Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tilmann:
110 Mio. Mark der DDR für nur 3 Monate !
Eine fachliche Beurteilung aus Sicht eines nur Interessierten am Thema ist kaum möglich. Der Inhalt der Broschüre bleibt aber höchst interessant. Man versteht, kann sich vieles erklären, könnte beeindruckt sein von dem, was die Ostblockstaaten noch in den letzten Jahren des Kalten Krieges aus dem Boden gestampft haben, trotz wirtschaftlicher Stagnation.
Überzeugend dargestellt sind Aufwand und Nutzen. Allein in der DDR wurden für die Nachrichtentechnik rd. 110 Mio. Mark der DDR investiert. Dem steht eine operative Nutzungsperiode von nur etwa drei Monaten gegenüber.
Die Broschüre ist eine Sachdarstellung, niedergeschrieben von einem Autor, der sein Handwerk offensichtlich versteht und Einblicke in das Führungssystem der NVA vermittelt. Auffällig die relativ vielen Fußnoten, mit denen auf unkorrekte und falsche Darstellungen in der Öffentlichkeit reagiert wird. Glaubhaft und überzeugend sind die Antworten, erklären Zusammenhänge, Details und das Zusammenwirken von Faktoren für die Standhaftigkeit des Systems. Der Text ist von Bildmaterial und grafischen Darstellungen begleitet. Inhaltlich hat die Broschüre überzeugt und ist empfehlenswert. Im Preis unschlagbar.
Rezensionen von Lilli33:
Ein Muss für Atze-Fans - Ja, nee - is klar!
Inhalt:
Atze Schröder, Comedian und Frauenheld, wohnt in einem Mehrfamilienhaus in Essen. Er versteht sich mit all seinen Nachbarn prächtig. Und auch mit Ute, die in die Wohnung unter ihm einzieht, freundet er sich schnell an. Ute ist hübsch, Waldorflehrerin, Veganerin und schwanger ? und so ganz anders als die Frauen, auf die Atze bisher stand.
Deshalb braucht er auch ziemlich lange, bis er merkt, dass er sich in Ute verliebt hat.
Meine Meinung:
FANS BITTE HIER LESEN:
Wer kennt und liebt ihn nicht, Atze Schröder, den Proll-Comedian? In diesem Buch beschreibt er die Figur, wie sie leibt und lebt. Die Geschichte lebt von urkomischen Situationen und Wortwitz. Die Handlung an sich ist eher banal, aber darum geht es den Fans ja nicht. Sie wollen lachen, und das können sie. Beim Lesen, vor allem bei den Dialogen, hatte ich Atzes Stimme im Kopf. Der Stil ist einfach Atze, genauso könnte er es auch in einer Bühnenshow erzählen. Und hier kommen wir zum Sternabzug: Einige Szenen hat er sich nämlich selbst von der Bühne geklaut. Und manche Gags werden in leicht abgeänderter Form wiederholt, das macht sie aber nicht doppelt so lustig.
NICHT-FANS BITTE HIER LESEN:
Wer kennt Atze Schröder nicht? ? Kein Problem, man kann auch gut ohne leben. Sein Humor ist zum Teil schon grenzwertig und trifft manchmal auch unter die Gürtellinie. Das ist nicht jedermanns Sache, muss es auch nicht sein. Wer hier einen tiefsinnigen Roman erwartet, ist absolut verkehrt.
Fazit:
Ein Muss für Atze-Fans ? Wer seinen Humor nicht mag, sollte die Finger weglassen.
Rezensionen von Geri S.:
100% Atze - was will man mehr?!
Atze und verliebt? Geht das? Diese Frage wird in seinem ersten Roman beantwortet! Seine neue Nachbarin Ute stellt sein Leben als prolliger Leitwolf nämlich ganz schön auf den Kopf. Nicht nur, dass sie sich durch ihren ganzen Lebensstil ? vegan lebende Waldorfschullehrerin ? enorm von ihm unterscheidet, sie ist dazu auch noch schwanger.
Eine turbulente Zeit beginnt?
Ich habe Atze Schröder bisher zwei Mal Live erleben dürfen und kann nur sagen: Dieses Buch enthält genauso viel Witz wie seine Bühnenprogramme! Es zu schaffen, dass man die typische Art auch auf dem Papier sofort erkennen kann, ist wirklich eine Kunst. Mir ging es so, dass ich die ganze Lesezeit über seine Stimme im Ohr hatte ? genauso hatte ich mir das vorgestellt.
Mit Ute hat er eine sympathische und absolut authentische Protagonistin geschaffen, die ihm gehörig die Meinung sagen kann und dabei nie aufgesetzt oder zickig wirkt.
Atze ist halt er selbst: selbstbewusst, prollig, schlagfertig und dabei absolut liebenswert. Er kennt (fast) keine Tabus, macht vor keinem Promi mit seinen typischen Sprüchen halt und genau das ist es doch, was man von ihm erwartet!
