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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Streiflicht:

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Kräuter-Zwillinge von Tami von Seyr

Kleine Schwächen

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich mich sehr für Pflanzen und Kräuter interessiere. Ich finde allerdings schon den Begriff Kräuter-Zwillinge irritierend, weil im Buch zum Beispiel auch Zitterpappel, Brennnessel und Holunder vorkommen - für mich eindeutig keine Kräuter, auch wenn man Teile davon vielleicht essen kann.

Außerdem gibt es wohl gerade beim Bärlauch und seinem hochgiftigen Zwilling Maiglöckchen einen Fehler im Buch. In meinem Exemplar lag kein Zettel auf dieser Seite - in anderen Ausgaben wohl schon. Das finde ich extrem gefährlich. Klar, man sollte sowieso immer lieber doppelt schauen und gerade bei diesem Paar gibt es zum Beispiel den auffälligen Knoblauchgeruch, der gut hilft, aber wenn ein Buch schon auf dem Cover schreibt "idiotensicher unterscheiden", dann sollte es dieses Versprechen auch einlösen.

Abgesehen davon gefällt mir das Buch gut. Es dürften deutlich mehr Bilder sein, weil die wirklich weiterhelfen, wo Beschreibungen vielleicht auch mal an Grenzen kommen. Aber ich finde die Auflistungen und Merkmalsbeschreibungen schon ziemlich gut. Eine schöne Idee finde ich auch die Eselsbrücken und vor allem das Klugscheißerwissen hat mir gut gefallen - das kenne ich schon aus einem anderen Buch der Autorin.

Für mich ein gutes Buch, wenn man noch nicht so viel über Pflanzen weiß. Ein guter Ratgeber für den Alltag - auch wenn man trotzdem immer vorsichtig bleiben sollte!

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Kräuter-Zwillinge

Rezensionen von Shilo:

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Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten von Rebekka Eder

Gegen alle Widerstände

Kea findet nach dem Tod ihrer Mutter Halt in dem alten Apfelgarten. Dort verbringt sie viel Zeit und verfolgt ihren eigenen kleinen Traum. Sie möchte einen besonderen Apfel züchten. Dieser Wunsch verbindet sie mit ihrer Mutter und wird im Laufe der Geschichte immer wichtiger.
Als der junge Sämling auf der anderen Seite der Grenze wächst, beginnen für Kea die Schwierigkeiten.

Denn dort liegt das Land der Rentfelds, mit denen ihre Familie seit Jahren zerstritten ist. Bei einem heimlichen Besuch trifft sie auf Kristen. Was zunächst nur eine zufällige Begegnung ist, entwickelt sich nach und nach zu etwas, das Kea nicht mehr loslässt.
Kea lässt sich nicht einfach sagen, was sie zu tun hat. Ihr Vater hat längst eigene Vorstellungen von ihrer Zukunft und auch die Verbindung zu Tamme Rentfeld ist für sie nicht das, was sie sich selbst wünschen würde. Gerade diese Situationen machen deutlich, wie wenig Platz eine junge Frau damals für eigene Entscheidungen hatte. Kea versucht trotzdem, nicht einfach alles hinzunehmen.
Die Zeit, in der die Geschichte spielt, wird ebenfalls spürbar. Finkenwerder und die Grenze zwischen Hamburg und Preußen gehören fest zur Handlung. Als die Cholera ausbricht, verschärft sich die Lage zusätzlich. Plötzlich wird aus einer ohnehin schwierigen Situation eine echte Bedrohung. Das bringt noch einmal eine ganz andere Spannung in die Geschichte.
Kea und Kristen haben es nicht leicht. Ihre Gefühle füreinander stehen von Anfang an unter keinem guten Stern. Gerade deshalb habe ich ihre Entwicklung gerne verfolgt. Es gibt schöne Momente zwischen den beiden, aber auch Entscheidungen, die nicht einfach sind. Kea muss dabei immer wieder überlegen, was ihr wichtiger ist und welchen Preis sie für ihre eigenen Wünsche zu zahlen bereit ist.
Auch das Ende passt gut zum Auftakt des Zweiteilers. Nicht alle Fragen werden beantwortet und manches bleibt offen. Dadurch war bei mir sofort die Neugier da, wie es mit Kea, Kristen und den beiden Familien weitergeht.
Die Geschichte verbindet Liebe, Familienkonflikte und historische Ereignisse auf eine angenehme Weise. Dazu kommt die norddeutsche Kulisse, die dem Roman seinen eigenen Charakter gibt. Keas Weg hat mich beschäftigt und an einigen Stellen auch berührt. Insgesamt waren es für mich schöne Lesestunden, deshalb vergebe ich fünf Sterne.

