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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Chamäleon von Yishai Sarid

Psychogramm eines Opportunisten

Shai scheint als Journalist in Israel die besten Berufsjahre hinter sich zu haben: nach einem kurzen Ausflug in die Fernsehwelt war er als uncharismatisch abgestempelt worden und auch seine politischen Kommentare sind nicht mehr so gefragt wie früher. Beruflich und einkommensmäßig sieht er sich am Abstellgleis.

Auch mit seiner Ehe steht es nicht zum Besten: seine Frau wird von einem anderen Mann umgarnt, die beiden gemeinsamen Kinder sind nahezu erwachsen, das Verhältnis zu ihnen ist eher distanziert. In der Wohnung würden diverse Instandhaltungsarbeiten anstehen, die sich das Paar nicht so recht leisten kann. Es ist zwar insgesamt noch immer kein schlechtes Leben, das Shai da führt, und vieles ist immer noch angenehm und in Ordnung... doch der mangelnde Erfolg kratzt sehr am Ego des Mannes mittleren Alters.

Eines Tages schreitet er in einem Akt der Zivilcourage in Jaffa spontan ein, wird dafür von drei jungen arabisch wirkenden Männern bedroht und von deren Hund gebissen, kommt ins Krankenhaus und setzt einen wütenden Social-Media-Post ab, der ihn interessant für ein Interview in einem rechtspopulistischen Sender macht.

Schnell realisiert Shai seine Chance: wenn er, der sich bisher als politisch eher linksstehend eingeschätzt, die Dinge differenziert von verschiedenen Seiten aus betrachtet, vorsichtig formuliert und dementsprechende journalistische Kommentare verfasst hat, die Seiten wechselt und seine Botschaften zuspitzt, dann besteht die Chance, wieder gefragt zu sein. Dann darf er regelmäßig im Fernsehen auftreten, wieder viel besser verdienen, wird zu Abendessen mit wichtigen Politikern eingeladen und kommt sogar in die engeren Kreise des Premierministers. Mit so viel mehr Geld und Status könnte er auch für seine Frau wieder attraktiver werden, meint er. Was macht es schon, dafür seine bisherigen politischen Einstellungen und moralischen Prinzipien über Bord zu werfen und sich den Rechtspopulisten anzubiedern, wenn es dort so viel für ihn zu gewinnen gibt?

Wir erleben das ganze Buch aus Shais Perspektive. Dieser ist ein nicht besonders interessanter Charakter, der über keine sonderlich bemerkenswerten Eigenschaften oder Talente verfügt, selbstbezogen ist und zum Opportunismus neigt. Es ist also ein Buch über die Psyche eines eher nicht so sympathischen Menschen. Das Erzähltempo ist eher gemächlich, der Autor nimmt sich viel Zeit dafür, die langsame Zuspitzung der Ereignisse in vielen kleinen Detailszenen darzustellen. Das ist nicht unbedingt langweilig, aber man muss sich die Zeit und Ruhe dafür nehmen.

Wenn man das kann und will, ist es ein durchaus empfehlenswertes Psychogramm eines Opportunisten, das die vielen kleinen Schritte auf dem Weg zum öffentlichen Vertreten immer radikalerer Positionen und zum Verrat an den eigenen ursprünglichen Werten gut darstellt und dabei nachdenklich über die aktuelle politische Landschaft in Israel, aber auch über die Verflechtungen zwischen Medien, Kultur und Politik in diesem und in anderen Ländern macht.

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Chamäleon

Rezensionen von Shilo:

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Sturmtage von Sibel Daniel

Im Strudel der Zeit – Entscheidungen, die alles verändern

Ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen, weil mich die Geschichte um Johanna und ihren Bruder Karl-Georg sofort gepackt hat. Der politische Druck in Berlin und schließlich ihre Flucht nach Norwegen zeigen eindrucksvoll, wie sehr Mut und Angst in dieser Zeit dicht beieinanderlagen. Ich merkte, dass die Autorin sich von einem wahren Schicksal inspirieren ließ, und gerade das verleiht der Handlung Glaubwürdigkeit und Tiefe.

