Kunden em pfehlungen
Rezensionen von C. P.:
Die Hexe vom Distelschloss 1 von John Tarachine
Magie im heutigen Edinburgh
Dies ist einer der Mangas, bei denen mich Cover/Zeichenstil sowie die Beschreibung neugierig auf mehr gemacht haben. Das Format der Printausgabe entspricht denen der Print-Webtoons, der Manga ist nur nicht durchcoloriert. Ansonsten setzt sich der Stil des Covers im Inneren fort mit klaren Linien, ausreichend Details und hier und da angenehm erwachsen mit ein paar Andeutungen expliziter Natur.
Die Story beginnt im heutigen Edinburgh, wo die ziemlich begabte Hexe Mary Blackwood von der Kirche den 13-jährigen Theo als Lehrling aufgenötigt bekommt. So unkonventionell Mary ist, so sozial unerfahren ist Theo. Gemein haben sie die Fähigkeit, Naturgeister wahrzunehmen, die ihnen zu magischen Fähigkeiten verhelfen können. Das Magiesystem ist schnell und verständlich erklärt und die fünf wichtigsten Naturgeister, die hier vorkommen, sind in den Buchdeckeln abgebildet.
Der Einstieg ist zunächst eher episodenhaft aufgebaut, um in die Story reinzufinden. Anschließend geht es auch schon mit einem größeren Thema weiter, welches sich in den Folgeband ziehen wird. Hierbei wird auch eine berühmte historische Person geschickt in die Welt der Magie mit eingebaut und es kommen weitere magisch Begabte mit etwas anderen Ansichten und Zielen vor.
Der erste Band schafft es recht schnell, das grundlegende Magieprinzip verständlich zu erklären und schafft die Grundlage für eine größere Handlung. Mary und Theo sind als Charaktere ziemlich gut gelungen, insbesondere Mary ist erfrischend eigenwillig und nicht unterzukriegen. Mich hat Band 1 inhaltlich sowie optisch gut unterhalten, den Folgeband werde ich ebenfalls lesen.
Rezensionen von Tara:
Léon und die Frau im blauen Kleid von Alexander Oetker
Gelungener Reihenauftakt mit interessanten Charakteren
„Léon und die Frau im blauen Kleid“ ist der erste Fall für das neue Ermittlerduo Commissaire Léon de Cavallier und seine Kollegin Nadia Bentaleb des Autors Alexander Oetker.
Handlungsort ist Nizza, eine Gegend, die direkt Urlaubsstimmung aufkommen lässt, die allerdings schnell wieder vergeht, wenn man liest, dass eine Leiche am Strand angespült wurde.
Damit erhält Commissaire Léon de Cavallier einen neuen Fall. Léons ehemaliger Partner ist inzwischen im Ruhestand und so bekommt er Commissaire Nadia Bentaleb an seine Seite gestellt.
Mit Léon und Nadia hat Alexander Oetker zwei Charaktere geschaffen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Léon stammt aus einer wohlhabenden Familie, ist ein Snob, wirkt arrogant, liebt Luxus und stellt eine Überlegenheit gerne zur Schau. Nadia ist das krasse Gegenteil. Sie kommt aus aus einfachen Verhältnissen aus Paris, kann zupacken, hat Biss und ist sehr direkt. Beide haben ihre Stärken und Schwächen und ergänzen sich bei ihren Ermittlungsarbeiten perfekt. Wo Léon unangenehm auffallen würde, kann Nadia übernehmen.
Ebenso kontrastreich wie die Protagonisten ist das Leben in Nizza. Auf der einen Seite gibt es teure Hotels und luxuriöse Yachten und auf der anderen das Problemviertel in denen das Verbrechen lauert.
Die Kapitel sind kurz - 29 auf 304 Seiten - und leicht zu lesen. Der Schreibstil ist lebendig und auch durchaus humorvoll. Mir gefiel diese Kombination sehr und ich habe gerne mitgerätselt, was vorgefallen sein könnte.
Auch wenn der eigentliche Fall zufriedenstellend gelöst wird, bleiben Fragen, die mich nun gespannt auf den zweiten Fall dieses ungewöhnlichen Ermittlerduos warten lassen.
Rezensionen von Meli:
Der Gott und die Füchsin von Sophie Kim
Spannende Dämonenjagd, trickreiche Protagonisten und schnelle Gefühle
Der gefallene Gott Seogka muss noch viele Dämonen besiegen, bis sein Bruder Hwanin ihm seine Sünden vergeben kann. Doch als gleich zwei Gefahren Neu Sinsi und sogar die Götter bedrohen, beschließen die Brüder einen neuen Deal und Seogka hat nur noch zwei bestimmte Wesen auf seiner Abschussliste: Ein Dämon und eine Gumiho.
