Kunden em pfehlungen
Rezensionen von div:
Fünf Tage im Licht von Rhiannon Lucy Cosslett
Wichtig
Wichtig
Das Cover und der Klappentext ließen mich vermuten, dass es sich um eine leichte Sommerlektüre beziehungsweise Romanze handelt, jedoch besitzt dieses Buch viel mehr Tiefgang und eine Handlung, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Sophie möchte in den ersten 5 Tagen auf der griechischen Insel dem Druck ihres Freundes Greg entfliehen und beginnt eine Affäre, die sie alles in Frage stellen lässt.
Auch das Verhältnis zu ihren Freundinnen spannt sich nach und nach an und die Dynamik verändert sich. Der Schreibstil ist flüssig, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass einzelne Szenen oder Kapitel weiter ausgeführt werden. Zudem fand ich die Zwischenkapitel anfangs etwas verwirrend und habe den Zusammenhang nicht direkt verstehen können.
Dieses Buch ist auf jeden Fall mal etwas anderes, vor allem anspruchsvoller und keine typische Lovestory. Ich kann es für die empfehlen, die sich in sommerlichen Gefühlen verlieren wollen und gleichzeitig eine Leidenschaft zur Kunst mitbringen.
Rezensionen von peedee:
We das jede wett von Walter Däpp
Würklech schön
Walter Däpp hat seine „Morgengeschichten“ auf Berndeutsch aufgeschrieben. Diese Kurztexte kamen zwischen 2002 und 2006 als „Worte zum Tag“ im Schweizer Radio, einst zweieinhalb Minuten, später nur noch eineinhalb Minuten lang. Darin verpackte er Wichtiges und Unwichtiges – einfach den Alltag.
Erster Eindruck: Ein etwas dunkle Gestaltung des Covers; der Buchtitel gefällt mir sehr gut.
Ich mag Mundartgeschichten sehr gerne, denn schliesslich ist Berndeutsch („Bärndütsch“) meine Muttersprache, und nicht etwa die Standardsprache, das sogenannte Hochdeutsch. Je nach Region, in der man wohnt, hat der Dialekt eine andere Färbung: Im Seeland wird anders gesprochen als in der Stadt Bern, im Oberland oder im Emmental.
Es sind hundert Kurzgeschichten, die in verschiedenen Kapiteln zusammengefasst wurden, wie z.B. „lut u lysli“ (laut und leise), „hütt u geschter“ (heute und gestern) oder „frömd u vertrout“ (fremd und vertraut).
Der Titel des Buches „we das jede wett“ (wenn das jeder wollte) ist ein Ausdruck, den man im Alltag immer wieder verwendet: Wo käme man hin, wenn dies alle wollten? Der Autor erzählt von so vielen Kleinigkeiten im Alltag, wie z.B. vom Grüssen fremder Menschen, dem Vorplatz des Bundeshauses, vom Fotografieren tausender Details anstelle richtigem Hinsehen im Augenblick, dem Zahnarztbesuch oder vom Auswechseln der leeren Klopapierrolle.
Das Buch (bzw. Büchlein) mit seinen 120 Seiten war schnell ausgelesen. „Es hett mer cheibe guet gfaue“ (es hat mir sehr gut gefallen) – von mir gibt es 4 Sterne.
Rezensionen von Ele:
Das Mosaik der Frauen von Rafik Schami
Mosaik der Liebe
Das Mosaik der Frauen, Roman von Rafik Schami, 304 Seiten Carl Hanser Verlag
Eine Hommage an die Kraft der Frauen
Am Ende seines Lebens blickt Nadim Suri zurück. Ganz besonders auf die Frauen, die Lieben seines Lebens, jede einzelne von Ihnen hat ein Mosaiksteinchen in seiner Seele hinterlassen.
Er erinnert sich auch an seine Jugend in Damaskus, als Sohn eines christlichen Syrers und einer deutsch-jüdischen Mutter. An seine gefakte Beerdigung und seine Flucht über Beirut nach Deutschland. Wie er in Heidelberg als Dolmetscher arbeitete. Doch immer wieder haben die Beziehungen zu Frauen, die besten Eigenschaften bei ihm hervorgeholt.
Ich habe mich so sehr auf das neue Buch von Rafik Schami gefreut und ich bin nicht enttäuscht worden. Er ist und bleibt mein liebster orientalischer Geschichtenerzähler, und genau auch so liest sich das Buch, wie eine Geschichte die man in einer arabischen Teestube erzählt bekommt. Schamis flüssige und orientalisch opulente Art bezaubert mich stets auf Neue. Der Autor holt gerne weit aus, schweift ab, kommt aber letztendlich immer wieder zum ursprünglichen Thema zurück.
