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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nicole (Abby1810):

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Der Wunschzetteldieb von Amelie Benn

Eine wunderschöne Geschichte mit entzückenden Illustrationen

Ich finde das Cover und die Zeichnungen entzückend. Sie sind nostalgisch und erinnern mich an meine eigene Kindheit während der Weihnachtszeit.

Ich war sofort begeistert vom Erzählstil. Die Vorstellung der Zwillinge inklusive deren Vorlieben zu Beginn des Buches erleichtern den jungen Lesern den Einstieg in die Geschichte.

Da die Zwillinge ein Bub und ein Mädchen sind, fragt man sich, weshalb sie sich derart ähnlich sehen. Das wird durch die Geschichte anfangs aufgeklärt. Anni und Tim besuchen die gleiche Schule und haben bis auf wenige Ausnahmen die gleichen Interessen. Als plötzlich die Wunschzettel der Kinder verschwinden, legen sich die beiden auf die Lauer um den Dieb zu erwischen.

Die Schrift ist schön groß und die Kapitel sind kurz gehalten. Die Illustrationen von Nadine Reitz finde ich wunderschön. Auch die Größe des Buches ist optimal.

Ich finde dieses liebevoll gestaltete Adventbuch mit den 24 schönen und spannenden Geschichten sehr gelungen.

Das Ende hat mir auch sehr gut gefallen.

Beim Lesen des Buches fühlt es sich richtig weihnachtlich an. Alles was zur Winterzeit passt, wurde in den Geschichten gekonnt eingearbeitet.

Die Bastelanleitung am Ende des Buches finde ich auch sehr toll.

Alles in allem ist es ein gelungenes Kinderbuch, und eine klare Leseempfehlung.

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Der Wunschzetteldieb

Rezensionen von MarcoL:

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Zerbrichmeinnicht von Sibylle Reuter

Ein herrlich zu lesender autofiktionaler Roman über Herkunft und Zuhause

Die Autorin erzählt in diesem stark autofiktional geprägten Roman viel über ihr Aufwachsen in Sofia. Ihre Großeltern flohen damals vor dem NS-Regime aus Österreich nach Bulgarien.
Die Kindheit war entbehrungsreich – ein Vater zur Unterstützung nicht vorhanden. Ihre Mutter arbeitete viel, opferte sich auf um ihr ein möglichst angenehmes Leben zu schaffen – vor allem mit Bildung und den Bezug zur Deutschen Sprache – und dem steirischen Dialekt der Großeltern.

Die DDR war ideel und mit dem Konsulat sehr nahe.
Mit 19 Jahren konnte die Autorin nach Österreich gehen um in Graz zu studieren, ihre Mutter, zu der es bis dahin eine sehr enge Bindung gab, blieb zurück. Der Kontakt, vorerst sehr innig, begann zu bröckeln … mit unschönen Szenen – wie sie das Leben oftmals so schreibt und eine Art Toxizität entwickelt.
Das Buch ist aber weit mehr als eine Familienchronik. Das ist eigentlich nur der Rahmen, in dem sich die Protagonist*Innen aufhalten. Das wahre Leben spielt sich im Inneren ab. Eine kommunistisch geprägte Kindheit mit engen Kontakten zur DDR, dazu eine Mutter, die sehr viel erreichte, und Großeltern mit österreichischen Wurzeln, die nicht nur in der Sprache gelebt wurden. Es stellt sich immer wieder die Frage: wer bin ich? Wo gehöre ich hin? Wurzeln hin oder her – wo will ich im Leben sein.
Die Sprache spielt dabei ein wichtige Rolle – bulgarisch, steirischer Dialekt, sächsisches Genuschel, all das mischt irgendwo mit und zeigt letztendlich in einem Gespräch an, egal wo man ist, dass man nicht ansässig ist. Das kann belastend sein.
S. 16: „Wo kommst du her?“, hieß immer noch für mich: „Du bist nicht gut genug, um eine von uns zu sein.“
Und dennoch, durch die Abgrenzungen des Kommunismus' wurde das verbotene Ausland sehr interessant.
Als dann das Reisen möglich war, auch die Rückkehr für Besuche nach Bulgarien, stellt sich immer mehr die Frage nach Zugehörigkeit, Wurzeln.
S. 215: „Bulgarien ist Vertrautheit und Fremde zugleich“
S. 216: „Weder weiß ich, wo ich hingehöre, noch wo ich dazugehöre.“
Es stellt sich immer mehr die Frage, nach dem Zuhause.
Und dann kommen in den Schlusskapiteln so wunderbare Worte und Sätze vor, die das ganze Tohuwabohu von Sprachen und Orten und Ländern und Staaten wie eine Mauer einfallen lassen.
S. 228: „Zuhause ist in mir. Ganz gleich, wo ich bin.“ - für mich eine sehr starke Aussage.
Der Schreibstil ist wunderbar flüssig. In vielen kurzen Kapiteln leben und leiden, bangen, hoffen und freuen wir uns mit der Autorin mit. Der Roman lässt sich einfach nicht mehr auf die Seite legen und muss am Stück gelesen und durchgesuchtet werden.
Ganz große Erzählkunst – leicht und locker, dennoch mit irrem Tiefgang – es ist mir ein Bedürfnis, eine riesengroße Leseempfehlung auszusprechen.

