haben sehr viel Tiefe verliehen bekommen und ebenso alle Familienmitglieder beider Seiten.

Die Handlungen waren zu einem sehr großen Teil für mich nachvollziehbar und haben sich realistisch angefühlt. Laney war für mich die ganze Zeit eine sehr starke Frau, obwohl sie mit einigen Problemen zu kämpfen hatte und bin sehr begeistert, was für eine sehr schöne Entwicklung sie in diesem Buch erlebt hat. Ebenso ist Lucas zu einem sehr starken Mann entwickelt, der sich seinen Gefühlen und Ängsten nach und nach stellt.

Es wurden einige ernste Themen in dieser Geschichte behandelt, die sehr gut ausgeschrieben wurden und ihre Ernsthaftigkeit beibehalten haben, was ich sehr beachtlich finde. Nichts wurde nebenbei erzählt und alles hat die perfekte Menge an Aufmerksamkeit erhalten.

Der Schreibstil ist wirklich klasse und hat mich so gut unterhalten, dass ich nicht einmal gemerkt habe, dass es fast 500 Seiten sind, die ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Das einzige, was mich etwas gestört hat, waren die Vergangenheit Abschnitte, da mir die Figuren teilweise älter rüber kamen als sie wirklich waren. Ist aber nur eine Kleinigkeit und hindert nicht den Lesefluss.

Alles in einem empfehle ich dieses Buch jedem, der gerne romantische Bücher liest und nicht nur immer die Bilderbuch-Beziehung haben möchte in einer Geschichte. Der gerne eine Achterbahn von Gefühlen in nur einem Buch erleben möchte und gerne über eine enge große Familie liest und sich darin verliebt.

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Preston Brothers, Band 1 - Loving Lucas

Rezensionen von lesende_zitrone:

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Crushing Souls (Driven Dreams-Dilogie, Band 1) von Carolin Wahl

Perfekt für lesende F1 Fans!

Ein Buch voller Formel 1 und eine langsam aufbauende Liebesbeziehung.

Der Sport wurde sehr gut umgesetzt und mit vielen sehr liebevollen Details geschildert und realistisch erzählt. Ich selbst hatte bis zu dem Zeitpunkt keine großartige Erfahrung mit F1, muss aber sagen, dass mich das Buch sehr interessant werden lassen hat, für diesen extrem gefährlichen aber auch spannenden Sport.

Die Locations wurden sehr schön erzählt, sowohl die F1-Umgebungen als auch andere Schauplätze.

Fiona war wirklich ein nachvollziehbarer Charakter die sich selbst aus einem Loch hievte und zu einem extrem starken Charakter wurde. Sie hatte mit einigen harten Rückschlägen zu kämpfen, aber sie schaffte es doch, diese mit viel Mut zu überwinden und schlussendlich für sich selbst einzustehen. Duncan hatte ebenfalls viele Schicksalsschläge und keine einfache Vergangenheit, obwohl er viel Hilfe von außen bekam, war es dennoch Fiona, die es schaffte, ihn zu einem besseren Fahrer sowie Mann werden zu lassen. Die wichtigen Nebencharaktere waren alle gut beschrieben und man hat einen sehr guten Draht ebenso zu ihnen gefunden.

Carolins Schreibstil ist sehr detailreich und entspannend zu lesen. Leicht wird man in die Geschichte hineingezogen und bekommt viele tiefe Einblicke in das Universum der Charaktere des Buches sowie zum Sport.

Auch sehr toll fand ich, dass der zweite Teil in diesem Buch schon erwähnt wurde und bin sehr gespannt, ob der zweite Teil genauso spannend wird wie der erste.

Ich empfehle dieses Buch besonders für Formel 1 Fans oder die an diesem Sport interessiert sind und gerne eine kleine Sports Romance Story lesen möchten!

