Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Danshi:
Geht so von Beatriz Serrano
Ein kluger Roman über Leistungsdruck, Sinnsuche und Selbstverlust
„Geht so“ von Beatriz Serrano hat mich mit seiner Mischung aus Ironie, schwarzem Humor und Tragik überrascht. Marisa, die Hauptfigur, steckt in einem „Bullshit-Job“, den sie zutiefst verabscheut. Um ihren Alltag zu ertragen, flüchtet sie sich in YouTube-Videos und Medikamente – eine stille Verzweiflung, die unter dem witzigen Ton immer spürbar bleibt.
Die ironische und überspitzte Darstellung ihres Lebens hat mich häufig zum Schmunzeln gebracht, gleichzeitig aber auch tief nachdenklich gestimmt. Besonders beeindruckend fand ich die Gesellschaftskritik, die sich durch den Roman zieht – sei es die Sinnentleerung moderner Arbeitswelten oder der Einfluss des Kapitalismus auf unser Leben.
Das Teambuilding-Wochenende war ein Wendepunkt – chaotisch, komisch und erschreckend zugleich. Marisas selbstzerstörerischer Umgang mit Drogen, auch in Bezug auf ihre Kolleginnen, hat mich zunehmend betroffen gemacht. Das Ende hat mich irritiert – es wirkt wie eine Flucht statt einer Lösung.
Dennoch bleibt „Geht so“ ein lesenswerter Roman, der unterhält, rüttelt – und lange im Kopf nachhallt.
Rezensionen von Danshi:
Erdbeersommer mit Aussicht von Anna Bonacina
Sommerzauber in Tigliobianco
Schon das Cover und der Klappentext haben mich in Urlaubsstimmung versetzt – doch beim Lesen habe ich mich endgültig in Tigliobianco verliebt.
Priscilla, die sympathische Autorin mit Schreibblockade, sucht in dem idyllischen Dorf neue Inspiration – und findet eine bunte Gemeinschaft voller liebenswerter, verschrobener und herzensguter Charaktere.
Besonders die kleinen Reibereien unter den Dorfbewohnern und die Suche nach dem geheimnisvollen Erdbeerkuchen-Rezept „La Suprema“ sorgen für jede Menge Charme und Humor. Bis zur letzten Seite habe ich mich in Tigliobianco rundum wohlgefühlt – das Dorf und seine Bewohner sind mir richtig ans Herz gewachsen. Besonders berührt hat mich, wie die Dorfgemeinschaft zusammenhält und mit viel Herz und Fantasie Lösungen findet.
Die Liebesgeschichte zwischen Priscilla und Cesare sorgt für echtes Herzklopfen – gefühlvoll, aber nie kitschig. Schön auch, dass selbst die Nebenfiguren nicht zu kurz kommen und ihre eigenen kleinen Happy Ends erleben dürfen. Der Schreibstil ist leicht, warmherzig und voller liebevoller Details – ein echtes Lesevergnügen.
Für mich ist dieses Buch wie ein italienischer Sommer: sonnig, süß und voller Lebensfreude.
Rezensionen von Danshi:
Marchfield Square von Nicola Whyte
Charmant, britisch, spannend
Marchfield Square hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Im Mittelpunkt stehen zwei eher ungewöhnliche Ermittler: Audrey, eine feinfühlige, aber nicht zu unterschätzende Putzfrau mit Vergangenheit, und Lewis, ein schüchterner Schriftsteller mit Sinn für Ironie. Die beiden werden von ihrer Vermieterin Celeste – einer ebenso klugen wie geheimnisvollen Dame mit Hang zur stillen Beobachtung – damit beauftragt, einen Mord im Marchfield Square aufzuklären.
Was zunächst wie ein klassischer Cosy-Krimi beginnt, entfaltet sich mit jedem Kapitel mehr zu einem vielschichtigen, spannenden Fall, bei dem nichts ist, wie es scheint. Die Geschichte spielt im herbstlichen London, rund um die Bonfire Night, was für eine stimmungsvolle, leicht düstere Atmosphäre sorgt – ideal für diese Art von Krimi.
Besonders gefallen hat mir das Zusammenspiel zwischen Audrey und Lewis. Ihre Beziehung entwickelt sich authentisch, ganz ohne Kitsch, dafür mit viel Wärme und Humor. Auch die Nebenfiguren – von der exzentrischen Schauspielerin bis zum stillen Kunstfälscher – tragen zur besonderen Dynamik des Buches bei.
Der Schreibstil ist dabei ein echtes Highlight: flüssig, pointiert, mit trockenem britischen Humor, ohne sich je über die Figuren zu erheben. Die wechselnden Perspektiven – zwischen Audrey, Lewis und Celeste – sorgen für Abwechslung und gewähren interessante Einblicke in Gedanken und Motive. Besonders clever fand ich auch die Passagen, in denen Lewis an seinem Buch schreibt – eine „Geschichte in der Geschichte“, die auf unterhaltsame Weise das Erlebte reflektiert und das Miträtseln unterstützt.
