Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra Gruber:
Ich erzähle von meinen Beinen von Cornelia Travnicek
Wenn das Gehirn anders tickt
Wally ist Mutter, sie hat ein Haus, einen Teilzeitjob, Enten im Garten und immer 1.000 Ideen. Ihr Mann Matthias ist unterstützend, ein Partner an ihrer Seite. Bei ihrer Tochter Vallie wurde ADHS diagnostiziert, das hilft im Umgang mit ihr. Außerdem sollte ihr die Diagnose im Gymnasium helfen. Mehr Verständnis, mehr Zeit für Aufgaben.
Auch Medikamente ließ sie ihr verschreiben.
Wally mag ihr Leben. Aber warum ist immer alles so viel? Warum herrscht immer Chaos? Warum bekommen andere ihr Leben so viel besser gebacken? In Wally ist da so ein Verdacht. Aber sie spricht ihn nicht aus. Auch nicht, als alles zu viel wird. Und damit ist nicht das Hochwasser gemeint, sondern ihr Zusammenbruch.
Dieser Roman besticht vor allem durch seine Sprache. Ehrlich, humorvoll und pointiert erzählt die Autorin mit der Stimme Wallys aus ihrem Alltag. Von Freuden, von Überforderung, von den Gedanken, die im Kopf niemals ruhig sind, von einem Job, der nicht erfüllt, von den Herausforderungen des Mutterseins.
Egal ob neurodivergent oder nicht. Ich denke, das ist etwas, was alle Frauen kennen.
Ich mochte auch den Aufbau. Kurze Kapitel. Oft nur wenige Sätze, dann wieder längere Abschnitte. Erinnerungen, die weiter zurückreichen als die erzählte Zeit, immer rechtsbündig. Das sieht auch optisch gut aus. Und damit ist der Roman mit seinen über 400 Seiten auch recht schnell gelesen.
Ein wenig Straffung, ein wenig Kürzung hätten aber trotzdem nicht geschadet. Im letzten Drittel zieht er sich ein wenig. Die Aneinanderreihung an Hoppalas, vergessenen Dingen, chaotischen Situationen im Leben Wallys bringen die Geschichte nicht weiter voran. Als Leserin hat man an diesem Punkt bereits begriffen, was los ist und wie sie struggelt.
Dennoch, ich habe den Roman gerne gelesen. Abgesehen davon, dass er wirklich toll erzählt ist, lässt er vielleicht auch die eine oder andere Leserin besser verstehen, wie sich ein Gehirn, das etwas anders funktioniert, anfühlt.
Rezensionen von Streiflicht:
Wo ist denn da der Unterschied? von Cornelia Travnicek
Gute Fragen
Schon mal überlegt, was der Unterschied zwischen Krokodil und Alligator ist? Und ob es überhaupt einen gibt? Nase, Schnauze, Pfote, Kralle, Augen, Facettenauge, Wespe, Biene, Adler, Habicht … alles gleich oder doch verschieden? Und was unterscheidet diese voneinander?
Ein wunderbares Buch über die großen und kleinen Unterschiede von mehr als 150 Sachen und Wörtern, die ähnlich und doch verschieden sind.
Mir hat das Buch schon alleine beim ersten Blick auf das Cover Lust aufs Blättern gemacht. Und je mehr Seiten ich gesehen hab, desto interessanter fand ich das Gesamtkonzept und die Idee dahinter.
Gerade mit kleineren Kindern muss man sicherlich an der einen oder anderen Stelle noch einiges erklären, aber insgesamt finde ich das Buch richtig cool. Die Gestaltung innen ist bunt und ein bisschen chaotisch, für mich persönlich total ansprechend und angenehm. Gerade auch, weil man nicht linear lesen muss und so auch mal was überspringen kann, herumblättern, sich festlesen und wieder weiterspringen kann. Mein Neffe liebt sowas auch, wenn er mal wild blättern kann und einfach die Bilder anschauen. Sobald er selbst lesen kann, werde ich ihm das Buch schenken, noch müssen wir es zusammen anschauen, aber es gibt schon richtig viel, was ihm gut gefällt. Und auch ich konnte noch einiges lernen, das mag ich immer sehr an hochwertigen Kinderbüchern! So macht Lesen Spaß und Lernen ist ganz einfach und geschieht nebenbei. Topp!
Rezensionen von Streiflicht:
Fine und die Linden von Karl-Heinz Nebel
Zauberhafte Geschichte
Schon alleine das Cover hat mich in seinen Bann gezogen und ich wollte die Geschichte von der kleinen Maus Fine unbedingt lesen. Das Mäusemädchen soll ganz alleine das Sommerfest der Tiere im Weizenfeld vorbereiten. Eine große, wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe, doch dann geht einiges schief und ein seltsamer Schatten taucht auf … sind es die gefährlichen Ratten, die sich doch noch hereingemogelt haben? Die Spannung steigt und ich …
verrate hier mal lieber nicht zu viel.
