Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tara:
Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser
Genial erzählt
In ihrem Roman „Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels“ berichtet die in Wien lebende Autorin Vea Kaiser vom Aufstieg und Fall einer jungen Frau.
Bereits im Prolog wird klar, wie sich die Ereignisse um die Protagonistin Angelika Moser entwickeln. Dieser startet nämlich damit, dass die Autorin Angelika im Gefängnis besucht, um mehr über ihr Leben zu erfahren und wie es soweit kommen konnte.
Angelika Moser arbeitet als Buchhalterin in Wien im Hotel Frohner. Sie kommt aus einfachen Verhältnissen, liebt das Leben und Partys. Um dies zu finanzieren beginnt sie Rechnungen zu manipulieren. Nachdem sie ein Kind bekommt, dem sie ein gutes Leben bieten möchte, ufern ihre Betrügereien immer weiter aus.
Obwohl von vornherein klar ist wohin die Handlung führt, habe ich das Leben von Angelika gespannt verfolgt. Sie ist eine schwierige Persönlichkeit, so richtig sympathisch fand ich sie nicht, obwohl sie durchaus auch liebenswerte Seiten hatte. Die übrigen Charaktere werden - wie auch Angelika - sehr authentisch und facettenreich dargestellt.
Das Leben von Angelika Moser wird mit all seinen Höhen und Tiefen dargestellt. Sie steht vor Herausforderungen, die das Leben mit sich bringt und es ist spannend mitzuerleben, wie sie versucht diese zu meistern und wie sich ihre moralischen Grenzen nach und nach immer weiter verschieben.
Der Schreibstil von Vea Kaiser ist brillant und es macht Spaß ihren Ausführungen zu folgen. Wien und das Hotel bieten ein tolles Setting und ich hatte die Handlungsorte direkt vor Augen. Die Dialoge stecken voller Wiener Schmäh wodurch die Atmosphäre direkt bei mir ankam.
Insgesamt ist es ein unterhaltsamer Roman mit viel Wiener Flair und einer interessanten Protagonistin, den ich gerne gelesen habe.
Rezensionen von Willy Shrub:
Dius von Stefan Hertmans
Intensiver Roman über menschliche Begegnungen
Stefan Hertmans Roman Dius erzählt die Geschichte des Professors Anton, dessen Leben durch das unerwartete Erscheinen eines mysteriösen Studenten namens Dius durcheinandergewirbelt wird. Dius, frech und unkonventionell, bahnt sich seinen Weg in Antons Privatleben und lädt ihn auf eine Reise in ein altes Dorfhaus ein.
Hertmans entwirft ein psychologisch dichtes Szenario, in dem die Grenzen zwischen Lehrer und Schüler verschwimmen. Der Roman ist eine packende Auseinandersetzung um die menschlichen Psyche und Beziehungen. Hertmans brilliert mit feinfühliger Erzählkunst und lässt die Leser tief in die Gefühlswelten seiner Figuren eintauchen. Die nordische Landschaft dient als atmosphärischer Hintergrund für diese subtile Erzählung. Es ist ein intensives Werk, das zum Nachdenken über menschliche Begegnungen anregt.
Rezensionen von Peachybookdreams :
Arcana Academy 1: Arcana Academy von Elise Kova
Die Magie des Tarot
Arcana Academy ist das erste Buch, das ich von Elise Kova gelesen habe. Das epische Magiesystem hat mich gefesselt, dennoch gab es ein paar Dinge, die mir gefehlt haben.
Das Worldbuilding ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen. Schon ab der ersten Seite wird klar, wie düster diese Welt ist. Jeder, der Tarotkarten benutzen und tuschen möchte, muss zuerst in die Arcana Academy.
Wer dies ohne Abschluss macht, wird nach Halazar, einem gnadenlosen Gefängnis, oder zu den Mühlen zur Strafarbeit geschickt. Doch auch an der Academy selbst geht es brutal zu, denn wer die Prüfungen nicht besteht, dem droht genau dasselbe Schicksal. Mich haben die Prüfungen und die vielen Geheimnisse der Academy sehr gefesselt, jedoch nimmt das Worldbuilding so einen großen Teil der Geschichte ein, dass besonders die Nebenfiguren im Vergleich etwas blass wirken.