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Zerbrichmeinnicht

Rezensionen von Claudia R.:

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Schwein im All - Roboter im Stall von Franziska Frey

wundervolles Wendebuch

Klappentext / Inhalt:

Schweinchen Henry staunt nicht schlecht, als eine seltsame Maschine vom Himmel fällt. Neugierig kommt er näher – und findet sich wenig später in einem echten Raumschiff wieder. Doch die Außerirdischen verstehen ihn völlig falsch!
Roboter Piep3 will die Erde erforschen, doch nichts läuft wie geplant.

Die Maschinen hier sind so … unfreundlich! Warum redet denn niemand mit ihm?
Zwei lustige Geschichten voller Missverständnisse – über das Fremdsein, verrückten Begegnungen und die wunderbare Kunst, sich trotzdem zu verstehen.
Die Kunst, über den eigenen Tellerrand zu schauen!
Nur weil man dieselbe Sprache spricht, heißt das noch lange nicht, dass man einander auch richtig versteht. Dieses intergalaktische Doppelabenteuer hilft Kindern, Offenheit, Toleranz und interkulturelles Verständnis zu entwickeln!
Dabei verbindet das besondere Wendekonzept die beiden Geschichten von Schweinchen Henry und Roboter Piep3 auf einzigartige Weise, sodass es Kindern leicht fällt, sich in die liebenswerten Hauptfiguren hineinzuversetzen!

Cover:

Die beiden Cover sind sehr schön umgesetzt. Vorn ist ein Schwein im Weltall zu erkennen und die vielen Planeten drumherum sind sehr beeindruckend dargestellt. Auch farblich ist es farbenfroh und sehr niedlich umgesetzt. Die Rückseite des Buches zeigt ein weiteres Cover, denn es handelt sich hierbei um ein Wendebuch und es hat dadurch zwei Cover. Das zweite zeigt einen Roboter im Stahl zwischen vielen verschiedenen Tieren, wie Ziege, Schaf, Kuh und Hühnern. Auch dieses ist sehr lustig und schön umgesetzt.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um ein Wendebuch mit zwei Geschichten, welche in der Mitte zusammenfinden. Beide Geschichten erzählen von Missverständnissen und so manchen Problemen, so dass man ruhig mal über den Tellerrand hinaus schauen sollte.

Die eine Geschichte erzählt die Erlebnisse aus Sicht eines Schweins und in der anderen Geschichte bekommt man die Sichtweise des Roboters Piep3 erzählt. In beide kann man sich gut hinein versetzen und beide sind echt toll und auch sehr liebenswert umgesetzt.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch noch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit inhaltlichen Details dazu zurück.

Beide Geschichten wurden sehr liebevoll und bildlich beschrieben und umgesetzt. Man kann dem Geschehen sehr gut folgen und so manche Situationen sorgen für Lacher. Aber auch lernen kann man was dabei über Planten, Tiere, Sprache und so vieles mehr.

Auch optisch ist das Ganze sehr schön umgesetzt. Die bunten Bilder machen sehr viel Freude und setzen das Ganze sehr schön um. Die Illustrationen geben das Gelesene sehr gut wieder und die bunten Bilder laden auf jeden Fall zum Betrachten ein. Die beiden Geschichten sind sehr schön illustriert und die Bilder auch für die Altersstufe passend gewählt.

