Kunden em pfehlungen
Rezensionen von DoraLupin:
FIVE - Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister
Nicht ganz so spannend wie erwartet, trotzdem eine gute Idee!
Die Leseprobe zu diesem Buch hat mich wirklich umgehauen und konnte mich so sehr in den Bann ziehen, dass ich dachte dieses Buch wird ein richtiges Highlight werden! Auch wenn die Geschichte den starken Anfang nicht halten konnte, habe ich das Buch dennoch gerne gelesen, weil es eben etwas ganz eigenes und neues hatte!
Die Geschichte dreht sich um fünf Menschen, die am Bahnhof stehen und auf die Ankunft des Zuges warten.
Einer dieser Menschen wird in fünf Minuten nicht mehr unter ihnen sein, aber wer und warum? Die Uhr tickt Sekunde um Sekunde die Zeit wartet nicht.
Der Anfang des Buches ist sehr spannend und mitreißend geschrieben, aber diese absolute Spannung konnte die Autorin dann letzlich nicht halten. Stattdessen wird das Leben der fünf Personen im Laufe der Geschichte näher beschrieben und wie sie mit dem im Zusammenhang stehen.
Eine Grundspannung ist beim Leser schon deshalb vorhanden, da man sich natürlich schon am Anfang fragt we es treffen wird und es wird natürlich schon immer spannender zu erfahren, aber zu den einzelnen Charakteren konnte ich leider wenig Sympathie aufbauen und das fand ich etwas schade. Ich wäre ihnen gerne noch näher gekommen um dann vielleicht am Ende auch den ein- oder anderen unbedingt als Leser "retten" zu wollen aber das ist jetzt nicht passiert.
Fazit: Eine ganz neue und eigene Idee, die sehr spannend beginnt aber durch viele Rückblenden auch etwas langatmig wirkt. Dennoch ist die Grundspannung immer da, da man bis zum Schluss rätselt wer am Ende nicht mehr da sein wird.
Rezensionen von Katzenmicha:
Liebe zwischen Tüll und Träumen von Marianne Loibl
Schöne Lesestunden
Habe ich als Buch gelesen
Lena,hat ihren Traum von einem eigenen Geschäft verwirklicht -ein Brautmodeladen.Hier näht sie für die Wünsche ihrer Kundinnen aus Seide und Brokat für ihren schönsten Tag.Ihr Herzensprojekt allerdings gerät in Gefahr als die Miete für den Laden und die Wohnung radikal steigen.
Ihr Nachbar Ben bestellt heimlich bei Lena Wolle um ihr zu helfen und nicht nur Kater Rocky füllt sich zu Ben hingezogen.Als der charmante Manuel mit einem tollen Angebot auftaucht ist Lena verunsichert.Ihre Endscheidung zwischen Ben und Manuel und ihre Chance für die Zukunft machen es ihr schwer-wie wird sie sich endscheiden?
Die Autorin Marianne Loibl hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.Ich habe Lena auf ihrem Weg begleitet,sie hat mich öfter mal zum schmunzeln gebracht-gerne 4 Sterne.
Rezensionen von carola1475:
Keine Angst, Darling von Vera Buck
Spannend, beklemmend und aktuell
Paula und Lea haben sich vor Jahren schon entfremdet und Paula steht Leas Selbstinszenierung als Tradwife äußerst skeptisch gegenüber, aber als sie bemerkt, dass Lea seit Wochen nichts mehr gepostet hat und sie ihre Schwester auch nicht erreichen kann, reist sie kurz entschlossen nach Florida, um nach Lea zu sehen.
Aber Lea ist nicht in der Gated Community 'Sancta Familia', sie sei in einem Retreat, behauptet ihr abweisender Mann. Paula begibt sich auf die Suche nach Lea.
Paula erzählt aus ihrer Ich-Perspektive, während Leas Geschichte aus personaler Sicht in Rückblenden, beginnend vor sechs Jahren und sich der Gegenwart annähernd, vor mir ausgerollt wird. Paulas Beschreibung ihres turbulenten Familienlebens ist so authentisch wie humorvoll, doch von Beginn an wird die Sorge um die jüngere Schwester deutlich. Lea macht einen labilen Eindruck und scheint in dem selbstsicheren starken Matt den passenden Partner gefunden zu haben, der ihr Sicherheit bietet. In der abgeschotteten Luxussiedlung entwickelt sie sich, zunächst aus Langeweile, zur Tradwife, einer Hausfrau, die das Jahrzehnte alte Rollenbild der sich dem Mann unterordnenden Ehefrau lebt und bald Millionen Follower ihrer perfekten Inszenierung in den Social Media hat. Eingeschobene Videos, Interviews und von Fans gepostete Kommentare lassen das Leben einer Tradwife lebendig werden und wecken in mir Unbehagen, genau wie die Schilderung des Alltags in der Sancta Familia.