Besonders gelungen fand ich die Darstellung der historischen Ereignisse. Sie wirken authentisch, sind geschickt mit dem persönlichen Schicksal der Figuren verwoben und lassen die damalige Atmosphäre lebendig werden. Dadurch hatte ich stets das Gefühl, mitten in dieser bewegten Zeit zu stehen, ohne dass es sich nach einem trockenen Geschichtsbuch anfühlte.
Etwas gefehlt hat mir allerdings die zwischenmenschliche Nähe. Zwar konnte ich den Weg der Protagonisten nachvollziehen und auch Johannas innere Zerrissenheit verstehen, doch an Emotionen und feinen Zwischentönen hätte ich mir mehr gewünscht. Gerade bei ihrer Beziehung zu Sven blieb für mich eine gewisse Distanz, die mich daran hinderte, noch tiefer mitzufühlen.
Trotzdem hat mich das Buch gefesselt und bewegt zurückgelassen. Es zeigt, wie schwer es sein musste, unter solchen Bedingungen Entscheidungen zu treffen und ein neues Leben in einem fremden Land zu wagen. Dieser Gedanke ist bei mir geblieben, auch nachdem ich die letzte Seite gelesen hatte.
Für mich ist es eine historisch eindrucksvolle Geschichte mit viel Authentizität, die ich mit vier Sternen bewerte – spannend, bewegend, aber in den Gefühlen etwas zurückhaltend.

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Sturmtage

Rezensionen von begine:

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Die Rückkehr der Rentiere von Ann-Helén Laestadius

Geschichte der Samen



Die Rückkehr der Rentiere, ist der letzte Teil einer Trilogie der Schriftstellerin Ann Helén Laestadius.Die Trilogie gehe über drei Generationen.
Jetzt erfährt man von dem Trauma, die durch die Unterdrückung durch Politik und Kirchen der samischen Bevölkerung ausgesetzt sind.
Da sind dann die Kinder, die kein samisch mehr sprechen.

Dieser Teil spielt von 1982 b9w 1999.
Marina ist ein schüchternes Kind. Ihre Mutter kann ihre Liebe zu den Töchtern nicht zeigen. Sie kommt aus Stockholm zurück da sie ihre Familie braucht.
Sie fängt an ihre Großmutter auszufragen, was mit ihrer Mutter als Kind geschehen ist.
Die Autorin kennt die Situation der Samen, da sie einen samischen Vater hat. So kann sie alles besonders gut erzählen.
Ich habe alle drei Bände gerne gelesen. Jedes Buch lässt sich auch allein lesen. Die Geschichte ergibt sich aus den Erinnerungen.

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Die Rückkehr der Rentiere

Rezensionen von ReiShimura:

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Löwe sucht einen Freund - oder: Ich hab dich zum Fressen gern von Lucy Astner

Wenn Freundschaft nicht auf Anhieb klappt

Das bunte Cover mit dem lustigen und interessanten Löwen auf dem Cover ist mir sofort ins Auge gesprungen. Als ich dann den Titel gelesen und bemerkt habe, dass es in diesem Buch um das Thema Freundschaften schließen geht, wusste ich sofort, dass dieses Buch in unserem Bücherregal einziehen muss. Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist auch noch, dass Pina Gertenbach für die Illustrationen zuständig war.