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Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten

Rezensionen von Martje:

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Er lügt von Rebecca Taylor McKay

Ein Pageturner

In dem Buch „Er lügt“ von Rebecca Taylor McKay geht es um Clara, die mit ihrem Mann Spencer nach Italien nach Positano an die traumhafte Amalfiküste in die vermeintlichen Flitterwochen fährt. Eigentlich scheint alles perfekt zu sein. Oder ist es etwa zu perfekt? Während der Reise spielen sich mit der Zeit aber auch merkwürdige Szenen ab und Clara kommt ins Grübeln.

Irgendetwas an dieser Reise und ihrem Ehemann ist komisch, aber was ist es? Hat es etwas mit ihrer Krankheit zu tun, die sie seit einem Jahr plagt? Eigentlich geht es ihr doch gerade erst besser, oder?
Mich hat das Buch sofort gecatcht und ich habe es in zwei Tagen durchgelesen. Mich hat das Cover sehr angesprochen und der Schreibstil sofort überzeugt. Es hat relativ kurze Kapitel, bleibt aber deswegen durchgehend spannend. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen!

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Er lügt

Rezensionen von Ameland:

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Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin

Ein wundervoller und bewegender Roman

Zwei Frauen, die scheinbar nichts gemein haben außer ihrer Liebe zu Bernstein und die dazu altersmäßig mehrere Jahrzehnte trennen. Aber dieser erste Anschein täuscht. Sowohl Ebba als auch Julika sind starke Frauen, die sich nach Freiheit sehnen, aber aufgrund familiärer Probleme und Zwänge lange Zeit kein selbstbestimmtes Leben führen können.

Lisa Quentin hat ihre beiden Protagonistinnen stark, authentisch und gefühlvoll gezeichnet. Ich konnte tief in ihre Gedanken- und Gefühlswelt eintauchen. Mit beiden Frauen habe ich mitgefühlt, aber Ebba mit ihrem ungestümen Wesen und ihrer Liebe zur Natur und dem Meer war mir etwas näher. Vielleicht liegt das auch an meinem fortgeschrittenen Alter. Aber auch die Nebenfiguren waren in ihren Handlungen realistisch und stringent.

Der ruhige und atmosphärische Schreibstil sorgte für angenehme Lesestunden und im Zusammenspiel mit der Geschichte für ein Lesevergnügen. Für mich als Fan der Nord- und Ostsee waren die bildgewaltigen Beschreibungen des Meers und der Natur ein weiteres Highlight. Ich habe förmlich das Brausen der See sowie die Schreie der Möwen im Ohr gehabt und den Wind in meinen Haaren gespürt.

Die Autorin hat in diese wunderschöne Geschichte gekonnt Themen wie Verlust, Trauer, Traumabewältigung und den Kampf auf Selbstbestimmung eingeflochten. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge musste ich Ebba und Julika verabschieden, aber vergessen werde ich sie so schnell nicht.

