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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Liselottchen:

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Auch im Dunkeln leuchtet die Liebe von Heléne Holmström

Abenteuerliche Entdeckerreise

Bente ist ein Star als Sommelière und hat ihre eigene Fernsehsendung. Durch einen dummen Fehler fällt sie in Ungnade und wird suspendiert. Doch der Fund einer alten Weinflasche inspiriert sie zur Idee, Nachforschungen anstellen zu können. Ihre Freundin Elnaz, die als Produktionsleiterin beim Sender TV24 arbeitet, ist von der Idee angetan, doch sie holt Professor Didrik an Bord, der beim Fernsehen als Historiker bekannt ist.

Für Didrik, der immer noch nicht fassen kann, dass seine Frau ihn verlassen hat, ist es eine willkommene Abwechslung. Gemeinsam versuchen sie dem Geheimnis der alten Weinflasche auf den Grund zu gehen. Während des Aufenthalts in Frankreich kommen sich Didrik und Bente näher ...

Der Einstieg in die Story fiel mir nicht ganz leicht, auch den Grund, weshalb Bente in Ungnade fiel, konnte ich nicht nachvollziehen. Aber dann gewinnt die Geschichte rasch an Fahrt und ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Es ist aus drei Perspektiven geschrieben, Didrik, Bente und ein historischer Teil, der während der deutschen Besatzungszeit nach dem Zweiten Weltkrieg in Frankreich spielt. Diesen Part fand ich besonders spannend und informativ, man spürt förmlich den Druck, der auf der Bevölkerung während der Besatzungszeit lang. Die Liebesgeschichte zwischen Bente und Didrik fügt sich wunderbar in die interessanten und fesselnden Nachforschungen der beiden ein. Man bekommt mit, wie eine Reality-Sendung entsteht, nachstellen, filmen, interviewen – mühselig und zeitaufwendig. Auch die Nebenfiguren wie Elnaz oder Bentes Familie runden die Story hervorragend ab. Am Schluss hätte ich sehr gern noch ein Gespräch mit Didriks Eltern gehabt.
Der Schreibstil ist bildhaft flüssig, ich kann das Buch daher allen, die gerne Geschichten lesen, in denen Abenteuer und Liebe verknüpft sind, wärmstens empfehlen.

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Auch im Dunkeln leuchtet die Liebe

Rezensionen von ReiShimura:

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Oishii! von Stefan Braun

Itadakimasu

Schon lange habe ich mir bei einer Rezension so schwergetan wie bei diesem Buch. Dies liegt aber nicht daran, dass das Buch so unglaublich schlecht ist, sondern, dass ich mir unsicher bin, wie ich das Buch einordnen soll. Wobei ich mit diesem Problem scheinbar nicht die einzige bin, denn ich bereits auf die folgenden Genreeinordnungen im Zusammenhang mit diesem Buch gestoßen: "Geschenkbücher", "Kochbuch", und "Reisen".

