Kunden em pfehlungen
Rezensionen von RebekkaT:
Aufs Brot Aufstriche und mehr von Schacht Maik
Aufs Brot
Aufs Brot - Aufstriche und mehr von Maik Schacht
Mit diesem Buch ist Abwechslung garantiert! Was man alles wie auf sein Brot zaubern kann, wird hier sehr lecker umgesetzt.
Cover: Wie im Innenteil auch, wecken die Fotos Lust aufs Nachmachen. Alles eher rustikal gehalten.
Schreibstil: Das Buch bedarf weniger Worte, endlich mal keine ewigen Einleitungen oder Erklärungen, warum es gerade dieses Buch sein musste! Es besteht aus den tollen und fantasiereichen Rezepten mit klasse Bildern - und genau das reicht!
Ein sehr gelungenes Buch über die verschiedenen Aufstriche, unterteilt in 6 Kapitel mit Themen wie "Heiß begehrt und Pikant" oder auch "Brot backen".
Einzig fehlen mir die Angaben zu kCal/KH/E etc. - aber das kann ich verkraften, zumal es wohl auch nicht mehr üblich ist.
Ein perfektes Buch für alle, die mehr auf's Brot haben wollen, die gerne experimentieren und ausprobieren oder einfach für mehr Abwechslung auf dem Brot.
Rezensionen von isabella.friessnegger@chello.at:
Georg Danzer Große Dinge - Erlebtes und Erzähltes von Danzer Georg; Schwarz Franz Christian; Zahradnik Andreas
Rezensionen von Mel.E:
Der Untergang Barcelonas Roman von Sánchez Piñol Albert
Vini, Vidi, Victus
Leider muss ich gestehen, dass ich lange schon nicht mehr ein Ende eines Buches herbeigesehnt habe, denn "Der Untergang Barcelonas" war mir in seinen mehr als 700 Seiten einfach zu vollgepackt mit Informationen, Begebenheiten und Personen / Persönlichkeiten.
Zuvi, unser Protagonist ist mir zu oberflächlich in seinem Handeln und Denken.
Es war anders als erwartet, denn die Leseprobe versprach Wortwitz und einen historischen Roman, der sich aus der Masse hervorheben kann. Leider waren es nur die ersten 100 Seiten, die sich wirklich angenehm lesen ließen und vielversprechend waren, danach flachte das Buch von Spannung und Amüsement deutlich ab. Oft kann ein historischer Roman dadurch glänzen, weil eine Liebesgeschichte hineingewoben wurde, aber selbst daran scheitert es. Natürlich begegnet Zuvi jede Menge Frauen, aber erst am Ende hin, wird in ihm so etwas wie Liebe und Verantwortung wach, aber da ist es schon zu spät, um mich für ihn einzunehmen.
Auch wenn ich unzufrieden bin, muss ich dennoch zugeben, dass ich mit dem Lesen sehr gut zurecht kam. Zwischendurch gelangweilt, weil mich das Kriegsgeschehen rund um Barcelona nicht packen konnte, aber dennoch darauf hinauszielend, Zuvi verändert vorzufinden. Zuvi hat eine vielversprechende Ausbildung als Ingenieur genossen, aber anstatt sie zu nutzen, versinkt er quasi in Selbstmitleid und macht sich auch nicht wirklich auf die Suche um Veränderungen in sein Leben zu bringen. Oberflächlich und mitunter auch gefühlskalt, lernt er zu überleben. Taugenichts, wie im Klappentext erwähnt ist äußerst passend gewählt, um einen Menschen wie Zuvi zu beschreiben. Waltraud, der er seine Lebensgeschichte erzählt, ist diejenige, die mir noch am authentischsten begegnete. Zuvi,erzählt seine Lebensgeschichte mitunter bissig und selbstkritisch, aber mich hat es letztendlich nicht mehr überzeugen können, auch wenn eine positive Entwicklung seiner Person festzustellen war.
Aufgeteilt ist das Buch in Vini, Vidi, Victus (Ich kam, ich sah, ich eroberte) und dem Anhang, indem Begebenheiten und Personen (wahr oder fiktiv) aufgeführt wurden. Eine gute Möglichkeit, um Verwirrungen während des Lesens auszublenden. Mitunter überschlagen sich die Ereignisse dermaßen, dass es keine andere Möglichkeit gibt, um nicht den Faden zu verlieren.
