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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Annabell95:

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Schattenmädchen von Frida Skybäck

Suche nach Isabelle

Die Studentin Isabelle verschwindet nach einer Sommerparty eines erfolgreichen Tech‑Start-ups, dessen charismatischer Gründer jede Verbindung zu ihr abstreitet. Doch die Ermittler Fredrika Storm und Henry Calment stoßen auf Parallelen zu einem alten Mordfall an einer anderen Studentin. Obwohl damals jemand verurteilt wurde, zeigen sich deutliche Fehler in der damaligen Untersuchung.

Immer klarer wird, dass beide Fälle miteinander verknüpft zu sein scheinen. Und die Universität Lund trägt ein dunkles Geheimnis.

"Schattenmädchen" ist der dritte Band der Reihe mit dem Ermittler-Duo Fredrika Storm und Henry Calment. Der Fall selbst ist in sich abgeschlossen und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse lesen. Jedoch empfiehlt es sich für die Entwicklung der Protagonisten auch die Vorgänger der Reihe zu kennen.

Die Handlung wird hauptsächlich aus der Perspektive mit Fredrika erzählt. Es dominiert weit über die komplette Handlung hinweg. Doch hin und wieder bekommen auch die anderen Protagonisten eine Perspektive, was dann recht abwechslungsreich ist. Der Schreibstil lässt sich angenehm und flüssig lesen. Durch die bildhafte Sprache konnte ich mir Setting, Atmosphäre und die Ermittlungsarbeit jederzeit lebhaft vorstellen.

Der Plot kommt ohne große Spannung aus. Viel mehr ist es eher eine ruhige, aber stetige Spannung ohne große Actionspitzen. Man begleitet das Ermittler-Duo Fredrika & Henry viel mehr bei ihrer Ermittlungsarbeit. Es gestaltet sich wie ein Puzzle, das sich Stück für Stück zusammensetzt, was dazu führt, dass man anfängt selbst mitzurätseln. Man verfolgt immer die Fragen: Ist Isabelle tot? Wer steckt dahinter? Wo ist sie – und was ist wirklich passiert? Immer wieder stößt man auf falsche Fährten, die einen bewusst in die Irre führen, bevor sich alles in einem unerwarteten Schluss zusammenfügt.

Das Ermittler-Duo Fredrika & Henry ist sehr authentisch. Ihre Zusammenarbeit wirkt glaubwürdig, professionell und menschlich. Man spürt ihre Entwicklung, ihre Dynamik und ihr Vertrauen. Zudem haben beide auch private Probleme, die einen während der Handlung nahe gebracht werden. Manchmal ist es nur etwas zu ausschweifend und hat die Spannung und Ermittlungsarbeit ein wenig gestört.

Mein Fazit:
Der dritte Fall überzeugt wieder mit ruhiger Spannung und dem authentischen Ermittler-Duo. Eine Leseempfehlung für alle, die miträtselbare, unaufgeregte Ermittlungen mögen und die Reihe um Fredrika & Henrys weiter verfolgen wollen.

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Schattenmädchen

Rezensionen von libraryoflaura:

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Nebelbeute von Benjamin Cors

Das Schweigen hinter dem Schleier: Wenn der Nebel die Jägerin frisst

WORUM GEHT ES?
Mila Weiss hat die Jagd auf ihr persönliches Phantom niemals aufgegeben: Johannes Toblach.
Ihre Suche führt sie allein und undercover tief in die Berge, in ein abgelegenes, verschneites Dorf.
Kaum angekommen, wird eine grausam zugerichtete Leiche in den Bäumen gefunden, gefangen in einem Netz aus Seilen.

Bevor Mila die Puzzleteile zusammensetzen kann, verschwindet sie selbst spurlos.
Jetzt muss die Gruppe 4 unter Zeitdruck ran.
Jakob Krogh und sein Team stoßen in einem isolierten Bergdorf auf eine Mauer aus Schweigen und einen Nebel, der mehr verbirgt als nur die Sicht.
Sie geraten mitten in das grausame Spiel eines Serienmörders, der in den Schatten der Wälder lauert, und Mila bereits in seiner Gewalt hat.