Auch optisch ist Marchfield Square ein Hingucker: Das Cover fällt sofort ins Auge und passt hervorragend zur Stimmung des Buches – elegant, aber mit einem kleinen Augenzwinkern. Die Illustration der Wohnanlage in der Klappe ist zudem nicht nur hübsch, sondern auch nützlich, um den Überblick über die Bewohner zu behalten.
Die Auflösung ist überraschend, logisch und dennoch nicht vorhersehbar. Einzelne Details, die zuvor unauffällig eingestreut wurden, ergeben plötzlich ein stimmiges Gesamtbild – und am Ende hatte ich tatsächlich Gänsehaut.
Kurz gesagt: Marchfield Square ist ein rundum gelungener Cosy-Krimi mit einem originellen Ermittlerduo, spannenden Wendungen, einem charmanten Setting und einem Schreibstil, der das Lesen zum Vergnügen macht.
Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung – denn in diesem besonderen Haus gibt es bestimmt noch viele Geheimnisse zu entdecken.
Rezensionen von Danshi:
Love On Repeat von Angela Kirchner
Wenn das Leben eine Schleife dreht – und du plötzlich beginnst, hinzusehen
Dieses Buch hat mich wirklich überrascht – im besten Sinne. Was als unterhaltsame Geschichte über ein Sabbatical beginnt, entfaltet schnell eine berührende Tiefe. Lara erlebt dieselbe Woche immer wieder, doch keine Wiederholung ist wie die andere. Es war spannend zu beobachten, wie sie mit jeder neuen Schleife nicht nur ihr Umfeld, sondern auch sich selbst besser kennenlernt.
Besonders gefallen hat mir, wie sich ihre Beziehung zu Leo entwickelt – nicht auf Knopfdruck, sondern langsam, mit vielen kleinen Momenten, die sich echt und glaubwürdig anfühlen. Auch die Nebenfiguren wie Nalini, Willi oder Kurt haben mich begeistert. Gerade Kurts Geschichte hat mich emotional sehr bewegt, und ich fand es wunderschön, wie sein Erbe am Ende weiterlebt.
Angela Kirchners Schreibstil ist angenehm leicht und dabei sehr einfühlsam – voller kleiner Beobachtungen, die ins Herz treffen. Humor, Gefühl, Spannung – für mich war da alles drin. Ein großes Dankeschön für diese besondere Geschichte!
„Love On Repeat“ ist für mich viel mehr als eine Liebesgeschichte. Es geht um Neuanfänge, um das Loslassen und darum, was es bedeutet, im richtigen Moment wirklich präsent zu sein. Ein Buch, das nachklingt.
Rezensionen von Ceecee:
Die Mitternachtsreise von Matt Haig
Eine leise Reise zu der Frage, was wirklich zählt
Sicher haben die meisten Menschen schon einmal einen Artikel darüber gelesen, was Menschen am Sterbebett am häufigsten bereuen. Die Mitternachtsreise greift genau diese Thematik auf und macht sie auf eine Weise greifbar, die deutlich mehr berührt, als es wissenschaftliche Artikel oder Ratgebertexte könnten.
Matt Haig erzählt eine einfühlsame Geschichte über verpasste Chancen, die Wichtigkeit von zwischenmenschlichen Beziehungen und die Frage, was ein erfülltes Leben eigentlich ausmacht.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen. Die Gestaltung ist stimmungsvoll und das kleine Detail, dass Teile davon im Dunkeln leuchten, verleiht dem Buchcover etwas leicht Magisches... das gewisse Extra eben.
Der Einstieg in die Geschichte hat bei mir allerdings etwas Zeit gebraucht. Die Spannungskurve verläuft eher ruhig, sodass ich anfangs nicht völlig in die Handlung hineingezogen wurde. Ab etwa der Hälfte des Romans fiel es mir dann deutlich leichter, mich von Kapitel zu Kapitel zu blättern und emotional tiefer in die Geschichte einzutauchen.
Ich mag Matt Haigs Bücher und seinen poignanten Schreibstil im Allgemeinen sehr gern. Er schafft es, psychologisch wertvolle, tiefgründige und existenzielle Themen in vergleichsweise kurze Romane zu verpacken, ohne dass sie an Wirkung verlieren oder oberflächlich wirken. Auch "Die Mitternachtsreise" beschäftigt sich mit großen Fragen des Lebens und lädt dazu ein, die eigenen Prioritäten zu hinterfragen. Durch die retrospektive und eher passive Sicht auf Wilburs Leben wirkt die Geschichte allerdings ruhiger und weniger dynamisch als "Die Mitternachtsbibliothek".
