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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von C. P.:

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The Baby Dragon Café von A. T. Qureshi

Kindisch, zäh und unlogisch

Bei diesem Buch kann ich die positiven Bewertungen nicht nachvollziehen. Wo fange ich an?
Im Grunde genommen liest sich das Buch wie der Traum eines kleinen Kindes ohne Lebenserfahrung, das sich die Erwachsenenwelt vorstellt und dabei viele Punkte schlichtweg nicht beachtet sowie vieles unangenehm romantisiert darstellt.

Ich fange mal bei Protagonistin Saphira an, die sich den Traum eines Drachenbaby-Cafés erfüllt hat. Also ein Café, in welches Drachenbesitzer ihre Drachen-Babies im Hundegröße mitbringen können. Ja, auch Baby-Drachen speien Feuer, oftmals unkontrolliert. Zudem tollen sie gern wild herum. Doch anstatt das Café auch nur ansatzweise drachenkompatibel zu gestalten mit feuerfester und robuster Einrichtung geht ihre fragile Inneneinrichtung regelmäßig zu Bruch oder in Flammen auf, was weder die Versicherung noch die Drachenbesitzer zahlen. Muss ich dazu was sagen?
Dann verhält sich Saphira den kleinen Drachen gegenüber so, wie kleine Kinder mit ihrem Plüschhund umgehen: Als würden die Drachen jedes Wort verstehen, werden diese Tiere komplett vermenschlicht. Da schauen Drachen plötzlich mit menschlichem Gesichtsausdruck in der Schnauze (also sowas wie schmollend etc.) und hören von ihr Kommentare wie brav oder böse. (Ja, man kann beim Lesen die Augen verdrehen).
Und als wenn das nicht genug wäre, schreibt ihr die Autorin einen Love Interest namens Aiden an die Seite, der allein scheinbar nicht sozialfähig wäre. Anstatt sich um seinen kleinen Drachen Sparky zu kümmern stellt er sich so dämlich dabei an, dass Saphira dessen Erziehung mit Freude übernimmt (schon hat er eine Aufgabe weniger am Hals, ich sag nur: Strategische Inkompetenz). Und besonders gruselig war eine Szene noch während der Vor-Dating-Phase, in der Aiden allen Ernstes eifersüchtige Besitzansprüche gegenüber Saphira stellt, als diese sich mit einem langjährigen Freund unterhält. Als Saphira dieses toxische Verhalten als romantischen Liebesbeweis wertete, wurde mit richtiggehend übel.
Diese Kinderlogik samt Romantisieren falschen Verhaltens zieht sich dann durch den gesamten Roman, der stellenweise sehr zäh voranschreitet. Entsprechend entäuscht bin ich von dem Buch und kann nur 1,5/5 Sterne vergeben.

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The Baby Dragon Café

Rezensionen von C. P.:

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Schule der Meisterdiebe 5: Die letzte Prüfung von J. J. Arcanjo

Der Abschlussband hat es nochmal so richtig in sich

Das letzte Schuljahr in Crookhaven bricht an für Gabriel und seine Bande. Die Schule der Meisterdiebe fordert die Jugendlichen nicht nur mit neuem Unterricht und Wettbewerben heraus, sondern mit DER Prüfung überhaupt: Einen Einbruch in Crookhaven selbst. Etwas, was nebst Gabriels Eltern bisher nur einer Person gelungen ist.

