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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Tage des Lichts von Megan Hunter

Ein unkonventionelles Leben auf der Suche nach dem Licht

Dieses Buch ist speziell. Ich empfehle, mit nicht zu speziellen Erwartungen an die Lektüre heranzugehen und sich insbesondere dabei nicht zu sehr auf den Klappen- und Umschlagtext zu verlassen, denn diese könnten eine Erwartung auslösen, die dieses Buch dann nicht erfüllen kann.

Kernthema dieses Buches ist für mich das Innenleben einer Frau, die auf der Suche nach Orientierung ist und dabei tief in sich hineinfühlt, im Außen immer wieder ein Licht wahrnimmt und diesem folgen will.

Aus dieser Beschreibung zeigt sich vielleicht schon: es ist von großem Vorteil, wenn man selbst eine Verbindung zu Spiritualität und Mystik hat, wenn man an diesem Buch Gefallen finden möchte. Vorangestellt ist dem Buch folgendes Bibelzitat aus dem Johannesevangelium: "Es leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht auslöschen können". Für mich bezieht sich dieses Licht stark auf Ivy und ihren Weg, und es kommt auch im Buch immer wieder vor als etwas, das ihr eine neue Richtung weist. Überhaupt findet sich so einiges an interessanter Symbolik in dem Buch, auch speziell bezogen auf die Ostermythologie.

Erzählt werden exemplarisch einige Tage aus dem Leben Ivys, jeweils um die Osterzeit, und in ganz unterschiedlichen Lebensabschnitten, von der jungen Frau bis ins hohe Alter.

Wer an das eigene Leben ausschließlich rational-planerisch herangeht, Kontinuität sehr schätzt, das für die einzig richtige Herangehensweise ans Leben hält und mit intuitiven Eingebungen und plötzlichen Richtungswechseln im Leben nichts anfangen kann, der wird sich mit der Hauptfigur Ivy möglicherweise schwer tun.

Denn Ivy ist keine, die sich im Leben auf eine Rolle beschränkt und sie wird, jeweils ihren momentanen Intuitionen und ihrem gefühlten inneren Kompass folgend, ganz unterschiedliche Erfahrungen in ihrem Leben machen wollen: das reicht von der konventionellen Rolle als Mutter und Partnerin, allerdings eines 25 Jahre älteren Mannes, über eine Verliebtheit, Schwärmerei und schließlich Affäre und Partnerschaft mit einer anderen Frau bis zu einem Ausflug in ein ganz anderes Leben als Nonne in einem Kloster.

Es gibt solche Menschen, die das Gefühl haben, dass das Leben sie in ganz verschiedene Richtungen zieht und dass es für sie dran ist, ganz unterschiedliche Erfahrungen zu machen, um sich in Summe vollständig zu fühlen und das Gefühl zu haben, den eigenen inneren Lebensplan zu erfüllen. Da sind wir wieder bei der spirituellen Komponente: Ivy, schon in eine unkonventionelle Künstlerfamilie geboren, aber bei sich selbst keine besonderen Talente in dieser Hinsicht entdeckend, fühlt sich nicht in ein standardisiertes Schablonenleben passend. Zwar gibt es die Zeit mit Töchtern und Mann, doch sie ist immer eine Persönlichkeit, die viel Raum für Rückzug und ihr Innenleben braucht.

So erleben wir auch den Roman: aus Ivys sehr spezieller Perspektive, die schon als Jugendliche fernab von den traditionellen Geschlechterrollen ihrer Zeit ist: "Vielleicht, so überlegte sie, lag das daran, dass sie keine Frau wie andere war. Schon als Kind hatte Ivy das Gefühl gehabt, ihre Seele sei nicht ganz weiblich." (S. 37)

Zeitlich umspannt der Roman ein ganzes Leben: von der Jugend Ivys zur Zeit des 2. Weltkrieges in Großbritannien und danach, über die Jahrzehnte danach, bis in die Gegenwart. Das dient allerdings nur als eher schwach ausgearbeiteter Rahmen für Ivys Persönlichkeit: zwar werden etwa der Krieg, Bombardierungen und Rationierungen erwähnt, aber insgesamt bleibt das Zeitgeschehen blass gestaltet und die Figuren und insbesondere Hauptfigur Ivy wirken kaum in der jeweiligen Zeitperiode verankert. So ist zum Beispiel in der Reaktion der Umwelt auf Ivys durchaus exzentrische Handlungsweisen wenig Unterschied zwischen den 1940ern und späteren Zeitperioden spürbar.

