Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bibibabby:
Willkommen in Gravity Falls - Dippers und Mabels Leitfaden zu Mysterien und endlosem Spaß von Disney; Alex Hirsch; Shane Houghton
Ein herrlich chaotischer Leitfaden für kleine Mystery-Fans
„Dippers und Mabels Leitfaden zu Mysterien“ hat uns absolut begeistert. Das Buch ist frech, frisch, herrlich albern und steckt voller Ideen. Schon beim Durchblättern merkt man: Hier passiert ganz viel, und zwar auf die bestmögliche Art.
Optisch ist das Buch extrem bunt und abwechslungsreich gestaltet, und auch inhaltlich wird es nie langweilig.
Die Themenvielfalt ist riesig, ebenso die Art, wie sie präsentiert werden. Neben viel Unsinn und Humor steckt auch überraschend viel Sachwissen im Buch. Es geht um alles Mögliche: von Stonehenge über die perfekte Übernachtungsparty, den Bau eines Geräts zur Beobachtung von Sonnenfinsternissen, bis hin zu Tipps, was man sagen sollte, wenn man einem Monster begegnet, oder wie Geheimcodes und Chiffren funktionieren.
Fazit: Ein richtig spaßiges Buch für Kinder, die gerne auf geheime Missionen gehen.
Rezensionen von Sonne89:
This Story Might Save Your Life von Tiffany Crum
Ruhiger "Thriller"
Die Geschichte erzählt abwechselnd aus der Perspektive von Joy und ihrem besten Freund Benny seit dem Tag an dem sie sich kennen gelernt haben bis zu dem Tag und darüber hinaus an dem Joy und ihr Ehemann spurlos verschwunden sind. Joys Part ist als Manuskript dargestellt, welches Benny liest.
Beide sind Podcaster und man liest auch, wie der Schlagabtausch zwischen Benny und Joy abläuft.
Zumeist witzig und mit einer Leichtigkeit, das gefällt.
Relativ früh merkt man schon, wo die Reise hingeht, wenn auch nicht im Detail.
Deshalb ist das Buch für mich kein Pageturner. Die beiden Untertitel sind schlichtweg absolut falsch gewählt und passen nicht im Ansatz zum Inhalt.
Den Einstieg fand ich etwas schwierig und ich habe etwas gebraucht, bis ich wirklich gut in das Buch hineingekommen bin und auch mit Interesse gelesen habe. Es entwickelt sich aber gut und es wird Spannung aufgebaut. Die Charaktere sind interessant und überwiegend sympathisch und die machen das Buch auf jeden Fall aus.
Die Beziehung zwischen Joy und Benny fand ich teilweise ein wenig anstrengend. Sie mögen sich, aber keiner will es aussprechen, bzw. kommt immer etwas dazwischen. Man will sie schütteln und sagen: Jetzt redet doch mal offen miteinander.
Im Großen und Ganzen lesenswert. Für einen Thriller ist mir das Buch aber tatsächlich zu wenig dramatisch.
Rezensionen von Ruth:
Die Liebe, später von Gisa Klönne
Portrait einer Ehe im Wandel
Eine lebensbedrohende Herzerkrankung verändert von einem Tag auf den anderen das Leben der sechzigjährigen Kora. Nach OP und Reha steht sie vor der Frage, wie es weitergehen soll mit ihr. Soll sie auf den Ratschlag der Ärzte hören und ihren Job aufgeben? Das wünscht sich jedenfalls ihr Ehemann Anselm, der nun selbst in den Vorruhestand getreten ist.
Er freut sich auf die gemeinsame Zeit mit seiner Frau, hat schon ganz konkrete Pläne. Endlich kann er sich nämlich den lang gehegten Traum von einem Naturteich im eigenen Garten erfüllen. Doch Kora sieht sich nicht abends am Steg sitzen. Sie ist noch lange nicht bereit für den Ruhestand, dafür bedeutet ihr der Beruf zu viel: erst Hauptstadtjournalistin, dann Moderatorin einer erfolgreichen Radiosendung. Und nun will man sie aufs Altenteil abschieben. Alles in ihr sträubt sich dagegen.
Auch die plötzlich ständige Nähe zu Anselm ist ungewohnt. Seit zwanzig Jahren führen die beiden eine glückliche Wochenendehe, Anselm in Berlin im Verkehrsministerium, sie in Köln beim Radio. Die gemeinsame Zeit war knapp bemessen, dafür aber schön.
Wie wird es nun sein, wenn sie täglich aufeinander hocken?
Kora braucht Abstand, um Antworten auf diese Fragen zu finden.
