Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Zwerg:
MARVEL: Who's Who
Feines Nachschlagewerk für junge Marvel Fans
Marvel Who‘s Who - Das große Lexikon von Kosmos ist perfekt als Nachschlagewerk und zum Durchstöbern für kleine Marvel- Fans.
Schon das Cover find ich sehr ansprechend. Die vielen kleinen Bilder auf schwarzem Hintergrund gefallen mir vom Design sehr und die Kinder entdecken darauf schon die ersten Helden.
Es werden insgesamt 40 Marvel Charaktere vorgestellt.
Die unterteilt sind in
- Spiderman und seine Freunde
- Guardians of the Galaxy
- Die Avengers
Auf der linken Seite gibt es immer einen Steckbrief mit Bild und Eckdaten und dann kommt eine kurze Geschichte zur Figur. So kann man auch schon mal ein paar Seiten nacheinander vorlesen.
Mit gefällt, dass nicht nur die Helden beschrieben werden, sondern auch die Schurken. Weil sich auch für die natürlich Kinder interessieren.
Ich finde das Lexikon sehr gelungen für Kinder, weil es nicht zu umfangreich ist, aber dennoch viel drin ist und schön detailliert beschrieben.
Rezensionen von ravenmoon:
Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten von Rebekka Eder
Gut geschrieben, aber der Funke wollte nicht überspringen
*Der geheime Apfelgarten: Getrennte Welten* ist ohne Frage ein sorgfältig recherchierter historischer Roman. Man merkt auf jeder Seite, wie viel Arbeit und Herzblut Rebekka Eder in die Geschichte rund um Finkenwerder, den Apfelanbau und die Zeit der Cholera gesteckt hat. Auch sprachlich gibt es nichts auszusetzen: Der Schreibstil ist flüssig, angenehm zu lesen und lässt die norddeutsche Kulisse lebendig werden.
Trotzdem hat mich das Buch leider nicht wirklich erreicht. Immer wieder habe ich es nach einigen Seiten aus der Hand gelegt, weil mich die Handlung einfach nicht fesseln konnte. Dabei lag es für mich weniger an der Qualität des Schreibens als an der Geschichte selbst.
Die Liebesgeschichte zwischen Kea und Kristen sowie die geplante Verlobung mit dem Sohn der verfeindeten Nachbarsfamilie fühlte sich für mich zu vertraut an. Dieses Grundgerüst wurde in ähnlicher Form schon oft erzählt. Vielleicht lese ich inzwischen einfach zu viele Romane dieses Genres, sodass mich bekannte Handlungsmuster nicht mehr so leicht begeistern können. Deshalb hatte ich leider häufig das Gefühl, nichts wirklich Neues zu entdecken.
Auch zu den Figuren fand ich keinen richtigen Zugang. Mir fehlte die emotionale Verbindung, die mich mit ihnen hätte mitfiebern lassen.
Sehr gelungen ist dagegen die Gestaltung des Buches. Das wunderschöne Cover weckt sofort Fernweh und lädt dazu ein, gedanklich durch den Apfelgarten zu spazieren und einen der leuchtend roten Äpfel zu pflücken. Es passt hervorragend zur Atmosphäre der Geschichte.
Mein persönlicher Funke ist zwar nicht übergesprungen, dennoch kann ich das Buch Leserinnen und Lesern empfehlen, die historische Familienromane mit einer klassischen Liebesgeschichte mögen. Wer sich von dieser Konstellation noch überraschen und mitreißen lassen kann, wird hier wahrscheinlich deutlich mehr Freude haben als ich.
Rezensionen von LEXI:
Schlosshotel Fuschl von Caren Benedikt
Zwei Hotels und eine Familie – gemeinsam stark!
Zwei Hotels und eine Familie – gemeinsam stark!
Ein herzerwärmender Roman über den Zusammenhalt in schweren Zeiten und über eine starke Frau, die für ihre Familie und ihr Lebenswerk kämpft.
