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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Shilo:

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Sternschnuppen über Windy Point von Annette Weber

Wo das Herz seinen Platz findet

Schon nach den ersten Kapiteln hatte ich klare Bilder im Kopf: die Weite Kanadas, die Natur, die Pferde. Alles ist so beschrieben, dass man sofort mitten im Geschehen ist. Die Geschichte hat ein ruhiges Tempo, das mir sehr gefallen hat, und die Autorin bringt das Land und die Atmosphäre glaubwürdig rüber – ohne zu übertreiben.

Marlene war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist nicht perfekt, sondern eine Frau, die gerade einiges verloren hat und sich langsam wieder ins Leben zurücktastet. Ihre Entscheidung, auf Coles Ranch zu leben, wirkt anfangs wie ein Rettungsanker – und genau das macht sie so menschlich. Cole selbst bleibt zunächst ein wenig undurchsichtig, aber man merkt schnell, dass er ein gutes Herz hat. Mir gefiel, wie sich zwischen den beiden ganz ohne große Worte Nähe entwickelt.
Die Szenen mit den Pferden haben mich besonders berührt. Da steckt spürbar Liebe und Wissen drin, und ich konnte die Verbindung zwischen Mensch und Tier gut nachempfinden. Manchmal war mir der Ablauf etwas vorhersehbar, aber die Atmosphäre und die warmherzige Erzählweise haben das gut ausgeglichen.
Was mir gefallen hat: die Mischung aus Neuanfang, Naturverbundenheit und zarter Romantik. Was mir ein kleines bisschen gefehlt hat, war das gewisse Überraschungsmoment – die Handlung lief an einigen Stellen etwas zu glatt. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und am Ende mit einem Lächeln zugeschlagen. Es ist eine Geschichte, die einem guttut, besonders wenn man an die Liebe glaubt, die sich nicht planen lässt.
Mein Fazit:
Ein stiller, herzenswarmer Roman mit authentischen Figuren, viel Gefühl für Natur und Tiere und einer schönen Portion Hoffnung. Nicht perfekt – aber genau das macht den Charme aus. 4 Sterne.

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Sternschnuppen über Windy Point

Rezensionen von Anilam:

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Das Leuchten des Himmels an dunklen Tagen von Elli Kolb

Zwischen Abschied und Neuanfang

Das Leuchten des Himmels an dunklen Tagen gehört nun zu meinen Herzensbüchern! Es hat mich von Anfang an mit seiner ruhigen und ehrlichen Art gepackt und auf eine ganz besondere Weise berührt. Im Buch wird das Thema Abschied total feinfühlig behandelt. Nicht nur im großen Sinn, sondern auch in diesen kleinen, stillen Momenten, die oft genauso wehtun.

Gerade weil ich im letzten Jahr selbst ähnliche Erfahrungen im Umfeld gemacht habe, hat mich das an vielen Stellen tief erreicht.

Was mir besonders gefallen hat, ist der Schreibstil. Er ist so locker und leicht, dass man sofort drin ist, ohne sich groß einlesen zu müssen. Man liest einfach weiter, weil es sich anfühlt, als würde jemand direkt aus dem Leben erzählen. Und dann natürlich die Taube – für mich eines der schönsten Symbole im Buch. Irgendwie steht sie für Hoffnung, Fürsorge und das Loslassen und genau das zieht sich wie ein roter Faden durch Romys Geschichte. Für mich ist dieses Buch etwas ganz Besonderes, weil es so nah am Leben ist, hier in unserer Zeit spielt und einem zeigt, dass man auch aus schweren Momenten wieder ins Licht finden kann. ????

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Das Leuchten des Himmels an dunklen Tagen

Rezensionen von Miro:

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Grand Hotel Avalon von Maggie Stiefvater

Die Kraft des Süßwassers

June Hudson - Hoss - ist die Direktorin des Grand Hotel Avalon in den Appalachen in West Virginia. Das Avalon ist das nobelste Hotel in ganz Amerika und die High Society liebt es, dort eine Auszeit zu verbringen, denn June und ihr Hotel verstehen es, Luxus auf eine ganz besondere Weise zu gewähren. Hier werden Wünsche erfüllt, bevor sie überhaupt gedacht werden.

Wer dieses Buch liest, taucht tief in die Welt des Avalon ein und bei mir hat es definitiv den Wunsch geweckt, dort ein paar Tage zu verbringen. Die Autorin schildert das Leben in und um das Hotel so plastisch, dass man fast meint, die Gerichte zu schmecken, die aus der "Grotte" kommen.