Aber meine Zerrissenheit bezüglich der Bewertung des Buches kommt nicht nur durch die Vielfalt der Genre in die man das Buch einordnen kann, sondern auch daher, dass ich eine spezifische Erwartung hatte, als das Buch bei mir einziehen durfte.
Als großer Liebhaber der japanischen Esskultur wollte ich tiefer in die Welt der Izakayas eintauchen und die Möglichkeit haben, diese vielfältigen Gerichte zuhause nachzukochen. Leider wurden meine Erwartungen von Autor Stefan Braun nur bedingt erfüllt. Der Rezeptanteil dieses Buches ist nämlich eher gering einzuschätzen, vor allem wenn man sich ein Kochbuch erwartet. Zusätzlich sind sehr viele Rezepte enthalten, die mir bereits bekannt und in anderen Büchern enthalten sind. Letzteres kann ich dem Autor aber nicht vorwerfen, immerhin kann er nichts für mich gut gefülltes Kochbuchregal.
Die Rezepte sind übersichtlich und klar strukturiert dargestellt und mir persönlich gefällt auch sehr gut, dass der Autor die Namen der Gerichte in Japanisch aufführt. Nährstoffangaben sucht man in diesem Buch allerdings vergeblich. Andere Rezensionen des Buches bekritteln, dass viele der benötigten Zutaten nur schwer in Deutschland oder Österreich zu bekommen sind. Diese Kritik kann ich nur bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Natürlich werden in japanischen Rezepten typisch japanische Zutaten verwendet, die man eventuell außerhalb Japans nur schwer bekommt. Möglicherweise könnte man die eine oder andere Zutat durch ein europäisches Ersatzprodukt ersetzen, dadurch würde aber sowohl der Geschmack als auch die Authentizität leiden.
Der Hauptbestandteil des Buches sind Fotografien. Auch dies ist eigentlich wenig verwunderlich, wenn man sich die Biografie des Autors anschaut, was ich vor der Anschaffung des Buches nicht getan habe. Stefan Braun ist nämlich ein renommierter Fotograf, der sich auf kulinarische Fotographie spezialisiert hat. Seine Bilder sprechen eine eindeutige Sprache und geben meiner Meinung nach einen guten Eindruck in die vielfältige Welt der japanischen Kultur und insbesondere in die Izakayas. Ergänzt werden die Bilder mit kleinen Texten, in denen der Autor u.a. verschiedene Zutaten erklärt oder genauere Infos gibt.
Alles in allem ist dieses Buch wirklich eine bunte und authentische Mischung. Allerdings bin ich mir bezüglich der Zielgruppe des Buches nicht sicher. Kochbuchliebhaber werden aufgrund des geringen Rezeptanteils enttäuscht werden. Für Freunde von Bildbänden sind wiederum die Rezepte störend und eingefleischte Japanfans werden wohl eher wenig Neues lernen. Müsste ich diesem Buch einen Stempel aufdrücken würde ich es klassisch neudeutsch als "Coffee table book mit Rezeptfeature" nennen.
Trotz meiner sehr zwiegespaltenen Meinung möchte ich dieses Buch aber dennoch weiterempfehlen. Man sollte sich vor dem Kauf allerdings genau überlegen, was man sucht und ob dieses Buch wirklich das richtige für einen ist.

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Oishii!

Rezensionen von ReiShimura:

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Frau Schnecke sucht ein neues Haus von Andrea Schütze

Humorvolle Reise durch bunte Wohnideen

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da mir die Idee des Buches sehr gut gefallen hat und auch das Cover fand ich im Großen und Ganzen ganz ansprechend. Allerdings war ich mir zu Beginn unsicher, wie gut das Thema beim kleinen Leser ankommen wird.
Ich durfte aber relativ schnell feststellen, dass meine Vorbehalte der Geschichte gegenüber unbegründet waren.

Denn der kleine Leser war von Anfang an mit Feuereifer bei der Sache und hat begeistert zugehört. Außerdem wurde das Buch seitdem es in unser Regal einziehen durfte, immer wieder bewusst von ihm ausgewählt. Dies ist meiner Meinung nach, ein eindeutiges Zeichen, dass das Buch gut ankommt, denn über mangelnde Auswahl können wir uns nicht beschweren.
Nachdem Frau Schnecke die lange Reise ins Schneckenhaus-Fachgeschäft geschafft hat, lässt sie sich von der Verkäuferin ein Modell nach dem nächsten zeigen. Durch das quasi immer gleich ablaufende Schema ist es auch für jüngere Kinder einfach dem Verlauf der Handlung zu folgen. Die Auswahl der Häuser bzw. Gebäude fand ich sehr gut gewählt und auch für Kinder ist es ansprechend, nachvollziehbar und durchaus amüsant. Etwas irritierend fand ich zuerst, dass Frau Schnecke mit ihrem Mann in einem Postkarten Haus wohnt, wo sie doch beide ihr Haus immer auf dem Rücken mit sich herumtragen.
Durch die Szenen im Fachgeschäft wurde mir dann bewusst, dass das Schneckenhaus auf dem Rücken von Frau Schnecke mehr als Kleidungsstück zu betrachten ist. Daher erinnern mich die Szenen im Geschäft auch an eine Frau, die mehr oder weniger verzweifelt versucht, dass perfekte Outfit zu finden.
Die Illustrationen sind sehr ansprechend und besonders gut gefällt mir die Farbauswahl und -zusammenstellung. Obwohl das Buch sehr bunt ist, wurde auf allzu grelle und schreiende Farben verzichtet. Dadurch wirken die Bilder meiner Meinung nach besonders stimmungsvoll. Es gibt viele kleine Details zu entdecken und es macht einfach Spaß sich die Illustrationen anzuschauen. Die Illustrationen sind keinesfalls überladen und dennoch habe ich das Gefühl, dass ich bei jedem Lesen etwas Neues entdecken kann. Das Einzige, dass mir nicht so gut gefällt, ist die Darstellung der Verkäuferin. Denn hierbei sind der kleine Leser und ich uns nicht sicher, welches Tier, das darstellen soll.
Durch dieses Buch können Kinder auf spielerische und unterhaltsame Weise die verschiedensten Wohnmöglichkeiten und Gebäudetypen kennenlernen. Auf der anderen Seite vermittelt das Buch aber auch, dass es ganz normal ist, dass wir uns ab und zu nach etwas Neuem und Schönen sehnen. Manchmal kommt in uns einfach der Wunsch auf, dass wir das Alte unbedingt durch etwas Neues ersetzen müssen, denn neu ist immer besser. In diesem Buch lernen die Kinder aber auch, dass man die alten Dinge oft noch weiternutzen kann und vor allem meistens perfekt zu uns passen.
Natürlich ist mir bewusst, dass gerade jüngere Kinder diese Botschaft nicht auf Anhieb verstehen werden können. Aber ich denke, dass es keinesfalls schaden kann, diese Dinge bereits in jungen Jahren in das Bewusstsein von Kindern zu verankern.
Alles in allem ist dies ein wirklich liebevoll gestaltetes und hochwertiges Kinderbuch, dass ich gerne weiterempfehle.

