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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von kabo16:

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Tiere beobachten mit dem Wildtierguide von Patrick Hundorf (@patrickdogvillage)

Mit dem Wildtier-Guide auf die Pirsch

Das Cover verrät dem Leser schon was ihn erwartet: Wir beobachten Tiere in unserer Heimat.
Tja, aber erstmal muss man sie finden, und das ist wirklich nicht einfach. Gerade bei sehr scheuen Tieren, wie z.B. dem Luchs. Um Erfolg zu haben braucht man entweder Erfahrung oder aber dieses Sachbuch aus dem Kosmos Verlag, von Patrick Hundorf.

Er ist Wildtierbiologe und nimmt uns hier auf eine Reise durch die Tierwelt mit. Mit natürlichen Fotos zeigt er sie uns nicht nur, sondern wir erfahren auf einer Doppelseite das Wichtigste über das Tier. Hinzu kommt die Ausrüstung, die Tageszeit und die Jahreszeit, wo es zu finden ist, oftmals auch das Wetter und das Verhalten - erst dann habe ich wirklich eine Chance meinen Luchs zu erspähen. Also Glück alleine reicht da nicht aus.
Ach ja, außerdem noch ganz viel Geduld.
Neben all diesen Dingen sollte man auf den Wegen bleiben und Tiere niemals stören oder vertreiben. Und selbstverständlich nicht in der Brut- und Setzzeit die Tiere stören.
Der Dating-Kalender für jede hier vorgestellte Tierart ist das Pünktchen auf dem I.
Klare Empfehlung für echte Tierfans.

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Tiere beobachten mit dem Wildtierguide

Rezensionen von Bücherfreundin:

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9 Jahre Wahn von Eric Stehfest

Aufwühlende und erschütternde Lebensgeschichte

Der Schauspieler und Autor Eric Stehfest, der einem breiten Publikum durch seine Rolle in einer Vorabendserie sowie verschiedene andere Fernsehformate bekannt sein dürfte, thematisiert in seinem autofiktionalen Buch "9 Jahre Wahn", das im ZS Verlag erschienen ist, seine paranoide Schizophrenie.

Eric und Edith Stehfest sind seit 4 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder, als Eric die Kontrolle über sein Leben verliert. Er ist unsicher und steckt voller Selbstzweifel und Ängste. Edith, selbst schwer traumatisiert, kann ihm nicht helfen. Als Eric seine Frau regungslos neben sich auf dem Boden liegen sieht, kann er sich nicht erklären, was passiert ist. Er zieht die Notbremse und begibt sich unverzüglich in eine psychiatrische Tagesklinik, um sich helfen zu lassen. In intensiven Gesprächen öffnet er sich seiner Psychologin, redet über seine Wahnvorstellungen, seine Ängste und inneren Kämpfe. In der Klinik wird er einer Gruppe mit 6 weiteren Patienten zugeteilt. Es fällt ihm anfangs schwer, sich in die Gruppe einzufinden, doch im Laufe der Zeit gelingt es ihm sogar, Freundschaften zu knüpfen.

Das fesselnde Buch ist in klarer Sprache in der dritten Person geschrieben und liest sich sehr flüssig. Die Gespräche, die Eric mit seiner Psychologin führt, sind drehbuchartig dargestellt. Mit schonungsloser Offenheit beschreibt er seine schwierige Kindheit, den erlittenen Missbrauch und seine Drogenabhängigkeit. Inzwischen ist er clean, kämpft aber nach wie vor jeden Tag mit der Drogensucht.
Es geht unter die Haut, wenn Eric seine Wahnvorstellungen beschreibt, wie es ist, wenn "der Andere", wie er die dunkle Kraft in sich nennt, die Kontrolle über sein Inneres übernimmt. Dann ist er eine vollkommen andere Person, arrogant und provokant, während er normalerweise ein feinfühliger Mensch ist. Auch in den Gesprächen mit der Psychologin drängt sich "der Andere" in ihm immer wieder in den Vordergrund.

In dem aufwühlenden Buch geht es nicht nur um Erics Krankheit, es geht auch um seine Ehe und seine Familie, um Freundschaft und existenzielle Sorgen. Er geht mit sich selbst hart ins Gericht und verschweigt auch seinen Egoismus nicht. Vaterlos aufgewachsen, fällt es ihm schwer, Nähe zuzulassen. Ich habe mich für ihn gefreut, dass er in der Klinik Freunde gefunden hat, die ihn verstehen, akzeptieren und für ihn auch außerhalb der Klinik da sind. Der Zusammenhalt der Gruppe hat mich sehr berührt, ebenso die Schicksale der einzelnen Gruppenmitglieder.