Ein großes Thema ist zudem, endlich Gabriels Eltern hinter Gitter zu bringen. Die Anführer der Namenlosen haben es weiterhin auf Gabriels Zieh-Oma und dessen Gefährten abgesehen, die offiziell tot, in Wirklichkeit jedoch gut versteckt sind. Auch so ein Geheimnis, welches Gabriel mit sich herumträgt. Doch Gabriels Eltern sind ihnen leider dicht auf der Spur, was Gabriel die Konzentration auf das Schuljahr erheblich erschwert. Jetzt liegt es an seinen Freunden, auch mal für Gabriel da zu sein und alle Anforderungen gemeinsam zu schaffen.
Der Spannungslevel ist auf allen Ebenen hoch: Unterricht, Sorgen, Freundschaft, Familie, Prüfungsplanung sowie die Überlegung, Gabriels Eltern auszutricksen. Der Autor hat diesmal erneut tief in die Trickkiste gegriffen und bietet einiges an Überraschungen. Und obwohl die Bande im fünften Schuljahr und somit älter geworden ist, ist das Buch weiterhin sehr gut für Kinder ab 10 Jahre lesbar.
Wer die ersten vier Bände bereits geliebt hat wird das Finale feiern. Allen anderen kann ich die Reihe um Gabriel und seine Bande uneingeschränkt ans Herz legen.

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Schule der Meisterdiebe 5: Die letzte Prüfung

Rezensionen von Lilli33:

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Im Morgengrauen (Art Mayer-Serie 4) von Marc Raabe

Art Mayer in Schwierigkeiten

Art Mayer in Schwierigkeiten

Dies ist schon der 4. Band der Serie um die Berliner BKA-Ermittler Art Mayer und Nele Tschaikowski. Große Teile der Handlung bauen direkt auf den Vorgängern auf. Man sollte diese daher möglichst kennen, sonst wird man eventuell Probleme haben, das Beziehungsgeflecht der Protagonisten zu entwirren.

Seit Tagen ist der Bundeskanzler Henrik Westphal verschwunden. Ist er freiwillig abgetaucht, wurde er entführt oder gar ermordet? Besonders pikant: Auf Instagram werden Videobeiträge veröffentlicht, nach denen Westphal die Kellnerin Kessy missbraucht haben soll. Art Mayer, der mit Westphal von Jugend an befreundet und in dessen Frau Juli verliebt ist, befindet sich in einer seelischen Zwickmühle. Er ermittelt mal wieder auf unkonventionelle Weise und gerät bald selbst ins Kreuzfeuer.

Der Schreibstil ist, wie von Marc Raabe gewohnt, flüssig und mitreißend, die Story von Anfang bis Ende fesselnd geschrieben. Rückblenden wenige Wochen in die Vergangenheit erzählen die Geschichte von Kessy. Hierdurch erfährt die Leserschaft, was wirklich geschah, ohne dass dabei zu viel verraten wird. Der Autor versteht es, Spannung aufzubauen und auch zu halten. Das Kopfkino läuft auf Hochtouren und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Für Fans der Reihe ist dieser Thriller ein Muss. Es werden offene Handlungsstränge aus den Vorgängerbänden zu einem Ende gebracht. Das ist auch gut so, denn es handelt sich wohl um den letzten Band der Reihe. Das ist einerseits natürlich schade, denn ich hätte gerne noch mehr von Art Mayer gelesen. Andererseits bin ich mit dem Abschluss ganz zufrieden.

Die Art Mayer-Reihe:
1. Der Morgen
2. Die Dämmerung
3. Die Nacht
4. Im Morgengrauen

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Im Morgengrauen (Art Mayer-Serie 4)

Rezensionen von wolkenbücherwelt:

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Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain von Sasha Peyton Smith

Der Preis schöner Versprechen

„Wenn man erst einmal eine Ewigkeit lang existiert hat, gibt es nur noch Langeweile oder deren Abwesenheit.“

Ein Krieg, mit dem alles begann, ein unbedachter Handel, eine Fae-Königin regiert über das Menschenvolk - wer bezahlt am Ende den Preis?..

Die Mischung aus London 1848, dem Volk der Fae und dieser fast schon düster-glamourösen Heiratssaison hat mich doch schon neugierig gemacht.