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Frau Schnecke sucht ein neues Haus

Rezensionen von ReiShimura:

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Elli Energiekuh und ihr Zauberfutter von Karate Jana

Von Bauchgefühl bis Zauberteller – Elli macht’s bunt

Ich habe normalerweise sehr genaue Vorstellungen, was ein Kinderbuch für mich erfüllen muss, und daher sind Rezensionen für Kinderbücher für mich eigentlich relativ leicht. Vor allem weil der kleine Leser und ich uns gewöhnlicherweise auch einig sind, ob uns ein Buch gefällt oder nicht. Bis dato gab es nur wenige Ausnahmen, bei denen ich nicht überzeugt war und der kleine Leser dieses Buch immer wieder eingefordert hat.

Die Grundidee des Buches und auch seine Aussage finde ich sehr gut und auch sehr wichtig. Die Illustrationen gefallen mir im Großen und Ganzen sehr gut, nur mit den Bauchbewohnern habe ich so meine Schwierigkeiten. Dies liegt vor allem daran, dass sie nur kurz erwähnt werden und es keine detaillierten Erklärungen gibt. An dieser Stelle hätte ich mir ein, zwei Seiten mehr im Buch gewünscht, an denen noch stärker auf Ellis Bauchbewohner eingegangen wird. Die Idee, dass das Bauchgefühl, die Intuition, als kleine Helfer dargestellt werden, finde ich großartig, doch leider gibt das Buch kaum nähere Auskünfte über diese kleinen nützlichen Freunde.
Mir ist bewusst, dass die Autorin das Buch extra eher kurzgehalten hat, damit die Kinder wirklich mit Feuereifer bei der Sache sind und die Aufmerksamkeit während des Lesens nicht abhandenkommt. Das Buch lebt vor allem von den kleinen Aufgaben und Fragen, die im Zuge des Buches gestellt werden. Dies ist keine Geschichte, die man einfach stur runter liest, sondern hierbei muss man wirklich mit den Kindern arbeiten. Die Autorin liefert hierfür auch einiges an Input, doch nicht im Buch selbst, sondern auf ihrer Homepage. Wenn man sich die Zeit nimmt und die Homepage von Karate Jana (karatejana.de) studiert merkt man sofort, dass sie weiß, wovon sie schreibt und das Achtsamkeit beim Essen und gesunde Ernährung wirklich wichtige Themen für sie sind. Das merkt man natürlich auch dem Buch an. Allerdings gibt es hier wirklich Luft nach oben. Vor allem, wenn man den doch sehr stattlichen Preis des Buches bedenkt. Mir ist bewusst, dass sich die Autorin aus diversen Gründen dafür entschieden hat, das Buch als Selfpublisher auf den Markt zu bringen, was sich dementsprechend auch auf den Preis des Buches auswirkt. Das Buch befindet sich definitiv im gehobeneren Kinderbuch-Preissegment und ich bin mir nicht sicher, ob es das Geld wirklich wert ist.
Das Buch ist auf jeden Fall hochwertig verarbeitet, die Illustrationen sind ansprechend und auch der Text ist kindgerecht. Der kleine Leser mag Elli sehr gerne und wir haben einiges aus dem Buch mitnehmen können. Dennoch bleibt das Gefühl zurück, dass da mehr drinnen gewesen wäre.
Meiner Meinung nach bietet das Buch einen guten Einstieg in Themen wie Achtsamkeit für den eigenen Körper und gesunde Ernährung, aber auch nur, wenn sich die Eltern bereits mit diesen Themen auseinandergesetzt haben und das Gelesene weiter ausführen können. Hier sind die Mitarbeit, Kreativität und das Engagement der vorlesenden Person gefragt.
Dem kleinen Leser gefällt Elli auf jeden Fall sehr gut, wenn er auch, wie bereits erwähnt so seine Schwierigkeiten mit den mangelnden Erklärungen hat. Dennoch haben wir jetzt den Zauberteller zu Hause eingeführt. Immer wenn der kleine Leser nicht weiß, was er essen möchte, dann wird ein Zauberteller gerichtet: Möglichst bunt, salzig, süß, cremig, knackig, weich und hart. Da ist dann von allem etwas dabei und er versucht dann herauszufinden, was denn heute sein „Zauberfutter“ ist. Die Botschaft von Elli ist bei uns, trotz einiger Mängel und Schwächen, auf jeden Fall angekommen.

