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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Silvana:

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Mein Erstkommunion-Messbuch - Kunstleder von Maria Radziwon

Kindgerechtes Messbuch

Dieses Erstkommunion-Messbuch sieht nicht nur schön aus, es hat es auch in sich. Es ist in einer kindgerechten Sprache verfasst und mit schönen Bildern versehen. Die unterschiedlichen Schriftfarben erleichtern das Lesen und zuordnen des Gelesenen. Die Kinder erfahren hier wirklich sehr schön beschrieben alles Wichtige zur Messe und auch für mich als Mama ist es eine tolle Auffrischung.

Geeignet ist dieses Buch sicher für jedes Kind zur Erstkommunion, wobei ich es schon in der Vorbereitungsphase schenken würde. Da kann es eine tolle Unterstützung sein.

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Mein Erstkommunion-Messbuch - Kunstleder

Rezensionen von Biest:

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lindner Lilly

Wortgewaltig und gefühlvoll

Zum Inhalt:

Die neunjährige Phoebe hat eine wahrlich schwere Last zu tragen. Ihre Eltern ignorieren sie, wo immer es nur geht und ihre über allesgeliebte Schwester April kämpft in einer Klinik gegen ihre Magersucht.
Sie fehlt Phoebe. Um den Verlust erträglich zu machen und die Lücke in ihrem Leben zu füllen, fängt sie an und schreibt ihrer Schwester liebevolle Briefe.

Obwohl sie nie eine Antwort erhält, schreibt sie unermüdlich weiter, teilt ihre Sorgen, Ängste und Glücksmomente mit.
Der einzige Halt sind Jerry, Hazels Vater, und ihre beiden Freundinnen Paula und Hazel.


Meine Meinung:

Dieses Buch war für mich ganz schön harte Kost. Zu sehen wie Eltern so ihre Kinder behandeln, tut einem in der Seele weh. Dabei wollte Phoebe eigentlich nur glücklich sein, gemeinsam mit ihrer Schwester. Die junge Autorin Lilly Lindner versteht es ihre Leser zu fesseln und lässt uns Phoebe und April auf einem Stück ihres Lebens- und Leidensweg begleiten.

Ich hab selten ein Buch gelesen, was mir so an die Nieren gegangen ist. Das komplette Buch besteht ausschließlich aus Briefen, die sich Phoebe und April gegenseitig geschrieben haben. In der ersten Hälfte des Buches findet man Phoebes Briefe an April, die sie ihr bis zu ihrem Tod und noch darüber hinaus geschrieben hat. In der zweiten Hälfte sind dann Aprils Briefe an Phoebe, die sie heimlich, trotz Verbot der Eltern geschrieben hat. Diese gibt sie kurz vor ihrem Tod Jerry, damit er sie für Phoebe aufbewahrt.

Die Charaktere sind toll dargestellt, emotional und realistisch. Man hat ein klares Bild von April und Phoebe vor Augen und leider auch von ihren Eltern.
Die beiden Schwestern sind hochbegabt, was auch sehr deutlich herauskommt. Sie wirken teilweise sehr erwachsen, zu erwachsen für ihr Alter. Dem entsprechend fallen auch ihre Antworten gegenüber den Eltern aus, was diese an den Rand des Wahnsinns treibt und völlig überfordert.

Der Schreibstil und die Wortspiele fand ich unglaublich toll. Es ist voller wunderbarer Zitate, die zum Nachdenken anregen. Hatte das Buch in zwei Tagen durch. Einmal angefangen zu lesen, kann man einfach nicht mehr aufhören.
Das Cover gefällt mir ebenfalls sehr gut. Es ist schlicht gehalten, mit einem großen ?ICH? im Mittelpunkt, welches sich beginnt in Form von wegfliegenden Tauben aufzulösen.

Das Buch ist als Jugendbuch deklariert, weiß nicht ob ich das auch gemacht hätte, denn der Lesestoff ist doch schon ziemlich heftig.


Fazit:

Dieses Buch kann ich jedem uneingeschränkt empfehlen. Einfach toll geschrieben, sehr emotional und auch sehr realistisch.

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Rezensionen von angelique.sauerbrey@gmx.de:

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lindner Lilly

Ein wunderschönes und gefühlvolles Buch!!!