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Crushing Souls (Driven Dreams-Dilogie, Band 1)

Rezensionen von clematis:

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Die verlorenen Kinder vom Fjord von Helen Parusel

Deutschenmädchen

Während des Zweiten Weltkriegs wird auch das norwegische Narvik von Deutschen besetzt, und – obwohl es natürlich verboten ist – kommt Laila dem sympathischen Josef näher und verliebt sich in ihn. Er sieht großzügig weg, wenn sie im Widerstand aktiv ist, verliebt sich umgekehrt in Laila. Bald nach seiner Versetzung an die Ostfront stellt Laila fest, dass sie schwanger ist.

Von ihrer Familie als Deutschenmädchen geächtet, sucht die junge Frau Hilfe in einem Heim für ledige Mütter und kommt dabei grausamen Machenschaften auf die Spur.

„Die verlorenen Kinder vom Fjord“ gliedert sich in drei große Abschnitte und besticht durch Realitätsnähe und Lebendigkeit, Helen Parusel gelingt es mit Leichtigkeit, die Gefühle und Gedanken ihrer Figuren in Worte zu fassen und dem Leser näher zu bringen. Die Bedrohung durch die deutschen Soldaten, welche anfangs nur durch die Straßen patrouillieren, später Widerstandskämpfer und Juden festnehmen, ist spürbar, die angespannte Stimmung im Lebensborn-Heim greifbar, wer sich nicht anpasst, hat schon verloren. Historische Fakten hat die Autorin bestens recherchiert und großartig in einen bewegenden Roman verpackt. Auch wenn man das Thema Lebensborn schon kennt, ist es doch immer wieder unfassbar, wie die Lehre der nationalsozialistische Rassenhygiene hier dazu gedient hat, die Geburtenrate an „guten arischen“ Kindern zu steigern.

Kurzweilig vom Anfang bis zum Ende schreibt Helen Parusel diesen Roman ebenso spannend wie einen Krimi, man kann das Buch kaum aus der Hand legen, um so schnell wie möglich zu erfahren, wie es Laila wohl ergehen wird als unverheiratete norwegische Frau, die das Kind eines Deutschen unter dem Herzen trägt. Eine berührende und fesselnde Geschichte, die ich gerne all jenen empfehle, die sich für Frauenschicksale im Krieg interessieren, lesenswert ist dieses Buch auf jeden Fall.

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Die verlorenen Kinder vom Fjord

Rezensionen von Ryria:

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Die Tage im Café Torunka von Satoshi Yagisawa

Ein Café als Schauplatz des Lebens

Wer viel Spannung sucht, ist hier fehl am Platze - dafür überzeugt das Café Torunka mit einer schönen gemütlichen Grundstimmung, interessanten Persönlichkeiten und authentischen Emotionen.
Das Buch ist in drei große Kapitel unterteilt, die jeweils andere Charaktere im Fokus haben, jedoch alle eine Verbindung zum Torunka aufweisen und dort auch oft ihren Handlungsort haben.

Zu Beginn hat es mich etwas gestört, dass es gar keine Unterkapitel gab und man quasi 100 Seiten "am Stück" vorfindet. Im Endeffekt habe ich das ganze Buch dann jedoch am Stück gelesen, sodass es doch kein Problem war.
Hierin liegt auch ein Pluspunkt, man fliegt quasi durch die Seiten und kann schnell auch mal eine ganze Geschichte lesen.

Generell erinnert das ganze Buch sehr an einen japanischen Slice of Life Anime, durch die ruhige und aufgeregte Stimmung, den episodischen Aufbau und natürlich die Japan-Vibes.
Einerseits erlebt man ganz nebenbei den Alltag, das Leben und die Kultur in Japan mit, andererseits lernt man das Personal und die Gäste besser kennen.
Hierbei sollte erwähnt werden, dass vieles nicht noch extra erklärt, sondern nur übersetzt wird. Mit ein bisschen Vorwissen über Japan versteht man daher Kleinigkeiten besser, dies ist aber eher nicht notwendig für das Grundverständnis.

Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und durch ganz verschiedene Umstände miteinander verbunden. Für mich waren die teilweise sehr tiefgründigen und berührenden Dialoge ein Highlight des Romans, auch fand ich es schön, die Charakterentwicklungen mitzuerleben.
Manchmal hätte ich mir jedoch gewünscht, noch mehr in eine Geschichte eintauchen zu können - dies ist wohl der Nachteil von den eher kürzeren Erzählungen.

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Die Tage im Café Torunka

Rezensionen von Lydia_Te:

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Aufsteiger von Peter Huth

Absteiger

Der Einstieg in den Roman "Aufsteiger" von Peter Huth, war im ersten Moment merkwürdig. Auch die ersten paar Kapitel sind recht ruhig verlaufen. Aber natürlich lässt die Spannung nicht lange auf sich warten. Der Protagonist, Felix Lich, ein alter weißer Mann, erhält den Posten als Chefredakteur nicht.

Statt ihm wird eine alte Bekannte in diese Position verfrachtet: Zoe Rauch. Für Felix gleicht dieser Schicksalsschlag einen Stich in den Rücken. Denn für ihn war sein Job immer an erster Stelle, erst dann kam die Familie.
Sehr interessant fand ich die Wendung als Felix den Job nicht erhalten hat. Seine Welt zerbricht, seine Ehe kommt an einen Wendepunkt, er trifft Zoe wieder.
Es ist bewundernswert, wie sich die Geschichte entwickelt. Sie nimmt Wendungen, mit denen man überhaupt nicht rechnet und legt dann immer noch eine Schippe drauf.

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Aufsteiger

Rezensionen von Lesebienchen36:

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Die Verlorene von Miriam Georg

Eine emotionale Reise in Lauras Familiengeschichte

Inhalt:
Lauras Großmutter Änne stammt ursprünglich aus Schlesien, wo sie als junges Mädchen auf dem Familiengutshof „Pappelhof“ aufwuchs. Trotz zahlreicher Fragen ihrer Mutter bzw. Enkelin erzählt sie nur von den wunderbaren goldenen Sommertagen, die sie dort erleben durfte. Ihre Vergangenheit, wozu auch die damaligen Einwohner des Dorfes zählen, verschweigt sie.

Warum bloß? Als Änne nah einem Sturz verstirbt, entdeckt ihre Enkelin Laura ein Foto, dass sehr viele Fragen aufwirft. Sie beschließt Nachforschungen bezüglich ihrer Familie anzustreben und reist zu dem ehemaligen Gutshof, der einst ihren Vorfahren gehörte. Ob sie dort Antworten auf ihre Fragen bekommt, bleibt abzuwarten.

Nach zahlreichen Veröffentlichungen (wie z.B. die Dilogie „Elbleuchten“ oder „Nordwind“) hat Miriam Georg ihr neustes Werk „Die Verlorene“, dass im August 2025 im Fischer Verlag erschienen ist, vorgelegt. Ich muss gestehen, dass ich zwar die Autorin und deren Bücher vom Namen her kenne, aber noch keins ihrer Romane gelesen habe. Das Cover, dass ein wahrer Eye-Catcher ist, und der dazugehörige Klapptext haben meine Neugierde mehr als nur geweckt. Dieses Buch wollte, nein, musste ich unbedingt lesen und so ging meine Reise (buchtechnisch) zum einen nach Frankfurt und zum anderen in Richtung Schlesien.