Am spannendsten wird das Buch, wenn man den Lesefokus tatsächlich auf die Persönlichkeitsstudie Ivys legt und weniger um das Geschehen drumherum: dann kann das Bild einer unkonventionellen Frau entstehen, die es dahin zieht, viel zu erleben und zu erfahren in ihrem Leben, und ganz unterschiedliche, scheinbar für die meisten Menschen ganz unvereinbare Dinge zu erleben, immer geführt von ihrem inneren Kompass und dem im Außen wahrgenommenen Licht. Ich finde es spannend, darüber nachzudenken, was für eine interessante Persönlichkeit das am Ende ihres Lebens sein muss, die so ganz unterschiedliche Lebenserfahrungen gemacht und in ihrem Leben vereint hat. Wer offen dafür ist, sich mit so einer durchaus nicht so häufig vorkommenden Persönlichkeit tiefer zu beschäftigen und sich auch für Lebensentwürfe und Einstellungen zu öffnen, die möglicherweise sehr stark von den eigenen abweichen, kann aus diesem Buch einiges an Inspiration mitnehmen.

Wer sich hingegen ein eher lineares, gut in der jeweiligen Zeitepoche verankertes Buch mit vielfältigen interessanten Interaktionen zwischen tiefgründigen Figuren statt der ausführlichen Innenschau einer Figur erwartet, ist mit anderen Büchern besser beraten.

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Tage des Lichts

Rezensionen von Marw76:

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Das Haus in Charlottenburg von Beate Sauer

Eine historische Geschichte mit Wendungen und voller Spannung

Die Geschichte handelt im deutsches Kaiserreich um 1890

Elise wächst durch einen Schicksalsschlag in ärmlichen Verhältnissen auch, sie träumt jedoch davon eine gefragte Schneiderin zu werden.

Der Architekten Johann kämpft derweil um einen genossenschaftlichen Bau um die Wohnungsnot von einigen zu mindern.

Die beiden lernen sich kennen und wollen mit ihrem Bekannten Louis den Wohnungsbau in Berlin voranzutreiben und eine Heimat für bedürftige Menschen schaffen.

Ausserdem begleitet der Leser die Baronin von Rienäcker, eine Wohltäterin Berlins die es zunächst gut mit Elise meint. Doch kann man den mächtigen Menschen in Berlin trauen?

In die Geschichte findet man schnell hinein, die Charaktere sind mir gleich sympathisch gewesen und ich habe ihrem Handlen gerne gefolgt.

Spannend war auch, dass man sich immer wieder in die Baronin von Rienäcker hineinversetzen kann, da das Buch auch aus ihrer Sicht geschrieben wurde.

Die ganze Geschichte ist sehr spannend und fesselnd geschrieben und man ist nah am Geschehen dran. Es gibt viele Wendungen und Überraschungen, mit denen ich so nicht gerechnet hätte.

Das Leben um 1890 wird sehr gut beschrieben und man kann sich als Leser richtig in die Zeit hineinversetzen, wo es reichen Menschen so gut ging und die ärmeren mit allen möglichen Problemen zu kämpfen hatten.

Auf jeden Fall eine tolle Geschichte über den ersten genossenschaftlichen Bau. Ich kann mir vorstellen das viele Leser begeistert von diesem Buch sein werden, so wie ich es war!

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Das Haus in Charlottenburg

Rezensionen von Marw76:

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Geisterreich Berlin von Jens Benjamin Plath

Mal ein ganz anderer Krimi

Bernd aus der E-Bike-Staffel fliegt durch ein seltsames Ereignis vom Fahrrad und wird krank geschrieben.

Durch den Unfall kann er mit einem Mal Geister sehen, unter anderem den von Ernst Gennat, Berliner Kriminallegende und seit 1939 tot.

Da Bernie sonst nichts zu tun hat, widmet er sich in der Zeit seiner Krankschreibung gleich zwei Kriminafällen, einer führt zurück ins Jahr 1920, der andere ist gerade in einem Berliner Nobelbordell passiert.

Bernie stellt sich der Frage was der Tod eines hochbetagten Bankiers in der Jetztzeit mit dem Tod eines Barons vor über hundert Jahren zu tun hat.

Der Schreibstil ist locker-leicht und man fliegt deshalb nur so durch die Seiten. Es gibt in der Geschichte auch einiges an Humor, deshalb würde ich den Fall als Übersinnlichen-Cosy-Crime einstufen.

Ich fande das Buch wirklich toll zu lesen, da die beiden Kriminalfälle schon speziell waren, wobei mir der Krimi in der Vergangenheit noch besser gefallen hat. Schade das dieser eher im Hintergrund behandelt wurde.

