Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Sheilo:
The French Escape - Love & Lavender, Band 1 von Sarah Fleury
Fake-Dating Romance mit traumhafter Kulisse
Amber ist eine erfolgreiche Schauspielerin aus den USA, die aufgrund der Filmfestspiele von Cannes in Frankreich zu Gast ist. Dort lernt sie auch Timothée, den Sohn einer bekannten Familie aus der Parfümindustrie, kennen und beide verstehen sich auf Anhieb. So gut, dass Amber Timothée einen Deal vorschlägt, den er nicht ablehnen kann.
"The French Escape - Love & Lavender" ist eine erfrischende Romance mit einer traumhaften Kulisse. Durch den Bezug zu den Düften unserer Natur und den wunderschönen Landschaftsbeschreibungen, fühlt man sich beim Lesen, als stehe man selbst auf einer Wiese voller Blumen und ihrer Düfte. Der lockere Schreibstil verleitet einen dabei dazu, nur so durch die Kapitel des Buches zu fliegen, wobei sich die Perspektiven von Timo und Amber abwechseln und wie somit viele spannende Einblicke in deren Gefühlsleben erhalten.
Auf den ersten Blick sieht man zunächst die Unterschiede zwischen Timo und Amber. Amber, die sich durch ihren Ehrgeiz ihren Schauspielerinnen-Traum erfüllt hat, wohingegen Timo vor allem durch alte Skandale und seine berühmte Familie bekannt ist. Doch auf den zweiten Blick sind sie sich sehr ähnlich, denn beide tragen ein schweres Päckchen auf ihren Schultern, von dem die Öffentlichkeit nichts ahnt und es verbindet sie, da sie das Gefühlschaos des jeweils anderen sehr gut nachvollziehen können. Die Szenen werden deshalb teilweise sehr emotional, aber zusammen mit den amüsanten Anteilen der Geschichte ergibt sich eine wunderbare Mischung.
Je weiter die Handlung voranschreitet, desto deutlicher wird, dass es neben der Liebesgeschichte von Amber und Timo noch einen weiteren Handlungsstrang gibt, der mich aktuell noch mit so einigen Fragen zurück lässt. Ich bin aber davon überzeugt, dass sich diese alle mit dem zweiten Band auflösen werden, auf den ich mich jetzt schon sehr freue und welcher sich um Gabriel, den großen Bruder von Timo drehen wird.
Wer Liebesgeschichten der High Society mit traumhaften Setting und tiefgründigen Themen liebt, für den ist "The French Escape - Love & Lavender" genau das Richtige, um selbst in diese Welt eintauchen zu können.
Rezensionen von Julie:
We Who Will Die von Stacia Stark
Intrigen und Macht
"Empire of Blood - We who will die" ist der Auftakt der neuen Romantasy Reihe von Stacia Stark.
Das Cover hat mich enorm angesprochen, es ist wunderschön und haptisch ein echtes Highlight. Man kann "den Sand", in dem später gekämpft wird, deutlich fühlen. Das Fabelwesen ist großartig, der Farbschnitt zauberhaft und die Karten auf den Einbandinnenseiten liebevoll ausgearbeitet.
Sigillengezeichnete, Vampire, Mundies, weitere Stämme, sowie alle Arten an Fabelwesen leben in dieser Fantasywelt, welche stark an griechische Sagen erinnert. Lysoria ist die Hauptstadt des Imperiums.
Arvelle Dacien, Sigillengezeichnete, ist eine der Hauptcharaktere. Sie ist arm, hat zwei Brüder zu versorgen und wird von Bran, einem Vampir, erpresst. Sie soll für ihn kämpfen und den Imperator ermorden, damit ihr sterbenskranker Bruder geheilt wird. Sie wird gezwungen, einen Vampirpakt zu schließen und dem Primus des Imperators nichts davon zu erzählen. Während sie auf ihre bevorstehenden drei Kämpfe vorbereitet wird, trifft sie den Primus und stellt fest, dass es ihr Freund aus Kindertagen und auch ihre erste Liebe ist: Tiernon. Es knistert gewaltig...
Der letzte Kampf ist ziemlich spektakulär, auch für die eigene Vorstellungskraft, denn er findet in der Arena auf zwei Galeeren im Wasser statt. Das hat mir gut gefallen. Auch, dass ihre Sigille wächst und sie ihre Macht aus den Toden der Anderen zieht, fand ich klasse erdacht. Sie gewinnt die Gunst des Imperators und steigt im Rang auf. Ob es ihr wohl gelingt, ihn zu töten?