Eric lässt den Leser tief in seine Seele blicken, beschreibt seine inneren Kämpfe und Qualen. Seine Geschichte hat mich nicht nur erschüttert und zutiefst berührt, sie lässt mich auch betroffen zurück.
Der Autor weist darauf hin, dass die Biografie eine stark verfremdete und teilweise fiktionalisierte Lebensgeschichte darstellt.

"9 Jahre Wahn" spricht vielleicht in erster Linie Fans des Schauspielers Eric Stehfest an, ich empfehle das Buch aber auch all denen, die sich über das Krankheitsbild der paranoiden Schizophrenie und das Leben damit informieren möchten!

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9 Jahre Wahn

Rezensionen von Tara:

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Too Much! von Terri Cole

Eigene Bedürfnisse erkennen & Grenzen setzen

„Too Much!“ ist ein hilfreicher Ratgeber der Autorin, Psychotherapeutin und Expertin für Beziehungen und Empowerment Terri Cole.

Der Untertitel „Für alle, die zu viel geben, tun, machen, denken, fühlen“ hat mich direkt angesprochen, genau so fühlt sich mein Leben manchmal an, als ob einfach alles zu viel ist.

Aber was macht man dagegen und wie geht man damit um?

Terri Cole beschreibt und erklärt das Konzept der „Hochfunktionalen Co-Abhängigkeit“ (kurz HFC), bei dem die Betroffenen zu viel Verantwortung übernehmen und sich für alles zuständig fühlen bis sie letztendlich selbst total erschöpft und ausgebrannt sind.

Die Autorin bietet hier Lösungsansätze, praktische Strategien und Übungen um Grenzen zu setzen, sich emotional abzugrenzen, das destruktive Verhalten sich selbst gegenüber zu durchbrechen und wieder auf die eigenen Bedürfnisse zu schauen.
Dabei ist ihr Schreibstil klar und deutlich. Sie überzeugt durch fachliches Wissen und Berichten aus persönlichen Erfahrungen.

Das Buch erfordert Zeit, da Terri Cole immer wieder zum Nachdenken auffordert. Aber es lohnt sich sehr, diese zu investieren und sich deutlich zu machen wie sehr das eigene Leben durch den Drang/Wunsch es anderen recht zu machen/zu helfen beeinträchtigt wird.

In der Theorie sind die Strategien und Übungen leicht umzusetzen, aber in der Praxis werde ich dafür ein wenig mehr Zeit benötigen. Dennoch konnte aus dem Ratgeber viel für mich mitnehmen, da er mir bewusst gemacht hat, was HFC bedeutet und dass ich daran etwas ändern muss.

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Too Much!

Rezensionen von verhei:

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Mörderische Brise - Der Tote am Sandstrand von Nina Ohlandt; Jan F. Wielpütz

spannend- man kann die Vergangenheit nicht einfach abschütteln

Hauptkommissarin Hannah Bülow zieht es zurück in ihre Heimat nach Ostersande. Nach dem Tod ihres Mannes, mit erwachsenen Kindern aus dem Haus, kommt das Arbeitsangebot ihrer alten Freundin Constanze wie gerufen, auch um ihren immer älter werdenden Vater im Blick zu behalten. Doch schon rasch verläuft der neue Job nicht so ruhig wie in den ersten Stunden vermutet- man findet eine Leiche am Strand, nahe einer Klinik.

Dem nicht genug, ist es ihr Freund, und alte Liebe- Phillip. Eine kryptische Notiz in seiner Tasche wird gefunden und die Kriminalpolizei im nahen Wismar übernimmt die Ermittlungen. War es ein Unfall oder doch Mord? Hannah und Constanze sehen sich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert unter anderem auch einen Bootsunfall, der sich im Jahr 1993 im Ort ereignet hat und ihre Leben nachhaltig verändert hat.

