Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Liddy:
Drei Pudel essen eine Nudel von Elsa Klever
Lustiges Zahlenlernen
Das Buch „Drei Pudel essen eine Nudel“ ist ein Zahlenbuch, mit dem die Minis begeistert von eins bis zehn das Zählen lernen können. Jede Zahl hat eine Doppelseite erhalten und ist mit niedlichen Details geschmückt. Zum Beispiel baut ein Wurm einen Turm aus vielen Bauklötzen, sodass man auch diese zählen kann.
Besonders gut gefallen meinem Kind die Tiere. Es zeigt immer wieder auf diese und zählt sie begeistert mit. Jede Zahl hat einen passenden Reim, sodass man sich die Zahlen leichter merken kann.
Was das Lernbuch so besonders macht, sind definitiv die wunderschönen Illustrationen. Insbesondere über die sieben Katzen mit den Fratzen müssen wir jedes Mal lachen und mein Kind macht diese nach. Die kreativen und witzigen Bilder kommen bei uns super an! Am Ende des Buches befindet sich noch eine Aufklappseite mit den Zahlen von 1 bis 10.
Ein sehr schönes, buntes und farbenfrohes Buch zum Zahlenlernen. Eine klare Kaufempfehlung!
Rezensionen von askyfullofpages:
Der Flug des Kondors von Miguel Bonnefoy
Krieg und Heimat
[Unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar]
Familie.
Krieg.
Hoffnung.
Als Erstes ist mir das wunderschöne Cover aufgefallen. Ich finde es unglaublich schön und ansprechend.
Der Einstieg hat mir richtig gut gefallen. Ich war schnell in der Geschichte und auch emotional sehr involviert. Zwischendurch gab es für mich aber auch immer wieder Passagen, die sich etwas gezogen haben.
Den magischen Realismus fand ich sehr gelungen. Ich kann aber gut verstehen, dass dieser Erzählstil nicht jedem zusagt.
Insgesamt habe ich den Roman gerne gelesen. Er erzählt eine besondere Familiengeschichte und hat mich vor allem am Anfang sehr mitgenommen. Wer generationsübergreifende Romane mag und sich auf den besonderen Erzählstil einlassen möchte, sollte sich Der Flug des Condors auf jeden Fall anschauen.
Ich möchte mich herzlich beim Eisele Verlag und NetGalley Deutschland für das Rezensionsexemplar bedanken. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst und ist wie immer ehrlich und unabhängig.
Rezensionen von Annabell95:
Nebelbeute von Benjamin Cors
Milas Alleingang
Mila verfolgt in den Bergen einen Mann aus ihrer Vergangenheit, doch kurz nach ihrer Ankunft wird eine seltsam drapierte Leiche entdeckt. Dann verschwindet sie selbst. Gruppe 4 sucht nach ihr und stößt in einem abgeschotteten Dorf auf einen Serienmörder, der Mila offenbar in seiner Gewalt hat.
"Nebelbeute" ist der dritte Band der Reihe mit der Sondereinheit "Gruppe 4".
Der Fall selbst ist in sich selbst abgeschlossen und kann auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden. Wie bei allen anderen Reihen aber auch, empfiehlt es sich die Vorgängerbände zu kennen um in den vollen Genuss der Geschichte um die Charaktere zu kommen.
Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Das gibt dem Fall die gewisse Tiefe. Jede Sichtweise bringt neue Hinweise, neue Zweifel, neue falsche Fährten. Genau diese Struktur sorgt dafür, dass man ständig zwischen Vermutungen und Unsicherheiten schwankt und sich nie wirklich sicher ist, was wirklich wahr ist. Fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhänger, was nochmals zur Spannung beiträgt. Man glaubt der Fall sei gelöst, doch dann wird man nochmal in einen nervenaufreibenden Showdown gezogen.
Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und durch das Bildhafte werden die Protagonisten und das Setting sehr lebendig. Das Setting selbst erzeugt ein beklemmendes Gefühl vor der Kulisse in einem abgelegenen Bergdorf bei Nebel und winterlichen Verhältnissen.