"Der Untergang Barcelonas" ist für echte Fans historischer Begebenheiten unbedingt geeignet, da diese sicherlich nicht gelangweilt wirken durch die Geschichte Spaniens. Allen anderen, die nur auf der Suche nach Unterhaltung sind, würde ich eher abraten sich diesem Schmöker zu widmen.
Rezensionen von thora:
Der Untergang Barcelonas Roman von Sánchez Piñol Albert
Geschichtsstunde in Romanform
Inhalt/Klapptentext: Der große BARCELONA-Roman vom Bestseller-Autor Albert Sánchez PIÑOL! Barcelona um 1700: Zuvi ist vierzehn, etwas großmäulig, ein Taugenichts mit rabenschwarzem Haar. Als ihn der Graf Vauban auf sein Schloss einlädt, ändert sich Zuvis Leben schlagartig. Vauban, der berühmteste Baumeister seiner Zeit, lehrt ihn, die sichersten und schönsten Festungsmauern zu bauen, und Tochter Jeanne führt ihn in die Liebeskunst ein.
Aber dann tobt der Spanische Erbfolgekrieg und Zuvis Heimatstadt Barcelona droht, eingenommen zu werden. Zuvi, inzwischen vom Leben gereift, unternimmt alles, um seine geliebte Stadt zu retten. Mit knisternder Spannung und funkensprühendem Humor erzählt Albert Sánchez Piñol die atemraubende Geschichte Barcelonas ? ein Meisterwerk
Ich bin sehr großen Erwartungen in die Geschichte eingetaucht. Leider konnte das Buch diese nicht erfüllen. Die ersten ca. 100 Seiten waren genau meins, danach schwächelte es doch ein wenig. Für mich wurde der Alltag und das Zwischenmenschliche einfach nicht ausreichend beschrieben. Die Protagonisten waren mir ein wenig zu oberflächlich gehalten. Der Großteil des Buches wurde über Angriff und Belagerung geschrieben. Diese Szenen sind zum Teil sehr barbarisch ausgeführt. Das spiegelt sehr gut die Zeit in dem dieser Roman spielt wieder. Gut hat mir gefallen, das das Buch als Rückblick auf das Leben des Greises Zuvi geschrieben wurde. Sehr auflockernd waren die schön auf das gesamte Buch verteilten Schmähungen gegenüber Waltraud, seine Pflegerin und Schreibkraft. Die Fakten aus jener Zeit sind sehr gut recherchiert.
Alles in Allem wird einem die Geschichte Spaniens näher gebracht. Leider war das Buch doch sehr anstrengend zu lesen.
Rezensionen von Noan:
Die Mitternachtsrose von Lucinda Riley
Fesselnd
Eine wunderbare Geschichte, ich war auch beim zweiten Lesedurchgang wieder gefesselt von den Erzählungen aus Indien, den Schwierigkeiten, die die junge Inderin in England hatte und der Gelassenheit, mit der sie sich in ihr Schicksal fügte und versuchte das Beste daraus zu machen. Das Ende rührte mich zu Tränen.
Rezensionen von dorolino:
Changers - Band 1, Drew von Cooper T; Glock-Cooper Allison
Neuer Körper- neues Glück?
Die Geschichte beginnt als der 14 Jährige Ethan an dem Morgen seines ersten Highschooltages in einem anderen Körper aufwacht. In dem Körper eines Mädchens. Seine Eltern erzählen ihm, dass er ein sogenannter Changer ist, der sich während der gesamten Highschoolzeit 4 Mal in einen anderen Jugendlichen verwandeln wird, bis er sich letztendlich für eine Identität entscheiden muss.
