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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Liselottchen:

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Schatten über Föhr von Cornelia Härtl

Kari Lürsens 4. Fall

Kari ist nun Ausbildnerin für eine Gruppe junger Polizistinnen und Polizisten, die sie als Mentorin begleitet. Als auf ihrer Heimatinsel ein kleines Mädchen ermordet wird, wird sie mit der Klärung des Falls beauftragt. Ihr zur Seite wird Sebastian gestellt, einer ihrer Schützlinge, während die anderen im Background mitarbeiten.

Zunächst sind die Ermittlungen verwirrend. Die Aussagen der Mutter lassen Zweifel aufkommen, ob es sich wirklich so abgespielt hat, wie sie schildert. Denn der Nachbarsjunge behauptet etwas ganz anderes.

Mit diesem 4. Band ist der Autorin wiederum eine spannend fesselnde Geschichte gelungen. Kari kämpft nicht nur mit den sich widersprechenden wenig hilfreichen Zeugenaussagen, beziehungsweisen deren Schweigen, sondern auch mit ihrem neuen Kollegen. Sebastian hat seinen eigenen Kopf, schlägt über die Stränge, hält sich nicht an Vorgaben und Regeln. Doch Kari kann ihm nicht genug Grenzen setzen, da ein Vorkommnis aus ihrer Vergangenheit sie gnadenlos einholt und unter Druck setzt. Auch ihren Freund, den Wirt Bent, lässt sie außen vor, was zusätzlich zu einer privaten Krise führt. Der Schluss ist überaus gelungen, bewundernswert wie sämtliche Fäden zusammengeführt werden.
Ich freue mich schon auf den nächsten Band, in dem wir hoffentlich auch mehr über Sebastians Geheimnisse erfahren werden. Ein lesenswerter Krimi mit dem Inselflair von Föhr, den ich sehr gern weiterempfehle.

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Schatten über Föhr

Rezensionen von skiaddict7:

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Ich hab dich ganz genauso lieb von Keira Knightley

Eine wunderschöne Reise

Keira Knightley erzählt die Geschichte vom grösseren Kind, das sich durch die Geburt der kleinen Schwester weniger geliebt fühlt. In einem Traum kommt ein Vogel und nimmt die Schwester mit. Das Kind muss sich entscheiden, will sie die Schwester suchen oder wieder ohne sie mit den Eltern leben? Sie erkennt, dass es das Vorher ohne Schwester nicht mehr gibt, dass sie die Schwester liebt, und macht sich auf eine lange, abenteuerliche Suche…

Die Illustrationen sind wirklich toll, sie erinnern mich an ältere englische Kinderbücher und gefallen mir sehr.

Es gibt auch viel zu entdecken. Manchmal ist der Text allerdings nicht so flüssig, was wahrscheinlich von der Übersetzung rührt.
Ich finde das Buch sehr berührend und sehr besonders. Vor allem als Geschenk für das grössere Geschwisterkind eine tolle Idee. Sehr empfehlenswert.

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Ich hab dich ganz genauso lieb

Rezensionen von skiaddict7:

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Ich hab dich ganz genauso lieb von Keira Knightley

Eine wunderschöne Reise

Keira Knightley erzählt die Geschichte vom grösseren Kind, das sich durch die Geburt der kleinen Schwester weniger geliebt fühlt. In einem Traum kommt ein Vogel und nimmt die Schwester mit. Das Kind muss sich entscheiden, will sie die Schwester suchen oder wieder ohne sie mit den Eltern leben? Sie erkennt, dass es das Vorher ohne Schwester nicht mehr gibt, dass sie die Schwester liebt, und macht sich auf eine lange, abenteuerliche Suche…

Die Illustrationen sind wirklich toll, sie erinnern mich an ältere englische Kinderbücher und gefallen mir sehr.