Beide Geschichten sind wunderschön umgesetzt und fügen sich mittig schön zusammen.

Auch stecken so einige kleine liebevolle Botschaften darin und es ist eine gelungene Mischung aus Geschichte mit humorvoller und spannender Unterhaltung.

Es wird in Reimform erzählt, aber diese wirken recht leicht und nicht aufgesetzt, was mir gut gefallen hat. Die Reime wurden gut gewählt und gaben dem Ganzen etwas melodisches.

Ein tolles Wendebuch, welches zeigt, dass man Neuem offen gegenüber sein sollte.

Fazit:

Ein wundervolles Wendebuch mit zwei tollen Geschichten, die gut zusammenfinden und wichtiges vermitteln.

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Schwein im All - Roboter im Stall

Rezensionen von mo.ni.books:

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Punsch, Plüsch und Herzklopfen von Mia Sole

Weihnachtliche Lovestory in Südtirol's Bergen

Punsch, Plüsch und Herzklopfen ist ein weiterer Band der Reihe Der kleine Weihnachtsmarkt in den Bergen von der Autorin Mia Sole.

Nico kehrt nach dem Tod seines Opas wieder zurück, um an dessen Begräbnis teilzunehmen. Begleitet wird er von seiner Großstadt-Freundin Constanze. Doch als er zurückkehrt nach Sternmoos, geraten seine Gefühle durcheinander.

Das Vermächtnis seines Opas, den Hof mit den Alpakas, kann er nicht einfach vergessen, auch wenn das seiner Freundin lieber wäre. Und dann ist da noch Marie, seine unerfüllte Jugendliebe, die in ihm immer noch Gefühle weckt. Auch Marie kommt ganz schön Durcheinander und das obwohl Nico vor zehn Jahren einfach weggegangen ist. Ob die beiden es schaffen all die Hindernisse,die ihnen im Weg stehen, fortzuräumen, bleibt abzuwarten und zu hoffen.

Mia Sole schafft es wie keine andere ihre Liebesgeschichten mit Leichtigkeit und Tiefgang zu schreiben. Dabei fühle ich mit den Auf und Ab's und den Hin und Her's der Hauptfiguren mit und hoffe stets auf ein Happyend.

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Punsch, Plüsch und Herzklopfen

Rezensionen von Elsa1234:

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Punsch, Plüsch und Herzklopfen von Mia Sole

Wohlfühl-Weihnachtsroman zum Wegträumen – bitte mehr davon!

„Punsch, Plüsch und Herzklopfen“ war für mich genau das, was ich mir in der Vorweihnachtszeit wünsche: ein Buch, das nach heißem Punsch, frisch gefallenen Flocken und einem Hauch Alpakawolle duftet und gleichzeitig das Herz zum Klopfen bringt.
Von der ersten Seite an hatte ich das Gefühl, mitten im kleinen Bergdorf und auf dem Weihnachtsmarkt zu stehen: Lichterketten, der Duft nach Zimt, Punsch in der Hand – und diese besondere Mischung aus Humor, Chaos und Gefühl, die typisch für Mia Sole ist.

Ihre Figuren wirken so lebendig, dass ich am liebsten selbst eine Hütte auf dem Markt hätte – oder zumindest ein Alpaka zum Kuscheln.
Die Liebesgeschichte ist wunderbar unaufgeregt und trotzdem intensiv: kein Kitschfeuerwerk, sondern echtes Prickeln, Missverständnisse, Dialoge zum Schmunzeln und diese Momente, in denen man denkt: „Ja, genau so fühlt sich Verliebtsein an.“ Nebenbei werden auch tiefere Themen berührt, ohne die Leichtigkeit der Geschichte zu zerstören – eine schöne Balance.
Besonders mochte ich, dass ich beim Lesen ständig zwischen Lachen, Seufzen und Hunger auf irgendwas Warmes hin- und hergeschwankt bin. Am Ende habe ich das Buch zugeklappt mit dem Gedanken: Hier möchte ich meinen nächsten Advent verbringen.
Für mich ein echtes Wohlfühl-Highlight – ob als Einstiegsband in die Südtiroler Reihe „Der kleine Weihnachtsmarkt in den Bergen“ oder als Ergänzung: absolute Leseempfehlung!