Mila und Jakob, die beiden Hauptcharaktere der Gruppe 4, sind mir schon aus den Vorgängerbänden bekannt gewesen. Nach nur wenigen Seiten konnte ich mich direkt wieder in ihre Geschichte einfinden. Dieses Mal ermittelt Mila im Alleingang. Da spürt man ihre Entschlossenheit und ihren Mut. Man fiebert mit ihr und erlebt die Gänsehautmomente hautnah mit ihr mit. Jakob ist ebenfalls sympathisch und er setzt sich für Mila ein. Auch ihn finde ich gut weiterentwickelt.
Mein Fazit:
Ein sehr spannender und fesslender Thriller durch unerwartete Wendungen, falsche Fährten und einer beklemmenden Atmosphäre. Man wird sehr schnell in den Bann gezogen und kann kaum aufhören zu lesen. Nervenkitzel und Gänsehautmomente sind definitiv da. Diesen Band fand ich sogar besser als die Vorgänger und geben daher gerne eine Leseempfehlung.
Rezensionen von verhei:
Tödliches Verderben von Karin Slaughter
Familien- und Kleinstadtgeheimisse sorgen für Spannung
Und wieder geht es rund in der amerikanischen Kleinstadt in Georgia. Sheriff Emily Clifton, die derzeit interimsmäßig den Sheriff-Posten ihres ermordeten Vaters ermordet innehat, ist nun mit der Bestattung ihrer demenzkranken Mutter beschäftigt. Sie wird zum Schauplatz eines Mordes gerufen. Die ehemalige Polizistin Allison Vickery wurde in ihrem eigenen Haus ermordet, ihre Tochter Mandy beim Angriff schwer verletzt.
Emily wird bei den Ermittlungen von ihrer Schwester Jude Archer, ehemalige Bundesagentin, unterstützt, auch wenn dies auf Grund des Verhältnisses nicht einfach ist. Bald zeigt sich, dass wichtige Personen des Ortes in eine Verschwörung verstrickt sind.
Optisch reiht sich dieser Band gut in die Gestaltung der anderen deutschsprachigen Werke von Karin Slaughter ein – dunkel, mit minimalistischer Gestaltung. Einfach ansprechend und passend für dieses Genre.
Der zweite Band der North Falls Reihe kann grundsätzlich problemlos unabhängig vom Vorgängerband „Dunkle Sühne“ gelesen werden, da ausreichend auf die bisherigen Ereignisse eingegangen wird. Jedoch ist man über die Familiengeheimnisse durch chronologisches Lesen besser im Bild, man versteht Beziehungen und die Charakterentwicklungen besser.
Der Schreibstil ist auch in diesem Buch typisch für Karin Slaughter- flüssig und mit entsprechendem Tempo und Wendungen. Eine geschickt gestaltete Geschichte mit Wendungen, Verschwörungen, falschen Fährten, vielen Verdächtigen und Erzählung durch Perspektivenwechsel. Spannung liefert auch das Kleinstadtleben, denn auch wenn man sich vordergründig kennt und traut, scheint es hinter den Kulissen ganz anders zuzugehen.
Viel Raum im Buch nimmt das Privatleben der beiden Ermittler – Emily und Jude ein. Beide sind sehr unterschiedliche Charaktere, durch die familiäre Beziehung vereint, und haben keine einfache Beziehung zueinander. Auch leiden sie an den kürzlichen Verlusten in ihrer Familie. Dies ist auch daran sichtbar, dass die Geschichte hauptsächlich aus deren Blickwinkel erzählt wird, und dadurch etliches anders wahrnehmen.
Für mich eine würdige Fortsetzung der Reihe. Ich würde mich über eine Fortsetzung freuen.
Rezensionen von PMelittaM:
Dinghai Fusheng Records. Buch 1 von Fei Tian Ye Xiang
Historische Fantasy aus China
China im dritten Jahrhundert nach Christus: Vor dreihundert Jahren, verschwand die komplette Magie aus China. Doch nun scheint es, dass zumindest das Böse, das sich vom Groll der Menschen ernährt, wieder in die Welt eindringen möchte. Chen Xing, ist nicht nur der letzte Exorzist, sondern steht auch unter besonderem göttlichen Schutz, der ihm Glück verleiht, und kann zudem eine sogenannte Herzenslampe wirken.
