Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tara:
Konfetti im Kopf von Doreen Aldugan
Ein Buch, das Verständnis fördert
„Konfetti im Kopf“ ist ein hilfreiches Buch der Autorin und ADHS-Trainern Doreen Aldugan für die ganze Familie.
Doreen Aldugan hat selbst ADHS und man merkt ganz genau, dass sie weiß wovon sie schreibt. Mit ihrem Buch richtet sie sich an betroffene Kinder und alle, die mit ihnen zu tun haben.
In kurzen Sätzen und in einem leicht verständlichen, humorvollen Ton werden die Informationen über Neurodivergenz zusammengetragen. Dabei bedient sich die Autorin ganz alltäglicher Situationen, die die Problematik greifbar machen. So wird deutlich, was bei ADHS im Gehirn anders läuft als bei neurotypischen Menschen.
Das Buch sorgt aber nicht nur für mehr Verständnis, sondern bietet auch hilfreiche Tipps und Strategien für den Alltag.
Besonders schön fand ich die Informationskästchen, die wichtige Fakten nochmals gut zusammenfassen.
Jede Seite wurde mit viel Liebe von der Illustratorin Emily Claire Völker gestaltet. Dadurch werden die Botschaften gelungen verbildlicht und es gibt jede Menge zu entdecken. Die vielen Details laden dazu ein, auf der Seite zu verweilen und sind eine schöne Gesprächsgrundlage, um die gesamte Thematik auch als Familie aufzuarbeiten.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für das Thema interessiert oder nach den richtigen Worten sucht, um anderen zu erklären worum es bei Neurodivergenz geht.
Rezensionen von Ulgu1978:
Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln von Florian Schwiecker
KIM
Charlie, eine eigenwillige, aber sympathische Hackerin mit leicht autistischen Zügen, und die von ihr erschaffene künstliche Intelligenz namens KIM, bemühen sich - überwiegend virtuell - die Welt zu retten. Cyberterroristen versuchen Geld zu erpressen, indem sie sich in Navigationssysteme gehackt haben und drohen damit, diese zu manipulieren.
Charlie und KIM machen sich auf die Suche nach dem oder den Hauptverantwortlichen und geraten in brenzlige Situationen.
Ein Krimi, in dem eine künstliche Intelligenz mit menschlichen Zügen gemeinsam mit echten Menschen einen Krminalfall löst, war für mich ein ungewöhnliches Lesevergnügen. Ungewöhnlich, aber interessant, auch wenn ich nicht alle Begriffe aus der Computerwelt verstanden habe. Ich fand es faszinierend, aber auch beängstigend, was mit künstlicher Intelligenz machbar ist. Ich bin gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht.
Rezensionen von Micki:
Sunset Flip von Joey Goebel
Identitätssuche im grellen Licht des Wrestlings
Mit Sunset Flip hat mich Joey Goebel auf ganzer Linie überrascht. Wrestling? Ehrlich gesagt ein Thema, das mich sonst kaum interessiert. Umso beeindruckender, wie sehr mich dieser Roman gefesselt hat. Es wird ganz sicher nicht das letzte Buch sein, das ich von Joey Goebel lese.
Im Mittelpunkt steht Auggie Schnuck, der als Wrestler kurz davorsteht, alles erreicht zu haben.
Seine Karriere läuft, mit Nadine plant er eine gemeinsame Zukunft – eigentlich könnte alles perfekt sein. Doch je höher Auggie steigt, desto mehr beginnt er, mit seiner Kunstfigur „The Aug“ zu verschmelzen. Der Traum vom Erfolg kippt langsam in eine existenzielle Unsicherheit: Wer ist er noch, wenn die Rolle überhandnimmt? Und was bleibt von den eigenen Träumen – etwa seinem Wunsch, zum Film zu gehen – wenn die Show zur Realität wird?
Joey Goebel erzählt diese Entwicklung raffiniert und mit einer dichten, spannungsgeladenen Handlung. Die Geschichte entfaltet einen starken Sog, weil sie weit mehr ist als ein Roman über Wrestling. Es geht um Identität, um Inszenierung und Authentizität, um die Zerbrechlichkeit von Glück und die feine Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit. Gerade das Zusammenspiel von Künstlichkeit, Kampf und überraschender Zärtlichkeit macht den Reiz des Buches aus.