Just das Avalon muss nun, 1942, kurz nach dem Angriff auf Pearl Harbour, eine Delgation deutscher und japanischer Diplomaten aufnehmen, die man irgendwo festsetzen muss. June hatte sich gewehrt gegen diesen Beschluss, doch sie hatte keine Chance. Sie muss sich in das Dilemma fügen, den verhassten Angehörigen der Achsenmächte einen Luxushotelaufenthalt zu gönnen. Zwischen der Fürsorge für ihr Personal und den Ansprüchen der speziellen Gäste verliert sich June fast selbst aus den Augen.

Und hinzu kommt noch die geheime Kraft des Süßwassers. Es hat ein Fünkchen Magie in sich, scheint belebt und es entspinnt sich eine Wechselwirkung zwischen dem Wasser und den Gästen. Das Wasser muss beruhigt werden, wenn so viel Spannung herrscht im Haus. Keine leicht Aufgabe für June, die ihr Leben dem Hotel und dadurch auch dem Wasser verschrieben hat.

Somit verwebt die Autorin dieses magische Element mit historischen Tatsachen. Die Wirren des Krieges zwingen die Protagonistin einen kühlen Kopf zu bewahren, um die globalen Konflikte, die sich nun in ihrem Hotel abspielen in geregelte Bahnen zu lenken und Herz und Verstand in Einklang zu halten. Sie bringt den Mut auf Menschlichkeit in diesen unmenschlichen Zeiten zu leben und trifft eine Entscheidung, die viele Leben verändert. Das Wasser als magisches Element durchdringt die ganze Geschichte, bleibt aber immer mysteriös und nebulös.

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Grand Hotel Avalon

Rezensionen von clematis:

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Mord an Weihnachten von Hanna Paulsen

Mordskekse

Wenige Tage vor Weihnachten trifft man sich auf der Insel Föhr am Oldsumer Weihnachtsbasar. Die Aufregung ist groß, als nicht nur ein Besucher mit krampfartigen Schmerzen zu Boden geht und die Rettungssanitäter mehrere Personen ins Krankenhaus bringen müssen. Ein Standbetreiber bricht überhaupt leblos zusammen, schnell sind seine Weihnachtskekse als vergiftet entlarvt.

Allerdings fehlen Täter und Mordmotiv, die Wyker Polizei samt Staatsanwalt Broder Jacobsen, der eigentlich nur kurz auf seiner Heimatinsel urlauben will, muss kurz vor dem Fest noch alles geben.

Während es sonst bei den bereits bekannten Personen auf Föhr eher ruhig zugeht, passiert ausgerechnet am letzten Adventsonntag ein Mordanschlag. Aber wem gilt er? Und wer ist dafür verantwortlich? Kekse als Mordwaffe sind einmal etwas Neues und Kommissar Udo Harksen ist gewiss, dass noch vor dem Heiligen Abend ein Täter überführt werden kann. Die Ermittlungen sind dann aber doch deutlich komplizierter als zunächst angenommen und führen zu Nachbarschaftsproblemen, deren Ursprung schon viele Jahre zurückliegt.

Gekonnt zeigt Hanna Paulsen, dass sie nicht nur wunderbare Familien- und Liebesgeschichten erzählen kann, sondern auch spannende Kriminalfälle auf der schönen Nordseeinsel Föhr aufzuklären weiß. Kurze Kapitel und wechselnde Sichtweisen sorgen für Spannung, interessante Details zu Brauchtum und festlichen Traditionen verfeinern die winterlich-weihnachtliche Atmosphäre. Ohne brutale Szenen, dafür aber mit viel Feingefühl und Gespür geht man verworrenen Beziehungskonflikten nach und deckt mehr auf als anfangs gedacht, die einzelnen Fäden ziehen sich schlussendlich logisch zusammen.

Ein unterhaltsamer Krimi, nicht nur für Freunde der Insel Föhr, für solche aber ganz besonders. Ich freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich die bereits bekannten Figuren wieder treffe, egal, in welchem Zusammenhang, denn zu erzählen gibt es immer etwas. Leseempfehlung!

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Mord an Weihnachten

Rezensionen von milky:

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All the Way to the River von Elizabeth Gilbert

Unfassbar ehrlich

Das Buch "All the Way to the River" ist wirklich unglaublich ehrlich geschrieben. Es handelt von der Autorin Elizabeth Gilbert, welche durch den Bestseller "Eat, Pray, Love" weltberühmt wurde, und Rayya Elias, die zunächst eine Bekannte war, dann beste Freundin und schlussendlich ihre Partnerin.

