Kunden em pfehlungen
Rezensionen von MarcoL:
Das gute Benehmen von Molly Keane
Familiengeschichte aus dem irischen Landadel
Aroon, die Ich-Erzählerin, wächst in einer irische Familie aus dem Landadel auf. Einst vermögend, verprassen die Eltern ihren Reichtum ohne Rücksicht und wohl auch ohne besseren Wissens, wie denn überhaupt die maroden Kassen gefüllt werden sollen, das letzte Geld. Die Erbin Aroon erzählt uns ihre Geschichte, von guten Tagen, von zunehmend schlechteren Tagen, und auch viel über sich selbst.
Auch sie lebt in einer Art Scheinwelt – einer gefühlten Parallelwelt zum realen Leben, in der Hoffnung, dass Richard, ein Lebemann von einer befreundeten englischen Familie, sie endlich ehelicht. Denn, er kannte sie doch, kam ihr doch einmal für eine äußerst kurze Zeit sehr nahe. Ein sehr spärlicher Briefverkehr wuchs, aber es entwickelte sich daraus nie mehr. Es gab von Seitens Richards nie eine Zusage, oder ein Versprechen. Er war „nur“ mit Hubert, Aroons Bruder, gut befreundet – mehr als gut – doch das wurde nie und nimmer ausgesprochen; vor allem in jener Zeit vor hundert Jahren. Hubert ist ein Dandy, Aroon das Gegenteil davon; korpulent und dem guten (und vielen) Essen mehr als zugeneigt.
Als Hubert bei einem Autounfall ums Leben kommt, verschließen sich Aroons Eltern komplett. Ihre Mutter tut so, als wäre nichts passiert, ihr Vater, ein leidenschaftlicher Jäger, ein Wrack. Irgendwann scheint Aroon zu verstehen, in welcher Welt sie lebt – aber es ist zu spät. Nach dem Tod des Vaters kümmert sie sich zusammen mit der resoluten Hausangestellten Rose um ihre Mutter … und der Kreis der Rache zur Eröffnungssequenz schließt sich.
Der Roman plätschert so dahin, ist eigentlich leicht und flüssig geschrieben, aber verzettelt sich manchmal für meinen Geschmack doch zu sehr und zu lustlos in Einzelheiten und dem Familiengeschehen. Auf der anderen Seite lässt einen die Autorin tief und leicht in die Erzählung eintauchen, und gibt uns ein gutes Abbild jener Gesellschaftsschichten.
In Summe hat mich der Roman zwar nicht restlos überzeugt, war aber dennoch eine angenehme Lektüre, die ich möglicherweise mit einer zu hohen Erwartungshaltung anging.
Rezensionen von Liselottchen:
Ich bin noch gar nicht müde! von Nicola Hengels-Stitou
Nette Geschichte mit Tipps für Eltern
Mika möchte abends nicht schlafen gehen, meist ist er mitten im Spiel und zahlreiche Gedanken wirbeln in seinem Kopf. An diesem Abend bringt ihn Papa ins Bett, denn Mama ist noch mit seiner kleinen Schwester beschäftigt. Das passt Mika nicht und er macht es seinem – sehr geduldigen – Papa recht schwer.
Papa kann nicht so gut vorlesen wie Mama, dann fehlt im sein Kuscheltier, er muss auf die Toilette, es ist ihm zu warm, er will Mama und das sofort. Doch Papa hat sehr viele Tricks auf Lager: Er lässt Mikas Gedanken auf Papierfliegern zum Fenster hinausfliegen, er vertreibt imaginäre Monster und vieles mehr.
Die Geschichte ist für Kinder ab vier, fünf Jahren geeignet, es gibt immer noch eine Frage auf jeder Seite, wie beispielsweise »Hast du schon alles, was du brauchst, um einschlafen zu können?« Dieser Elternteil enthält für mich nichts Neues und komm an manchen Stellen belehrend rüber.
Unter dem Strich eine nette Geschichte zum Vorlesen, bei der – wie bei vielen pädagogisch wertvollen Kinderbüchern, die Spannung einen Tick größer sein könnte. Meinen Enkelkindern (3 bis 5) hat die Story ganz gut gefallen, besonders die Illustrationen haben sie begeistert.