An sich gab es viele Figuren, die ich interessant und sympathisch fand, doch es sind wirklich so viele, dass ich am Anfang ehrlich gesagt etwas überfordert war. Das größte Problem war, dass die Unterhaltungen mit ihnen oft nur sehr kurz waren und sie dann über etliche Kapitel keinen weiteren Auftritt hatten. Gerade weil mir einige der Charaktere sehr gefallen haben, hätte ich mir mehr Momente und Austausch mit ihnen gewünscht.
Clara war mir eigentlich recht schnell sympathisch. Sie ist zwar manchmal sehr impulsiv und sagt direkt, was ihr auf der Zunge liegt, trotzdem habe ich sie gemocht. Im Laufe der Geschichte gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit, die Spannung um das Rätsel von Claras Mutter und Schwester aufbauen. Dazwischen gab es zwar ein paar Momente, bei denen ich Claras Handlungen nicht ganz nachvollziehen konnte, dennoch fand ich sie eine gute Protagonistin.
Am Anfang war es echt nicht leicht, Kaelis Charakter einzuschätzen, doch das trägt zur Spannung bei. Er ist düster und birgt viele Geheimnisse, dennoch spürt man, dass er auch eine gute Seite hat. Die Beziehung zwischen ihm und Clara ist wirklich ein sehr langsamer Slow Burn, der dann ganz plötzlich umschlägt. Die plötzlich überschwänglichen Gefühle fühlten sich nicht ganz authentisch an, und für mich war die Liebesgeschichte nicht das Highlight der Geschichte. Aber es gibt noch Potenzial für den nächsten Band. Kaelis und seine persönliche Entwicklung haben mir gut gefallen.
Fazit: Auch wenn es ein paar Kritikpunkte meinerseits gibt, hat mir das Buch gut gefallen. Es gab viele spannende Ideen und Konzepte, vor allem das Worldbuilding und das Magiesystem waren originell und spannend. Es gab ein paar Stellen, auf die ich mich sehr gefreut habe, die dann im Endeffekt relativ unspektakulär ausgefallen sind. Dafür haben mich andere komplett aus dem Nichts überrascht. Ich hätte mir mehr Tiefe bei den Charakteren gewünscht. Durch den ständigen Wechsel der verschiedenen Figuren konnte ich leider zu manchen von ihnen keine große Verbindung aufbauen. Zum Schluss bleiben viele Fragen offen, und ich möchte wissen, wie es weitergeht. Ich kann mir vorstellen, dass der zweite Band, da nun die meisten Informationen zum Worldbuilding erklärt wurden, noch mehr Action bietet. 3,5–4 Sterne.
Rezensionen von gerlisch:
Palace of Ink & Illusions, Band 1 - Der Kuss der Muse von Sabine Schoder
Magische Prüfungen
In Liv’s Leben läuft nicht alles rund. Als sie von der Kunstuni fliegt, will sie die Chance ergreifen an einem Autorenwettbewerb auf Korfu teilzunehmen, jedoch nur um Werbung für ihren Webtoon zu machen. Doch was anfangs harmlos aussah, entwickelt sich schnell zu einem gefährlichen Spiel um Küsse der griechischen Musen zu erhalten.
Der Auftaktband der Dilogie von Sabine Schoder entführt uns in eine fantasievolle Story mit viel Magie, Humor und Spannung.
Die Figuren sind sehr unterschiedlich gezeichnet. Von chaotisch über symphytisch bis unnahbar und rätselhaft. Besonders Liv habe ich in mein Herz geschlossen, sie ist so herrlich impulsiv, aber auch der geheimnisvolle Flame ist faszinierend dargestellt. Als Nebencharakter hat es mir Shelly angetan, ihr Schicksal hat mir das Herz gebrochen.