WAS MIR GUT GEFIEL:
- Absolute Suchtgefahr: Die Reihe rund um die Gruppe 4 ist und bleibt meine absolute Lieblingsreihe und Teil 3 konnte mich genauso restlos begeistern wie die ersten beiden Bände.
- Schreibstil mit Sogwirkung: Benjamin Cors schreibt einfach magisch, man fliegt förmlich durch die Seiten und vergisst die Welt um sich herum.
- Charaktere zum Verlieben: Ich liebe die Gruppe 4 einfach! Die Dynamik im Team ist so authentisch und tiefgründig, dass sie sich wie alte Freunde anfühlen.
- Atmosphärisches Setting: Die eisige Kälte, der dichte Nebel und die bedrückende Stille der Berge sind so bildhaft beschrieben, dass mir ein Schauer nach dem anderen über den Rücken lief.
- Perspektivwechsel der Extraklasse: Erst Milas einsame Jagd hautnah mitzuerleben und dann den verzweifelten Kampf der Gruppe 4 zu sehen, macht die Story unglaublich dynamisch.
- Geniale Plottwists: Man rätselt ununterbrochen mit, stellt Theorien auf und wird am Ende doch komplett vom Finale überrascht.

WAS MIR WENIGER GUT GEFIEL:
- Die quälende Ungewissheit: Dass ich noch nicht weiß, ob und wann Teil 4 endlich erscheinen wird, das ist pure Folter für mein Leserherz! ????

FAZIT:
Ich liebe diese Reihe abgöttisch!
Wer packende, atmosphärische Thriller mit grandiosen Charakteren sucht, muss "Nebelbeute" und die gesamte Gruppe-4-Reihe unbedingt auf die Wunschliste packen (beginnend mit Teil 1 "Krähentage").
Ein absolutes Muss für alle Fans von intelligenten Psychothrillern!

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Nebelbeute

Rezensionen von C. P.:

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Die Verwandlungen der Füchsin von Yangzhi

Fantastische gezeichnete, zeitlose Sozialkritik mit hohem Unterhaltungswert

Lange hat mich ein Webtoon (bzw. Manhua) nicht mehr so bewegt wie Die Verwandlungen der Füchsin. Die Künstlerin hat ein unglaubliches Talent, gesellschaftliche Beobachtungen und Interpretationen in ihren Zeichnungen wiederzugeben und deren Atmosphäre farblich zu unterstreichen (das Buch ist komplett durchcoloriert!).

Inhaltlich geht es um zwei Füchsinnen, die als Fuchsgeister versuchen, durch Herzensgedanken der Menschen genügend Magie anzusammeln, bis sie zum neunschwänzigen Fuchsgeist aufgestiegen sind. Dabei wählt die ältere Füchsin den altbewährten Weg, welcher ihr damals beigebracht wurde, indem sie versucht, Männern als dienende Frau deren Wünsche zu erfüllen. Der jüngeren Füchsin widerstrebt diese Art der Selbstverleugnung und sie wählt einen anderen Weg.
Aufgebaut ist das Buch als ineinander übergehende Episoden und behandelt viele gesellschaftliche und soziale Themen. Die Füchsinnen erscheinen hierbei mal als mehr oder minder anthropomorphe Füchse oder als Menschen, sammeln Erfahrungen und tauschen ihre Gedanken aus. Es gibt ernste Themen, kritische Sichtweisen sowie humorvolle Details, optisch wunderschön gezeichnet und stimmungsvoll coloriert. Zwar spielt das Ganze in früheren Zeiten und beinhaltet einige Traditionen, die Themen selbst können jedoch als zeitlos und auch auf die Gegenwart anwendbar interpretiert werden. Als Beispiel wären da z. B. Themen zu nennen wie, inwiefern man sich selbst aufgeben soll/darf, um die Erwartungen anderer zu erfüllen. Oder wie Frau und Mann in der Gesellschaft wahrgenommen werden.
Empfehlen kann ich das Buch Jugendlichen und Erwachsenen, die Interesse haben, einen wunderschön gezeichneten Webtoon/Manhua mit sowohl Humor als auch ernsten Anklängen zu lesen.