Der Inhalt hört sich schon mal vielversprechend an und ich hab mich von Anfang bis Ende gut unterhalten gefühlt. Der Schreibstil ist sehr einfach zu lesen und bedient sich der Jugendsprache. Auf der einen Seite erzählt das Buch die Geschichte der Jugendlichen in der Highschool, die mitten in der Pubertät stecken und mit der Selbstfindung und dem Alltag kämpfen. Auf der anderen Seite ist aber noch die Geschichte mit dem Verwandlungen und ihnen Hintergründen. Dieser Mix hat mir gut gefallen und macht das Buch zu einem kurzweiligen Lesevergnügen, auch wenn einiges sehr überspitzt beschrieben wurde. Was ich schade fand war, dass mich die Geschichte nicht überraschen konnte. Ich fand alles sehr vorhersehbar und ich war dadurch am Ende etwas enttäuscht. Eine unerwartete Wendung, die mich umhaut blieb leider aus. Den Charakter Drew mochte ich allerdings sehr und ich konnte ihr nachempfinden und auch ihr Verhalten nachvollziehen. Auf alle Fälle werde ich die Folgebände lesen und freue mich auch schon drauf. Fazit: Wer eine kurzweilige, peppige und verrückte Geschichte sucht, die allerdings wenig Tiefgang hat, aber dennoch sehr unterhaltsam ist, sollte sich Changers - Drew auf alle Fälle vornehmen. 3,5 Sterne von mir.
Rezensionen von Ela_Ela:
Changers - Band 1, Drew von Cooper T; Glock-Cooper Allison
Hervorragender Auftakt der neuen Serie von Samantha Young
Inhalt:
Sie will nur eine Nacht des Glücks, aber er legt ihr die Zukunft zu Füßen. Jocelyn Butler ist jung, sexy und allein. Seit sie ihre gesamte Familie bei einem Unfall verloren hat, vertraut sie niemandem mehr. Braden Carmichael weiß, was er will und wie er es bekommt. Doch diesmal hat der attraktive Schotte ein Problem: Die kratzbürstige Jocelyn treibt ihn mit ihren Geheimnissen in den Wahnsinn.
Zusammen sind sie wie Streichholz und Benzinkanister. Hochexplosiv. Bis zu dem Tag, als Braden mehr will als eine Affäre und Jocelyn sich entscheiden muss, ob sie jemals wieder ihr Herz verschenken kann.
Jocelyn bzw Joss (wie sie genannt werden will) hat ihr Herz versperrt als ihre Eltern gestorben sind als sie 14 war. Außerdem ist 1 Jahr danach auch noch ihre beste Freundin Dru ums Leben gekommen. Doch als sie Braden begegnet weiß sie nicht mehr wo ihre Gefühle sind und ist verwirrt. Also versucht sie ihm aus dem Weg zu gehen, was jedoch nicht so leicht ist da ihre Mitbewohnerin Ellie die jüngere Schwester des schottischen Schönling ist. Doch Braden bleibt hartnäckig und so beschließen sie ein befristetes Affäre anzufangen. Doch als sie merkt das ihre Gefühle zu ihm tiefer werden, versucht Joss wieder Braden von sich zu stoßen (sie denkt, das das die beste Lösung ist, da sie glaubt alle Menschen die sie liebt, sterben. Und sie ist sozusagen der Todesbote) Doch ein böser Schicksalsschlag bringt sie wieder näher. Trotzdem versucht sie alles menschenmögliche diese Nähe nicht zuzulassen. Kann es Jocelyn gelingen Braden davon zu überzeugen das sie schlecht für ihn ist oder hat ihre Liebe noch eine Chance? :)
Dieses Buch ist flüssig und schnell zu lesen, wie die anderen Bücher von Samantha Young. Am liebsten hatte ich Ellie die mit ihrer gute Laune durch Joss' ihrer harten Schale dringt und sie dazu bewegt ihr zu vertrauen. Braden ist auch ein toller Protagonist weil er einfach nicht aufgeben will und fest davon überzeugt ist das Jocelyn ihn liebt, es aber niemals zugeben würde. Und Jocelyn ist ein sturer in sich gekehrter Mensch der den anderen Leuten den Zugang zu ihren Gedanken und Ängsten schwerfällt. Doch durch Ellie und Braden wird sie offener und einsichtiger, auch wenn die Angst bleibt.