Rezensionen von Anjulia :
The Poet Empress von Shen Tao
Der Palast der Azaleen
Bauernmädchen Yin Wei möchte ihrem jüngeren Bruder den Besuch einer Schule ermöglichen und die Hungersnot in ihrem Dorf lindern, die bereits weiteren ihrer Geschwister das Leben gekostet hat. Aus diesem Grund versucht sie, eine der dreißig auserwählten Konkubinen des grausamen Thronfolgers Prinz Terren zu werden.
Als ihr dies trotz bescheidener Herkunft gelingt, muss sie feststellen, dass der Azaleenpalast einem Schlangennest gleicht. Andere Konkubinen sowie die Kaiserin versuchen, sie aus dem Weg zu räumen und der Prinz demütigt und foltert sie. Wei stößt auf die Legende des Herzseelengedichts. Ein Zauber, der den sonst unbesiegbaren Prinzen töten könnte. Doch um dieses Gedicht zu schreiben, müsste Wei ihn wahrhaft kennen.
The Poet Empress von Shen Tao ist asiatische Fantasy, düster, grausam, aber auch philosophisch und fast schon poetisch. Es ist die Geschichte eines Bauernmädchens, das lernen muss, sich in einem Palast voller Intrigen durchzusetzen. Es ist die Geschichte von einem schüchternen Jungen, der zu einem Monster wird, und von Brüdern, welche die Rivalität um die Krone entzweit. Das Setting rund um den königlichen Hofe, sowie das Magiesystem, das auf poetischen Segen und Gaben der königlichen Familie beruht, hat mir gut gefallen. Wei ist eine Protagonistin, die viel ertragen muss, Entscheidungen treffen muss, die ihre eigenen moralischen Werte infrage stellen, aber dennoch an ihren Zielen festhält. Prinz Terren ist grausam, mörderisch und innerlich gebrochen. Die Geschichte der beiden ist definitiv keine Liebesgeschichte. Wer hier leichte Romantasy sucht, ist falsch. The Poet Empress hat mich mit seiner Atmosphäre, der poetischen Magie und den höfischen Intrigen vollkommen überzeugt und verdient für mich fünf Sterne.
Rezensionen von Shilo:
Der letzte Sommer der Tauben von Abbas Khider
Ein Sommer, der alles verändert
Im Mittelpunkt steht ein vierzehnjähriger Junge, der Tauben züchtet und in diesen Tieren Freiheit und Ordnung zugleich findet. Während er sich um sie kümmert, rückt eine neue Macht immer näher an den Alltag. Zuerst fast unmerklich, dann immer deutlicher. Hubschrauber am Himmel, neue Regeln, veränderte Blicke der Menschen.
Der Vater passt Bilder an, um Ärger zu vermeiden. Der ältere Bruder macht Karriere in einem System, das Angst verbreitet. Mutter und Schwester dürfen sich immer weniger frei bewegen. Ihre Welt wird kleiner, und gleichzeitig wächst der Druck auf die Männer, aufzupassen, zu kontrollieren und Regeln durchzusetzen. Die Selbstständigkeit der Frauen schwindet dabei immer mehr.
Besonders stark wirkt der Blick des Jungen. Er versteht vieles noch nicht ganz, spürt aber genau, wie sich sein Alltag verändert. Die Tauben sind für ihn mehr als ein Hobby. Sie gehören zu seinem Leben, geben ihm Struktur und Ruhe. Als sie ebenfalls bedroht werden, wird spürbar, wie sehr diese kleinen Freiheiten den Alltag bestimmen.
Die Sprache bleibt ruhig und klar. Es gibt Momente von feinem Humor, die nicht auflockern, sondern Nähe schaffen. Vieles wirkt schlicht und gerade dadurch glaubwürdig.
Zurück bleibt das Bild eines Sommers, der etwas beendet. Ein Buch, das wenig erklärt, viel zeigt und lange nachwirkt.
Mich hat dieser Roman tief bewegt. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Shilo:
Sanddornschwestern von Kathleen Freitag
Drei Schwestern und das, was bleibt
Die Geschichte beginnt im Jahr 1929 auf der Insel Usedom und setzt sich viele Jahre später im Jahr 1990 fort. Im Mittelpunkt stehen drei Schwestern und ihre Familie, deren Leben von Ereignissen geprägt wird, die lange nachwirken. Still und ruhig entfaltet sich das Geschehen, getragen von Erinnerungen, Verlust und dem Versuch, mit der Vergangenheit Frieden zu schließen.