Der Schreibstil ist fesselnd, humorvoll und lebendig. Der ideenreche Plot ist atmosphärisch dicht und spannend. Besonders originell fand ich die sprechenden Bücher als Ratgeber in den herausfordernden Prüfungen.
Die Beziehung zwischen Liv und Flame hat sich für mich zu schnell entwickelt und die spicy Szenen waren teilweise deplatziert, sie passten in dem Moment nicht so recht in die Handlung. Trotzdem brauche ich unbedingt Band 2, denn die abwechslungsreiche Story hat mich in ihren Bann gezogen.
Rezensionen von Peter Burk:
Reinhold Stecher Bildkalender 2026 von Reinhold Stecher
Ein Schmuckstück für jede Wand
Reinhold Stecher prägte als Bischof die Diözese Innsbruck nachhaltig durch seinen Einsatz für Offenheit, Dialog und gelebte Nächstenliebe. Aber er war nicht nur Theologe und Seelsorger, sondern auch Widerstandskämpfer, Kunstliebhaber, Buchautor, Bergsteiger und nicht zuletzt ein begabter Maler.
Mit zwölf liebevoll gestalteten Aquarellen von Reinhold Stecher ist dieser Kalender ein stimmungsvoller Begleiter durch das kommende Jahr.
Hochwertig im A3-Format gedruckt, zeigt die Auswahl schöne Motive aus der Innsbrucker Gegend, dem Wienerwald, Südtirol und Frankreich. Jede Kalenderseite enthält einen besinnlichen Text, der zum Innehalten und Nachdenken einlädt. Die Beiträge stammen unter anderem von Vaclav Havel, Papst Franziskus und Reinhold Stecher selbst.
Rezensionen von Anilam:
Human Design To Go - Werde, wer du bist von Özden Sevimli; Victoria Deindl
ein liebevoller Guide zu dir selbst
Human Design – to go ist ein sehr praxisnaher Einstieg in das Thema Human Design. Özden Sevimli und Victoria Deindl erklären das komplexe System mit einer Leichtigkeit, die mir sofort Lust gemacht hat, tiefer einzutauchen. Das Buch verbindet Spiritualität mit moderner und klarer Sprache und ist absolut kein theoretisches Fachbuch.
Besonders gelungen finde ich die Aufmachung: übersichtlich, modern gestaltet und voller positiver Energie. Auch die gewählten Farben wirken auf mich persönlich total motivierend. Die Kapitel sind gut strukturiert, leicht verständlich und bieten viele praktische Beispiele. Auch gefällt mir der wertschätzende und humorvolle Ton, der das Buch sehr persönlich wirken lässt.
Kritisch anmerken würde ich nur, dass die Fülle an Begriffen und Konzepten für mich als absoluter Neuling anfangs etwas überwältigend war. Doch wer offen bleibt, findet schnell hinein.
Insgesamt ist Human Design – to go ein wunderschön gestalteter, motivierender Begleiter für alle, die sich selbst besser verstehen und authentischer leben möchten.
Rezensionen von FogandBooks:
Close Protection - Mein Herz in seiner Hand von Eden Victoria
Zwischen Schutz und Sehnsucht – ein Slowburn, der unter die Haut geht
Ich durfte Close Protection – Mein Herz in seiner Hand von Eden Victoria bereits vorab lesen und bin wirklich dankbar für diese Gelegenheit. Schon das Cover und der Farbschnitt sind ein absoluter Hingucker – man verliebt sich sofort in die neuen EMF-Bücher.
Inhaltlich erwartet uns eine Fake-Dating-Bodyguard-Romance, die mit viel Spannung, Geheimnissen und einer authentischen Slowburn-Dynamik überzeugt.
Besonders das letzte Drittel hat mich mit seinem Spannungsbogen total gepackt – da konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Daphne ist für mich eine tolle Protagonistin. Ja, sie stammt aus einer reichen Familie, aber sie wirkt bodenständig, empathisch und entschlossen, ihren eigenen Weg zu gehen. Ihr Wunsch, Hebamme zu werden, zeigt, wie viel Herz in ihr steckt. Und dann ist da Milo – der klassische Bad Boy mit Narben auf der Seele. Seine Zurückhaltung, sein innerer Konflikt und die spürbare Anziehung zwischen den beiden machen die Geschichte so intensiv.