Es gibt auch viel zu entdecken. Manchmal ist der Text allerdings nicht so flüssig, was wahrscheinlich von der Übersetzung rührt.
Ich finde das Buch sehr berührend und sehr besonders. Vor allem als Geschenk für das grössere Geschwisterkind eine tolle Idee. Sehr empfehlenswert.

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Ich hab dich ganz genauso lieb

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Zeit der Oligarchen von Aldous Huxley

Zeitlose Weisheit

Aldous Huxley ist der Autor der bekannten Dystopie "Brave New World". Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat er außerdem "Science, Liberty and Peace" verfasst, das über 80 Jahre lang verschollen war, nun wiedergefunden und in deutscher Sprache unter dem Titel "Zeit der Oligarchen" veröffentlicht wurde.

Es ist von seinem Umfang her ein kurzes Werk mit nicht einmal 100 Seiten, doch inhaltlich ist es umso gehaltvoller und verblüffend in seiner Aktualität und Prägnanz, die auch in der heutigen Zeit sehr zum Nachdenken anregt. Jeder Satz in dem Buch ist bewusst gewählt und mit einer klaren Botschaft: es lohnt sich also, sich Zeit zu nehmen, um immer wieder kurz innezuhalten, um die philosophischen Gedanken und logischen Schlüsse, die der Autor daraus zieht, für sich wirken zu lassen.

Hier ein paar Beispiele:

"Stift und Stimme sind dem Schwert mindestens ebenbürtig, denn das Schwert gehorcht dem gesprochenen oder geschriebenen Wort." (S. 16)

"Der Glaube an den universellen Fortschritt basiert auf dem Wunschdenken, dass etwas umsonst zu haben ist. Dahinter steht die Annahme, dass Gewinne auf einem Gebiet nicht mit Verlusten auf einem anderen bezahlt werden müssen." (S. 32)

"Eine hochgradig organisierte und reglementierte Gesellschaft, deren Angehörige ein Minimum an persönlichen Eigenheiten aufweisen und deren kollektives Verhalten einem einzigen, von oben aufgezwungenen Rahmenplan gehorcht, gilt bei den Planern und sogar den Verplanten (so wirkungsvoll ist die Propaganda) als "wissenschaftlicher" und daher besser als eine Gesellschaft unabhängiger und selbstbestimmter Individuen, die in freiwilliger Kooperation zusammenarbeiten." (S. 34)

"Ein moderner Krieg lässt sich außerdem nur führen, wenn eine Nation in der Lage ist, die gesamte Bevölkerung in einer militärischen und industriellen Generalmobilmachung einzuberufen. Das ist nur möglich, wenn die Bevölkerung weitgehend aus Entwurzelten und Besitzlosen besteht, die für ihren Lebensunterhalt auf den Staat und große private Arbeitgeber angewiesen sind." (S. 49)

Diese Zitate zeigen auf, wie wichtig es ist, sich das eigene kritische Denken zu bewahren und insbesondere nicht zu glauben, dass die Mächtigen - ob in Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft - unbedingt im Interesse der einzelnen Menschen handeln, sondern zu erkennen, wie diese ihre eigenen Ziele verfolgen, bei denen es meist um die Ausweitung ihrer Macht geht, auch auf Kosten des Friedens. Genauso wie auf andere Weise in "Brave New World" ruft Aldous Huxley auch hier in dieser kurzen Sammlung zeitloser Weisheiten dazu auf, wachsam zu bleiben und sich unermüdlich für das Gute in der Welt und den Frieden einzusetzen. Ein lesenswertes Buch, das den Test der Zeit bestens bestanden hat und heute genauso aktuell ist wie zur Zeit seiner Veröffentlichung - Leseempfehlung!