Ihr Buch "Schokotorte für alle" durfte bereits früher in diesem Jahr bei uns einziehen und hat sowohl den kleinen Leser wie auch uns Erwachsene begeistert.
Pina Gertenbachs Illustrationsstil ist unglaublich farbenfroh, strahlend und leuchtend. Die Bilder strahlen viel Wärme aus und bestechen durch kleine liebevolle Details. Besonders hervorheben möchte ich, dass die Bilder auch ohne Worte bereits die Geschichte erzählen. Die Gesichtsausdrücke der Tiere sind ausdrucksstark und auch für kleinere Kinder gut verständlich. Sehr interessant finde ich, dass die Tiere einerseits sehr realistisch dargestellt sind, so dass man, im Gegensatz zu anderen Büchern, nie raten muss um welches Tier es sich handelt. Andererseits nimmt Pina sich ein wenig künstlerische Freiheit heraus. In diesem Fall kommt der Löwe, der Hauptcharakter des Buches, mit einer pinken Mähne daher.
Doch nicht nur die Illustrationen sind in diesem Buch ein absoluter Volltreffer, sondern auch die Geschichte. Der Löwe ist gerade in eine neue Wohnung gezogen und muss feststellen, dass er sich einsam fühlt. Deswegen macht er sich auf die Suche nach Freunden. Mit den besten Absichten im Gepäck stürzt er sich im wahrsten Sinne des Wortes auf jedes Tier, das ihm begegnet. Das dabei auch das eine oder andere schief geht, ist fast selbstverständlich. Es ist wirklich äußerst lustig den Löwen dabei zu beobachten, wie er versucht Freunde zu finden, aber auch ein wenig traurig, wenn man merkt, dass er trotz seiner guten Vorsätze viele Probleme damit hat. Der kleine Leser war von Anfang an mit Feuereifer bei der Geschichte dabei und hat an vielen Stellen herzhaft lachen müssen.
Das empfohlene Lesealter des Buches wird vom Baumhaus Verlag mit 4 Jahren angegeben. Meiner Meinung nach kann dieses Buch aber auch mit jüngeren Kindern gelesen werden, vor allem wenn das Kind bereits Bücher mit einer etwas größeren Textmenge gewohnt ist. Hier wurde das Buch mit dem 2,5-jährigen kleinen Leser gelesen. Dieser hatte weder Schwierigkeiten mit der Länge der Geschichte noch mit dem Verständnis.
Dieses Buch zeigt auf charmante und liebevolle Weise, dass es nicht immer leicht ist, auf andere zuzugehen und Freundschaften zu schließen. Auch wenn man die besten Absichten hat und es eigentlich nur gut meint, kann dies beim Gegenüber anders ankommen. Missverständnisse und Fehler gehören einfach zum Leben dazu. Die Frage ist immer nur wie man mit diesen Dingen umgeht. Autorin Lucy Astner gibt kindgerechte Antworten auf diese Fragen, ohne dabei den erhobenen Zeigefinger auszupacken.
Der Baumhaus Verlag hat es wieder einmal geschafft, ein Kinderbuch auf den Markt zu bringen, bei dem das Gesamtkonzept einfach stimmig ist. Grandiose Illustrationen, eine unterhaltsame Geschichte und eine wertvolle Botschaft. Es macht einfach unglaublich viel Spaß dieses Buch vorzulesen, wie auch dieses Buch vorgelesen zu bekommen.
Obwohl der kleine Leser ein sehr gut gefülltes Bücherregal hat, wird regelmäßig dieses Buch ausgesucht. Dies sagt meiner Meinung nach bereits am meisten aus. Daher möchte ich abschließend nur noch einmal sagen, dass ich dieses Buch wirklich von ganzem Herzen weiterempfehlen kann.

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Löwe sucht einen Freund - oder: Ich hab dich zum Fressen gern

Rezensionen von Katrin:

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Die Königin der Nacht von Gönni C. Landsmann

Einsiedler trifft Sunnyboy

Das Cover sprach mich total an. So bunt, so farbenfroh. In "Echt" sieht es sogar noch besser aus, als digital.

Story:

Noa reist nach dem Abi mit seinen Freunden nach Montenegro. Vor ihnen liegen 8 Wochen, Sonne, Strand, Sightseeing und Entspannung, bevor jeder sein Studium beginnt und sich die Wege etwas verlieren.

Er hatte bereits bei der Fahrt etwas Angst, denn er ist Trans. Sein Pass dürfte noch nicht geändert sein, da die Grenzkontrolle schon fast Panik in ihm auslöste, aber sie kamen gut an.

Noa ist eher der Zurückhaltende, schüchterne und in sind gekehrte, daher blieb er in ihrer Unterkunft, wo er ziemlich schnell den Nachbar Elias kennenlernte. Elias ist das totale Gegenteil von Noa, er ist ein Surfer-Sunnyboy, selbstsicher, der immer eine Spruch auf den Lippen hat.

Dennoch kommen sich die beiden sehr rasch näher. Sie verbringen sogar einen Urlaub zusammen, doch dann wurde bekannt, wer Elias ist. Er ist Sohn eines Politikers, der gegen Trans und Queer ist. Noa stellte ihn zur Rede und daraufhin trennten sich ihre Wege.