Die neunjährige Phoebe ist ein wunderbares Mädchen, das eine schwere Last zu tragen hat. Ihre sechzehnjährige Schwester April ist in einer Klinik und kämpft gegen ihre Magersucht.
Phoebe vermisst April sehr, um diese Leere und Stille auszugleichen, schreibt sie lustige aber auch gefühlvolle Briefe an April.

Obwohl sie nie eine Antwort bekommt, schreibt sie unermüdlich weiter. Sie berichtet über die Familie, dem Hund Fork, ihren Freundinnen Paula und Hazel, alles was ihr gerade den Kopf geht, kommt aufs Papier. Ihre Worte sind lustig und traurig zugleich, immer wieder wird deutlich, wie wichtig und wie nah April Phoebe ist.
Traurig ist nur, dass sie keine Antwort bekommt.
Im zweiten Teil erfahren wir auch warum, hier lesen wir die traurigen Briefe von April an Phoebe.
Diese sind lange nicht so bunt, sie sind eher düster und machen mich auch wütend?.
Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten.

Mit "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" hat die Autorin Lilly Lindner ein wunderbares und gefühlvolles Buch geschrieben. Ihre Worte haben mich zum Lachen aber auch zum Weinen gebracht, das Paket Taschentücher lag immer neben mir. Auch hat sie mich zum Nachdenken gebracht, in den vielen Sätzen von Phoebe steckt soviel Wahrheit. Wie z.B. Zitat Seite 76: "Ich muss jetzt weinen und furchtbar toben, da ist nichts zu machen, weil etwas in mir ganz schrecklich wütet! Das geht erst weg, wenn es vorbei ist. Lass mich einfach in Ruhe enttäuscht und traurig sein." So ergeht es mir auch manchmal. Und wenn ich fertig bin mit dem Toben, geht es mir wieder besser.

Phoebe hat mich mit ihrer Lebensfreude aber auch mit ihrer Traurigkeit sofort in den Bann gezogen. Dieses Kind muss man einfach liebhaben. In einige Aussagen merkt man schnell, dass sie erst 9 oder 10 Jahre alt ist und dann kommen wieder Sätze, wo man denkt... huch... ziemlich erwachsen. Das ist kein Wunder, bei solch einem Schicksal wird ein Kind schnell erwachsen.
Ich liebe es, wenn Phoebe Worte so nimmt, wie sie auf den ersten Blick sein müssten...
Zitat Seite 82: "Der einzige Haken an der Sache ist, dass Herr Kohl leider ein Erwachsener ist, und bei denen muss man ja bekanntlich vorsichtig sein, wenn es um Versprechen geht; einige Erwachsene glauben nämlich, dass sich Versprechen von "ich habe mich versprochen" ableitet." Diese Wortgewalt ist echt enorm.
Die Eltern sind ziemlich hilflos und können Phoebe mit ihrer Traurigkeit nicht helfen.
Auch April ist ein wunderbares Mädchen, das sich nicht anders zu helfen wusste, als nicht mehr zu essen. Ihr Schicksal hat mich sehr berührt und ich werde noch öfter an sie denken.
Zitat Seite 296
"Und dann bist du gekommen.
Von da an durfte ich zugucken, wie eine richtige Familie funktioniert.
Nur mitmachen - das durfte ich nicht."
Hier wird klar, wie einsam und allein April sich innerhalb der Familie gefühlt. Allein Phoebe war ein Lichtblick.
Auch bei April haben die Eltern Fehler gemacht, mit ihr zu schimpfen und zu meckern, dass sie nichts mehr isst, ist aus meiner Sicht völlig kontraproduktiv. Ich hätte versucht, die Ursachen zu ergründen. Aber vielleicht habe ich auch leicht reden, denn ich bin nicht in dieser Situation.
Gerne hätte ich etwas aus der Sicht der Eltern erfahren.

Dieser Roman ist kein typisches Buch über Magersucht, sondern ein Buch über Geschwisterliebe, Hoffnung und großen Gefühlen. Ich kann es jedem weiterempfehlen, der sich mit diesem Thema auseinandersetzen möchte.