Also wir bekommen Regency-Vibes kombiniert mit Fantasy? Ja, ja bitte! Und obwohl ich anfangs ein wenig skeptisch war, ob diese Mischung wirklich für mich funktionieren kann, hat mich ‘The Rose Bargain‘ doch überraschend schnell mitgerissen.

Besonders die Darstellung der Fae - allen voran der Fae-Königin - hat mir richtig gut gefallen. Ihre Wirkung auf die Menschen, diese Mischung aus Schönheit, Gefahr und Macht, wurde wirklich faszinierend und gleichzeitig beunruhigend eingefangen.
In der ganzen Geschichte wird sehr deutlich: Worte haben Bedeutung, Worte haben Macht - und jeder Handel fordert einen Preis. Ob Erinnerungen, die Fähigkeit zu träumen oder der Verlust eines Sinnes … vieles wirkt zunächst klein oder sogar bedeutungslos - und genau das verleiht der Geschichte eine angenehm düstere Atmosphäre, denn wie unbedeutend ist ein kleiner Teil seiner Selbst wirklich?

Auch die Dynamik und die einzelnen Beziehungen zwischen den Favoritinnen mochte ich wirklich gerne. Jede bringt ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Beweggründe und Unsicherheiten mit hinein, wodurch sich der Wettstreit doch überraschend lebendig angefühlt hat.
Ivy selbst war stellenweise zwar sehr ich-bezogen, auch die Beziehung zu Emmett und Bram konnte ich anfangs noch nicht ganz erfassen - aber gleichzeitig versteht man mit der Zeit immer mehr, warum sie so handelt. Gerade ihr familiärer Hintergrund und der Druck, unter dem sie steht, machen sie greifbarer und letztendlich ist sie eben noch jung und wird viel zu schnell in eine Rolle gedrängt, in der sie funktionieren und schnell agieren muss.

„Das ist doch ein Anfang“, sage ich leise.
„Gut. Denn es war nicht mein Ansinnen, dass dies bereits das Ende ist.“

Ja, gerade durch solche kleinen Szenen und den angenehmen Schreibstil ließ sich die Geschichte wirklich gut lesen und besonders halt die Mischung aus höfischen Intrigen, Bällen, Geheimnissen und dieser stetig düsterer werdenden Stimmung hat für mich richtig gut funktioniert.
Auch wenn ich manche Entwicklungen bereits geahnt habe, hat das meinem Lesespaß nicht geschadet - besonders das Ende hat für mich nochmal einiges herausgerissen und sorgt definitiv dafür, dass ich Band zwei schnell lesen muss. Die letzten Entwicklungen machen mich jedenfalls sehr neugierig darauf! - und erst recht, wohin uns die Autorin noch führen wird. Also ja - ich hoffe sehr, dass die Fortsetzung uns noch tiefer in die dunkleren Seiten der Fae eintauchen lässt, uns noch mehr Intrigen zeigt und sich nicht davor scheut, wirklich grausam und herzzerreißend zu werden. Denn genau darin liegt für mich gerade der Reiz dieser Geschichte: nicht zu wissen, wem man eigentlich vertrauen kann und welches Wort unbedacht gesprochen wurde und welchen kleinen Hinweis man vielleicht trotz aller Vorsicht übersehen hat.

Für mich ein atmosphärischer Auftakt mit ab und an kleinen Schwächen, aber einer Welt, in die ich sehr gerne zurückkehren werde - und zum Glück lässt Band zwei nicht allzu lange auf sich warten. Starke 4 bis 4,5 Sterne.

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Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain

Rezensionen von C. P.:

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Beth is dead von Katie Bernet

Unterhaltsamer Jugendthriller mit mehreren Perspektiven

Ich gebe zu, bei diesem Buch hat mich nicht nur die Beschreibung angezogen, sondern auch die Optik: Ein Thriller mit Todesfall, der in knallpink gestaltet ist mit Elementen, die an einen Regency-Roman erinnern!? Wobei sich Letzteres durch die Anlehnung an den Roman Little Women ziemlich schnell erklärte.