Er macht sich auf die Suche nach seinem Schutzpatron, der ihn, während er selbst das Böse vertreibt, beschützen soll. Die Herzenslampe führt ihn zu Xiang Shu, der aber weder sein Schutzpatron sein, noch irgendetwas mit ihm zu tun haben möchte. Dennoch verstrickt sich das Schicksal der beiden, und sie müssen schon bald gegen gefährliche Gegner kämpfen.
Der Roman spielt vor dem realen historischen Hintergrund zur Zeit der Regierung Fu Jians, der auch eine wichtige handelnde Rolle in der Geschichte spielt, neben weiteren historischen Persönlichkeiten. So lernt man als Leser:in während des Lesens gleichzeitig viel über China und seine Geschichte, wozu auch die Fußnoten und die vielen Zusatzinformationen im Anhang beitragen. Die historischen Details fand ich persönlich sehr interessant, so dass sie meinen Lesefluss nicht gehemmt haben.
Die beiden Protagonisten mochte ich schnell, auch Xiang Shu, der nicht gerade der Freundlichste ist. Ich war gespannt, was man über seine Hintergrundgeschichte erfahren wird, mich hat auch fasziniert, wie kompromisslos und geschickt er kämpfen, aber auch, wie loyal er sein konnte. Seine Kampfkunst hat mich an Filme wie „Tiger and Dragon“ erinnert.
Manchmal war der Roman für mich nicht ganz leicht zu lesen, ich habe ein bisschen den Überblick über die eine oder andere Szene verloren, insgesamt aber der Handlung gut folgen können. Hin und wieder hatte ich das Gefühl, dass die Übersetzung nicht ganz rund ist, wenn zum Beispiel Chen Xiang etwas „schamlos“ sagt, für mich im Kontext aber eher „verschämt“ gepasst hätte. Oder wenn an einer bestimmten Stelle fünf Wörter stehen sollen, es dann aber sechs sind.
Die Geschichte ist spannend und nimmt gegen Ende immer phantastischere Züge an. Immer wieder einmal mischt sich auch Humor in die Erzählung, oft auch in Zusammenhang mit Chen Xings Glück. Es handelt sich um einen ersten Band, so dass die Geschichte zwar ohne großen Cliffhanger endet, aber eben auch noch nicht zu Ende erzählt ist. Die Danmei-Thematik ist bereits vorhanden, es gibt aber noch keine Liebesbeziehung.
Es gibt nicht nur eine Karte und vielfältiges zusätzliches Material im Anhang, man sollte unbedingt auch das Nachwort lesen, sondern auch mehrere im selben Stil wie das Cover gezeichnete Illustrationen im Roman, die die beiden Protagonisten in Romanszenen zeigen.
Ich kannte bisher weder den Autor noch Danmei, habe aber Lust auf mehr bekommen. Man muss sich vielleicht ein bisschen einlassen auf die Erzählweise und die Geschichte, aber es lohnt sich, ich freue mich auf die weiteren Bände.
Rezensionen von Drei???:
Sprichst du Wald? von Hannah Assil
Vielfältiger Wald
Das Cover des Buches erzeugt beim Leser direkt Spannung auf die Pflanzen, Tiere und Pilze, um die es im Buch gehen wird. Zu Anfang dachte ich das Buch würde eher oberflächlich bleiben und vor allem die persönliche Beziehung der Autorin zum Wald beleuchten. Aber ich wurde eines besseren belehrt. Es gibt zwar einige grundlegende Informationen, die man als Person, die den Wald gerne besucht sicher schon weiß, trotzdem bin ich mir sicher, dass (fast) jeder in diesem Buch noch etwas Neues Lernen kann.
Ich z.B. kannte mich vorher noch nicht mit der Beziehung von Tannenhäher und Zirbe aus. Die wunderschönen Naturaufnahmen sorgen dann noch für eine perfekte Abwechslung zu der Wissensvermittlung in Form von Texten und Steckbriefen.
Auch sehr schön ist die Unterteilung in Jahreszeiten, da man sich so bei Interesse noch gezielter auf den nächsten Waldausflug vorbereiten kann, also jetzt z.B. schauen was man im Sommer so im Wald entdecken kann.
Also eine klare Leseempfehlung, egal ob Waldfan oder eher Naturmuffel.
