Kunden em pfehlungen
Rezensionen von qq:
Vulva! von Nadine Beck; Rosa Schilling
den Körper kennenlernen
den Körper kennenlernen
„Vulva!“ ist mehr als nur ein Aufklärungsbuch, es ist eine liebevolle, ehrliche und mutige Einladung, den eigenen Körper besser kennenzulernen. Schon beim ersten Durchblättern der über 200 Seiten spürt man: Hier wird kein Blatt vor den Mund genommen!
Es wird mit viel Humor, Gefühl und Respekt über Themen geschrieben, die sonst nicht wirklich angesprochen werden.
Es geht um Aufklärung, Körperwissen und Selbstliebe.
Besonders hervorheben möchte ich die Illustrationen im Buch, welche absolut klasse gelungen sind. Sie sind bunt und lebendig. Sie zeigen, wie vielfältig und wunderschön unsere Körper sind – ganz ohne Scham oder Tabus.
Das Buch ist in größere Themenbereiche gegliedert - und wird in einer Fragen und Antwortenstruktur abgearbeitet.
Die Botschaft ist eine wichtige: ""Es ist gut so wie du bist"
Von mir gibt es eine Empfehlung für dieses Buch.
Rezensionen von LeserinLu :
Beste Zeiten von Jenny Mustard
Schmerz und Wachstum
„Beste Zeiten“ erzählt von Sickan, die es aus der Provinz in Südschweden nach Stockholm schafft und dort ihr Studium und vor allem ihr eigenes Leben beginnen möchte. Durch die Übersetzung von Lisa Kögeböhn kann man außerdem so richtig in den schwedischen Alltag und die schwedische Sprache eintauchen.
Was anfangs nach einem unbeschwerten Neustart für Sickan klingt, ist allerdings gleichzeitig geprägt von den Narben ihrer Vergangenheit: massives Mobbing, wenig einfühlsame Eltern und verlorenes Vertrauen belasten sie noch immer. Jenny Mustard beschreibt einfühlsam, wie Sickan Schritt für Schritt lernt, sich selbst zu spüren, Grenzen zu setzen und ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen – ohne dabei die Unsicherheiten und Widersprüche einer jungen Erwachsenen zu verschweigen.
Mir gefiel, wie realistisch das Uni-Setting und das WG-Leben dargestellt sind, wie intensiv Freundschaften und erste Beziehungen erlebt werden und wie Sickan trotz Schmerz und Fehlern immer wieder kleine Wachstumschancen ergreift. Die Nebenfiguren sind interessant und vielfältig, das Campus-Setting bildete für mich einen vertrauten, lebendigen Rahmen - auch wenn der Roman für mich definitiv kein Pageturner war.
Obwohl der Roman an manchen Stellen ein wenig vor sich hinplätschert, überwiegt für mich der positive Eindruck: Die Mischung aus Schmerz, Liebe und Selbstfindung macht „Beste Zeiten“ zu einem nachdenklichen und zugleich leicht zugänglichen Coming-of-Age-Roman. Dass die langfristigen Folgen von Mobbing thematisiert werden, habe ich so auch noch nicht in einem Roman gelesen.
Rezensionen von verhei:
Stummes Trauma von Helena Kubicek-Boye
verschüttete Geheimnisse und Abgründe- eine Psychologin ermittelt
Eine Frauenleiche wird in winterlicher, eisiger Landschaft nahe der Psychiatrie in Säter gefunden. Betreut wurde das Opfer, die junge Felicia Frost, aufgrund von depressiven Episoden und Ängsten von der Psychologin Anna Varga. Im Zuge der Ermittlungen stellt sich Anna die Frage, ob sie als Behandlerin versagt hat und es ein Suizid war.
Sie forscht in ihren Akten und nimmt Kontakt mit Familie und Bekannten auf, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Immer weiter taucht sie in diverse Geheimnisse der Gemeinde ein.
Die Erzählung ist gekennzeichnet durch kurze Kapitel und häufige Szenewechsel. Wir begleiten drei Personen bei den Ermittlungen. Anna Varga, die Psychologin die das Opfer betreut hat, Miro ihren Chef und Malin, Polizistin und Freundin von Anna. Weiters folgt ein Erzählstrang Lina, einer weiteren Freundin und Kollegin Annas, die derzeit im Gefängnis auf Haftentlassung wartet.