Besonders gelungen sind die Figuren. Auggie ist keine schillernde Projektionsfläche, sondern ein vielschichtiger, nahbarer Protagonist, dessen innere Zerrissenheit man hautnah miterlebt. Auch Nadine und die Nebenfiguren wirken lebendig und authentisch. Man fiebert mit, leidet mit und hofft, dass Auggie einen Weg findet, sich selbst nicht zu verlieren. Wirklich ein gelungender Roman!
Rezensionen von Micki:
Wie gut, dass ich ICH bin von Britta Kiwit
Süßes Buch für die Kleinsten
„Ich bin gut, so wie ich bin“ – allein dieser Satz zeigt schon, wie wertvoll dieses besondere Pappbilderbuch für die Kleinsten ist. Wie gut, dass ich ICH bin von Britta Kiwit ist ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch, das Mut macht, stärkt und berührt.
Das stabile Pappbilderbuch richtet sich an Kinder ab 2 Jahren und führt sie behutsam an erste Affirmationen heran.
Die kurzen, klar formulierten Sätze sind kindgerecht gestaltet und laden zum Mitsprechen ein. Gerade für kleine Kinder, die beginnen, Sprache und Gefühle bewusster wahrzunehmen, sind diese positiven Botschaften ein wunderbarer Einstieg in das Thema Selbstwert und Selbstvertrauen.
Besonders gut gefallen haben mir die warmen, liebevollen Illustrationen. Die zehn alltagsnahen Szenen greifen typische Situationen aus dem Kinderleben auf – vom Spielen über kleine Herausforderungen bis hin zu Gefühlen wie Unsicherheit oder Stolz. Dadurch entstehen ganz automatisch Gesprächsanlässe zwischen Kind und Bezugsperson. Das Buch bietet weit mehr als nur eine Vorlesegeschichte: Es schafft echte Wohlfühlmomente.
Was dieses Buch so wertvoll macht, ist seine klare Botschaft: Du bist richtig, so wie du bist. Ohne erhobenen Zeigefinger, sondern sanft und stärkend vermittelt es Kindern ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Es eignet sich wunderbar als kleines Alltagsritual oder für die Einschlafroutine – ein ruhiger Moment, in dem Nähe entsteht und positive Gedanken Raum bekommen.
Fazit: Wie gut, dass ich ICH bin ist ein liebevoller Begleiter für die ersten Lebensjahre.
Rezensionen von PMelittaM:
We Who Will Die von Stacia Stark
Gelungenes Setting, interessante Charaktere, viel Spannung - ein Lesehighlight
Stell dir ein Reich ähnlich dem römischen Imperium vor, der Imperator ist ein jahrhundertealter Vampir, die Einwohner bestehen aus Vampiren, Menschen mit magischen Fähigkeiten, sogenannten Sigillengezeichneten und Menschen ohne magische Fähigkeiten, sogenannte Mundies. Es gibt weitere Reiche, die der Imperator gerne erobern möchte, und weitere Wesen, sogenannte Maginari, unter ihnen Greife, Zentauren und Gorgos, außerdem eine Reihe von Göttern, die verehrt werden, und die es möglicherweise tatsächlich gibt.
Um das Volk bei Laune zu halten, sich selbst zu unterhalten und manchmal auch seine Feinde loszuwerden, veranstaltet der Imperator regelmäßige Spiele. Bei manchen können die Teilnehmer:innen reich werden, manche, wie die Auslese, dienen dazu, sich die besten Kämpfer als Leibwachen und ähnliches zu sichern. Gestorben wird bei allen Spielen natürlich auch.
Arvelle hat vor 6 Jahren in der Arena viel Geld gewonnen, aber ihre beste Freundin verloren. Auch ihr Gewinn wurde ihr wieder genommen, und so schlägt sie sich nun als Leibwächterin durchs Leben. Sie braucht immer Geld, denn einer ihrer beiden jüngeren Brüder ist schwer krank und braucht regelmäßig teuere Lungenelixiere. Als ihr eines Tages ein Vampir die Möglichkeit anbietet, ihren Bruder zu heilen, wenn sie einen schier unmöglich zu erledigenden Auftrag annimmt, schlägt sie ein. Um diesen Auftrag zu erfüllen, muss sie zunächst nicht nur an der Auslese teilnehmen, sondern sie auch überleben.