Nur das: Es lohnt sich wirklich, dieses wunderbare und warmherzige Buch zu lesen. Dieser Mäusekrimi hat es in sich, wenn am Ende Freundschaft und Mut gewinnen. Und vielleicht ist ja auch noch eine kleine Liebesgeschichte dabei?
Nicht nur für Kinder eine tolle Geschichte aus dem Leben der Tiere auf dem Feld! Gerne mehr davon!
Rezensionen von MarcoL:
Wörterbuch einer Nomadin von Volha Hapeyeva
Eine wunderbare Reise durch die Welt über die Kraft der Sprache. Absolut toll!
Selten hat mich ein Buch beeindruckt wie dieses hier. Und kaum wie zuvor war ich lange Zeit ideenlos, wie ich darüber in wohlst wollenden Wörtern schreiben könnte. Kein Roman, kein Sachbuch, kein Essay – es ist einfach eine Sammlung von Gedanken rund um das Thema der Sprache. Und diese Gedanken haben es in sich; nimmt uns doch die Autorin mit auf eine wunderbare Reise durch ihre Welt der Wörter.
Mit vielen eigenen Erfahrungen erläutert sie, was unterschiedliche Sprachen für Schätze bieten können, und wir finden uns in einer spannenden Welt wieder. Schnell entdecken wir, dass möglicherweise die gleichen Wörter in anderen Sprachen ganz eine andere Bedeutung haben können – oder manche Ausdrücke es tatsächlich nur in einer spezifischen Sprache gibt.
Volha Hapeyeva verabsäumt es dabei auch nicht, Bezüge zur Gesellschafts- und Geopolitik zu schaffen – und natürlich vor allem darauf, welche Macht Wörter haben.
S.16/17: „ [...] indem man eine Parallele zwischen Frauen und kleinen Nationen zieht. Beide stehen in einem asymmetrischen Verhältnis zu einer dominanten Macht – Frauen gegenüber Männern, kleine Nationen gegenüber großen oder ehemaligen Imperien. […] Sie haben kein Recht auf Fehler […] Das, was Frauen und kleinen Nationen gleichermaßen betrifft, entspringt ein und demselben System: dem Patriarchat – einer Denk und Herrschaftsordnung, die strukturell Ungleichheit erzeugt und aufrecht erhält.“
Die Autorin, geboren in Belarus, mit Regime und Russlandabhängigkeit bestens vertraut, gibt uns viele interessante Einblicke in die Unterschiede der Linguistik der Nationen und somit Ländersprachen, oftmals direkt im Vergleich zwischen Deutsch und Belarusisch, aber auch die sprachlichen Nuancen im Englischen oder gar Japanischen. Spannend hier auch ein kleiner Auszug über das Wort „Muttersprache“:
S. 104: „Muttersprachler*in oder nativ speaker heißt auf Belarusisch nos'bit movy – was buchstäblich bedeutet: Träger der Sprache. Kein Wort über Mutter oder Heimat, wichtig ist die Handlung, der Prozess, vielleicht denkt man über Sprache nach, wie man über ein Kleid nachdenkt oder einen Anzug.“
S. 105: „Sprache ist Teil der Identität, und verschiedene Sprachen geben uns verschiedene Blickwinkel auf die Welt und uns selbst.“
Sprache und/oder Wörter können sehr mächtig und eine furchtbare Waffe sein, besonders in der heutigen Zeit. Aber auch das Gegenteil ist der Fall.
S.122: „Andererseits kann Sprache selbst zum Ziel der Vernichtung werden. Eine Sprache kann verboten werden (wie es beim Belarusischen lange Zeit der Fall war) […] können zum Linguizid oder zum Sprachentod führen.“
Mich erinnert das auch an das Verbot der Deutschen Sprache in Südtirol ab 1923/24.
Und letztendlich sind auch Sprache und Literatur ein Rettungsanker, besonders in krisengebeutelten Zeiten.
S.130: „Beim Lesen begreifen wir, dass wir nicht alleine sind, dass wir unsere Gedanken und Gefühle teilen können – das bewahrt uns vor der Isolation. Das ist aber auch der Grund, warum Diktatoren und totalitäre Regime so viel Angst vor der Literatur haben oder warum sie sie immer kontrollieren wollen.“(bestes Beispiel dieser Tage die USA).
Eigentlich könnte ich hier jede Seite zitieren, so beeindruckend und toll finde ich dieses Buch mit tausenden klugen Gedanken. Und am beeindruckendsten finde ich die Art und Weise, wie Volha Hapeyeva uns dies alles näherbringt. Allein ihre Sprache ist ein angenehmer Fluss der Wörter, der sanft dahin treibt, uns immer wieder gerne zum Verweilen einlädt, um in den eigenen Reflexionen zu baden wie in einem warmen, klaren See der Erkenntnis.