Man merkt, dass dies der dritte Band einer Serie ist, denn es gibt immer wieder Referenzen auf vorige Ereignisse. Die Verbindungen der einzelnen Personen untereinander versteht man sicher besser mit der Kenntnis der Vorgängerbände. Aber die Geschichte lässt sich auch gut ohne Vorkenntnisse lesen.
Etwas verwirrend ist die große Fülle an Personen die vorgestellt wird, nicht nur auf Grund der Untersuchungen durch drei Ermittler, auch weil viel aus dem Privatleben der Personen einfließt. Ich fand diese Einflechtungen grundsätzlich nicht störend, da sie Charaktere ja auch realistischer machen, allerdings muss man teilweise schon sehr auf der Hut sein, nicht durcheinander zu kommen. Mit dem Fortlauf der Geschichte wird dies allerdings auch einfacher.
Die Spannung der Geschichte baut sich sukzessive auf, die Erzählstränge vereinen sich und so manches Ereignis ist Thriller typisch eine echte Überraschung. Etwas vermisst habe ich die klassische polizeiliche Ermittlungsarbeit, wohl auch einfach dadurch, dass hier Psychologin Anna viel ermittelt.
Ein Thriller bzw. Krimi für Leser, die gerne einen psychologischen Schwerpunkt haben. Ich werde mir definitiv, die beiden Vorgängerwerke der Autorin ansehen.
Rezensionen von Petra Sch.:
Das Bierkomplott von Carina Heer
bieriger Cosy-Crime
4,5 Sterne
Evi Pflaum ist frisch getrennt zurück in ihrem Heimatort Schweinsbrunn und lebt wieder in ihrem alten Kinderzimmer bei ihren Eltern, obwohl sie das nie wollte.
An ihren ersten Arbeitstag als Staatsanwältin landet gleich ein seltsamer Mordfall auf ihrem Tisch: eine Tote im Puff, die die Designerdroge Honey intus hatte; doch das Eigenartige ist ein grüner Flaum auf der Haut, der intensiv nach Malz riecht.
Evi erzählt uns die Geschichte aus ihrer Sicht in ich-Form, womit man noch tiefer in ihre Gedanken- und Gefühlswelt eintauchen kann.
Auch wenn sich Evi manchmal wie ein Teenager verhält (aber vielleicht ist das normal für 32jährige Single-Frauen ohne Kind, die eben keine Verantwortung übernehmen müssen), ebenso wie das Trinken von Alkohol unter der Woche, obwohl sie ja doch einen verantwortungsvollen Job hat und dafür eigentlich nüchtern und fit sein müsste, habe ich Evi trotzdem sofort ins Herz geschlossen. Sie ist einfach super sympathisch, vielleicht auch gerade EBEN wegen ihrem teenagerhaften Verhalten, das sie manchmal ins Chaos stürzt ;)
Auch ihre romantischen Gefühle bzw. Verhalten ist eher teenagerhaft und oft zu sehr im Vordergrund, doch die Flirterei mit dem Gerichtsmediziner Dr. Niklas Rosenbeet (der laut Evi wie Clark Kent aussieht), war amüsant zu beobachten.
Ich fand besonders interessant und lustig, dass ein Kind eben immer ein Kind bleibt, auch wenn es erwachsen ist - denn Evi reibt oft mit ihren Eltern aneinander, als sie wieder unter deren Dach lebt.
Auch das Zusammentreffen mit ihrem Jugendfreund Peter Schneider, der ebenfalls in der Staatsanwaltschaft arbeitet, war spannend und das soziale Miteinander ist wirklich gut herausgearbeitet.
Manchmal ist mir der Kriminalfall ob der privaten Dinge von Evi etwas in den Hintergrund geraten; und obwohl ich den Bösewicht recht schnell identifiziert hatte, war es spannend zu verfolgen, wie Evi den malzigen Spuren folgt und den Fall löst (und ich denke, so viel darf ich spoilern: und sich dabei in Gefahr begibt).
Ich wurde jedenfalls bestens unterhalten und würde mich freuen, Evi bei weiteren Ermittlungen (und natürlich auch in ihrem Privatleben) begleiten zu dürfen!
