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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von ratra:

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Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad von Kristina Ohlsson

Schauerhaftes in Hovenäset

Heidi kommt voller Erwartungen nach Hause. Doch schon bei ihrer Ankunft zeigt sich, dass ihre Welt langsam aus den Fugen gerät. Nicht nur fehlt in ihrem Zimmer eine Wand, auch ihre familiäre Situation steht vor neuen Prüfungen. Doch all das verblasst neben der entstehenden Aufregung, als auf den Campingplatz ein Riesenrad einzieht.

Als zudem der Betreiber bei ihnen Quartier bezieht und sich über die Hilfe von Heidi und ihren Freunden freuen würde (und zudem Freifahrtkarten verspricht) scheinen sich die Probleme aufzulösen. Doch Seltsames beginnt, sich zu ereignen. Eine merkwürdige Gewitterfront hält den kleinen Ort Hovenäset in Atem und hinter der notdürftig aufgespannten Plane in Heidis Zimmer geht Merkwürdiges vor. Und bald schon müssen Heidi und ihre Freunde um weit mehr kämpfen als um eine zusätzliche Wand. Denn wenn das Riesenrad sich dreht, brennen Babys.

Der Buchreihentitel „Gänsehaut in Hovenäset“ kommt nicht von ungefähr. Die Thriller-Autorin Kristina Ohlsson hat hier eine Horrorgeschichte zu Papier gebracht, welche sich für nervenstarke Junggrusler und Schauderliebhaber eignet. Der Erzählfluss ist gewohnt packend als auch flüssig und die Geschichte fügt sich gut in das Hovenäset-Setting ein. Ein gekonnter erster Band für die Spukgeschichtenreihe.

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Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad

Rezensionen von Astrid:

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Engagier dich oder stirb! von Nicole Makarewicz

Das Cover ist toll, aber ...

Das Cover ist toll, aber ich weiß nicht, was es mit der Geschichte zu tun hat, die unterhaltsam, überzeichnet und extrem Klischee-lastig ist. Letzteres hat mich dazu veranlasst, vielfach den Kopf zu schüttelt. Kichern musste ich trotzdem an manchen Stellen, andere wiederum ließen mich mit den Augen rollen, fallweise fehlte mir ein Übergang von einem zum nächsten Geschehen.

Einzelne Kapitel waren derart voraussehbar, dass mich die Geschichte langweilte, wenn auch die Texte unterhaltsam waren. Insgesamt ist die Geschichte fallweise maßlos übertrieben. Auch wenn ich weiß, dass es ‚nur‘ eine Story ist, hätte ein wenig Subtilität gutgetan.

Aufgrund des Klappentextes habe ich mir jedenfalls Revolutionäres erwartet. Das Geschriebene ist für mich nur ein Aneinanderreihen bereits bekannter Aufgüsse, ... zwar lustig, aber nicht wirklich neu. Es hätte so viel besser sein können, wenn es nicht dermaßen ins Lächerliche gezogen worden wäre. Die Sprache hingegen ist schön, ein Highlight in meinem Leseleben ist es aber nicht. Typisch ‚cosy‘ eben, nicht einmal wirklich Crime. In Erinnerung wird mir der Inhalt nicht bleiben, auch deshalb, weil ich ähnliche Geschichten schon mehrfach gelesen habe. Zudem wirkt das Ende sehr an den Haaren herbeigezogen. Es muss unbedingt einen Täter geben, der für den Tod von Sybyll verantwortlich ist. Der muss mit aller Gewalt her, wenn er auch zuvor nicht in Erscheinung trat.

Resümee: Witzig und belanglos zum Dahinlesen.

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Engagier dich oder stirb!

Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

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Prinzessin Alice von Irene Dische

Frech und scharfzüngig

Die gehörlose Alice von Battenberg - Tochter von Prinzessin Victoria von Hessen-Darmstadt, Mutter von Philip, des späteren Gemahl von Queen Elizabeth II., verheiratet mit Andreas von Griechenland - die in mehreren Sprachen perfekt Lippenlesen konnte, die vielleicht in ihrem Körper gefangen war und ihre Aussenwirkung nicht immer abschätzen konnte, darf hier mit ihrer eigenen Stimme aus ihrem Leben erzählen.

Frech, gnadenlos und scharfzüngig.

Vielleicht ungewohnt für alle, die keine Ahnung von der Biografie der Prinzessin haben, und deshalb sollte man vor der Lektüre von Disches "Prinzessin Alice" zumindest ihren Lebenslauf gegoogelt haben, um zumindest ein bisschen Ahnung zu haben, auf was die Autorin alles anspielt.

