Kunden em pfehlungen
Rezensionen von .:
Uncharmed von Lucy Jane Wood
Cosy Fantasy zum Verlieben
Annie war mir sofort sympathisch. Sie versucht, immer alles unter Kontrolle zu haben und für alle da zu sein. Doch gerade als ihr perfektes Leben aus den Fugen gerät, beginnt für sie die schönste Entwicklung. Es hat mir unglaublich gut gefallen zu sehen, wie sie lernt, dass nicht immer alles nach Plan laufen muss und dass gerade das Leben oft die schönsten Überraschungen bereithält.
Hal war der perfekte Gegenpol zu Annie. Seine eher ruhige und grummelige Art hat wunderbar mit Annies fröhlicher Persönlichkeit harmoniert. Die kleinen Neckereien zwischen den beiden haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht und ihre gemeinsame Entwicklung hat sich einfach richtig angefühlt. ????
Ein echtes Highlight war für mich aber die Atmosphäre. Die himmlische Bäckerei, der Duft von frischem Gebäck, die Magie und das gemütliche Cottage auf dem Land haben dafür gesorgt, dass ich mich beim Lesen rundum wohlgefühlt habe. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man am liebsten mit einer Tasse Tee und einem Stück Kuchen auf dem Sofa sitzen möchte.
Besonders schön fand ich außerdem, dass die Geschichte nicht nur romantisch ist, sondern auch Themen wie Familie, Zusammenhalt und Selbstfindung aufgreift. Dadurch bekommt das Buch noch einmal eine besondere Tiefe, ohne seine Leichtigkeit zu verlieren.
Der Schreibstil liest sich unglaublich flüssig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Am Ende wollte ich mich einfach noch nicht von den Charakteren verabschieden.
Für alle, die Cozy Fantasy mit liebenswerten Figuren, einer Prise Humor, ganz viel Magie und einer wunderschönen Wohlfühlatmosphäre lieben, ist dieses Buch einfach perfekt. Ich habe jede einzelne Seite genossen. ????
Rezensionen von Streiflicht:
Wenn die Bienen schweigen von Caryl Lewis
Krass
Was für eine krasse Geschichte, die uns als Leser in diesem besonderen Buch hier erwartet. Sowohl der Titel als auch das Cover sind schön, aber auch irgendwie harmlos. Natürlich verrät schon der Klappentext, dass es hier um mehr geht als Bienchen und ihr Schweigen.
Was für eine schreckliche Vorstellung, in so einer grausamen Welt leben zu müssen.
Mich hat das Buch gut mitgenommen und es hat mich regelrecht mitgerissen und hat einem Lesesog entwickelt.
Ich konnte Jess und ihre Wünsche so gut verstehen, da ich selbst male und dabei ganz wunderbar Raum und Zeit, Probleme und grauen Alltag vergessen kann. Dass so ein klitzekleiner Anfang eine ganze Rebellion auslösen kann und dass es manchmal nur so extrem wenig braucht, um viel zu erreichen, hat mich sehr berührt. Und auch sehr nachdenklich gemacht. Was wäre, wenn wir nehr wie Jess wären?
Rezensionen von .:
The Weight of Falling (in Love) von Sarah Stankewitz
Ein Buch, das mein Herz leise gebrochen hat
Manche Bücher beendet man und macht einfach weiter. Und dann gibt es Geschichten wie diese, die noch lange im Kopf und vor allem im Herzen bleiben. Genau so ging es mir hier. ????
Ich wusste, dass mich dieses Buch emotional treffen würde, aber niemals hätte ich gedacht, wie sehr. Schon nach wenigen Seiten hatte mich die Geschichte komplett in ihren Bann gezogen.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Cloud weitergeht.
Cloud ist eine Protagonistin, die unglaublich echt wirkt. Ihre Gedanken, ihre Ängste und ihr Schmerz haben sich so greifbar angefühlt, dass ich oft einfach nur mit ihr mitfühlen konnte. Gleichzeitig war es wunderschön zu sehen, wie sie langsam beginnt, wieder kleine Schritte nach vorne zu gehen. Diese Entwicklung wurde so feinfühlig erzählt, dass sie mich unglaublich berührt hat. ????