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Die Bernsteinfischerin

Rezensionen von Streiflicht:

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Hildegard von Bingen von Maria Regina Kaiser

Eine interessante Frau

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich natürlich schon sehr viel von Hildegard von Bingen gehört habe und auch erst kürzlich im Rheingau war. Eher zufällig bin ich dann auch in der Abtei St. Hildegard gelandet und habe dort eine Vesper miterlebt, bei der die dortigen Schwestern Lieder nach ihrer Feder singen.

Das hat mich total fasziniert und geerdet. Auch ihr Kräuterwissen finde ich total interessant und ich wollte dann gerne mehr über diese spannende Frau erfahren.

Ich habe mich tatsächlich nicht leicht getan mit dem Buch, fand es aber trotzdem sehr interessant. Es ist sehr konzentriert geschrieben und man muss sich gleichfalls konzentrieren beim Lesen. Es ist spannend zu erfahren, was sie alles erlebt hat und wie das Leben für diese mächtigste Nonne des Mittelalters war. Vieles erschien mir seltsam und fremd, zum Beispiel das Verhalten gegenüber normalen Menschen, die nicht dem Adel angehörten. Gleichzeitig sehe ich aber natürlich durch die Brille von heute und ordne daher manches sicherlich anders sein.

Das strenge Leben im Kloster fand ich nicht sehr ansprechend, viele Menschen damals haben das aber ganz anders gesehen. Dort herrschte natürlich Frieden und es war alles geregelt, es gab regelmäßige Mahlzeiten etc. Vieles, was uns heute selbstverständlich erscheint, es aber gar nicht war im Mittelalter. Um das alles einordnen zu können, fand ich den Anhang mit den Grundlagen für dieses Buch, Zeittafeln und Personenlisten extrem hilfreich. Mir hat es geholfen, dass ich bereits vor der Lektüre dort hinten im Buch herumgestöbert habe.

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Hildegard von Bingen

Rezensionen von Miro:

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Paris Hollywood von Cécile Mury

Verliebt in einen Star

Marianne Corvo ist Filmjournalistin und muss für einen Kollegen einspringen und einen weltberühmten Hollywoodstar zu interviewen. Und das ist ausgerechnet Ben Whyte, für den sie schon als Jugendliche geschwärmt hatte.

Eigentlich ist es Marianne Corvo wichtig solche Schwärmereien aufrecht zu erhalten und das Bild durch die echte Person nicht zu zerstören.

Aber in diesem Fall geht es nicht anders. Sie muss sich Ben Whyte stellen.

Leider ist Marianne nicht die geschickteste, wenn sie im Rampenlicht steht oder nervös ist und so springt sie bei diesem Treffen von einem Fettnäpfchen ins andere und blamiert sie bis auf die Knochen. Das bringt den Star zum Lachen und er wird aufmerksam auf diese junge, hübsche Journalistin, die ziemlich unübliche Fragen stellt.

Aus dieser Begegnung entwickelt sich ein unerwartete Liebesgeschichte, die nur so strotzt vor Pannen und Missverständnissen und schlussendlich an Marianne's Öffentlichkeitspanik scheitert. Können sie Freunde bleiben und mit jemand anderem glücklich werden? Dafür muss man die Geschichte lesen oder hören.

Da die Autorin Cécile Mury selbst aus dem Filmjournalismus kommt, hat man manchmal das Gefühl, sie plaudert aus dem Nähkästchen. Ihr Stil ist ausgesprochen humorvoll und wirkt intelligent und elegant. Das Buch ist kein klassischer Liebesroman sondern ganz klar eine Komödie und ich fand es wirklich sehr, sehr lustig.
Mich hat das Buch rundherum begeistert und ich bin immer dankbar, wenn man mich zum Lachen bringt. Das ist der Autorin mit diesem Roman wunderbar gelungen!