Vera Buck schreibt bildhaft und intensiv, baut gekonnt auf beiden Erzählebenen eine bedrohliche Atmosphäre auf, schildert glaubhaft, wie Frauen sich zu Tradwives entwickeln und macht auch deutlich, wie sehr Männer von diesem Rollenbild profitieren.
Die Figurenzeichnung auch der Nebendarsteller ist gelungen und glaubhaft, wobei Leas Charakterisierung erst nach und nach vervollständigt wird, Lea entwickelt sich.
Die Autorin schafft es, mich auf falsche Fährten zu locken und untermauert meine Vermutungen scheinbar im weiteren Verlauf der spannenden Geschichte, bis ich bemerke, dass ich auf dem Holzweg bin.
'Keine Angst, Darling' hat mich mit seinen überraschenden Wendungen und der fesselnd erzählten, eskalierenden Handlung rund um ein aktuelles Thema bestens unterhalten. Sehr aufschlussreich und interessant ist für mich das Nachwort, hier geht Vera Buck ausführlich ein auf die Strukturen und Muster, die häusliche Gewalt und das Phänomen der Tradwives gemein haben.
Rezensionen von Peachybookdreams :
Kian und das Erbe des Lichts von Caryl Lewis
Ein warmes Licht für den eisigen Winter
Hauptprotagonist Kian wächst gut behütet bei seinen Eltern auf. Fast schon zu gut behütet, wenn es nach Kian geht. Sein Vater lässt ihn nichts Spannendes erleben, aus Sorge, dass ihm etwas zustoßen könnte. Doch die Sorgen seines Vaters sind nicht unbegründet. Es herrscht ein nicht endender Winter und das Überleben wird immer schwieriger.
Doch als Kian von einer Gestaltwandlerin erfährt, dass er die Rettung sein könnte, bekommt er endlich sein ersehntes Abenteuer.
Kian war ein liebenswerter Protagonist. Zuerst ist er mit seiner neuen Situation natürlich überfordert, doch im Laufe der Geschichte gewinnt er immer mehr an Mut und Selbstvertrauen. Besonders waren die Momente, in denen er lernt, dass Wut und Frustration ihn nicht weiterbringen und es einen anderen Ansatz braucht, um zu anderen durchzudringen.
Das Worldbuilding hat mir wirklich am besten gefallen, besonders die Darstellung des Kreislaufs des Lebens. Das Thema Tod und Verluste spielt im gesamten Buch eine große Rolle, wird aber sensibel und einfühlsam dargestellt. Kinder, die große Ängste vor diesem Thema haben, sollten vielleicht trotzdem eher vorsichtig an die Geschichte rangehen. Auch die Drachen und Solas, das geflügelte Pferd aus Wasser haben die Geschichte spannend gemacht.
Zum Schluss bleiben noch einige meiner Fragen offen und ich bin sicher, dass es einen zweiten Teil geben wird. Für meinen Geschmack waren mir die letzten Kapitel aber doch etwas zu schnell abgewickelt und ein paar kleine Logiklücken gab es auch.
Fazit: Ein aufregendes Kinderbuch mit einem richtig packenden Setting in der Unterwelt. Auch mit ein paar kleinen Kritikpunkten hat mir die Geschichte insgesamt trotzdem sehr gefallen. Durch das offene Ende bin ich schon sehr gespannt, wie es im nächsten Band weitergehen wird.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Die Klippe - Ort ohne Wiederkehr von S. K. Tremayne
Packender Psychothriller
Die Bücher von S.K. Tremayne haben alle eine so spezielle und düstere Atmosphäre, von der ich mich gerne mitreißen lasse – deshalb war ich auch sehr neugierig auf sein neues Buch „Die Klippe“.