Und Silas... was soll ich sagen? Er ist einfach ein absoluter Herzensmensch. ???? Er gibt Cloud Zeit, setzt sie niemals unter Druck und begegnet ihr mit so viel Geduld und Verständnis. Die beiden zusammen haben sich einfach richtig angefühlt. Keine übertriebene Dramatik, sondern eine Verbindung, die sich langsam entwickelt und genau deshalb so besonders ist.
Was ich außerdem geliebt habe, war der Schreibstil. Obwohl das Buch ernste Themen behandelt, liest es sich unglaublich leicht und flüssig. Sarah Stankewitz findet genau die richtigen Worte und schafft es, Hoffnung zu schenken, ohne die Schwere der Themen zu verlieren.
Das Ende hat mich dann komplett überrascht. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet und ich musste das Buch danach erst einmal auf mich wirken lassen. ????
Dieses Buch erinnert daran, wie wichtig es ist, über psychische Gesundheit zu sprechen und dass niemand alles alleine schaffen muss. Es steckt so viel Wärme, Hoffnung und Liebe zwischen diesen Seiten, dass ich es jedem nur ans Herz legen kann.
Ein absolutes Herzensbuch, das mich tief berührt hat und das ich ganz sicher nicht vergessen werde. ☁️????
Rezensionen von BuchNerd:
Verity von Colleen Hoover
Gemütlicher Thriller mit unerwartetem Plottwist
Klare Leseempfehlung für jeden der einen gemütlichen Thriller für Zwischendurch braucht. Die Geschichte liest sich leicht und das Ende kommt unerwartet, hat mir aber sehr gut gefallen.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von BuchNerdRezensionen von Neluna:
Das Krähenzimmer von Carolin Frey
Nicht nur die Krähen sehen beim Schlafen zu.
Das Krähenzimmer ist ein wirklich gelungenes Thrillerdebüt aus der Feder von Carolin Frey. Gekonnt spielt die Autorin mit der Angst vor einem Fremden im Haus und mir jagt der Gedanke daran einen Schauder über den Rücken. Sonderbare Geräusche und das Gefühl nicht allein im Haus zu sein, lassen nicht nur die Hauptfigur Lotta gruseln, sondern lösen automatisch bei mir als Leser beklemmende Gefühle aus.
Dies führt aber gleichzeitig wieder dazu, dass es mich bis zur letzten Seite in den Bann zieht. Schon alleine auch, da man hin und wieder von der Vormieterin liest, die ein tragisches Ende fand.
Immer wieder verdächtige ich jemand anderen, ohne es aber wirklich genau zu wissen und selbst bis zum Schluss bin ich mir nicht sicher. Die Verdachtskrümmelchen werden wirklich gut gestreut!
Lotta stellt sich mutig den einzelnen Vorfällen und selbst als sie ihr Leben bedroht sieht, lässt sie sich nicht unterkriegen. Schön finde ich auch, dass Lotta positiv aus dem Rahmen fällt und nicht der klassischen Miss Sunshine entspricht.
Gut hat mir auch gefallen, dass die Geschichte im Winter spielt. So lässt sich die düstere Stimmung durch Nebel, Kälte und Dunkelheit noch mehr verstärken. Zumindest ich konnte dieser düsteren Atmosphäre viel abgewinnen.
Das Krähenzimmer hat mich mit der Geschichte abgeholt, mit dem Schreibstil überzeugt und mit der spannungsgeladenen Atmosphäre gefesselt. Es macht wirklich Lust auf mehr und ich hoffe, bald wieder von der Autorin zu lesen.
Rezensionen von ReiShimura:
Hidden Japan von Chiara Terzuolo
Ein außergewöhnlicher Reiseführer mit enttäuschendem Schwerpunkt
Obwohl bei mir in nächster Zeit keine Reise nach Japan ansteht, musste ich diesen Reiseführer einfach haben. Meine Erwartung war klar: Ich wollte ein Buch, dass sich deutlich von klassischen Reiseführern abhebt. Diesbezüglich wurde meine Erwartung nicht enttäuscht. Rundum glücklich bin ich aber auch nicht.