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Punsch, Plüsch und Herzklopfen

Rezensionen von Claudia R.:

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Die Weiße Rose von Julia Sophie Leer

Emotionsreiche märchenhafte Erzählung

Klappentext / Inhalt:

In einer Welt, in der Märchen geboren werden, ist die Wahrheit tödlicher als jede Legende.

Als Emma auf ein abgelegenes Cottage in den schottischen Highlands zieht, entdeckt sie in der Bibliothek ihrer Großtante Maggy ein Portal, das sie nach Alvendell bringt — das Reich, aus dem unsere Märchen stammen.

Noch bevor sie Fuß fassen kann, wird sie zu einem Ball am Hof der Königin geladen, auf dem sie mit Offenbarungen konfrontiert wird, die ihre Vergangenheit und Gegenwart schlagartig verändern - und ihre Zukunft bestimmen.

Schon befindet sich Emma in Begleitung des attraktiven Cayden, der unverständlicherweise einen Groll gegen sie hegt, auf einer Reise durch verwunschene Wälder, zu Schauplätzen uralter Geschichten, gespickt mit tödlichen Fallen, gejagt von ihren Gegnern. Ihr Ziel: Schneeweißchens Rose zu bergen, bevor ihnen die schwarzen Ritter Orcadions zuvorkommen.

Emma wird sehr schnell klar: Sich zu verlieben birgt nichts als Probleme. Und nicht jedes Märchen nimmt ein gutes Ende …

Cover:

Das Cover ist wundervolle verziert und macht so eine wundervolle Atmosphäre und Stimmung aus. Die Rosen und Blumenranken wirken edel und lassen es sehr glorreich wirken. Die kleinen Schmetterlinge bringen Lebendigkeit hinein und durch die wenigen Farben bekommt es etwas elegantes und schönes zugleich. Optisch und farblich finde ich es sehr schön und ansprechend umgesetzt. Wobei ich bei dem Untertitel weiße Rose, eher extrem weiße und keine goldenen Verzierungen und Rosen erwartet hätte.

Meinung:

Eine wundervolle märchenhafte Erzählung, die Magie, Konflikte und Spannung bereit hält. Emma entdeckt in der Bibliothek ein Portal, welches sie nach Alvendell bringt, dem Reich aus dem unsere Märchen stammen und schon beginnt ihr eigenes...

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und locker lesen. In Charaktere und Geschehnisse findet man sich schnell und gut hinein. Gefühle und Emotionen werden gut beschrieben und auch die Welt und Magie ist gut durchdacht. Zauberhaft und märchenhaft schreitet es voran und man folgt den Ereignissen gern und gespannt. Der wundervolle und bildhafte Erzählstil sorgt für gute Unterhaltung. Es ist in sich stimmig und auch die Charaktere wurden gut durchdacht. Die Atmosphäre verbreitet sich märchenhaft und man kann gut darin eintauchen.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge, so dass ein sehr schöner Lesefluss ermöglicht wird. Die Gestaltung ist dem Ganzen angemessen umgesetzt. Die kleinen Verzierungen an den Anfängen der Kapitel sind sehr schön gewählt. Die Kapitel selbst sind dadurch gut erkennbar. Die Überschriften sind passend gewählt und verraten gleichzeitig nicht zu viel. Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen und wurde passend umgesetzt. Auch die Karte am Beginn fand ich sehr schön.

Die Geschichte selbst steckt voller Emotionen und Gefühle. Märchenhafte Erzählung zwischen Gut und Böse, die zeigt, dass nicht immer alles traumhaft schön verläuft. Ich fand es interessant und wurde sehr gut unterhalten. Es lies sich kurzweilig lesen und gern empfehle ich es weiter. Ich bin auf mehr gespannt und möchte gern erfahren, wie es weitergeht.

Fazit:

Emotionsreiche märchenhafte Erzählung, die noch einiges offen lässt und Lust auf mehr macht.