Fazit:
Ein humorvoller Cosy Crime mit einer sympathischen Protagonistin, Lokalkolorit, vielen romantischen Gefühlen und einem bierigen Kriminalfall.
Rezensionen von qq:
Mumpelmoff und das Wunder am Schloss von Bo Starker
lasst der Fantasie freien Lauf
lasst der Fantasie freien Lauf
„Mumpelmoff und das Wunder am Schloss“ von Bo Starker ist eine spannende und fantasievolle Geschichte, ergänzt mit wundervollen Illustrationen, die sich durch das Buch ziehen. Mumpelmoff erlebt ein großes Abenteuer in einem alten Schloss. Dort passieren geheimnisvolle Dinge.
Mumpelmoff ist mutig, freundlich und sehr neugierig. Eines Tages entdeckt er eine Eulenprinzessin in dem knorrigen alten Moderbaum und beschließt sich mit ihr anzufreunden.
Er will wissen, was im Schloss nicht stimmt – und am Ende passiert ein echtes Wunder.
Die Sprache im Buch ist einfach, somit passend für die Zielgruppe und hervorragend zum Vorlesen geeignet. Die Sätze sind kurz - alles ist gut beschrieben, sodass man sich die Orte und Figuren gut vorstellen kann.
Ein tolles Buch für Kinder, und auch für Erwachsene, die gern träumen.
Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen.
Rezensionen von Birgit Hedemann:
Albert & Einstein, Band 2 - Der total verrückte Weltraum-Wahnsinn von Tim Collins
Tolle Mischung
Albert und seine beste Freundin, die Hündin Einstein, sind zwei Superwissenschaftler. Sie wurden für eine geheime Weltraummission ausgewählt, die noch dazu sehr gefährlich ist. Sie sollen die Erde vor dem Einschlag eines Asteroiden bewahren und sie damit retten. Ehe die beiden sich versehen, müssen sie ein gefährliches Abenteuer bestehen.
Doch nicht der Flug ins Weltall ist das eigentlich Gefährliche, sondern sie kommen einem Saboteur auf der Spur. Können sie ihn enttarnen und dingfest machen und außerdem noch die Menschheit und alle Tiere vor dem Untergang retten?
Bei diesem Buch handelt es sich in mehrfacher Hinsicht um eine ganz tolle Mischung! Zuerst zum Schreibstil. Hier gibt es ganz normale Textpassagen, so wie man sie in einem normalen Kinderbuch erwartet, aber diese werden immer wieder von einigen Seiten unterbrochen, die als Comic gestaltet sind. Noch dazu muss der Leser Rätsel lösen und kann somit Albert und Einstein bei der Lösung des Falls helfen. Alle Rätsel stammen aus dem Bereich der Naturwissenschaften und werden sehr gut in einfachen Worten erklärt. Natürlich gibt es im Anhang auch die Lösungen. Aber die Geschichte bleibt auch lesbar, wenn man die Aufgaben nicht löst. Etliche Fachbegriffe werden im Text fett gedruckt und werden ebenfalls im Anhang kurz und knapp erklärt. Und wer noch mehr knobeln möchte, findet noch weitere Zusatzaufgaben.
Das Buch ist toll geeignet für Kinder, die sich mit dem Lesen noch ein wenig schwertun. Durch die Comic-Seiten können auch sie dieses Buch gut bewältigen. Außerdem macht dieses Buch neugierig auf Naturwissenschaften. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen!
Rezensionen von Claudia R.:
Karma Drama 3. Dämonisches Vermächtnis von Viktoria Etzel
dämonenstark
Klappentext / Inhalt:
Der Deal mit dem Dschinn
Livia hat eine folgenschwere Entscheidung getroffen. Indem sie eins der verzauberten Bonbons gegessen hat, um sich in einen Dämon zu verwandeln, hat sie zwar den Oberdämon davon abgelenkt, dass Kasimir und Azura seine Entmachtung planen, sie hat damit aber auch ihrem normalen Leben endgültig den Rücken zugekehrt.