Als Erstes muss ich die außerordentliche Gestaltung des Buches hervorheben. Auf Fotos wird in diesem Buch verzichtet. Dafür gibt es sehr viele Zeichnungen und Illustrationen. Der Stil gefällt mir gut und ist auch wirklich ansprechend. Fotos wie man sie aus klassischen Führern kennt, habe ich auf keiner Seite vermisst.
Das Buch ist kein Leichtgewicht, was vor allem auch an der hochwertigen Ausstattung und dem sehr stabilen Einband liegt. Die Haptik und Optik konnten bei mir auf jeden Fall punkten. Allerdings ist dies für mich eher ein Buch, dass ich zum Spaß oder als Vorbereitung für den Urlaub lesen würde. Aufgrund des hohen Gewichts würde ich das Buch nicht den ganzen Tag mit mir herumtragen wollen. Für mich wäre dies eher ein Nachschlagewerk fürs Hotel oder zuhause.
Der Punkt, der mich am meisten enttäuscht hat, betrifft den Inhalt des Buches bzw. seinen Schwerpunkt. Aufgrund des Titels bin ich davon ausgegangen, dass es hier einen guten Überblick über das gesamte Land gibt. Leider beschäftigen sich rund zwei Drittel des Buches mit Tokio. Natürlich ist mir bewusst, wie groß die Stadt und wie vielfältig das Angebot ist. Dennoch hat das Land mehr zu bieten als nur seine Hauptstadt. Ich habe mir vor allem Tipps abseits der bekannten Touristenpfade gewünscht. Hiermit meine ich aber nicht nur Geheimtipps in den Touristenstädten, diese sind im Buch vorhanden, sondern vor allem Empfehlungen, welche Orte man unbedingt besuchen sollte.
Als Ergänzung zu einem klassischen Reiseführer ist dieses Buch auf jeden Fall für all jene empfehlenswert, die eine Reise nach Tokio planen und sich abseits der Touristenpfade bewegen möchten.
Rezensionen von ReiShimura:
Hidden Japan von Chiara Terzuolo
Ein außergewöhnlicher Reiseführer mit enttäuschendem Schwerpunkt
Obwohl bei mir in nächster Zeit keine Reise nach Japan ansteht, musste ich diesen Reiseführer einfach haben. Meine Erwartung war klar: Ich wollte ein Buch, dass sich deutlich von klassischen Reiseführern abhebt. Diesbezüglich wurde meine Erwartung nicht enttäuscht. Rundum glücklich bin ich aber auch nicht.
Als Erstes muss ich die außerordentliche Gestaltung des Buches hervorheben. Auf Fotos wird in diesem Buch verzichtet. Dafür gibt es sehr viele Zeichnungen und Illustrationen. Der Stil gefällt mir gut und ist auch wirklich ansprechend. Fotos wie man sie aus klassischen Führern kennt, habe ich auf keiner Seite vermisst.
Das Buch ist kein Leichtgewicht, was vor allem auch an der hochwertigen Ausstattung und dem sehr stabilen Einband liegt. Die Haptik und Optik konnten bei mir auf jeden Fall punkten. Allerdings ist dies für mich eher ein Buch, dass ich zum Spaß oder als Vorbereitung für den Urlaub lesen würde. Aufgrund des hohen Gewichts würde ich das Buch nicht den ganzen Tag mit mir herumtragen wollen. Für mich wäre dies eher ein Nachschlagewerk fürs Hotel oder zuhause.
Der Punkt, der mich am meisten enttäuscht hat, betrifft den Inhalt des Buches bzw. seinen Schwerpunkt. Aufgrund des Titels bin ich davon ausgegangen, dass es hier einen guten Überblick über das gesamte Land gibt. Leider beschäftigen sich rund zwei Drittel des Buches mit Tokio. Natürlich ist mir bewusst, wie groß die Stadt und wie vielfältig das Angebot ist. Dennoch hat das Land mehr zu bieten als nur seine Hauptstadt. Ich habe mir vor allem Tipps abseits der bekannten Touristenpfade gewünscht. Hiermit meine ich aber nicht nur Geheimtipps in den Touristenstädten, diese sind im Buch vorhanden, sondern vor allem Empfehlungen, welche Orte man unbedingt besuchen sollte.