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Zeit der Oligarchen

Rezensionen von skiaddict7:

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QUID+ Ich will aber! von

Wertvolles Buch zum Begleiten von Wut

„Ich will aber! - Vorlesegeschichten zum Thema Wut“ aus der neuen Quid+ Reihe von Barbara Franco ist bei Klett Lerntraining erschienen. Es enthält vierzehn Vorlesegeschichten, meist jeweils um die zehn Seiten lang, mit wiederkehrenden Protagonisten und vielen bunten Illustrationen. Unterschiedliche Aspekte von Wut werden spielerisch beleuchtet.

Die Kinder in den Geschichten werden jeweils liebevoll und bedürfnisorientiert begleitet, was mir sehr gut gefällt. Das Buch wird von 3-6 Jahren empfohlen und wird uns sicher noch länger begleiten. Mein Kind liest die Geschichten sehr gerne. Wir nehmen es jeweils als Impuls, über vergangene Situationen zu sprechen.
Am Schluss gibt es noch einen knapp 40 Seiten langen Teil für Eltern. Leider wurde ich selbst sehr autoritär erzogen und durfte meine Gefühle nicht fühlen, weshalb es für mich manchmal herausfordernd ist, starke Gefühle meines Kindes zu begleiten (ich arbeite daran), da ist dieser Teil für mich doppelt wichtig. Es gibt auch ein paar Spiel-Impulse, um zB Wut abzubauen.
Ich finde das Buch sehr wertvoll und bin gespannt, was die Quid+ Reihe noch so zu bieten hat.

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QUID+ Ich will aber!

Rezensionen von skiaddict7:

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QUID+ Ich will aber! von

Wertvolles Buch zum Begleiten von Wut

„Ich will aber! - Vorlesegeschichten zum Thema Wut“ aus der neuen Quid+ Reihe von Barbara Franco ist bei Klett Lerntraining erschienen. Es enthält vierzehn Vorlesegeschichten, meist jeweils um die zehn Seiten lang, mit wiederkehrenden Protagonisten und vielen bunten Illustrationen. Unterschiedliche Aspekte von Wut werden spielerisch beleuchtet.

Die Kinder in den Geschichten werden jeweils liebevoll und bedürfnisorientiert begleitet, was mir sehr gut gefällt. Das Buch wird von 3-6 Jahren empfohlen und wird uns sicher noch länger begleiten. Mein Kind liest die Geschichten sehr gerne. Wir nehmen es jeweils als Impuls, über vergangene Situationen zu sprechen.
Am Schluss gibt es noch einen knapp 40 Seiten langen Teil für Eltern. Leider wurde ich selbst sehr autoritär erzogen und durfte meine Gefühle nicht fühlen, weshalb es für mich manchmal herausfordernd ist, starke Gefühle meines Kindes zu begleiten (ich arbeite daran), da ist dieser Teil für mich doppelt wichtig. Es gibt auch ein paar Spiel-Impulse, um zB Wut abzubauen.
Ich finde das Buch sehr wertvoll und bin gespannt, was die Quid+ Reihe noch so zu bieten hat.

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QUID+ Ich will aber!

Rezensionen von Sago:

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Wintern von Kari Leibowitz

Winterstrategien

"In Norwegen lernte ich, dass wir nicht dazu verdammt sind, die Wintermonate zu vergeuden, indem man die Jahreszeit irgendwie durchsteht und den Frühling herbeisehnt. Wir können unsere Mentalität verändern und auf diese Weise unsere Erfahrungen mit dem Winter - und darüber hinaus auch unser Leben.

"

Die Psychologin Kari Leibowitz zieht ein Jahr zu Forschungszwecken in den nördlichsten Teil Norwegens, nach Tromsö. Warum kommen die Einheimischen so gut mit dem Winter klar und leiden sogar seltener an saisonal bedingten Depressionen? Die Autorin ist alles andere als eine Winterfreundin. Sie hofft nicht nur auf Studienergebnisse, sondern auch darauf, selbst ein Winter-Mindset und entwickeln.