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Rezensionen von Mel.E:

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Atlantia von Ally Condie

........... als Wasser und Land noch eine Einheit waren

"Atlantia" war für mich das erste Buch der Autorin und nach Beenden des Buches war mir klar, dass ich die Cassia & Ky Reihe (Die Auswahl,Die Flucht, Die Ankunft) schnellstmöglichst lesen werde. Diese Entscheidung wird mir leicht gemacht, da die Bücher schon startklar in Töchterchens Regal stehen.

Rein optisch, wenn man nur das Cover betrachtet, ähnelt es den vorherigen Büchern der Autorin sehr. In die Hand genommen ist die Optik und der Wiedererkennungswert hoch. Die Story selbst konnte mich auch für sich einnehmen, da ich zwar nicht unbedingt ein großer Fan von Dystopien bin, aber mich Unterwasser immer sehr wohl fühle.
"Atlantia" lebt von Intrigen und echter Spannung, die sich nach und nach aufbaut. Erzählt wird die Geschichte zweier Schwestern, die voneinander getrennt werden. Rio, deren größter Traum es war, im "Oben" zu leben, bleibt völlig verstört zurück, nachdem sich Bay entschieden hat, die Reise an die Oberfläche anzutreten. Das "Warum" steht lange im Raum und hinterlässt in Rio einen bitteren Nachgeschmack, da Rio nun auf sich selbst gestellt zu sein scheint. Ihre Mutter verstarb und es gab nur noch Rio und Bay. Rio fühlt sich betrogen, da Bay ihr das Versprechen abgenommen hat, sich für das "Unten" zu entscheiden. Als alles zu kippen droht und Rio vor dem Nichts steht, bekommt sie unerwartet Hilfe von ihrer Tante Maire, die mir eher unsympathisch ist. Kann man Maire vertrauen oder bedient sie sich lediglich des Wissens um Rios besondere Gabe? Warum darf Rio ihre Gabe nicht ausleben, sondern muss sich einer anderen Stimme bedienen? Nach und nach lüftet sich das Geheimnis und offenbart Hinterhältigkeit und Boshaftigkeit. In Atlantia ist niemand mehr sicher und Rio selbst ist es, die ein Stück weit mitverantwortlich ist, dass sich Land und Wasser wieder versöhnen.
Eine runde, solide Story, die in sich abgeschlossen ist. Erwartet hatte ich erneut eine Trilogie oder einen Mehrteiler. Ein Unterwasserabenteuer der ganz besonderen Art, in der natürlich auch die Liebe nicht fehlt. Rio und True, dessen Name wirklich gut gewählt ist, denn ihm gelingt es Wahrheiten herauszufiltern und Lügen bloß zu stellen.
Ich empfand das Lesen als äußerst angenehm und bin überwältigt worden von sehr vielen Emotionen, da die erschaffene Welt der Autorin unserer nicht unähnlich ist. Wir Menschen sind darauf bedacht, immer das Beste für uns aus allen Situationen zu ziehen. Egoismus und der Wunsch nach Ansehen findet auch hier Platz und dabei ist es völlig egal, wer letztendlich dabei auf der Strecke bleibt.
"Atlantia" lässt sich aufgrund seines doch etwas größeren Schriftbildes leicht und flüssig lesen. Für die angegebene Zielgruppe ab 14 Jahren ist es definitiv geeignet, aber auch uns ältere Leser wird es zu packen wissen. Von mir eine Leseempfehlung und 5 volle Sterne, da mich die Story regelrecht packen konnte.

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Atlantia

Rezensionen von SweetSmile:

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lindner Lilly

einfach bewegend...

"Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" von Lilly Lindner hat mir besonders gut gefallen, da es für mich einzigartig und wirklich besonders ist!

Phoebe ist ein außergewöhnliches Kind, sie hat ein beeindruckendes Talent mit Worten umzugehen. Gleich auf den ersten Seiten habe ich die Kleine in mein Herz geschlossen und bin über ihre Briefe immer mehr in ihre Gefühlswelt eingetaucht! Ich finde es sehr bemerkenswert, wie Lilly Lindner es hinbekommt, dass die Briefe in vielen Momenten wirklich so wirken, als hätte sie ein Kind geschrieben! Faszinierend!