Es folgt eine Intrige der nächsten, es gibt überraschende und vorhersehbare Wendungen. Macht, Verrat, aber auch Freundschaft und Mitgefühl sind große Themen.
Zum Ende hin gibt es einen Cliffhanger. Das mag ich generell nicht so gerne.
Zwischendurch fand ich die Geschichte etwas langatmig, gerade im Bereich der Trainingsszenen, sowie der Intrigen. Mir haben die Fabelwesen(Kelpies, Zentauren, Greife, Wyvern, Gorgos, Harpyien,...) sehr gut gefallen, allerdings haben sie viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Auch fand ich einige der Hauptcharaktere etwas blass beschrieben.
Ich hatte viel Vergnügen beim Lesen und bedanke mich dafür, dass ich vorab mitlesen durfte. Ich vergebe 4Sterne****.
Rezensionen von Lisoka:
Pen Pal von J. T. Geissinger
Abgedreht
Abgedreht, aber auf eine gute Art und Weise! Anders kann ich das Buch einfach nicht beschreiben. Es gab mehrere Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen. Insgesamt war das Buch ganz anders als ich es erwartet habe.
Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr gut! Sie hat die Charaktere gut herausgearbeitet und sie greifbar erscheinen lassen.
Sie schreibt sehr mitreißend, sodass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte und es ohne Unterbrechung durchgelesen habe. Emotionen, Spannung, Spice, Nervenkitzel – all das ist vorhanden.
Ein großer Plottwist am Ende hat mich wirklich umgehauen und mich sprachlos gemacht. Ich weiß immer noch nicht ganz, ob ich den Twist liebe oder hasse. Ein wenig geärgert hat es mich nämlich schon. Aber was ich sagen kann, ist, dass das Buch einfach grandios geschrieben ist, und ich lange nicht so sehr von einer Geschichte überrascht worden bin! Daher hat es die volle Punktzahl mehr als verdient und ich empfehle es definitiv weiter! Wer Spice nicht mag, sollte allerdings die Finger vom Buch lassen.
Rezensionen von Lisoka:
One Date to Gold von Ivy Leagh
Olympia kann kommen!
Die Stimmung im Buch war wirklich toll! Es passt perfekt in den Winter und ist eine schöne Kombination aus Sports Romance und Fake Dating. Von Seite zu Seite ist meine Vorfreude auf die Olympischen Winterspiele immer weiter gestiegen.
Die Dynamik zwischen Amie und Hunter war wirklich herzallerliebst! Sie sind zwei sehr tiefgründige Charaktere, die einander guttun.
Ganz besonders gefallen hat mir die Kommunikation der beiden. Das ist Romance so wie ich es mir wünsche! Die Autorin hat was eigenes geschaffen, denn die Geschichte setzt sich von anderen Vertretern des Genres ab.
Lange war ich total begeistert von der Geschichte, leider hat sich das nicht über das ganze Buch hinweg gehalten. Im letzten Drittel war für mich persönlich irgendwie die Luft raus, auch wenn ich nicht genau benennen kann warum.
Leider gab es auch kleinere inhaltliche Fehler. Dadurch wurde die Handlung zwar nicht wirklich gestört, aber irritiert hat es mich dennoch.
Nichtsdestotrotz empfehle ich das Buch definitiv weiter, denn den Großteil über hat es mir wirklich sehr gut gefallen!
Rezensionen von Lisoka:
Real Americans von Rachel Khong
Interessanter Generationenroman
Bei "Real Americans" handelt es sich um einen abwechslungsreichen und interessanten Generationenroman. Über drei Generationen wird die Familiengeschichte einer amerikanischen Einwandererfamilie chinesischer Abstammung beleuchtet, der es nicht an Geheimnissen mangelt.
Gesellschaftskritik ist ein zentrales Thema des Buches.
Als Stichworte sind hier Identität, Rassismus und das Thema Genforschung zu nennen. Die Autorin setzt sich auf tiefgründige Art und Weise mit sehr ernsten Themen auseinander. Ihr flüssiger Schreibstil lädt hier wirklich zum Nachdenken an, was mir gefallen hat!