Alice liebte Gott und die Lust, ihre Schwägerin Marie Bonaparte Sigmund Freund, Edwina Mountbatten liebte viele Männer. Diese drei Frauen stehen im Mittelpunkt dieses Romans, denn Marie und Edwina verbrachten viel Zeit mit Alice, brachten sie in eine Psychiatrische Klinik und halfen ihr aber auch wieder raus.

Es war ein sehr turbulentes Leben, das Alice führte. Historische Zeitumbrüche in Griechenland und Deutschland, der Krieg, der auch England nicht verschonte. Dazu die Gehörlosigkeit, die ihren Töchtern teilweise peinlich war, aber auch das überbordende Innenleben, das einen Weg nach aussen suchte. War Alice psychisch krank, bloss verrückt oder nahm sie sich einfach nur die Freiheit so zu sein, wie sie sein wollte, die Freiheit aus dem adligen Rahmen zu fallen? Diese Fragen haben sich schon viele Menschen gestellt, und nach der Lektüre von Disches "Prinzessin Alice" würde man dabei die Antwort wahrscheinlich in letzterem oder einer Kombination von allem finden.

Dische zeichnet ein sehr freies und faszinierendes Bild von Alice. Ich mochte diesen rasanten und sprachgewaltigen Schreibstil, da er eine neue Sichtweise auf diese sehr interessante historische Figur bietet.

Fazit: Irene Dische vermittelt einen beeindruckenden und sehr lesenswerten Eindruck von Prinzessin Alice von Battenbergs Leben, frech und scharfzüngig.
4 Sterne.

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Prinzessin Alice

Rezensionen von M:

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In Barbaras Rhabarberbar wird niemals der Rhabarber rar von Bodo Wartke

Einfach super!

Ich bin absolut begeistert von Bodo Wartkes Rhabarberbar-Zungenbrechergeschichten. Schon die Idee aus bekannten oder weniger bekannten Zungenbrechern Geschichten zu machen, finde ich einfach super. Die Umsetzung hat mich dann endgültig überzeugt. Egal, ob sich die Robbensippen in die Rippen stippen, sich zwischen Zwetschgenzweigen Schwalben quetschen oder wir erfahren warum Bürstenborsten besser bürsten, jede der Geschichten hat mir ungeheuren Spaß gemacht.

Allerdings gehört meiner Ansicht nach dazu, dass man die Geschichten sich selbst oder jemand anderem laut vorliest, denn erst so kann der Zungenbrecher auf die Zunge kommen. Geeignet sind die Geschichtenfür Kinder oder Erwachsene, die Spaß an Sprache und Reimen haben. Zu den Geschichten hat Alexandra Junge noch viele passende und lustige Bilder gemalt.

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In Barbaras Rhabarberbar wird niemals der Rhabarber rar

Rezensionen von Buchchecker :

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Musenrausch (Nektar und Ambrosia, Band 1) von Malou Bichon

Gelungende Mischung aus Kunst, Magie und griechischer Mythologie - bildgewaltig und spannend

In „Musenrausch“ von Malou Bichon entfaltet sich eine spannende Geschichte über Magie und die Macht der Inspiration, die nicht nur die Kreativität beflügelt, sondern auch unerwartete Herausforderungen mit sich bringt.

Wanda befindet sich nach einem Schicksalsschlag in einer künstlerischen Schaffenskrise.

Als sie eines Tages wie im Rausch nach Pinsel und Papier greift, steht plötzlich Neo vor ihr – ihre Muse, die sie eigentlich gar nicht sehen dürfte. Diese außergewöhnliche Begegnung bringt eine magische Bindung mit sich, die ihre Schicksale nun auf bedrohliche Weise miteinander verknüpft. Auf der Suche nach Antworten folgt Wanda Neo in seine geheimnisvolle Welt. Dort kommen sie einem Geheimnis auf die Spur und entdecken, dass nicht nur ihr eigenes Schicksal auf dem Spiel steht ...

Der malerische, fast schon poetische Schreibstil der Autorin hat mich sofort gefesselt und meine Fantasie beflügelt. Ich fühlte mich tief ins Geschehen hineingezogen. Allerdings waren die Beschreibungen teilweise so ausschweifend, dass sie die Handlung fast schon in den Hintergrund drängten. Dadurch fiel es mir insbesondere in actionreichen Szenen etwas schwerer, den roten Faden im Blick zu behalten. 