Dies ist das erste Buch einer neuen Serie um Hannah Bülow aus der Hand von Jan F. Wielpütz und nach Idee von Nina Ohlandt. Wie schon in Vorgängerwerken, der Autoren ist hier das Setting im hohen Norden und lebt natürlich durch diverse lokale Beschreibungen und Eigenheiten. Für mich war es jedoch nicht nur ein typischer Regionalkrimi, da man sich doch sehr schnell in rasanten kriminalistischen Fahrwassern mit vielen offenen Fragen befindet.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und transportiert gut ein Bild des eher kleinen Ortes Ostersande. Man spürt durch die Schilderungen richtiggehend die Fischbrötchen und die salzigen Meeresbrisen, also auch wundervoll atmosphärisch. Doch auch das Rätseln kommt nicht zu kurz, schnell ergeben sich viele offene Fragen, falsche Spuren, mögliche Täter. Man möchte nicht aufhören zu Lesen und freut sich, dass die Lösung trotz allem hin und her davor schlüssig ist.

Die Charaktere, speziell Hannah und ihren Vater fand ich sehr gelungen. Hannah kehrt mit Lebenserfahrungen und nach Schicksalsschlägen wieder zurück an den Ort ihrer Kindheit, der sich im Laufe der Zeit auch verändert hat. Auch die neue Beziehung zu ihrem alternden Vater wird authentisch geschildert.

Ich freue mich definitiv schon auf den nächsten Band der Reihe.

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Mörderische Brise - Der Tote am Sandstrand

Rezensionen von manu63:

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Infernas 2: Queen of Embers von Melanie Lane

Interessantes Ende

Queen of Ambers ist der zweite Band der Infernas Dilogie der Autorin Melanie Lane.

Das Buch schließt sich nahtlos an Band eins an und die Welt rund um die Charaktere zeigt eine unerwartete Wendung die ein großes Dilemma mit sich bringt. Tatsachen die es so vorher noch nie in Infernas gab stellen die Hauptakteure vor etliche Rätsel und Herausforderungen.

Wieder bereits der erste Band ist die Geschichte eher Dialoglastig und Kämpfe kommen weniger vor. Manches dreht sich auch im Kreise und hätte sicherlich straffer erzählt werden können und Dante und Everly schmachten sich immer wieder heftig an, das kann schon mal langweilig werden weil es sich wiederholt.

Was mir gut gefallen hat ist die Auslösung der verschiedenen Rätsel und Probleme und das unerwartete Ende der Geschichte. Da hat sich die Fantasie der Autorin noch mal richtig ausgetobt.

Insgesamt fand ich die Dilogie unterhaltsam und die Charaktere gut angelegt. Es gab einige witzige Szenen und ganz viel fürs Herz.

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Infernas 2: Queen of Embers

Rezensionen von Streiflicht:

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Das größte Glück der Welt von Andrea Schütze

Was ist Glück?

Was ist Glück? Und warum ist es manchmal so schwer zu finden? Ist Glück ganz groß oder ganz klein, teuer oder im Wald versteckt? Oder doch so einfach zu finden und ganz nah? Andrea Schütze ist mit ihrer Geschichte über die kleine Wölfin Yaya und ihren Vater, der leider mal wieder kein Glück beim Preisausschreiben hatte, eine wunderbar warmherzige, augenöffnende und so schöne Erzählung gelungen.

Die Illustrationen von Andrea Hebrock passen bestens dazu und ergänzen den Text ganz herrlich.

Dieses Buch hat mir schon auf den ersten Blick gefallen und mich angezogen. Bei Kinderbüchern finde ich auch das Cover wichtig und das ist hier sehr gelungen. Aber mich hat auch die Frage angesprochen, was wohl das größte Glück der Welt ist. Ob Yaya es findet? Das möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, aber ich kann sagen, dass das Buch ganz zauberhaft ist. Ich werde es meiner Schwester schenken, deren größtes Glück ihr Sohn ist ... wie bei Yaya und ihrem Papa.

Das Glück ist meistens ganz nah, nur sehen wir es nicht immer. Und wenn wir uns dann auf die Suche machen, stellen wir fest, dass das Glück manchmal ganz klein ist und kuschlig und direkt neben uns steht. Ein wunderbares Geschenk für alle Kinder und ihre Eltern!