Das Buch war anders als ich es mir vorgestellt habe. So manch eine Stelle hat mich überrascht, einzelne Themengebiete hätte ich nicht erwartet! Doch gleichzeitig hat sich das Buch auch teilweise gezogen, weswegen ich nicht völlig überzeugt bin, aber dennoch vier von fünf Sternen vergebe!
Wer einen facettenreichen Roman mit unterschiedlichen Zeitebenen sucht und ethischen Fragestellungen nicht abgeneigt ist, ist hier richtig aufgehoben!
Rezensionen von Marie aus E.:
Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder? von Emily Rudolf
Wow - genial konstruierter Thriller
Das Buch hat mich total in seinen Bann gezogen, ein Thriller ganz nach meinem Geschmack.
Es ging relativ gemächlich los und hat dann Seite um Seite die Spannung angezogen. Spannung nicht im Sinne von unerträglicher Spannung und einer latenten Anspannung, was nun Grauenhaftes passieren wird, sondern durch raffiniertem Perspektivenwechsel (das Buch wechselt sowohl Zeitebenen als auch Erzählperspektive, ohne auch nur ansatzweise damit zu verwirren oder anstrengend zu werden) und dem Spiel mit uns Lesenden.
Die Handlung entwickelt sich und hat für mich einige völlig überraschende Wendungen bereit gehalten.
Aber um was geht es?
Cecilia hat nach dem Tod ihrer Mutter auch ihr Zuhause verloren und wohnt als House-Sitterin auf Zeit in Luxusvillen. Damit verdient sie zwar kein Geld, braucht aber immerhin auch keine Miete zahlen.
Ihr aktueller Auftrag ist das Hüten einer der Waldner-Villas. Die Walders sind schwerreich und haben gleich mehrere Häuser. Dieses hier steht auf einer einsamen Insel in der Ostsee und ist damit völlig abgeschieden und nur mit einem Boot erreichbar.
Interessanterweise hat Cecilia aber auch noch eine Beziehung mit Waldner Junior angefangen und möchte das House-Sitting mit einem romantischen Wochenend-Date verbinden. Außerdem hat Cecilia noch ihre Freunde auf Standby eingeladen.
Gleich nach Cecilias Einzug in die Villa geschehen gruselige Dinge - irgendetwas stimmt nicht mit dem Haus.
Die Atmosphäre der Gruselvilla ist so gut eingefangen worden - man darf das Buch auf keinen Fall lesen, wenn man selbst irgendwo alleine und abgeschieden urlaubt, sonst wird man nicht mehr schlafen können.
Nichts ist, wie es scheint - oder etwa doch?
Unbedingt lesen!
Rezensionen von Gute_Laune:
Cooking for Family von Julia Lanzke
Schnell, bunt, lecker!
Wieder einmal stammt ein tolles Kochbuch aus der Feder einer Influencerin, die ich bisher nicht kannte, weil ich eben keinen Blogs oder YouTube-Kanälen folge. Dieses hier möchte den Alltag von Eltern ein wenig erleichtern. Die Ideen dazu sind gut durchdacht. Auch wenn ich kein Fan von Wochenplänen bin, einfach aufgrund der Tatsache, dass wir sie bisher schon oft aufgestellt, aber nie durchgezogen haben, weiß ich doch, dass sie gerade bei Familien mit kleinen Kindern wirklich viel Zeit sparen können, den Essensplan abwechslungsreich gestalten und Themen in die Woche integrieren können.
Das Baukastensystem ist für Kids eine tolle Sache und für Eltern eine große Zeitersparnis.
Die Rezepte sind allesamt lecker und ansprechend. Man schafft sie wirklich schnell und muss kein Sternekoch sein, um sie umzusetzen. Okay, Pfannkuchen dauern meiner Meinung nach schon ihre Zeit, wenn man sie nicht gerade in zwei oder drei Pfannen gleichzeitig ausbackt. Aber hier kann man auch mal Zeit einplanen, um sie vorzubacken und dann einzufrieren, dann geht es definitiv anschließend flott. Hin und wieder werden Fertigprodukte eingesetzt. Davon kann man halten, was man mag. Natürlich ist es gesünder, Maultaschen selbst zu machen, aber wenn der Schwerpunkt auf wenig Zeitbedarf liegt, kann man auch hochwertige Fertigprodukte kaufen. Außerdem ist Julia Lanzkes Küche eindeutig gesünder, als so manche Kindergarten-Küche. Zwischen den einzelnen Kapiteln finden sich dann immer die passenden Lifehacks. Hier finden wirklich alle tolle Tipps, ob mit oder ohne Kinder!