Der Fokus liegt auf den Blickwinkeln von Wanda und Neo und ermöglicht eine tiefere Verbindung, da es so möglich ist, ihre inneren Konflikte und Motivationen besser zu verstehen. Sie sind sympathische Hauptfiguren, deren Beziehung jedoch eher im Hintergrund bleibt und nicht die emotionale Intensität und Spannung bietet, die ich erwartet hatte.
Gelegentliche Perspektiven-Wechsel zu anderen Figuren gewähren außerdem auch Einblicke in andere Charaktere und Situationen, die den Hauptfiguren nicht bekannt sind. Das macht die Geschichte natürlich komplexer, hat mich aber auch erstmal etwas irritiert.

Viele Figuren haben ungewöhnliche, an die griechische Mythologie angelehnte Namen. Das war etwas verwirrend, da ich Schwierigkeiten hatte, den einzelnen Namen die richtigen Figuren zuzuordnen. Das Glossar am Ende des Buches könnte hier wohl Abhilfe schaffen, allerdings habe ich es erst nach dem Lesen entdeckt.

Die Handlung selbst ist spannend und hält einige unerwartete Wendungen bereit. Lange war ich unsicher, wohin die Reise führt. Manchmal haben die ausschweifenden Beschreibungen allerdings den nötigen Schwung der Handlung beeinträchtigt. 
Die Idee, über Kunstwerke eine Brücke zwischen der realen Welt Hamburgs und einer mystischen Fantasywelt zu schlagen, hat mir sehr gut gefallen.

Die Kombination aus urbaner Fantasy und griechischer Mythologie macht „Musenrausch“ zu einem interessanten Auftakt. Während Wanda und Neo sich ihren inneren Konflikten und der Frage ihrer Bindung stellen, entfaltet sich eine Geschichte voller Überraschungen und Wendungen. Ich bin gespannt, wie sich die Fortsetzung entwickeln wird. 
„Musenrausch“ ist trotz kleiner Schwächen empfehlenswert für alle, die sich für Magie, Kunst und griechische Mythologie interessieren.

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Musenrausch (Nektar und Ambrosia, Band 1)

Rezensionen von Allesleser:

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Narbenkünstler #Thriller von Chris Dominik

Eiskalte Rache


Der "Narbenkünstler" ist der dritte Fall für Marc Davids und Zoé Martin.

Die kopflosen Leichen, die an ungewöhnlichen Orten auftauchen geben den Ermittlern einige Fragen auf. Welchen Zusammenhang gibt es und worauf will der Mörder hinaus?

Während der Ermittlungen kommt einiges zutage und die Spuren führen in die Vergangenheit von Zoe.

Erinnerungen werden wachgerufen und alte Bekannte sorgen für Wirbel.

Es wird auch dieses Mal sehr spannend und gruselig, denn der Autor schont weder die Opfer, noch seine Leser.
Schon der Prolog hat Gänsehautgarantie.
Die Charaktere wirken authentisch und nicht jedem sollte man über den Weg trauen.

Die Bücher sind zwar einzeln lesbar, bauen aber auch aufeinander auf, da das Privatleben von Marc und Zoe in jedem aufgegriffen wird. So lernt man die beiden immer besser kennen.

Mir gefallen sowohl die Titel, wie auch die Buchcover dieser Thriller-Reihe. Sie passen perfekt zusammen und haben Wiedererkennungswert.

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Narbenkünstler #Thriller

Rezensionen von Meli:

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The Pumpkin Spice Latte Disaster von Kyra Groh

Unterhaltsame Kleinstadt-Romance und etwas mehr

Nur für die Hochzeit ihrer Schwester kehrt Jude zurück in ihre Heimat Lower Whilby, wo sie einen schlechten Ruf genießt. Aber dann bleibt sie doch länger als gedacht und hofft, dass sie während ihres verlängerten Aufenthalts Barista James über seine Eltern ausquetschen kann. James ist nämlich der Sohn legendärer Musiker, aber das Leben mit berühmten Eltern war nicht immer einfach für ihn und er will sich nicht ausnutzen lassen.

Jude hatte es in ihrer Heimat nicht leicht, schon als Jugendliche begegnete man ihr mit vielen Vorurteilen, die sie verunsichert, aber in anderer Hinsicht auch gestärkt haben. Kein Wunder, dass sie diesen Ort hinter sich lassen wollte und seitdem rastlos durch die Welt zieht. Ihre Beziehung zu ihrer Schwester ist auch alles andere als perfekt, dafür sind sie zu unterschiedlich gestrickt, aber die Hochzeit und die Zeit danach bieten den beiden nochmal die Gelegenheit, sich nochmal anders kennenzulernen.