Der Alltag im Hotel Sanddorn ist von Arbeit und familiärem Zusammenhalt bestimmt. Mit der wirtschaftlich schwieriger werdenden Zeit wächst jedoch die Unsicherheit. Sorgen und Ängste schleichen sich ein, oft unausgesprochen. Ein neuer Pensionsgast bringt zusätzlich Unruhe in das Leben der Schwestern und stellt vieles auf den Kopf.
Die Figuren wirken nah und glaubwürdig. Jede der Schwestern geht anders mit Hoffnung, Liebe und Enttäuschung um. Agnes steht dabei stärker im Mittelpunkt, ohne dass die anderen in den Hintergrund geraten. Entscheidungen aus jungen Jahren wirken lange nach und prägen das weitere Leben.
Der zweite Handlungsstrang der Geschichte spielt im Jahr 1990. Agnes’ Rückkehr an den ihr vertrauten Ort bringt Erinnerungen zurück, die lange verdrängt waren. Vergangenes wird nicht ausführlich erklärt, sondern nach und nach sichtbar. Kleine Hinweise reichen aus, um Zusammenhänge zu verstehen. Im Mittelpunkt steht dabei der Versuch, das Erlebte einzuordnen.
Die Insel Usedom prägt die Geschichte und verbindet die beiden Zeitebenen. Sie schafft eine ruhige und stimmige Atmosphäre. Gefühle werden zurückhaltend gezeigt und wirken dadurch besonders deutlich. Beim Lesen bleibt ein leises Nachklingen, das die Ereignisse lange im Gedächtnis hält.
Am Ende bleibt eine Geschichte, die nachwirkt. Es geht um Schuld, Verlust und die Möglichkeit, Frieden mit der Vergangenheit zu finden. Ruhig erzählt, mit Wärme und spürbarer Tiefe. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von nessabo:
Frau Yeoms kleiner Laden der großen Hoffnungen von Ho-yeon Kim
Eine gut konstruierte, menschliche Geschichte
Ich habe schon einige Werke dieser Art gelesen und fand die qualitativen Unterschiede schon deutlich. Bei einigen der neueren Bücher ging es mir einfach oft zu sehr in eine spirituelle Richtung, die Figurentiefe und authentische Menschlichkeit vermissen ließ. Doch nicht so hier - Kim Ho-yeon hat einen geschickt konstruierten Roman geschrieben, der mich besonders durch seinen feinen Humor und die profilreichen Figuren beeindruckt hat.
Besonders positiv bewerte ich die zentrale Figur Dok-go, da er als ehemaliger Obdachloser eine Gesellschaftsgruppe in den Fokus nimmt, die literarisch so ungefähr nie eine Rolle spielt. Ob die daran anknüpfende Inspirationsgeschichte den eigenen Geschmack trifft, muss jede Person für sich entscheiden. Ich bin da auch schnell abgeneigt, wenn es mir zu platt ist. Hier war das für mich nicht der Fall, denn auch wenn Dok-go sicherlich als Aufhänger für Inspiration dient, speist sich diese aus reiner Freundlichkeit und einem echten Schicksal, ohne dass er dabei wie ein Engel wirkt.
Weiter gefestigt wird meine positive Bewertung durch die vielen Nebenfiguren, die jeweils ein eigenes Kapitel bekommen. Mir ist es in südkoreanischer, vietnamesischer oder japanischer Literatur oft begegnet, dass die Figuren sehr höflich und dadurch glatt wirken, was meinen Geschmack nicht so gut trifft. Ich mag kantige Charaktere, die verschiedene Emotionen nicht nur erleben, sondern auch zeigen. Und das hat Ho-yeon hier ganz lobenswert geschafft. Begeistert hat mich dabei besonders die Nebenfigur der Autorin, die der Handlung eine kurze Meta-Ebene hinzufügt.
Dok-go selbst bekommt im letzten Kapitel noch einmal Raum und wir dürfen seine Vorgeschichte erfahren. Diese zeigt vor allem: Obdachlosigkeit kann alle treffen. Für diesen politischen Grundton, die angenehme Situationskomik, die charakterstarken Figuren und die humanistische Moral behalte ich die Geschichte in bester Erinnerung. Sie mag keine literarische Höchstleistung sein, aber in der Sparte warmherziger Inspirationsromane ist es wirklich einer der besten.