Durch viele Zufälle liefen sie sich immer wieder über den Weg. Ein letztes Auflodern der Leidenschaft und eine beinahe Aussprache am Strand und dann war er Weg. Elias war abgereist, doch etwas in Noa hatte sich verändert. Trotz des gebrochenen Herzens lebte er weiter und machte alles mit was seine Freunde planten.

Der Urlaub war zu Ende und das Studium begann. Ein neues Leben begann.



Fazit:

Leider hat der Prolog schon sehr viel verraten, daher fand ich die ersten in etwa 100 Seiten sehr zäh. Generell muss ich leider sagen, dass das Buch extrem viel potential hatte, nur es fehlte immer irgendwie die Spannung. Es war eine Erzählung aus Noa´s Sicht. Manches war extrem detailliert, Elias zum Beispiel, aber Noa selbst leider nicht und das fand ich sehr schade. Anfangs war die Liebe so groß, immer wieder flammte etwas auf, doch als es dann tatsächlich zum Höhepunkt kam, war dies eher beiläufig in wenigen Sätzen abgetan.

Ich hatte mir leider etwas mehr erwartet.

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Die Königin der Nacht

Rezensionen von Shilo:

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Was die Zeit verschweigt von Mary Ellen Taylor

Wenn alte Tagebücher Geschichten lebendig werden lassen

Manchmal sind es alte Geschichten, die uns den Mut geben, unser eigenes Leben neu zu beginnen. So erging es mir beim Lesen dieser bewegenden Geschichte, die Vergangenheit und Gegenwart auf leise, aber eindringliche Weise miteinander verknüpft.
Die Journalistin Ruby, die nach einem Schicksalsschlag versucht, wieder Fuß zu fassen, hat mich von Beginn an berührt.

Ihr Blick auf die Welt ist vorsichtig, tastend, aber nie hoffnungslos. Das Angebot, über die französische Schauspielerin Cécile zu recherchieren, die nach dem Zweiten Weltkrieg spurlos verschwand, nimmt sie wie einen stillen Neuanfang an. Als sie in alte Aufzeichnungen von Céciles Schneiderin Sylvia und eines deutschen Offiziers eintaucht, entfaltet sich für sie eine vergangene Zeit, die mit jedem Kapitel greifbarer und lebendiger wird.
Geschickt verwebt Mary Ellen Taylor die Schicksale der drei Frauen miteinander. Besonders die Kapitel im besetzten Paris sind beklemmend und intensiv. Ich habe mit Sylvia und Cécile mitgefiebert, mitgelitten und gespürt, wie gefährlich und zermürbend das Leben unter ständiger Angst war. Sylvia, die unter falschem Namen in der Stadt lebt, hat sich mir als starke, loyale Frau eingeprägt – eine Figur, die man so schnell nicht vergisst.
Auch Rubys Gegenwartsgeschichte fand ich glaubwürdig und berührend. Ihr Kampf, wieder Vertrauen ins Leben zu finden, spiegelt sich in den Geschichten der Frauen aus der Vergangenheit wider. Diese Parallelen zwischen Angst und Hoffnung, Krankheit und Überleben, damals wie heute, machen die Geschichte besonders eindrucksvoll und nahbar.
Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt, und ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles verbindet.
Einzig das Ende hätte für mich etwas ausführlicher sein können, besonders was Rubys Entwicklung betrifft. Trotzdem habe ich das Buch mit Spannung gelesen. Die Geschichte über Mut, Zusammenhalt und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mich nachdenklich zurückgelassen. 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Was die Zeit verschweigt

Rezensionen von S.:

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The Academy von Elin Hilderbrand; Shelby Cunningham

Im Internat

Das Leben an einem renommierten Internat wird aus verschiedenen Blickwinkeln geschildert. Da wäre die Schulleiterin, unter Leistungsdruck stehend, die neuen oder dienstälteren Lehrer und natürlich die Schüler: durch Papas Sponsoring narrenfrei oder Influencer mit großer Reichweite, bestimmte Universitäten anstrebende oder wirklich Lernwillige.