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Die Weiße Rose

Rezensionen von rewareni:

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Kein Weichei für Walhall von Michael Dane

Wahre Helden

Die Verkäuferin Heike arbeitet in einer Boutique, wo sie es nicht immer leicht hat mit ihrer nervigen Chefin. Dafür ist sie glücklich mit ihrem Freund Uwe, wo sie aber ständig besorgt ist um ihn, da er als Feuerwehrmann arbeitet. Bis zu dem Tag, als ihr eine seltsame Frau begegnet, die anscheinend nur sie sehen kann und behauptet eine Walküre zu sein.

Waltraud braucht jemanden, der ihre Biografie über viele Geschichten historischer Helden aufschreibt. Zunächst ist Heike noch misstrauisch, aber die Treffen mit ihr gestalten sich immer interessanter und bald schon merkt sie, dass Waltraud auf der Suche nach einem neuen Helden ist und diesen schon im Visier hat.
Der Walküren Roman ,,Kein Weichei für Walhall“ ist eine humorvolle und informative Geschichte über besondere Helden aus längst vergangener Zeit und Persönlichkeiten aus der jüngeren Vergangenheit.
Die Autorin Michaela Dane lässt dabei bekannte Gottheiten wie Odin, Thor oder Freya in die Geschichte der tapferen Kämpfer mehr oder weniger erfolgreich eingreifen.
Es ist ein Ausflug wo fiktive Geschichten mit tatsächlichen Ereignissen ineinander greifen und so oftmals humorige Szenen entstehen. So kann man Wikinger, Klaus Störtebecker oder Richard Wagner begegnen.
Da ich von einer etwas anderen Geschichte ausgegangen bin, nämlich, dass Heike ihre ,,Kämpfe“ mit Waltraud ausfechten muss, damit diese nicht ihren Freund Uwe mitnimmt, war es für mich mit der Zeit etwas ermüdend, immer wieder in einer anderen Zeit gelandet zu sein um dort die Helden auf ihrer letzten Reise zu begleiten. Man hat zwar viel über Religion, Glauben, geschichtliche Ereignisse gelesen, aber für mich war es dann nicht mehr so interessant.
Schwer gefallen ist mir das Lesen auch ob der relativ kleinen Schrift, wo noch dazu die meisten Seiten in einer verschnörkelten und kursiv gehaltenen Schrift gehalten waren wenn Waltraud erzählt hat.
Das Cover habe ich auch nicht sehr ansprechend empfunden, da es eher wie eine Kinderzeichnung aussieht, aber das ist ja bekanntlich eine Geschmackssache.
Wer in humorvolle und sklapstikartige Geschichten eintauchen möchte wo das Leben einer Walküre alles andere als leicht ist, vor allem, wenn die eigene Familie immer wieder dazwischen pfuscht, der wird mit dem Roman sicher seine Freude haben.

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Kein Weichei für Walhall

Rezensionen von Gute_Laune:

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USA - Das große Ausmalbuch nach Zahlen von Zoé Viot

USA-Reise per Ausmalbuch!

Ausmalbücher gibt es viele, für Groß und Klein, mit und ohne Zahlen. Ich finde die Zahlen-Malbücher doppelt gelungen, da meist das Motiv lange ziemlich rätselhaft bleibt und erst durch die gefüllten Farbfelder seine ganze Pracht zeigt. Verwendet man andere Farben, als in der Legende angezeigt, erschafft man sich schon fast ein Modern-Art-Bild.

Schon vom Cover her ist dieses Buch genial. Der feste Papp-Einband ist in Form eines nicht ausgemalten Kaktus ausgestanzt. Hier sieht man also schon gleich, wie es funktioniert. Alle Seiten sind perforiert und können herausgenommen werden. Das finde ich total klasse, denn so ist sichergestellt, dass man beim Ausmalen das nächste Bild ganz sicher nicht durch nasse, durchschlagende Farben oder zu viel Druck irgendwie beschädigt. Die Größe ist auch wunderbar. Die Perforationslinie ist so gehalten, dass jedes Bild DIN A4 bleibt. Das Bild Nr. 30 ist sogar doppelte Größe, also DIN A3. Mit der Legende ist es ein Kinderspiel, die richtigen Farben auszuwählen.

Auf den Rückseiten ist jeweils ein kleiner Text zum Motiv auf der Vorderseite. Man muss auch kein Künstler sein, um die Bilder auszumalen. Aber man entspannt wunderbar dabei! Man malt die nummerierten Felder aus und lässt damit eine Szene aus den USA entstehen, womit man eine kleine Reise in Gedanken unternimmt. Wunderschön! Das Papier ist stabil und dick, man kann es mit so ziemlich allen gängigen Farben bearbeiten.