Schon das Setting wirkt wie für mich gemacht, und auch Arvelle mochte ich sehr schnell. Manchmal konnte ich zwar ihr Handeln nicht ganz nachvollziehen, aber dass sie das Herz am rechten Fleck hat, war schnell klar. Da die Autorin sie selbst in ich-Form erzählen lässt, sieht man alles durch ihre Augen, erlebt ihre Gedanken und Emotionen hautnah mit, das hat auch meine Emotionen berührt, und ich habe mir natürlich meine eigenen Gedanken gemacht. Am Anfang hatte ich eine gewisse Vorstellung, wohin das Ganze gehen könnte, ich bin aber immer wieder überrascht worden und musste umdenken. So habe ich durchgehend gespannt gelesen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Das Setting wirkt nicht nur wie für mich gemacht, es ist es auch, ich finde diese Welt sehr gelungen. Nach und nach erfährt man mehr über se, ihre Bewohner, die Magie, aber auch über die einzelnen Charaktere. Neben Arvelle gibt es eine ganze Reihe anderer interessanter Personen, die ich hier aus Spoilergründen im Dunkeln lassen möchte, von denen mir aber eine ganze Reihe nahe gekommen ist, und die manche Überraschungen zu bieten hatten.
Ich habe eigentlich nur einen einzigen Kritikpunkt. Natürlich gibt es auch hier eine Liebesgeschichte, die ich sogar ganz passend finde, nur die beiden expliziten Liebesszenen haben mir so gar nicht gefallen, ich fand sie enttäuschend, bei mir kamen die Emotionen kaum an, auch, weil die Beschreibung in meinen Augen zu derb ist. Das ist schade, hat meine Faszination für den Roman aber kaum schmälern können.
„We who will die“ ist ein erster Band, endet aber zum Glück nicht mit einem krassen Cliffhanger. Trotzdem kann ich kaum erwarten, den nächsten Band in den Händen halten zu können, und werde in der Zwischenzeit einen Blick auf die anderen Werke der Autorin werfen.
Fantasy in einer vom römischen Imperium inspirierten Welt – das passt genau in mein Beuteschema, und hat mich auch absolut überzeugen können. Vampire, Magie, andere Wesen, Gladiatorenspiele und einige Rätsel warten hier neben Spannung und Emotionen. Für mich ein Lesehighlight.
Rezensionen von nessabo:
Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman
Blieb deutlich hinter meinen Erwartungen zurück
Ich schließe mich der Einschätzung an, dass dieser Roman sicher Menschen begeistern kann, die „Die Wand“ bereits mochten. Denn es gibt sehr deutliche Parallelen in Bezug auf die isolierte Position der Hauptfigur und genau die trifft einfach nicht meinen Geschmack. Aufgrund der so guten Besprechungen war ich dennoch neugierig, aber leider konnten meine Erwartungen nicht erfüllt werden.
Dystopien stehe ich recht neutral gegenüber - gut geschrieben können sie mich durchaus begeistern. Was aber wirklich nicht mein Fall ist, sind isolierte Settings. Entsprechend wundert es mich nicht, dass die Handlung zunehmend anstrengend für mich wurde, ich habe jedoch weiter auf die versprochenen feministischen Aspekte der Geschichte gehofft.
Den Anfang im Käfig fand ich noch vielversprechend. Die namenlose Protagonistin macht sich spannende Gedanken zu den ihr unbekannten Männern, ihrem Begehren und der richtigen Welt. Doch nach dem Ereignis, in dessen Folge die gefangenen Frauen freikommen, wurde es für mich zunehmend zäh und verlor sein innovatives Potenzial. Wie die Frauen sich in der fremden Außenwelt zurechtfinden und autonom eine kleine neue Gemeinschaft aufbauen, ist zwar nicht uninteressant, aber die sie umgebende Hoffnungslosigkeit hat mir zunehmend Energie geraubt.
Das Isolationsgefühl verstärkte sich zudem immer mehr und damit auch meine Distanzierung von der Handlung. Alle Figuren blieben mir sowieso emotional komplett fremd, aber da auch zwischen den Charakteren so wenig passiert, fehlte mir einiges an der Geschichte. Der Reiz isolierter Menschen entsteht für mich gerade im Miteinander, aber dem wurde durch die Zentrierung der nüchternen Protagonistin kaum Raum gegeben.
Mich überrascht dabei nicht, dass mir das Setting nicht gefallen hat - ich kenne ja meine Präferenzen. Aber abgesehen von ein paar interessanten Gedanken finde ich auch keine feministische Kraft in diesem Werk. Ich habe mir aufgrund des Titels deutlich mehr Reflexion über eine Welt bzw. das Aufwachsen ohne Männer erhofft. Ja, es gab da einige Momente, etwa in Bezug auf Aussehen und Schamgefühl, aber in meinen Augen blieb der Großteil des Potenzials ungenutzt, weshalb ich mich den begeisterten Rezensionen leider nicht anschließen kann.