Obwohl der flüssige und leichte Schreibstil der Autorin mir sehr gut gefiel, hatte ich auf den ersten knapp hundert Seiten meine Schwierigkeiten, der Geschichte in irgendeiner Weise zu folgen. Es fiel mir regelrecht schwer dranzubleiben und ich kann noch nicht einmal erklären, woran es lag. Ich zwang mich weiterzulesen und wurde mehr als nur belohnt. Was danach folgte, war ein wahrer Leserausch. Jede Seite zog mich magisch in seinen Bann und ans (vorzeitige) Aufhören war nicht mehr zu denken. Zu jeder Sekunde musste, nein, wollte ich wissen, was passiert bzw. wie die Familiengeschichte weiter geht. Zu dieser Begeisterung trugen die authentischen und lebensnahen Charaktere auch eine Menge bei. Alle Emotionen übertrugen sich auf mich und so fieberte, litt und freute ich mich mit ihnen. Vieles ließ mich wütend zurück und bei einigen Szenen hatte ich sogar Tränen in den Augen, so emotional war das Gelesene.

Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen. Zum einen im Jahr 2019, als Lauras Großmutter Änne verstarb und zum anderen im Jahr 1941 – 1947, als Ännes Familie noch auf dem Pappelhof lebte.
Ich kann noch nicht einmal schreiben, welche der beiden Zeitebenen spannender war. Die heutige Zeit fand ich enorm wichtigen, denn hier ließ mich die Autorin teilhaben an dem Familienleben von Laura und ihrer Mutter Ellen, die mit all den ungeklärten Fragen regelrecht allein dastanden. Ihre unermüdliche Recherche, bei der sie einzelne Puzzleteile fanden, sie zusammenbauten, um so vielleicht eine Antwort auf eine der vielen Fragen zu bekommen. Die angespannte Gefühlswelt der beiden bekommt man deutlich zu spüren.

Die damalige Zeit ist dramatischer und emotionaler, denn sie spielt in der Kriegszeit, wo in erster Linie Hungersnot oder Verluste durch Gefallene zu verzeichnen waren. Die beiden Schwestern Luise und Änne wuchsen sehr eng miteinander auf. Als Änne krank wurde, wurde sie auf dem Dachboden versteckt. Ihr Eltern mussten die schmerzhafte Maßnahme treffen, um sie, im schlimmsten Fall, vor dem Tod zu bewahren. Dieses traumatische Erlebnis hat Änne nie überwunden. Ihre Lebensfreude bzw. dir Leichtigkeit, die sie früher in sich trug, verlor sie. Aber nicht nur die Krankheit überschattete das Leben der Familie, auch Schicksalsschläge oder die abscheulichen Kriegsereignisse prägten alle.
Bei dieser Art von Romanen finde ich es immer wieder sehr interessant, wie die zwei Handlungsstränge miteinander verknüpft und zu einem stimmigen Ende werden.

Miriam George hat mit „Die Verlorene“ es geschafft, einen wahren emotionalen und spannenden Familienroman zu schreiben, der gedanklich noch Tage nachhängt. Das Buch kann man zwar zuschlagen, aber das Gelesene und die dazugehörigen Gedanken lassen sich schwer aus dem Kopf verdrängen. Im Nachwort der Autorin erfährt man zwar, dass die Geschichte um Änne / Luise rein fiktiver Natur ist, aber dennoch ist ein kleiner Teil von Miriams Familiengeschichte hineingeflossen.

Für mich war dieser Roman ein wahres Lesehighlight, dass mich aber auch sehr nachdenklich zurück läßt.
5 von 5 Sternen und ich spreche eine Leseempfehlung aus!!!

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Die Verlorene

Rezensionen von MarcoL:

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Der Traum des Jaguars von Miguel Bonnefoy

Kleines literarisches Familienepos aus Venezuela, historisch belegt, poetisch verfasst.

Wie vielversprechender kann der erste Satz eines Romans sein?:
S.9: „Am dritten Tag seines Lebens wurde Antonio Borjas Romero auf den Stufen einer Kirche ausgesetzt in einer Straße, die heute seinen Namen trägt.“

Und von da an begleiten wir Antonio durch sein spannendes Leben, das er immer mehr und mehr dem Wohle der Allgemeinheit widmete.