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Die Verwandlungen der Füchsin

Rezensionen von Chris:

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Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir

Spannender Island‑Thriller, aber der Schluss fällt etwas ab

„Home Before Dark“ von Eva Björg Ægisdóttir startet direkt in die Geschichte und ist von der ersten Seite an extrem spannungsgeladen und mysteriös. Die Erzählweise ist sehr dicht, bildhaft und bestechend gut geschrieben, sodass man sich regelrecht in die nordisch‑düstere Landschaft und die angstgeladene Atmosphäre hineinversetzt fühlt.

Die Handlung dreht sich um Marsibil, die im ländlichen Island versucht, das vor zehn Jahren spurlos verschwundene Schicksal ihrer Schwester Stina aufzuklären. Zusätzlich muss sie mit ihren eigenen Zweifeln an der eigenen Erinnerung kämpfen – was Traum, was Realität ist, bleibt oft unklar und erhöht die Spannung zusätzlich.

Der Aufbau des Romans ist sehr gelungen: Die Geschichte von 1967 mit der verhängnisvollen Verabredung, bei der sich Marsibil als ihre Schwester ausgibt, und das darauffolgende Verschwinden von Stina, bildet eine starke Grundlage für den aktuellen Fall. Die Enthüllungen, die sich langsam entfalten, und die psychologische Spannung sorgen dafür, dass man das Buch kaum mehr aus der Hand legen möchte.

Ich habe rund drei Viertel des Buches in nur wenigen Tagen verschlungen und war sehr begeistert von Tempo, Stimmung und Charakterzeichnung. Die Autorin schafft es, Isolation, Angst vor dem eigenen Verstand und die beklemmende Bedrohung eines Mörders, der noch frei ist, sehr lebendig zu inszenieren.

Kritik bekommt der Roman bei mir vor allem für den Schluss: Dort passiert sehr viel innerhalb kurzer Zeit, die Handlung wirkt etwas überladen und wirkt stellenweise nicht mehr ganz stimmig oder realistisch. Die letzten Seiten hinterlassen einen etwas ratlosen, fast „abgedrehten“ Eindruck, der sich nicht ganz organisch aus der restlichen Erzählung ergibt.

Alles in allem ist „Home Before Dark“ aber ein sehr lesenswerter, atmosphärischer Thriller, der durch seine starke Figurenzeichnung, die Island‑Atmosphäre und die konstante Spannung überzeugt. Wer psychologische Krimis mit einem düsteren Setting mag, kommt hier voll auf seine Kosten – auch wenn der Schluss nicht ganz an die Qualität des restlichen Buches heranreicht.

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Home Before Dark

Rezensionen von Ulgu1978:

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Moorland. Die Zwillinge von Andreas Winkelmann

Schauriges Moor


Band 1 der neuen Moorland-Serie von Andreas Winkelmann:
Die Zwillinge Jana und Nike Mertens verschwinden im Moor. Bis dahin klingt es noch nicht ungewöhnlich. Auch dass eine neue Kommissarin ihren Dienst in dem Ort antritt, in dem sie ihre Kindheit verlebt hat, ist nicht ganz neu.
Ich gebe zu, dass ich aufgrund des Klappentextes keine großen Erwartungen an dieses Buch hatte und habe es nur zu lesen begonnen, weil Andreas Winkelmann für mich ein Garant für packende Lesestunden bedeutet.

Und es wurde dann doch spannender als ich vermutet hatte. Vielleicht lag es an dem Moor, das hier als Kulisse dient, vielleicht auch an den sympathischen Protagonisten, aber wahrscheinlich auch an dem interessanten Plot.
Wie auch immer, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und freue mich schon heute auf die nächsten Bände, die ich auf keinen Fall verpassen möchte.