Beide sind auf unterschiedliche Art und Weise süchtig und gehen verschieden damit um.
Mir gefällt, wie die Autorin das alles ungeschönt erzählt und einen tiefen Einblick in ihr Leben und die Sucht gewährt. Das Buch leistet nicht nur nebenbei Aufklärung, sondern gibt auch Mut, die Sucht zu besiegen und nicht aufzugeben. Auch einige Tage, nachdem ich das Buch beendet habe, muss ich noch immer an einige Themen denken, was ein positives Zeichen ist.
Zwischen den Kapiteln befinden sich Gedichte und Zeichnungen. Diese Abwechslung lockert auf und hat mir gut gefallen.
Fazit: Absolut empfehlenswert!

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All the Way to the River

Rezensionen von Ameland:

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Mäc Mief und das total verrückte Baumstammwerfen von Carola Becker

Eine besondere Disziplin bei den Highland Games

Nachdem Mäc Mief tagelang Heusäcke und geblümte Gummistiefel auf seiner Wiese um die Ohren geflogen sind, ist endlich der Tag der schottischen Highland Games gekommen. Fröhlich macht sich die Familie Olifant auf den Weg und Bonnie und Mäc Mief sind dabei. Dort angekommen haben wohl alle ihre Geldbörse zuhause vergessen.

Mäc Mief zweifelt, ob seine Menschen wirklich so vergesslich sind. Aber Geldbörsen verschwinden lassen, ist doch auch keine Disziplin der Games.

Mäc Mief ist wirklich ein besonderes Schaf. Grundsätzlich ist er auf seiner Wiese ganz zufrieden, glücklich wird er, wenn sein Lieblingsmensch Finn kommt und ihn krault. Aber in ihm schlummern auch eine Art Kampfschwein und Rennschaf. Und diese beiden erwachen immer, wenn jemand etwas Unrechtes tut und seinen Menschen schaden will. So einen Moment gibt es auch wieder bei den Highland Games. Über seinen Einsatz können alle, einschließlich des Königs, nur staunen. Unterstützung erhält er auch wieder von seinem Freund, dem Hütehund Bonnie. Klar, dass es am Ende auch eine Belohnung für die zwei gibt.

Mäc Mief sorgt hier stets für gute Laune, auch bei mir. Mäc Mief und Bonnie schleichen sich sehr schnell in kleine und große Herzen, so geschehen auch bei Finn und Meggie. Aber die Liebe geht auch in die andere Richtung, was hier wiedermal bewiesen wurde. Ich finde es sehr schön, wie hier zu sehen ist, dass Liebe keine Einbahnstraße ist.

Die liebevollen und aussagekräftigen Illustrationen von Ina Krabbe sind nicht nur toll anzusehen, sondern unterstützen auch das geschriebene Wort perfekt. Besonders gefallen mir beim Cover die Schottenkaros.

Carola Becker hat wieder eine schöne und spannende Abenteuergeschichte mit den tierischen Freunden geschrieben, die große und kleine Leser erfreut.

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Mäc Mief und das total verrückte Baumstammwerfen

Rezensionen von inya:

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Geniale Frauen, geniale Forschung von Frances Durkin; Ute Löwenberg

Ganz toll

Ich finde Sachbücher für Kinder immer sehr gut, weil man zum einen immer ganz toll einfach durchblättern kann und zum anderen immer ganz viel lernt, auch als Erwachsener. Auch dieses Buch ist ein ganz wunderbares Sachbuch für Kinder und vor allem Mädchen. Denn dieses Buch behandelt Vorreiterinnen und Wegbereiterinnen sowie faszinierende Persönlichkeiten der Mint Wissenschaften.

Es sind dabei ganz viele verschiedene Persönlichkeiten aus allen Bereichen. Sei es Chemie, Architektur oder Physik. Ich selbst kannte viele beeindruckende Frauen noch nicht und war ganz begeistert von dieser sehr umfassenden Zusammenstellung. Die Illustrationen sind wunderschön und modern und die Kinder können in diesem Buch ganz viel Neues und Faszinierendes entdecken. Ich kann es allen Familien empfehlen die neue Wiswenachaftlerinnen mit ihren Kindern entdecken wollen.