Auch April habe ich in mein Herz geschlossen.

Ich war erschüttert über ihre Geschichte. Von Seite zu Seite habe ich mir mehr gewünscht, für sie da sein zu können!

Die Geschichte der kleinen Phoebe und ihrer Schwester April hat mich sehr berührt. Kaum ein Buch, NEIN gar kein Buch hat in mir bis jetzt so viele Gefühle und Emotionen ausgelöst wie dieses! Es ging mir richtig ans Herz!!!

Ich finde es wirklich gut, in welcher Weise dieses Buch schlimme Themen wie Magersucht und Vernachlässigung behandelt! Es regt zum nachdenken an und ist ungeheuer bewegend.

Die Geschichte ist in Briefform erzählt, trotz dessen erfährt man wirklich viel über das Umfeld und gerade wegen der Briefform erfährt man natürlich wahnsinnig viel über die Gefühlswelt der beiden Mädchen. Anfangs war ich wegen der Erzählform ein wenig skeptisch, bin aber im Endeffekt wirklich begeistert.

Sehr gut haben mir auch die Wortspiele gefallen, die in den Briefen immer wieder auftauchen! Über vieles habe ich so noch gar nicht nachgedacht und finde es bemerkenswert, wie kreativ man sich manche Worte erklären kann.

Fazit:

Ein Buch über dessen Handlung man noch das ein oder andere mal nachdenkt, auch wenn es schon längst wieder im Bücherregal steht! Herzergreifend, erschreckend und leider doch immer wieder Realität. Jeder sollte es gelesen haben und sich mit Themen wie diesem auseinandersetzten!

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Rezensionen von Ela_Ela:

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Meine wundervolle Buchhandlung von Petra Hartlieb

Faszinierend

Inhalt: Petra Hartlieb lebt gemeinsam mit ihrer Familie in und über einer Buchhandlung. Ihrer eigenen. Aus einer Schnapsidee heraus bemühte sie sich im Urlaub gemeinsam mit ihrem Mann um eine gerade geschlossene Traditionsbuchhandlung in Wien. Von einem auf den anderen Tag kündigte sie ihren Job und begann mit ihrer Familie ein neues Leben in einer neuen Stadt, ohne zu wissen, worauf sie sich einlässt.

Im Herzen ist Petra Hartlieb noch immer Hippie geblieben, auf dem Papier ist sie aber nun schon seit zehn Jahren Unternehmerin. In diesem Buch erzählt sie ihre eigene Geschichte und die ihrer Buchhandlung. Einer Buchhandlung, die zum Wohnzimmer für die eigene Familie wird, und zum Treffpunkt für die Nachbarschaft. Mit Stammkunden, die zu Freunden werden, und Freunden, die Stammkunden sind. Petra Hartlieb erzählt in einem schlagfertigen und humorvollen Ton, der jede Zeile zu einem großen Vergnügen macht und jedes Kapitel zu einer Liebeserklärung an die Welt der Bücher.


Petra Hartlieb erzählt wie sie ihre eigene kleine Buchhandlung mit soviel Gefühl und Liebe das man dieses Buch einfach gern haben muss. Sie erzählt von den Höhen und Tiefen wenn man eine eigene Buchhandlung aufmacht.

Fazit: Viele Sachen die in dem Buch vorkommen versteht man wahrscheinlich nur wenn man weiß wie es in einer Buchhandlung zugeht, trotzdem kann dieses Buch jeder lesen. Eine erheiternde Lektüre für zwischendurch.

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Meine wundervolle Buchhandlung

Rezensionen von 123sarah321:

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lindner Lilly

zwei Schwestern

ie Geschichte handelt von 2 Schwestern, die einander sehr ähnlich sind. Sie sind beide hochbegabt und sehr wortgewandt. Die Geschichte beginnt mit Phoebe, die ihrer großen Schwestern Briefe schreibt, da ihre große Schwester in einer Klinik ist. Sie leidet an Magersucht. Phoebe schreibt ihr wundervolle Briefe, doch leider bekommt sie keine Antworten von ihrer großen Schwester.