Trotzdem: Meine Neugier war entfacht und nach einem ersten Anlesen lief mein Sherlock-Modus auf Hochtouren.
Worum es geht sagt bereits der Titel: Beth ist tot. Beth ist eine von vier Schwestern, über die deren Vater einen Roman geschrieben hat, in welchem er ihr Leben detailliert offenlegt. Leider mit Klarnamen, ohne sie vorher gefragt zu haben, wodurch sie zu unerwünschtem Ruhm gelangten, der seine eigene Dynamik entwickelte. Und das Internet kann grausam sein. Jedenfalls wird Beth nach einer Silvesternacht tot im Park aufgefunden. Die sich widersprechenden Aussagen der Schwestern, die in ihren jeweiligen Kapiteln ihre eigene Perspektive darstellen, lassen bei jeder einzelnen ein mögliches Motiv erkennen. Doch auch Beth kommt zu Wort, da einige Kapitel in der Vergangenheit spielen. Auf diese Weise kommen mit der Zeit weitere Verdächtige hinzu, bis zum Schluss das Gesamtbild sichtbar wird.
So unterschiedlich die Charaktere der Schwestern sind, sind auch die möglichen Motive, welche sich im Laufe des Romans ergeben. Thematisiert werden zudem einige Fehlverhalten verschiedener Männer den Schwestern gegenüber, wodurch das Buch auch auf anderer Ebene eine gewisse Relevanz erhält. In Kombination mit weiteren Coming-of-Age Themen verschiebt sich die Zielgruppe des Romans dadurch m. E. stark Richtung Jugendliche und junge Erwachsene. Ebenso erfährt der Spannungsbogen durch die vielen Perspektiven und Rückblicke einige Hänger, ohne das Buch wirklich langweilig zu machen. In meinen Augen ein unterhaltsamer Jugend-Thriller, dessen Richtungsverlauf zu Beginn nicht erkennbar ist.

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Beth is dead

Rezensionen von PMelittaM:

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Stan und Mortimer von Andreas Hagemann

Humorvolle Fantasy mit einzigartigen Persönlichkeiten

Der tollpatschige Drache Stan und der wortgewandte Vampir Mortimer treffen ohne Erinnerung in einer für sie fremden Welt aufeinander, beide sahen zuletzt ein blaues Licht. Sie tun sich zusammen, um dieses blaue Licht und damit auch ihre Erinnerungen zu finden und möglichst nach Hause zurück zu kommen.

Auf ihrem Weg haben sie einige Begegnungen, müssen mit Problemen klarkommen und sogar Rätsel lösen.

Ein Drache und ein Vampir, das kann nur gut werden, dachte ich, und hatte dann doch Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen, doch irgendwann hatte sie mich, und ich habe gespannt weitergelesen. Da ging es mir so wie Mortimer mit Stan, die Beziehung der beiden gestaltet sich nicht immer leicht, weniger für Stan, der ein fröhliches und etwas naives Gemüt hat, dafür umso mehr für Mortimer, der sich erst an den dauerredenden riesigen Begleiter gewöhnen muss. Nach und nach kommen sich die beiden aber näher. Am Ende hat das Buch eine schöne Message, egal wie unterschiedlich man ist, Freundschaft ist immer möglich, und zusammen kann man viel schaffen. Auch als Leser:in gewinnt man die beiden zunehmend lieb.

Erzählt wird in einem lockeren Ton, mit einigem Humor aber auch tragischen Momenten. Die Begegnungen, die die beiden haben, sind mehr oder weniger skurril, aber nicht ohne Probleme. Auch die Lösungen der Probleme sind mitunter recht skurril.

Im Nachwort deutet der Autor eine mögliche Fortsetzung an, ich wäre dabei! Bis dahin schaue ich mir aber mal seine anderen Drachen an.