James hatte auch eine komplizierte Jugend, weil seine Familie und auch die Probleme seiner Eltern im Rampenlicht standen, was manche schmerzhafte Momente noch verstärkt hat oder dazu geführt hat, dass man sich ihm aus den falschen Gründen nähert. Er ist sofort misstrauisch, als Jude sich ihm nähert, aber seine schützenden Mauern geben doch schnell nach, als Judes sprudelnde Energie auf seine nüchterne Ernsthaftigkeit trifft.

Fazit:
Ich fand die Handlung unterhaltsam und etwas albern, aber mit den Problemen, Wünschen und Ängsten der Protagonisten ist die Geschichte auch spannend und emotional mitreißend. Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.

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The Pumpkin Spice Latte Disaster

Rezensionen von rewareni:

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Mumien morden mittwochs nie von Tatjana Kruse

Achtung, Mumie kommt!

Eigentlich wollte Polly besondere Artefakte aus dem Alten Ägypten bei einer aufsehenerregenden Ausstellung im Museum präsentieren, als es zu einem tödlichen Unfall kommt. Gut, dass die verwöhnte und ziemlich schlaue Daphne, die die Tochter der millionenschwere Museumseignerin ist, sofort weiß, dass dafür eine Mumie verantwortlich ist und als es noch mehr Todesfälle gibt ist allen klar, dass der Mörder unter ihnen ist.

Als durch einen Hacker Angriff das Museum sich im Lockdown Modus befindet und niemand rein oder raus kann ist es Polly, die gemeinsam mit Daphne auf Mördersuche geht. Bald weiß keiner mehr, ob sie es mit einem menschlichen Täter zu tun haben oder ob Daphne nicht doch recht hat und sich etwas Unheimliches im Museum herum treibt und auf Rache sinnt.
Wer seine Lachmuskeln völlig stressfrei aktivieren möchte, dem lege ich den Roman ,,Mumien morden mittwochs nie- Eine ziemlich verfluchte Krimödie“ von Tatjana Kruse ans Herz.
Wie der Titel schon verrät bekommt man sowohl einen spannenden und unheimlichen Krimi, sowie eine slapstick artige Komödie präsentiert.
Die Autorin versteht es dabei ihre Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappen zu lassen und man
kann einfach nur Polly und Daphne bei ihrer abenteuerlichen Mördersuche begleiten, wobei man aber aufpassen muss, dass man nicht vor lauter lachen vom Sessel fällt und man dann nichts mehr mitbekommt.
Alle Protagonisten sind herrlich dargestellt. Man spürt bei Polly,wie sie sich ständig irgendwo verkriechen möchte, wenn Daphne mit ihren kruden Theorien um sich schlägt.
Polly wird dabei von der Autorin nicht verschont und man leidet ständig mit ihr mit, aber sie ist eine taffe und willensstarke Frau und weiß sich mit unkonventionellen Hilfsmittel zu verteidigen. Besonders ans Herz gewachsen ist mir Daphne, die herrlich naiv ist und allen Klischees einer reichen und verwöhnten Blondine entspricht. Bis ihre unbekannte Seite aus ihr herausbricht und man als Leser auf einiges gefasst sein muss.
Es ist ein Roman wo man Wortschöpfungen findet, die man so sicher noch nie gehört hat und
diese humorvoll und originell sind.
Es hat Spaß gemacht alle Protagonisten zu begleiten, wo viele herrlich überzogen agieren
und reagieren und man dabei das Gefühl hat, im Theater bei einer Komödie zu sitzen.
Ein gelungenes Stück,wo die Autorin mit Herz, Hirn und Humor ihr Feuerwerk an Ideen mit ihren Lesern teilt.

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Mumien morden mittwochs nie

Rezensionen von rewareni:

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Mumien morden mittwochs nie von Tatjana Kruse

Achtung, Mumie kommt!

Eigentlich wollte Polly besondere Artefakte aus dem Alten Ägypten bei einer aufsehenerregenden Ausstellung im Museum präsentieren, als es zu einem tödlichen Unfall kommt. Gut, dass die verwöhnte und ziemlich schlaue Daphne, die die Tochter der millionenschwere Museumseignerin ist, sofort weiß, dass dafür eine Mumie verantwortlich ist und als es noch mehr Todesfälle gibt ist allen klar, dass der Mörder unter ihnen ist.