Ich selbst liebe den Winter, so dass das Buch für mich ein wenig Eulen nach Athen trägt. Es hat mir geholfen, mich noch mehr auf den Winter zu freuen. Insgesamt hätte ich mir noch etwas mehr kuschelige Winterstimmung gewünscht. Leibowitz wechselt immer zwischen persönlichen Erlebnissen und Studienergebnissen, was den Text dann zwangsläufig trockener werden lässt.

Wunderbar fand ich die Praxistipps für den Winter an den Kapitelenden und das Konzept, vom Besonderen auf das Allgemeine zu schließen, beispielsweise wie negative Erwartungen zu negativen Erfahrungen führen. "Denn sie verstärken unseren Kummer nicht nur im dem Moment, in dem wir negative Erfahrungen machen, sondern auch durch die Erwartung dieser Erfahrungen... Denn unsere Erfahrungen spiegeln nicht nur die Realität wider, sie erschaffen diese auch."

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Wintern

Rezensionen von ReiShimura:

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QUID+ Aber warum? von

Wenn gute Ideen nicht reichen

Obwohl ich wusste, dass die berühmt-berüchtigte "Warum Phase" irgendwann kommen wird, war ich doch ein wenig überwältigt als es so weit war. Ich hätte mir nicht gedacht, dass ein Kind dieses Wort so oft am Tag verwenden kann. Da sowohl der kleine Leser als auch ich große Bücherliebhaber sind, lag es natürlich nahe sich ein Buch zu suchen, dass sich mit genau diesem Thema beschäftigt.

Leider muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass wir beide mit diesem Buch nicht wirklich glücklich geworden sind.
Anfangen möchte ich allerdings mit den positiven Dingen. Die Gestaltung des Buches an sich finde ich sehr schön. Die Illustrationen sind farbenprächtig und ansprechend. Auch die Aufteilung, dass nach jeder Vorlesegeschichte eine kurze Info-Box für die Erwachsenen kommt, hat mir gut gefallen. Die Aber warum? Info für die Erwachsenen haben mir sehr gut gefallen und mit den meisten Informationen, die dort angeführt sind, konnte ich auch etwas anfangen.
Leider haben weder dem kleinen Leser noch mir die Vorlesegeschichten zugesagt. Positiv finde ich, dass alle Geschichten nach einem gewissen Schema aufgebaut sind und daher eine einheitliche Struktur vorhanden ist. Allerdings fand ich die Geschichten wenig ansprechend oder unterhaltsam. Ich hatte eher das Gefühl, dass es wichtig war, gewisse Punkte abzuarbeiten. Dementsprechend macht weder das Lesen noch das Vorlesen der Geschichten wirklich Spaß.
Des Weiteren habe ich mit einigen Geschichten und den darin vorkommenden Beispielen so meine Probleme. In der Geschichte "Warum streiten sich die Großen?" geht es um einen Streit der Eltern und wie traurig das die Kinder macht. Die Erklärung warum sich Erwachsene streiten fand ich noch gut und nachvollziehbar. Am Ende der Geschichte ist es aber so, dass die Kinder ein Abendessen für die Eltern kochen und dann alles wieder gut ist. Dies vermittelt für mich ein falsches Bild und wälzt zu einem gewissen Grad die Verantwortung für das Wohlergehen der Eltern auf die Kinder ab. Auch in anderen Geschichten sind einige Dinge vorgekommen, die ich so einfach nicht gutheißen kann.
Die Grundidee des Buches finde ich sehr gut und ich konnte auch die eine oder andere wertvolle Information aus dem Buch gewinnen. Leider konnte es mich in seiner Gänze, vor allem als Vorlesebuch, nicht überzeugen. Daher werde ich von der Reihe eher Abstand nehmen. Dies finde ich schade, denn auch der zweite Band "Ich will aber" klang vielversprechend.
Trotz guter Ansätze konnte mich das Buch als Vorlesebuch nicht überzeugen schade, denn die Idee hat auf jeden Fall Potential. Aus diesem Grund möchte ich auch keine direkte Empfehlung für das Buch aussprechen.