Auch einige Eltern werden vorgestellt.
Als dann aber im Schulranking die „Tiffin“ absolut unerwartet von Rang 17 auf den zweiten Platz vorrückt, ändert sich alles. Nicht nur zum Besten.
Elin Hilderbrand weiß, wovon sie schreibt. Sowohl Sohn als auch Tochter besuchten Internate und konnten viel zum Thema beitragen. Entstanden ist ein spannendes und vielschichtiges Buch, sehr gut zu lesen. Probleme wie Mobbing, Cyberkriminalität, Diversität, Abhängigkeit von Sponsoren, Probleme im Elternhaus, aber auch gelungene Gestaltung des Schülerlebens spielen eine Rolle. Die Kids haben tolle Möglichkeiten. Und ohne die Liebe geht es natürlich auch nicht.
Gelungener Einblick in eine andere Welt.

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The Academy

Rezensionen von Dragon:

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Felix Green - Geisterseher und Geheimagent von Rachel Morrisroe

Träume, Mut und Magie

Felix ist wegen seiner Begabung, Ereignisse vorhersagen zu können ein Außenseiter, die Mitschüler haben Angst vor ihm und niemand glaubt ihm. Als er sogar von der Schule verwiesen wird, geschieht etwas, womit er nie gerechnet hätte: Endlich trifft er auf Menschen, die ebenso außergewöhnliche Begabungen wie er haben und sein Leben verändert sich grundlegend.

Er wird Schüler einer ganz speziellen magischen Schule und entdeckt dort nicht nur seine magischen Kräfte, sondern auch, wie er Selbstvertrauen gewinnen und seine Wut beherrschen kann. Dies alles wird er schon bald benötigen, denn eine dunkle Bedrohung scheint ganz nah zu sein.

Was für eine tolle Story! Obwohl auch hier das Grundgerüst „Eltern verunglückt – Junge kommt an magische Schule – magischer Begleiter“ einem bekannt vorkommt, hat Rachel Morrisroe eine völlig neue Storyline und magische Welt erschaffen, die geschickt und durchdacht ausgearbeitet ist. Umso spannender und faszinierender ist es, im Nachwort zu erfahren, wie die Idee zu diesem Buch entstand und dass der Ursprung eine wahre Begebenheit war. Für junge Leser ab etwa 10 Jahren ist die Geschichte verständlich und spannend aufgebaut, wenngleich sie auch komplett ohne Illustrationen auskommt, was ich ein wenig schade finde, denn die bunte Karte auf den Vorsatzseiten und die schönen Vignetten an den Kapitelüberschriften machen Lust auf mehr.

Mir gefällt, dass die Story schon zu Beginn forsch voran getrieben wird und an sich spannend aufgebaut ist. Fragen, die man sich selbst zu dieser magischen Welt zuweilen stellt, werden von den anderen Protagonisten sofort für Felix beantwortet, der genauso neu und ahnungslos in dieser Geister- und Traumwelt ist, wie man selbst. Dass er eine Entwicklung vom wütenden und von Selbstzweifeln geplagten Jungen hin zu einem mutigen Charakter durchläuft, schildert die Autorin glaubhaft. Ein bisschen blass dagegen bleiben mir in dieser schönen Story über Mut und Freundschaft die anderen Mitschüler.

Die spannende Geschichte über die magische Welt der Geister und Traumweber hat mich überzeugt und das Buch in einem Rutsch durchlesen lassen. Ich kann es für Liebhaber magischer Welten und kleine Leseratten sehr empfehlen.

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Felix Green - Geisterseher und Geheimagent

Rezensionen von Tara:

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Die Spur der Vertrauten von Christelle Dabos

Komplex & tiefgründig

„Die Spur der Vertrauten“ ist ein dystopischer Roman der Autorin Christelle Dabos.

Claire und Goliath leben in einer Welt, in dem Individualität verboten ist. Alles ist dem WIR untergeordnet. Die Menschen werden durch verschiedene Instinkte geleitet, die immer der Allgemeinheit dienen. Wer sich nicht unterordnet oder keinen Instinkt besitzt, lebt gefährlich.