Wir sind dabei, wenn er Ana Maria im schülerischen Wettstreit um ein Kinoticket das erste Mal begegnet. Beide werden nicht nur ein Paar, verbunden in Liebe und gegenseitigem Verständnis. Sie werden auch erfolgreiche Ärzte, Ana Maria die erste Ärztin im Land überhaupt. Und die Politiker sind sehr stolz darauf, besonders auf Ana Maria. Im Zuge ihres Lebens treten deren Tochter Venezuela auf, auch sie ist von einem ganz besonderen Geist und Willen beseelt. Und in letzter Folge erscheint Venezuelas Sohn Cristobal, der ebenfalls eine wichtige Rolle in diesem, man könnte meinen, Familienepos, bekommt.
Es ist aber so viel mehr als eine Familiengeschichte, gekrönt von Erfolg, der durch harte Arbeit errungen wird. Es ist die Geschichte des Landes Venezuela (der Name der Tochter – sehr geschickt gewählt). Während wir die Familie begleiten dürfen, bleiben die politischen und gesellschaftlichen Aspekte des Staates nicht verborgen – sie sind ein ständiger Begleiter und beeinflussen natürlich das Leben und die Entscheidungen.

S. 98: „Aber all das würde erst viel später geschehen. Wäre es dabei geblieben, hätte Ana Maria nur eine sehr verschwommene Erinnerung an Antonio bewahrt, aber eine nebensächliche Begebenheit ließ ihr Schicksal mit voller Wucht auf seines Treffen.“

Und so entpuppt sich diese wunderbare Geschichte um die beiden historischen Personen Antonio und Ana Maria mehr und mehr zu einem Roman rund um die Geschicke des Staates. Armut, Diktatur, Zuckerrohr, Ölboom, explosionsartiger Reichtum, Militärputsche, Marxismus, usw.. Und immer wieder das einfache Landleben rund um den Maracaibo See. Caracas ist weit entfernt, von dort schießt die Politik ihre Pfeile über das Land, oftmals voller Gift.
Antonio und Ana Maria stehen immer auf der Seite der Bevölkerung, helfen wie und wo es geht, und werden oftmals wie Helden gefeiert.
Die Sprache ist harmonisch und wunderbar. Beseelt von einer zarten Poesie entwickelt sich der Roman sehr schnell zu einem Pageturner, der einen nicht mehr loslässt, in seinen Sog zieht, an den Gestaden des Sees Maracaibo ausspuckt und die Vergangenheit hautnah erleben lässt. Ganz großes Kompliment an die Übersetzerin Kirsten Gleinig.
Absolute Leseempfehlung und garantiert ein literarisches Jahreshighlight.

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Der Traum des Jaguars

Rezensionen von Leser:

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Der Duft der fernen Insel von Christina Rey

Prinzessin Nunu und der Duft von Parfüm

Ich habe jetzt bereits vier Bücher der Autorin, unter ihrem Pseudonym Christina Rey, gelesen, die mich an verschiedene ferne Orte führten.
Jedes ist auf seine Art besonders und gefiel mir sehr gut.

Mit der jungen Lehrerin Eve von London nach Sansibar zu reisen, war ein Erlebnis wie aus 1001 Nacht.

Im prächtigen Palast des Sultans, lernt sie eine ganz neue Welt kennen. Hier ist alles völlig anders, als sie es von zuhause kennt.

Anfangs angestellt, um eine seiner Töchter, die blinde Nunu, zu unterrichten, kommt es im Laufe der Zeit zu Veränderungen auf Sansibar und das Leben aller nimmt einen anderen Verlauf.

Die Geschichte ist wirklich fesselnd und wirkt ab und an ein bisschen märchenhaft. Sie ist aber auch spannend, emotional und birgt einige Überraschungen.
Ich fand es sehr interessant, wie Nunu ihr Leben meistert, sich zurechtfindet und ihrer großen Leidenschaft, der Parfümherstellung, nachgeht.

Die verschiedenen Charaktere haben alle ihren Platz gefunden und geben der Geschichte ein Gesicht. Man muss nicht alle mögen, aber jeder von ihnen trägt seinen Teil zum Gelingen bei.