Rezensionen von Lese-Abenteurerin:
Buberlpartie von Petra Hartlieb
Mysteriöse Verwicklungen
Meine Meinung
Die Latte lag nach dem überaus brillanten Vorgängerband „Freunderlwirtschaft“ sehr hoch und konnte meiner Auffassung nach mit „Buberlpartie“ nicht ganz erreicht werden. Der Autorin ist mit „Buberlpartie“ allerdings ein vielschichtiger, packender Krimi mit viel österreichischem Flair sehr gut gelungen.
Durch geschickt eingefügte Informationen aus dem Vorgängerband findet man sich leicht im Personengeflecht zurecht. Der Fall ist in sich abgeschlossen. Die Protagonist*innen des Krimis sind authentisch und mit viel Feingefühl ausgestaltet, sodass ich sie sehr realistisch vor meinem inneren Auge sah.
Auch wenn es sich um eine erdachte Geschichte handelt, so konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass so manche Situation der österreichischen Innenpolitik einen Gedankenanstoß zu diesem Krimi lieferte.
Der packende Schreibstil der Autorin hielt mich bis zuletzt in Atem und die Länge der Kapitel fand ich sehr angenehm. Das Zusammenspiel aus Zufällen und bewussten Entscheidungen wurden von der Autorin sehr gut präsentiert und auch der Schluss der Geschichte passte perfekt.
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem spannenden Krimi mit vielen Anspielungen auf die österreichische Innenpolitik ist, dem sei „Buberlpartie“ bestens empfohlen. Ich fühlte mich kurzweilig und intelligent unterhalten und kann für dieses Buch meine Leseempfehlung aussprechen, wobei mir aber „Freunderlwirtschaft“ noch um ein „Eizerl“ besser gefallen hat.
Rezensionen von Sassy:
Wildboden von Constantin Lieb
Kirchner und Schilling
Der Schreibstil ist flüssig und bildgewaltig. Ich hatte sofort das Gefühl, selbst in Frauenkirch zu sein und bin nur so über die Seiten geflogen. Die Natur der Schweizer Alpen wird wunderschön beschrieben und die Schönheit und gleichzeitig erdrückende Einsamkeit ist fast greifbar.
Es ist eine leise, aber intensive Geschichte der ungewöhnlichen Beziehung zwischen dem Künstler Ernst Ludwig Kirchner und Erna Schilling.
Kann man wirklich von gegenseitiger Liebe sprechen? Ich bin mir nicht sicher. Ich empfand die Beziehung als durchweg toxisch und quälend. Kirchner gibt sich durch seine Opiumsucht völlig dem körperlichen und seelischen Verfall hin und Erna leidet so sehr, dass sie Depressionen bekommt. Die politische Eskalation in Deutschland streckt stetig ihre Finger Richtung Schweiz und verstärkt die negative Stimmung der beiden. Bis vor allem Kirchner überall Intrigen und Lügen vermutet.
Ich muss gestehen, dass ich während ich den Roman gelesen habe, Ernst Ludwig Kirchner gegoogelt habe und meine Meinung über ihn leider nicht positiver wurde. Aktmalerei einer Achtjährigen war zu keiner Zeit in Ordnung. Auch das führte dazu, dass ich Kirchner sehr negativ und Erna als sein Opfer gesehen habe.
Der Aufenthalt auf dem Wildboden war für mich durchweg beklemmend und stellenweise fast nicht auszuhalten.
Mich lässt der Roman bedrückt zurück.
Trotzdem eine Leseempfehlung für alle, die in das Innenleben eines Künstlers und seiner Muse in unruhigen Zeit abtauchen möchten.
Rezensionen von Hennie :
Falls jemand fragt, wer wir waren von Eva Kranenburg
Für ein freies Leben
FALLS JEMAND FRAGT, WER WIR WAREN erzählt über 285 Seiten und in vier Teilen über den Volksaufstand am 17. Juni 1953 an einem der Hauptorte der noch jungen DDR. Es war eine riesige Massendemonstration der Bevölkerung von Halle/Saale an diesem denkwürdigen Tag. Das Buch beginnt mit einem Zitat von Lenin „Schlimmer als blind zu sein ist, nicht sehen zu wollen.
“ Das beschreibt für mich eigentlich schon ziemlich genau eins der Themen.