Mit viel Humor und einem Augenzwinkern, gelingt es ihm auf charmante Art und Weise, auch über Krieg Folter und Korruption zu erzählen, dazwischen immer wieder Anekdoten und lustige Stücke bildhaft und flüssig, die er zum Besten gibt.
In diesem Roman geht es hauptsachlich über die Liebschaften und Frauen von Nadim Suri, die nicht immer gut enden. Tragisch oder traurig und jeder dieser Frauen ist ein Kapitel in diesem Buch gewidmet. Zitate und Ansichten sind dazwischen eingestreut weise Gedanken denen ich nur beipflichten kann, viele der Gleichnisse, so kann man diese Erzählweise schon nennen, haben mich zum Nachdenken gebracht, zwischendurch musste ich immer wieder das Buch sinken lassen und über das Gelesene nachdenken. R. Schami erreicht mich total
Ich werde sicher, falls R. Schami eine Lesung in meiner Nähe hält, wieder dabei sein, denn noch schöner als diese besonderen Bücher zu lesen, ist, sie von ihm erzählt zu bekommen.
Von mir 5 Sterne und eine umfassende Leseempfehlung.
Rezensionen von Streiflicht:
Wasser, Felsen, Wut von Sara Pütter; Reisedepeschen
Persönliche Einblicke
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, weil mich die Geschichte wirklich neugierig gemacht hat. Auch das etwas andere Cover fand ich interessant. Ich habe das Buch wirklich gern gelesen, aber es sind zwei Sachen, die mich irritiert haben. Zehn Jahre nach den Ereignissen wurde dieses Buch erst verfasst.
Und da frage ich mich dann, was ist von den Gedanken damals übriggeblieben, bewertet man sie als Autorin dann mit der Erfahrung dieser zehn Jahre nochmal neu? … zumal die Autorin ja erst Anfang 20 war, als das alles passiert ist, und da sind zehn Jahre dann schon eine enorme Zeitspanne.
Was mich außerdem gestört hat, ist, dass sie den beiden Personen, mit denen sie hauptsächlich in der Wildnis Kanadas unterwegs war und offensichtlich auch so prägend, nicht dankt, während im Nachwort viele Leute erwähnt wurden. Auch wenn es vielleicht schwierig geendet hat, hätte ich das schon erwartet – zumal sie ja unbedingt mit auf diese spezielle Reise wollte. Ich möchte nicht bewerten, wie die Beziehung zwischen den beiden wirklich war, und ob er seine starke Position gegenüber einer so jungen Frau ausgenutzt hat – ja, vermutlich ist das so und vor allem in der Nachschau dann schwer zu ertragen –, aber sie ist freiwillig mit in die Wildnis gegangen, wollte das unbedingt, hat andere Pläne dafür sausen lassen und sagt, wie wichtig es für sie war … Das hat mich etwas verwirrt zurückgelassen. Aber vielleicht war sie selbst damals nicht in der Lage, einen klaren Schlussstrich zu ziehen und einfach zu gehen – so wie sie es vorher durchaus gemacht hatte. Sara Püttners Verhalten, vor allem im Bezug auf Männer, konnte ich nicht immer nachvollziehen.
So oder so fand ich das Buch gut zu lesen. Die Geschichte der Autorin ist interessant und sicherlich machen viele Menschen ähnliche Erfahrungen, zumindest was die Zerrissenheit und Unsicherheit beim Aufwachsen und Erwachsenwerden betrifft. Gut gefallen haben mir die Ehrlichkeit und die tiefen Einblicke, die sie zum Teil gewährt. Aber vor allem auch die Naturerlebnisse haben mich sehr berührt. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Endlichkeit, Leben und Tod, Sterben, das Töten und Essen von Tieren und die Frage, warum man tut, was man tut, fand ich spannend und regen zum Nachdenken an. Die Schilderungen der Natur, der Landschaft, der Tierbeobachtungen und Wanderungen, des Lebens unterwegs und im Camp haben mir sehr gefallen. Besonders toll sind die Illustrationen, die die Autorin selbst gezeichnet hat. Davon hätte ich gerne noch viel mehr gesehen!