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Elli Energiekuh und ihr Zauberfutter

Rezensionen von Tintenteufel:

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Geliebt von Magdalena Fournillier

Berührend und warmherzig

Der kleine Hase ist auf der Suche nach Liebe: Ein ganzes Jahr ist er unterwegs und begegnet verschiedenen Tieren. Jedes gibt ihm eine Lebensweisheit mit auf den Weg und hilft ihm, die Wunder der Natur ebenso zu entdecken wie die Liebe und die Geborgenheit im Miteinander.

Was wie ein Kinderbuch anmutet, entpuppt sich als berührendes und warmherziges Buch über ein menschliches Grundbedürfnis.

Die zarten Zeichnungen passen zum sensiblen Text, beide halten sich zurück und lassen dem Leser genug Platz zum Fühlen und Denken! Wie beim Kleinen Prinzen begeben wir uns mit dem Protagonisten auf eine Reise zu den Grundfragen unseres Lebens und können in den Begegnungen mit anderen ganz viel lernen!

Das edle Cover-Design mit goldener Schrift bereitet uns schon darauf vor, welchen Schatz wir in den Händen halten. Wir müssen uns nur die Zeit und die Offenheit nehmen, ihn in uns wirken zu lassen!

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Geliebt

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Wintern von Kari Leibowitz

Den Winter lieben lernen

Kari Leibowitz ist im ganzjährig milden Klima von New Jersey aufgewachsen und konnte sich mit der dunklen und kalten Jahreszeit nie anfreunden. Dennoch nimmt sie einen Forschungsauftrag in der arktischen Stadt Tromsö an, erlebt dort die Polarnacht und begibt sich auf die Suche nach den Geheimnissen der Einheimischen, diese unwirtliche Zeit lieben zu lernen.

Da mich auch regelmäßig der Winterblues packt, wenn Wärme und Licht des Sommers verschwinden, hat die Autorin mich mit ihrem Ansinnen, die Freuden der kalten Jahreszeit zu entdecken, gleich begeistert. Sie nimmt uns mit zu ihrem ganz persönlichen Abenteuer jenseits des Polarkreises und lässt uns teilhaben an ihren Begegnungen und Entdeckungen. Dadurch liest sich das Buch wie der Reisebericht einer guten Freundin. Wir lernen die Bräuche der Skandinavier kennen: vom Outdoor-Mittagsschlaf der Babys selbst in eisiger Kälte bis zum finnischen Saunavergnügen. Die Autorin erweitert ihren Blickwinkel und begibt sich z.B. auch in Großbritannien, Kanada und Japan auf die Suche nach Möglichkeiten, den Winter schätzen zu lernen.