Schon das Cover vermittelt eine düstere Stimmung und lässt erahnen, was den Leser / die Leserin erwartet :
Karenza hat ein schreckliches Schicksal hinter sich, sie hat ihre kleine Tochter verloren.
Seitdem hat sie sich an die einsame Küste Cornwalls zurückgezogen und versucht, mit dem Verlust zu leben. Ihr Ex-Mann, der als Staatsanwalt arbeitet, bitte sie in einem komplexen Fall um Hilfe und da es sich um Kinder handelt, die Hilfe benötigen, willigt sie ein. Schritt für Schritt wird Karenza in diesen mysteriösen Fall gezogen und weiß bald selbst nicht mehr, was die Wahrheit ist, oder ob es unfassbare und übernatürliche Dinge sind.
Schon von den ersten Seiten an, habe ich den Sog der Geschichte gespürt; Karenza ist einfach eine tolle Figur und ihr Schicksal, die eigene Tochter verloren zu haben, berührt sehr – so baut man ganz natürlich einen tollen Bezug zu ihr auf. Der Fall selbst ist sehr spannend konstruiert, viele Wendungen und falsche Fährten haben mich beim Lesen komplett die Spannung fühlen lassen, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Von mir gibt es dafür eine ganz klare Empfehlung – ein packender Psychothriller, der einen mitreißt und für große Spannung sorgt !
Das Buch *Die Klippe* von S.K. Tremayne ist am 03. August 2026 beim DroemerKnaur Verlag erschienen.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Fremde von Belle Burden
Mutiges und bewegendes Buch
In ihrem Debüt "Fremde" erzählt die amerikanische Autorin Belle Burden die Geschichte ihrer Ehe. Das Buch ist im Januar 2026 in den USA erschienen und stand dort monatelang auf der Bestsellerliste der "New York Times".
Die Ich-Erzählerin Belle und ihr Ehemann James beschließen im März 2020, wegen der Pandemie vorübergehend von ihrem Wohnsitz in New York in ihr Ferienhaus auf Martha's Vineyard zu ziehen.
Von dort aus werden sie im Homeoffice arbeiten, Belle als Anwältin, James als Hedgefondsmanager. Die beiden gemeinsamen Töchter Carrie und Evie begleiten sie, ihr Sohn Finn bleibt mit seinem Freund und dessen Eltern auf Long Island. Die Familie verbringt harmonische Tage, es wird gemeinsam gegessen, man geht spazieren, nachmittags brennt ein Feuer im Kamin. Wenige Tage nach ihrer Ankunft erhält Belle einen Anruf von einem Fremden, der ihr mitteilt, dass ihr Mann eine Affäre mit seiner Frau habe. Damit konfrontiert, beteuert James, dass er Belle liebe und die Affäre vorbei sei. Am nächsten Morgen eröffnet er seiner Frau, dass er beschlossen habe, sich scheiden zu lassen. Wenig später verlässt er das Haus. Für Belle bricht eine Welt zusammen ...
Belle Burden verarbeitet in ihrem Buch das Ende ihrer Ehe, die 1999 geschlossen wurde, für die Ewigkeit, so schien es damals. Sie passten perfekt zusammen, die drei Wunschkinder werden geboren, und Belle gibt ihren Beruf auf, um sich der Familie zu widmen. Sie ist glücklich als Vollzeitmutter, engagiert sich ehrenamtlich gegen häusliche Gewalt und vertritt jugendliche Einwanderer. James macht Karriere, bald steht für ihn die Arbeit an erster Stelle. Er hat immer weniger Zeit für seine Familie und kommt erst am späten Abend nach Hause.
Offen und ehrlich beschreibt die Autorin nicht nur die Jahre mit James, sie lässt neben ihrer eigenen Vergangenheit auch die ihrer Eltern in das Buch einfließen. Sie stammt aus einer wohlhabenden New Yorker Familie, ist die Tochter eines Politikers und einer Stadtplanerin. Kurz vor ihrem 50. Geburtstag steht sie vor den Trümmern ihrer Ehe. Ein schmerzhafter Prozess der Loslösung von dem Mann, den sie zu kennen glaubte, beginnt. Während James' Familie sich von Belle lossagt und den Kontakt zu ihr abbricht, stehen ihre Freundinnen, ihre Mutter und die Stiefmutter fest an ihrer Seite. Anfangs am Boden zerstört, sich ständig nach dem Warum fragend und ohne jegliches Selbstwertgefühl, gelingt es der schüchternen Belle nach und nach, sich mutig der neuen Situation zu stellen. Sie kämpft für ihre Rechte und gewinnt ihre Identität und ihr Leben zurück.