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QUID+ Aber warum?

Rezensionen von FogandBooks:

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To Cage a Wild Bird von Brooke Fast

Ein dystopischer Auftakt mit starken Momenten und Schwachstellen

To Cage a Wild Bird hat mich schon optisch komplett abgeholt. Das Cover und der Farbschnitt sind einfach wunderschön und machen direkt Lust auf die Geschichte. Gerade als Dystopie-Fan hat mich dieser Vergleich mit Panem und Divergent sofort neugierig gemacht, und ich war gespannt, wie Brooke Fast diesen Mix umsetzt.

Der Einstieg ist dann auch wirklich stark. Raven hat eine sarkastische, kantige Art, die sofort funktioniert, und ihre Entscheidung, sich freiwillig ins Gefängnis Endlock einzuschleusen, macht direkt Druck. Man merkt schnell, dass sie weiß, was sie will, und dass sie sich nicht beirren lässt – das gibt der Geschichte zu Beginn eine schöne Spannung.

Sobald Raven allerdings in Endlock ankommt, verändert sich das Tempo deutlich. Das Setting ist düster und brutal, die Menschenjagden sind richtig gut beschrieben und erzeugen stellenweise genau diese Panem-Vibes, die ich mir erhofft habe. Gleichzeitig zieht sich die Handlung innerhalb des Gefängnisses aber sehr lange hin. Endlock bleibt über weite Strecken der einzige Schauplatz, und dadurch fehlt mir ein bisschen die Dynamik, die eine Dystopie sonst so packend macht.

Die Romance zwischen Raven und Vale hat mich zusätzlich nicht ganz abgeholt. Sie wirkt eher wie etwas, das passieren soll, als etwas, das sich organisch entwickelt. Dadurch konnte ich emotional nicht richtig mitgehen, und das hat mir ein Stück der sonst wichtigen Romantasy-Komponente genommen.

Trotzdem hat das Buch seine Stärken. Die Nebenfiguren sind interessant gestaltet, Ravens Entwicklung ist spürbar, und die Welt an sich hat echtes Potenzial – gerade für die Folgebände. Ich hatte nur das Gefühl, dass der Auftakt insgesamt zu zäh ist und die wirklich großen Momente noch auf sich warten lassen.

Unterm Strich bleibe ich etwas unzufrieden zurück. Vielleicht, weil meine Erwartungen zu hoch waren, vielleicht, weil ich mir mehr Spannung und emotionalen Tiefgang gewünscht hätte. Deshalb landet der Auftakt für mich bei 3,5 Sternen: solide, mit guten Ansätzen, aber noch nicht so packend, wie es hätte sein können.

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To Cage a Wild Bird

Rezensionen von Chrissi:

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Mika Mysteries - Der Ruf des Nachtraben von Johan Rundberg

Mika

Im Buch „Mika Mysteries“ reisen wir ins 19. Jahrhundert und begleiten das zwölfjährige Waisenmädchen Mika, im winterlich Schweden, die mit Kommissar Valdemar Hoff ermittelt.
Ein sehr spannendes Buch mit flüssigen und schönem Schreibstil.
Ich war von der ersten Seite an gefesselt und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Das Hörbuch wird von Julia Nachtmann gesprochen, sie hat eine sehr angenehme und beruhigende Stimme.
Mika ist selbstbewusst, klug und hat ein sehr gutes Auge für Details.

Ich mochte sowohl die Charaktere, die Handlung, als auch das Setting und kann das Buch nur weiterempfehlen.

Kleine Anmerkung: Im Buch werden Themen angesprochen, die Kinder doch sehr mitnehmen können (Mord, Leiche und die detaillierte Beschreibung des Lebens als Waisenkindes im 19. Jahrhundert), daher würde ich das Buch eher ab zwölf Jahren empfehlen.

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Mika Mysteries - Der Ruf des Nachtraben