Die Handlung wird im Wechsel aus unterschiedlichen Perspektiven dargestellt. Meist sind es die Protagonisten Goliath und Claire, aber auch andere Charaktere, die ich nicht direkt zuordnen konnte, berichten. Mir fiel es schwer Zugang zu den Charakteren zu finden, sie wirkten auf mich kalt und distanziert. Dies wiederum passte zu einer Gesellschaft, in der alle nur automatisiert ihre Instinkte ausleben.

Unklar blieb für mich in welcher Zeit die Handlung angesiedelt ist. Zwischendurch gab es kleine Hinweise, die allerdings nicht stringent waren. Im Grunde ist das bei einem Fantasy-Roman egal. Da ich mich allerdings in der durchaus spannenden Handlung ein wenig verloren fühlte, hätte ich gerne etwas Greifbares gehabt.

Es ist ein forderndes Buch, das Konzentration benötigt, da zahlreiche Fragen aufgeworfen werden und es einige Zeit dauert, bis man Antworten bekommt. Dass es sich hier um ein Jugendbuch ab 14 Jahren handelt, erscheint mir fragwürdig. Es mag sie geben, aber ich kenne nicht viele 14-jährige, die Spaß an so einem komplexen Buch haben.

Ich muss gestehen, dass ich froh war als ich das Buch beendet hatte. Was zurückbleibt ist aber durchaus positiv. Es regt zum Nachdenken über Individualität, Allgemeinwohl, Gesellschaftssysteme, Kontrolle, Vertrauen, Widerspruch und Freundschaft an. Von daher hat sich das Lesen für mich trotz einiger Kritikpunkte gelohnt.

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Die Spur der Vertrauten

Rezensionen von Birgit Hedemann:

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Escape-Adventskalender - Die Maske des Toten von Andreas Uhlenbrock

Spannung pur

Alex hat viele Jahre nichts von seinem Onkel gehört, bis seine Leiche auftaucht. Mit ihr eine Nachricht, die für Alex sehr herausfordernd wird. Sein Onkel war einer Gruppe auf der Spur, die dem Okkultismus anhing und Kinder geopfert hat. Alex hat bis Weihnachten Zeit, um einen weiteren Mord zu verhindern.

Die Spuren führen ihn nach Skandinavien. Kann Alex den Mord verhindern und so das Werk seines Onkels weiterführen?
Wer sich mit Rätseln die Adventszeit versüßen will, ist mit diesem Escape-Adventskalender bestens bedient. Jeden Tag darf man ein Türchen – oder besser gesagt eine Doppelseite – öffnen. Dahinter verbirgt sich eine spannende Geschichte, die die Handlung vorantreibt und ein dazu passendes Rätsel. Löst man das Rätsel, weiß man, welche Doppelseite am nächsten Tag aufgetrennt werden darf. Die Aufgaben, die gelöst werden müssen, sind ganz unterschiedlich angelegt und auch der Schwierigkeitsgrad ist unterschiedlich. Doch keine Angst: Wenn man wirklich mal nicht weiterweiß, kann man sich einen Tipp geben lassen. Hilft auch der nicht, kann man bei den Lösungen nachsehen. Sehr gut hat mir in diesem Zusammenhang gefallen, dass die Lösungen nicht alle hintereinander abgedruckt werden, sondern auf drei Lösungspäckchen verteilt werden. So sieht man nicht zwangsläufig auch schon die Lösung für den nächsten Tag. Die stimmungsvollen Fotos untermalen nicht nur die Geschichte, sondern sind auch Teil der Rätsel.
Das Buch sticht durch eine hochwertige Aufmachung hervor. Das Papier ist sehr dick gewählt und die Seiten lassen sich sehr leicht auftrennen. Das geht auch mit dem Finger, wenn man sonst nichts zur Hand hat. Durch die Dicke des Papiers reißt dabei auch nicht die Seite ein.
Die Geschichte, die mit dem Kalender erzählt wird, ist hochspannend und hat so manch unerwartete Wendungen parat. Erst im Epilog offenbart sich, wie alles zusammenhängt.
Dieser Kalender ist ein Must-have für alle Rätselfreunde!

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Escape-Adventskalender - Die Maske des Toten