Der Wechsel der Perspektiven war anfangs etwas ungewohnt, hat mir aber immer besser gefallen, weil er beide Figuren auf unterschiedliche Weise greifbar macht. Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und emotional – perfekt für einen Abend mit Kerzenschein und Decke.
Insgesamt ist Close Protection ein gelungener New-Adult-Roman, der mit Slowburn, Spannung und Herz überzeugt. Kein Buch, das lange nachhallt, aber eins, das man mit Freude liest und bei dem man sich rundum wohlfühlt.
⭐️ 4 von 5 Sternen
Rezensionen von div:
Hot Stuff von Anastasia Zampounidis
Informationen und Rezepte
Informationen und Rezepte
Das Cover ist nicht so mein Geschmack, ich mag es nicht, wenn sich Autor:innen ablichten.
Das Thema Wechseljahre betrifft jede Frau irgendwann einmal, somit eine eindeutige Zielgruppe und gutes Thema. Die Autorin überzeugt hier mit viel Hintergrundwissen, welches sie sich selbst erarbeitet und ausprobiert hat, kombiniert mit tollen Rezeptideen.
Der Schreibstil ist absolut gelungen - Anastasia erzählt ehrlich und offen, wie sie ihr Leben verändert hat. Sie hat erkannt, dass Zucker ihr nicht gut tut. Mit viel Mut und Willen hat sie beschlossen: Kein Zucker mehr!
Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, mit einer guten Freundin zu sprechen. Anastasia schreibt mit viel Gefühl. Man spürt: Sie meint es ernst – und sie möchte, dass es auch anderen besser geht.
Die Rezepte finde ich sehr gelungen - einfach und gut zum Nachmachen.
Von mir gibt es eine Empfehlung - ich fand das Buch als sehr inspirierend.
Rezensionen von brauneye29:
Vielleicht ist die Liebe so von Katja Früh
Berührende Geschichte
Zum Inhalt:
Wie reagierst du, wenn deine Mutter dir mitteilt, wann genau sie sterben wird? Genau das passiert Anja. Die Anfang vierzigjährige Tochter Anja wirft diese Mitteilung völlig aus der Bahn. Zwar war ihre Beziehung eh immer schwierig, aber das ist schon eine andere Nummer.
Meine Meinung:
Die Beziehung von Mutter und Tochter ist schwierig und eigentlich hat Anja schon genug mit ihrer eigenen psychischen Gesundheit zu tun und nun auch noch das.
Die Mutter lässt sich auch nicht wirklich umstimmen, so dass Anja nun doch bereot ist, das ein oder andere für sie zu tun.. Dieses Bemühen hat natürlich auch damit zu tun, dass Anja schon immer um Anerkennung gekämpft und nur wenig bekommen hat. Das werden sie viele Kinder kennen, deshalb fand ich gerade das auch besonders berührend. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und wenn man bedenkt, dass dieses Buch ein Erstlingswerk ist, noch beeindruckender. Das Buch hat mir gefallen, hat mich nachdenklich gemacht und auch berührt.
Fazit:
Berührende Geschichte
Rezensionen von HEYN Leserunde, Manfred Kohl:
Die Passantin von Nina George
Wie eine Netflix-Serie
Die Gliederung des Buches in sehr kurze Kapitel mit einer spannenden Ankündigung am Schluss wirkt wie eine Netflix-Serie und ich frage mich, ob diese künstliche Spannung notwendig ist. Denn der Roman hat eine tolle Story, ist zweifellos gut geschrieben und bietet einen tiefen Blick in Frauenleben - durchaus spannend, wenn auch phasenweise langatmig/abschweifend und immer wieder für meinen Geschmack zu blumig.











