Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Shilo:
Das Strandhotel auf Borkum – Zeit der Hoffnung von Ocke Aukes
Zwischen Inselträumen, Familiengeheimnissen und neuen Wegen
Auf Borkum geht das Leben im Hotel Bakker weiter, doch diesmal liegt von Anfang an eine spürbare Unruhe über der Geschichte. Im Hotel gibt es viele Veränderungen und für Hermine wird der Alltag nicht leichter. Mit jeder Seite kommen neue Herausforderungen dazu.
Hermine rückt dieses Mal noch mehr in den Mittelpunkt.
Ihr Wunsch, sich im Hotel zu beweisen, wirkt glaubwürdig. Ihre Entscheidungen wirken deshalb nachvollziehbar. In der Familie Bakker spitzen sich die Konflikte nach und nach zu. Oft ist nicht klar, wem sie wirklich vertrauen kann.
Mit dem Bau des neuen Strandhotels kommen weitere Probleme dazu. Immer wieder tauchen neue Fragen auf. Dadurch bleibt die Neugier bis zum Schluss erhalten.
Besonders Hermine bleibt in Erinnerung. Sie wirkt fleißig und mutig und gibt auch dann nicht auf, wenn ihr Steine in den Weg gelegt werden. Auch die anderen Figuren überraschen mehr als einmal. Manche verhalten sich ganz anders, als es am Anfang den Anschein hat.
Borkum mit seinem Hotel gehört einfach zur Geschichte dazu. Das Leben auf der Insel wirkt glaubhaft und macht die Zeit von damals gut vorstellbar. Rund um das Hotel verändert sich vieles. Dabei wird deutlich, dass neue Pläne nicht ohne Schwierigkeiten gelingen.
Nicht jede Figur zeigt von Anfang an ihr wahres Gesicht. Manche überraschen im Laufe der Geschichte, andere bleiben lange schwer einzuschätzen. Das sorgt bis zum Ende immer wieder für neue Fragen.
Der zweite Band erzählt die Geschichte rund um das Hotel Bakker stimmig weiter. Viele Fragen werden beantwortet, gleichzeitig entstehen neue. Dadurch macht das Ende neugierig auf die Fortsetzung.
4 wohlverdiente Sterne.
Rezensionen von Lese-Abenteurerin:
Love and Rent von Jo Cheetham
Beziehungsnöte
Meine Meinung
Der Autorin ist mit „Love and Rent“ ein Roman gut gelungen, der sich nicht in die Reihe der klassischen Liebesromane einfügt, obwohl er Elemente davon enthält. Wer auf ein herkömmliches Happy End hofft, wird vergeblich warten. Wer allerdings einen modernen Roman zur Liebe in unserer heutigen Zeit lesen möchte, der wird eine kurzweilige, mit unterhaltsamen Dialogen garnierte, aber auch traurige Geschichte präsentiert bekommen.
Die Hauptdarstellerin Hannah lebt trotz Vollzeitjob mehr schlecht als recht von ihrem Einkommen und als der wohlhabendere Oscar Interesse an ihr zeigt, erliegt sie der Versuchung, sich mit seinem finanziellen Polster ein angenehmeres Leben zu gestalten. Die beiden ziehen nach Schottland, doch die Beziehung hält nicht das, was sich Hannah davon versprochen hat. Bald schon wird sie mit Umständen konfrontiert, die sie dazu zwingen, ihr Leben zu überdenken.
Was mir an diesem Buch besonders gefiel, war die realistische Darstellung der Lebensumstände von Frauen in ihren Dreißigern, die zwar beruflich ihre Frau stehen, doch trotzdem in finanziellen Belangen nicht die Gleichberechtigung zu Männern erlangen. Welche Probleme damit einhergehen, wurde in diesem Roman gut aufgearbeitet. Auch das Thema Freundschaft wurde facettenreich beleuchtet, was ich als gelungen empfand.
Was mir an diesem Roman weniger gut gefiel, war die recht eindimensionale Darstellung der Männer, die meiner Ansicht nach, zu klischeehaft war.