Rezensionen von Streiflicht:
Feodora + Gino (1) Freunde für immer von Peter Kruck; Meggie Berns
Bezauberndes Dinokinderbuch
Dieses Buch hat mich schon beim ersten Blick auf das Cover bezaubert. Mein Neffe liebt Dinos, da war ja klar, dass wir dieses Buch brauchen. Genauso süß wie auf Buchtitel geht es dann innen weiter. Ich lese alle Kinderbücher immer zuerst, bevor ich sie meinem Neffen vorlese. Obwohl ich absolut nicht die eigentliche Zielgruppe bin, hat mir das Buch total gut gefallen, eine echt zauberhafte Geschichte.
Fee und Gino sind wirklich goldig, ich mochte die Idee, dass Dinos quasi ein ganz normales Leben führen. Die tollen Illustrationen untermalen die schöne Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes perfekt und sind toll für die jüngeren Leser und Buchanschauer. Nette Details machen Lust darauf, die Geschichte weiterzuverfolgen.
Wir haben mit den beiden Dinokindern regelrecht mitgefiebert und uns mitgefreut, dass es am Ende so gutes Eis gab, das auch noch nach Fee benannt wird. Wir freuen uns schon jetzt auf weitere Abenteuer mit Gino und Feodora und essen bis dahin Eis!
Rezensionen von peppi:
Sie flogen einen Sommer lang von Penelope Farmer
Geschichte vom Erwachsenwerden
"Sie flogen einen Sommer lang" erzählt eine leise, poetische Geschichte über zwei Schwestern, deren Traum vom Fliegen plötzlich Wirklichkeit wird.
Der geheimnisvolle Junge, der Charlotte, Emma und ihren Schulfreunden das Fliegen beibringt, schafft eine magische Atmosphäre, die sich durch den ganzen Sommer zieht.
Fantasie und Realität vermischen sich.
Nur die Kinde und ihre Lehrerin können den Jungen sehen. Keiner der anderen Erwachsenen sieht ihn. Vielleicht weil Kinder noch offen sind für Magie.
Das Ende des Sommers ist als Symbol gemeint. Ein Abschnitt geht zu Ende, die Kinder müssen etwas loslassen
Fliegen , Freiheit, Abenteuer steht für die unbeschwerte Kindheit. Dass es nicht so bleibt ist Teil des Erwachsenwerdens.
Besonders gut haben mir auch die Illustrationen gefallen, sie sind stimmungsvoll und passen sehr gut zum Text.
Eine ruhige, fantasievolle Geschichte, die Kinder und auch Erwachsene lesen können.
Meine Buchempfehlung!
Rezensionen von froschman:
Ungelöst - Die erste Zeugin von Arno Strobel
Die Zeit drängt
Luisa Menkhoff verlässt die Uni und sieht auf einem Flugblatt das Foto der verschwundenen Nicole Klement. Sie hat sie jahrelang nicht mehr gesehen, aber da sie ein sogenanntes eidetisches Gedächtnis hat, kann sie sich an alles erinnern, als ob es gerade erst gestern gewesen wäre. Sie selbst wurde im Alter von 5 Jahren entführt und dabei hat Nicole Klement eine Rolle gespielt, sie war die Lebensgefährtin des Entführers! Luisa meldet sich sofort bei der Polizei und schildert ihre Beweggründe.
Ramin Brunner; der gerade eine Cold-Case-Einheit aufbauen soll, ist von den Aussagen Luisas verblüfft – sie kann sich wegen ihres besonderen Gedächtnisses an alle Einzelheiten erinnern. Aber jetzt deutet alles darauf hin, dass Dr. Joachim Lichner, ihr damaliger Entführer, jetzt Nicole Klement in seiner Hand hat. Luisa wird als externe Beraterin hinzugezogen, begibt sich dabei aber selbst in große Gefahr.
Arno Strobel hat mit diesem Thriller den Beginn einer neuen Serie veröffentlicht. Auch diese Reihe wird wieder ein toller Erfolg werden, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ein temporeicher Thriller mit starken Persönlichkeiten, Rückblicke in die Vergangenheit sowie kurze Kapitel erleichtern das Lesen ungemein.
Rezensionen von Alo:
Die Straße von Robert Seethaler
Mosaik einer Straße
Mit "Die Straße" erzählt Robert Seethaler vom Alltag einer ganz normalen Wohn- und Geschäftsstraße. Über den Zeitraum eines Jahres begleiten wir die Straße und ihre Bewohner, mal länger, mal nur für einen kurzen Moment. Manche Figuren tauchen immer wieder auf, andere verschwinden nach wenigen Seiten wieder.