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Das größte Glück der Welt

Rezensionen von gabiliest:

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Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad von Kristina Ohlsson

Geheimnisvoll und gruselig: Gefahr aus der Vergangenheit

Mit “Flammenrad” hat die Spiegel Bestseller-Autorin Kristina Ohlsson den ersten Band der spannenden Kinderkrimireihe “Gänsehaut in Hovenäset” vorgelegt. Schon die ausdrucksstarke und einprägsame Schrift auf dem geheimnisvollen Hardcover des Buches macht es zu einem Eye-Catcher und zeigt, dass hier Mystery- und Thriller-Spannung auf Kinder ab elf Jahren wartet.

Heidi ist zwölf Jahre alt, als sie mit Vater Fredde und Bonusmutter Jennifer in ein altes Haus nach Hovenäset, ein idyllischer Küstenort in Schweden, zieht. Geld ist knapp, Jennifer hochschwanger und Oma, die ein paar Häuser weiter lebt, wird immer seltsamer. Heidi ist traurig, die Mutter hat die Familie verlassen und kümmert sich nicht um sie. Bei Umbauarbeiten findet Heidi unter den Bodendielen ihres Zimmers einen Kinderschuh und eine Babyrassel, beide Sachen sind sehr alt. Und seither hat Heidi das Gefühl, in ihrem Zimmer nicht alleine zu sein.

Doch nun soll ein Riesenrad aufgestellt werden, Heidi und ihre Freunde Alva und Harry sind begeistert. Toll, dass der Betreiber des Riesenrades, Bill, ein merkwürdiger, aber freundlicher Fremder, als Untermieter in Heidis Haus einziehen will. Doch ihre Großmutter scheint große Angst vor dem Rad zu haben und warnt, dass etwas Schreckliches geschehen werde und dass der Mann gefährlich sei. Wirklich finden Heidi und ihre Freunde alte Briefe und verstörende Fotografien, die belegen, dass vor langer Zeit ein Unglück passiert ist und Kinder zu Schaden kamen. Hat Oma recht? Heidi und ihre Freunde wollen alles tun, um das Geheimnis zu lüften und Jennifers Baby zu beschützen.

Kristina Ohlsson schafft in ihrem Buch von Beginn an eine unheimliche Atmosphäre, man kann direkt spüren, dass geheimnisvolle Dinge geschehen und böse Mächte im Spiel sind. Gewitter, Stürme und Dauerregen bilden den Hintergrund für eine unglaubliche, so spannende Geschichte, dass man beim Lesen wirklich Gänsehaut bekommt. Dabei werden hier keine blutrünstigen Verbrechen geschildert, sondern das Grauen entwickelt sich langsam und sorgt für gruseliges Kopfkino. Besonders als Heidi und ihre Freunde herausfinden, dass Bill nicht von dieser Welt zu sein scheint und Geheimnisse hütet, die den Kindern Angst machen. Obwohl sie immer wieder in Gefahr geraten und selbst im Zweifel sind, was sie von den verstörenden Geschehnissen halten sollen, beweisen die drei Freunde Mut, Klugheit und Durchhaltevermögen, denn sie wissen, nur sie können verhindern, dass sich das Unglück aus der Vergangenheit wiederholt.

“Flammenrad” ist in einer altersgerechten, sehr ausdrucksstarken Sprache geschrieben, das Geschehen erscheint plastisch und kurze Kapitel steigern die Spannung. Das Buch enthält sowohl Mystery- wie Krimielemente, die dörfliche Idylle ist trügerisch und das Unheil wartet schon an der Haustüre. Doch gerade als sich ein gutes Ende der Geschichte abzeichnet, endet das Buch mit einem Cliffhanger, der zweifeln lässt, ob das Geheimnis um das Flammenrad schon gelöst ist. Für Kinder, die Thrill, Mystery und Krimispannung lieben, kann ich dieses hervorragend geschriebene Buch absolut empfehlen und bewerte es mit fünf Sternen.

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Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad

Rezensionen von Shilo:

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Im Schatten der Kaiserin Liebe, Tod und Teufel von Gabriele Breuer

Historisches Leben voller Spannung und Gefühl

Schon nach wenigen Seiten fühlte ich mich mitten im Wien des Jahres 1760 und spürte förmlich, wie das Leben damals aussah – mit all seinen Regeln, kleinen Intrigen und Herausforderungen.
Sophie, die Gräfin von Waldbach, steht kurz vor ihrer Hochzeit, als eine schwere Krankheit ihr Leben völlig verändert.