Das vornehme Hotel Goldener Hirsch in der berühmten Salzburger Getreidegasse und das luxuriöse Schlosshotel Fuschl bilden die Kulissen in der vorliegenden Neuerscheinung von Caren Benedikt.
Als Hotelbesitzerin mit Leib und Seele ist die Protagonistin Theresa von Reuschenberg ein absoluter Profi. Sie führt ihre Häuser mit grenzenlosem Einsatz und purer Leidenschaft, neigt dabei aber dazu, sich für ihr Lebenswerk völlig zu verausgaben. An ihrer Seite steht Paul, ein ehemaliger Sportstar im Tennis und Skilauf, der heute die Hotelgäste unterrichtet. Als charmanter Freigeist ist Theresas Ehemann unendlich stolz auf seine Familie. Die wundervolle, auf Liebe und Vertrauen basierende Ehe von Theresa und Paul und die Liebe zu ihren Töchtern bilden das emotionale Fundament der Geschichte. Doch dieses Fundament gerät ins Wanken, als Theresas totgeglaubter Bruder unerwartet aus der Kriegsgefangenschaft heimkehrt und die Existenz der Familie zu zerstören droht. Gleichzeitig brechen zwischen den beiden erwachsenen Töchtern lange unterdrückte Konflikte auf. Während die besonnene und hochbegabte Marie am Mozarteum Musik studiert und davon träumt, eigene Schlager zu komponieren arbeitet ihre ältere Schwester Sophia als Angestellte im Goldenen Hirschen. Als Marie ihrer Schwester zum ersten Mal im Leben die Stirn bietet und Sophia Grenzen aufzeigt, eskaliert die Situation. Sowohl Sophia als auch Marie suchen fortan ihren eigenen Weg, der sie in gänzlich verschiedene Richtungen führt.
Der Roman „Schlosshotel Fuschl“ zeigt auf berührende Weise, dass man gemeinsam als Familie alles schaffen kann. Vor der traumhaften Kulisse Salzburgs entfaltet sich eine komplexe Geschichte mit Herz und Gefühl, aber auch mit Krisen und Hürden. Es ist ein Buch, das einen von der ersten Seite an packt und nicht mehr loslässt.
Mit großem Geschick zeichnet Caren Benedikt vielschichtige Charaktere und beschränkt sich hierbei keineswegs nur auf die Familie von Reuschenberg. Die Protagonistin Theresa und ihr liebenswerter Ehemann Paul sind mir auf Anhieb ebenso ans Herz gewachsen wie ihre Töchter. Die beiden jungen Frauen sind völlig konträr und es kommt zu einer spannenden Dynamik, als Marie ihrer älteren Schwester zum ersten Mal im Leben klare Grenzen aufzeigt. Sophias egoistisches und manipulatives Verhalten bringt das Fass zum Überlaufen und lässt lang verborgene Spannungen eskalieren. Mitten im familiären Gefühlschaos stellt die Beziehung der einen Schwester die Familie auf eine harte Probe, während die zarte, wunderschöne Liebesgeschichte der anderen Schwester für Gänsehautmomente sorgt. Der Kriegsheimkehrer Benedikt, von jeher kein einfacher Charakter, macht es Theresa nicht leicht, ihm Schritt für Schritt wieder zurück ins Leben zu helfen. Der Autorin gelingt es überzeugend, den moralischen und charakterlichen Absturz des ehemals gebildeten und weltgewandten Mannes darzustellen. Angesichts des Grauens im russischen Gulag, den Benedikt wie durch ein Wunder überlebt hat, begegnet man diesem Antagonisten trotz alledem nicht nur mit negativen Gefühlen. Ich schwankte zwischen Abscheu, tiefem Mitleid und Erschütterung – ein reines Schwarz-Weiß-Denken war hier einfach nicht angebracht, da ich hinter seinem Handeln auch das menschliche Trauma sah. Als interessante Nebenfigur fungiert Pauls verwitwete Schwester Apollonia, die ihre eigenen Pläne verfolgt und sich nicht so recht in die Karten schauen lässt. Der amerikanische Besatzungssoldat James Miller war einer meiner Lieblingscharaktere. Ich mochte die freundliche, geradlinige Art und die Lebenseinstellung dieser Figur. Eine christliche Erziehung und die streng gläubige Mutter haben sein Leben stark geprägt, er erweist sich als gewissenhafter, fleißiger und hilfsbereiter Mensch mit klaren Lebenszielen. Der gewiefte Geschäftsmann Ernst Reichhardt und sein Sohn Kurt, der so ganz anders ist als sein Vater, werden darüber hinaus zu wichtigen Schlüsselfiguren. Mit seiner aufgeblasenen und doch liebenswerten Art bringt schließlich der distinguierte ehemalige Oberkellner Gustav Hallemann als Theresas treue Stütze frischen Schwung in die Szenen.