Die Form des Romans ist dabei wirklich besonders und sicher nicht für jeden etwas. Deshalb würde ich empfehlen, vorher auf jeden Fall eine Leseprobe zu lesen. Das Buch besteht nicht aus einem klassischen Fließtext, sondern eher aus vielen einzelnen Teilen: Gesprächsfetzen, Monologen, Briefen, Bekanntmachungen und kurzen Szenen. Nach und nach setzt sich daraus ein Gesamtbild zusammen, fast wie ein Mosaik. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, selbst durch die Straße zu laufen und überall kleine Eindrücke aufzuschnappen.
Am Anfang fand ich das richtig toll und musste oft über die Bewohner schmunzeln. Mit der Zeit hat mich das Buch allerdings ein wenig verloren. Ich kann gar nicht genau sagen, woran es lag oder ab welchem Punkt es passiert ist, aber irgendwann hat mich die Geschichte emotional nicht mehr ganz so erreicht wie zu Beginn.
Trotzdem mochte ich die besondere Idee und die Atmosphäre des Buches. Ich habe auch mal kurz in das Hörbuch reingehört und kann das sehr empfehlen: Matthias Brandt spricht die vielen unterschiedlichen Stimmen und Stimmungen wirklich großartig ein.
Insgesamt ein ungewöhnlicher Roman mit interessanter Form und vielen kleinen Beobachtungen über das Leben. 3/5 Sterne
Rezensionen von froschman:
Ungelöst - Die erste Zeugin von Arno Strobel
Die Zeit drängt
Luisa Menkhoff verlässt die Uni und sieht auf einem Flugblatt das Foto der verschwundenen Nicole Klement. Sie hat sie jahrelang nicht mehr gesehen, aber da sie ein sogenanntes eidetisches Gedächtnis hat, kann sie sich an alles erinnern, als ob es gerade erst gestern gewesen wäre. Sie selbst wurde im Alter von 5 Jahren entführt und dabei hat Nicole Klement eine Rolle gespielt, sie war die Lebensgefährtin des Entführers! Luisa meldet sich sofort bei der Polizei und schildert ihre Beweggründe.
Ramin Brunner; der gerade eine Cold-Case-Einheit aufbauen soll, ist von den Aussagen Luisas verblüfft – sie kann sich wegen ihres besonderen Gedächtnisses an alle Einzelheiten erinnern. Aber jetzt deutet alles darauf hin, dass Dr. Joachim Lichner, ihr damaliger Entführer, jetzt Nicole Klement in seiner Hand hat. Luisa wird als externe Beraterin hinzugezogen, begibt sich dabei aber selbst in große Gefahr.
Arno Strobel hat mit diesem Thriller den Beginn einer neuen Serie veröffentlicht. Auch diese Reihe wird wieder ein toller Erfolg werden, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ein temporeicher Thriller mit starken Persönlichkeiten, Rückblicke in die Vergangenheit sowie kurze Kapitel erleichtern das Lesen ungemein.
Rezensionen von froschman:
Ungelöst - Die erste Zeugin von Arno Strobel
Die Zeit drängt
Luisa Menkhoff verlässt die Uni und sieht auf einem Flugblatt das Foto der verschwundenen Nicole Klement. Sie hat sie jahrelang nicht mehr gesehen, aber da sie ein sogenanntes eidetisches Gedächtnis hat, kann sie sich an alles erinnern, als ob es gerade erst gestern gewesen wäre. Sie selbst wurde im Alter von 5 Jahren entführt und dabei hat Nicole Klement eine Rolle gespielt, sie war die Lebensgefährtin des Entführers! Luisa meldet sich sofort bei der Polizei und schildert ihre Beweggründe.
Ramin Brunner; der gerade eine Cold-Case-Einheit aufbauen soll, ist von den Aussagen Luisas verblüfft – sie kann sich wegen ihres besonderen Gedächtnisses an alle Einzelheiten erinnern. Aber jetzt deutet alles darauf hin, dass Dr. Joachim Lichner, ihr damaliger Entführer, jetzt Nicole Klement in seiner Hand hat. Luisa wird als externe Beraterin hinzugezogen, begibt sich dabei aber selbst in große Gefahr.
Arno Strobel hat mit diesem Thriller den Beginn einer neuen Serie veröffentlicht. Auch diese Reihe wird wieder ein toller Erfolg werden, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ein temporeicher Thriller mit starken Persönlichkeiten, Rückblicke in die Vergangenheit sowie kurze Kapitel erleichtern das Lesen ungemein.