Statt einer Zukunft als Ehefrau droht ihr das Kloster, doch das Schicksal nimmt eine überraschende Wendung: Sie wird Erzieherin am Hof. Eine neue Welt öffnet sich ihr – voller Chancen, aber auch voller Prüfungen.
Am Hof wird die Geschichte richtig spannend. Sophie merkt bald, dass einige Kinder aus protestantischen Familien entrissen wurden, um katholisch erzogen zu werden. Besonders die kleine Caroline wächst ihr ans Herz. Dass Sophies Vater heimlich als Reitlehrer am Hof arbeitet und versucht, sie zurückzuholen, macht alles noch intensiver. Ich habe beim Lesen richtig mitgefiebert – die Angst, die Hoffnung, der Mut der Figuren waren fast greifbar.
Die Autorin versteht es, historische Ereignisse und persönliche Schicksale lebendig zu verweben. Sophie wirkt absolut realistisch: Sie trifft schwierige Entscheidungen, zweifelt, übernimmt Verantwortung. Gleichzeitig spürt man die kleinen Intrigen und Geheimnisse, die den Hof so faszinierend machen.
Wer das Buch bereits unter dem Titel "Die Schicksalswächterin" kennt, wird sich sofort heimisch fühlen: Verantwortung, Loyalität und Schicksal bleiben zentrale Themen. In dieser neuen Ausgabe wirkt alles noch klarer und flüssiger erzählt – für mich mit noch mehr emotionaler Tiefe.
Am Ende habe ich Sophie und die anderen Figuren einfach bewundert – für ihren Mut, ihre Stärke und die Wirkung jeder kleinen Entscheidung. Eine Geschichte, die mich unterhalten und berührt hat.
Fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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Im Schatten der Kaiserin Liebe, Tod und Teufel

Rezensionen von minúscula:

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Schattengrünes Tal von Kristina Hauff

Schatten und Klischees

Ein heruntergekommenes Familienhotel in einer fiktiven Kleinstadt im Nordschwarzwald, in dem eine geheimnisvolle Fremde, Daniela, absteigt und bald anfängt, gegen die hilfsbereite Einheimische Lisa, Tochter des Hotelbesitzers, zu intrigieren... was wird das? Kein Thriller, auch nicht wirklich ein Liebesroman.

Für Literatur sind die Dialoge und Handlungen jedoch eher zu gewöhnlich. Die Erfolge der Manipulatorin sind übermäßig, ihre Figur bleibt platt und klischeehaft. Auch Lisas Ehemann Simon erscheint eher blass und etwas stereotyp, obwohl er als Förster einen interessanten Beruf ausübt - was jedoch teilweise unglaubwürdig dargestellt wird.

Die Unterwerfung unter eine dominante Vaterfigur vor dem Hintergrund einer Abweichungen nicht tolerierenden Kleinstadtgesellschaft sind nicht unglaubwürdig, die rasante Entwicklung mancher Personen dann schon eher.

Das Hörbuch war zum Nebenbeihören auf erhöhter Geschwindigkeit jedoch ganz unterhaltsam, wenn auch manchmal vorhersehbar.

Das Ende und die - ebenfalls eher unrealistische - Tiergeschichte, die jedoch ein gewisses literarisches Flair vermittelt - stimmen mich versöhnlicher - 2,5 Sterne.

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Schattengrünes Tal

Rezensionen von minúscula:

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Die Probe von Katie Kitamura

Überkonstruiertes Drama

Der Roman beginnt mit dem vermeintlichen Auftritt eines Hochstaplers: Die Erzählerin, eine berühmte Schauspielerin, trifft sich mit Xavier, einem anscheinend aufdringlichen Fan in einem Restaurant. Unerwartet kommt auch noch ihr Mann herein, nur um schnell zu verschwinden, als er sie sieht. Ihr fällt auf, dass ihr Mann Xavier sehr ähnelt, und dass dieser ihre Gesten offenbar gekonnt imitiert.

.. ein fesselder Einstieg in einen kurzen psychologischen Roman - der sich dann ganz anders entwickelt als erwartet.

Die namenlose Schauspierin hat Schwierigkeiten mit ihrem gerade geprobten Stück, was sich dann aber als Erfolg herausstellt - Parallelen zu ihrem Leben werden deutlich und es verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Fiktion. Ohne zu spoilern ist es schwer zu kritisieren.

Fazit: Hochgradig konstruiert, teils ermüdend, literarisch bestimmt wertvoll - mich hat das Buch gerade nicht abgeholt.

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Die Probe