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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

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Du kriegst mich nicht von Chris Carter

Hammer!

Zum Inhalt:
Samantha ist froh, dass ihr Mann Stewart, der sie misshandelt hat, nun in Haft ist. Doch bevor er abgeführt wurde, hat er Rache geschworen und so bricht Samantha alle Brücken ab und zeiht mehrfach um und lebt fortan unter anderem Namen und hofft auf einen unbeschwerten Neuanfang. Sie weiß genau, warum er auf Rache sinnt und hofft, dass er sie nie findet.

Und das Glück scheint ihr hold zu sein, sie scheint sogar eine neue Liebe gefunden zu haben.
Meine Meinung:
Meine Herren, was für ein Thriller! Und was für ein Plotttwist, mit dem ich nun überhaupt nicht gerechnet habe. Und zwar mit dem ersten, der schon alles auf den Kopf gestellt hat und dann kommt der nächste, der nochmal alles umdreht. Die Idee muss man erstmal haben. Ich habe das Buch, besser gesagt Hörbuch verschlungen. Ich behalte selten elektronische Hörbücher auf meinem Handy, aber dieses darf definitiv bleiben und mit Sicherheit nochmal gehört. Ganz klare und unbedingte Hörempfehlung und ich denke auch Leseempfehlung. wer super spannende und unerwartete Geschichten mag, ist hier aber so was von richtig!
Fazit:
Hammer!

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Du kriegst mich nicht

Rezensionen von Sternzauber:

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Der Einsiedlersommer von Anne Sverdrup-Thygeson

Beeindruckende Natur und eine intensive Suche

Ich mag eigentlich eher gedecktere Farben und hätte mir am liebsten eine realistisch-natürliche Farbgestaltung für dieses Cover gewünscht, doch erstaunlicherweise gefällt es mir auch in der gewählten Form ziemlich gut. Besonders toll finde ich, dass sowohl Titel als auch Käfer haptisch spürbar sind und im Gegensatz zu dem restlichen Bild glänzen, wodurch der Käfer fast dreidimensional erscheint.

Und auch, wenn der Schutzumschlag entfernt wird, ist dieses Buch wunderschön gestaltet, denn es wartet mit Baumrindenmaserung und einem weiteren Käfer auf.

Die Geschichte erzählt von der 33jährigen Eva, die nach einem schweren Verlust aus Oslo in ein kleines Dorf im norwegischen Vestfold flieht, wo sie den Auftrag angenommen hat, einen gefährdeten Käfer aufzuspüren und eine Bestandsaufnahme der Wälder durchzuführen. Dabei trifft sie auf ihre 76jährige Nachbarin Olga, die als Einsiedlerin ganz alleine lebt und exzentrisch wirkt. Auf ihrem Grundstück soll ein Steinbruch entstehen, den Olga um jeden Preis verhindern will. So unterschiedlich die Beiden zu Beginn auch erscheinen, so nähern sie sich mit der Zeit doch immer mehr an, werden Freundinnen und müssen beide entscheiden, was im Leben ihnen wirklich wichtig ist und was bewahrt werden muss.

„Der Einsiedlersommer“ ist der erste Roman der Autorin, die auch Professorin für Naturschutzbiologie ist und die Liebe zur Natur steckt wirklich in jedem Satz. Für mich sind die Beschreibungen der Natur absolut das größte Highlight dieses Romans, denn es gelingt Anne Sverdrup-Thygeson unglaublich gut, den Wald und die Zusammenhänge der Natur in ihren Worten spürbar und erlebbar zu machen. Ich hatte oft das Gefühl die Blätter der alten Eichen rauschen und das Licht durch die Zweige brechen zu sehen, den feucht-moosigen Duft des Waldes in der Nase zu haben und die Wärme der Sonne auf der Haut zu spüren – einfach toll! Und dazu kommt, dass die Erhaltung der Natur und der Schutz dieser auch inhaltlich eine wesentliche Rolle im Roman spielen. Auf Grund ihres Fachwissens ist die Autorin natürlich prädestiniert dafür, diese Inhalte kompetent zu vermitteln, es gelingt ihr aber nicht nur sachlich, sondern auch emotional und sogar unterhaltsam, so dass ich beim Lesen nicht das Gefühl hatte belehrt zu werden, sondern quasi nebenbei viel wissenswertes und wertvolles Erfahren konnte. Das ist für mich eine sehr gelungene Mischung!

