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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lydia_Te:

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We are Austria von Nina Pavicsits

Österreicherinnen

"We are Austria - 77 außergewöhnliche Frauen aus Österreich" von Nina Pavicsits ist wohl DAS must-read für jede Österreicherin und jeden Österreicher.
Schon alleine das Cover besticht mit seiner außergewöhnlichen Darstellung. Ganz in Pink, Titel dominant in schwarz und überall verstreut die Protagonistinnen des Buches.

(Man beachte auch den wunderschönen Farbschnitt der ebenfalls in pink gehalten ist und von verschiedenen weiblichen Vornamen geziert wird)
Jede Seite wird einer anderen wichtigen österreichischen Frau geprägt. Auf der einen Seite die Eckdaten und auf der anderen Seite eine wunderbare Illustration der jeweiligen Frau. Dieses Buch ist eindeutig etwas für Hirn und Augen.
Am Ende wird auch noch eine Seite der Frauenrechte gewidmet, was ich sehr klug und wichtig halte. Ebenfalls ist am Ende noch Platz für eine Frau die nicht fehlen darf. Diese Seite kann man selbst gestalten.
Alles in Allem bin ich begeistert und tendiere dazu, diese Buch mehrfach an Weihnachten zu verschenken.

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We are Austria

Rezensionen von Anilam:

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Frieden nicht in Sicht von Bernhard M. Schulz

Menschlichkeit im Schatten des Krieges

Das Buch von Bernhard Schulz hat mich wirklich bewegt. Schon gleich am Anfang bin ich über ein Zitat gestolpert, das mich bis heute beschäftigt:

„Den Krieg zu beginnen ist nicht schwer, ihn aber zu verhindern, das erst wäre eine Leistung gewesen, deretwegen man einen Menschen hochheben dürfte.



Dieser Satz trifft mitten ins Heute – und beschreibt genau die Nachdenklichkeit, die sich durch das ganze Buch zieht.

Schulz schreibt ruhig, ehrlich und sehr menschlich. Man merkt, dass er die Zeit selbst erlebt hat und versucht, sie zu verstehen, ohne sie zu beschönigen. Besonders interessant fand ich die kurzen Erzählungen und Feldpostbriefe – sie geben ganz persönliche Einblicke und zeigen, wie viel Hoffnung, Zweifel und Mitgefühl in den kleinen Momenten des Krieges stecken. Mir gefällt, dass Schulz nie „groß“ erzählen will, sondern sich auf die Menschen konzentriert.

Insgesamt ist Friede nicht in Sicht ein Buch, das man nicht einfach wieder zuklappt – es bleibt im Kopf, weil es uns daran erinnert, wie wichtig Frieden und Mitgefühl sind. Außerdem finde ich es sehr angenehm, dass man die Geschichten auch einzeln voneinander betrachten kann und so seine eigene Struktur im Buch finden kann.

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Frieden nicht in Sicht

Rezensionen von PMelittaM:

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Der Doktor und der liebe Mord von René Anour

„Nur weil jemand freundlich grüßt, kannst du ihn trotzdem umbringen“ (S. 247)

Der junge Tierarzt Severin Herr liebt Tiere und seinen Beruf, seinen Chef, den bekannten und beliebten Siegfried Thalheim allerdings weniger. Als sich eine unangenehme Situation zwischen den beiden ergibt, ist Thalheim am Ende tot, Severin hat ihn ungewollt getötet.

Die Vertuschung der Tat wird aber nur eines der Probleme sein, die nun auf ihn zukommen.

Severin muss man direkt mögen, so dass man auch sofort mit ihm mitfühlen kann. Siegfried Thalheim gehörte nicht nur eine Tierarztpraxis, sondern auch ein Gnadenhof, es liest sich schön, wie Severin mit den Tieren umgeht. Einige der Tiere lernt man auch näher kennen – und auch schnell lieben. Auch die Namensgebung der Tiere hat was, wenn zum Beispiel ein riesiges Shire Horse Tyrion heißt. Severins Beruf spielt übrigens durchaus eine größere Rolle, so dürfen wir auch bei Behandlungen dabei sein und etwas über Tiermedizin erfahren.