Sie flüchtet geradezu aus dem gemeinsamen Haus und begibt sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Dazu trifft sie Menschen von früher und besucht Orte ihrer Kindheit und Jugend.
Dabei erfährt der Lesende viel aus Koras Leben; Erlebnisse und Erfahrungen, die sie geprägt haben und die noch immer in ihr arbeiten. So wie der frühe Tod ihrer Mutter, aber auch eine traumatisch endende Liebesbeziehung.
Zugleich braucht ein Wanderkollege die Hilfe Koras. Seine junge Frau ist spurlos verschwunden. Ist sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen oder war es ein Unfall? Oder ist sie etwa aus einem Leben geflüchtet, das nicht mehr zu ihr passt?
Gerade diese Frage beschäftigt Kora sehr, sind es doch Überlegungen, die sie teilt. Aber kann man einfach ein altes Leben hinter sich lassen? Und was macht das mit den Zurückgelassenen? „Das verlassene Leben lässt sich nicht auslöschen, es bliebe auch in der Ferne auf immer Bezugspunkt.“
Der Roman stellt viele Fragen. Fragen, die viele Lesende beschäftigen mögen und auf die jeder selbst eine Antwort finden muss.
Die Autorin findet für ihr Paar eine realistische Lösung. Doch der Weg dorthin ist nicht einfach, auch das zeigt Gisa Klönne.
Völlig frei von Kitsch und Sentimentalitäten beschreibt die Autorin den Selbstfindungsprozess einer älteren Frau und was das mit ihrer Ehe und mit ihrem Mann macht. Geschildert wird das aus Koras Perspektive, so dass man als Lesender sehr nah in ihrer Gedanken- und Gefühlswelt ist, ihre Zweifel und Zerrissenheit nachfühlt.
Originell sind dabei die immer wieder eingeschobenen Listen von jeweils fünf Dingen oder Kennzeichen, wie z.B. „Fünf Nachteile einer langjährigen Liebe“ oder „Fünf Dinge, die Kora gerne früher gewusst hätte“. Auch das verrät einiges über die Figuren.
Sehr gut gelingen der Autorin die Wechsel zwischen den verschiedenen Erzählebenen. Neben der Gegenwart und den Ausflügen in die Vergangenheit gibt es einzelne Kapitel, die einfühlsam und nachvollziehbar Koras Krankenhaus - und Reha-Zeit beschreiben.
„Die Liebe, später“ ist ein spannend zu lesendes und authentisch wirkendes Porträt einer Ehe, die sich im Wandel befindet. Dabei verhandelt der Roman existenzielle Fragen und Probleme, die jeder aus eigener Erfahrung kennt. Wie geht man mit Veränderungen um? Wie viel Mut braucht es für Neuanfänge? Wie gelingt die Balance zwischen Nähe und Distanz?
Durch die flüssig zu lesende und realistische Darstellung und die vielen nachdenkenswerten Themen eignet sich der Roman sehr gut für Diskussionen in einem Lesekreis. Gleichermaßen lebensklug wie unterhaltsam.
Rezensionen von Lilli33:
Heir of Illusion von Madeline Taylor
Tolle Story, weniger tolle Umsetzung
Tolle Story, weniger tolle Umsetzung
„Heir of Illusion“ ist der Auftaktband einer Romantasy-Story von Madeline Taylor. Es erschien im November 2025 bei dtv als Hardcover mit sehr schön gestaltetem Schutzumschlag und noch schönerem Einband darunter. Auch ein toller Farbschnitt ziert die Erstauflage, und eine Charakterkarte ist auch enthalten.
Die Handlung um Götter, deren Erben, einen grausamen König und Magie ist vielversprechend und eigentlich genau mein Ding. Doch die Autorin konnte mich zunächst leider nicht abholen. Zwar habe ich mich ganz schnell für die Protagonistin Ivy erwärmen können und mit ihr mitgefiebert, aber viele ihrer Handlungsweisen konnte ich nicht nachvollziehen. Da war mir ihr Charakter einfach zu wechselhaft. Mal tough und stark, dann wieder weinerlich, mitfühlend, unterwürfig oder egoistisch. Zu vieles hat für mich einfach nicht gepasst.
Auch bei der Entwicklung der Handlung gab es für mich Lücken. Dilemmas, von denen ich mir viel Spannung und Aha-Effekte erhoffte, lösen sich einfach in Luft auf. Und wenn ich so zurückdenke, ist nicht wirklich viel passiert. Die Handlung könnte man grob in ein paar Sätzen zusammenfassen. Aber man merkt, dass Madeline Taylor es liebt zu erzählen. Dabei wiederholt sie sich öfters und beschreibt außerdem viele Details, die für den Fortgang der Story keine Bedeutung haben. Emotionen konnte sie damit bei mir kaum erzeugen - es ist mehr „Tell“ als „Show“.