Leider fand ich das Ende des Buches und die Auflösung des Falles in der Gegenwart etwas wirr und konnte dies nicht ganz nachvollziehen. Die Auflösung des Falles der Vergangenheit war aber schlüssig.

Ich hätte allerdings gedacht das die Mordfälle noch mehr miteinander zu tun haben und man auch mehr in die Vergangenheit ermittelt hätte.

Die Charaktere sind sympathisch und originell, besonders gefällt mir, dass hier mal ein etwas naiver und chaotischer Mann von einer Powerfrau beschützt wird.

Wer übersinnliche Kriminalfälle mag, der kommt hier bestimmt auf seine Kosten.

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Geisterreich Berlin

Rezensionen von Annaja:

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Die weiße Dame von Yngra Wieland

Die Therapie

Die Autorin Yngra Wieland hat hier einen spannenden Kriminalroman im Umfeld der Psychotherapie verfasst.

Salome ist Psychotherapeutin und teilt sich eine Praxis mit Eva Sternberg. Als die Kollegin brutal ermordet vor der Gemeinschaftspraxis aufgefunden wird, stehen alle unter Schock. Der Kriminalkommissar Julian Christ verdächtigt unter anderem nicht nur deren berechnenden Lebensgefährten Alexander Marbach, sondern auch Salome.

Diese wiederum recherchiert auf eigene Faust, sucht nach Motiven in den Geschäftsunterlagen und Krankenakten der getöteten Freundin und stößt auf Ungereimtheiten und Überraschungen. Als kurz danach noch weitere Personen tragisch ums Leben kommen, rätselt man, ob es eine Verbindung zum ersten Mordfall gibt.

Die beiden Protagonisten Salome und Julian Christ erkunden die Umgebung und ermitteln im Kreis der toten Psychotherapeutin Dr. Sternberg.

Ein energiegeladener Krimi mit absoluten Unterhaltungsfaktor , der bis zum Ende kurzweilig bleibt. Meine Leseempfehlung!

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Die weiße Dame

Rezensionen von ekiam:

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Die kleine Schildkröte, die vom Fliegen träumte von Alina Winopal

Ein liebevolles Kinderbuch über Anderssein und Selbstfindung

Die kleine Schildkröte, die vom Fliegen träumte ist ein liebevoll gestaltetes und geschriebenes Kinderbuch, das kleinen Leserinnen und Lesern gleich mehrere wertvolle Lektionen vermittelt.

Die kleine Landschildkröte Jacques ist ganz anders als ihre Artgenossen: Er ist langsamer, tollpatschiger, kleiner und weniger gesellig.

Dennoch kann er mit den anderen Schildkröten mithalten, weil er sein Köpfchen, seine Kreativität und seinen Mut nutzt.

Eines Tages beobachtet er Möwen dabei, wie sie durch den Himmel fliegen, und beschließt, dass auch er fliegen möchte. Einfallsreich baut er sich einen Flugapparat, der jedoch nicht funktioniert. Der Flugversuch endet in einer Bruchlandung, bei der Jacques sich zudem verletzt.

Traurig darüber, dass er nun noch langsamer ist, begegnet er zwei Freunden, die im Wasser planschen und ihn einladen, mit ihnen tauchen zu gehen. Es kostet Jacques zunächst Überwindung, doch dann eröffnet sich ihm im Wasser eine völlig neue Welt: Nicht nur kann er viel Neues entdecken, nein, das Tauchen fühlt sich an wie Schweben, also wie Fliegen. Er war eben nie eine Land-, sondern schon immer eine Meeresschildkröte.

Alina Winopal erzählt in kurzen, altersgerechten Texten eine wundervoll einfache Geschichte, die dennoch wichtige Erfahrungen vermittelt: dass Anderssein in Ordnung ist, man nach Rückschlägen nicht aufgeben sollte, sowie von Mut und der Suche nach sich selbst.
Die Illustrationen sind zwar in Motivwahl und Farbgebung oft gleichbleibend, aber dennoch wunderschön. Besonders Jacques mit seiner roten Glücksmütze ist ausgesprochen goldig. Seine Gefühle lassen sich immer gut an der Mimik ablesen – ein wichtiger Aspekt für Kinder in dieser Altersklasse.

Zusätzlich zur Geschichte erläutert die Autorin, was sie zu dieser Erzählung inspiriert hat, und gibt Kindern sowie Eltern Tipps, wie der Lebensraum Meer geschützt und erhalten werden kann.