Am Ende bleibt auch alles sehr offen und zumindest ein bisschen mehr Klarheit hätte es für mich doch sein dürfen. Als Hörbuch fand ich es insgesamt okay, gelesen hätte ich wahrscheinlich noch größere Probleme gehabt.
2,5 Sterne
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Der tiefe Grund von Anna Johannsen
Ein Krimi für zwischendurch
Ich mag die Bücher und den Schreibstil von Anna Johannsen sehr und gerade die Bücher um Oberkommissarin Lea Niielsen sind toll. So hab ich mich natürlich sehr auf Band zwei mit dem Titel „Der tiefe Grund“ gefreut :
Dieses Mal dreht sich das Buch um den Fall der 25 jährigen Lisa Uhlen, die nach einem Unfall mit Fahrerflucht verstirbt.
Oberkommissarin Lea Nielsen startet mit ihren Ermittlungen und versucht mit ihrem Team nach und nach zu rekonstruieren, wie der Unfall ablief und wer der Täter sein könnte. Zusätzlich hat die Oberkommissarin eine Menge privater Themen dabei, die sie beschäftigen.
Die Figur der Lea Nielsen empfinde ich schon als sehr rational, sie kann ihre privaten Probleme sehr gut von der Arbeit trennen und wird auch sehr gut von Anna Johannsen dargestellt. Die anderen Figuren sind auch gut ausgearbeitet und so hat man auch einen guten Bezug zu den Charakteren, die man schon aus dem ersten Teil kennt ( dies ist sicherlich nicht nötig; die Fälle sind in sich abgeschlossen und die Bücher lassen sich alle gut einzeln lesen ).
Gerade bei den privaten Themen von Lea Nielsen hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht – die Demenz ihres Vaters oder auch ein Thema aus ihrer vergangenen Beziehung; das wurde alles leider nur sehr oberflächlich erwähnt.
Besonders gut gefallen haben mir hier in diesem Buch die Dialoge der Figuren, die allesamt authentisch waren und oft ein lebhaftes Bild der Szenen aufzeigte.
Ein Minuspunkt war für mich in diesem Teil leider, dass das Buch einige Längen aufwies und zwischendurch etwas „stockte“; so flüssig wie in anderen Büchern habe ich den Schreibstil, den ich sonst so gerne von der Autorin mag, leider dieses Mal nicht erlebt.
Das Setting war leider kaum bis gar nicht präsent – da hätte man viel beschreiben und einbringen können.
Ich hatte mich so arg auf das Buch gefreut, gerade weil ich die anderen Bücher der Autorin so mag – das Buch „Der tiefe Grund“ ist für mich ein Krimi, den man mal für zwischendurch lesen kann, eine leichte Unterhaltung, die einen ein paar Stunden aus dem Alltag entfliehen lässt.
Rezensionen von Pusteblümchen:
Weil sie lügt von Caroline Seibt
Voller Spannung und Wendungen
Juli ist verschwunden und die Polizei geht von einem Mordfall aus. Verdächtigt wird der Vater. Anna glaubt nicht an seine Schuld und versucht alles, um den wahren Täter zu finden. Gleichzeitig muss sie sich aber auch noch um ihren kleinen Bruder Leon kümmern, da ihr Vater im Gefängnis sitzt und ihre Mutter psychisch krank ist.
Anna ist eine unglaublich starke Persönlichkeit, die in ihrer Verzweiflung sehr viel Mut und Energie aufbringt. Auch die Polizei ermittelt. Während der Ermittler Max Faber überzeugt von der Schuld des Vaters ist, glaubt seine Kollegin Katharina Engels nicht an seine Schuld.
Die Ereignisse werden im Wechsel aus Katharinas Sicht und der von Anna geschildert. Dabei wird eine enorme Spannung aufgebaut. Fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, wodurch ein unglaublicher Sog beim Lesen entsteht.
Ich habe durchgehend mitgefiebert und gerätselt, was mit Juli passiert sein könnte, bin aber zu keiner schlüssigen Erklärung gekommen. Es gab immer wieder Wendungen, die für mich absolut nicht vorhersehbar waren. Das Ende hat dann dafür gesorgt, dass mein Mund endgültig offen stehen blieb.