Ganz große Leseempfehlung – anders kann ich es nicht ausdrücken. Und lest auch die anderen Werke der Autorin. Ihren Roman „Samota“ kann ich euch nur wärmstens ans Herz legen, genauso wie ihr feines Gespür für die Lyrik.
Rezensionen von Streiflicht:
Fritzi Furchtlos von Katja Reider
Gar nicht zum Fürchten
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil ich die Idee und den Titel so toll fand. Außerdem hab ich schon einige Bücher aus dem Vermes-Verlag gelesen, die mir alle sehr gut gefallen hatten. Nun als Fritzi Furchtlos, die kleine Ziege, die alle in den Wahnsinn treibt, weil sie einfach vor gar nichts Angst hat.
Egal, was die Herde macht, sie fürchtet sich nicht und gefährdet sich und andere. Da beschließen sie, dass sie losziehen muss, um das Fürchten zu lernen. Wird sie das auch schaffen? Das verrate ich nicht, aber ich kann sagen, es gibt es ein wunderbares Happy End.
Ich mag auch dieses Buch wieder sehr, es geht um Freundschaft, Mut und Liebe. Und das in einer wunderbaren Geschichte, die ihre großen und kleinen Leser mit in die große, weite Welt hineinnimmt. Die Seiten sind herrlich und absolut zum Text passend illustriert von Thorsten Saleina, der das Buch damit zu einem kleinen Kunstwerk macht.
Wieder mal ein richtig schönes Kinderbuch mit einer tollen Botschaft. Gerne mehr davon!
Rezensionen von Streiflicht:
Hunter B. Holmes - Mord in der besten Gesellschaft von Wolf September
Spannender Ausflug nach London
Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, weil ich erst kurz vor Weihnachten „Mord unter dem Weihnachtsbaum“ gelesen und sehr gemocht hatte. Da wollte ich natürlich wissen, wie es weitergeht. Erst war ich kurz verwirrt, habe dann aber festgestellt, dass „Mord in bester Gesellschaft“ vorher spielt.
Umso schöner, habe ich die Charaktere noch ein bisschen besser kennengelernt. Zum Beispiel Hunters Mutter, die ich noch nicht kannte, die mich aber begeistert hat mit ihrer unkonventionellen Art.
Die Geschichte war wieder in sich rund und stimmig, auch wenn ich dann doch schon recht früh eine Ahnung hatte, wer der Täter sein könnte. Aber das macht nix, das Lesen hat trotzdem Spaß gemacht.
Gestört hat mich, dass es doch recht viele Tipp- oder Rechtschreibfehler gibt, aber da bin ich tatsächlich auch sehr empfindlich.
Insgesamt ein schönes Buch, das ich wieder gerne gelesen habe. Bin gespannt auf weitere Bände um Hunter B. Holmes, seinen Steven und seine Kollegen. Wieder ein schöner Ausflug nach London!
Rezensionen von e_kieh:
Die drei ??? Kids, Bücherhelden 1. Klasse, Witze zum Lesenlernen von N. N.
Lachen, Lernen, Lesen
Dieses Buch ist perfekt für Kinder, die gerade Lesen lernen und dabei auch noch jede Menge Spaß haben wollen.
Die farblich markierten Silben sind eine große Hilfe und machen einen echten Unterschied. Zusammen mit den lustigen Witzen entsteht ein Buch, das Kinder motiviert, dranbleiben. Das Lesen fühlt sich dadurch weniger wie eine Aufgabe und mehr wie ein Spiel an.
Die kleinen Leseanfänger müssen keine langen Absätze bewältigen und bekommen sofort eine lustige „Belohnung“. Besonders hilfreich ist dabei, dass die Wörter in farblich hervorgehobene Silben unterteilt sind. Dadurch können Kinder die Wörter leichter erkennen, richtig aussprechen und letztendlich auch flüssiger lesen. Diese Methode nimmt viel Unsicherheit und stärkt das Selbstvertrauen.
Der Humor ist kindgerecht und herrlich albern. Manche Witze sind bewusst einfach, andere haben eine überraschende Pointe. Besonders schön ist, dass bekannte Figuren wie Justus, Peter und Bob immer wieder auftauchen. Dadurch fühlt sich das Buch vertraut an und macht noch mehr Spaß.
Rezensionen von Streiflicht:
Gemüsepower von Lucia Schauerhammer
Spaß am Gärtnern
Da ich bald einen eigenen kleinen Garten besitzen werde, bin ich schon voller Vorfreude aufs Gärtnern. Mit den Händen in der Erde wühlen, Samen säen, gießen und den Minipflanzen beim Wachsen zuschauen, das habe ich immer schon gerne gemacht. Als Kind hatte ich eigene kleine Beete im Gemüsegarten meiner Eltern und sie mit Hingabe gepflegt.