Neben Severin gibt es einige weitere Charaktere, die eine größere Rolle spielen, zum Beispiel Thalheims Reinigungsfrau, Jedna, die einen etwas speziellen Charakter hat, oder Tristan, den man zuerst nicht so recht einordnen kann, im Laufe des Romans aber immer besser kennenlernt.

Der Roman ist sehr bildhaft erzählt und mit einer ordentlichen Prise Humor, der auch schon mal etwas schwärzer ist. Ich habe mich köstlich amüsiert, und hoffe sehr, dass es ein Wiedersehen mit Severin und den anderen geben wird. Die Geschichte ist spannend, und Severin kommt in mehr als eine schwierige Situation. Dass dabei immer auch eine Polizistin, die sich bewähren möchte, ein Auge auf ihn hat, macht die Sache nicht einfacher.

Ich will gar nicht so viel über die Story erzählen, alles würde nur auf gewisse Weise spoilern, und das wäre echt schade, denn es macht Spaß mitzurätseln, mitzufiebern, aber sich auch manchmal überraschen zu lassen. Nicht alles ist so, wie es zunächst scheint.

Der Roman hat mich sehr gut unterhalten, ich musste immer mal wieder grinsen oder gar laut lachen, habe aber auch mitgefiebert. Besonders gut hat mir der Humor gefallen, der einfach auch prima zur Geschichte passt, aber auch der bildhafte Erzählstil, die wunderbaren Tiere, die spannende Handlung und die gelungenen Charaktere. Ich denke, da ist für jede:n etwas dabei, deshalb unbedingt zugreifen!

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Der Doktor und der liebe Mord

Rezensionen von Ameland:

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Die Welt schmecken und entdecken - eine kulinarische Weltreise für Kinder von Paola Frattola Gebhardt; Leyla Köksal-Mergner

Ein absolutes Highlight

Schon das Cover dieses hochwertig gestalteten Buchs macht neugierig. Warum fahren drei Kinder in einem Heißluftballon über die Welt, mit Lebensmitteln am Korb? Und was die Kinder von oben alles sehen … einfach nur toll gemacht. Was ich besonders mag, ist eine schön gestaltete Rückseite, so wie hier.

Mir gefiel auf Anhieb die Idee der Autorinnen andere Länder und ihre Kultur, Sitten und Gebräuche von Kindern für andere Kinder erlebbar zu machen. Da ist das Interesse doch gleich viel größer.

Auf einer doppelseitigen Übersichtskarte gibt es für jedes der 13 im Buch vorgestellten Kinder ein Foto und per Pfeil kann man sofort sehen wo sich das jeweilige Heimatland befindet. Im Folgenden geht es länderweise weiter. Auf einer Doppelseite stehen einige wichtige Fakten wie Größe des Landes, Kontinent, Hauptstadt etc., aber es gibt auch Infos zu Flora und Fauna sowie Bräuche, berühmte Persönlichkeiten und Gebäude. Auf einer groben Landkarte sind entsprechende Skizzen zu finden.

Danach wird das Kind mit seiner Familie vorgestellt. Wir erfahren z. B. was es gerne isst, was es nicht mag, wie das Frühstück aussieht und was die Brotdose für die Schule enthält. Hier gibt es große Unterschiede nicht nur zwischen den verschiedenen Ländern, sondern auch zu den heimischen Gepflogenheiten. Etwas, das den Kindern sofort auffällt und kommentiert wird.

Besonderes Interesse erweckte der sprachliche Kasten mit einigen alltäglichen Wörtern und Sätzen. Es wurde sofort versucht, diese auszusprechen. Die Frage nach der Aussprache brachte mich allerdings hin und wieder an meine Grenzen.

Zu jedem Land finden wir mindestens ein Rezept für ein landestypisches Gericht. Durch die einfache Step-by-Step Beschreibung mit dazu passenden Bildern kann man diese leicht nachkochen, was auch geplant ist.

Ein tolles, informatives und superschön zusammengestelltes Sachbuch mit dessen Hilfe Kinder andere Länder nicht nur kulinarisch entdecken und erleben können. Dieses Buch wird garantiert weder im Bücherregal verstauben, noch nur ein einziges Mal in die Hand genommen werden. Eigentlich sind fünf Sterne zu wenig, auch wenn sie ganz doll glänzen.