Ich hab gemischt Gefühle über dieses Buch. die ersten paar hundert Seiten fand ich toll und war begeistert und die letzten 50 Seiten fand ich auch sehr atemberaubend. Viele schreiben auch hier, dass die Geschichte sehr emotionale bewegend fanden, mich jedoch hat die Geschichte nicht so mitgenommen. Vielleicht sollte man dieses Buch nicht nur an 2 Tagen lesen, sonder verteilt auf eine Woche, damit meine ich, dass man soviel emotionales gefühlvolles kitschiges Gerede besser verträgt würde ich das Buch verteilt lesen.

Dieses Buch ist eher für Frauen gedacht, ich kann mir keinen Mann vorstellen, der so etwas lesen würde um ehrlich zu sein. Dann war für mich noch ein Kritikpunkt, dass sich die Schwestern für mich gar nicht unterscheidet haben in ihrem Sprachgebrauch. Die Autorin wollte zwar, dass die zwei sich sehr ähnlich sind, aber ich hätte wenn man mir einen Brief von einer Schwester vorlegt nicht wirklich unterscheiden können, welche diesen Brief geschrieben hat vom Scheibstill her. Klar erzählt April über schwierigeren Themen jedoch erzählen diese zwei Mädchen in gleicher Art und Weise.

Der mittlere Teil des Buch war für mich zuviel blablabla und es waren zu viele Wortspiel/Wortgeschichten. Ich glaub man muss das Buch gelesen haben damit man weiß was ich meine. Mir gingen diese Wortspiele auf die nerven. Mich hat es nicht mehr interessiert was ein "Phaphant" ist oder was das Wort "sinnlos" bedeutet und was jenes und dieses Wort bedeutet. Mir war das schon zuviel.

Ich hab kein einziges Mal geweint bei diesen Buch, obwohl es ja ein sehr trauriges Buch ist. Ich hab zwar ein wenig mit Phoebe mit geleidet, aber ich konnte mich mit ihr nicht wirklich identifizieren. In dem Buch soll sie 9 Jahre alt sein, genau so alt wie meine kleine Schwester, aber für ein 9-jähriges Kind hat die Sprach nicht gepasst. Überhaupt nicht. Mich hat das schon ein wenig gestört. Auch wenn es heißt sie ist "hochbegabt" hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin besser die Sprache einer 9-Jährigen dargestellt hätte oder Phoebe älter gemacht hätte. Es hat für mich nicht gepasst, da ich auch den Vergleich habe mit meiner kleinen Schwester.

Zusammengefasst: Dieses Buch ist kein Buch über Magersucht. Es ist eine Geschichte über zwei wundervolle Schwester, die eine einzigartige Beziehung zueinander haben. Lilly Linder schreibt wunderschön gefühlvoll mit ihren einzigartigen Schreibstill. Ich glaube egal, was sie schreibt man erkennt sofort daran, ob sie das geschrieben hat. Für mich jedoch war es ein wenig zu gefühlvoll, emotional und kitschig. Vielleicht hätte ich auch in einer anderen Stimmungslage sein müssen um das Buch zu lesen, ich weiß es nicht. Mich hat es nicht sehr bewegt und es war für mich auch kein trauriges Buch.

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Rezensionen von Ela_Ela:

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lindner Lilly

Hmm

Inhalt: Gerade ist Pearl mit ihren Eltern umgezogen, damit Platz ist für das neue Baby. Da bricht, völlig unerwartet, ihre heile Welt zusammen: Die Mutter stirbt bei der Geburt der kleinen Rose. Und Pearl ist mit ihrem Stiefvater allein. Das heißt, nicht ganz allein, denn da ist ja noch das Baby - der Eindringling, der schuld ist am Tod ihrer Mutter.

Es dauert seine Zeit, bis Pearl lernt, mit ihrer Trauer umzugehen und sich gestatten kann, zurück ins Leben zu finden. Zurück zu ihren Freunden. Sich vielleicht sogar zu verlieben. Und Rose als Teil ihrer neuen Familie zu akzeptieren ... Ein Jugendbuch, das herzzerreißend ehrlich, aber auch voller Witz und Leichtigkeit von Freundschaft, Liebe und vom Erwachsenwerden erzählt.