Als Ergänzung zu einem klassischen Reiseführer ist dieses Buch auf jeden Fall für all jene empfehlenswert, die eine Reise nach Tokio planen und sich abseits der Touristenpfade bewegen möchten.
Rezensionen von gabiliest:
Ein ganz normales Wunder von Woody Brown
Sprachlos
Woody Brown hat mit “Ein ganz normales Wunder” das erste Buch vorgelegt, das von einem nicht-sprechenden autistischen Autor geschrieben wurde. Das gelungene Hardcover nimmt die Lesenden mit zum Schwimmbecken von Upward Bound, der Betreuungseinrichtung, über die Woody Brown schreibt.
Woody ist erwachsen und er ist Autist.
Er kann Sätze nicht selbstständig formulieren, denn er leidet an Echolalie. Damit spricht er Sätze nach, die er von anderen Personen oder in einem Film gehört hat, die jedoch selten zur jeweiligen Situation passen. So ist es kein Wunder, dass er als behindert, ja zurückgeblieben angesehen wird. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Woody hat seinen Master of Fine Arts an der renommierten Columbia University im Bereich Creative Writing gemacht.
Aber welch steiniger Weg dorthin! Woody kann nur mit Hilfe einer Tafel auf Buchstaben zeigen und braucht dazu einen geschulten Betreuer. Als seine Mutter eine Arbeit annehmen muss, kommt er in eine Tagesstätte für Behinderte, Upward Bound, wo niemand sein Potenzial erkennt und ihn fördert. So beobachtet Woody klar und distanziert: sich selbst, seine Tics und Verhaltensweisen. Das Verhalten der anderen Schützlinge analysiert er mit Verständnis und Mitgefühl. Doch er, der nicht sprechen kann, kann weder seine Bedürfnisse artikulieren noch die Betreuer auf die Bedürfnisse der anderen aufmerksam machen.
Mit derselben Akribie analysiert der Autor das Leben und die Einstellung seiner Betreuer, die schlecht bezahlt einen schwierigen Job machen. Manche Betreuer scheinen ein besonderes Verhältnis zu ihren Schützlingen zu haben, man könnte es Seelenverwandtschaft nennen. So auch Jorge mit seinem Betreuer Carlos, die einander die Welt zu bedeuten scheinen. Jorge, der gerne ausbüxt, sieht sich hilflos einer Polizeistreife gegenüber. Carlos greift ein, doch diese Episode endet bitter. Woody weiß genau, dass sich Autisten auffällig benehmen, sich unerwartet und unverständlich artikulieren und dadurch schnell Missverständnisse entstehen. Und davor hat Woody Angst.
“Ein ganz normales Wunder” lässt neurotypische Menschen in eine Welt blicken, die ihnen bisher verschlossen war. Man könnte Mitleid empfinden. Aber ist dieses Mitleid angebracht? Natürlich sind die Bedingungen für die Betroffenen nicht optimal – schlechte Betreuung, wenig Geld, um die Verhältnisse zu verbessern. Aber ist Mitleid nicht arrogant, wie eine Protagonistin fragt, die die Gruppe jeden Freitag bei ihrem Ausflug in ein Kaufhaus beobachtet? Woody Brown erzählt in klarer, direkter und manchmal humorvoller Sprache, dass kein Außenstehender das Innenleben von Autisten beurteilen kann. Er kritisiert, dass neurotypische Menschen nicht erkennen, dass Zeit auch für Autisten ein wertvolles Gut ist. Man sollte sie nutzen, um die Schützlinge möglichst gut zu fördern. Mitleid will er nicht, sondern Akzeptanz und Verständnis von einer Gesellschaft, für die ein neurotypisches Leben die Normalität ist.
Aber Bewunderung ist erlaubt. Bewunderung für Woody und seine Mutter, für ihre Kraft, ihr Durchhaltevermögen, ihre gegenseitige Liebe und dafür, wie sie ihr Leben meistern. Denn Selbstmitleid wird man in diesem Buch vergeblich suchen.