Ein Buch, das man immer wieder aus dem Regal ziehen kann, weil es Mut macht, berührt und Kinder darin bestärkt, ihren eigenen Weg zu finden.

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Die kleine Schildkröte, die vom Fliegen träumte

Rezensionen von Tina:

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Botanic Hearts von Melanie Sweeney

Ein Buch zum Ankommen

Ich habe Botanic Hearts als ein warmes, ruhiges Wohlfühlbuch erlebt, das perfekt für entspannte Lesestunden geeignet ist. Die Geschichte verbindet auf sehr sanfte Weise die Liebe zu Büchern und Pflanzen mit einer Slow-Burn-Romanze, die ohne großes Drama auskommt und gerade dadurch überzeugt.

Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre: Das Setting ist liebevoll beschrieben und strahlt eine fast schon beruhigende Gemütlichkeit aus.

Man merkt, wie viel Herz in den Details steckt – sei es in der Welt der Bücher oder in der botanischen Leidenschaft der Figuren. Die Protagonist:innen wirken authentisch, zurückhaltend und angenehm erwachsen. Ihre Beziehung entwickelt sich langsam, leise und glaubwürdig, was mir persönlich sehr gefallen hat.

Der Schreibstil ist flüssig, leicht und bildhaft, ohne überladen zu wirken. Die Geschichte lebt weniger von Spannung als vielmehr von Emotionen, kleinen Gesten und der besonderen Stimmung. Wer große Wendungen oder viel Drama erwartet, wird hier eher nicht fündig – wer aber eine sanfte, herzerwärmende Romance sucht, ist genau richtig.

Auch die Covergestaltung passt wunderbar zum Inhalt des Buches: Die weichen Farben, die Illustration und die Verbindung von Büchern und Blumen spiegeln die ruhige, romantische Atmosphäre der Geschichte perfekt wider. Für mich unterstreicht das Cover den Wohlfühlcharakter des Romans und macht sofort Lust, in diese liebevoll erzählte Welt einzutauchen.

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Botanic Hearts

Rezensionen von Leseratte1604:

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Giftiger Grund von Thomas Knüwer

Krass

Thomas Knüwer ist mit seinem Kriminalroman "Giftiger Grund" ein wirklich spannender Thriller gelungen, der einen von Anfang an packt und bis zum Ende nicht mehr loslässt. Drei Personen, drei Schicksale, die aufeinandertreffen - unterschiedlicher können die drei Protagonisten nicht sein.

Edda, ein 10-jähriges Mädchen, Joran, ein nach 7 Jahren frisch aus dem Gefängnis entlassener junger Mann, der seinen Platz in der Welt außerhalb des Gefängnisses sucht und versucht nicht in sein altes Leben zurückzufallen und Charu, eine junge Frau, die einen Glitzerkatzen-Lost-Places Account auf Insta und Tictoc führt und der auch privat so einiges widerfährt.
Man fiebert mit, möchte jedes der drei Einzelschicksale weiterverfolgen, möchte dass die drei ihr Glück finden (jeder für sich und doch mit Hilfe der anderen). Der Schreibstil ist sehr sehr fesselnd - mit einem Rutsch kann man das Buch durchlesen!

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Giftiger Grund

Rezensionen von manu63:

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Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe von Kaylie Smith

Ophelia und Blackwell

Phantasma Spiel um dein Leben Fürchte die Liebe ist der erste Band der Wicked Games Verfluchte Spiele Reihe der Autorin Kaylie Smith.

Ophelia und ihre Schwester Genevieve sehen sich nach dem Tod ihrer Mutter etlichen Problemen ausgesetzt. Da sie verschuldet sind geraten sie in den Strudel von Phantasma und den Spielen dieser Welt.

Ophelia begegnet Blackwell der sie unterstützt um durch die Spiele zu kommen.

Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, die Geschichte hat etliche spannende Momente wobei mir die explizierten Szenen im Laufe der Geschichte zu viel wurden, da wäre wenige mehr gewesen. Die einzelnen Spiele sind brutal und werden auch dementsprechend beschrieben, das wird nicht jedem Leser gefallen.

Den Handlungssträngen konnte ich gut folgen und die überraschenden Wendungen fand ich plausibel.Die Charaktere sind nicht glatt und gefällig, sie haben Ecken und Kanten und handeln nicht immer so wie man es erwarten würde. Gerade das fand ich ganz reizvoll.

Insgesamt fand ich das Buch interessant und es hat mich gut unterhalten.