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Die Welt schmecken und entdecken - eine kulinarische Weltreise für Kinder

Rezensionen von M:

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Ins hohe Gras von Trevor Noah

Buch für die ganze Familie

Im Buch Ins hohe Gras von Trevor Noah machen sich der Junge und sein Bär Walter, der in jeder Lage sein Gesprächspartner und Ratgeber ist, auf den Weg von zu Hause weg, um den Regeln der Erwachsenen zu entkommen. Die beiden verlassen die gewohnte Umgebung und begeben sich ins unbekannte Hohe Gras.

Die Geschichte ist märchenhaft poetisch und für Kinder und Erwachsene oder für beide gemeinsam gut geeignet. Der Text ist leicht zu verstehen und regt trotzdem zum nachdenken an. Wie ist das mit den aufgestellten Regeln? Der nicht zu umfangreiche Text wird wunderbar ergänzt durch die schönen pastelligen Zeichnungen von Sabina Hahn, die genau wie auch der Text, Raum geben für die eigene Phantasie. Schon das Buch zur Hand zu nehmen hat uns Freude gemacht. Mit seinem Leineneinband und den Goldsprenkeln Goldblättern auf dem Umschlag ist es einfach passend zur Geschichte wunderschön.

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Ins hohe Gras

Rezensionen von Pusteblümchen:

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser

Interessant, aber etwas langwierig

Der Roman basiert auf einer wahren Geschichte, auf die die Autorin durch einen Zeitungsartikel gestoßen ist. Angelika Moser, die Buchhaltern des Hotels Frohner hat ihren Arbeitgeber über Jahre hinweg über 3,3 Millionen Euro betrogen. Das klingt ziemlich unglaublich und damit war meine Neugierde geweckt.

Wie ist ihr das gelungen?
Angelika Moser ist eine interessante und kontrastreiche Protagonistin. Beruflich kümmert sie sich um Zahlen und nachts stürzt sie sich in das Partyleben von Wien. Sie wünscht sich ein gutes Leben, steht vor großen Herausforderungen und nimmt sich das, was ihr ihrer Meinung nach zusteht.
Wirklich sympathisch war sie mir nicht und das nicht nur wegen ihrer Betrügereien, sondern auch ihr Umgang mit anderen Menschen und ihre oberflächliche Art gefielen mir nicht.
Neben ihrem Leben werden weitere gesellschaftlich relevante Themen wie Demenz, Pflegebedürftigkeit, Herkunft, Beziehungsproblemen und Drogen angesprochen.
Es ist also kein einseitiges Werk und der Schreibstil der Autorin hat mich durchaus zum Schmunzeln gebracht.
Dennoch war ich froh, als ich das Buch durch hatte, da es durch zu viele Details einige Längen hatte.
Für mich ist dies einer von den Romanen, die ich nicht durchgehend gerne gelesen habe, aber bei denen ich froh bin, dass ich ihn gelesen habe.

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels

Rezensionen von Ameland:

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Schneeflöckchen, Weißpfötchen von Petra Schier

Weihnachtsromantik mit Hund

Ich liebe diese Weihnachts-Hunde-Romane von Petra Schier und habe mich schon auf das diesjährige Buch gefreut. Nicht nur, dass ich beim Lesen regelmäßig in Weihnachtsstimmung versetzt werde, ich treffe auch immer wieder auf bekannte Figuren aus den Vorgängerbänden und freue mich über dieses Wiedersehen.

Santa Claus ist im Stress, denn durch einen Fehler in seinem Wunschradar hat er den letztjährigen Wunsch von Xander übersehen, der sich wünscht, dass seine langjährige Freundin Ellie seine Gefühle erwidern möge. Und dann ist da noch die weiße Schäferhündin Amara, die dringend ein neues Zuhause benötigt. Santa Claus und seine Elfen haben also wieder alle Hände voll zu tun, damit Weihnachten für alle ein schönes Fest wird.