Eva ist für mich eine etwas zwiespältig besetzte Hauptfigur. Auf der einen Seite habe ich sie schnell ins Herz geschlossen, mit ihr gelitten und sie für ihren Einsatz bewundert. Auf der anderen Seite hätte ich sie teilweise schütteln wollen und fand ihr Verhalten immer wieder arg grenzüberschreitend und unmöglich. Für mich war es irgendwie schade, dass ich dadurch nicht so hinter ihr stehen konnte, wie ich es gerne getan hätte, doch es hat mir sehr gefallen, dass die Autorin ihre Art konsequent darstellt, was mich dann wiederum mit ihrem Charakter versöhnt hat, weil es sich für mich stimmig anfühlte. Auch Olga, als zweite Hauptprotagonistin hat einen sehr eigenwilligen und individuellen Charakter und ich mag das sehr, zumal im Laufe der Geschichte zunehmend verständlich wird, warum sie sich in ihrer Weise verhält.

Wir LeserInnen erleben das Geschehen aus den Perspektiven dieser beiden Figuren und das gefällt mir sehr, denn es lässt mich nah heran an ihre Persönlichkeiten und ich konnte gut mit ihnen fühlen. Es gibt aber auch weitere wichtige Charaktere in dieser Geschichte, eine interessante Suche nach dem Eremiten-Käfer und eine Vielzahl an zusätzlich eigebauten Themen, die alle ihren Platz finden. „Der Einsiedlersommer“ ist eine enorm vielschichtige Geschichte, die uns einen Sommer lang in ein sehr ursprüngliches Leben inmitten der Natur entführt und dort ein Kaleidoskop an menschlichen Emotionen, Tragödien und Bedürfnissen entfaltet. Auf der einen Seite ist das manchmal schon sehr viel Input, auf der anderen Seite hat es mir aber auch Freude gemacht in all diese Themen hinein schnuppern zu dürfen.

Mit dem Ende dieses Buches war ich persönlich ehrlich gesagt leider nicht so glücklich, da es mich etwas unbefriedigt zurückgelassen hat, muss aber gestehen, dass es objektiv betrachtet gut zur Handlung passt und für die meisten LeserInnen wohl stimmig sein wird. Da die Handlung für mich an mancher Stelle zudem noch etwas „runder“ hätte sein dürfen, vergebe für ein sehr bereicherndes Leseerlebnis 4,5 Sterne und empfehle diese Geschichte vor allem für alle NaturfreundInnen – viel Freude beim Lesen!

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Der Einsiedlersommer

Rezensionen von Romy:

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Die Villa von Markus Heitz

Leider war das nichts für mich...

Die alleinerziehende Doreen kann ihr Glück gar nicht fassen, als sie in einer Zwangsversteigerung eine Villa in Leipzig für gerade mal 100 € ersteigert. Auch wenn die Villa stark renovierungsbedürftig ist, spürt Doreen gleich zu Beginn, dass diese Immobilie das perfekte Zuhause für sie und ihre Tochter Marina werden kann.

Doch auch andere Parteien, wie der Enkel der ehemaligen Bewohnerin und der Konzern Monument AG, erheben Anspruch auf die Villa. Doch die Villa führt ein Eigenleben und möchte sich ihre Bewohner lieber selbst aussuchen...

Trotz meiner hohen Erwartungen war das Buch leider gar nichts für mich. Grundsätzlich liebe ich Geschichten, in denen es um ein verfluchtes oder heimgesuchtes Haus geht und bin auch von Horror nicht abgeschreckt.
„Die Villa“ von Markus Heitz hat sich allerdings in eine ganz andere Richtung entwickelt, als ich es erwartet habe. Bei mir ist die mysteriöse Atmosphäre leider nicht angekommen und das Haus in meiner Vorstellung eher blass geblieben.
Der Schreibstil ist modern und die Ausdrucksweise teilweise derb und vulgär. Für mich ist die Spannung leider ein wenig ausgeblieben und ich musste mich teilweise etwas durch das Buch quälen. Was mich sehr stark gestört hat, war die Umsetzung der Horror-Anteile in dem Buch. Die Handlung plätschert langsam vor sich hin, bis dann aus dem Nichts eine Nebenfigur auf brutale Art abgeschlachtet wird. Ich möchte nicht spoilern, aber in den meisten Fällen geschieht dies auf eine so bizarre und abstruse Weise, dass das bei mir keine Gänsehaut oder Horror ausgelöst hat, sondern lediglich Irritation. Mit den Charakteren konnte ich auch nicht wirklich mitfühlen.