Damit ihr Opfer nicht umsonst war, setzen sie und ihre Freunde nun alles daran, den Oberdämon endgültig zu besiegen und seine finsteren Pläne aufzuhalten. Die Zeit läuft jedoch gegen sie. In bereits einem Monat, am 1. April, plant der Oberdämon seine teuflischen Bonbons an die Menschen zu verteilen, um zum mächtigsten Dämon aller 13 Clans aufzusteigen. Um den Oberdämon zu besiegen, muss Livia erneut einen Deal eingehen, und zwar mit Rami, dem Dschinn. Er bietet ihr ein verlockendes Angebot, mit dem sie nicht nur die Stadt retten, sondern auch die Hochzeit ihres Vaters mit der Dämon Antonia verhindern kann. Dafür verlangt er jedoch etwas, von dem Livia nicht weiß, ob sie bereit ist, es aufzugeben – die Chance wieder ein Mensch zu werden.
Karma Drama 3. Dämonisches Vermächtnis: Das fantastische Finale der Gestaltwandler-Serie
Der letzte große Kampf: Mitreißende Fantasy-Geschichte für Kinder ab 10 Jahren über Dämonen, die ihre Gestalt wechseln können.
Mut, Magie und Abenteuer: Livia und ihre Freunde wollen mit Hilfe eines Dschinns den Oberdämon endgültig besiegen und seinen finsteren Plänen ein Ende setzen.
Witzig und düster: Die Kombination aus Spannung, Humor, Dämonen und Tierwandlern bietet teuflisch guten Lesespaß.
Dämonenfans aufgepasst! Das modern und lebendig geschriebene Gestaltwandler-Buch von Viktoria Etzel ist ein Muss für Fantasy-Fans ab 10 Jahren.
Die packende Fantasy-Buchreihe „Karma Drama“ von Viktoria Etzel spielt in einer Welt voller Dämonen, die ihre Gestalt wechseln und sogar einen Menschen vorübergehend in ein Tier verwandeln können. Die Gestaltwandler-Bücher sind ein spannender Lesestoff für Kinder, die Fantasy-Bücher ab 10 Jahren wie „Animox“ und „Luzifer Junior“ mögen.
Cover:
Das Cover wirkt etwas düster und geheimnisvoll, was durch die Schatten um die Lemurengestalt noch verstärkt wird. Die Farbwahl und auch die Zeichnung des Hintergrundes finde ich sehr gut gelungen. Das Zusammenspiel des Covers macht eine düstere Stimmung aus und weckt so das Interesse. Auch der Wiedererkennungseffekt zu den Covern der anderen Bände ist hier vorhanden.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den dritten und finalen Band der Trilogie. Band 1 war mir bereits bekannt und auch ohne das Wissen des zweiten Bandes fand ich wieder schnell und gut ins Geschehen und die Charaktere hinein. Es beginnt damit, dass Livia nun eine Dämonin ist und ein erbitterter Kampf zwischen den Dämonen entsteht. Wer wird als Sieger hervorgehen und wird Livia auf ewig eine Dämonin bleiben?
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreobstil ist angenehm, locker, humorvoll und auch ein wenig düster angelegt. Es wird alles sehr bildlich und gut vorstellbar beschrieben. Die Welt der Dämonen und auch das Gefüge dahinter ist interessant und spannend umgesetzt. Öberdämonen, Dschinn und das Wechseln von Tiergestalten sorgt hier für allerlei Spannung und faszinierende Unterhaltung. Bereits aus dem ersten band waren mir hier einige der Charaktere noch sehr nah und bekannt. Auch in die anderen fand ich schnell hinein und das Facettenreichtum, sowie die Entwicklungen der Charaktere haben mich sehr überrascht, aber mir auch sehr gut gefallen.
Teils sind die Kapitel recht kurz, manche auch etwas länger, aber auf jeden Fall lassen sich diese gut und angenehm lesen und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind gut und deutlich erkennbar und auch die Überschriften sind passend gewählt, machen zugleich neugierig, verraten dabei aber nicht zu viel. Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen.
Die Geschichte ist spannend und interessant umgesetzt. besonders mit dem Ende hatte ich so nicht gerechnet. Dies gefällt mir aber sehr gut und ist für mich stimmig und sehr gut gelungen.
Dämonenstarke Geschichte, dessen Spannungslevel sehr hoch ist und man zwischendurch auch kaum zum Luft holen kommt. Langeweile kommt hier zu keiner Sekunde auf. Man wird gleich und schnell ans Geschehen gefesselt und möchte stets wissen, wie es weitergeht.