Rezensionen von nessabo:
Die Riesinnen von Hannah Häffner
Kein klassisches Highlight, aber eine Wucht von Buch
Ich mag Generationsromane, die sich über eine längere Zeit erstrecken, wirklich gern. Deshalb hatte ich auch große Lust auf „Die Riesinnen“ und wurde nicht enttäuscht. Obwohl sehr intensiv mit einer poetischen Sprache geworben wird und ich mit einer solchen selten viel anfangen kann, hatte ich nahezu durchgängig eine tolle Lesezeit mit diesem atmosphärischen Roman.
Wir dürfen drei Generationen der Riessberger-Frauen begleiten, die im dörflichen Setting des Romans über lange Zeit wie Aussätzige behandelt werden. Was alle drei Protagonistinnen jedoch vor allem eint, ist ihre Stärke. Diese ist dabei ganz unterschiedlich zu verstehen. Mal liegt sie darin, dass Liese in den 60er-Jahren nach dem Tod ihres Mannes dessen Metzgerei übernimmt und sich in einer frauenfeindlichen Arbeitswelt behaupten muss. Oder darin, dass Cora eisern ihren Weg geht, ohne eine Abkehr davon als Niederlage zu empfinden. Und schlussendlich zeigt sie sich darin, dass Eva beginnt, das Schweigen zu brechen und alte Umstände nicht einfach als gegeben hinzunehmen.
Auffällig ist die Sprache und Erzählstruktur der Geschichte. Stilistisch und sprachlich wählt die Autorin nämlich stets einen nahtlosen Übergang zur nächsten zentralen Hauptfigur und damit Generation. Erzählerisch finde ich das wirklich großartig und innovativ gemacht, denn es erfordert ein aufmerksames Lesen, um den Wechsel bewusst wahrzunehmen. Was zuvor noch poetisch und naturnah war, ist dann z. B. auf einmal direkter und irgendwie wütender - weil die nächste Generation die Geschichte weitererzählt.
Die Figuren werden vielschichtig beschrieben, zum Teil auch noch im Nachhinein durch die Perspektive der späteren Protagonistin. Das ist klug gemacht, sehr detailliert und gleichzeitig feinsinnig - erfordert aber auch hier wieder aufmerksames Lesen. Ich bin Fan davon, wenn Figuren über eine weite Strecke der Geschichte hinweg immer feiner gezeichnet werden. Es erfordert aber definitiv auch die richtige Stimmung und Konzentration auf die Handlung.
Die Sprache unterstreicht stets den Inhalt, die Atmosphäre ist wechselnd und wirklich unglaublich greifbar geschrieben. Und auch, wenn es sprachlich schon stellenweise sehr poetisch wird, verfestigt das in diesen Momenten einfach noch einmal die Verbundenheit mit der Natur und konkret dem Wald. Es bleibt mein least favourite Sprachstil, aber trotzdem fand ich es hier treffend umgesetzt und außerdem nicht zu ausschweifend, sodass ich immer wieder gut in die Geschichte zurückgefunden habe. Somit war es für mich äußerst positiv, dass sich die sehr deutliche Bewerbung der Poesie nicht in dieser Intensität bestätigt hat.
Der Fokus liegt sehr deutlich auf den Protagonistinnen und deren Beziehung zueinander. Nebenfiguren finden kaum statt, was eine akzeptable Entscheidung der Autorin ist, auch wenn ich mir zu einigen Nebencharakteren doch mehr Informationen gewünscht hätte. Hier bleibt die Autorin, sicherlich bewusst, oft sehr vage. Leerstellen und Schweigen spielen eben eine große Rolle in der Geschichte, aber ich fand es fast immer gut gelöst, weil Häffner an den relevanten, also die Familie betreffenden, Stellen zwischen den Zeilen detailliert genug ist, um alles verständlich zu machen - wenn aufmerksam gelesen wird. Außerdem ist sie wirklich Herrin der zahlreichen Erzählstränge und kann viele von ihnen am Ende geschickt miteinander verflechten.