Was ich an Caren Benedikt besonders schätze sind ihr einnehmender Schreibstil und die stets facettenreiche Charakterzeichnung der handelnden Figuren. Sie schafft es zudem, das historische Flair des Jahres 1955 lebendig werden zu lassen, während die High Society in Salzburg ein- und ausgeht und ein exklusiver Filmdreh mit Romy Schneider als Kaiserin Sissy im Hotel der Familie von Reuschenberg stattfindet.
Einen perfekten Abschluss bildet das ausführliche Nachwort. Die Autorin beleuchtet historische Hintergründe sowie real existierende Persönlichkeiten. Allen voran das Leben von Gräfin Harriet Daisy Walderdorff, deren Biografie das Fundament dieser packenden Erzählung bildet.
Besonders hervorzuheben ist die gelungene Aufmachung: der Titel in der oberen Hälfte hebt sich haptisch ab, während die mit liebevollen Details versehene malerische Abbildung des vornehmen Hotels unweigerlich den Blick auf sich lenkt. Eine Landkarte der Umgebung des Fuschlsees und des Schlosshotel Fuschl ziert die vordere Klappbroschur, während hinten ein Plan der Salzburger Altstadt zu finden ist. Diese liebevollen Details machen das Lesen und Eintauchen in die Geschichte noch lebendiger.
FAZIT: Mit „Schlosshotel Fuschl“ hat Caren Benedikt ein meisterhaft erzähltes Familiendrama geschaffen, das den Leser von der ersten Seite an packt und nicht mehr loslässt. Der Roman überzeugt durch vielschichtige Charaktere, tiefgehende Emotionen und einen wunderbar eingeflochtenen historischen Hintergrund. Trotz dramatischer Wendungen sprüht die Geschichte voller Hoffnung und bietet durchgehend ausgezeichnete Unterhaltung. Caren Benedikt versteht es perfekt, historische Atmosphäre mit einer packenden Familiengeschichte zu verweben. Ich vergebe für dieses gelungene Leseerlebnis die volle Punktzahl!
Rezensionen von div:
FamilienFIRE und andere Triggertage - Wie du weich landest, wenn du in alte Beziehungsmuster zurückfällst. von Elisabeth Mestekämper
Veränderung
Veränderung
Kaum betritt man an Weihnachten oder zum Geburtstag das Elternhaus, verhält man sich plötzlich wieder wie der Teenager von früher. Genau an diesem Punkt setzt die Psychologin Elisabeth Mestekämper mit ihrem Buch „FamilienFIRE und andere Triggertage“ an. Der geniale Titel, der mit den Begriffen „Familienfeier“ und dem emotionalen Feuer spielt, beschreibt perfekt den Kern des Ratgebers.
Das Buch ist logisch und durchdacht in vier große Abschnitte unterteilt. Mestekämper nutzt fundierte tiefenpsychologische Ansätze, die dem Leser in gut verständlicher Sprache näher gebracht werden.
Neben den theoretischen Grundlagen liefert die Autorin handfeste, wirksame Strategien zur Emotionsregulation und Konfrontation.
