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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:

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Eine schöne Story, ein bisschen Zeitgeschichte, funkelnden Sprachwitz und oft überraschende Situationsanalysen auf sehr hohem Niveau.

'Eine Nacht, Markowitz' beginnt mit der Gründung des Staates Israel und zieht sich über die Jahrzehnte hinweg bis zum Ableben des Protagonisten.

Dieser ist kein Held, sondern ein unauffälliger und farbloser Mann, der gerade deshalb für den Waffenschmuggel der Irgun prädestiniert ist. Dieser farblose Jakob Markowitz, heiratet in Deutschland ? im Auftrag der Irgun ?die Jüdin Bella, um ihr die Ausreise nach Israel zu ermöglichen und verweigert dann die Scheidung.

Da ist seine 'Frau' Bella, die sich von ihm scheiden lassen will und Jahrzehnte gegenüber Markowitz in der Verweigerung lebt. Da ist Sonja, deren Duft nach Orangen Männer verzaubert, und ihr Mann Seev, ein großer Held der Irgun, dem das Schicksal den Boden unter den Füßen wegzieht. Und Vieles, Vieles mehr.

Das Buch erzählt keine großen Heldengeschichten, sondern aus dem Leben der Handelnden in teils bunten, teils düsteren Farben.

Ein Roman mit Geschichten zum Lachen und zum Weinen, geschrieben in einer Sprache, die an Bildhaftigkeit kaum zu überbieten ist.

Für Leser, die eine schöne Story, ein bisschen Zeitgeschichte, funkelnden Sprachwitz und oft überraschende Situationsanalysen auf sehr hohem Niveau schätzen, eine Pflichtlektüre.

Ein Kompliment an den Verlag Kain & Aber. In der Hardcover Version des Buches findet sich ein Code, mit dem 'Eine Nacht, Markowitz' als eBook heruntergeladen werden kann. Damit wird aus einem entweder 'Buch' oder 'eBook' ein sowohl - als auch und entsteht der (neue) Genuss, dieses Buch teilweise mit dem haptischen Vergnügen des Umblätterns, teilweise mit dem Komfort, die Schrift zu vergrößern (um Sehschwächen auszugleichen) zu lesen.

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Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:

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Dieser Roman ist einfach nur schön!

Die Sprache des Buches 'Eine Nacht Markowitz' verzaubert durch ihre Einzigartigkeit. Die poesievollen und lyrischen Beschreibungen von Dingen und Menschen sind mit einer Bodenständigkeit gemischt, die es füllig, spannend und bis zum Schluss überraschend machen. Die im Buch dargestellten Menschen sind ihren Leidenschaften zwar ausgeliefert, können zugleich aber auch Facetten von 'wahrer Freundschaft' und 'wahrer Liebe' leben.

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Rezensionen von HEYN Leserunde Dagmar Pfleger:

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Sehnsucht, große Sehnsucht

Ayelet Gundar-Goshens Thema ihres Erstlingswerkes ist die übermächtige Sehnsucht in einem herausforderden Leben in Palästina: die Sehnsucht und Suche nach Liebe, Frieden, Familie und Glück auf der einen und die Überwindung von Schmerz und Enttäuschung auf der anderen Seite. Die Autorin schildert in einer sehr bildhaften, stellenweise "märchenhaften" Sprache, welche Wege ihre miteinander eng verbundenen Figuren einschlagen, um "Lösungen" für ihre (Lebens-)Probleme zu finden.

Schön und berührend erzählt!

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Rezensionen von Eva Hafner, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:

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Amüsant & spritzig!

Ingrid Noll ist trotz hohen Alters in Bestform! An einem einzigen Nachmittag in einem Rutsch durchgelesen, kann ich auch den nächsten Streich der Autorin nur wärmstens empfehlen!

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Rezensionen von HEYN Leserunde Sabine Moser:

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Nichts für Romantiker - doch lesenswert

Der eindrucksvollen Erzählweise von Ayelet Gundar-Goshen ist es zu verdanken, dass man sich mitten drin zu finden glaubt.
Enttäuschend hingegen sind die Hoffnungslosigkeit und die unerfüllten Wünsche, die sich durch die Geschichten ziehen.
Israels Gründerzeit als Rahmenhandlung und Schauplatz zwischenmenschlicher Dramen.

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Rezensionen von HEYN Leserunde Volker Moser:

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jüdisches Märchen (für Erwachsene) - aus der Neuzeit

Lesenswert ob der Sprache und der detailreichen Schilderung der Protagonisten. Ein neuzeitliches Märchen - im Mittelpunkt : Menschen und Ihre Wege beziehungsweise Irrwege im Spannungsfeld von Lust - Krieg - Schicksal - Scheitern - Hoffen - Sehnsucht
Was bleibt? Der Orangenduft in der Nase !

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Rezensionen von Gerda Laurer:

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Und nebenher läuft Krieg

Krieg und die Gründung des Staates Israel sind die schreckliche Hintergrundmusik, die gleich beim ersten Einlesen in den Roman nebenher zu laufen beginnt, fast ein wenig zu beiläufig. Entspricht dies vielleicht dem Lebensgefühl, das sich einstellt, wenn man sich an die ständige Präsenz drohender kriegerischer Zwischenfälle gewöhnt hat? Lassen sich vielleicht dadurch dann Mord und Totschlag ebenso leichthändig beschreiben wie die besonders schön in Worte gefasste, interessante und faszinierend-überzeugende Schilderung der Charaktere, die in ihrer jeweiligen ganz ungewöhnlichen Eigenheit tief berühren und in den Bann ziehen? Sinnlich, mitreißend, man kann den Duft der Orangen und die Hitze fast genauso intensiv spüren wie das Lachen, das erotische Verlangen aber auch die Verzweiflung und das schmerzliche Leiden an der ewig unglücklichen Liebe.

