Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Susanne Reit:
Der Regenbogenfisch glaubt nicht alles von Marcus Pfister
Tolles Buch
Mit einer sehr guten und positiven Botschaft, die die wunderbaren Zeichnungen effektvoll unterstreichen.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Susanne ReitRezensionen von Susanne Reit:
Österreichisches Deutsch von Stefan Dollinger; Anneliese Rieger-Roschitz
Sehr schön zu lesen
Ich kann dieses Buch nur jedem und jeder empfehlen, die an Sprache interessiert ist. Ein Buch mit österreichischer Perspektive, die mir sonst in den meisten Büchern zum Thema "Deutsch" fehlt, so gut sie sonst auch sein mögen.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Susanne ReitRezensionen von Michaela:
Heaven's Gate von Daniel Faßbender
Unterhaltsam und kurzweilig
Mit einem sehr angenehmen, bildhaften und stimmungsvollen Schreibstil erzählt Daniel Faßbender eine Episodes aus dem Leben, des abgehalfterten, als Privatdetektiv arbeitenden Caruso. Auf einer philippinischen Insel verbringt er seine Tage mit Surfen und Saufen, bis Angel ihn mit der Suche nach ihrem Sohn beauftragt.
Das Werk hat ein gutes Tempo und die verschiedenen Erzählstränge werden gut miteinander kombiniert und neue Aspekte aufgegriffen, wodurch es spannend bleibt. Das Werk hat ein gutes Tempo und die verschiedenen Erzählstränge werden gut miteinander kombiniert und neue Aspekte aufgegriffen, wodurch es spannend bleibt. Leider wird die Handlung manchmal klischeehaft und für mich vieles vorhersehbar, weshalb ich das Werk nicht als Pageturner bezeichnen würde. Dennoch ist Heaven's Gate durchwegs unterhaltsam und bereitet mir kurzweilige Lesestunden.
Rezensionen von Bibibabby:
Dino + Ricky (1) und die schinkenbrötchenfressenden Räuber von Peter Kruck
Unbedingt als Hörspiel!
Wir sind absolut begeistert! Das Hörbuch ist absolut gelungen und ist praktisch ein Hörspiel. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, dieser Geschichte zuzuhören.
Die Figuren sind alle sehr liebenswert, auch wenn Ricky ein bisschen nervig ist. Dino Fino ist einfach so freundlich und nett!
Die Handlung ist spannend und kindgerecht, auch wenn es gehen Räubern gekämpft wird.
Die Geschichte bietet viele Möglichkeiten an, um mit dem eigenen Kind ins Gespräch zu kommen.
Zum Beispiel: Ricky ist nicht besonders nett, und trotzdem bleibt Dino ihm gegenüber freundlich. Die Dino-Kinder sind manchmal gemeiner, als ich es für eine erste Klasse erwarten würde. Wobei es natürlich auch sein kann, dass mein eigenes Kind einfach in einer besonders netten Klasse ist. Dino wird gewissermaßen „durch Assoziation“ mit Ricky als Chaot abgestempelt. Ricky neigt außerdem dazu, seine Erlebnisse zu übertreiben oder sogar zu lügen, was ich für eine wichtige Erkenntnis für Kinder halte.
Ich bin persönlich kein großer Fan von Geschichten, in denen Kinder Dinge vor ihren Eltern verheimlichen, aber auch das bietet eine gute Gelegenheit, mit dem Kind darüber zu sprechen.
Die Geschichte endet etwas offen, da der Handlungsstrang nicht vollständig abgeschlossen ist. Ich freue mich schon darauf, Dino und Ricky in der nächsten Geschichte wiederzutreffen.
Rezensionen von qq:
Leserabe Sonderausgaben - Deine große Leseraben Box von Peter Kruck
gelungenes Package
gelungenes Package
Es handelt sich hier um eine hervorragend gewählte Kombination von Büchern, Spielen, Accessoires für Leseanfänger:innen / Schulanfänger:innen. In der Box sind zwei Bücher für Erstleser:innen, ein Rätselheft zum Buchstaben kennenlernen, ein ABC-Poster, ein Memory, ein Silben-Quartett, ein Leselineal, ein Stickerbogen, zwei Ausmal-Postkarten, ein Bitte-nicht-stören-Türschild sowie eine kleine Überraschungsfigur zum Zusammenstecken - und eine Elternbrochüre für die Eltern.