Eine absolute Buchempfehlung für alle, die das eigene Familiensystem besser durchschauen und ungesunde Beziehungsmuster endlich aufbrechen wollen.
Rezensionen von dorli:
Keine Angst, Darling von Vera Buck
Hinter der idyllischen Fassade lauern Abgründe
Die Schwestern Paula und Lea haben kaum noch Kontakt, da ihre Lebensweisen und Wertvorstellungen im Laufe der Jahre immer weiter auseinandergedriftet sind. Während Unternehmensberaterin Paula mit ihrem Mann und ihren drei kleinen Söhnen in Frankfurt lebt, ist Lea nach Florida gezogen und hat sich für ein Leben als sogenannte Tradwife entschieden.
Mit ihrem Mann Matt und ihrer Tochter Emma wohnt sie in der abgeschotteten Luxussiedlung Sancta Familia und gestaltet ihren Alltag entsprechend der traditionellen Werte, wie sie in den 1950er Jahren üblich waren. Ihren konservativen Lebensstil teilt sie sehr erfolgreich in den sozialen Medien.
Paula hat für diese schillernde Inszenierung eines Hausfrauenideals und der damit zusammenhängenden Heile-Welt-Romantik nicht viel übrig. Als Lea plötzlich auf allen Kanälen schweigt, nicht auf Nachrichten reagiert und auch telefonisch nicht zu erreichen ist, schrillen bei Paula die Alarmglocken - ohne lange zu überlegen, reist sie nach Florida und macht sich auf die Suche nach ihrer Schwester.
In ihrem Thriller „Keine Angst, Darling“ stellt Vera Buck mit der Tradwife-Bewegung einen besorgniserregenden Social-Media-Trend in den Mittelpunkt der Handlung. Es geht dabei um meist junge Frauen, die sich bewusst für eine traditionelle Hausfrauenrolle entscheiden und dieses veraltete Rollenbild in den sozialen Netzwerken überzeugend zelebrieren und bewerben. Sie preisen ihren nostalgischen Lifestyle und die damit verbundene bewusste Unterordnung unter ein von Männern kontrolliertes System als Befreiung und Akt der Selbstverwirklichung an. Die mit diesem Verhalten einhergehenden potentiellen persönlichen, gesellschaftlichen und politischen Gefahren werden dabei wissentlich ausgeblendet.
Nicht nur das Thema hat mich ungemein gefesselt, auch die durchweg spürbare unterschwellige Spannung hat einen enormen Sog auf mich ausgeübt. Leas scheinbar makelloses Idyll bekommt einige Risse, die mein Kopfkino auf Hochtouren laufen lassen haben. So ist es zum Beispiel offensichtlich, dass Matt in Bezug auf Leas plötzliches Verschwinden lügt. Auch das Verhalten der kleinen Emma wirft immer wieder Fragen auf. Und die geltenden Regeln in der Sancta Familia lassen eher an ein Gefängnis denken, als an eine Luxussiedlung. Die Siedlung, die nach außen hin so viel Geborgenheit und Harmonie ausstrahlt, ist in Wirklichkeit ein Ort, an dem die Frauen von ihren Männern unterdrückt, manipuliert, in die Isolation gedrängt oder sogar zum Schweigen gebracht werden. Paula nimmt die Unstimmigkeiten nach und nach wahr, hat aber keine Handhabe dagegen, so dass sich ihre Suche nach Lea schwieriger und vor allen Dingen sehr viel gefährlicher gestaltet, als sie erwartet hatte.