Die erste Hälfte empfand ich als recht langatmig und vorhersehbar. Doch dann dreht die Story auf. Eine Wendung jagt die andere, nichts ist mehr, wie es scheint, und alles wird auf den Kopf gestellt. Und bevor man sich wieder einigermaßen sortiert hat, ist das Buch zu Ende: ein bösartiger Cliffhanger!
Da Madeline Taylor mich erst kurz vor Ende so richtig packen konnte und mich mit dem Cliffhanger dann doch wieder verstimmt hat, weiß ich noch nicht, ob ich Ivys Geschichte weiter verfolgen werde, obwohl es jetzt gerade so richtig spannend wird.
Rezensionen von verhei:
Minnesota von Jo Nesbø
alles neu bei Jo Nesbo- neuer Ort, neuer Ermittler
Eine Geschichte, die in mehreren Ebenen erzählte, wird: 2022 folgt Holger Rudi den Spuren eines Verbrechens aus dem Jahr 2016, über das er schreiben möchte. Für dieses True-Crime-Buch ist er auf Recherchereise in Minneapolis und an den jeweiligen Schauoplätzen.
Im Jahr 2016 ist Ermittler Bob Oz, recht eigenwillige und psychisch angeschlagen, verantwortlich für einen Fall um einen illegalen Waffenhändler Marco Dante.
Jener wurde angeschossen, lebt allerdings noch. Das Besondere – der Schuss dürfte mit einem Scharfschützengewehr abgegeben worden sein und es besteht die Möglichkeit, dass dahinter vielleicht ein legendärer Auftragskiller steht. Auf der Jagd nach dem Mörder, ist dieser immer einen Schritt voraus. Außerdem kämpft Oz mit sich selbst und seinem Schicksal – eine tote Tochter, eine Ehefrau, die ihn verlässt und Freunde, die sich zurückziehen.
Beide Erzählebenen sind von Beginn an verwoben – die Orientierung war für mich leicht, auch da die Orientierung anhand der Kapitelüberschriften einfach war. Jedoch gewinnt das Buch vor allem ab dem Moment, als man die Person Oz besser kennen lernt: Ab und zu wird noch in Rückblicken auf Bob Oz Schicksal eingegangen, so dass man den Ermittler immer mehr versteht. Es rollt sich also alles parallel auf – die Suche nach dem Täter und die Tatsache, dass Oz mit all dem bisherigen und jetzt erlebten, zurechtkommen muss.
Der Typus des Ermittlers ist dem der Vorgängerbücher Jo Nesbos ähnlich – ein Antiheld, wie auch schon bei Harry Hole. Beide kennzeichnet ein klarer Moralkodex, ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn und beide sind traumatisiert. Er wird von Schuld und Verdrängung geprägt, tendiert dazu als Einzelkämpfer zu arbeiten und ist ein ausgezeichneter Ermittler.
Im Gegensatz zu bisherigen Werken des Autors, verlässt dieses Buch auch die Nordeuropäische Region und spielt eben in Minnesota, USA. Entsprechend werden auch Besonderheiten amerikanischer Großstädte aufgegriffen wie liberaleres Waffenrecht, Bandenkriminalität aber auch aktuelle Bezüge zu Trump, George Floyed und Covid werden geschickt eingewoben.
Nach allen Perspektivenwechseln laufen die Erzählungsstränge zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammen, zu einem Plot mit Tiefgang und Aktualität. Eine Empfehlung wenn man einen Krimi mit ebensolchem Tiefgang sucht.
Rezensionen von Sheilo:
Illusion - A Lie Worth Believing von Janine Ukena
Eine wunderschöne, magische Geschichte
Stella hat als junges Mädchen ihre Familie verloren und ist im Heim und bei Pflegefamilien aufgewachsen. Doch dabei hat sie sich nicht unterkriegen lassen und verfolgt ihre große Leidenschaft - den Gesang. Sie singt in einer Bar und eines abends erhält sie von Levin, einen charmanten und attraktiven Mann ein Angebot, dass sie nicht ausschlagen kann, da es nicht nur die Erfüllung ihres großen Traumes bedeutet, sondern auch das Ende ihrer finanziellen Schwierigkeiten.
Nur weiß sie da noch nicht, was ihr alles widerfahren wird.