Während manche Vorschläge wie etwa die beheizten Bürgersteige interessant, aber für uns nicht realisierbar sind, gibt uns die Autorin auch ganz konkrete Anregungen, unsere Einstellung zum Winter zu ändern, unsere Wahrnehmung für die positiven Seiten der ruhigen Zeit zu schulen und schöne Rituale einzuführen. Dabei begegnen uns auch vermeintlich neue Ideen aus der Longevity-Forschung wie der gesundheitsförderliche Kältereiz, der sich nicht nur beim Eisbaden, sondern auch beim Gang in die winterliche Natur finden lässt.

Nach meinem Geschmack ist manches zu ausführlich erzählt, aber vielleicht ist dies auch schon die erste Übung zur Entschleunigung und Aufmerksamkeitsschulung. Das Buch wird mich sicher durch den bevorstehenden Winter begleiten und mir immer wieder schöne Anregungen geben!

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Wintern

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Hot Stuff von Anastasia Zampounidis

Etwas zu viel versprochen

Anastasia Zampounidis gibt in ihrem Buch zunächst einen Überblick über die körperlichen Vorgänge in den Wechseljahren und stellt dann leckere und vollwertige Rezepte vor, um einen guten Einfluss auf diese Geschehnisse zu nehmen. Dieser Ansatz, über bewusste Ernährung Einfluss auf das Wohlbefinden in den Wechseljahren zu nehmen, gefällt mir sehr gut: Eure Nahrung sei Eure Medizin forderte völlig zu Recht schon Hippokrates von Kos.

Doch leider verspricht die Autorin in diesem Buch teilweise zu viel oder bleibt zu undifferenziert!

Die erste Hälfte des Buches mit einem groben Überblick über mögliche Aspekte und Probleme der Wechseljahre ist nicht besonders tiefschürfend, aber für eine erste Auseinandersetzung mit dem Thema okay. Doch gerade die Beschäftigung mit den Nährstoffen fällt eher dürftig und allgemein aus, müsste für einen zielführenden Einsatz der Rezepte mehr in die Tiefe gehen und auf einzelne Problemstellungen eingehen!

Im zweiten Teil des Buches finden sich dann leckere vollwertige Rezepte. Doch ihr wirkungsvoller Einsatz für die Gesundheit bleibt fraglich: Die enthaltenen Mikronährstoff-Mengen sind eher gering und können bestenfalls unterstützend wirken. Außerdem werden die Rezepte nach kulinarischen Aspekten sortiert, nicht nach gesundheitlichen Fragestellungen differenziert oder gar ein wenig näher in ihrer Wirkung erläutert.
So steht zum Beispiel, Rote Beete sei zum Senken des Östrogens geeignet, ist also offenbar in Phasen der Östrogendominanz sinnvoll, sollte aber eventuell in Phasen des Östrogenmangels gemieden werden?

Im Bestreben, alles positiv und entspannt wirken zu lassen, verspricht Anastasia Zampunidis dann auch manches, was sie nicht hält. So etwa schreibt sie im theoretischen Teil, in der Postmenopause werde weniger Kollagen produziert, aber man müsse ja kein teures Kollagenpulver kaufen, wenn frau die richtigen Rezepte kenne… Doch leider präsentiert sie in ihrer Rezeptsammlung ausschließlich vegetarische Rezepte, und Kollagen findet sich bekanntlich nur in tierischen Produkten. Ein Rezept für das Kochen der alt bewährten Knochenbrühe hätte diese Lücke geschlossen.

Leider kann Anastasia Zampounidis daher ihr Versprechen, mit über 50 Rezepten den Hormonhaushalt ganz natürlich zu regulieren, nicht wirklich halten. Es bleibt ein gut gestaltetes und motivierendes Kochbuch mit einer Sammlung vollwertiger und wohlschmeckender Rezepte, das zum bewussteren und gesünderen Kochen in einer körperlich anspruchsvollen Phase einlädt: nicht mehr, aber auch nicht weniger!

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Hot Stuff

Rezensionen von Tintenteufel:

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Aus! Die Wissenschaft vom Ende von Science Busters

Wissenschaftliches Kabarett

Die Science Busters verbinden Wissenschaft und Unterhaltung. In ihrem neuen Buch gehen sie Endlichkeit und Unendlichkeit auf den Grund. Dem Buch gelingt es, auf humorvolle und gleichzeitig wissenschaftlich fundierte Art und Weise, verschiedene Aspekte dieses umfangreichen Themas zu beleuchten.