Fazit:
Dämonisch starker Abschluss, der im verlauf kaum Zeit zum Luft holen lässt.
Rezensionen von Vobabooks:
Beste Zeiten von Jenny Mustard
Schöner, gediegener Coming of Age Roman
Beste Zeiten ist der zweite Roman von Jenny Mustard. Die 21jährige Sickan ist zum Studium der Softwareentwicklung aus einem kleinen Örtchen in Schweden nach Stockholm gezogen. Beim Lesen erleben wir, wie sie sich nach und nach weiterentwickelt und Anschluss findet.
Ein schöner, gediegener Coming of Age Roman.
Die Atmosphäre und der Schreibstil haben mich direkt an das erste Buch der Autorin, Okaye Tage, erinnert. Eine Atmosphäre des Erwachsenwerdens und der Identität, mit einem eher zarten und gleichzeitig irgendwie unaufgeregten und sachlichem Schreibstil. Es geht sonst auch noch um Themen wie Freundschaft, Beziehung und Abgrenzung. Das skandinavische Setting mit dem Studentenleben finde ich authentisch beschrieben. Sickan selbst ist eine vielschichtige Hauptfigur. Sie hat sowohl eine struggelnde, bedachte und ängstliche Seite, als auch eine selbstbestimmte, wagemutige und riskante. Insgesamt hat das Buch viele gediegene und langsame Abschnitte, wobei es auch ein paar Stellen gibt, die tiefer gehen, sensible Themen beschreiben und Spannung beinhalten.
Rezensionen von downey_jr:
Mentale Gesundheit durch Yoga von Kai Hill
Yoga für Körper, Geist und Seele: Tolles Yogabuch, auch für Anfänger*innen
„Mentale Gesundheit durch Yoga“ von Kai Hill ist neben „Every Body Yoga“ von Jessamyn Hill das zweite Yogabuch, die ich (fast parallel) gelesen habe & die mich beide sehr begeistert haben.
Yoga geistert mir schon länger, immer wieder, im Kopf herum, aber ich hatte mich bisher nie herangewagt.
Dank dieser beiden Bücher ist das nun anders.
Kai Hill hat mit „Mentale Gesundheit durch Yoga“ ein sehr schön gestaltetes und praxisorientiertes Yoga-Buch geschrieben, bei dem ich mich auch als Neuling sehr gut abgeholt fühle.
Der Schwerpunkt dieses Buchs liegt auf der mentalen Gesundheit. Wir kennen das ja (fast) alle: Stress und Hektik, Überarbeitung, Mental Load - da braucht man einen Ausgleich. Yoga ist hierfür offenbar hervorragend geeignet. Ich möchte das ab jetzt in meine Alltagsroutine fest mit einbauen.
In 8 Kapiteln gibt es jede Menge Informatoinen rund um Yoga, Achtsamkeitspraktiken, Atemtechniken und Meditationen, Ernährung, Körperbewusstsein, Selbstfürsorge und vielem mehr.
Das 30-Tage Yoga Programm, zu dem es für jeden Tag auch mit QR-Code ein dazugehöriges Video gibt, bietet Übungen, die gut verständlich dargestellt sind.
Das Buch hat mir vom Schreibstil und Aufbau her sehr gut gefallen. Ich fühlte mich direkt abgeholt und von Anfang an wertschätzend angesprochen. Ich habe mir einige Notizen im Buch gemacht und viele Stellen markiert, die für mich besonders wichtig und/oder hilfreich sind; denn ich werde das Buch im Alltag sicher noch öfter zur Hand nehmen, um damit zu arbeiten.
Sehr hilfreich sind neben den zahlreichen, gut verständlichen Fotos auch die Videos, die man online ansehen kann.
Ich bin nach diesem Buch sehr motiviert, Yoga in meine Alltagsroutine zu integrieren und dranzubleiben. Besonder die Atemtechniken lassen sich auch mit wenig Zeit hilfreich einsetzen, um Stress zu reduzieren. Die Yogaübungen kann man morgens und/oder abends machen; hier kann jeder seine eigenen Routinen und Präferenzen für sich finden.
Ein sehr umfassendes, praxisorientiertes und gut verständliches Buch für Yoga-Anfägern*innen und Fortgeschrittene. Eine ganz klare Empfehlung von mir!