Petra Schier beschreibt ihre Charaktere sehr authentisch und vor allen Dingen liebevoll, so dass man sie einfach ins Herz schließen muss. Mit dem warmherzigen und liebenswerten Xander habe ich gehofft und gelitten. Aber ich hatte auch Spaß, z. B. auf dem Weihnachtsmarkt und bei dem Back-Marathon der Freunde. Beides hat in mir die Vorfreude auf Weihnachten geweckt und fast hätte ich auch schon mit dem Backen begonnen.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach toll. Er ist warmherzig und viele Emotionen werden geweckt. Ich liebe diese Mischung aus Weihnachtsfeeling, Romantik, Magie mit Santa Claus und seinen Elfen sowie natürlich der Hundegeschichte.

Wie jedes Jahr habe ich die Geschichte sehr genossen und war traurig, von den liebgewonnenen Figuren Abschied nehmen zu müssen. So bleibt mir nur noch, fünf weihnachtlich glänzende Sterne für dieses Buch zu vergeben.

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Schneeflöckchen, Weißpfötchen

Rezensionen von clematis:

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Die Hausmamsell von Edvard Hoem

Geigenbauertochter

Als jüngste Tochter des Geigenbauers Lars Olsen erblickt Julie Elisabeth Hoem im Jahre 1836 das Licht der Welt. Nach einer unbeschwerten Kindheit im norwegischen Christiansund muss sie nach dem Tod der Mutter durch Botengänge und kleine Hilfsarbeiten mitverdienen, nach dem Tod des Vaters verlässt sie mit 18 Jahren ihren Heimatort und lebt größtenteils in Bergen als Hausmamsell bei verschiedenen angesehenen Familien.

Unverheiratet und kinderlos verbringt sie ihre letzten Lebensjahre bis 1911 im Heim Alders Hvile, Frieden des Alters.

Gestützt auf unzählige Zeitungsannoncen, Notizen und Einträge in Kirchenbüchern erzählt Edvard Hoem diese betuliche Geschichte von Julie Elisabeth Hoem. Da immer wieder größere Lücken in Julies Lebenslauf klaffen, schließt er diese auf bemerkenswerte Weise durch Phantasie und andere Überlieferungen aus der entsprechenden Zeitepoche, sodass ein chronologisches Ganzes entsteht. Im Text selbst weist Hoem an so mancher Stelle auf diesen Kunstgriff hin, als Leser weiß man also durchaus Bescheid, was auf realen Gegebenheiten fußt und was klug erdichtet ist. Mit einem ganz eigenen, sehr ruhigen, ja nahezu sachlich anmutenden Schreibstil nimmt uns der Autor mit auf eine Reise in eine fremde Welt, ins 19. Jahrhundert, wo die Uhren noch ganz anders getickt haben als heute. Die Erzählung könnte einem Tagebuch Julies entnommen sein, so ähnlich zur Darstellungsweise sind ihre Gedankenwelt, ihre klare Meinung und Handlung. Als Hausmamsell stets loyal, aber doch ihrer eigenen Linie treu, wechselt sie mehrmals ihre Anstellung, begleitet für fünf Jahre sogar eine Familie ins ferne Amerika, wo sie ihre Englischkenntnisse vertieft und lernt, sich modisch und adrett zu kleiden.

Ein großer Bogen spannt sich über die Jahrzehnte, langwierige Recherche und viel Liebe zum Detail kennzeichnen dieses Werk um eine eigenständige Frau, welche keine direkten Nachkommen hat, die ihr Lebenswerk weitertragen könnten. Interessante Einblicke in unterschiedliche Berufswelten, die steten Veränderungen der Stadt Bergen und das Leben als Dienstmädchen und Hausmamsell gewährt Edvard Hoem mit diesem Buch. Empfehlenswert für Leser, die Interesse zeigen an historischen Einzelheiten, schwülstige Ergüsse über wohlgehütete Geheimnisse aus vornehmen Familien darf man nicht erwarten.