Als Extra gibt es noch Seiten mit den Lösungen, wobei auf der letzten Seite vor dem großen Poster alle 30 Motive im Überblick zu sehen sind. Dies hilft auch, wenn man vor dem Malen gern wüsste, was man gerade malen wird. Die Illustratorin Zoé Viot hat einen geradlinigen Stil, der an Vintage und die 1950er erinnert und einen wunderbaren Charme hat. Das passt für mich unbeschreiblich gut zu den USA.

Fazit: Ein großartiges, begeisterndes Ausmalbuch, das sich auch, vielleicht mit einem Set Farben, hervorragend zum Verschenken eignet. Aber selbst Ausmalen macht noch mehr Freude! Fünf Sterne!

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USA - Das große Ausmalbuch nach Zahlen

Rezensionen von Julchentim:

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Blackspell von Celine Leonora

Ich bin völlig fertig und will jetzt sofort Band zwei!

Ich bin sprachlos. Dieses Buch hat mich komplett überrollt. Ich bin mit der Erwartung an eine typische Young-Adult-Story gestartet und habe doch etwas ganz anderes bekommen. Düster. Spannend. Unberechenbar!

Die Geschichte aus Edens Sicht hat mich direkt gepackt. Die angenehm kurzen Kapitel haben dafür gesorgt, dass ich ständig weiterlesen musste.

Die Wyndhouse Academy fühlt sich beim Lesen real an. Kalt. Geheimnisvoll. Bedrohlich. Ich hatte alles ständig vor Augen. Die Zeichnungen im Buch verstärken diese Stimmung enorm und passen perfekt zur Handlung.

Eden als Hauptfigur hat mich überzeugt. Sie wird mit Wahrheiten konfrontiert, die alles verändern. Sie fällt nicht auseinander. Sie kämpft, stellt Fragen, gibt nicht auf. Genau das hat mich emotional gebunden. Ich habe mit ihr gestockt, gezweifelt und gehofft.

Die Handlung lebt von Misstrauen, alten Familiengeheimnissen und einem Mordfall, der von Anfang an Fragen aufwirft. Jeder neue Hinweis bringt neue Zweifel. Ich wusste lange nicht, wem ich trauen soll. Die Wendungen haben mich mehrfach kalt erwischt. Das Ende hat mir kurz den Boden unter den Füßen weggezogen.

Dieser Cliffhanger ist fies, aber genau richtig gesetzt. Ich brauche Band zwei. Und zwar dringend.

Für mich ist Blackspell ein echtes Highlight. Düsteres Academy-Setting, starke Figur, durchgehend Spannung, kein Leerlauf. Dieses Buch hat mich komplett abgeholt und nicht mehr losgelassen.

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Blackspell

Rezensionen von Gavroche:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Das Dreizehnte Kind von Erin A. Craig

Märchenstimmung

Das Buch passt perfekt in die Herbst- und Winterzeit und ich gebe es zu, ich lese gerne je nach Jahreszeit passende Bücher.
Die Protagonistin Hazel wurde bereits vor ihrer Geburt dem Tod versprochen und als sie von ihrem Paten, dem Tod, abgeholt wird, beginnt sie ihre Ausbildung zur Heilerin. Davor hat sie sich oft unerwünscht gefühlt in ihrer Familie und nicht am rechten Platz.

Die Geschichte macht zwischendurch immer wieder große Zeitsprünge, so dass wir Hazel wirklich seit ihrer Kindheit begleiten und ihre Entwicklung beobachten können. Es muss schwer sein, wenn man zwar heilen kann, aber auch sieht, wann es nicht mehr möglich ist; eine große Bürde, die Hazel auferlegt wurde.
Es herrscht in dem Buch eher eine düstere Grundstimmung und es gibt auch einige Szenen mit Gruselfaktor.
Zwischendurch gab es einige Szenen, die ich zu lang dargestellt fand, aber insgesamt haben mir Schreibstil und Geschichte doch gut gefallen und haben mir märchenhafte Lesestunden verschafft.

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Das Dreizehnte Kind