Fazit: Dieses Buch ist einfach nur super. Tolle Protagonisten. Tolle Geschichte. Und ja die heißen Szenen zwischen Braden und Jocelyn passen auch gut in diese Geschichte. ;)
Serie:
1. Dublin Street - Gefährliche Sehnsucht (Braden & Jocelyn)
2. London Road - Geheime Leidenschaft (Johanna & Cameron)
3. Jamaica Lane - Heimliche Liebe (Olivia & Nate)
4. India Place - Wilde Träume (Hannah & Marco)
5. Scotland Street - Sinnliches Versprechen (Shannon & Cole)
Rezensionen von stefanie.muehrwald@yahoo.de:
Changers - Band 1, Drew von Cooper T; Glock-Cooper Allison
Toller Auftakt, der noch ausbaufähig ist...
Der Klappentext hört sich ja schon mal ganz vielversprechend an, das waren meine Gedanken als ich Changers - Drew das erste Mal gesehen habe. Ich wurde auf jeden Fall nicht enttäuscht. Aber trotzdem bin ich immer noch hin und her gerissen was ich von dem Buch halten soll, obwohl es jetzt fast eine Woche her ist, dass ich Changers - Drew beendet habe.
Auf der einen Seite eine richtig tolle Geschichte, vorallem die Idee, die hinter dem Buch steck, find ich wirklich klasse. Auf der anderen Seite fehlte mir an einigen Stellen etwas mehr Tiefgang und vorallem mehr Erklärungen. Am Ende des Buches ist am eigentlich genauso schlau wie am Anfang. Vielleicht ist das ja aber Absicht, da es ja nicht der letzte Teil ist.
Die Zeitsprünge im Buch haben mich etwas gestört, anfangs liegen nur wenige Tage zwischen den Einträgen und plötzlich einige Wochen und man weiß nicht was in der Zeit passiert ist.
Der Schreibstil hat mir hingegen gut gefallen. Fesselnd und flüssig zugleich.
Changers - Drew war ein Buch mit dem ich sofort warm geworden bin, nix ist schlimmer als Bücher, in denen auf den ersten 100 Seiten nichts passiert und man sich durchquälen muss, bis endlich Spannung aufkommt. Das war bei Changers - Drew nicht der Fall, gleich auf den ersten Seiten wird man Mitten ins Geschehen "geschmissen". Zum Ende hin schwächelt die Story zwar etwas, aber nicht so schlimm, dass man überlegt das Buch wegzulegen.
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch trotzdem gut gefallen, ich werde auf jeden Fall die nächsten Teile lesen. Nach langem hin und her, ob ich nun 3 oder 4 Sterne vergebe, habe ich mich für 4 Sterne entschieden.
Rezensionen von vielleser18:
Blumentochter Roman von da Mata Vanessa
Bunt, opulent, aber nicht ganz einfach zu lesen
Blumentochter
Blumentochter
Vanessa da Mata
Rezension vom 21.03.2015 (3)
Giza wächst bei und mit ihren Tanten Margarida und Florinda heran.
Giza weiß nichts über ihre Vergangenheit, ihre Eltern. Ein Geheimnis, das ihr niemand verraten will, umgibt sie. Gemeinsam betreiben die drei eine Gärtnerei, doch die meiste Arbeit wird von Giza erledigt.
Ein modernes Mädchen, fast mit einem Hauch Aschenputtel, einem Mädchen, das ungeliebt in einer stiefmütterlichen Umgebung aufwächst, die meiste Arbeit hat und dennoch eine Lebensfreude und vor allem eine große Portion Neugierde mitbekommen hat.
"Wenn ich morgends erwachte, war die Zeit ausgefüllt. Der Tag verging weder zu schnell noch zu langsam, alles war neu und aufregend, allen Entdeckungen begegnete ich ungezwungen und mit großer Gelassenheit....Ich glaube mit den Jahrensehen wir nicht mehr so genau hin, riechen und ertasten weniger, die Lebensenergie schwidet, Ablenkungen und Alltagspflichten trüben nach und nach unsere Wahrnehmung." S. 12
Giza erkundet auch verbotene Pfade, heimlich, aber mit großem Ehrgeiz, beobachtet sie nicht nur ihre Mitmenschen in der kleinen Stadt, ihre heimlichen Liebeleien, sondern sie macht sich auch auf die die "verbotene" Nachbarstadt, die so anders ist als ihre Heimatstadt. Dort wird gelebt, geliebt, gefeiert, ausgelassen und beinahe hemmungslos.
Ein brasilianisches Märchen, blumenhaft, opulent und geheimnisvoll, genauso wie das wunderschöne Cover, das einem wirklich ins Auge sticht!