Neben den persönlichen Schicksalen spielen auch der historische Hintergrund, die Religionen und der Handlungsort eine Rolle. Die Autorin hat das alles sehr gut beschrieben und eine schöne Atmosphäre geschaffen.

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Der Duft der fernen Insel

Rezensionen von nuean:

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How to Fight Fate: Ist es wahre Liebe, wenn das Schicksal den Seelenpartner vorherbestimmt? Enemies-to-Lovers-Romantasy Young Adult Buch ab 14 Jahren (Fate Dilogie, Bd. 1) von Saskia Louis

Wahnsinnsauftakt, super spannend, ich brauche Teil 2!

Ich habe schon einiges von Saskia Louis gelesen und war jedes Mal begeistert. Deshalb kam ich auch nicht um das neueste Werk von ihr herum. Das Cover ist toll und auch der Klappentext super spannend.
In Anima tobt schon lange ein Krieg zwischen der Schicksalsgöttin und dem Gott der Liebe gegen die Göttin des Krieges.

Die Menschen, die einem Orden angehören, besitzen bestimmte Talente. Als Schicksalsnovizin kann die 19 jährige Kiana kurze Abschnitte der Zukunft vorhersehen, Liebesnovizen können Stimmungen beeinflussen und Kriegsnovizen zeichnen sich durch Stärke aus und dass sie ihre Waffen auch mit den Gedanken lenken können. In einer Seelenzeremonie erhält man einen Seelenpartner mit dem man sein Leben verbringt und der die Kräfte noch verstärkt. Ohne Seelenpartner ist man nichts wert und wird direkt in den Krieg geschickt.
Kiana fiebert ihrer Seelenzeremonie entgegen und ist ganz hin und weg als sie mit ihm verbunden wird. Allerdings stirbt er kurz danach und Kiana wird mit Gewalt in eine Kutsche Richtung Front gesetzt. Doch sie will sich ihrem Schicksal nicht so ergeben sondern kämpfen und einen neuen Seelenpartner suchen. Als Kriegsnovize Tyron sich und die anderen Insassen aus der Kutsche befreit, schließt Kiana sich ihm und seinem Freund dem Liebesnovizen Nevin an, obwohl sie Tyron nicht ausstehen kann. Zusammen versuchen die drei ihrem Schicksal zu entgehen.
Von der ersten Sekunde an war ich mitten drin im Buch und habe mit Kiana mitgefiebert. Sie ist mutig, stark, loyal, aber sie will auch etwas verändern. Tyron ist eher der grüblerische Bad Boy und Nevin will nur dass sich alle liebhaben. Ich liebe diese Mischung. Die Wortgefechte zwischen den dreien sind einfach nur genial. Ich wollte einfach nicht dass dieses Buch endet. Und dann lässt es mich mit einem so fiesen Cliffhanger zurück, dass ich nun unbedingt Band 2 brauche!

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How to Fight Fate: Ist es wahre Liebe, wenn das Schicksal den Seelenpartner vorherbestimmt? Enemies-to-Lovers-Romantasy Young Adult Buch ab 14 Jahren (Fate Dilogie, Bd. 1)

Rezensionen von Claudia R.:

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Sophie Red Dot - Das Buch der magischen Kreaturen von May Oldchess

Fantasybuch

Klappentext / Inhalt:

Ein roter Punkt. Ein frecher Kater. Eine Welt voller Magie.

Magie? Drachen? Alte Legenden? Für Sophie Dupont war das reiner Unsinn, bis zu ihrem zehnten Geburtstag.

Der kleine rote Punkt über ihrer Augenbraue? Nur ein Muttermal, dachte sie. Der plüschige Stoffkater aus diesem seltsamen Laden? Ein harmloses Spielzeug.