Die Handlung in sich ist stimmig und wird hin und wieder durch Teile aus seinen Bühnenprogrammen ergänzt. So darf man sich auf ein Wiedersehen mit Alexander und Cedrick freuen, auf ?der den Hebel nicht zieht? habe ich jedoch leider vergeblich gewartet. Aber man muss ja auch Raum für Neues lassen.
Die obligatorische Zugabe rundet das Werk dann ab, was ich eine wirklich schöne Idee finde, da damit der Bühnencharakter wieder unterstützt wird. Und nun muss ich los: Dänischen Gurkensalat kaufen?
Fazit:
100% Atze erwartet und bekommen ? absolut empfehlenswert für Fans und solche, die es werden wollen!
Rezensionen von buchleserin:
Schwanengrab
Die 15-jährige Samantha Marquard zieht nach dem Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater zurück nach Deutschland.
Viel lieber wäre sie bei ihrer Großmutter und ihren Freunden in Berkeley, in der Nähe von San Francisco, geblieben.
Bereits am ersten Schultag an ihrer neuen Schule in Trier sind die Mitschüler sehr abweisend zu ihr.
Sie erhält auch noch Drohbriefe, in denen steht, dass sie besser wieder verschwinden soll.
Eine Bedienung im Café bekommt einen Schreck, als sie Sam ansieht.
Bei ihren Nachforschungen findet Samantha heraus, dass sie Veronika Henkstel, einem Mädchen, das vor ein paar Monaten unter mysteriösen Umständen bei einem Schulausflug ums Leben kam, ziemlich ähnlich sieht, so als wären sie Zwillinge.
Sie lernt Christoph kennen und erfährt, dass er zusammen mit Veronika an dem Theaterstück Schwanensee gearbeitet hat.
Sam stellt fragen über den Todesfall und über Veronika. Doch das scheint einigen Leuten nicht zu gefallen.
Auf einem Friedhof begegnet sie der mysteriösen Neela, die Veronika gekannt hat. Samantha entdeckt auch Veronikas Grab, auf dem eine rote Rose liegt.
Im Schulchat trifft sie auf den Schüler Mike, der etwas zu wissen scheint.
Sie will sich mit ihm verabreden. Doch wer ist dieser geheimnisvolle Mike?
Das Cover gefällt mir richtig gut. Es ist sehr schön gestaltet und ziemlich auffällig mit dem schwarzen Schwan auf dem blauen Hintergrund.
?Schwanengrab? beginnt sehr geheimnisvoll und spannend.
Der Schreibstil von Petra Schwarz ist sehr flüssig und wunderbar leicht zu lesen.
Der Thriller hat mich schon gleich gefesselt und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Die Handlung ist spannend und ich wollte genau wie Samantha herausfinden, was damals mit Veronika wirklich passiert ist und warum keiner ihre Fragen beantworten möchte.
Die Schüler wollen einfach nicht über Veronikas Tod reden und sind sehr abweisend zu Sam, besonders ihre Mitschülerin Caro.
Dieses Buch ist von Anfang bis Ende spannend geschrieben, wobei die Spannung am Ende noch gesteigert wird.
Ich hatte schon einen Verdacht, wer hinter der ganzen Sache steckt und der wurde auch bestätigt, aber ganz sicher war ich natürlich nicht und die
Auflösung war auch nicht ganz so, wie ich vermutet hatte.
Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben.
Samantha war mir sofort sympathisch, jedoch fand ich sie ziemlich leichtgläubig. Samantha vermisst ihre tote Mutter, ihre Großmutter und ihre Freunde in Berkeley. Die Schüler in Trier mögen sie nicht und noch dazu ist das Wetter ist auch ziemlich mies. Sie schreibt Mails an ihre Freundinnen in Berkeley und hält ihre Freundin Sarah auf dem Laufenden.
Christoph, der Samantha Nachhilfe in Mathe gibt und von den anderen nur ?Streber? genannt wird, freundet sich mir ihr an. Auch er will jedoch nicht über Veronika sprechen.
Besonders gefallen hat mir die Figur der geheimnisvollen Neela, die sich öfters auf dem Friedhof herumtreibt. Von Neela erfährt sie so einiges.
Ihr Lehrer Herr Simon verhält sich auch ziemlich seltsam. Er legt öfters den Arm um sie, ist besonders freundlich zu ihr und gibt ihr sogar seine Privatnummer, damit sie ihn jederzeit anrufen kann.
In dem Buch erfährt man noch etwas über das Theaterstück ?Schwanensee? für das die Schüler proben.
?Schwangrab? ist ein spannender Jugendbuch-Thriller ab 14 Jahren.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von Petra Gruber:
Stella Menzel und der goldene Faden von Holly-Jane Rahlens
Leseerlebnis für große und kleine Menschen!