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Geniale Frauen, geniale Forschung

Rezensionen von PMelittaM:

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All Better Now von Neal Shusterman

Interessantes Gedankenexperiment

Die Covid-Pandemie ist vorüber, und schon ist ein neuer pandemischer Virus, Crown Royale genannt, unterwegs, zumindest in diesem Roman. Seine Sterblichkeitsrate beträgt 4 %, aber alle, die ihn überleben, verändern sich, sie werden glücklich und zufrieden, hilfsbereit, zugewandt, einfach gute Menschen.

Doch, das hat auch Nachteile, denn, wenn solche Genesende zum Beispiel jemanden sehen, der in Lebensgefahr schwebt, wollen sie ihn retten, ohne Rücksicht auf sich selbst, was einigen von ihnen das Leben kostet.

Auf der anderen Seite gibt es, wie soll es auch anders sein, auch Menschen, die das Virus verteufeln, es werden, auch über die Genesenen Fakenews verbreitet, so dass es sogar zu Angriffen auf sie kommt.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, nicht nur aus denen der Hauptcharaktere, zudem startet jeder der acht Abschnitte des Romans mit einer kurzen Erzählung, jeweils aus verschiedenen Orten auf der Welt, die alle einen Bezug zum Hauptthema haben.

Die Protagonist:innen sind sehr verschieden. Rón Escobedo ist der jüngste Sohn des weltweit drittreichsten Mannes, und hat immer wieder mit Depressionen zu kämpfen. Er flüchtet aus seinem Goldenen Käfig und legt es darauf an, angesteckt zu werden. Als Genesener will er dann dafür sorgen, möglichst vielen Menschen dieses Glück auch zu bescheren.

Mariel Mudroch lebt mir ihrer Mutter in deren Auto, bis ihre Mutter erkrankt. Auch Mariel möchte dieses Glück kennenlernen. Und schließlich gibt es noch Morgan Willmon-Wu, hochintelligent, die durch bestimmte Umstände zu viel Geld und Macht kommt, und diese dafür nutzen möchte, die Welt von dem Virus zu befreien.

Was würde ich in so einer Situation tun beziehungsweise wollen, habe ich mich beim Lesen öfter gefragt. Ich finde, die Prämisse dieses Romans ist ein sehr interessantes Gedankenexperiment. Natürlich stand ich als Leserin schnell auf einer Seite, schon, weil dort die sympathischeren Menschen unterwegs sind, aber vielleicht ist das ja zu kurz gedacht? Der Roman ist spannend, und die verschiedenen Teile, auch die kurzen Erzählungen zu Beginn der Abschnitte greifen nach und nach ineinander.

Ich war davon ausgegangen, dass es sich hier um einen Einzelroman handelt, und war über das sehr offene Ende doch überrascht, obwohl es durchaus zum Roman gepasst hätte, so offen zu enden. Doch, und das hatte ich beim Lesen schon wieder vergessen, wird man bereits zu Beginn des Buches darüber informiert, dass es eine Fortsetzung geben wird, angekündigt für Herbst 2027). Nun denn, dann ist das offene Ende doch ein Cliffhanger.

Mein erster Roman von Neal Shusterman hat es in sich, einen interessanten Plot und viel zum Nachdenken. Ich bin sehr gespannt auf die anderen Werke des Autors, von dem ich tatsächlich bisher noch nichts gelesen habe, vor allem natürlich auch auf die Fortsetzung von diesem.

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All Better Now

Rezensionen von Hennie :

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Meine zauberhafte Dekowelt von Michaela Waldl

Natürlich kreativ - wunderbare Dekoideen

Ich möchte Michaela Waldl herzlich danken für dieses schöne Anleitungsbuch. Der Titel „Meine zauberhafte Dekowelt" passt ausgezeichnet.
Das Inhaltsverzeichnis weist daraufhin, was einem im Buch erwartet, gegliedert in Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Die selbst gefertigten vielfältigen Dekorationen, die alle vier Jahreszeiten bedienen, fanden meine einhellige Begeisterung.