Dies ist natürlich nur meine subjektive Ansicht und ich kann mir gut vorstellen, dass anderen Leser:innen die Handlung durchaus gefällt. An sich merkt man, dass der Autor sein Handwerk definitiv beherrscht.

Fazit: Vielleicht bin ich mit einer falschen Erwartungshaltung an das Buch rangegangen, aber ich war leider enttäuscht und kann das Buch nicht weiterempfehlen.

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Die Villa

Rezensionen von Petra:

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Das Meisterwerk von Daniel Silva

Ein neuer Leonardo

Gabriel Allon darf mal wieder ein Bild suchen, es restaurieren und Verbrecher jagen, plus ein Attentat auf dem Papst verhindern.
Ich mag diese Serie sehr. Die Mischung aus Kunst und Erklärungen dazu, sowie die Aufregung der Verbrecherjagd plus eines gutaussehenden Mann mit einer netten Familie.
Es ist schon der 25.

Fall aber die Serie hat noch nichts an Spannung eingebüßt.
Denn der EX Spion und jetzige -Restaurator hat immer spannende Aufgaben. Sie es hier einen unbekannten Leonardo zu schützen und der Öffentlichkeit am Ende vorzustellen.
Der Autor bleibt seinen Stil treu. Wenn man denkt der Fall ist gelöst, die Verbrecher sind hinters Licht geführt oder ins Gefängnis, dann gibt es eine Wendung und es fängt unter neuen Vorzeichen noch einmal von vorn an.

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Das Meisterwerk

Rezensionen von beavielleser :

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Frag nach Susan von Souvankham Thammavongsa

Nicht mein Fall

Ning hat früher als Boxerin gearbeitet und führt nun ein Nagelstudio. Sie selbst lebt bescheiden in einem kleinen Apartment über dem Nagelstudio. Ihre Mitarbeiterinnen heißen alle Susan, weil es so einfach praktischer ist, auch das Studio trägt den Namen "Susan's".

Inhaltlich ist es eine Aufzählung von Kunden und den Arbeiten, die an ihnen vorgenommen werden.

Von den Menschen selbst erfährt man nur wenig. Es passiert nicht wirklich etwas. Ich weiß nicht was uns die Autorin mit diesem Buch sagen will.

Mir hat dieses Buch nichts gegeben. Es ist oberflächlich und ich konnte mit den Charakteren nichts anfangen. Ich hatte mir mehr Tiefe und mehr Inhalt erhofft. Schade, denn die Idee zu dem Buch fand ich nicht schlecht.

Souvankham Thammavonska schreibt in kurzen Sätzen. Dieser Schreibstil kommt ein bisschen hart rüber, ist aber flüssig zu lesen.

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Frag nach Susan

Rezensionen von Petra:

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Abfahrt ins Jenseits von Salvatore Simonetti

Mamma ermittelt

Mamma Marcella ist nach Jahren in der Fremde zurück in ihren italienischen Heimatort, es ist als ob sie nie weg gewesen ist. Die Nachbarn, die Freundinnen alles wie früher. Nur es wird viel gestorben in diesem Ort. Vor allen sehr überraschend von heute auf morgen. Als ihr Sohn ihr seine neue Freundin vorstellt, hat sie ein komisches Gefühl.

Beides passt im ersten Moment nicht zueinander genau so wenig ein altes Hotel. Aber was nicht passt wird passend gemacht.
In diesem Cozy Crime steht das italienische Lebensgefühl an erster Stelle. Essen, Liebe, schöne Landschaften man kann sich auch aufgrund der Beschreibungen in Italien verlieben.
Der Fall wird weniger durch spannende Aktionen aufregend, als viel mehr durch die Beobachtungen und die daraus resultierenden Schlussfolgerungen. Winzige Details sind auf einmal ungeheuer wichtig.
Alle Figuren haben ihren eigenen Charme. Vor allem, es spielen eine Menge mit, auch die kleinste Rolle ist herausragend besetzt. Selbst Hunde und Katzen sind involviert und wickeln uns um den kleinen Finger.