Als durch einen Hacker Angriff das Museum sich im Lockdown Modus befindet und niemand rein oder raus kann ist es Polly, die gemeinsam mit Daphne auf Mördersuche geht. Bald weiß keiner mehr, ob sie es mit einem menschlichen Täter zu tun haben oder ob Daphne nicht doch recht hat und sich etwas Unheimliches im Museum herum treibt und auf Rache sinnt.
Wer seine Lachmuskeln völlig stressfrei aktivieren möchte, dem lege ich den Roman ,,Mumien morden mittwochs nie- Eine ziemlich verfluchte Krimödie“ von Tatjana Kruse ans Herz.
Wie der Titel schon verrät bekommt man sowohl einen spannenden und unheimlichen Krimi, sowie eine slapstick artige Komödie präsentiert.
Die Autorin versteht es dabei ihre Leser bis zum Schluss im Dunkeln tappen zu lassen und man
kann einfach nur Polly und Daphne bei ihrer abenteuerlichen Mördersuche begleiten, wobei man aber aufpassen muss, dass man nicht vor lauter lachen vom Sessel fällt und man dann nichts mehr mitbekommt.
Alle Protagonisten sind herrlich dargestellt. Man spürt bei Polly,wie sie sich ständig irgendwo verkriechen möchte, wenn Daphne mit ihren kruden Theorien um sich schlägt.
Polly wird dabei von der Autorin nicht verschont und man leidet ständig mit ihr mit, aber sie ist eine taffe und willensstarke Frau und weiß sich mit unkonventionellen Hilfsmittel zu verteidigen. Besonders ans Herz gewachsen ist mir Daphne, die herrlich naiv ist und allen Klischees einer reichen und verwöhnten Blondine entspricht. Bis ihre unbekannte Seite aus ihr herausbricht und man als Leser auf einiges gefasst sein muss.
Es ist ein Roman wo man Wortschöpfungen findet, die man so sicher noch nie gehört hat und
diese humorvoll und originell sind.
Es hat Spaß gemacht alle Protagonisten zu begleiten, wo viele herrlich überzogen agieren
und reagieren und man dabei das Gefühl hat, im Theater bei einer Komödie zu sitzen.
Ein gelungenes Stück,wo die Autorin mit Herz, Hirn und Humor ihr Feuerwerk an Ideen mit ihren Lesern teilt.

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Mumien morden mittwochs nie

Rezensionen von PucKker:

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Cozy baking time von Theresa Haubs

Den Ton muss man ignorieren

Das Buch hat eine ganze Menge kreativer Rezepte, die mir richtig Lust aufs Backen gemacht haben. Neben Klassikern finden sich auch viele ungewöhnliche Ideen, die ich so noch nirgends gesehen habe, etwa die Lebkuchen-Brownies oder den Bienenstich-Kuchen. Besonders schön sind auch die Fotografien: stimmig bearbeitet, atmosphärisch und inspirierend.

Sie machen richtig Lust aufs Nachbacken und helfen gleichzeitig, sich das Ergebnis besser vorzustellen. Das ist etwas, das leider nicht in jedem Backbuch selbstverständlich ist.

Die Zutatenlisten sind angenehm kurz und die Rezepte insgesamt leicht umzusetzen. Gesunde Varianten sollte man hier allerdings nicht erwarten – es wird reichlich mit Butter, Zucker und hellem Mehl gearbeitet. Ich habe den Zucker an einigen Stellen reduziert, was bei den meisten Rezepten problemlos möglich war.

Ein großer Minuspunkt ist für mich allerdings die Sprache. Das Buch scheint sich klar an eine junge Social-Media-Zielgruppe zu richten, was mir manchmal etwas zu viel war. Viele Rezepte tragen englische oder saloppe Namen, die nicht immer so richtig passen wollen: Aus einer Mandarinen-Schmand-Torte wird etwa „Orange is the New Snack“, aus einem Zitronenkuchen „Basic Btch*“. Auch die Rezepttexte sind sehr umgangssprachlich gehalten. Bei den „Mozartplätzchen“ heißt es zum Beispiel: „Fetzt. Ey, wenn der Bro wüsste, dass sogar Plätzchen nach ihm benannt sind.“… Muss man mögen.

Trotzdem: Die Rezepte selbst sind wirklich lecker, gelingsicher und machen Spaß. Besonders die Pumpkin Spice Muffins waren bei mir ein voller Erfolg, für die gab es Komplimente ohne Ende.

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Cozy baking time