Im direkten Vergleich hat mich das Buch daher auch etwas weniger stark berührt. Nora war für mich als Protagonistin emotional zugänglicher als Wilbur, der trotz der Rückblicke auf sein Leben insgesamt etwas blasser bleibt. Auch das Ende empfand ich als etwas weniger nachhallend als das der Mitternachtsbibliothek.
Nichtsdestotrotz ist "Die Mitternachtsreise" eine nachdenkliche und berührende Geschichte, in die Matt Haig erneut einige wertvolle Lebensweisheiten verpackt. Eine Empfehlung für alle, die tiefgründige, aber leicht zugängliche Romane mögen, die einen dazu bringen, das eigene Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Rezensionen von Danshi:
Die großen Spiele im Zoo von Sophie Schoenwald
Ein turbulentes Zoo-Abenteuer mit Herz
Schon nach den ersten Seiten von „Die großen Spiele im Zoo“ war ich völlig eingetaucht in das fröhliche Treiben rund um Direktor Ungestüm und seine tierischen Athleten. Was als sportlicher Wettkampf beginnt, wird schnell zu einem kunterbunten Durcheinander – voller Humor, Bewegung und ganz viel Charme.
Die Tiere sind liebevoll und witzig in Szene gesetzt, und ihre kleinen Missgeschicke machen die Geschichte besonders unterhaltsam.
Besonders begeistert hat mich Ignaz Pfefferminz Igel, der mit seiner Idee, die Regeln zu ändern, den Spaß und das Miteinander in den Mittelpunkt stellt. Nicht der Sieg zählt, sondern das Dabeisein – und dass am Ende alle gemeinsam feiern dürfen.
Die Illustrationen von Günther Jakobs sind farbenfroh, ausdrucksstark und voller kleiner Entdeckungen – ein echter Genuss beim gemeinsamen Vorlesen. Obwohl es mein erstes Buch aus der Reihe war, hatte ich sofort das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein.
Ein warmherziges Bilderbuch mit viel Humor und einer wertvollen Botschaft über Fairness, Gemeinschaft und Freude – ich freue mich schon auf weitere Geschichten aus dem Zoo!
Rezensionen von Danshi:
Huuu-Berta - Ein kleines Gespenst zum Geburtstag von Annette Langen
Charmantes Gespensterabenteuer mit Herz
Ich kannte Huuu-Berta bisher nicht, aber das Buch „Huuu-Berta – Ein kleines Gespenst zum Geburtstag“ von Annette Langen (Autorin) und Sabine Sauter (Illustratorin) war bei uns sofort ein Volltreffer! Die Kapitel sind angenehm kurz und passen perfekt zum abendlichen Vorlesen. Die Geschichte ist eine warmherzige Mischung aus Witz, Spannung und einer Prise Gespenster-Charme.
Huuu-Berta, Flitzi und Ben erleben ein ungewöhnliches Geburtstagsabenteuer, das nicht nur für Lacher sorgt, sondern auch Themen wie Freundschaft und Mut kindgerecht vermittelt. Die liebevoll gestalteten Illustrationen laden dabei zum Entdecken ein.
Besonders toll fand ich die Extras am Ende: Die Bastelanleitung und das Tortenrezept kamen super an und machen Lust, direkt kreativ zu werden. Ein weiteres praktisches Detail ist die Möglichkeit, die Kapitelkärtchen bei Bedarf online auszudrucken – so bleibt das Buch selbst heil. Das zeigt, wie viel Herzblut in diesem Buch steckt.
Das Buch verbindet Fantasie und Alltag auf wunderbare Weise und schafft eine schöne Balance zwischen Spaß und Botschaft. Für mich ist es eine echte Leseempfehlung für Kinder ab 5 Jahren – und natürlich für das gemeinsame Schmökern!
Rezensionen von Danshi:
Rewitched von Lucy Jane Wood
Magische Herbstlektüre
Rewitched hat mich schon mit seinem Setting begeistert: eine Hexe, die ihre Kräfte fast vergessen hat, ein kleiner Buchladen voller Magie und ein Zirkel, der über ihr Schicksal entscheidet. Genau diese Mischung hat mich sofort in den Bann gezogen. Belle ist eine Heldin, mit der ich viel mitfühlen konnte.
Aber manchmal hätte ich sie am liebsten geschüttelt, damit sie endlich an sich glaubt, doch gerade dadurch wirkt sie so nahbar und menschlich.