Aber er ahnt nicht, dass ausgerechnet seine freche neue Assistentin Hani die berüchtigte Gumiho ist, die nur mit ihm arbeitet, um ihn in die Irre zu führen.
Hani schämt sich nicht für die vielen Lebern, die sie als Gumiho schon verspeist hat, auch wenn die übernatürliche Gesellschaft das schon lange nicht mehr als normal erachtet. Natürlich verheimlicht sie ihre Vergangenheit und ihre damit verbundene Macht, vor allem vor Seogka, den sie als seine neue Assistentin von ihrer Spur abbringen möchte.
Dabei können sich die beiden kaum ausstehen und Seogka hat gar keine Lust auf eine Assistentin, schon gar nicht auf eine, die ihm so viele Widerworte gibt. Doch er muss feststellen, dass ihre Ideen auch sehr hilfreich sein können und er lernt ihre Fähigkeiten langsam zu schätzen. Er selbst ist noch verbittert über seine Verbannung und konnte sich in den letzten Jahrhunderten anscheinend immer noch nicht an sein neues Leben gewöhnen, doch Hani kitzelt ihn aus seiner Komfortzone.
Letztendlich fand ich leider, dass sich die Gefühle zwischen Seogka und Hani etwas zu schnell entwickeln. Am Anfang fand ich ihre Zankereien ganz unterhaltsam, doch der Umschwung war mir etwas zu drastisch und ich konnte ihn nicht wirklich nachempfinden, obwohl ich finde, dass die beiden eigentlich ein sympathisches Paar mit viel Potenzial sind. Darüber hinaus fand ich auch das kleine magische Abenteuer spannend und die mir eher unbekannte koreanische Mythologie fand ich auch sehr interessant. Darum bin ich auch schon gespannt, wie es in der Fortsetzung weitergehen wird!
Rezensionen von Leser:
Einsam wie der Tod von Bernhard Stäber
Familientragödie
Der dritte Band der "Ein Fall für Wolf Larsen"-Reihe hat mich wieder sehr gut unterhalten.
Großen Anteil daran hat die Figur des Wolf Larsen. Er ist kein Privatdetektiv von der Stange. Er ist anders und geht die Fälle auf seine Art an.
Dazu kommt die Journalistin Sanna Bjørnstad, die mit einer dissoziativen Identitätsstörung lebt, steht ihm auch hier wieder zur Seite.
Dieses Mal betrifft der Fall auch sie persönlich, wodurch man sie noch näher kennenlernt und einen Blick in ihre Vergangenheit werfen kann.
Der abgelegene norwegische Handlungsort verströmt eine besondere Atmosphäre, die etwas düster und manchmal beklemmend wirkt, was die Spannung noch zusätzlich unterstreicht.
Der Fall führt in die Vergangenheit und legt Dinge offen, die nicht vergessen sind und bis heute nachhallen.
Ein spannungsgeladenes Familiendrama, dass ungemein fesselt und bis zum Ende in Atem hält.
Der Autor hat auch dieses Mal wieder gezeigt, wie ein guter Krimi gemacht wird!
Rezensionen von Leser:
Tödliche Begegnung von Elisa Corti
Spuren in die Vergangenheit
Ein Mordopfer. Ein Täter mit einem blutigen Messer in der Hand.
Der Fall scheint geklärt zu sein, alle Indizien sprechen für sich.
Aber Commissaria Giovanna Ruggieri hat da so ihre Zweifel. Ist der Ex-Mann ihrer Kollegin Ispettrice Maria di Bartolomeo wirklich schuldig?
Die Ermittlungen nehmen ihren Lauf und enthüllen einige Geheimnisse, in deren Mittelpunkt das ungelöste Verschwinden eines jungen Mädchens vor 25 Jahren.
Besteht ein Zusammenhang und inwieweit ist der Verdächtige in diesen Fall involviert?
Der zweite Band hat mir sehr gut gefallen. Alte Bekannte, neue Gesichter, ein schöner Handlungsort, der Urlaubsfeeling verströmt, und ein spannender Fall sorgen für jede Menge gute Unterhaltung!
Am Ende laufen alle Fäden zusammen und es gibt eine überraschende Auflösung.
Rezensionen von Liselottchen:
Das unehrenhafte Mädchen von Lotte Römer
Wunderbarer Abschlussband der Reihe
Josefa ist erwachsen geworden, ihre Mutter ist verstorben und ihr Stiefvater möchte sie versorgt wissen. Also wird sie mit dem wesentlich älteren Berthold verheiratet. Sie möchte ein gehorsames Mädchen sein und fügt sich. Berthold zeigt sich anfangs auch sehr zuvorkommend, doch bereits in der Hochzeitsnacht stellt sich heraus, dass er dem Alkohol zugetan ist.