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Moorland. Die Zwillinge

Rezensionen von Flo:

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The Dirty Version von Turner Gable Kahn

Eher langweilig als Dirty

Der Titel und auch Klappentext haben mich direkt begeistert, ein feministischer Roman soll verfilmt werden, aber (aus Sicht der Autorin leider) in der Dirty Version?

Das Buch konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Der Schreibstil ist gut und angenehm zu lesen, die Protagonistin Tash aber leider eher anstrengend als inspirierend.

Sie schert alle Männer über einen Kamm, und obwohl Caleb so oft beweist, dass er ein guter Kerl ist und ihr helfen möchte, vertraut sie ihm so lange einfach nicht. Caleb ist tatsächlich fast zu klischeehaft gut, aber das ist nett zu lesen.

Die Beziehung entwickelt sich super langsam und ich habe da irgendwie so gar keine Spannung zwischen den beiden gefühlt.

Es hatte dann auch als einige Längen und eine „Dirty Version“ ist das Buch so überhaupt nicht. Und auch der feministische Aspekt kam für mich nicht richtig rüber, leider zu viele Vorurteile und Klischees, obwohl man hier so viel draus machen hätte können, schade.

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The Dirty Version

Rezensionen von jori1020:

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Queer. 100 Seiten von Norma Schneider

Kompakt und dennoch unglaublich facettenreich

Wer nur ein einziges Buch über das Thema Queerness lesen möchte, sollte dieses wählen. Ein wunderbar persönliches und gleichzeitig so informatives Buch, das in seiner Kompaktheit unglaublich viele Facetten dieser bunten Thematik abbildet und bei dem sowohl queere als auch nicht-queere Menschen noch viel lernen können.

Ein wichtiges Buch, das Verständnis schafft, den Horizont erweitert und meiner Meinung nach unbedingt Pflichtlektüre in der Schule werden sollte.

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Queer. 100 Seiten

Rezensionen von bus:

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Einsam wie der Tod von Bernhard Stäber

Wenn dich die Vergangenheit einholt

Das ist bereits der dritte Band der spannenden Krimireihe, mit der Bernhard Stäber seine Leser mit nach Norwegen nimmt. Abgelegen, Natur pur und absolut passend.

In diesem Fall geht es um ein düsteres Kapitel aus der Vergangenheit der Journalistin Sanna und ihrer Schwester.

Nachdem ich den ersten Band der Reihe entdeckt habe, war klar, dass ich die weiteren Fälle von Wolf und Sanna auch lesen muss.

Mir gefällt, wie der Autor schreibt und einen in düstere Abgründe mitnimmt, .dunkler und gefährlicher, als Wolf es je erwartet hätte.
Seine beiden Hauptfiguren sind gut ausgearbeitet, haben eine bewegte Vergangenheit, persönliche Probleme und gehen die Fälle auf ihre Art an.
Die Mischung aus Privatdetektiv und Journalistin ergibt ein gutes Team, dem ich gerne noch eine Weile folgen würde.

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Einsam wie der Tod

Rezensionen von Mirko:

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John of John von Douglas Stuart

Studie von Inselmenschen

„John of John“ ist der dritte Roman von Douglas Stuart. „Shuggie Bain“ und „Young Mungo“ waren jeweils rohe Naturgewalten, in denen der Autor seine Figuren in einer schonungslosen Welt gezeigt hatte. Homosexualität spielte eine Rolle und wurde authentisch und ungeschönt in die Erzählungen integriert, ohne das Thema zum Selbstzweck verkommen zu lassen.