Lesen und Spielen wird hier hervorragend kombiniert, so wird auch die Motivation der Kinder spielerisch gefördert. Lernen mit Spaß hat immer mehr Erfolgspotential wie strenge Lernstrukturen.
In meinen Augen eine hervorragende Box, die inhaltlich absolut überzeugt. Ein tolles Geschenk zum Schulanfang. Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung.
Rezensionen von Danislesestube:
Knochenblumen welken nicht von Eleanor Bardilac
Tolle Idee, wenig Abwechslung
Heute habe ich ein weiteres Buch für euch, welches ich von der VIECC mitgenommen habe. Ich wollte schon seit Längerem ein Buch von Eleanor Bardilac lesen und habe nun endlich diesen Schritt gewagt. Von Außen betrachtet ist es wirklich hübsch. Nicht übertrieben, wirkt recht düster. (Passend zu Handlung) Aber wie sieht es innen aus? Hat es sich gelohnt, das Buch zu lesen? Schauen wir uns das wie immer im Detail an.
Aurelia, unsere Protagonistin, verfügt über eine magische Begabung, was an sich super ist, jedoch in ihrer Umgebung nicht gerne gesehen wird. In der Stadt Vhindona ist man viel mehr auf geschickte Erfinder und reiche Händler stolz. Durch Zufall ergibt es sich, dass sie von dem mächtigen Nekromanten Marius Cinna als Schülerin zugeteilt wird. So beginnt eine spannende Geschichte zweier spannender Charaktere. Einer davon trägt ein dunkles Geheimnis mit sich herum, welches erst am Ende gelüftet wird. Vorher dürften wir Aurelia bei ihrem Lernprozess und Alltag mit ihrem Lehrmeister begleiten. Glücklicherweise trifft sie auch auf andere Mitmenschen bzw. Wesen, die meistens recht freundlich und vor allem sehr hilfreich sind. Was fehlt noch? Richtig, eine spannende Handlung.
Spätestens hier könnten sich die Geister scheiden. Die meiste Zeit über ist die Geschichte recht gemächlich. Aurelia und Marius werden kaum aus ihrem gewohnten Alltag gerissen. Was einerseits gut ist, so lernen sich die beiden und wir sie besser kennen. Andererseits humpelt alles andere vor sich hin. Auch wenn recht früh angedeutet wird, welcher der Charaktere am Ende „böse“ ist, passiert bis zum Ende nicht wahnsinnig viel. Interessant fand ich vor allem die titelgebenden Knochenblumen, schon toll, was sich die Autorin da ausgedacht hat. Der Einbau von Diversität und den flexiblen Geschlechterrollen verlieh der Handlung etwas mehr Flexibilität. Schön, das in dieser unaufdringlichen Form zu lesen. Das hilft leider alles nichts, denn die Handlung ist, wie schon erwähnt, sehr gemächlich am Weg. Es kann also passieren, dass man sich beim Lesen etwas langweilt. Nicht viel, aber die Tendenz ist da. Ich musste recht viele Pausen einlegen, weil es mir sonst zu eintönig wurde.
Insgesamt ein spannendes Buch mit interessanten Charakteren und einem guten Ende. Jedoch mit Schwächen.
Rezensionen von clematis:
Sündflut 1784 von Marco Hasenkopf
Cöln im Ausnahmezustand
Nach der verheerenden Flutkatastrophe 1784 herrscht in Cöln der Ausnahmezustand, viele Häuser sind fortgerissen, Hab und Gut verloren, natürlich sind auch Menschenleben zu betrauern. Mitten in den Ruinen sucht die Witwe Anna-Maria Scheidt nach brauchbaren Überresten aus ihrer Apotheke und wird prompt des Mordes an einem Advocaten bezichtigt.