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Paris Hollywood

Rezensionen von Katzenmicha:

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Forever Starts Tomorrow von Nike Sellberg

Was für eine wunderschöne Geschichte

Anna ist glücklich in ihrer Beziehung mit Maurice und lebt mit ihm in einer tollen Wohnung. Hin und wieder verdient sie als Journalistin Geld dazu.Als Maurice sie aus heiterem Himmel verlässt, bleibt Anna nur der völlig unerzogene, wuselige Welpe Tokyo.Mittellos und ohne echten Plan flieht Anna aus ihrem alten Leben zu ihrer Schwester und deren Familie.

Sie braucht ein neues Zuhaus für sich und Takyo,den bei ihrer Schwester kann sie nicht bleiben.Und so übernimmt Anna den baufälligen Leuchtturm an der Ostsee-nahe Timmendorfer Strand.Ihr neuer Nachbar Henk hilft Anna bei den Renovierungsarbeiten am Leuchtturm.In die Dorfgemeinschaft wird Anna schnell aufgenommen und von dieser tatkräftig unterstützt….

Die Autorin Nike Sellberg hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Sie bringt das Ostseeflair wunderbar rüber,die Charaktere sind sehr gut beschrieben,man fühlt mit und sieht alles vor sich.Sie zeigt, das ein Neuanfang sich lohnen und alles sich zu einem wunderschönen Happy-End werden kann.Sehr gerne 5 Sterne und noch mehr so warmherzige Geschichten.

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Forever Starts Tomorrow

Rezensionen von Emmmbeee:

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Leuchtende Schatten von Iris Wolff

Freundschaft in Kriegszeiten

Hier haben wir Erinnerungen an eine Zeit mitten im Zweiten Weltkrieg, als die Faust des NS-Regimes mit seiner Judenverfolgung zwar über allen involvierten Ländern hing, aber dennoch weniger zupackend war. Anders hätte es nicht sein können, dass Ella, die erzählende Hauptperson aus Siebenbürgen, mit dem jüdischen Mädchen Harriet eng befreundet war.

Zwar wussten es einige Leute, aber Harriet durfte in die Schule gehen. Die Menschen sind sächsische Deutsche, die Männer werden zur Wehrmacht „ins Reich“ einberufen oder melden sich freiwillig, um nicht in einem rumänischen Heer kämpfen zu müssen.
Es geht um Freundschaft und Zuneigung über alle Hindernisse hinweg, aber auch um eine Familie, in der man am liebsten selbst aufgewachsen wäre. Da ist ein Zusammenhalt, eine Stärke, eine Gradlinigkeit, an der andere sich aufrichten können. Es gibt gerade bei einem Krieg, der sich seinem Ende zu bewegt, große Einschränkungen und schmerzhafte Verluste zu beklagen, doch bietet diese Großfamilie sich gegenseitig Trost und Halt.
Ich frage mich, wie weit der Stoff autobiografisch ist. Schon der Name (Elisabeth bzw. Ella, auch Iris ist eine Form davon) legt das nahe. Diese Figur hat sofort meine Sympathie gewonnen. Natürlich auch Harriet mit ihrer zurückhaltenden, aber bald liebevollen und zugewandten Art.
Erzählt wird in einem teils jugendlich-übermütigen und teils wehmütigen Ton. Sofort fand ich mich mitten im Geschehen, als wäre ich unmittelbar dabei. Daran sind die eingestreuten farbigen Details nicht ganz unbeteiligt. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und in zwei Tagen ausgelesen.
Das Cover weist auf die ländliche Umgebung, was eigentlich genügen sollte, und ist in frischen Farben gehalten, mit (trotz allem) positiv stimmenden Kirschen.

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Leuchtende Schatten

Rezensionen von Emmmbeee:

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Leuchtende Schatten von Iris Wolff

Freundschaft in Kriegszeiten

Hier haben wir Erinnerungen an eine Zeit mitten im Zweiten Weltkrieg, als die Faust des NS-Regimes mit seiner Judenverfolgung zwar über allen involvierten Ländern hing, aber dennoch weniger zupackend war. Anders hätte es nicht sein können, dass Ella, die erzählende Hauptperson aus Siebenbürgen, mit dem jüdischen Mädchen Harriet eng befreundet war.