Stan und Mortimer sind ein liebenswertes Duo mit einem gemeinsamen Ziel, das sich mit einigen Schwierigkeiten herumschlagen muss. Wer gerne humorvolle Fantasy mit einzigartigen Persönlichkeiten liest, ist hier richtig.

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Stan und Mortimer

Rezensionen von C. P.:

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Hazelthorn von CG Drews

Emotionsgeladene Botanical Horror-Romance

Ihr wollt mal was anderes lesen? Ein Buch mit regelrechter Sogwirkung? Mit mysteriösen Charakteren, einem geheimnisvollen Anwesen voller verwilderter Pflanzen und einem Hauch Boys-Love? Ein Buch, das euch emotional auf mehreren Ebenen mitreißt wie ein nicht zu stoppender Erdrutsch? Dann herzlich willkommen auf Hazelthorn Manor.

In diesem Anwesen ist Evander eingesperrt, solange er denken kann. Unter Drogen gesetzt vom Hausdiener, hat er nur gelegentlichen Kontakt zu seinem Vormund, dem alten Byron. In seinen Träumen trifft er sich mit Laurie, Byrons Enkel, zu dem er sich auf unerklärliche Weise hingezogen fühlt. Und noch andere Fantasien begleiten Evander, die er nicht zu deuten weiß.
Dynamik kommt ins Spiel, als Evander plötzlich sein Zimmer verlassen kann. Von hier an nimmt die Handlung gewaltig an Fahrt auf: Verschiedene Personen kreuzen sein Leben, seine Fantasien verändern sich und er nimmt Kontakt zu Laurie auf. Alles Situationen, mit welchen Evander erstmal emotional zurechtkommen muss. Doch das gewaltige Geheimnis des Anwesens Hazelthorn, welches sich im Laufe des Romans offenbart, ist nichts, womit Evander je gerechnet hat. Und der Weg dahin, jedes weitere freigelegte Detail, ist so genial geschrieben und mit latentem Grauen durchsetzt, dass ich das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Das Buch punktet defintiv auf mehreren Ebenen. Allein Evander als Perspektive ist aussergewöhnlich, da seine Sicht der Dinge komplett anders ist als gewohnt. Seine Wahrnehmung und seine Versuche, die Wahrheit herauszufinden, schlagen ungewohnte Pfade ein, landen in Sackgassen und schlagen sich durch Dornenranken, wenn es sein muss. Ebenfalls ist seine Beziehung zu Laurie schwer zu beschreiben, so eine Mischung aus Anziehung und überbordender Gewaltfantasie. Macht euch selbst ein Bild, zum Schluss ergibt alles einen Sinn, doch der Weg dahin ist nervenzerreißend.

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Hazelthorn

Rezensionen von C. P.:

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The Girls Ghostbusting Agency - Kooky Spooky Love von Josie Silver

Schräge Geisterjagd mit Frenemy und Bad-Boy

Diesmal hält ein Schloss mit von den Menschen arg angenervten Geistern Melody Bittersweet ebenso auf Trab wie Frenemy Leo (ihr Ex) sowie der hotte Pseudo-Bad Guy und Journalist Fletch.
Der Auftrag: Die neuen Besitzer eines alten Schlosses wollen dies kommerziell nutzen. Dafür sollen bitte die darin spukenden Geister schnellstmöglich vertrieben werden, Geld spielt keine Rolle.