Zudem verweist er sie auf ihren Platz als Hausfrau, sie darf weder ihrem Hobby der historischen Kunst nachgehen, noch sich in irgendeiner Weise fortbilden. Als er sogar handgreiflich wird, flüchtet sie aus dem Haus. Ihre Schwester Elsa nimmt sie auf. Hier begegnet sie dem Polizisten Otto, der ihr zeigt, dass Männer auch anders sein können ...
Mit diesem dritten Band schließt die Reihe rund um die »Töchter Innsbrucks«. Auch dieser Teil kann unabhängig gelesen werden, jedoch hat es mir riesige Freude bereitet, zu erfahren, wie es Josefas Schwestern weiter ergangen ist. Dass die Mutter, die ebenfalls in den letzten beiden Büchern eine tolle Entwicklung durchgemacht hat, verstorben ist, fand ich schade. Aber dadurch konnte der Stiefvater Josefa leichter mit einem sehr viel älteren Mann verheiratet. Josefa selbst sticht – wie schon ihre Schwestern - durch einen starken Charakter hervor. Sie bemüht sich, ihrem Mann alles rechtzumachen, was aber von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Gegen den Feind Alkohol ist es nutzlos zu kämpfen.
Ich hätte mir am Schluss noch gewünscht, dass »der Geschwendtner«, der Stiefvater der drei, eine Strafe abbekommt. Aber auch ohne dieses Detail war es ein Vergnügen, zu lesen, wie sich in einer Zeit, in der es Frauen extrem schwer gemacht wurde, drei Frauen behaupten haben können. Wie immer ist der Schreibstil von Lotte Römer wunderbar flüssig zu lesen, der Spannungsbogen anhaltend, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe.
Die Reihe punktet besonders durch die großartig recherchierten historischen Details, da habe ich einiges dazulernen können. Wer weiß schon, was eine Abtrittanbieterin für eine Funktion hatte?
Wer die ersten beiden Bände gelesen hat, der wird auch diesen mögen. Und wer die Reihe noch nicht kennt, dem kann ich sie nur herzlich empfehlen. Danke für die tollen Lesestunden!
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir
Familiengeheimnisse
Da ich die anderen Bücher der Autorin bisher super gern mochte, habe ich mich sehr auf diesen neuen Thriller von ihr gefreut. Und der hat es durchaus in sich und verbirgt ein paar echt brisante Familiengeheimnisse. Für alle, die ihre Thriller zwar düster, aber nicht brutal und blutig mögen, ist dieser hier genau das richtige Buch.
Ich finde diese Art des Erzählens- Marsi die als Erwachsene zurück zu ihrem Elternhaus kommt und den Vermisstenfall ihrer Schwester aufzuklären versucht, wobei sich in beiden Zeitebenen langsam ein Bild zusammenzusetzen beginnt- richtig gelungen. Ein paar Ereignisse aus der Vergangenheit werden dabei in ein neues Licht gerückt und gekonnt wird hier mit der Erwartungshaltung des Lesers gespielt.
Ich fands auch richtig cool, dass auch so viele Kapitel aus Stings eigener Sicht geschrieben waren, was dem Fall nochmal eine andere Tiefe gibt.
Generell steht Stings eigene Familie unter verschiedenen Gesichtspunkten im Fokus, es wird viel alter Staub aufgewirbelt, wodurch keines der Familienmitglieder besonders gut dasteht. Trotzdem fand Ichs stark, wie die Familie bis zum Ende der Geschichte trotz aller Widrigkeiten eine Einheit bildet, auch wenn die Figuren für sich alle eher unnahbar auftreten.
Ich fand die Geschichte durchaus wendungsreich und an einigen Stellen wirklich überraschend. Vor allem mit der Auflösung um Stinas Verschwinden hätte ich nie gerechnet. Die Story war durchweg spannend und sehr atmosphärisch geplottet.
Das Ende war ja nochmal ein absoluter Knaller. Absolut unberechenbar. Ich wurde top unterhalten, daher klare Leseempfehlung von mir.
Rezensionen von Liselottchen:
Die Vorschulprofis: Wir sind die Großen in der Kita von Jasmin Schaudinn
Tolles Buch für Vorschulkinder
Meine Enkelin (5) freut sich schon sehr auf die Schule, daher war dieses Buch genau das Richtige. Die Geschichten haben ihr gut gefallen und die zahlreichen Spiele und Bastelideen waren ein Highlight. Die Illustrationen haben auch wunderbar gepasst, in dieser Altersgruppe sind sie sehr wichtig. Das Selbstwertgefühl wurde enorm gesteigert, immer wieder wurde betont, dass sie nun zu den »Großen« gehören, was meiner Enkelin besonders gefallen hat, zumal sie noch eine kleinere Schwester hat.