Während sie im Kerker darbt, versucht Henrik van Venray, Amtmann für policeyliche Wohlfahrterei, ihre Unschuld zu beweisen.
Mit ebenso akribischer Recherche zur Lebensweise der Menschen im 18. Jahrhundert wie beim Vorgänger Eisflut besticht Autor Marco Hasenkopf und lässt ein bildgewaltiges Schauspiel vor dem Auge des Lesers entstehen. Die Handlung erstreckt sich über die Monate März und April 1784, passenderweise als Lenzing und Launing bezeichnet. Auch sonst ist die Sprache so gewählt, dass man sich in die entsprechende Zeit zurückversetzt fühlt, die sorgfältig verwendeten Ausdrücke für Berufsbezeichnungen, Gewand oder Werkzeuge tun ihr Übriges für die spürbare Atmosphäre. Und schon ist man mittendrin in der aufregenden Geschichte, die in die Stuben der Reichen und Mächtigen führt, aber auch ins hiesige Hurenhaus und ein Netzwerk an Intrigen ans Licht befördert. Obgleich dieser Roman in sich abgeschlossen ist, ist es vorteilhaft, die Hauptfiguren schon aus Eisflut zu kennen, wodurch Zusammenhänge möglicherweise besser greifbar werden.
Mit vielen Einzelheiten zeichnet Hasenkopf eine überzeugende Ansicht von Cöln und dem benachbarten Mühlheim, charakterisiert seine Figuren aufs Genaueste. Der Ablauf der Geschehnisse ist logisch durchdacht und wird auf spannende Art und Weise zu Papier gebracht. Wenngleich die ersten Absätze noch gewöhnungsbedürftig scheinen in ihrer Ausdrucksweise, so taucht man recht schnell ein in die meisterlich eingefangene Stimmung der Zeit. Der Scheiterhaufen ist aufgeschichtet, Venray kämpft gegen Windmühlen und ein Urteil nach dem berüchtigten Hexenhammer – Spannung ist garantiert.
Akribische Recherche, historische Details samt Glossar und geschichtlicher Einordnung im Nachwort, gelungene fiktive Handlung – Sündflut liefert alles, was ein ausgezeichneter Historischer Roman bieten muss, somit auch diesmal eine Leseempfehlung!
Rezensionen von greenpanda:
Ruf der Leere von Daniel Alvarenga
Eine eindringliche, atmosphärische Reise ins Ungewisse
„Ruf der Leere“ von Daniel Alvarenga entfaltet eine Sogwirkung, die man anfangs kaum erwartet. Der Roman verbindet psychologische Spannung mit einer fast poetischen Erkundung innerer Abgründe. Besonders stark wirkt die Art, wie Alvarenga seine Figuren an den Rand des Fassbaren führt, ohne je ins Plakative abzurutschen.
Der Autor arbeitet mit einer dichten, manchmal beklemmenden Stimmung, die sich wie ein feiner Nebel über die Handlung legt. Die Sprache ist präzise, oft bildhaft, und erzeugt ein Gefühl von ständiger Unruhe. Man spürt, dass hier jemand schreibt, der genau weiß, wie man Spannung nicht nur aufbaut, sondern hält.
Die Protagonistinnen und Protagonisten wirken glaubwürdig, verletzlich und komplex. Ihre inneren Konflikte stehen im Zentrum, und gerade diese psychologische Tiefe macht das Buch so fesselnd. Themen wie Identität, Verlust und die Sehnsucht nach Bedeutung ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte.
Einziges kleines Minus: Manchmal verliert sich der Roman etwas in seiner eigenen Symbolik. Einzelne Passagen wirken dadurch leicht überladen oder verlangsamend. Das schmälert den Gesamteindruck aber nur minimal.
Fazit:
„Ruf der Leere“ ist ein kraftvoller, nachdenklicher Roman, der lange im Kopf bleibt. Wer psychologisch dichte Literatur mit einem Hauch Mystery schätzt, wird hier definitiv fündig.