Doch dann erwacht der Kater plötzlich zum Leben, und spricht! Von einer Sekunde auf die nächste wird Sophies Welt auf den Kopf gestellt: Sie ist kein gewöhnliches Mädchen, sondern ein roter Punkt, dazu bestimmt, die magischen Kreaturen dieser Welt zu befreien.

Mit ihrem frechen Gefährten Taro und einer Gruppe außergewöhnlicher Freunde taucht Sophie in eine fantastische Welt ein, die spannender und gefährlicher ist, als sie es sich je hätte träumen lassen.

Bereit für das Abenteuer deines Lebens? Magie trifft auf moderne Technik, uralte Legenden und echte Freundschaft. Ein rasantes Fantasy-Abenteuer für alle, die glauben, dass Magie, Wissenschaft und Freundschaft Berge versetzen, und Welten retten kann.

Cover:

Fantasievoll und magisch wirkt bereits das Cover und ist zudem sehr schön und ansprechend umgesetzt. Ein Mädchen und ein Kater sind auf dem Schwanz eines Drachen, welcher sich um sie schlängelt, erkennbar. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt. Die warmen hellen Farben machen eine schöne und herzliche Atmosphäre aus.

Meinung:

Ich muss hier gleich zu Beginn sagen, dass es sich hier für ein Kinderbuch ab 8 Jahren handelt, aufgrund der Dicke des Buches schreckt dieses jedoch erstmal ab und ich würde die Altersstufe durchaus ein wenig anheben auf ca. 10 Jahre. Empfehle aber auf jeden Fall einen Blick hinein, da es auf jeden Fall sehr geheimnisvoll, spannend und fantasievoll ist und es sich lohnt. Ich denke für junge Leser ist es schon ein wenig viel, aber auch aufgrund der sehr detailreichen und detaillierten Beschreibungen sehr gut nachvollziehbar.

Also von der Dicke und Seitenzahl bitte nicht abschrecken lassen.

Inhaltlich möchte ich hier auch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist detailreich und detailliert und lässt sich gut und angenehm lesen. Durch die teils recht kurzen Kapitel kommt man schnell und gut voran. Bereits der Einstieg ist magisch und geheimnisvoll und schnell tauchen die ersten Fragen auf und so wird man ans Geschehen und die Entwicklungen gefesselt. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel sind sehr gut erkennbar. Die Anfänge sind gut hervorgehoben und schnell ersichtlich. Die Überschriften sind passend, ohne zu viel zu verraten. Die Orts- und Zeitangaben sind hilfreich für die Zu- und Einordnung und die kleinen Illustrationen an den Anfängen sind ein tolles kleines Extras. das Inhaltsverzeichnis zu Beginn und das Charakterverzeichnis am Ende sind auch sehr schön und gut ausgearbeitet.

Die Geschichte selbst ist spannend und geheimnisvoll und hat mir sehr gut gefallen. Teils sehr detailreich und man findet sich gut in alles hinein, dadurch aber auch hin und wieder manche Wiederholungen, die aber gerade für jüngere Leser, auch durchaus hilfreich sind. Das Ganze ist spannend und fesselnd umgesetzt. Altersempfehlung würde ich etwas anheben und es sind hier leider noch einige Rechtschreib- und Grammatikfehler drin, die aber derzeit bereits in Bearbeitung sind und behoben werden. Alles in allem ist die Geschichte sehr schön, geheimnisvoll und spannend und toll umgesetzt, wobei mit auch das Charakterbuildingsehr gut gefällt. Fantasievoll, spannend und eine Prise Humor.

Das Ende ist offen und so wird bereits hier die Neugier auf band 2 geweckt.

Spannend, geheimnisvoll und magisch, jedoch mit einigen Schreibfehlern. Tolles Fantasybuch für Jugendliche und Erwachsene.

Fazit:

Spannend, geheimnisvoll und magisch, ein wundervolles Fantasybuch für Jugendliche und Erwachsene.

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Sophie Red Dot - Das Buch der magischen Kreaturen