Anfänglich liest es sich so, als würde es sich nur um eine Freundschaft zwischen jungen Mädchen handeln, die zudem erste homoerotische Erfahrungen machen. Rena und Tilla sind sehr verschieden. Rena ist selbssicher, furchtlos und stark trotz ihrer Jugend. Die 16jährige Mathilde (Tilla, Thildi) verkörpert eine glühende Anhängerin des Sozialismus und Stalinverehrerin. Doch mit dem unerwarteten Verschwinden von Rena und dem Nachdenken über sie und dem vergeblichen Suchen nach ihr, beginnt sie zu zweifeln an der Richtigkeit der Maßnahmen und fängt an die Dinge zu hinterfragen. Sie bemerkt Ungereimtheiten und stereotypes Nachplappern von Parolen in ihrer Umgebung. Tilla wird stutzig über Aussagen der Regierung und über die Rolle der Staatssicherheit. Auch ihrem Vater gegenüber, dem sie nie Fragen stellte, wird sie zunehmend misstrauischer. Er war im KZ, überlebte die grausamsten Bestrafungen. Es ist bedrückend nachzulesen, wie er diese Zeit für sich für die Arbeit bei der Staatssicherheit interpretiert. Auch durch Tillas Freund Roman erfährt man von den Abgründen des Sozialismus, was er als Kind in Moskau erlebte und sich in seinem Elternhaus durch die Übergriffe seines Vaters gegen ihn fortsetzt. Das alles, um den neuen Menschen zu formen und zu stählen für die Zukunft!
Die Handlung umfasst wenige Monate, von März bis Juni 1953. Die Autorin hat die kurze Zeit mit den agierenden Personen sehr lebendig und emotional erfasst, ebenso die Stimmung im Volk, die zunächst düster ist und dann in widerständige Euphorie umschlägt. Es werden komplexe Zusammenhänge für die große Politik sowie Entwicklungen und Auswirkungen im privaten Bereich behandelt (sowohl bei Roman – Familie in Moskau gewesen - als auch bei Tilla – Vater im KZ Mittelbau Dora) in einem sehr engen zeitlichen Rahmen. Da muss man zwischen den Zeilen lesen bzw. sich auskennen mit der frühen Geschichte der DDR.
Fazit:
Es handelt sich hier um authentische Einblicke in diese Zeit, die bis ins Alltägliche reichen! Die Ereignisse wurden nachvollziehbar und durch Zeitzeugen belegt. Im Anhang des Buches findet sich ein historischer Kontext, der helfen kann, die Geschehnisse einzuordnen.
Vor dem Hintergrund des Volksaufstandes am 17. Juni 53 in Halle erzählt Eva Kranenburg in ihrem Roman von einem jungen Mädchen, die durch ihre Freundin zum tiefgründigen Nachdenken über persönliche und gesellschaftliche Ereignisse angeregt wird und ihre Schlüsse zieht.
Ich habe das Buch gern gelesen und bewerte mit fünf von fünf Sternen.
Rezensionen von Lesemama:
Die fabelhafte Geschichte von Herrn Leopold, der schweben konnte von Rebecca Gugger
Ich glaube, ich konnte das auch mal
Zum Bilderbuch:
Dies ist die Geschichte von Herrn Leopold, der ein klein wenig anders war als die anderen. Man glaubt es kaum - aber er konnte tatsächlich durch die Luft schweben.
Ja, wirklich! Einfach so.
Meine Meinung:
So beginnt diese wunderschöne Geschichte. Herr Leopold, der zu Beginn einfach nur Leopold war, konnte schweben.
Aber weil das seltsam jnd anders war, wurde es ihm abtrainiert. Als Herr Leopold schon alt war und seine Haare weiß, traf er auf Mathilda, ein bedonderes Mädchen, denn Mathilda konnte schweben.
Ich glaube, ich konnte das auch mal, sagt Herr Leopold und die beiden erleben zusammen ganz wundervolle Momente.
Die Sprache, die tollen Worte, die in der Geschichte verwendet werden und die Botschaft an besonderrm festzuhalten, machen aus dem Bilderbuch etwas ganz besonderes. Dazu noch die wundervollen Illustrationen, es gibt so viel zu entdecken. So kann man mit Herrn Leopold träumen, schweben und viele schöne Worte entdecken. Ein absolutes Musthave im Bilderbuchregal. Ich liebe jeden Satz in dem Buch.