"Illusion: A Lie Worth Believing" ist ein Buch, welches mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Janine Ukena gelingt es durch ihren flüssigen, beschreibenden Schreibstil, den Lesenden in die magische Welt von Las Vegas zu entführen. Schnell verschwimmt alles und man weiß nicht, was die Wahrheit ist und was eine Lüge. Es wird spannend und das Ende macht mich umso neugieriger auf die Fortsetzung der Reihe, welche im Mai erscheinen wird.
Das Buch wird größtenteils aus den Perspektiven der beiden Protagonisten, Stella und Levin beschrieben. Stella sehnt sich seit ihrem Verlust in der Kindheit nach eine Zuhause und glaubt, genau dieses nun gefunden zu haben. Aber je weiter sie hinter die Kulissen blickt, umso mehr gerät sie ins Stolpern, ob sie wirklich die richtige Entscheidung getroffen hat. Sie entwickelt immer mehr Gefühle für Levin, aber auch bei ihm kann sie nicht sicher sein, ob er nicht nur ein Spiel mit ihr spielt. Levin ist für mich ein interessanter Charakter, der im Herzen ein guter Mensch ist, sich jedoch teilweise an sehr fragwürdigen Methoden bedient und es wird deutlich, was für Folgen der heutige, technische Fortschritt haben kann. Es entsteht dadurch eine perfekte Mischung und auch diverse Suspense-Einflüsse sorgen dafür, dass es nicht langweilig wird.
Wer Emotionen gemischt mit der magischen Welt von Las Vegas erleben möchte, der sollte hier auf jeden Fall zugreifen. Die aufkeimende Beziehung zwischen den Protagonisten prägt diesen ersten Band, ohne dabei auf spicy Szenen zurückzugreifen. Etwas ganz besonderes ist für mich das Buch an sich, mit dem wunderschönen Cover, der tollen Innengestaltung und einem perfekt ergänzenden Farbschnitt - ein echter Hingucker!
Rezensionen von jori1020:
Mo & Moritz von Julya Rabinowich
Vielschichtig, berührend, relevant
Mo & Moritz, der neue (Jugend-)Roman von Julya Rabinowich, wurde bereits vor seinem Erscheinen als „Jugendbuch des Monats“ von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet. Die Vorschusslorbeeren sind entsprechend hoch – und in vielerlei Hinsicht auch verdient.
Im Mittelpunkt steht Mo, ein Teenager aus einfachen Verhältnissen mit muslimischen Wurzeln und Fluchtgeschichte.
Nach einem zweifelhaften Schulverweis beginnt er eine Friseurlehre in einem noblen Salon, womit sich für Mo eine völlig neue Welt eröffnet. Neben der Freude an der Arbeit findet zunehmend zu sich selbst und erlebt über Umwege auch seine erste Liebe. Diese gilt ausgerechnet einem Jungen, der jüdisch ist – eine Konstellation, die zahlreiche innere und äußere Konflikte mit sich bringt und von Rabinowich sehr sensibel und glaubwürdig erzählt wird. Mos Zerrissenheit ist spürbar, seine Gefühle wirken nah und nachvollziehbar, sodass man als Leser*in intensiv mit ihm mitgeht.
Neben der queeren Liebesgeschichte greift der Roman eine Vielzahl weiterer Themen auf, darunter Islamismus, Antisemitismus, Holocaust, Flucht und weibliche Emanzipation. Genau hier liegt für mich auch der größte Schwachpunkt des Buches. Auf rund 220 Seiten bleibt zu wenig Raum, um all diesen Aspekten die notwendige Tiefe zu verleihen. An manchen Stellen hätte weniger mehr sein können, und eine stärkere Fokussierung auf einzelne Themen hätte der Geschichte gutgetan.
Gleichzeitig sorgt gerade diese thematische Dichte für ein hohes Erzähltempo. Man liest das Buch fast atemlos, fliegt durch die Seiten und bleibt am Ende beseelt und gleichzeitig auch ein bisschen sentimental zurück. Mo & Moritz ist ein berührender Jugendroman, der wichtige Themen anspricht und durchaus emotional berührt.
Rezensionen von Ameland:
Unter fremden Himmeln von Tara Haigh
Schwierigkeiten in der aufstrebenden Kolonie
Bei Familie Berger geht es in der neuen Kolonie aufwärts. Die ersten Geschäftsbeziehungen wurden angebahnt und selbst Annas Geschäfte florieren dank ihrer guten Beziehungen zu den Einheimischen. Clara erweitert ihr Wissen um die Heilkunde der Einheimischen. Das friedliche Miteinander zwischen den Einheimischen und den Kolonialisten steht auf der Kippe als die Verwaltung der Kolonie von Armeeangehörigen übernommen wird.