Da ist mir das Buch Gemüsepower regelrecht ins Auge gesprungen und ich wusste, das ist genau meins. Vor allem weil es darum geht, jede Menge Gemüse auf kleiner Fläche anzubauen und zu ernten. Das finde ich sehr praktisch und wird auch bei mir so sein. Das Prinzip des Market Gardens kannte ich noch nicht, aber es ist einleuchtend und die Autorin Lucia von @dorfgarten_ zeigt, wie es geht. Sogar im Hochbeet kann man das ganze Jahr über Gemüse anbauen und mehr ernten als gedacht.
Der Aufbau des Buchs hat mir besonders gut gefallen. Wenig Blabla, dafür gleich zur Sache. Spannend fand ich die Idee der Beikräuter, aber auch anderes wie den Nährstoffbedarf verschiedener Pflanzen und welche miteinander gut können und welche lieber keine Partnerschaft im Beet eingehen.
Das Buch ist in die vier Jahreszeiten sortiert, das fand ich ebenfalls praktisch und gut anwendbar.
Schöne Bilder, ein Glossar für die Stichwortsuche, ein Erntekalender in der vorderen Coverklappe und eine Tabelle für gelungene Mischkulturen in der hinteren Klappe runden das Buch perfekt ab. Hier kann man nur Spaß am Gärtnern, Anbauen und Essen haben!
Rezensionen von Leseratte1604:
Hilda Hasenherz. Das Abenteuer am Drachenfels von Tobias Goldfarb
Nette Vorlesegeschichte
Auch der dritte Band "Das Abenteuer am Drachenfels" der "Hilda Hasenherz"-Reihe fügt sich wunderbar in die vorherigen ein. Eine tolle, spannende Geschichte zum Vorlesen mit absolut liebenswerten Tiercharaktern: die mutige Hauptperson - ein Hasenmädchen, früher Budellhäsin, jetzt Abenteuerhäsin auf der Suche nach ihren Eltern.
Begleitet wird sie von einem Ritter-Rotkehlchen, einem flinken, mutigen Eichhörnchen und dem Igel Igromir, der kein Wasser mag, aber die Floßfahrt sehr genießt. Zwei wietere Abenteurer kommen dazu, denn sie sind der Floßantrieb durch ihr Hamsterrad....die zwei Hamster Poffi und Rosi.
Am Drachenfelsen treffen die Abenteurer auf viele Tiere, die beraubt und unterdrückt werden von Don Hopps und den Grauhörnchen und die Abenteurer wären nicht Abenteurer, wenn sie den Tieren nicht helfen würden.
Zum Glück der Leser, finden sie aber Hildas Eltern immer noch nicht und so können wir sicher sein, dass es einen weiteren Band dieser liebenswerten Abenteurer-Geschichte gibt!
Rezensionen von ekiam:
Jenny Meier legt seltsame Eier von Rachel Emily
Was wirklich in uns steckt
Jenny Meier legt seltsame Eier: sie sind fleckig. Doch auch die Eier der anderen Hühner im Stall sind scheinbar etwas ganz Besonderes: getupft, gestreift, strahlend oder sogar funkelnd. Als schließlich ein Ei zu sprechen beginnt, müssen die Hühner jedoch zugeben, dass sie ein wenig geflunkert haben.
In der Hoffnung, es so ins Bilderbuch zu schaffen, haben sie ihre Eier schöner gemacht, als sie eigentlich sind. Denn in Wahrheit sind sie alle ganz schlicht eierschalenfarben.
Gerade als der Erzähler die Hühner dafür zur Rede stellen will, droht plötzlich Gefahr. Und nun zeigt sich, was wirklich in ihnen steckt.
Mit viel Humor vermittelt dieses Kinderbuch, dass innere Werte, eigene Fähigkeiten und Zusammenhalt wichtiger sind als der äußere Schein. Die Geschichte wird in kurzen, größtenteils gereimten Texten altersgerecht erzählt. Besonders charmant ist der direkte Austausch zwischen Erzähler und Hühnern, die ihm durchaus Kontra geben. An einigen Stellen werden Kinder animiert, selbst einen passenden Reim zu finden; das sorgt für zusätzlichen Mitmachspaß.
Die Illustrationen sind kindgerecht, farbenfroh und dennoch angenehm übersichtlich. Die Hühner sind liebevoll und witzig gestaltet, fast so bunt, wie sie sich ihre Eier vorgestellt haben.
Ein gelungenes Kinderbuch, das nicht nur zur Osterzeit Freude bereitet!