Als besonders gut gelungen habe ich den Aufbau des Geschehens empfunden. Um dem Leser einen umfassenden Einblick in die spannende Thematik zu ermöglichen, hat Vera Buck eine sehr abwechslungsreiche Darstellung der Ereignisse und Hintergründe gewählt. Während man in der gegenwärtigen Handlung gemeinsam mit Paula nach Lea sucht, erfährt man in mehreren Rückblenden zum einen, welche Erlebnisse Lea dazu bewogen haben, sich auf Matt einzulassen und zum anderen, wie sich ihr Leben als Tradwife in den letzten Jahren entwickelt hat. Diese Handlungsebenen werden immer wieder durch Einschübe unterbrochen. So machen eingestreute Transkripte von Videos, Interviews und Follower-Kommentaren deutlich, wie Tradwives ticken und welche Wirkung sie auf Außenstehende haben. Darüber hinaus gibt es noch Auszüge aus einem Haushaltsbuch. Emmas Mutter nutzt das Buch als Tarnung für ein paar heimliche Briefe, in denen sie den unerträglichen Schmerz beschreibt, den sie hinter der glänzenden Fassade erdulden musste. Diese Passagen haben mich besonders mitgenommen, weil man ganz deutlich spürt, dass die Angst zu bleiben genauso groß ist, wie die Angst zu gehen. Eine ausweglose Situation.
"Keine Angst, Darling“ hat mir sehr gut gefallen - ein psychologisch ausgefeilter Thriller, der mit einer vielschichtig angelegten Handlung, unerwarteten Wendungen und einer aufwühlenden Thematik für spannende Lesestunden sorgt.
Rezensionen von div:
Wieso? Weshalb? Warum? - Meine große Tiere-Box von Susanne Gernhäuser
tierische Entdeckungen
tierische Entdeckungen
Wir sind absolut begeistert von der „Wieso? Weshalb? Warum? – Meine große Tiere-Box“. Als die Box ankam, war die Freude riesig, denn sie ist wirklich groß, schwer und randvoll gepackt mit abwechslungsreichen Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Box bietet eine gelungene Mischung aus Sachwissen, Kreativität und Spielspaß.
Enthalten sind drei wunderschön gestaltete Bücher (darunter ein Insekten-Bestimmungsbuch), ein Aktiv-Heft mit tollen Rätseln und Ausmalbildern, ein großes Dschungel-Ausmalposter, ein Meerestiere-Puzzle mit 35 großen Teilen sowie ein Tierspuren-Memory. Besonders das Memory, bei dem man Tieren die richtigen Spuren zuordnen muss, kam bei uns extrem gut an.
Die Themen sind genial ausgewählt – von bekannten Lebensräumen wie der Savanne oder dem Bauernhof bis hin zu spannender „Köttel-Kunde“. Typisch für die Reihe gibt es zahlreiche Klappen, die zum Entdecken einladen.
Von uns gibt es eine Empfehlung.
Rezensionen von PMelittaM:
Digital vorsorgen von Otto N. Bretzinger
Informiert umfassend
Wer im Internet unterwegs ist, hat normalerweise verschiedene Accounts, egal ob man Apps, Clouds, Social Media, E-Mail-Programme, Onlineshops oder anderes benutzt, man benötigt in der Regel ein Konto, möglicherweise werden Gebühren abgebucht oder es gehen Erträge ein. Was passiert mit all diesen Konten und Werten, wenn man stirbt? All das gehört ebenfalls zum Nachlass.
Otto N. Bretzinger hat sich des Themas wie gewohnt umfassend angenommen. Man erfährt nicht nur ausführlich etwas über Rechte und Pflichten als Nutzer:in, sondern auch über Möglichkeiten seinen Erben Zugriff zu gewähren. Dabei ist auch wichtig, zu wissen, wer Erbe werden wird, und was alles ins Erbe fällt. Wie bei anderen Werten auch, kann man auch hier bereits vor dem Tod handeln und Testamente und Vorsorgevollmachten erstellen oder zumindest die benötigten Daten so sichern, dass die Erben Zugriff darauf erlangen können. Dazu liefert das Sachbuch auch Musterschreiben und Checklisten, die man bei Bedarf über einen Link herunterladen kann oder einfach als Vorlage nutzt.
Wie von Verlag und Autor gewohnt, erhält man auch hier ein Sachbuch, das das Thema umfassend aufgreift und eventuell benötigte Vorlagen liefert. Empfehlenswert!