Rezensionen von Normanfips:
Minnesota von Jo Nesbø
Nicht nur ein Krimi
Mit Spannung habe ich das neue Buch des Autors erwartet. Dieses Mal entführt er uns nach Minnesota. Der Krimiroman spielt auf zwei Zeitebenen. 2022 reist ein norwegischer Schriftsteller nach Minnesota, dort möchte er weitere Recherchen betreiben und sich in die Psyche des Täters einfühlen. Der Großteil der Handlung spielt allerdings in 2016.
In wechselnden Erzählperspektiven begleiten wir unter anderem den Täter, der nach Rache dürstet für seine ermordete Familie. Aber auch Bob Oz, den Ermittler. Er könnte fast mit der Figur Harry Hole verwandt sein. Er hat Probleme mit dem Alkohol, den Frauen und seinen Aggressionen. Aber er ist ein guter und verbissener Ermittler. Neben dem Fall lässt Jo Nesbø viel Sozialkritik einfließen. Er greift Themen wie Rassismus, Korruption, Religion und Waffenbesitz auf und lässt einem den Beruf des Taxidermisten näher kennenlernen. Jo Nesbø kann wirklich gut erzählen und er kann vor allem gebrochene und schwierige Charaktere gut zeichnen. Allerdings war mir der Anfang des Buches zu langatmig und zäh, danach baut sich der Spannungsbogen immer mehr auf. David Nathan hat wie gewohnt einen guten Job gemacht und ich mag seine Art zu sprechen sehr gerne.
Rezensionen von Gilasbuecherstube :
To Love a God von Anna Benning
Eine emotionale, düstere und unglaublich fesselnde Fortsetzung
Auch wenn mir der Einstieg zunächst etwas schwergefallen ist, hat mich "To Love a God" am Ende vollkommen überzeugt und emotional sehr berührt. Da es fast ein Jahr her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe, brauchte ich einen Moment, um wieder vollständig in die komplexe Welt einzutauchen.
Sobald die Geschichte jedoch Fahrt aufnimmt, entwickelt sie einen starken Sog, dem man sich kaum entziehen kann.
Aurora steht in diesem Band vor vielen Herausforderungen, die sie deutlich reifer und stärker wirken lassen. Besonders gefallen hat mir, wie sie mit Coldens Gedächtnisverlust umgeht. Sie drängt ihn nicht, sondern respektiert seine Grenzen – auch wenn ihr das selbst sehr wehtut. Diese Zurückhaltung gibt ihrem Charakter viel Tiefe.
Colden ist durch den Verlust seiner Erinnerungen kaum wiederzuerkennen. Seine frühere Härte und Distanz stehen im starken Gegensatz zu dem Gott aus Band eins. Trotzdem verliebt er sich erneut in Aurora – langsam, vorsichtig und ganz ohne gemeinsame Erinnerungen. Diese zweite Annäherung hat für mich eine ganz besondere emotionale Intensität.
Auch das Worldbuilding entwickelt sich sehr gut weiter. Neue Schauplätze, politische Machtspiele, Intrigen und moralische Grauzonen sorgen für durchgehende Spannung. Besonders das Decidium und die damit verbundenen Wendungen bringen viel Dynamik in die Handlung.
Mit Cassius tritt zudem eine neue Figur auf, die mich sehr fasziniert hat. Er ist geheimnisvoll, strategisch und schwer einzuschätzen.
Der Schreibstil von Anna Benning ist wie gewohnt ein großes Highlight: flüssig, atmosphärisch und emotional. Spätestens in der zweiten Hälfte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Für mich ist To Love a God alles andere als ein schwacher Mittelband. Die starke Figurenentwicklung, die neuen Konflikte und die emotionale Tiefe machen diesen Teil besonders gelungen. Das Ende hat mich sprachlos zurückgelassen – und der Cliffhanger tut richtig weh.
Fazit:
Eine mitreißende, gefühlvolle und düstere Fortsetzung mit starken Charakteren, intensiver Romantik und einem Worldbuilding, das immer mehr Tiefe bekommt. Für Fans von Enemies-to-Lovers, Forbidden Love und epischer Romantasy ein absolutes Highlight.
✨ Ganz klare 5 von 5 Sternen! ✨