?Es lebte einmal ein Mädchen namens Stella Alisa Menzel, das besaß ein ziemlich großes Stück verzauberten Stoffes.?
Mit diesen Worten beginnt und endet dieses wunderbare Kinderbuch. Das verzauberte Stück Stoff aus blauem Seidensatin mit silbernen Sternen und Schneeflocken bestickt und einem goldenen Faden zusammen genäht erzählt die Geschichte von Stellas Familie und begleitet sie durchs Leben.
Einst ein Geschenk ihrer Großmutter zu Stellas Geburt wird das blaue Stück Stoff zu Stellas Lieblingsdecke, der sie sogar einen Namen gibt: Schneestern.
Doch eines Tages wird die Decke beim Spielen von zwei Hunden zerfetzt. Eine Tragödie! Wenn da nicht Oma Josephine wäre. Erstens erzählt sie die Geschichte der Decke, die 1919 in St. Petersburg beginnt, außerdem zaubert sie aus der kaputten Decke ein Kleid! Das Kleid bleibt lange Zeit Stellas Lieblingskleid, bis es wieder zu einem Unglück kommt. Wieder rettet Oma Josephine die Situation. Sie erzählt die Geschichte der Decke, die auch die Geschichte von Stellas Familie ist und zaubert aus dem Kleid eine Weste.
Was Oma Josephine noch alles aus dem blauen, bestickten Stoff zaubert und wie am Ende auch Stellas Mama Isabel ihre Lektion lernt und plötzlich aus nichts etwas macht, das wird in dieser schönen Geschichte erzählt.
Voller historischer Informationen, die in die Geschichte rund um Stellas Familie verpackt sind, wunderschön illustriert und einfach ein Genuss! Ein Kinderbuch, das alles andere als kindisch ist und auch für Erwachsene ein richtiges Leseerlebnis!
Rezensionen von summi686:
Stella Menzel und der goldene Faden von Holly-Jane Rahlens
super story mit unglaublichem ende
Die Ghostwriterin Steph und ihr Adoptivsohn Jimmy haben eine Reise in die USA unternommen. Auf dem Rückweg wird Jimmy am Flughafen gekidnapped, während Steph in der Sicherheitskontrolle sitzt. Sie muss dies alles mit ansehen und niemand schenkt ihr Vorerst Glauben. Als sie plausibel erklärt hat, dass sie keine Terroristin ist und an eine Beamtin gerät die sich dazu bereit erklärt ihr zuzuhören, ist es schon zu spät und der Entführer ist mit Jimmy über alle Berge.
die ersten zwei Drittel des Buches beschäftigen sich mit der Vergangenheit, mit Steph's und Jimmys Geschichte und dessen Mutter, die Prominente Scarlett, sowie deren Mann - der berühmte DJ Joshu. Wir werden eingeführt in eine Welt einer jungen Frau, die sich aus dem Nichts in die weite Welt der Prominenz heraufgearbeitet hat. Wir erfahren ihre Höhen und Tiefen und die Wandlung von Abscheu zu tiefer inniger Freundschaft. Wir werden mit vielen Problemen der Neuzeit konfrontiert, mit dem Leben als Prominenter - sowohl mit den guten als auch den schlechten Seiten. Mit einer Krankheit, mit der Liebe zu einem Kind, mit Zukunfts- und Überlebensängsten. Und mit einer Wandlung von ganz unten nach ganz oben und wieder ganz unten zurück. Am Ende von Allem steht der Tod. Man kann jedoch niemanden töten, der schon tot ist. So endet das Buch, nach einer ganz wundervollen emotionalen Geschichte. Es ist so wunderschön geschrieben, man leidet mit, man freut sich mit, und ich habe sogar über dieses Buch und seine Handlung geweint. Ich kam mir vor, als wäre ich Teil dieser Geschichte und die Frauen in ihr meine besten Freundinnen. Ich konnte das Meer riechen, wenn sie an ihm entlangspazieren, ich spürte die nackte Angst einer Mutter, die ihren Sohn verliert, ich spürte die tiefe innige Freundschaft und die Schmerzen der Krankheit. Ich war Teil dieses Buches. Definitiv. Das letzte Drittel der Geschichte befasst sich dann mit dem eigentlichen Thema, von dem jeder direkt nach dem ersten Kapitel schon ausgegangen war. Hier geht es rasant und spannend zu. Und dann kommt das Ende. Leider kommt es sehr unerwartet und meiner Meinung nach auch überhaupt nicht passend zum Buch, weshalb ich nach langen Überlegungen einen Stern abziehen muss. Das waren nicht mehr die Personen die wir kennengelernt haben. Und das denke ich nicht nur, weil mir das Ende persönlich vielleicht nicht gefallen hat. Ich meine das rein stilistisch. Das ist wirklich schade. Aber ansonsten ein Buch was absolut zu empfehlen ist, so etwas habe ich lange nicht mehr gelesen!