Ich habe das fesselnde Buch sehr gern gelesen, es ging mir unter die Haut und hat mich zutiefst berührt. Belles Verzweiflung, ihren Schmerz und ihre Trauer konnte ich gut nachempfinden. Ich habe ihr gewünscht, dass sie es bald schafft, sich innerlich von dem Menschen zu lösen, der sie nach 20 scheinbar glücklichen Ehejahren völlig emotionslos verlassen hat.
Es hat mich erschüttert, dass James auf das Sorgerecht für die Kinder verzichtete und den Kontakt zu ihnen auf ein Minimum reduzierte. Ein Treffen pro Woche reichte ihm. Nie durften sie bei ihm übernachten, nie machte er Urlaub mit ihnen.
Verwundert hat mich Belles Naivität im Zusammenhang mit dem auf James' Wunsch hin geänderten Ehevertrag. Sie übersah erste Warnsignale und überließ ihrem Mann sämtliche finanziellen Angelegenheiten.
Gut gefallen hat mir, dass die Autorin ihre Geschichte mit viel Empathie, dabei aber auch vollkommen sachlich und ohne Schuldzuweisung erzählt.
Absolute Leseempfehlung für dieses großartige und mutige Buch, das in Kürze mit Gwyneth Paltrow als Produzentin und Hauptdarstellerin verfilmt wird.
Rezensionen von isa_mw:
Dem Meer entgegen von Lidija Hilje
Ehrlich und schmerzhaft
Dieses Buch fällt definitiv in die Kategorie „Hätte ich es gelesen, wenn ich es nicht in der Verlosung gewonnen hätte? Eher nicht.“ Umso glücklicher bin ich, dass es nun doch dazu kam. Lidija Hilje hat in ihrem Roman „Dem Meer entgegen“ viele Themen verbunden, die mich persönlich nur gering bis gar nicht tangieren.
Hinzu kommen Missverständnis oder gar Verständnislosigkeit gegenüber der Hauptprotagonistin Ivona, welche ich nicht nur einmal schütteln und mit einem „Denk doch einfach mal vorher drüber nach“ konfrontieren wollte. Trotz alledem hat mich jedes Kapitel auf eine neue Art und Weise berührt - womöglich, weil ich als Frau mit vielen der Themen, mit denen Ivona zu kämpfen hat, auch bereits meine Erfahrungen habe.
Ivona kommt in ihre Heimatstadt zurück und wohnt mit ihrem schwerkranken Vater zusammen. Die beiden verbindet vor allem eine Blutsverwandschaft und die Arbeit im gleichen Betrieb, welchen der Vater einst aufbaute und durch schwierige Zeiten manövrierte. Der Generationenkonflikt zeigt sich daran, dass sie laut Ivona in einer „neuen Zeit mit neuen Problemen“ leben, wohingegen der Vater überzeugt ist, jedwede Situationen in der Vergangenheit schon einmal gemeistert zu haben - egal ob Finanzkrise oder gar Kriege. Ivona ist ohnehin unglücklich in diesem Job, da sie als studierte Biologin, welche in ihrem Ort jedoch seit Jahren keine Anstellung findet, von ganz anderen Aufgaben träumt. So bekommt man als Leser:in Einblick in eine Familie, welche nach konservativen Familienvorstellungen zusammenlebt und gleichzeitig völlig aneinander vorbei.
Vordergründiger kämpft Ivona jedoch mit anderen Themen: ihre große Liebe Vlaho, welche sie aus einem zu Beginn unbekannten Grund nach einigen Jahren Ehe aus einem sehr liebevollen Grund verlassen hat, wohnt ebenfalls in der Heimat - glücklich verheiratet mit seiner neuen Frau Marina, welche er ursprünglich als gute Freundin seiner Ex-Frau kennenlernte. Die beiden leben das kroatische Idealleben: Glücklich verheiratet und gesegnet mit zwei Kindern. Doch zeigt sich schnell, dass dieses Leben nicht für alle Personen ideal ist. Aus einer anfänglich beinahe schon krankhaft wirkenden Liebe und Sehnsucht wird durch den Aufbau der Story schnell eine Liebesgeschichte, die mitreißt und schmerzt, obwohl man selbst kein Teil derer ist.
Ganz besonders ist für mich, wie Lidija Hilje es schafft, Probleme der Protagonistin aufzubauen und für die Leser:innen spürbar zu machen. Durch die sehr gelungene und greifbare Darstellung der Beziehungen der einzelnen Personen, kann man sich enorm schnell einfühlen und wird beinahe schon ein Teil des engsten Kreises. Die Hauptthematik des Buches und auch der Trennungsgrund der Protagonistin Ivona von ihrer großen Liebe Vlaho. Ohne diese zu spoilern möchte ich hervorheben, wie gut die Arbeit der Autorin für mich ist: Sie ist in der Lage, ein Thema, mit dem ich selbst noch keine Berührungspunkte hatte und dessen Intensität ich persönlich als Frau mit anderen Idealvorstellungen kein Stück nachvollziehen kann, so darzulegen, dass ich selbst mittrauere und ständig den Tränen nah war. Dieser Fakt hat mich schnell vom Schreibtalent der Autorin überzeugt.
Generell gefiel mir der Schreibstil sehr gut: die Metaphern und Vergleiche passten sehr gut und haben die Stimmung der Situationen im Buch hervorragend übertragen können, ohne dass es zu poetisch wurde. So wurde der Roman mit seinen knapp 400 Seiten ein Buch, welches ich innerhalb weniger Tage lesen konnte und vor allem wollte.
All diese Punkte werden meiner Meinung nach im Cover vereint: eine Frau, die nahbar und zugleich völlig verschlossen und unerreichbar erscheint. Damit ist die Protagonistin Ivona ideal getroffen und künstlerisch passend verewigt.
Mein Fazit: ein Buch, das ich in einer Buchhandlung vermutlich nicht mitgenommen hätte - umso glücklicher bin ich, es gelesen und mich einer Geschichte geöffnet zu haben, deren Bedeutung für mich im Alltag kaum von Bewandtnis ist. Den Punkt Abzug bekommt es von mir, da sich gewisse Themen auch in ihren Ausdrücken wiederholen, wodurch in einigen wenigen Momenten die Glaubwürdigkeit leidet.
Rezensionen von B.W.:
Alpine Vitalküche von Karin Hofinger
Frischer Wind aus den Bergen
Nicht ein, nein, das perfekte Kochbuch für alle, die sich gesund und nachhaltig ernähren wollen.
Viel Mehr als ein Kochbuch,- ein Lebensbuch mit wunderschönen Naturlicht-Fotografien, welche die alltagstauglichen Gerichte
meisterhaft in Szene setzen.
Zwischen den Rezepten darf man sich immer wieder über spannende Texte freuen, die von Hintergründen der Landwirtschaft in der
Alpenregion erzählen.
Das sorgt für eine wunderbare Tiefe beim Lesen.
Der Autorin und dem Fotografen ist ein Gesamtkunstwerk für Körper, Geist und Seele gelungen!
Rezensionen von ReiShimura:
Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers von Sophie Oldenstein
Spannender Auftakt mit magischem Potenzial
Sophie Oldensteins Debütroman besticht durch eine geballte Ladung Spannung und Action. Die magischen Elemente geben dem Buch noch einen besonderen Touch. Ein sehr guter Auftakt der Reihe, der Lust auf mehr macht.
Die Autorin greift in diesem Buch auf viele bekannte und bewährte Elemente zurück.
Dennoch schafft sie es, der Geschichte ihren eigenen, ganz persönlichen Stempel zu geben und etwas Besonderes zu erschaffen. Leider gab es aber auch die eine oder andere Unstimmigkeit in der Handlung, daher bekommt das Buch von mir nicht die volle Punktezahl.
Die Internatsschule Ashfield Academy hat bei mir für einige Überraschung gesorgt. Ich bin nämlich davon ausgegangen, dass es sich dabei um eine Zauberschule handelt. Dies ist aber nicht der Fall, wenn es auch einige magisch begabte Schülerinnen und Schüler gibt. Die Kombination finde ich sehr spannend, wobei mir nach dem ersten Band nicht ganz klar ist, ob der Lehrkörper von den magischen Fähigkeiten weiß. Gleiches gilt für die anderen Schülerinnen und Schüler. Hier hätte ich mir ein paar erklärende Worte gewünscht, da so einfach viele offene Fragen geblieben sind.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und an die empfohlene Altersgruppe angepasst. Die Sätze sind recht einfach gehalten. Dennoch verzichtet Sophie Oldenstein nicht auf ausführliche Beschreibungen. Die Schule und die Umgebung kann man sich gut vorstellen. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass sie noch ein wenig mehr Zeit und Energie in die Erklärung der Welt investiert hätte. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies in den weiteren Bänden der Fall ist.
In diesem Band wird nur eine überschaubare Anzahl von Personen eingeführt. Nicky, Agatha, Pauly und Shu sind eine interessante, aber auch eine recht klischeebehaftete Truppe. Das Zusammenspiel der Charaktere funktioniert und man merkt deutlich, dass alle ihre Stärken und Schwächen haben. Dennoch fand ich die Verhaltensweisen zwischen den Personen manchmal ein wenig zu hart. Der Umgangston ist für meinen Geschmack manchmal ein wenig zu rau.
Alles in allem ist dies eine solide Mischung aus Kriminalfall, Fantasyroman und Internatsgeschichte. Die Academy bietet noch einiges an Potential und es bleibt noch ein wenig Luft nach oben. Dennoch macht das Buch Lust darauf, die Reihe weiterzuverfolgen.
Empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die auf der Suche nach einer magischen Geschichte mit viel Spannung sind.
Rezensionen von ReiShimura:
Ashfield Academy - Der Ruf des Wasserspeiers von Sophie Oldenstein
Spannender Auftakt mit magischem Potenzial
Sophie Oldensteins Debütroman besticht durch eine geballte Ladung Spannung und Action. Die magischen Elemente geben dem Buch noch einen besonderen Touch. Ein sehr guter Auftakt der Reihe, der Lust auf mehr macht.
Die Autorin greift in diesem Buch auf viele bekannte und bewährte Elemente zurück.
Dennoch schafft sie es, der Geschichte ihren eigenen, ganz persönlichen Stempel zu geben und etwas Besonderes zu erschaffen. Leider gab es aber auch die eine oder andere Unstimmigkeit in der Handlung, daher bekommt das Buch von mir nicht die volle Punktezahl.
Die Internatsschule Ashfield Academy hat bei mir für einige Überraschung gesorgt. Ich bin nämlich davon ausgegangen, dass es sich dabei um eine Zauberschule handelt. Dies ist aber nicht der Fall, wenn es auch einige magisch begabte Schülerinnen und Schüler gibt. Die Kombination finde ich sehr spannend, wobei mir nach dem ersten Band nicht ganz klar ist, ob der Lehrkörper von den magischen Fähigkeiten weiß. Gleiches gilt für die anderen Schülerinnen und Schüler. Hier hätte ich mir ein paar erklärende Worte gewünscht, da so einfach viele offene Fragen geblieben sind.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und an die empfohlene Altersgruppe angepasst. Die Sätze sind recht einfach gehalten. Dennoch verzichtet Sophie Oldenstein nicht auf ausführliche Beschreibungen. Die Schule und die Umgebung kann man sich gut vorstellen. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass sie noch ein wenig mehr Zeit und Energie in die Erklärung der Welt investiert hätte. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies in den weiteren Bänden der Fall ist.
In diesem Band wird nur eine überschaubare Anzahl von Personen eingeführt. Nicky, Agatha, Pauly und Shu sind eine interessante, aber auch eine recht klischeebehaftete Truppe. Das Zusammenspiel der Charaktere funktioniert und man merkt deutlich, dass alle ihre Stärken und Schwächen haben. Dennoch fand ich die Verhaltensweisen zwischen den Personen manchmal ein wenig zu hart. Der Umgangston ist für meinen Geschmack manchmal ein wenig zu rau.
Alles in allem ist dies eine solide Mischung aus Kriminalfall, Fantasyroman und Internatsgeschichte. Die Academy bietet noch einiges an Potential und es bleibt noch ein wenig Luft nach oben. Dennoch macht das Buch Lust darauf, die Reihe weiterzuverfolgen.
Empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die auf der Suche nach einer magischen Geschichte mit viel Spannung sind.