Von Physik, Biologie und Astronomie bis zu Geschichtswissenschaft und Theologie finden alle Disziplinen Berücksichtigung. Das Buch liest sich amüsant, und insbesondere die literarischen Anspielungen (etwa auf Goethes Faust) haben mir Spaß gemacht.

Doch hat mich das Konzept nicht rundum begeistert: Der amüsante Plauderton verliert sich manchmal in Nebensächlichkeiten. Und durch die humoristische Ausdrucksweise wird einiges schwerer verständlich, weil erst auf den zweiten Blick klar wird, was gemeint ist. Manche Gags konnten bei mir auch nicht zünden und wirkten einfach gezwungen.

Neben dem Lesefluss leidet auch die Erkennbarkeit der Argumentationsstruktur. Mir war das Ziel der Ausführungen manchmal nicht mehr ganz klar. Und so wie mir anfangs das Inhaltsverzeichnis Fragezeichen auf die Stirn zauberte, blieben am Schluss nur wenig Erkenntnisse im Gedächtnis haften. Etwas mehr Didaktik und etwas weniger Komik hätte ich persönlich hilfreich gefunden.

Ich denke, das Konzept geht bei einem amüsanten Bühnenabend auf, aber in Buchform konnte es mich nicht so ganz überzeugen.

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Aus! Die Wissenschaft vom Ende

Rezensionen von Lydia_Te:

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We are Austria von Nina Pavicsits

Österreicherinnen

"We are Austria - 77 außergewöhnliche Frauen aus Österreich" von Nina Pavicsits ist wohl DAS must-read für jede Österreicherin und jeden Österreicher.
Schon alleine das Cover besticht mit seiner außergewöhnlichen Darstellung. Ganz in Pink, Titel dominant in schwarz und überall verstreut die Protagonistinnen des Buches.

(Man beachte auch den wunderschönen Farbschnitt der ebenfalls in pink gehalten ist und von verschiedenen weiblichen Vornamen geziert wird)
Jede Seite wird einer anderen wichtigen österreichischen Frau geprägt. Auf der einen Seite die Eckdaten und auf der anderen Seite eine wunderbare Illustration der jeweiligen Frau. Dieses Buch ist eindeutig etwas für Hirn und Augen.
Am Ende wird auch noch eine Seite der Frauenrechte gewidmet, was ich sehr klug und wichtig halte. Ebenfalls ist am Ende noch Platz für eine Frau die nicht fehlen darf. Diese Seite kann man selbst gestalten.
Alles in Allem bin ich begeistert und tendiere dazu, diese Buch mehrfach an Weihnachten zu verschenken.

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We are Austria

Rezensionen von Anilam:

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Frieden nicht in Sicht von Bernhard M. Schulz

Menschlichkeit im Schatten des Krieges

Das Buch von Bernhard Schulz hat mich wirklich bewegt. Schon gleich am Anfang bin ich über ein Zitat gestolpert, das mich bis heute beschäftigt:

„Den Krieg zu beginnen ist nicht schwer, ihn aber zu verhindern, das erst wäre eine Leistung gewesen, deretwegen man einen Menschen hochheben dürfte.



Dieser Satz trifft mitten ins Heute – und beschreibt genau die Nachdenklichkeit, die sich durch das ganze Buch zieht.

Schulz schreibt ruhig, ehrlich und sehr menschlich. Man merkt, dass er die Zeit selbst erlebt hat und versucht, sie zu verstehen, ohne sie zu beschönigen. Besonders interessant fand ich die kurzen Erzählungen und Feldpostbriefe – sie geben ganz persönliche Einblicke und zeigen, wie viel Hoffnung, Zweifel und Mitgefühl in den kleinen Momenten des Krieges stecken. Mir gefällt, dass Schulz nie „groß“ erzählen will, sondern sich auf die Menschen konzentriert.

Insgesamt ist Friede nicht in Sicht ein Buch, das man nicht einfach wieder zuklappt – es bleibt im Kopf, weil es uns daran erinnert, wie wichtig Frieden und Mitgefühl sind. Außerdem finde ich es sehr angenehm, dass man die Geschichten auch einzeln voneinander betrachten kann und so seine eigene Struktur im Buch finden kann.

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Frieden nicht in Sicht