Rezensionen von ReiShimura:
Die gute Fee mit der schlechten Laune (1). Der Wunschperlen-Auftrag von Emma Flint
Süße Geschichte mit kleinen Schwächen
Emma Flint hat mit diesem Buch einen zauberhaften Auftaktband für ihre Reihe geschaffen. Das Buch kann zwar nicht vollständig überzeugen, bietet aber ein paar vergnügliche Stunden Lesespaß.
Da die Lieblingsfarbe des kleinen Lesers Lila bzw. Violett ist, hat das Cover natürlich sofort unsere Aufmerksamkeit erregt.
Da es in diesem Buch um Feen geht war ich ein wenig skeptisch ob es das richtige Buch für ihn sein würde. Feen gehören nicht unbedingt zu seinen Lieblingsthemen.
Die Feenwelt war genauso, wie wir uns vorgestellt haben. Bunt, voller Glitzer und guter Laune. Es gibt jede Menge Zucker zu essen, alle sind immer gut drauf und halten sich an alle Regeln. Klingt auf den ersten Blick nicht besonders spannend. Glücklicherweise gibt es Molli, die etwas andere Fee, die alles auf den Kopf stellt und salopp gesagt, Leben in die Bude bringt.
Mollis Charakter hat uns besonders gut gefallen, da sie aus dem Feen-Einheitsbrei heraussticht. Sie hat Ecken und Kanten und rebelliert gegen die Regeln. Anders als der Titel vermuten lässt, würde ich nicht behaupten, dass sie wirklich schlechte Laune hat, sie ist eben einfach nur ein wenig anders.
Der Wandelwicht Pepito war ein zweites Highlight in diesem Buch. Dieser Charakter hat uns sehr überrascht und uns immer wieder zum Lachen gebracht. Humor ist sowieso ein gutes Stichwort. Denn dieser ist ein wichtiger Teil der Geschichte. Leider muss ich sagen, dass er an manchen Stellen ein wenig zu flach daherkam und zu gewollt war.
Das Ende konnte uns dann auch nicht wirklich überzeugen. Dieses kam ein wenig zu abrupt. Außerdem fand ich es ein wenig seltsam, dass es für Molli keine größeren Konsequenzen gab.
Das empfohlene Lesealter finde ich mit acht Jahren ein wenig hochgegriffen und würde das Buch eher ab sechs Jahren empfehlen. Aufgrund der angenehmen Kapitellänge kann das Buch auch als Vorlesebuch für Kinder ab vier Jahren verwendet werden. Natürlich nur, wenn die Kinder bereits Erfahrungen mit Büchern dieser Länge haben.
Rezensionen von ReiShimura:
Die gute Fee mit der schlechten Laune (1). Der Wunschperlen-Auftrag von Emma Flint
Süße Geschichte mit kleinen Schwächen
Emma Flint hat mit diesem Buch einen zauberhaften Auftaktband für ihre Reihe geschaffen. Das Buch kann zwar nicht vollständig überzeugen, bietet aber ein paar vergnügliche Stunden Lesespaß.
Da die Lieblingsfarbe des kleinen Lesers Lila bzw. Violett ist, hat das Cover natürlich sofort unsere Aufmerksamkeit erregt.
Da es in diesem Buch um Feen geht war ich ein wenig skeptisch ob es das richtige Buch für ihn sein würde. Feen gehören nicht unbedingt zu seinen Lieblingsthemen.
Die Feenwelt war genauso, wie wir uns vorgestellt haben. Bunt, voller Glitzer und guter Laune. Es gibt jede Menge Zucker zu essen, alle sind immer gut drauf und halten sich an alle Regeln. Klingt auf den ersten Blick nicht besonders spannend. Glücklicherweise gibt es Molli, die etwas andere Fee, die alles auf den Kopf stellt und salopp gesagt, Leben in die Bude bringt.