„Die Riesinnen“ ist ein dichtes Werk, das aufgrund seiner vielen Details viel Fokus erfordert. Ich habe den Roman eher langsam gelesen und das war gut so, denn er ist gleichermaßen gewaltig wie subtil und ruhig. Manche Abschnitte waren sprachlich nicht so meins, insgesamt fand ich die Vereinigung von Form und Inhalt aber einfach richtig hochwertig. Einen großen Pluspunkt bekommt das Werk von mir - und das ist ein kleiner Spoiler - weil die Frauen sich bewusst gegen feste Beziehungen mit Männern entscheiden und ihnen fehlt NICHTS. Ich liebe das und will so etwas wirklich noch viel öfter lesen.
4,5 Sterne
Rezensionen von Kalligrafin :
Die Aufnahmeprüfung Element High von Manuel Neff
Magisch und kreativ
Der erste Band der "Element High" von Manuel Neff führt in die zweite Welt der Kinder ein, die neben ihrem normalen Leben an einer Schule für Magie lernen. Die vier Elemente spielen neben magischer Schulfächer eine wichtige Rolle.
Da es sich um den ersten Band handelt, wird der Leser zusammen mit dem schüchternen Jungen Philipp in die Welt der Magier eingeführt.
Die Kapitel sind nicht zu kurz oder lang, sodass man kurze Pausen machen kann und wieder gut hineinfindet. Es dauert jedoch eine Weile, bis eine gewisse Spannung aufkommt – mit einem viel zu schnellen Ende von Band 1. Dies ist also der Aufbau und ein Wegweiser für die kommenden Bände. Eine Leseprobe für Band 2 ist im Abspann zu finden und bereitet Lust, weiterzulesen.
Der Autor kreiert eine fantasievolle Welt, die einen immer wieder sprichwörtlich verzaubert. Magische Glühbirnen, heftige Regenfälle, die nur Magier sehen können, oder ein nie endendes Labyrinth sind nur einige davon.
Fazit: Der Schreibstil ist flüssig, kreativ und packend. Manche Dinge, die einem Erwachsenen klar sind, werden noch einmal erklärt (Was bedeutet Intuition oder was ist ein Anagramm?). Daran erkennt man, dass es eher für Kinder ab 10 Jahren geschrieben ist.
Wer gerne Bücher über Magie liest und sich auf eine fantasievolle Reise begeben will, ist mit dem ersten Band gut beraten.
Rezensionen von Camilla :
Rechnen NERVT! - Mathe? Ohne mich! (Rechnen NERVT! 1) von Jens Schumacher
super aber achtung auf das niveau!
Wir kennen schon die anderen Bücher aus der Reihe zum Thema Lesen. Nun haben sie sich dem Rechnen verschrieben... und es ist gelungen... aber es ist echt eine schwierige Kombo... weil sowohl das Leseniveau als auch das Rechenniveau zusammen passen muss... also ich muss gestehen: Angelegt ist es ja eher für Erstleser ab 7 .
.. also für Mathemuffel und Lesemuffel auf das es ja ausgelegt ist... wäre es für meinem Sohn definitiv nichts gewesen... er ist jetzt 9 und in der 4. Klasse und da war das Niveau genau richtig... wahrscheinlich wäre es schon in der 3. Klasse auch gut gegangen und hätte "ihm Spaß gemacht" und er hätte genauso viel gelacht und geschmunzelt - aber in der zweiten oder gar ersten. Da hätte er mir frustriert das Buch um die Ohren gehaun ;) - aber das gute ist: Man muss die Rechenaufgaben nicht lösen um weiterlesen zu können....
Aber eben definitv eher was für leseschwächere Kinder. Mein anderer Sohn, der eine kleine Leseratte ist fand es auch unterhaltsam aber hatte das Buch glaube ich in 20 Minuten durch - während der Lese/Rechenmuffel an dem Buch 5 Tage dran war ;)
Rezensionen von Camilla :
Ein Kranich unter Wölfen von June Hur
historische Jugendfantasy
Das Vorwort hat mir eine Gänsehaut eingejagt,... der Rest des Buches hat mir zwar gefallen aber hat finde ich nicht so ganz die Grauen so rüber gebracht... Es ist aber unterhaltsam zu lesen, aber eher auf der ruhigeren Seite, wie man es von Asiatischer Fantasy gewohnt ist. Und dann gemischt mit Krimi-Elementen.
Also eine interessante Mischung, das Buch ist gut umgesetzt aber mir als "Asia-Laie" hat definitiv ein Glossar gefehlt ;)