Und das ist in „John of John“ nicht anders. Stuart bleibt sich treu. Geändert hat er die Umgebung: Spielt „Shuggie Bain“ noch in der urbanen Welt von Glasgow in den 80er Jahren und „Young Mungo“ in einem Mix aus schottischer Natur und städtischer Umgebung, so verlegt er sein neues Werk in die raue Kulisse der äußeren Hebriden. Das steht dem Roman und den ihn prägenden Charakteren gut.
Im Mittelpunkt steht der junge Cal, der nach einem Kunststudium in Edinburgh zurück in seine Heimat kommt, obwohl er sich von ihr angezogen und gleichzeitig abgestoßen fühlt.
Es geht um den Konfilkt mit seinem Vater, wobei beide ein ähnliches Geheimnis umgibt. Es geht um Familie in all ihren Facetten, es geht um Tradition, um innere Zerrissenheit, um Pflichten und Aufbruch - und Douglas Stuart zeigt dem Leser am Beispiel weniger Personen, wie all dies unser Leben beeinflusst und lenkt.
Er skizziert dies sehr professionell und zeichnet Charaktere, die haften bleiben. Aber als sprachliches Feuerwerk kann man das Werk nicht unbedingt bezeichnen. Es ist solide und modern geschrieben, nicht mehr und nicht weniger.
Stuart geht es vielmehr darum, von den Fallstricken eines Lebens, das sich zwischen Tradition und Moderne bewegt, zu erzählen. Und das wiederum gelingt ihm exzellent.
So ist der Roman wirklich lesenswert und enthält viele bewegende Momente. Die ganz, ganz großen Emotionen sind bei mir aber dennoch nicht geweckt worden. Es hat sich für mich so angefühlt, als sei ich das ein oder andere Mal knapp daran vorbeigeschrammt. Aber dann nahm die Geschichte (auf einer sehr tiefen Ebene) wahrscheinlich einen anderen, für mich eher unverständlichen Lauf. Vielleicht lag es in diesen Momenten aber auch an sprachlichen Barrieren. Wie auch immer, man findet hier genug Wärme und Menschlichkeit, um das Buch letztlich mit einem guten Gefühl zu beenden. Zurück bleibt all das, was im zu Beginn niedergeschriebenen Zitat von Donald Macleod enthalten ist: „ Inselmenschen auf der ganzen Welt sind fürs Exil geboren. Inseln gewähren dir eine privilegierte Kindheit, aber nachdem sie dich zu dem gemacht haben, was du bist, lassen sie dir keinen Platz, um dich auszudrücken.“

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John of John

Rezensionen von C. P.:

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Die Hexe vom Distelschloss 1 von John Tarachine

Magie im heutigen Edinburgh

Dies ist einer der Mangas, bei denen mich Cover/Zeichenstil sowie die Beschreibung neugierig auf mehr gemacht haben. Das Format der Printausgabe entspricht denen der Print-Webtoons, der Manga ist nur nicht durchcoloriert. Ansonsten setzt sich der Stil des Covers im Inneren fort mit klaren Linien, ausreichend Details und hier und da angenehm erwachsen mit ein paar Andeutungen expliziter Natur.

Die Story beginnt im heutigen Edinburgh, wo die ziemlich begabte Hexe Mary Blackwood von der Kirche den 13-jährigen Theo als Lehrling aufgenötigt bekommt. So unkonventionell Mary ist, so sozial unerfahren ist Theo. Gemein haben sie die Fähigkeit, Naturgeister wahrzunehmen, die ihnen zu magischen Fähigkeiten verhelfen können. Das Magiesystem ist schnell und verständlich erklärt und die fünf wichtigsten Naturgeister, die hier vorkommen, sind in den Buchdeckeln abgebildet.
Der Einstieg ist zunächst eher episodenhaft aufgebaut, um in die Story reinzufinden. Anschließend geht es auch schon mit einem größeren Thema weiter, welches sich in den Folgeband ziehen wird. Hierbei wird auch eine berühmte historische Person geschickt in die Welt der Magie mit eingebaut und es kommen weitere magisch Begabte mit etwas anderen Ansichten und Zielen vor.
Der erste Band schafft es recht schnell, das grundlegende Magieprinzip verständlich zu erklären und schafft die Grundlage für eine größere Handlung. Mary und Theo sind als Charaktere ziemlich gut gelungen, insbesondere Mary ist erfrischend eigenwillig und nicht unterzukriegen. Mich hat Band 1 inhaltlich sowie optisch gut unterhalten, den Folgeband werde ich ebenfalls lesen.

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Die Hexe vom Distelschloss 1