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Abfahrt ins Jenseits

Rezensionen von Lesestern:

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Alles bisschen viel von Debora Kuder; Sarina Pfauth

Irgendwas ist immer oder wie gehen wir mit den Herausforderungen unseres Alltags um...?

Irgendwas ist immer... - wie gehen wir mit den Herausforderungen unseres Alltags um?
"ALLES BISSCHEN VIEL"
Auf diesen mich sofort ansprechenden Titel samt ausdrucksstarkem Cover war ich mega gespannt, da ich selbst dieses " Mental load " Lebensgefühl deutlich spüre.

Das bewährte Autorenteam Debora Kuder und Sarina Pfauth widmen sich in ihrem neuen Buch, aktuell erschienen bei Adeo, diesem immer mehr um sich greifenden " Alles bisschen Viel" oder auch " Ständig am Limit sein" Modus.

Auf den Spuren nach Antworten haben sie neben ihren eigenen persönlichen Herausforderungen und Reflexionen auch Personen und Plätze aufgesucht, um Balance und Ruhepunkte außerhalb des eigenen Alltagstrubels zu finden.

Mein Leseeindruck:
Diese Lektüre entwickelt mit viel Leichtigkeit und gut nach vollziehbaren Praxistipps ein Wohlfühlcharakter, der beim Lesen gut tut und Entspannung schenkt.
Die noch existierenden To- Do Listen in meinem Kopf und manches Gedankenkarussell erfährt hier Freiräume und Möglichkeiten zum Innehalten und Auftanken.
Außerdem lenkt es den eigenen Blick über den Tellerrand und eröffnet Perspektiven, um mitten im Alltagschaos neue Wege zu einem sinnerfüllten Leben zu finden.

Das Buch ist klar gegliedert, sodass es zunächst um die verschiedenen persönlichen Herausforderungen des Autorenteams ,die im Wechsel angesprochen werden, geht.
Viele der hier angesprochenen Themen holen uns direkt aus Stress- Situationen und Nachrichten- Überflutung des eigenen Lebens ab und bieten praktikable Impulse damit umzugehen.
Der nächste Schritt sind die Sichtweisen, Erfahrungen und Möglichkeiten, die Debora und Sarina hier weitergeben, um damit umzugehen.
Nach " Entdeckt" und " Gesagt und getan" fokusiert sich der Blickwinkel auf mich als Leserin " Und was ist mit dir?" Mit Reflexionsfragen bin ich dann direkt konfrontiert, doch der eigentliche Abschluss jeden Kapitels bilden dann die Möglichkeiten, die hilfreich sind, mit meinen Gegebenheiten klar zu kommen und meinen Horizont zu erweitern.

Mein Fazit:
Ehrlich, authentisch und ohne jede Perfektion.
Mutmachende umsetzbare Gedanken und Erfahrungen, die mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und biblischen Impulsen kombiniert ,viele Anregungen geben, sinnvolle Pausen und Auszeiten in unseren Alltag zu integrieren.

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Alles bisschen viel

Rezensionen von clematis:

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Eine echte Komtess von Ada Caine

Zwischen den Rollen

Die verarmte adelige Hanna möchte nicht bei ihrer Tante unterkommen, so nimmt sie bei Gräfin Valeria eine Stelle als Gouvernante für deren quirlige Enkelin Antonia an. In Heiligendamm läuft jedoch einiges nicht nach Wunsch, Zwistigkeiten sind vorprogrammiert und Hanna hat es nicht leicht, die Balance zwischen ihren Rollen als Gouvernante und als echte Komtess zu finden.

Lebendige Szenen führen von Heiligendamm ins ungarische Harkàny und beleuchten stimmig, wie es einst zugegangen ist. Hanna und Antonia als Hauptfiguren zeigen, dass man nicht alles hinnehmen muss, sondern auch eigenständig denken oder gar eine konträre Haltung einnehmen darf. Wie bereits im Vorgängerband, stehen auch diesmal Pferde im Mittelpunkt und neidische Verwandte, denen Hanna aber mit Klugheit und Witz Paroli bietet. Mit Humor und realitätsgetreuen Details zeichnet Ada Caine wieder einmal ein interessantes Bild der Zeit des ausklingenden 19. Jahrhunderts und genau deshalb bahnt sich die Romanze zwischen Freiherrn von Striegenberg und Hanna nur langsam an.