..Ineinander verstrickt sind die Personen von Anfang an und dieses Beziehungsgeflecht verfilzt sich immer dramatischer?..spannend, interessant, berührend und trotzdem witzig und leicht ? eine gelungene, unbedingt lesenswerte Geschichte.

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Rezensionen von Ewa Wiercinska Leserunde Heyn:

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Danke Mr. Heyn für Deine Buchempfehlung!

In dem jetzigen Internetzeitalter, wo das Echte und Natürliche vergessen wurde, ist so ein Buch wie dieses eine Offenbarung, ein psychologisches Meisterstück.
Ein buntes, pralles Märchen, lakonisch erzählt, teils witzig, teils traurig. Wunderbar geschrieben mit einer poetischen Sprache, die nach Orangen duftet.

Die Geschichte über Jakob Markowitz und seine schöne deutsche Jüdin Bella, die er mit einer Scheinheirat vor den Nazis rettet, sich dann aber entgegen der Abmachung nicht wieder scheiden lassen will, über jüdischen Widerstand, über das Leben an sich.
Erzählt nach dem Motto " Auch eine Faust war einmal eine offene Hand " von Jehuda Amichai

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer:

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Eine Nacht, Markowitz von Ayelet Gundar-Goshen

Eine schaurig-schöne Geschichte

Der israelischen Autorin Ayelet Gundar-Goshen gelingt es in ihrem Romanerstling, mit wunderschönen Sprachbildern den Reiz, das Flair und die spezifische Schönheit des Landes Israels zu beschreiben. Orangenduft zieht förmlich durch das Buch, flirrend heiße Luft und karges Land nehmen vor dem inneren Auge Gestalt an.

Die Schicksale, Lebensweisen und Herausforderungen der handelnden Personen beschreibt die Autorin mit ebensolcher Intensität. Leid und Schönheit, Liebe und Hass, Leidenschaft und Einsamkeit, Sehnsucht und Freundschaft, Fanatismus und Sucht, Emanzipation und Ergebenheit in das Schicksal fügen sich leichtfüßig ineinander. Die Geschichte spannt sich vom israelischen Befreiungskampf bis ins Nazideutschland mit all den Gräueltaten. Männerfreundschaften und Frauenschicksale sind intensiv beschrieben und doch bleiben die Charaktere unverbindlich fern, so dass es mir schwer fällt, mich ganz auf sie einzulassen. Eine wunderbare Filmgeschichte, als Roman nicht nur schön - auch schaurig.

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Eine Nacht, Markowitz

Rezensionen von re.maier-henze@web.de:

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Mit gläubigem Herzen und wachem Geist von Reinhold Stecher

Humanum - Entfaltung der Liebe

Klaus Egger, der Webereiter (9)des 2013 verstorbenen Innsbrucker Altbischofs Reinhold Stecher, wählte aus dessen Nachlass 27 Vorträge und Ansprachen aus der Zeit von 1985-2012 aus. Die jeweiligen Ausführungen sind - äußerlich betrachtet - landesinternen Ereignissen und Gegebenheiten (15 u.ö.)gewidmet.

Immer wieder erinnert der Altbischof seine Zuhörer an das Humanum, das Nachdenken des Menschen über sich (112) und sein Verhalten gegenüber den Mitmenschen und der Natur.
Zur Pflege des Humanum innerhalb kirchlichen Lebens schlägt er wegen herrschenden Priestermangels die Volkfrömmigkeit z.B. in der Gestalt von Wallfahrten vor (29). Im Hinblick auf das soziale Leben in Unternehmen plädiert er für Verantwortungsfreue und Offenheit für Kontakte zu den Mitarbeitern; beide Größen sind ihm wichtiger als hervorragende Sachkompetenz und Verdienstmöglichkeiten (152f.). Sein Aufruf zum Humanum innerhalb der Natur gilt besonders dem Wasser, dem Schatz der Zukunft. Das Wasser ist eben nicht für alle Menschen die rinnende Selbstverständlichkeit (82). Insofern ist sein Wert wieder neu und ehrfürchtig zu bedenken und es ist vor Verunreinigung zu schützen. Zu einem Schatz der Zukunft wurde Wasser in Form einer Geldspende an eine albanische Gemeinde. Nach einigen Jahren war so viel gespendet worden, dass eine 15 km lange Wasserleitung dort den Bau einer Kirche ermöglichte (86).
Zwei große Gefahren für das Humanum sind die zeitgemäßen Versuche, den Menschen auf ein Nur zu reduzieren (113) und ihm durch Indiskretion seine Intimität zu nehmen (60).
Kirche und Welt sind daher aufgerufen, sich für eine Kultur des Gefühls (154) zu engagieren. Zu diesem weiten Feld gehört nicht nur das Einräumen von Fehlern und Irrtümern (122), sondern auch die Bereitschaft zum Dienen (144), zu Mut und zur Wende zur Einfachheit (216). Diese Anregungen und viele weitere dienen der Entfaltung der Liebe (242) und damit dem Humanum.
Herzlichen Dank an Klaus Egger für die themenreiche Auswahl aus der schriftlichen Hinterlassenschaft von Reinhold Stecher.

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Mit gläubigem Herzen und wachem Geist