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Die Hausmamsell

Rezensionen von Normanfips:

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Weihnachtlich vegan von Anja Sagon (Romaniszyn)

Ein wirklich schönes Kochbuch

Gleich vorneweg, dies ist eines der besten veganen Kochbücher, die ich kenne. Die Rezepte treffen genau meinen Geschmack. Aber nicht nur das, mir gefällt der Aufbau des Buches, das Layout und die übersichtliche Gestaltung. Die Bilder der Gerichte lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Der Infoteil am Anfang des Buches ist kurz gehalten, enthält aber alles Wesentliche bzgl.

benötigter Zutaten und Kochutensilien. Anja Sagon präsentiert sowohl süße als auch deftige Rezepte, die für die Weihnachtszeit und darüber hinaus geeignet sind. Zum Abschluss bietet sie noch einige Menüvorschläge an. Man findet in diesem Kochbuch Klassiker wie Vanillekipferl, Zimtsterne, Cremige Steinpilzsuppe, Kürbisrisotto mit Rucola, Bratapfel und Panna cotta. Aber auch vegane Rezepte mit polnischem Einschlag wie Makowiec, Golabki und Piroggen mit Pilzfüllung. Dabei sind die Rezepte gut verständlich formuliert und animieren zum Backen, Braten und Kochen. Ein rundum gelungenes Kochbuch, das ich jedem ans Herz legen kann, egal ob er Veganer ist oder nicht.

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Weihnachtlich vegan

Rezensionen von FogandBooks:

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Heart of Night and Fire von Nisha J. Tuli

???? Wenn Magie erwacht und die Wahrheit alles verändert

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Heart of Night and Fire war für mich ein absolutes Auf und Ab der Gefühle – spannend, magisch, emotional und mit einem Ende, das mich völlig zerstört hat.

Der Einstieg hat mich positiv überrascht. Der Schreibstil von Nisha J. Tuli ist sehr bildhaft und atmosphärisch, sodass man sich trotz der Erzählweise in der dritten Person schnell in die Protagonistin Zarya hineinversetzen kann.

Manchmal wiederholt sich die Autorin in ihren Beschreibungen ein wenig, aber insgesamt ist der Stil flüssig, emotional und sehr einnehmend.

Im Verlauf des Buches lernt man nicht nur Zarya besser kennen, sondern auch ihre Umgebung, ihre Magie und die Menschen um sie herum: ihren Ziehvater Row, seinen Lehrling Aarav, den verschlossenen Vikram, den sympathischen Yasen – und natürlich Rabin, der später eine ganz besondere Rolle spielt. Die Charaktere sind vielseitig und lebendig, auch wenn Zarya anfangs manchmal naiv wirkt. Gerade diese Entwicklung, von der neugierigen, leichtsinnigen jungen Frau zur selbstbewussten Kämpferin, die für sich selbst einsteht, hat mir unheimlich gut gefallen.

Das Worldbuilding ist für mich eines der größten Highlights des Buches. Die verschiedenen Magiearten, die Dämonen, die politischen Strukturen – alles wirkt durchdacht und faszinierend. Nur manchmal hätte ich mir gewünscht, dass die emotionalen Folgen großer Ereignisse stärker beleuchtet werden. Einige dramatische Szenen, wie der Angriff der Dämonenvögel oder die Flutwelle, werden erzählt, aber danach kaum reflektiert. Da geht für mich ein Stück Tiefe verloren.

Und dann kommt das Finale.
Ich bin ehrlich: Ich war nicht mehr ansprechbar. Alles überschlägt sich – Enthüllungen, Verluste, Magie, Chaos – und am Ende bleibt einfach nur Leere, Fassungslosigkeit und der dringende Wunsch nach Band 2. Zarya entdeckt ihre wahre Herkunft, ihre unglaublichen Kräfte und steht plötzlich mitten in einem Sturm aus Wahrheit, Schmerz und Macht. Ich hab geweint, gezittert, gestaunt – und wollte einfach nicht, dass es endet.

Heart of Night and Fire ist ein mitreißender Auftakt, der mich komplett abgeholt hat. Es hat kleine Schwächen, ja, aber das ändert nichts daran, dass es mich emotional völlig mitgenommen hat. Ich liebe Bücher, die mich so fühlen lassen – und das hier war definitiv eines davon.

5 Sterne – weil dieses Buch mich gefordert, überrascht und tief berührt hat. Und weil Dezember 2025 einfach zu weit weg ist. ????????

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Heart of Night and Fire