Besonders spannend fand ich die Prüfungen, die sie bestehen muss. Sie bringen Abwechslung, kleine Überraschungen und auch humorvolle Szenen. Die Nebenfiguren sind eigenwillig und unverwechselbar. Jede Figur bringt ihre eigene Note in die Geschichte ein, was für mich viel von dem besonderen Charme ausmacht. Die Liebesgeschichte mit Rune blieb für meinen Geschmack etwas zu zaghaft, dafür hat die Dynamik mit Arty mein Herz erobert, weil er so viel Wärme und Weisheit in die Handlung bringt.
Der Schreibstil von Lucy Jane Wood liest sich angenehm, atmosphärisch und mit genau der richtigen Portion Leichtigkeit. In Kombination mit dem wunderschönen, herbstlichen Cover ergibt das für mich ein stimmiges Gesamtbild.
Rewitched ist genau das richtige Buch, wenn man in eine magische Geschichte voller Humor, Freundschaft und einem Hauch Romantik eintauchen möchte – ein gemütlicher Lesegenuss für dunkle Abende.
Rezensionen von Danshi:
Schule mit Juli von Petra Eimer
Tierischer Spaß und Freundschaft
Der sechste Band der Juli-Reihe hat mich sofort begeistert, auch wenn ich das erste Mal in die Welt von Juli, Max, Anna und Co. eingetaucht bin. Direkt zu Beginn werden die Hauptfiguren sympathisch vorgestellt, sodass ich mich gleich gut in die Geschichte einfinden konnte. Die Beziehung zwischen Kindern und ihren tierischen Begleitern ist liebevoll und voller Humor gezeichnet.
Max’ große Sorge um seine Versetzung sorgt für eine spannende und gleichzeitig warmherzige Handlung. Die Idee, dass die Tiere bei der Schulpräsentation mitmachen müssen, sorgt für lustige und überraschende Szenen.
Das Buch ist wunderschön gestaltet, mit zahlreichen bunten und humorvollen Illustrationen, die die Geschichte lebendig machen. Die abwechslungsreichen Schriftarten und die lustigen Sprechblasen verleihen dem Text ein leichtfüßiges Lesegefühl. Petra Eimers Stil ist locker und kindgerecht, voller Witz, aber auch mit kleinen ernsten Momenten, die zeigen, wie wichtig Zusammenhalt und Freundschaft sind.
Mein Fazit: Dieses Buch ist eine perfekte Mischung aus Humor, Freundschaft, Schulalltag und tierischen Abenteuern. Es eignet sich hervorragend zum Vorlesen oder Selbstlesen für Kinder ab 8 Jahren. Ich habe das Lesen sehr genossen – ich wurde immer wieder zum Lachen gebracht und gleichzeitig berührt. Ich freue mich schon darauf, weitere Bände der Juli-Reihe zu entdecken.
Rezensionen von Danshi:
One On One von Jamie Harrow
Zwischen Herzklopfen und Teamgeist
Das Cover ist schlicht, aber ansprechend gestaltet und passt gut zum Genre. Es macht neugierig auf eine Geschichte voller Emotionen und College-Atmosphäre.
Der Schreibstil von Jamie Harrow hat mich sofort abgeholt. Er ist flüssig und angenehm zu lesen, gleichzeitig mitreißend und humorvoll. Besonders die Dialoge zwischen Annie und Ben sprühen vor Energie und haben die Spannung zwischen ihnen von Beginn an greifbar gemacht.
Manche Übergänge wirkten für mich ein wenig abrupt, doch insgesamt bleibt der Lesefluss leicht und lebendig.
Inhaltlich überzeugt das Buch vor allem durch die Mischung aus Sport und Romantik. Die Szenen rund um das College-Basketballteam sind authentisch und fügen der Handlung eine besondere Note hinzu, die über eine typische Liebesgeschichte hinausgeht. Annie und Ben sind zwei sehr unterschiedliche Figuren, deren gemeinsame Vergangenheit immer wieder für Reibung sorgt. Während Ben im Laufe des Buches immer zugänglicher und sympathischer wirkt, bleibt Annie durch ihr Zögern und ihre Vorsicht an manchen Stellen schwer greifbar, was jedoch gut zu ihrer Geschichte passt.
Besonders gelungen fand ich, wie auch ernstere Themen in die Handlung eingeflossen sind, ohne den Ton des Romans zu überlasten. Dadurch wirkt die Geschichte nicht nur romantisch und unterhaltsam, sondern auch berührend und nachdenklich.
Das Happy End kam für mich vielleicht etwas schnell, aber es hat mich trotzdem zufrieden zurückgelassen.
Mein Fazit: Eine Sports Romance, die mit einer spannenden Liebesgeschichte, authentischer Sportatmosphäre und einem ernsten Unterton überzeugt. Insgesamt ein Buch, das sich leicht lesen lässt und dabei doch einen bleibenden Eindruck hinterlässt.