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Phantasma – Spiel um dein Leben, fürchte die Liebe

Rezensionen von Petra:

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Im Auftrag der Fugger - Teufelsreigen von Peter Dempf

Konkurrenz, politisches Kalkül oder Rache

Ava und Hervart arbeiten für Jacob Fugger. Den bekannten Kaufmann aus Augsburg, er verkauft in der ganzen bekannten Welt und rührt auch politisch in vielen Töpfen. Fugger ist eine reale Person im fünfzehnten Jahrhundert. Während Ava und Hervart fiktionale Personen sind. Ihre Abenteuer beruhen auf geschichtlichen Tatsachen.

Die Ausschmückung dagegen ist dem Kopf des Autors entsprungen.Es

Tatsache ist: Fugger hat Schwierigkeiten, seine Lieferungen werden beschädigt oder verschwinden ganz, seine Angestellten werden bedroht oder verletzt. Es liegt an der Konkurrenz und an seinem politschen Handeln. Ava und Hervart sollen heraus finden wer genau dahinter steckt.

Die historischen Figuren wirken distanziiert, als ob der Autor sich streng an die bekannten Tatsachen gehalten hat. Beispiel Javob Fugger war nach den historischen Beschreibungen ein berechnender Mann, zwar auch Wohltäter aber immer mit dem Hintergedanken an sieinen Vorteil. Diese Beschreibung findet sich auch im Roman wieder, er zahlt gut, denn nur gut bezahlte Leute sind loyal und leisten gute Arbeit.

Im Gegensatz dazu sind die fiktiven Figuren. Sie wrken lebendig Sie machen den Roman spannend, man kann ihren Hang zum Abenteuer und den Wunsch nach einem besseren Leben nachvollziehen. Denn Fugger ist einer der Wenigen die das möglcih machen.

Die Mischung ist gelungen, der Autor hat die Historie in eine spannende Geschichte eingebaut. Gleichzeitig hat er die Tatsachen nicht verbogen oder für die Geschichte an andere Orte oder Zeiten verlegt. Das stört mich immer bei seinen Kollegen. Denn wenn man Spaß an Geschichte hat, möchte man das das Drumherum stimmt.

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Im Auftrag der Fugger - Teufelsreigen

Rezensionen von Ryria:

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Sommer auf Perigo Island von Perry Chafe

Das Meer gibt, das Meer nimmt

Pierce ist erst 9, als sein Vater nicht vom Fischen zurückkehrt, jegliche Suche bleibt erfolglos. Als drei Jahre später seine Freundin Anna ebenfalls spurlos verschwindet, versucht er zusammen mit drei Freunden die Wahrheit herauszufinden.
Dieser Roman ist nicht lang, aber beinhaltet doch so viel: Zunächst entführt er uns nach Neufundland ins Jahr 1991, genauer gesagt auf die fiktive Insel Perigo Island.

Wie lebten die Menschen damals auf einer solchen Insel? Wir lernen verschiedene Jobs rund um die Fischerei kennen, begegnen allerlei besonderen Tieren und der Meeresbiologie und schauen zu, wie Kinder dort aufwachsen.
Die gut recherchierten Einblicke sind hierbei keinesfalls trocken oder langweilig, sondern fügen sich schön in die Handlung ein und ergänzen die Atmosphäre, die generell toll gelungen ist.
Man kann das Salz in der Luft fast schmecken, die Fische riechen und das Meer rauschen hören - und mittendrin die Kinderbande.

Hierzu gehören Pierce, seine zwei Freunde Bennie und Thomas sowie Bennies Cousine Emily, die in den Sommerferien zu Besuch dort ist.
Pierce ist ebenfalls der Erzähler der Geschichte und es wirkt alles erstaunlich authentisch. Immer wieder hatte ich den Gedanken, dass die Kinder gut getroffen sind - man fühlte sich in die eigene Kindheit zurückversetzt, die Dialoge, Gefühle und Handlungen wirkten realistisch. In manchen Momenten denken sie viel zu viel nach, in anderen dafür so gar nicht.
Hinzu kommen zahlreiche Gefühle, die erst mal verarbeitet werden wollen: Die ersten romantischen Gefühle, Eifersucht, Trauer, (Verlust-)Ängste, Misstrauen, Vorurteile...
Zwischendurch hatte ich auch den Gedanken, dass sich der Roman auch als Jugendbuch gut machen könnte, aber natürlich kann ich ihn auch allen Erwachsenen absolut empfehlen. Eine schöne, eher unaufgeregte Geschichte, mit leisen Tönen, einer tollen Atmosphäre und authentischen Schilderungen.

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Sommer auf Perigo Island