Kunden em pfehlungen
Rezensionen von almaleinz:
Ich hab's der Parkbank anvertraut von Hannes Wendtlandt
Große Dichter !!!
Schöne Poesie. Ein großes Buch von einem großen Dichter !!!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von almaleinzRezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:
Ich hab's der Parkbank anvertraut von Hannes Wendtlandt
Schwere, langweilige Kost
Ich interessiere mich gar nicht für Boxen. Da dieses Thema überwiegt, machte es das Buch für mich zur Qual. Der Hintergrund Boxsport steht viel zu sehr im Vordergrund. Das interessiert mich nicht, und ist auch nicht so geschrieben, dass es begonnen hätte, mich zu interessieren.
Die Charaktere der Protagonisten sind flach und emotionslos gezeichnet.
Alles in allem für Box-Laien nicht zu empfehlen.
Rezensionen von Eva Knezicek:
Ich hab's der Parkbank anvertraut von Hannes Wendtlandt
Dies ist leider ein Buch, zu dem ich keinen Zugang fand. Die Figur des Boxers Johann Rukeli Trollmann blieb mir fremd, ich schaffte keine Annäherung an das Leben des Menschen Trollmann. Schwer zu fassen ist für mich die Ursache für meine Probleme mit der Lektüre dieses Buches, zumal ich jegliche Aufarbeitung und literarische Verarbeitung des nationalsozialistischen Regimes für wichtig und notwendig halte.
Die Sprache blieb sonderbar steril, es fehlte der Atem des Wortes, welcher die Sätze eines Buches zum Flimmern bringt. Aber ich werde es noch einmal lesen, manchmal spreizt sich ein Text, will noch einmal probiert und durchdacht werden...Dies soll keinesfalls abraten, eher anspornen, manche Bücher müssen erobert werden!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:
Ich hab's der Parkbank anvertraut von Hannes Wendtlandt
Ich hätte nicht gedacht, daß Boxen so spannend sein kann
Ein ungeheuer spannendes Buch, auch wenn das tragische Ende von vorneherein abzusehen ist, denn im Dritten Reich zu Zeiten des beginnenden Rassenwahns kann ein Zigeuner einfach nicht Deutscher Meister im Boxen werden. Der künftige Führer der arischen Rasse hatte die Vision, das Boxen zur Kerndisziplin der körperlichen Ertüchtigung zu machen, und dabei darf niemand das Herrenvolk schlagen!
Mit feiner Ironie und ungeheuer entlarvend beschreibt Stephanie Bart die daraufhin einsetzende Säuberung der Boxelite von jüdischen und anderen artfremden Elementen, sie beschreibt die Willfährigkeit, die Winkelzüge und Intrigen der Funktionäre und der Sportpresse.
An Trollmann, dem Sinto, dem Gipsy, kommt man aber nicht so einfach vorbei- er ist kein Jude und vor allem ist er ein Liebling des Publikums. Er kämpft souverän und intelligent, er trainiert hart und studiert die Schwächen seiner Gegner.( Für Kenner des Boxsports muss die Beschreibung der Kämpfe ein reines, sportliches Vergnügen sein. Mir ist die Konzentration auf die einzelnen Leberhaken nicht ganz leicht gefallen, muss ich zugeben.)
Auch sein endliches Scheitern im letzten Kampf, geplant und vorbereitet von allen Offiziellen, ist eigentlich von ihm selbst inszeniert und souverän gestaltet, mit blond gefärbtem Haar sinkt er, als Abbild eines wahren Ariers, in den staubigen Boden des Boxringes.
Sein Ende, kurz und tragisch, gleicht vielen anderen Schicksalen im Dritten Reich: Wehrmacht, KZ, Ermordung- Ehre seinem Andenken, Friede seiner Asche
Ein sehr bemerkenswertes Buch, sprachlich und in der Gestaltung der
Personen meisterlich, inhaltlich eine beklemmende Studie zur Zeitgeschichte, sehr lesenswert!
Rezensionen von HEYN Leserunde Petra Gutsche:
Ich hab's der Parkbank anvertraut von Hannes Wendtlandt
Unspektakulär und langweilig
Stefanie Barts "Deutscher Meister" hat mich durch und durch gelangweilt. Spannend wird das Buch erst NACH dem etwas zu ausführlich dokumentierten Boxkampf um den deutschen Meistertitel d.h. die letzten 50 Seiten sind gut lesbar.
Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen und bin froh es beendet zu haben.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:
Ich hab's der Parkbank anvertraut von Hannes Wendtlandt
Fast gescheitert
Fast gescheitert bin ich an diesem Text.
Einmal angefangen - langatmig, viele Namen. Nochmals angefangen - von hinten aufgerollt interessiert mich die Geschichte, aber das Buch ist sehr schwer lesbar gewesen für mich.
Dabei sind einzelne Textstellen faszinierend, Bilder und die Schilderung von gleichzeitig stattfindenden Ereignissen beeindruckend, sie erzeugen die bedrückende Atmosphäre, die sich durch das Buch zieht.
Die Beurteilung durchschnittlich trifft eigentlich nicht zu.
Wunderbare Textstellen neben langweiligen Schilderungen - ich habe einiges überlesen, einfach ausgelassen, sonst hätte ich es trotz "Lesediziplin" nicht bis ans erwartbare schlimme Ende geschafft.
Ich wollte, dass mir das Buch gefällt, weil das Erschaffen einer Dichte von Bedrückung oft hervorragend gelingt, nicht einen Tag möchte ich unter solchen Umständen leben müssen, wo alle Gemeinheit und Niedrigkeit ungehindert blühen kann und durch das System gefördert wird.
Die Geschichte ist atemberaubend im wahrsten Sinne des Wortes, das Buch kann ich trotzdem nicht zum Lesen empfehlen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Manfred Kohl:
Ich hab's der Parkbank anvertraut von Hannes Wendtlandt
Machtübernahme bis in die kleinste Zelle
Was mir an diesem Buch gefällt: Stephanie Bart gelingt es, den schleichend brutalen Einfluss eines autoritären Regimes bis in die kleinsten organisatorischen Zellen der Gesellschaft realitätsnah zu beschreiben. Das ist ja die eigentliche Story - am Beispiel des Boxsportverbandes. Könnte man auch über die Wiener Philharmoniker schreiben.
....
Was mich überrascht: Eine Frau beschreibt in faszinierender Weise Details eines Boxkampfes.
Was mich gelangweilt hat: Der 12-Runden-Boxkampf im Mittelteil. Einfach zu viel des Guten.
Was mir gefehlt hat: Fotos plus Text zum historischen Hintergrund im Anhang.
Aber insgesamt ein empfehlenswertes Buch.
Rezensionen von Heyn Leserunde Elisabeth Del Carlo:
Ich hab's der Parkbank anvertraut von Hannes Wendtlandt
Mühsam
Mühsam hat sich die Autorin Satz für Satz abgerungen- so kam es mir beim Lesen vor. Ein interessantes, dramatisches und immer wieder wichtiges Thema, ich habe fast ein schlechtes Gewissen zuzugeben, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Ich habe den Eindruck, die Autorin hat sich bemüht- wie eine Musterschülerin- ein braves, gut recherchierte Werk abzuliefern.
Ich denke, sie wollte vor allem den Kritikern gefallen und hat auf den normalen und interessierten Leser vergessen.Es fehlt mir Emotion und Tiefe. Erschwerend kommt dazu, dass ich persönlich nichts mit dem Boxsport anfangen kann. Eine subjektive Meinung, vielleicht nehme ich das Buch zu einer anderen Zeit wieder in die Hand und ich finde einen besseren Zugang.
Rezensionen von Laszlo Zoltan:
Ich hab's der Parkbank anvertraut von Hannes Wendtlandt
Tragische Geschichte schlecht erzaehlt
Bei diesem Text laesst sich nur schwer erkennen, was die Autorin schreiben wollte. Einen historischen Roman, der auf Tatsachen beruht oder eine geschichtliche Dokumentation? Beides ist ihr nicht gelungen. Dieser Roman liest sich anfaenglich sehr zaeh, da die vielen detaillierten Schilderungen und eine Schwemme von Namen und Titulierungen den Lesefluss hindern und die Handlung bremsen.
Die Geschichte wird erst nach dem Hoehepunkt, nach dem Boxkampf um den Titel Deutscher Meister, der ueber 12 Runden im Ring und ueber 73 Seiten im Buch geht, lebendig. Doch bis zum Schluss bleibt die Frage unbeantwortet, wer Herr Trollmann, der Deutsche Meister von 1933, wirklich war?