Einfach fantastisch, ich habe wirklich schon viele Krimis und Thriller gelesen, aber dieser war ein ganz besonderes Highlight.
Rezensionen von Schlafmurmel:
Perfect Little Monsters von Cindy R. X. He
Perfect Little Monsters – Spannung pur bis zur letzten Seite
Das war mal wieder ein absoluter Wahnsinns-Jugendthriller! Ich habe die Geschichte in einem Rutsch verschlungen und konnte meinen Reader kaum aus der Hand legen – nicht einmal beim Essen. Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.
Die Geschichte dreht sich um Dawn, die nach einem schweren Schicksalsschlag zu ihrer Tante in die Heimat ihres Vaters zieht.
Für sie ist alles neu, doch schnell hatte ich das Gefühl, dass sie ein großes Geheimnis mit sich herumträgt. Als die Handlung schließlich abwechselnd aus Dawns und Hannahs Perspektive erzählt wird, wird nach und nach klar, wie eng ihre Geschichten miteinander verbunden sind.
An Dawns neuer Schule herrschen brutale Machtverhältnisse. Wer sich nicht wehrt, wird gnadenlos gemobbt. Angeführt wird alles von einer reichen, arroganten Schülerin, die die gesamte Schule zu kontrollieren scheint. Die Grausamkeit einiger Mitschülerinnen war stellenweise wirklich erschreckend und hat mich beim Lesen regelrecht schockiert.
Besonders berührt hat mich die Geschichte von Hannah, die drei Jahre zuvor Cheerleaderin an derselben Schule war. Was ihr widerfahren ist, geht unter die Haut und lässt einen nicht kalt.
Eigentlich möchte Dawn möglichst unauffällig bleiben, doch ihrer Mutter zuliebe tritt sie dem Cheerleader-Team bei. Dadurch wird sie schnell beliebter und findet neue Freundinnen. Trotzdem vergisst sie ihre erste Freundin Racyl, die eher als Außenseiterin gilt, nie.
Als Dawn zu einer Party eingeladen wird, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf: Eine Schülerin stirbt, und Dawn gerät schnell unter Verdacht. Schließlich war sie die Letzte, die der Toten einen Drink gegeben hat, und auch die Letzte, die mit ihr gesprochen hat. Gemeinsam mit Racyl macht sie sich auf die Suche nach dem wahren Täter. Als dann auch noch Isaak, der beliebteste Junge der Schule und Dawns heimlicher Schwarm, verhaftet wird, wird es noch spannender.
Das Ende kam überraschend schnell und verlief völlig anders, als ich es erwartet hatte. Genau das liebe ich an Thrillern! Die Spannung blieb durchgehend auf höchstem Niveau, und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht.
Für mich war „Perfect Little Monsters“ ein absoluter Pageturner, den ich Jugendthriller-Fans ab 14 Jahren nur empfehlen kann.
Rezensionen von brauneye29:
Schuhe, Wald und schräge Vögel: Gardaseekrimi Ungewöhnliche Krimis vom Gardasee von Viola Eigenbrodt
Hat mir gefallen
Zum Inhalt:
Erntehelfer ist Joe ist entsetzt, denn statt des erwarteten Spargels hat er eine Hand ausgegraben. Es ist der junge Förster Bippo, der sich für den Vogelschutz eingesetzt hat. Welchen Grund sollte es geben, ihn zu ermorden und dann ausgerechnet im Spargelfeld zu vergraben, wo er innerhalb kürzester Zeit gefunden werden würde.
Die Polizei steht vor einem Rätsel. Dann gibt es einen neuen Mord im Umfeld des Försters.
meine Meinung:
Ich muss ja gestehen, dass mich dieses Buch besonders angezogen hat, da es an einem meiner Lieblingsorte spielt und zwar am Gardasee, aber es hat sich gelohnt, dieses Buch in meinem Fall als Hörbuch zu genießen, denn auch die Story war richtig gut. Mit Wendungen, die man nicht erwartet hat, mit schönen Umgebungsbeschreibungen und auch die Protagonisten waren gut ausgearbeitet. Was ich gut fand, dass wirklich fast alle Städtenamen auch richtig ausgesprochen wurde, was bei weitem nicht bei jedem Gardasee-Hörbuch der Fall ist. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und kann das Hörbuch empfehlen.
Fazit:
Hat mir gefallen