Rezensionen von Sternzauber:
Das Jahr voller Bücher und Wunder von Libby Page
Traumhaft schön, einfach wundervoll und für mich etwas ganz Besonderes!!
Dieses Buch hat mich wahnsinnig positiv überrascht und absolut in seinen Bann gezogen – ich liebe es sehr!
Schon das Cover von „Das Jahr voller Bücher und Wunder“ ist einfach wunderschön und ein kleines Buchliebe-Kunstwerk! Es strahl so viel Buchmagie und stilvollen Genuss aus, das ich vom ersten Blick an ganz hin und weg war.
Auch die Farben sind wunderbar aufeinander abgestimmt und gefallen mir sehr, genauso wie die harmonischen goldenen Akzente – einfach toll! Außerdem mag ich es sehr, dass jedes neue Kapitel mit einer kleinen Vignette aus einem Stapel Bücher verziert ist.
Und dann erst die Geschichte! Sie erzählt von Tilly, die an ihrem Geburtstag völlig unerwartet einen Anruf des Buchhändlers Alfie erhält und dieser ihr eröffnet, dass ihr verstorbener Mann Joe ihr ein Jahr voller Bücher schenkt – jeden Monat ein neues Exemplar! Seit Joes Tod versinkt Tilly in Trauer und hat sich selbst verloren, lebt mehr schlecht als recht vor sich hin und hat das Lesen aufgegeben. Doch mit Joes Geschenk wagt sie sich wieder an die gedruckten Seiten heran und erlebt ein Jahr voller buchinspirierter Abenteuer. Doch können sie Tilly auch wieder zum Lachen bringen, zum Träumen und zum Leben? Ihr vielleicht sogar zeigen, dass eine neue Liebe möglich ist?
Ich kannte Libby Page als Autorin bisher nicht, bin aber ganz begeistert von ihrem angenehmen, leichten und doch pointierten, vor allem aber sehr einfühlsamen und zarten Schreibstil. Sie hat mich so nah an ihre Figuren heran geführt, dass ich das Gefühl hatte, diese persönlich zu kennen und ich konnte unglaublich intensiv mit ihnen fühlen. Sehr lange ist es mir nicht mehr so oft passiert, dass ich beim Lesen Tränen in den Augen hatte! Ich habe mitgefiebert, mitgelacht und mitgelitten. Die ganze Bandbreite der menschlichen Gefühle hat Libby Page in diese Geschichte gepackt und so komprimiert, dass sie mich manchmal fast umgehauen und mein Herz haben überlaufen lassen (okay, das klingt kitschig, aber als absolute Buchliebhaberin war ich von manchen Buchszenen wirklich extrem begeistert oder auch von den Briefen Joes).
Trauer, Tod und Krankheit spielen in dieser Geschichte eine zentrale Rolle und meiner Meinung nach ist es der Autorin hervorragend gelungen, diese Themen nicht pathetisch oder „lammentierend“ zu beschreiben, sondern sie authentisch als die schwere Belastung, die diese auch im realen Leben bilden in die Geschichte einzufügen. Dieses existenziell bedrohliche Setting gibt dem Roman unglaublich viel Tiefe und Substanz, aber es erdrückt die Lesenden nicht. Für meinen Geschmack gab es viele Elemente, die die Geschichte trotz aller Ernsthaftigkeit dennoch auch immer wieder leicht erschienen ließen, die Hoffnung machten und mich sogar zum Lachen brachten. Regelmäßig gab es inspirierende Lebensweisheiten und interessante Buchanregungen, die ich sehr mochte.
Mein Gefühl erinnert sich im Nachhinein vor allem an Hoffnung, nicht an Tod, an eine zauberhafte Buchhandlung, tolle und authentisch facettenreiche Charaktere, viel Bücherliebe, fesselnde Abenteuer im Großen und Kleinen sowie die Kraft von liebevollen Erinnerungen. Die reale Magie und der Wert von Büchern erhält mit „Das Jahr voller Bücher und Wunder“ ein wundervolles und märchenhaftes Denkmal, das mich stark berührt, absolut begeistert und nachhaltig bewegt hat. Ich war selber erstaunt, in wie kurzer Zeit ich die fast 500 Seiten gelesen habe und empfehle das Buch von ganzem Herzen weiter! Viel Freude beim Lesen!