Bereits im ersten Band hat mir die Dynamik innerhalb der Girls Ghostbusting Agency sehr gefallen, diesmal können Melody, Marina und Azubi Art samt vierbeinigem Sidekick Lestat nochmal so richtig auftrumpfen. Natürlich will auch Melodys Ex-Freund Leo sich den Auftrag nicht entgehen lassen, der gemeinsam mit seinen dreisten Assistentinnen nicht unbedingt alles einfacher macht. Und was wäre die Story ohne Reporter Fletch, der diese ganze Geistergeschichte für ausgemachten Schwindel hält und trotzdem weiterhin versucht, bei Mel zu landen?
Die Geister und ihr Schicksal gestalten sich als ziemlich tricky Fall, da sie zu einer früheren Artistengruppe gehören, welche in dem Schloss Station gemacht hat. Warum sie dort als Geister festsitzen und wie sich das Ganze lösen lässt sorgt für interessante Spannung sowie einige Reibereien zwischen Mel und Leo. Doch auch Leo und Fletch konnten diesmal für so einige Überraschungen sorgen, mit denen ich nicht gerechnet hatte.
Band 2 toppt den ersten Band definitiv, dass es diesmal sofort mit dem Auftrag im Schloss losgeht. Und es bleibt bis zum Schluss unterhaltsam.

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The Girls Ghostbusting Agency - Kooky Spooky Love

Rezensionen von gabiliest:

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Meine schrecklich chaotische (Alb-)Traumfamilie von Heike Abidi

Hilfe, Bonusgeschwister!

Mit “Meine schrecklich chaotische (Alb-) Traum- Familie” hat die SPIEGEL- Bestseller- Autorin Heike Abidi ein fröhliches Buch über das verwirrende Leben in einer Patchworkfamilie geschrieben. Wie schon das bunte Hardcover des Buches beweist, kann diese mit Bonuseltern und Bonusgeschwistern ergänzte Familie nicht nur schwierig, sondern auch vielfältig und lustig sein.

Bezeichnenderweise trägt der erste Band dieser neuen Reihe den Titel: “Der Schlamassel beginnt”.

Nelly ist zwölf Jahre alt, ihre Eltern haben sich getrennt. Heute ist der gefürchtete Tag, Nelly wird umziehen, eine Woche zu ihrer Mutter mit neuem Partner Florian, eine Woche zu ihrem Vater mit neuer Partnerin Romy. Doch das wäre noch nicht das Schlimmste, als Draufgabe gibt es viele Bonusgeschwister. Da muss sich Nelly bei ihrer besten Freundin Antonia ausheulen. Dumm nur, dass Antonia jetzt in Neuseeland lebt, am anderen Ende der Welt. Aber es gibt ja Videochats, so kann Nelly ihr Herz ausschütten: Da ist Annabell, vierzehn Jahre alt und gemein, Nevio, genau so alt und besserwisserisch, neunjährige Zwillinge und Gianna, die Nelly anhimmelt. Aber eigentlich hat niemand Nelly gefragt, ob sie das alles möchte. Also Schlamassel vorprogrammiert! Doch da gibt es plötzlich einen ganz süßen Jungen, Lounis. Vielleicht sollte Nelly ihre Pläne, nach Neuseeland auszuwandern, doch noch einmal überdenken!

Heike Abidi beschreibt humorvoll, aber durchaus realitätsnah, welche Gefühle dieses Familienchaos in Nelly auslöst. Einerseits möchte sie ihrer Mutter, die ständig versucht, ein harmonisches Familienleben zu schaffen, keine Sorgen machen. Andererseits aber erzählt Nelly niemandem, wie schwierig die Situation wirklich für sie ist. Als Einzelkind plötzlich so viele neue Geschwister zu haben ist einfach herausfordernd. Die Eltern haben wenig Zeit, an ihre neuen Zimmer muss sich Nelly erst gewöhnen. Und da ist auch noch die verflixte Pubertät. Glücklicherweise gibt es Großeltern, bei denen man Trost finden kann. Und Opa Kurt macht sogar mit Nelly angesagte Retro- Musik.