Nach 30 Seiten Theorie und Wissen folgen die Rezepte, aufgeteilt in die Kapitel Frühstück, das satt macht; Hauptsache es schmeckt!; Essen für Tage ohne Nerven; Kleiner Hunger zwischendurch; Beste Desserts. Der Aufbau der Rezepte und die Darstellung sind modern, flott, strukturiert und sehr ansprechend. Titel des Rezeptes, kleine Beschreibung, Zutatenliste, Zubereitungsschritte und ein Tipp. Alles in gutlesbarer, nicht zu kleiner Schrift und gestalterisch sehr familiengerecht. Daneben ein großes Foto, dem man sofort ansieht, dass Kids sich über das Essen freuen werden! Und auch die Großen dürften wenig zu meckern finden! Einige der Rezepte sind erstaunlich einfach und fast schon eher kreative Ideen, dennoch finde ich sie passend. Vielleicht auch gerade deshalb!
Gut durchdacht, gut gemacht und ein tolles Geschenk für Familien. Ich bin begeistert. Entsprechend gebe ich fünf Sterne.
Rezensionen von Arambol:
Restsommer von Kea von Garnier
Waldmeister im Kopf
„Mit dem Tod kenne ich mich aus, aber vom Leben habe ich keine Ahnung.“
Der Roman „Restsommer“ spielt nicht in der Gegenwart, und tatsächlich musste ich zunächst rätseln, in welcher Zeit er wohl handeln könnte. Es gibt nur einige vage Andeutungen: ein Endspiel Deutschland gegen Brasilien, der Film Terminator 3 scheint aktuell zu sein, als Handy ist ein Blackberry ganz weit vorne, und ICQ ist offensichtlich als Social-Media-Plattform total angesagt.
Mit diesen Informationen lässt sich der Zeitraum der Handlung grob eingrenzen – offenbar befinden wir uns Anfang der 2000er-Jahre.
So wird dann auch manche nicht ganz zeitgemäß erscheinende Einstellung eher verständlich. Vielleicht wollte die Autorin die Zeitebene ja ganz bewusst nicht frühzeitig klären. Mir persönlich hätte eine frühere Einordnung den Einstieg und die Orientierung jedoch immens erleichtert.
Worum geht es?
Der 16-jährige Dominik wächst bei seinem alleinerziehenden Vater auf, der ein Bestattungsinstitut führt, das Dominik später übernehmen soll. Sein Leben verändert sich abrupt, als er den sehr selbstbewussten Mitschüler Biff kennenlernt. Durch die Freundschaft und die intensiven Gefühle für Biff beginnt Dominik, sein bisheriges Leben und die Erwartungen seines Vaters zu hinterfragen. Der Sommer wird für ihn zu einer Zeit der Selbstfindung, in der er seinen eigenen Weg und seine Identität entdecken muss.
„Restsommer“ erzählt eindringlich vom Erwachsenwerden, von Erwartungen und von dem schwierigen Prozess, den eigenen Weg zu finden. Besonders gelungen ist dabei die ruhige und unaufgeregte Art, mit der Dominiks Entwicklung geschildert wird. Seine Gedanken und Gefühle wirken durchgehend authentisch und nachvollziehbar. Seine Unsicherheit, seine Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben und sein innerer Konflikt sind glaubwürdig dargestellt. Er steht zwischen der Erwartung, den Weg seines Vaters fortzuführen, und dem Wunsch, sich davon zu lösen und eigene Entscheidungen zu treffen. Diese Zerrissenheit belastet nicht nur sein Verhältnis zu seinem Vater, sondern immer stärker auch seine Beziehungen zu seinen Freunden.
Kea von Garnier hat eine unglaublich empathische Art, mit ihren Figuren mitzufühlen.
Vom Gefühl her hat mich „Restsommer“ stark an Coming-of-Age-Romane wie „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf und „Klapper“ von Kurt Prödel erinnert. Wie in diesen Büchern geht es weniger um eine äußere Handlung als um innere Veränderung. Man kommt den Figuren sehr nahe und fühlt sich stellenweise an die eigene Jugend erinnert.
Der Schreibstil ist klar, flüssig und zugleich stimmungsvoll. Die Geschichte wirkt nie zu konstruiert.
Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass manche Entwicklungen wohl bewusst offen bleiben; hier hätte ich mir stellenweise mehr Klarheit und auch mehr Konsequenz gewünscht.
„Restsommer“ ist ein eindringlicher und authentischer Roman über das Erwachsenwerden und den Mut, einen eigenen Weg zu suchen.
Leseempfehlung: ein toller Debütroman von Kea von Garnier.
Rezensionen von jori1020:
Einstein im Bade von Daniel Mellem
Ein Hotel, zwei Physiker und ein großer Plan
Ein kluges, witziges und überraschend zugängliches Buch, das auch ohne besonderes Interesse an Physik großen Spaß macht. Es weckt nicht nur Neugier auf das eine oder andere physikalische Phänomen, sondern regt auch zum Nachdenken über Zeit, Wissenschaft und deren Vereinnahmung durch menschenverachtende Ideologien, nationalistischen Wahn und Ignoranz an.
Dieses Kunststück gelingt Daniel Mellem vor allem durch seinen wunderbaren Protagonisten: den liebenswerten Hoteldirektor Kleeberger. Dieser versucht, seinem in die Jahre gekommenen Hotel zu neuem Glanz zu verhelfen, indem er während der in Bad Nauheim stattfindenden Physikerkonferenz 1920 die beiden erbitterten Kontrahenten Albert Einstein und Philipp Lenard zu einer symbolischen Versöhnung in seinem Hotel bewegen will. Ein herrlich aberwitziger Plan, der natürlich voller Hindernisse steckt und nur mithilfe der ebenso liebenswerten Hotelangestellten und einer schillernden Hotelgästin überhaupt eine Chance hat, zu gelingen.
Besonders in Erinnerung bleibt das Buch durch seine Sprache und seine Figuren. Die Erzählung ist stilistisch an die 1920er Jahre angelehnt und transportiert die Leser*innen unmittelbar in diese Zeit, wodurch eine dichte, besondere Atmosphäre entsteht. Die Figuren wachsen einem schnell ans Herz, und man hofft bis zuletzt, dass am Ende alles gut ausgeht – sowohl für den Ausgang des Schlichtungsgesprächs als auch für das Hotel selbst.
Ein warmherziger, intelligenter Roman voller Charme, Humor und kluger Gedanken.
Rezensionen von Anno:
Körperquatsch mit Soße von Johanna Klement
Wahr oder gelogen?
Dieses Buch räumt mit Mythen auf, die rund um den Körper existieren. Geschrieben ist es extra für Kids, wobei auch Erwachsene darin bestimmt noch die ein oder andere beeindruckende Info entdecken werden.
Ich find es ehrlich gesagt klasse, dass ein solches Buch existiert und Kinder über den ganzen Quatsch aufgeklärt, was ihnen so vor den Latz geknallt wird.
Klar, ist es einfacher für Erwachsene auf solche Mythen zurückzugreifen, aber seien wir doch mal ehrlich- manche sind wirklich an den Haaren herbeigezogen. Und andere werden überliefert und noch immer geglaubt ohne, dass sie jemals hinterfragt werden. Aber warum eigentlich? Welchen Nutzen hat so etwas noch? Oder ist das alles nicht schon längst überholt?
Ich find es jedenfalls spannend zu erfahren was hinter diesen Sprüchen wirklich steckt und ob nicht doch in dem einen oder anderen ein Fünkchen Wahrheit verborgen sein könnte. Irgendeinem Grund für deren Existenz muss es doch geben. Oder etwa nicht? Meine Kids und ich habe daher mit großer Begeisterung dieses Buch durchforstet und sind auf interessante Erklärungen gestoßen. Erklärungen, die Kids ne Menge Wissen vermitteln und zugleich jede Menge Spaß bereiten. Der angeschlagene Ton im Buch ist nämlich recht humorvoll, was aber nicht auf Kosten der gut recherchierten Fakten geht, dafür aber Kids ungeheuer in den Bann zieht. Die witzigen Illustrationen und die kleinen Mitmachaktionen tun dann noch ihr übriges dazu. Ob Schielanleitung, Geräusch-Infografik, Pinocchiometer oder Teller-Wetter-Vorhersage. Da sind die Kids auch noch über das Lesen hinaus noch gut beschäftigt. Und ich finde es toll! Toll, dass meine Kids mit so viel Spaß Neues lernen und jetzt auch entsprechend schlagfertig auf solche Mythen reagieren können.