+
Auch der zweite Band der Neuguinea-Saga kommt rasant daher und bietet alles, was ein gutes Buch braucht. Neben den Informationen zu Flora und Fauna in Neuguinea geht es um Zweifel, Angst, Liebe, Trauer und Glück, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft, Probleme müssen gelöst werden und es gibt Geheimnisse und auch Todesfälle. Ich erlebte die gesamte Bandbreite der Emotionen. Es passierte so viel, dass ich kaum Zeit zum Durchschnaufen hatte. Die Gründung einer neuen Kolonie in fremden Ländern war wahrlich kein Zuckerschlecken und Tara Haigh führt mir das ziemlich gut vor Augen.
Mir hat auch dieser zweite Band sehr gut gefallen und ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt.
Rezensionen von Anjulia :
The Exes von Leodora Darlington
Endgültiges Beziehungsaus
Natalie glaubt, mit James den richtigen Mann fürs Leben gefunden zu haben. Zumindest bis sie feststellt, dass er ihr Teile ihres Erbes unterschlagen hat. Eine gefährliche Situation für James, denn Natalie hat sich von drei ihrer Ex-Freunde nicht einfach so getrennt. Sie sind tot, Natalie war bei jedem Todesfall in der Nähe, ist diesbezüglich aber ohne konkrete Erinnerungen.
The Exes von Leodora Darlington ist ein spannender Thriller voller Twists. Der englische Titel passt sehr gut zum Buch, eine Übersetzung ins Deutsche wäre überraschender Weise unvorteilhaft gewesen. Ein Großteil der Geschichte wird aus Natalies Sicht erzählt. Es gibt Rückblenden in die Vergangenheit. Ihre schwierige Kindheit, Schwesternschaft, weibliche Rache und natürlich richtig miese tote Ex-Freunde, denen Natalie keine Sekunde nachtrauert, ziehen sich als roter Faden durch das Buch. Natalie ist versucht, ihre Wut zu unterdrücken und ihre Beziehung zu James zu retten. Doch es stellte sich die Frage, ob diese letztendlich auch wert ist, gerettet zu werden? Der Schreibstil ist sehr angenehm und schnell zu lesen. An manchen Stellen war das Buch so treffend, dass ich schmunzeln musste. Natalie war für mich als Protagonistin überzeugend. Sie hat eindeutig etwas moralische Graues in ihrer Persönlichkeit, ist eine starke Figur, mitunter aber auch unsicher. Zwischen ihr und ihrem Ehemann entsteht ein Konstrukt aus Unwahrheiten, welche die Beziehung möglicherweise zum tödlichen Scheitern verurteilen.
Mich hat das Buch auch aufgrund seiner Zeitsprünge und Wendungen in seinen Bann gezogen, daher 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir.
Rezensionen von lesemaus:
Verbrenn das Negativ von Josh Winning
nicht meins
Leider wird dies meine erste nicht ganz positive Rezension.
Die Leseprobe fand ich durchaus ansprechend, aber das Buch konnte mich am Ende nicht so wirklich überzeugen.
Im Buch „Verbrenn das Negativ“ greift Josh Winning typische Horrorfilm-Elemente auf und vereint sie zu einem Thriller mit Film-Feeling.
Diese Idee fand ich gut und es spricht mich im Prinzip auch an.
Zitat Klapptext: Die Journalistin Laura Warren kommt nach L.A., um über das Remake eines Horrorfilms zu berichten - eines verfluchten Films, in dem sie vor dreißig Jahren die Hauptrolle spielte: ein kleines Mädchen mit der schrecklichen Gabe, den Leuten ihren Tod vorhersagen zu können. Als damals tatsächlich acht Mitglieder der Besetzung und der Crew auf unheimliche Weise starben, beendete die traumatisierte Laura ihre Filmkarriere und änderte ihre gesamte Identität. Doch jetzt, auf dem Weg zum Filmset, springt ein Mann von einer Brücke und schlägt direkt hinter ihrem Wagen auf. Es hat wieder angefangen, denkt sie. Diesmal ist Laura entschlossen, den Fluch ein für alle Mal zu brechen. Wenn er sie nicht vorher einholt...
Der Thriller war gut zu lesen, aber er zog sich auch. Teils Wiederholungen, vieles erscheint mir unlogisch und das nahm mir die Spannung. Hat mich leider nicht abgeholt. Ich würde das Buch nicht weiterempfehlen, hat meine Erwartungen nicht erfüllt.