Ein ruhiger, aber durchwegs glaubwürdig erzählter Roman, der nahtlos an „Der Wille der Gräfin“ anschließt und eine gelungene Fortsetzung darstellt.

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Eine echte Komtess

Rezensionen von fantasia:

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Ein ganz normales Wunder von Woody Brown

Personenfülle, die den Überblick erschwert



Der Roman von Woody Brown „Ein ganz normales Wunder“ hat mich nicht wirklich überzeugt. Auf dem Cover wird er als „Ein Debüt der Extraklasse“ (New York Times) gelobt. Klar, der Autor ist „erster nicht-sprechender autistischer Absolvent der University of California.“ Das ist mehr als lobenswert.

Chapeau!
Dennoch finde ich, muss man auch kritisieren dürfen.
Mich hat diese Darlegung der Personen, die in der Tagesstätte Upward Bound arbeiten oder dort untergebracht sind, nicht überzeugt. Es war für mich eine einzige Aneinanderreihung. Das Verbindende war zwar die Tagesstätte, aber das war´s denn auch. Viele Personen und ihre Alltagsgeschichten werden dargestellt, irgendwann verliert man den Überblick (weil es auch nicht wirklich den Leser packt). Den roten Faden habe ich vermisst- und den hätte man doch gut mit der Ich-Figur ziehen können.

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Ein ganz normales Wunder

Rezensionen von Shilo:

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Calling Oceans von Josephine Cantrell

Was geschah auf Arancór?

Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass auf Arancór nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Nach und nach wurde deutlicher, was in jener Sommernacht passiert sein könnte. Trotzdem blieben immer wieder Fragen offen. Genau das hat meine Neugier bis zum Schluss geweckt.
Nola kann das Verschwinden ihrer besten Freundin Emma auch nach acht Jahren nicht vergessen.

Ihre Rückkehr nach Arancór und der Wunsch, endlich Antworten zu finden, waren für mich gut verständlich. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, gemeinsam mit ihr den Spuren zu folgen und langsam herauszufinden, was damals wirklich passiert ist. Dabei wurde deutlich, dass manche Menschen lieber schweigen, als sich der Wahrheit zu stellen.
Aidan fügt sich sehr gut in die Geschichte ein. Er ist ein ruhiger Mensch, der nicht sofort alles von sich erzählt und selbst einiges mit sich herumträgt. Die Nähe zwischen ihm und Nola entwickelt sich Schritt für Schritt und wirkt dadurch echt. Ihre Beziehung nimmt Raum ein, ohne die eigentliche Suche nach der Wahrheit zu verdrängen.
Die irische Küste, das Meer und das Anwesen Arancór haben mich beim Lesen begleitet. Ich konnte mir die Umgebung gut vorstellen und hatte oft das Gefühl, dass dieser Ort seine eigenen Geheimnisse bewahrt. Die Landschaft passt sehr gut zu der Geschichte und verstärkt die Spannung, ohne sich in den Vordergrund zu stellen.
Je weiter Nola kommt, desto mehr verändert sich der Blick auf einzelne Ereignisse und Personen. Manche meiner Vermutungen haben sich bestätigt, andere wurden durch neue Hinweise wieder infrage gestellt. Gerade dieses Wechselspiel hat dafür gesorgt, dass ich immer wissen wollte, wie alles zusammenhängt.
Was mir besonders aufgefallen ist, sind die Figuren mit ihren eigenen Geschichten. Niemand wirkt einfach nur wie ein Teil der Handlung. Jede Person hat ihre Sorgen, Wünsche und Gründe für ihr Verhalten. Dadurch konnte ich viele Entscheidungen besser verstehen und die Charaktere wirkten lebendig.
Am Ende haben sich die offenen Fragen nach und nach geklärt. Für mich hat sich alles zu einem passenden Gesamtbild verbunden. Die Mischung aus Geheimnissen, Spannung und Gefühlen hat mir schöne Lesestunden geschenkt. Ich habe das Buch sehr gern gelesen und vergebe dafür fünf Sterne.

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Calling Oceans