Das Vorschullied fand sie ein wenig einfach. Das ist aber auch das Einzige, was ich hier kritisieren könnte.
Unter dem Strich ist es ein schönes Buch für die Vorbereitung auf die Schule. Es sind so viele Anregungen drin, dass man die letzte Zeit im Kindergarten bewusst genießen kann. Die Geschichten spiegeln viele Situationen wider, die man erlebt und es bietet viele Tipps zum Spielen und Basteln, die man auch wirklich gut nachmachen kann. Auf jeden Fall ein empfehlenswertes Buch!
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Sunny Baking Time von Theresa Haubs
bisschen einseitig von den Rezepten
Das erste Backbuch von Theresa fan dich richtig klasse und ich backe immer noch regelmäßig die Rezepte daraus nach. Daher hatte ich mich auf die Sommer-Version wirklich gefreut. Ich muss aber sagen, dass ich die Auswahl dieses Mal etwas einseitig fand. Das Buch ist doch recht Erdbeer-/Himbeer- und Rhabarber-lastig.
Ich mag super gerne, aber der Sommer hat doch so viel mehr zu bieten und ich hätte mir ein bisschen mehr Vielfalt gewünscht als nur diverse Abwandlungen ähnlicher Kuchen. Es gibt natürlich noch andere Rezepte, aber die fand ich dann teilweise sehr Basic und weniger sommerlich.
Was ich mochte war, dass Theresas Charakter auch hier wieder voll durchkommt. Das merkt man nicht nur in der Wortwahl/im Ton, sondern einfach, dass die Rezepte Persönlichkeit haben. Finds einfach wieder super sympathisch gemacht. Eben als würde eine Freundin einem ein Rezept empfehlen.
Ich hab jetzt schon die Erdbeerschnitten und den Rhabarber-Streusel ausprobiert. Hat beides funktioniert und gut geschmeckt. Es sind natürlich auch hier wieder Rezepte dabei, die gar nicht meins sind, aber für so ein bisschen frische Inspiration taugt das Buch allemal was. Finde die Beschreibungen bisher auch ausreichend, damit es gelingsicher ist, genau wie schon beim letzten Buch. Bei mir hat bisher alles geklappt.
Werde auf jeden Fall noch andere Rezepte ausprobieren
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
West of Wicked. Folge deinem Verlangen von Nikki St. Crowe
Finds richtig cool
Bin ja generell Fan moderner und düsterer Adaptionen bekannter und beliebter Märchen und Geschichten. Wicked/ Der Zauberer von Oz hat ja in der letzten Zeit durch die Neuverfilmung sowieso schon einen neueren Anstrich bekommen, aber auch diese deutlich düstere, erwachsenere Version gefällt mir richtig gut.
Ich finds richtig cool, dass hier die originalen Figuren auftreten, wenn auch teilweise in leicht abgewandeltem Gewand. So findet man sich schnell in der Geschichte zurecht, wird aber trotzdem überrascht, weil nicht alles 1:1 übernommen wurde. Dadurch hing ich quasi an den Seiten und hatte ne richtig gute Zeit mit diesem Buch.
Die Sprache ist teilweise ziemlich derb, was in hartem Kontrast zum Original steht. Auch geht es ziemlich brutal und gewalttätig zu. Muss man mögen, ich find hier passts rein. Gewalt/Sex stehen hier schon ziemlich stark im Fokus, tatsächliche Handlung steht da eher im Hintergrund. Es passiert tatsächlich gar nicht mal so viel. Weder vor Dorothy Reise nach Oz, noch auf dem Weg zum Zauberer. Vielmehr arbeitet hier die Atmosphäre und die Spannung rund um die geheimnisvollen Identitäten und Interessen der jeweiligen Personen für die Geschichte.
Glaube tatsächlich, dass der Blechmann fast schon die für mich interessanteste Figur war. Dorothy war eher leicht gestrickt und irgendwie hatte ich mir von ihr insgesamt mehr erhofft als nur den Wunsch nach sexuellen Abenteuern und der Suche nach dem Weg heim um einen langweiligen Typen zu heiraten, den sie nicht liebt. Für einen zweiten Band würde ich mir hier mehr Charakterentwicklung erhoffen.
Ist kurzweilig, liest sich locker runter und unterm Strich hat mir der düstere, moralisch fragwürdige Anstrich gut gefallen.