"Jahrelang war dieser Ort für mich der Inbegriff von Glück und Geborgenheit, dabei wurde er in Wirklichkeit auf einer dicken Schicht stinkender Lügen errichtet. Nun quält mich dieser Gestank, er lässt mir keine Ruhe, ich muss wissen, was geschehen ist...." (S. 182)
Doch man braucht eine ganze Weile um hineinzufinden, mit Geza warm zu werden, alles zu verstehen. Die Autorin spielt mit Worten, zeichnet ein blumiges Bild von der Stadt und der Umgebung. Hat man die ersten Anfangsschwierigkeiten überwunden, ist man neugierig geworden. Man macht sich mit Geza auf Entdeckung.
Das Ende deckt viel auf, dennoch ist es mir zu märchenhaft, zu unverständlich geblieben. Dennoch lässt es einen mit vielen Gedanken um diese Geschichte zurück, sie bleibt noch eine Weile haften.
Kein einfaches Buch, ein Buch, auf das man sich einlassen muss.
Rezensionen von vielleser18:
Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek von David Whitehouse
Bewegend
Für jedes Problem, dem sie in Zukunft gegenüberstanden, war in zahllosen Kapiteln längst eine Lösung gefunden worden. Liebe, Verlust, Leben, Tod, alle jene gewaltigen Schicksalsstürme, die über einen Menschen hereinbrechen, waren auf den Seiten der Bücher so oft überwunden worden, dass man sich ihnen niemlas wieder allein gegenüberstelen musste.
"(S 301)
Bobby ist zwölf Jahre. Er lebt bei seinem gewalttätigen Vater und dessen Freundin. Ungeliebt, nicht nur von den Eltern, auch die meisten Kinder seiner Schule meiden ihn oder misshandeln ihn. Nur einer hält zu ihm : Sunny. Doch als er nach einem längeren Krankenhausaufenthalt, an dem Bobby nicht ganz unschuldig ist, wegzieht, ist er ganz alleine. Doch er trifft Rosa, das behinderte Mädchen aus seiner Straße, und deren Mutter Val, die Putzfrau eines Bücherbusses ist. Sie gibt ihm Halt, ist die einzige, die ihm zuhört und die ihn versteht. Doch bald werden ihnen mächtige Steine in den Weg gelegt, sie werden verleumdet und sehen daraufhin nur noch eine Chance...Flucht ! Eine abenteuerliche, kuriose Fahrt beginnt, eine Fahrt, die den Leser zutiefst berührt.
David Whitehouse hat liebevoll Charaktere geschaffen. Die Figur des Jungen Bobby geht unter die Haut. Man leidet mit ihm und versteht ihn. Seine "Macken" alles zählen und sammeln zu müssen - um zu überleben, machen ihn symphatisch und berühren doch so. Seine Suche nach der Mutter, die ihm fehlt. Auf die er wartet, das treibt einen die Tränen in die Augen. Das Schicksal (oder sein Vater) ist so grausam zu ihm gewesen und dennoch ist aus ihm so ein bezaubernder Junge geworden.
Val, die mütterliche Gefühle für ihn entwickelt und ihm endlich ein zuhause bietet. Rosa, die ihn von anfang an liebt, akzeptiert und ohne Fragen ein offenes Herz bietet.
Die gemeinsame Reise, voller Gefahren entdeckt zu werden, voller Abenteuer, nicht nur auf der Landstraße, sondern auch in der Welt der Bücher, die sie während dessen lesen.
Whitehouse schildert die Geschichte als allwissender Beobachter, Gefühle der Protagonisten werden geschildert, so daß man alle Beweggründe kennt. Dennoch gibt es immer wieder überraschende Momente, bei dem einen der Atem stockt, die Geschichte hält unvorhersehbare Wendungen bereit.
Der Sprachstil ist gut zu lesen und enthält viele tiefgehende Passagen, die einem unter die Haut gehen. Die Geschichte lebt auch von den Büchern, die die Kinder im Bücherbus gemeinsam mit Val entdecken, aus denen sie Kraft und Mut schöpfen.
Eine tolle Geschichte, eine Geschichte, die unter die Haut geht und mich berührt hat