Mein Fazit:
“Ein ganz normales Wunder” ist ein bewegendes Dokument über das Sehnen und Fühlen autistischer Menschen. Woody Brown nimmt die Lesenden mit in sein Leben und lässt sie sehr ehrlich daran teilhaben. Wir dürfen mitfühlen, sowohl mit den Betroffenen als auch mit ihren Familien und Betreuern. Woody Brown ist ein besonderes, sehr berührendes Buch gelungen, das große Beachtung und starken Widerhall in der Öffentlichkeit verdient.
Rezensionen von nessabo:
Breakup Season von Sophie White
Sophie White bleibt eine Meisterin der Beziehungsgeschichten voller Humor und Tiefgang
Sophie White hatte mich mit „Hot Mess“ bereits als Fan gewonnen und mit ihrem neuen Roman hat sich das nur noch einmal verfestigt. Sie bleibt für mich eine Meisterin der komplexen Beziehungsgeschichten, in denen sich Licht und Schatten humorvoll auf Augenhöhe begegnen.
Klappentext und Titel lassen vielleicht vermuten, dass es zentral um romantische Beziehungen geht.
Doch vielmehr ist „Breakup Season“ eine Geschichte über Freund*innenschaften. White begleitet die drei Paare über einen längeren Zeitraum und erzählt vorrangig aus Perspektive der Frauen. Während die eine unterzugehen droht in der Belastung als Dreifachmutter und der Befürchtung, dass ihr Mann sie betrügt, leidet die andere unter ihrem unerfüllten Kinderwunsch. Die dritte im Bunde hat als Frau eines berühmten Schauspielers mit dem eigenen sowie fremden Druck auf ihren Körper zu kämpfen (TW im Vorwort beachten!).
Der Roman geht richtig heftig unter die Haut und ist gleichzeitig so leichtfüßig. Die Autorin hat ein beispielloses Talent dafür, emotionalen Tiefgang mit einer wundervollen Situationskomik zu vereinen. Ich musste an etlichen Stellen lachen, konnte trotz wiederholter Lesepausen immer wieder gut in die Geschichte einsteigen und habe natürlich doll geweint am Ende - nichts anderes habe ich erwartet.
Und wieder einmal ist die Darstellung der verschiedenen Freund*innenschaften so authentisch wie nur möglich. Es gab etliche Situationen, in denen andere Werke zu platten Kommunikationsabbrüchen gegriffen hätten, White jedoch ihren Figuren und Leser*innen zutraute, auch mit Konflikten erwachsen umgehen und Spannung aushalten zu können. Sie schafft es wie kaum eine andere, das Hell und Dunkel in Beziehungen in glaubhaften Einklang zu bringen. Außerdem verhandelt sie Trauer in platonischen Beziehungen, was als Thema noch viel zu stigmatisiert ist. Dafür und für die Repräsentation alternativer Familienmodelle liebe ich sie wohl am meisten.
Ich hatte während der Lektüre mental eigentlich wenig Raum für das Buch und hing doch immer wieder an den Seiten. Meiner Meinung nach eignet es sich sowohl für eine durchgängige als auch für eine von Pausen unterbrochene Lektüre hervorragend. Sophie White bleibt eine der Autorinnen, zu denen ich immer wieder greifen würde, weil sie mich mit ihrer Sensibilität und dem Tiefgang ihrer Geschichten zuverlässig emotional erreicht. Eine Empfehlung von Herzen, die ich mit meinem liebsten Zitat beenden will: „Wir müssen uns bei jeder Gelegenheit sagen, dass wir uns lieb haben. Freunde können sich das nicht oft genug sagen.“
Rezensionen von NR:
100 x Tirol von Uwe Schwinghammer
Tipps für Ausflugsziele
D
a ich mit meinen SchülerInnen am Schulende Ziele besuchen möchte, die sie vielleicht noch nicht kennen, habe ich mir dieses Buch als Inspiration zur Hilfe geholt. Neben bekannten Zielen, wie z.B. den Kristallwelten, bin ich auch auf Neues gestoßen, wie den Ponyhof oder die Mini Dampf Tirol. Es gibt Tipps für Schön- und Schlechtwetterprogramm sowie Ausflugsziele für Groß und Klein!