Mollis Charakter hat uns besonders gut gefallen, da sie aus dem Feen-Einheitsbrei heraussticht. Sie hat Ecken und Kanten und rebelliert gegen die Regeln. Anders als der Titel vermuten lässt, würde ich nicht behaupten, dass sie wirklich schlechte Laune hat, sie ist eben einfach nur ein wenig anders.
Der Wandelwicht Pepito war ein zweites Highlight in diesem Buch. Dieser Charakter hat uns sehr überrascht und uns immer wieder zum Lachen gebracht. Humor ist sowieso ein gutes Stichwort. Denn dieser ist ein wichtiger Teil der Geschichte. Leider muss ich sagen, dass er an manchen Stellen ein wenig zu flach daherkam und zu gewollt war.
Das Ende konnte uns dann auch nicht wirklich überzeugen. Dieses kam ein wenig zu abrupt. Außerdem fand ich es ein wenig seltsam, dass es für Molli keine größeren Konsequenzen gab.
Das empfohlene Lesealter finde ich mit acht Jahren ein wenig hochgegriffen und würde das Buch eher ab sechs Jahren empfehlen. Aufgrund der angenehmen Kapitellänge kann das Buch auch als Vorlesebuch für Kinder ab vier Jahren verwendet werden. Natürlich nur, wenn die Kinder bereits Erfahrungen mit Büchern dieser Länge haben.
Rezensionen von verhei:
Perfect Little Monsters von Cindy R. X. He
Mobbing und toxische Freundschaften im YA-Thriller
Dawn Foster wechselt in der zwölften die Schule, von Kalifornien an eine High School in einer Kleinstadt in Wisconsin. Eigentlich möchte sie unbekannt bleiben, doch schon am ersten Tag begegnet sie einer Clique von Cheerleaderinnen, die perfekt zu sein scheinen aber auch gemein gegenüber ihrem Umfeld.
Um ihrer Mutter eine Freude zu machen, steigt sie dennoch ins Cheerleadingteam ein, um das fortzuführen, das sie auch in Kaliforniern schon betrieben hat. Immer mehr wird sie Teil der Gruppe – oder auch nicht, und schließlich wird nach einer Homeparty, Ella, die Teamleaderin tot aufgefunden. Welche Geheimnisse verbergen alle, inklusive dem charmanten Außenseiter Isaac.
Rasch ist man in der Geschichte drinnen – begleitet man doch Dawn schon am ersten Schultag und erkennt, wie ablehnend und gemein die Clique um Ella ist und wie manipulativ Ella ist.
Die Sprache ist modern, ohne Schnörkel, locker, rasch - eben Jugendsprache. Erzählt wird aus zwei Perspektiven, Dawn und Hannah. Dawn erlebt eben ihren Neuanfang an dieser unbekannten High School und sieht sich bald mit einem Mord konfrontiert. Da sie so einige Geheimnisse aufgeschnappt hat, beginnt sie mit eigenen Ermittlungen. Hannah, die zweite Erzählperspektive, die in die Vergangenheit blickt, bewirbt sich in der neunten parallel mit Ella um einen Platz im Team. Sie leidet sehr unter Mobbing und der hohen Erwartungshaltung ihrer Eltern.
Somit erkennt man schon bald mit welchen Themen man hier konfrontiert ist Mobbing, psychischen Krankheiten, Depression, Selbstmord – und so manches andere wie in der Triggerwarnung ersichtlich ist. Es gibt etliche Verdächtige, falsche Spuren und ich selbst habe lange gebraucht, um auf die Lösung zu kommen.
Charakterlich fand ich Dawn und Isaac sehr gelungen. Mit Hannah hatte ich viel Mitleid. Die Charaktere der Cheerleader fand ich im Gegensatz etwas klischeehaft und flach, doch ist dies wahrscheinlich auch dem Setting geschuldet. Wer die klassischen Highschool Filme der 1990er und 2000er kennt, wird sich hier rasch darin wiederfinden.
Für mich ein gut gelungener YA-Thriller, da er eben auch wichtige Themen nebenbei aufgreift.