Es ist ein schwieriges Thema: Die Mutter stirbt bei der Geburt der Schwester und Pearl kommt über den Tod nicht hinweg und sie gibt Ihrer Schwester Rose die Schuld und nennt sie immer die Ratte, weil sie findet das Rose bei der Geburt wie eine Ratte ausgesehen hat.

In diesem Jahr versucht sie halt so gut wie möglich über Mutter hinwegzukommen und sieht sie halt oft noch weil sie es einfach nicht vergessen kann. Ihr Vater versucht alles mögliche um ihr wieder zu helfen ins Leben zu finden, jedoch hat er selber Stress, er muss sich um Rose kümmern und arbeiten gehen und außerdem auch noch die Launen Pearls ertragen. Pearl stoßt alle von sich auch ihre beste Freundin Molly, die sich vor den Kopf gestoßen fühlt ihr jedoch den Freiraum gibt.

Fazit: Ich finde es sehr faszinierend wie lange es dauert das man ins Leben zurückfindet nach dem Verlust eines geliebten Menschen. Das Buch hat nicht ganz meinen Geschmack getroffen aber ich finde trotzdem man soll einiges ausprobieren zum Lesen. Ich finde das Buch behandelt ein wichtiges Thema.

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Rezensionen von Oberwach:

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lindner Lilly

Einzig auf dem Markt

Dass Farben viel mehr auszurichten vermögen, als man allgemein glaubt, das habe ich oft vermutet.
Nicht aber ein Buch zu finden, das genau diese Informationen in unglaublich umfassender und praktischer Form enthält.
Die dort beschriebenen (recht einfachen) Übungen funktionieren in der Tat erstaunlich zuverlässig.

Ich habe so z.B. "meine" Farbe gefunden und kann sie nun ganz gezielt (heilsam, wie die Autorin schreibt) einsetzen.
Es ist ein richtiges gutes Nachschlagewerk!
Ich kann das Buch daher nur wärmstens empfehlen. Zudem scheint es das einzige auf dem Markt zu sein, dass sich mit diesem Thema in der Weise befasst. Super, dass es so etwas gibt!

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Rezensionen von ayleen:

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lindner Lilly

?Du bist ein Satzzeichen. Du setzt Zeichen. Mit deinen Sätzen.?

In Lilly Lindners Jugendroman "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" wird die Geschichte zweier ganz besonderer Schwestern erzählt: Die 16-jährige April ist magersüchtig und kommt in eine Klinik. Ihre kleine Schwester Phoebe schreibt ihr daraufhin Briefe. In ihrer kindlichen Sprache schildert Phoebe ihre Sichtweise der Dinge: Aprils Krankheit, ihre Eltern, die an dieser Situation zerbrechen und Phoebes Leben mit der veränderten Situation.

Im zweiten Teil erfährt man dann von April, wie sie Magersucht erklärt.


Das gesamte Buch besteht ausschließlich aus den Briefen der beiden Schwestern. Auffällig sind die vielen Wortspiele und Lebensweisheiten, die vor allem aus dem Mund der 9-jährigen Phoebe umso tiefgehender wirken: ?Ach April. Es ist so laut, seit die Stille tot ist.? Schnell zeigt sich, dass Phoebe und April anders sind als andere Kinder in ihrem Alter. Sie machen sich über vieles gründlich Gedanken und wirken damit umso erwachsener. Ihre Verbundenheit ist unbeschreiblich und ihre Briefe bestehen aus voller Liebe, Schmerz und Einsamkeit. Leider sind die Eltern vollkommen überfordert und geben April die Schuld an ihrer Magersucht und an dem Zerstören der Familie. Einzig durch die Briefe können sich April und Phoebe über Wasser halten. Einzig gestört hat mich, dass sich die Art der geschilderten Situationen im Laufe des Buches oftmals wiederholt hat - auch wenn dies zeigen sollte, wie oft und dauerhaft April und Phoebe von ihren Eltern enttäuscht worden sind.


Das Buch ist wirklich wundervoll geschrieben. Ich denke, dass es die meisten Leser stumm zurücklässt. Es behandelt das Thema Magersucht und die Verbundenheit zweier Menschen. Die Handlung und die diversen Zitate werden einen auf jeden Fall längere Zeit begleiten. Ein Buch das bleibt.

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin