Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Peachybookdreams :
A Girl Named Josie (Breaking Waves 5) von Kristina Moninger
Noch einmal Harbour Bridge
-So sehr habe ich auf ein Buch für Josie gehofft und nun ist es endlich hier…es war wie nach Hause kommen -
Josie und Andrea verbringen einige Monate in Sizilien und genießen die gemeinsame Zeit, doch ganz angekommen fühlt sich Josie noch nicht. Als ihr dann auch noch jemand auf die Schliche zu kommen scheint, macht Josie das, was sie am besten kann: Verschwinden.
Sie beschließt, dorthin zurückzukehren, wo alles angefangen hat. Endlich geht es für uns und Josie wieder nach Harbour Bridge.
Viele Details über Josies Leben hat man schon im Laufe der Reihe erfahren, doch nun lernen wir endlich alles aus ihrer Sicht kennen. In Form von Rückblicken springt die Geschichte immer wieder in die Vergangenheit. Josie ist ein Kinderstar und musste schon in jungen Jahren erfahren, von Erwachsenen sexualisiert und ausgenutzt zu werden. Der einzige Zufluchtsort ist Harbour Bridge und die Mädchen aus dem Surf Camp, mit ihnen ist alles etwas leichter. Doch auch hier gibt es immer wieder mal Streit, denn Josie ist bei weitem nicht fehlerfrei, sie manipuliert, lügt und spielt andere gegeneinander aus, nur um sich gesehen und geliebt zu fühlen. Doch man merkt auch, wie viel ihr die Mädchen bedeuten und dass sie erst lernen muss, wie man Freundschaften ohne Einfluss von Macht und Geld pflegt. Dass sie auch einfach liebenswert ist, wenn sie einfach Josie und nicht Josephine Blythe ist. Josies Geschichte ist mir echt nah gegangen und trotz ihrer toxischen Angewohnheiten -aufgrund ihrer Erfahrungen- habe ich sie so sehr in mein Herz geschlossen.
Andreas und Josies Beziehung ist von Anfang an kompliziert. Andrea ist ein sehr warmherziger und geduldiger Mensch. Er bietet immer ein offenes Ohr und offene Arme an. Josie fällt das deutlich schwerer, sie kennt die Schattenseite der Medien und möchte alle, die sie liebt, nicht mit in ihr sinkendes Boot ziehen. Dieses Push and Pull zieht sich von der Vergangenheit bis in die Gegenwart und erfordert auch vom Lesenden Geduld. Das ist auch mein einziger Kritikpunkt, dass sich die Dialoge oft wiederholen und im Kreis gedreht haben.
Die Suspense Elemente haben aber wieder ordentlich Spannung hereingebracht, und auch wenn es keinen unerwarteten Plot Twist gab, so fügte sich alles richtig zusammen. Das Ende war bittersüß, und ich bin ehrlich, es fällt mir schwer zu akzeptieren, dass es nun vorbei ist.
Fazit: Eine absolute Herzensreihe für den Sommer. Danke Kristina für Avery, Isa, Odina, Lee und Josie. Die authentische, von Höhen und Tiefen geprägte Freundschaft der Mädchen hat diese Reihe für mich so besonders gemacht. Auch wenn die Reihe jetzt endgültig beendet ist, wird ein Teil meines Herzens immer auf Harbour Bridge verweilen.
Rezensionen von Tara:
Au revoir und tschüss von Gudrun Lochte
Zeit für Veränderungen und einen neuen Anfang
„Au revoir und tschüss“ ist ein atmosphärischer und sommerlicher Roman der Autorin Gudrun Lochte.
Die 45-jährige Caro steht mitten im Leben, als ihr bewusst wird, wie festgefahren ihre Situation ist. Für ihren Mann Holger dreht sich alles nur noch um seinen Job und sie soll sich kurzfristig um das Abendessen für seine Gäste kümmern.
In Caro regt sich Widerstand. Sie will das nicht mehr und beschließt, gegen Holgers Willen, spontan einen Sprachkurs in Uzès - einer Kleinstadt in Südfrankreich - zu besuchen.
Dort angekommen entdeckt sie sich neu. In ihr kommen Fragen hoch über die Vergangenheit und die Zukunft und sie beginnt sich neu zu sortieren.
Der Schreibstil von Gudrun Lochte liest sich leicht und flüssig. Caros Gedanken und Gefühle sind nachvollziehbar. Sie hinterfragt sich und ihr Leben, sieht Chancen und will diese nutzen.
Mit Uzès hat die Autorin einen atmosphärischen Wohlfühlort gewählt. Ich hatte fast das Gefühl mit ihr durch die Straßen zu gehen und konnte das sommerliche Flair der Kleinstadt einatmen.
Caro ist eine sympathische Protagonistin, die ihr Leben in die Hand nimmt. Sie reflektiert, beginnt die Dinge neu zu bewerten und lernt das Leben neu zu schätzen. Nach vier Wochen in Uzès hat sie sich verändert, ihre Lebensfreude kehrt zurück. Sie hat neue Menschen kennengelernt und tief in sich hineingehört.
Ich fand es schön, an Caros Gedanken teilhaben zu können und ihre Entwicklung zu verfolgen.
Das Buch ist ein ruhiger Wohlfühlroman, dessen sommerliche Vibes direkt bei mir ankamen und dessen sympathische Protagonistin an sich selbst gewachsen ist.
Rezensionen von cosmea:
Die Namen von Florence Knapp
Drei Versionen eines Lebens
Cora ist mit Gordon verheiratet, einem beliebten und angesehenen Arzt. Sie haben eine 9jährige Tochter namens Maia. Lange bleibt ihr Wunsch nach einem weiteren Kind unerfüllt. Dann wird ein kleiner Junge geboren. Gordon will, dass Cora den Jungen entsprechend der Familientradition Gordon nennt. Aber als Cora und Maia auf dem Weg zur Meldestelle sind, möchte Cora das Kind Julian nennen, während Maia Bear vorschlägt.
Cora fürchtet, dass ein Gordon genannter Sohn die Tradition der dominanten Männer fortsetzt und genauso wird wie sein Vater. Die Autorin hat die originelle Idee, aus den drei Namen unterschiedliche Lebensgeschichten zu entwickeln. In drei Handlungssträngen in Zeitabschnitten von jeweils sieben Jahren wird die 35 Jahre umfassende Familiengeschichte von 1987 bis 2022 aus der Perspektive des Sohnes mit den Namen Bear, Julian und Gordon erzählt. Cora, Tochter Maia und Coras Mutter sind in allen drei Geschichten präsent. Ansonsten gibt es deutliche Unterschiede. In einer Version wird Cora getötet, als ihr Sohn fünf Jahre alt ist, in einer anderen bleibt sie 40 Jahre bei ihrem Mann. Die wichtigste Konstante ist jedoch, dass Gordon dominant und übergriffig ist und Cora in dieser Ehe kein selbstbestimmtes Leben führen kann. Sie darf keine eigenen Freunde haben, hat keinen Zugang zum Fernseher und Telefon und besitzt nicht einmal einen Hausschlüssel. Beim geringsten Fehlverhalten nach Ansicht des Mannes wird sie grausam bestraft. Sie kann ihn nicht anzeigen, denn niemand würde ihr glauben und sie würde das Sorgerecht für ihre Kinder verlieren.
Die Autorin beschreibt in ihrem packenden Debütroman, welche Folgen eine einzelne Entscheidung wie die Wahl eines Namens für das eigene Kind haben kann, aber vor allem ist es eine schreckliche Geschichte von brutaler Gewalt und kompletter Entmündigung einer Frau in ihrer Ehe, auf die der Klappentext den Leser nicht wirklich vorbereitet. Ein bemerkenswerter und wichtiger Roman, der lange nachwirkt.
Rezensionen von jori1020:
Fehlerhaft und wunderbar von Antoine Laurain
Ein Diktat und seine Folgen
Eine kleine, feine Geschichte darüber, wie ein Diktat auf einmal Menschen zusammenbringt. Darüber, dass es oft die unscheinbaren Anlässe sind, die zu besonderen Begegnungen und schönen Momenten führen. Mit viel Charme und Wärme erzählt das Buch von der verbindenden Kraft von Sprache und der Freude, die selbst in der Rechtschreibung stecken kann.
Ganz nebenbei lernt man auch noch einiges über La dictée de Mérimée, das wohl schwerste und berühmteste Diktat der französischen Geschichte. Eine kurzweilige und liebenswerte Lektüre, die Lust macht, sich selbst wieder einmal genauer mit Sprache zu beschäftigen.
Rezensionen von nanu?!:
Mord in der Pension Möwennest von Jess Kidd
Eine gescheiterte Nonne ermittelt
Nach 30 Jahren verlässt Schwester Agnes ihr Kloster und nimmt wieder ihren bürgerlichen Namen, Nora Breen, an.
Sie reist ins Küstenstädtchen Gore-on-Sea, um sich in die Pension "Möwennest" einzumieten. Denn diese Pension ist der letzte Ort, an dem Noras Freundin Frieda zuletzt gelebt hatte, bevor diese einfach verschwand.
Nora beginnt nach ihrer Ankunft umgehend mit ihren Ermittlungen. Sie muss einfach herausfinden, was mit Frieda geschehen ist.
Dies war mein erster Roman von Jess Kidd und es wird bestimmt nicht mein letzter gewesen sein.
Die Autorin weiß, wie man ein lebendiges und überzeugendes Setting schafft.
Da ist erstmal die Pension Möwennest mit ihren schrägen Bewohnern. Sie alle wohnen dauerhaft in der Pension und sie alle hatten auch mit Frieda zu tun, nur reden möchte keiner über sie.
Zudem herrscht unter einigen der Gäste eine gewisse Feindseligkeit, die Nora als Außenstehende überhaupt nicht versteht.
Andererseits halten die Gäste auch wie eine eingeschworene Mannschaft zusammen, wenn es darum geht, sich über den Geschmack des täglichen Abendessens lustig zu machen, oder über die fragwürdige Gastfreundschaft der Hausmutter Irene.
Szenen, die mich als Leserin wirklich amüsiert haben.
Dann ist da noch das Küstenörtchen Gore-on-Sea selbst, das Nora nach und nach für sich entdeckt.
Sie besucht die Hotelbar, das Fotografiestudio, den Strand, das kleine Café. So kommen immer mehr Orte dazu und Menschen und Fragen und Möglichkeiten, denn wie es sich für einen ordentlichen Krimi gehört, wird bald eine Leiche gefunden.
Auch hier übernimmt Nora gleich die Ermittlungen. Anfangs wirkt sie dabei noch etwas zurückhaltend, aber sie gewinnt schnell an Selbstvertrauen.
Bald ist sie, zu DI Rideouts Leidwesen, ein regelmäßiger Gast im Polizeirevier.
Den Inspektor geht sie mit ihren neusten Beobachtungen und Erkenntnissen regelmäßig auf die Nerven.
Allerdings ist Nora so eine gute Beobachterin, dass sie sich bald unentbehrlich macht.
Den Fall selbst fand ich persönlich gut durchdacht und schwierig zu durchschauen. Es gibt mehrere Spuren, aber nicht alle haben unbedingt mit dem Mordfall zu tun.
Und dann darf man auch nicht den Vermisstenfall außer Acht lassen. Frieda wird ja immer noch vermisst.
Ich habe gehört, dass es weitere Bände um Nora und den Inspektor geben soll. Das ist eine gute Idee, ich möchte Nora gerne weiter in Aktion sehen.
Rezensionen von Tara:
Seven Rules For A Perfect Marriage von Rebecca Reid
Hinter den Kulissen
"Seven Rules For A Perfect Marriage" ist ein frischer und unterhaltsamer Roman der in London lebenden Autorin, Journalistin und Kolumnistin Rebecca Reid.
Die Protagonisten Jessica und Jack sind von außen betrachtet das perfekte Paar und haben - passend zu ihrem Instagram-Kanal - gemeinsam ein Buch mit den sieben Regeln, die zu einer perfekten Ehe führen, veröffentlicht.
Der Erfolg ist riesig, sie haben 50.000 Vorbestellungen und es gibt sogar Angebote zur Verfilmung ihres Buches. Jessica und Jack sind allerdings weit davon entfernt, ihre Ehe als perfekt zu bezeichnen, dennoch ist ihre Beziehung das Wichtigste, was es für sie im Leben gibt.
Während Jessica rundum glücklich über ihren gemeinsamen Erfolg ist, hadert Jack damit, dass er seinen Job für ihr gemeinsames Projekt aufgegeben hat. Dadurch kriselt es zwischen ihnen ein wenig und sie beschließen, nach ihren eigenen sieben Regeln zu leben. Ob sie damit die Harmonie wiederherstellen können?
Der Schreibstil von Rebecca Reid liest sich angenehm leicht und enthält eine gute Portion Humor. Die Kapitel führen durch die sieben Regeln und sind abwechselnd aus der Perspektive von Jessica und Jack geschrieben. Dabei gibt es immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit und die Entstehung des Ratgebers.
Durch die Perspektivwechsel hatte ich Verständnis für beide Seiten. Man merkt auch, wie wichtig den beiden ihre Beziehung ist und dass ihnen wirklich viel daran liegt, diese wieder hinzubekommen. Aber ganz so leicht, wie sich die Theorie liest, ist es in der Realität eben leider nicht.
Ich hatte das Buch schnell gelesen und es hat mich gut unterhalten. Allerdings hätte ich mir bei der Ausarbeitung der Charaktere ein wenig mehr Tiefe gewünscht. Dennoch ist es ein interessanter Blick hinter die Kulissen einer Beziehung und in das Leben zweier in der Öffentlichkeit stehenden Influencer.
Rezensionen von manu63:
A Kingdom of Shadows von Rina Vasquez
Solider Mittelteil
A kingdom of shadows Schwelender Zorn ist der zweite Band der Trilogie Solaris und Crello, geschrieben von der Autorin Rina Vasquez.
Nara und Darius müssen sich auf eine gefährliche Suche begeben und verschiedenen Aufgaben lösen. Dabei bekommen sie durch unterschiedliche Personen Hilfe und sehen sich ihrem Ziel näher kommen.
Die Charaktere von Darius und Nara werden hier besser gezeichnet als im ersten Band. Nara ist zwar immer noch voller Wut und handelt nicht immer mit Ruhe und Verstand, aber mittlerweile steht ihr Darius zur Seite, der sie immer wieder mäßigen kann.
Der Schreibstil ist gut lesbar, aber die Geschichte hätte straffer erzählt werden können. Die Dialoge fand ich in Teilen witzig, aber es wiederholte sich einiges. Auch die intimen Szenen zwischen Darius und Nara fand ich in ihrer Fülle zu viel und auch zu ausführlich, da wäre weniger mehr gewesen, zumal ich die Zeitpunkte nicht immer passend fand.
Bei den Aufgaben dagegen wurde das Szenario immer rasch abgehandelt, da hätte die Autorin mehr draus machen können.
Zum Schluss wird es noch mal heftig und der Cliffhanger am Ende des Bandes macht neugierig auf den letzten Band.
Rezensionen von Nicole (Abby1810):
Im Kreis laufen und trotzdem ankommen von Inka Hammond
Im Kreis laufen kann sehr heilsam sein
Es ist das erste Buch, welches ich von Inka Hammond gelesen habe, und ich muss ehrlich sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat. Sachbücher neigen dazu Themen trocken und etwas zu detailliert zu verarbeiten. Dieses Buch ist zwar auch sehr informativ, aber durch den angenehmen Schreibstil der Autorin, sehr gut verständlich.
Letztendlich konfrontieren sich viele von uns immer wieder mit den gleichen Themen und Problemen. Das hat einen guten Grund. Gott hat sich genau dabei etwas gedacht. Wir Christen sollten nicht linear, analytisch und abstrakt, sondern zyklisch, erfahrungsbezogen und ganzheitlich denken. Denn genau dadurch, nämlich durch wiederkehrende Situationen, können wir lernen und reifen. Im-Kreis-Laufen bringt neue Erkenntnisse, Erfahrungen und macht uns weiser.
Wie Inka Hammond so gut schreibt:"Wir können den Gedanken nicht ertragen, dass wir versagen, dass wir am Ziel vorbeischießen könnten. Und so geben wir alles, um die Fassade aufrechtzuerhalten." Auch ich habe genau damit Erfahrung gemacht, und ich denke, so geht es vielen Menschen. Sei es beruflich oder privat. Dank dieses Buches habe ich erkannt, dass Im-Kreis-Laufen kein scheitern, sondern Gottes Art ist, mich näher an sich zu binden. Darüber freue ich mich.
Die Autorin schreibt sehr klar, strukturiert und hilft den Lesern Schritt für Schritt die Heilungswege zu erkennen. Dieses Buch ist eine toller Ratgeber und ich möchte es auf jeden Fall weiterempfehlen.
Rezensionen von Lerchie:
Der Tote auf dem Kniepsand von Anna Johannsen
Mord und Drogenschmuggel
Die Polizei geht bei dem Toten am Amrumer Kniepsand von einem Zusammenhang mit Drogenpakten, die an den Stränden der nordfriesischen Inseln angespült wurden, aus. Lena Lorenzen, ihres Zeichens Hauptkommissarin, kehrt auf Amrum zurück und findet mit Kollegin Naya Olsen heraus, dass Claasen Streit mit seinen Geschwistern wegen des Erbe seines Elternhauses hatte.
Alle hätten einen akuten Finanzbedarf. War er an dem Schmuggel beteiligt? Die Ermittler sind alarmiert als in sein Haus eingebrochen wird. Ist das eine Spur?
Meine Meinung
Das Buch konnte ich leicht und flüssig lesen, denn keine Unklarheiten im Text störten meinen Lesefluss. In die Geschichte bin ich gut hineingekommen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Lena und auch in Naya, die nach Amrum geschickt werden und dort nicht nur den Mordfall vorfinden, sondern auch die Drogendelikte. Die Vermutung liegt nahe, dass Bootsbesitzer, deren Booe dort vor Anker liegen, in den Drogen Schmuggel verstrickt sind. Doch haben sie auch mit dem Mord an Claasen zu tun? Lena will es aufklären. Das Buch ist spannend geschrieben, hat mir gut gefallen, mich gefesselt und auch gut unterhalten. Deshalb von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.
Rezensionen von Gundi57:
Melken von Sanna Samuelsson
Alte Heimat
Ellen zieht es zurück aufs Land in ihre alte Heimat die sie einst verlassen musste.
Sie hat nicht vergessen wie es damals war.
Der Geruch von Kühe , Mist und Dung.
Als sie ankommt liegt noch immer der Schlüssel unter dem Blumentopf vor der Haustüre.
Der Hof gehört ihr aber nicht mehr und die neuen Besitzer sind angeblich im Urlaub.
Es soll nur für einige Tage sein wo sie dort bleiben will.
Sie hat mit sechzehn Jahren den Hof verlassen und nun taucht auf einmal wieder der ehemalige Sohn vom Nachbarn auf.
Sie ist jetzt dreißig Jahre alt und kann sich nicht mehr so genau an alles erinnern.
Damals wurde ihr Vater krank und das war eigentlich das Ende des Lebens auf dem Hof.
Ellen muss sich nun wieder auf die Flucht begeben als die neuen Besitzer ganz plötzlich wieder nach Hause kommen.
Der Autorin geht es in diesem Buch auf den Verfall der Landwirtschaft .