Zwar wussten es einige Leute, aber Harriet durfte in die Schule gehen. Die Menschen sind sächsische Deutsche, die Männer werden zur Wehrmacht „ins Reich“ einberufen oder melden sich freiwillig, um nicht in einem rumänischen Heer kämpfen zu müssen.
Es geht um Freundschaft und Zuneigung über alle Hindernisse hinweg, aber auch um eine Familie, in der man am liebsten selbst aufgewachsen wäre. Da ist ein Zusammenhalt, eine Stärke, eine Gradlinigkeit, an der andere sich aufrichten können. Es gibt gerade bei einem Krieg, der sich seinem Ende zu bewegt, große Einschränkungen und schmerzhafte Verluste zu beklagen, doch bietet diese Großfamilie sich gegenseitig Trost und Halt.
Ich frage mich, wie weit der Stoff autobiografisch ist. Schon der Name (Elisabeth bzw. Ella, auch Iris ist eine Form davon) legt das nahe. Diese Figur hat sofort meine Sympathie gewonnen. Natürlich auch Harriet mit ihrer zurückhaltenden, aber bald liebevollen und zugewandten Art.
Erzählt wird in einem teils jugendlich-übermütigen und teils wehmütigen Ton. Sofort fand ich mich mitten im Geschehen, als wäre ich unmittelbar dabei. Daran sind die eingestreuten farbigen Details nicht ganz unbeteiligt. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und in zwei Tagen ausgelesen.
Das Cover weist auf die ländliche Umgebung, was eigentlich genügen sollte, und ist in frischen Farben gehalten, mit (trotz allem) positiv stimmenden Kirschen.

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Leuchtende Schatten

Rezensionen von Nele33:

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Die Nachbarin. Lass sie nicht in dein Haus. von Nova Winter

tolles Hörbuch

"Die Nachbarin. Lass sie nicht in dein Haus", habe ich als Hörbuch erschienen im Verlag Hörbuch Hamburg, genießen dürfen. Eingelesen wurde es von Ann Düe, die mir schon von anderen Hörbüchern in positiver Erinnerung war.

Nova Winter versteht es von der ersten Seite eine düstere Atmosphäre und unterschwellige Spannung zu erzeugen.

Dies alles in knackigen und kurzen Kapiteln. Smilla und ihr Mann Jonas sind nach einer turbulenten Zeit in den Schwarzwald gezogen, um wieder zur Ruhe zu kommen. Jonas hat eine Stelle als Arzt in einer Praxis gefunden und so hoffen sie auf ein gemeinsames ruhiges Leben. Doch schon nach kurzer Zeit hat Smilla morgens auf ihrer Jogging Runde ein einschneidendes Erlebnis. Sie rettet einen kleinen Jungen, der in einen Fluss gefallen das Leben. Die Reaktion der Mutter, die kurz darauf dazu kommt, ist mehr als ungewöhnlich, aber noch ungewöhnlicher ist Stellas Gefühl für den kleinen Moritz. Einzig Quentin, Moritz Vater bedankt sich bei Stella und bietet ihr sogar einen Stelle in seinem Hotel an.

Die seltsamen Vorkommnisse um Stella häufen sich und als auch ihr Mann Jonas sich zu verändern scheint, keimt in Stella ein schrecklicher Verdacht.

Nova Winter versteht es auch, ohne viel Blutvergießen einen spannenden Thriller zu schreiben, der einige Wendungen beinhaltet, die ich so nicht erwartet habe. Ann Düe als Sprecherin hat durch ihre Intonation eine tolle Atmosphäre geschaffen und mich mitten ins Geschehen katapultiert.

Ein tolles Hörbuch für spannende Stunden.

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Die Nachbarin. Lass sie nicht in dein Haus.