Die Autorin hat tolle Charaktere geschaffen und das Gefühlsleben der Kinder nach der Trennung der Eltern gut beschrieben. Einerseits wünscht sich Nelly, dass ihre Eltern wieder zusammenkommen, andererseits ist klar, dass das nicht funktionieren wird. Die Bonusgeschwister begegnen Nelly anfangs mit Abneigung oder übergroßer Begeisterung. Erst spät gelingt es Nelly, sich mit ihrer Mutter über ihre Gefühle auszutauschen und der neuen Familiensituation auch etwas Positives abzugewinnen. Denn eigentlich sind ihre Bonusgeschwister gar nicht so übel. Und Lounis ist einfach wunderbar. So ist Nelly inmitten des familiären Chaos einfach schockverliebt. Hier beschreibt Heike Abidi mit großem Einfühlungsvermögen die Unsicherheit dieser ersten jungen Liebe und das langsame Herantasten an die schwierige Welt der Erwachsenen, die mit der Liebe auch nicht immer klar kommen. Besonders schön fand ich, dass es auch eine kleine Liebesgeschichte für die ältere Generation gibt, oft ein Tabuthema, das in diesem Jugendbuch jedoch wie selbstverständlich mitbehandelt wird.

“Meine schrecklich chaotische (Alb-) Traum- Familie” ist ein gelungenes und warmherziges Jugendbuch, in dem die manchmal schwierige Situation in einer neuen Patchworkfamilie zwar locker- leicht, jedoch trotzdem mit großer Sensibilität beschrieben wird. Das Buch wird ab zehn Jahren empfohlen, aber auch Eltern und Großeltern werden manches ihrer Lebensrealität wiederfinden. Am Beginn des Buches gibt es ein Personenverzeichnis, in dem man auch die familiären Verflechtungen nachlesen kann. Also gelingt es gut, in diesen anfangs schwer durchschaubaren Familienkosmos einzutauchen, ein Abenteuer, das wirklich lesenswert ist. Daher gibt es von mir gerne eine Leseempfehlung und fünf Sterne für dieses witzige und kluge Buch.

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Meine schrecklich chaotische (Alb-)Traumfamilie

Rezensionen von C. P.:

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The House Witch 1 von Delemhach Emilie Nikota

Überzeugende Wohlfühl-Fantasy

Das Königshaus von Daxaria bekommt einen neuen Koch. Was niemand weiß (und zunächst auch niemand wissen soll, wenn es nach ihm geht): Koch Finlay ist eine Haushexe. Dafür fällt er sofort durch diverse Umstrukturierungen in der Hofküche negativ auf. Und eckt bei einigen Leuten gewaltig an. Nicht nur der Hofmagier versucht, ihm auf die Schliche zu kommen.

Auch andere Leute zeigen Interesse an ihm, aus verschiedensten Gründen.
Das Buch geht gemütlich los mit Finlays Einzug in die Hofküche. Seine Fähigkeiten sowie Hintergründe sind zunächst unklar. Zwar versucht er, sein Geheimnis auf etwas unwirsche Weise zu verbergen, doch wird beim Lesen schnell klar, dass er einen großen Gerechtigkeitssinn hat und sich für andere einsetzt.
Mit der Zeit kristallisieren sich neue Freundschaften heraus, sowohl Fin als auch die Leute in seiner Umgebung machen einige Charakterentwicklungen durch.
Pep bekommt die cozy Fantasy durch verschiedene Zwistigkeiten, magische Hintergründe zu Hexen und Magiern, politische Intrigen sowie eine sich anbahnende Romanze. Nicht zu vergessen Kater Kraken, der ebenfalls seine Sichtweise beizutragen hat. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, da nicht nur Fin so manches Mal der Schalk im Nacken sitzt. Ebenso wurden ein paar Gesellschaftsthemen gekonnt in die Handlung eingewoben.
So gemütlich, wie das Cover gestaltet ist, habe ich mich auch beim Lesen des Romans gefühlt. Cozy bedeutet hier keineswegs Langeweile, denn die Autorin hat es geschafft, dass immer etwas geschieht oder besprochen wird, was die Handlung voranbringt. Das Buch ist definitiv eine Reise nach Daxaria wert!

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The House Witch 1