Besonders in der Weihnachtszeit verbreiten diese eine herrliche, behagliche Atmosphäre.
Gleich zu Beginn des Buches verweist die Autorin auf Basiswissen und auf die Wichtigkeit von gutem Werkzeug. Beides ist Voraussetzung für das Gelingen! Sie beantwortet viele wichtige Fragen und gibt wertvolle Ratschläge und Hinweise. Wertvolle Tipps (grün unterlegt) ergänzen den erklärenden Text.
Sehr viele Fotos dokumentieren die einzelnen Arbeitsschritte und das fertige Ergebnis. Schritt für Schritt erfolgen die Anleitungen.
Der Möglichkeiten scheinen keine Grenzen gesetzt. Verwendung finden alle mögliche Naturmaterialien aus Wald, Feld und Garten. Auch aus Altem lässt sich Schönes erschaffen. Upcycling- Ideen sind gefragt! Dazu lohnen sich Blicke in den eigenen Haushalt/Küche, in den Wollkorb, der Restekiste, dem Kleiderschrank, dem Flohmarkt...
Die zauberhafte Dekowelt ist natürlich kreativ. Hier wirkt nichts gekünstelt. Das Buch regte meine Phantasie besonders an. Ich fühlte mich direkt angesprochen. Schon beim Durchsehen kamen mir viele neue Ideen. Die Kreativität Michaelas ist sehr ansteckend.

Zusatzinformationen kann man durch das kostenlose Extra: Die APP “Kosmos Plus" erhalten.

Ich empfehle das Buch sehr gern weiter und vergebe fünf von fünf Sternen.

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Meine zauberhafte Dekowelt

Rezensionen von peedee:

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Vom Gegenwind getragen von Darius Braun

…und trotzdem

Als Darius Braun 15 Jahre alt ist, muss ihm ein tennisballgrosser Hirntumor entfernt werden, was ihm Sprache und Bewegung raubte. Er ist jedoch ein Kämpfer und stellt sich den Herausforderungen, die vor ihm liegen, auch wenn es immer wieder Rückschläge gibt, wie zum Beispiel ein Kletterunfall zwei Jahre später.

Viele Jahre später will er seinen Traum wahrmachen und mit dem Fahrrad die Panamericana von Kanada nach Feuerland befahren. Dabei will er auf die Arbeit der Deutschen Hirntumorhilfe aufmerksam machen, Spenden sammeln und Menschen ermutigen, die Hoffnung niemals aufzugeben. Sein Motto: …und trotzdem!

Erster Eindruck: Ein sympathischer Autor blickt einen mit einem offenen, wachen Blick auf dem Cover entgegen – gefällt mir.

Der Start der Reise in Calgary ist mehr als schwierig, denn das Fahrrad ist nicht mit Darius Braun nach Kanada mitgereist! Wo ist das Fahrrad abgeblieben? Was soll er ohne das an seine Grösse von knapp zwei Metern angepasste Fahrrad tun?
Dieses Buch ist etwas für Long-Distance-Radfahrer-Enthusiasten, die gerne unbekanntes Terrain befahren und neue Länder kennenlernen. Aber es ist auch für diejenigen, die mit Radfahren nichts am Hut haben. Der Autor zeigt auf, dass Tiefpunkte auch Chancen sind. Nicht unbedingt dann, wenn man sich noch im Tief befindet, aber ein bisschen später, wenn man den Blick auf die Situation anpassen kann. Mir hat gefallen, dass er sein Leben plötzlich mit anderen Augen sah, und zwar „nicht als Abfolge von Schicksalsschlägen, sondern als Weg, der zu etwas führt.“ Aber das ist ein grosser Blickwechsel, der einem auch erst mal gelingen muss!
Die Fakten seiner Reise sind beeindruckend – sehr schön, dass es immer wieder Fotos gibt, die seinen Erfahrungsbericht ergänzen. Hier ein paar Zahlen: 509 Tage Reise, davon 274 im Sattel verbracht. 21‘000 Kilometer gestrampelt und sagenhafte 215‘000 Höhenmeter überwunden! Er kämpfte zuweilen mit Wind und Wetter, mit rücksichtslosen Autofahrern, der Gesundheit, mit Transport- oder Fahrradproblemen, aber auch mit sich selbst und seinen selbstgestellten hohen Erwartungen.

Darius Braun hat sehr viele Leute kennengelernt und viel erlebt. Ich stelle es mir schwierig vor, nach so einem Langzeit-Solo-Erlebnis nach Hause zu kommen und wieder in einen „normalen“ Alltag – wie auch immer der aussehen mag – einzusteigen, und zwar mit Menschen, die nicht das Gleiche erlebt haben. Das Motto des Autors ist „und trotzdem“, was mir sehr gefällt. Es überrascht mich daher, dass das Buch nicht auch so genannt wurde. Ich bedanke mich für die Einblicke in diese Reise und wünsche ihm alles Gute; 4 Sterne.

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Vom Gegenwind getragen