Der Schreibstil ist flüssig und so liest sich die Geschichte flott und unkompliziert.
Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem nicht klassischen Liebesroman ist, der die heutigen Lebensumstände von Mittdreißigern recht realistisch darstellt, dem sei „Love and Rent“ empfohlen.
Rezensionen von Odina:
Eine zu viel von Samantha Hayes
Düstere Familiengeheimnisse
„Eine zu viel“ von Samantha Hayes ist ein psychologischer Thriller über Connie, die ihre Familie nach dem Tod ihres Mannes Ray in eine abgelegene schottische Lodge einlädt. Doch Rays Testament enthüllt ein Geheimnis, das alte Konflikte neu entfacht und die Familie gefährlich spaltet. Der Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd.
Durch die abwechselnden Perspektiven der Protagonisten wird die Spannung kontinuierlich gesteigert. Cliffhanger und überraschende Enthüllungen sorgen dafür, dass man immer weiterlesen möchte. Connie und ihre Töchter wirken authentisch und vielschichtig. Ihre Handlungen und Gefühle sind gut nachvollziehbar, und nach und nach wird deutlich, dass jede von ihnen etwas verbirgt. Dadurch entstehen glaubwürdige Spannungen innerhalb der Familie. Insgesamt ist das Buch ein guter Thriller, der mit überraschenden Wendungen überzeugt.
Rezensionen von Harakiri:
Die Psychiaterin - Wurde ihr der Job zum Verhängnis? von Freida McFadden
wieder ein klasse Thriller
Schon die Optik ist ein Hingucker – aber was sich im Buch verbirgt ist wieder vom Feinsten.
Tricia und Ethan sind frisch verheiratet und auf der Suche nach einem Haus. Bei der Besichtigung eines abgelegenen Anwesens werden sie eingeschneit und müssen die Nacht in dem Haus verbringen. Doch komische Geräusche und ein rätselhaftes Bild machen die Nacht alles andere als angenehm.
Freida McFadden ist immer ein Garant für spannende Lesestunden und auch in ihrem neuen „Thriller“ vermag sie zu fesseln. Ich habe das Buch in einem Stück durchgesuchtet. Von der ersten bis zur letzten Seite hing ich wie festgetackert an den Seiten. Die Autorin vermag es wie kaum eine andere, die Handlung voranzupeitschen und die Kapitel so zu setzen, dass ein Cliffhanger den andere jagt.
Die Handlung spielt auf mehreren Ebenen: die Gegenwart mit Tricia und Ethan, die Vergangenheit der vorherigen Bewohnerin des Hauses und einige Kapitel sind Transkripte zwischen Patienten und der Psychiaterin, die die Handlung schnell vorantreiben.
Die Autorin ist auch bekannt für ihre überraschenden Wendungen und auch denen wird sie in ihrem neuen Buch voll gerecht.
Fazit: spannend, wendungsreich und überraschend.
Rezensionen von Harakiri:
Sturmland von Miriam Georg
Eine Liebe mit gesellschaftlichen Hürden
Eine Liebe mit Standesproblemen
Cora flieht vor ihrem einschränkenden Leben in Hamburg. Sie findet zur Ruhe auf Norderney. Doch die Vergangenheit lässt sie nicht los und auch die Gegenwart bietet einiges zu verdauen.
Miriam George zu lesen ist immer wieder schön. Ihre Charaktere wirken so lebendig, dass man fast meint, neben ihnen zu sitzen und sie anfassen zu können.
Auch ihre Naturbeschreibungen sind so ansprechend, dass man Lust auf Urlaub in der Region bekommt.
Das Buch spielt Ende des 19. Jahrhunderts und ist in meinen Augen wieder super recherchiert und anschaulich erzählt. Die Einschränkungen, die Frauen damals noch hatten, sind in der heutigen Zeit gar nicht mehr vorstellbar. Auch die Beziehung zwischen Cora und Onnen, die eigentlich nicht sein darf, fesselt und ich bin gespannt, was die beiden noch erleben. Beide haben Geheimnisse und Onnens wird im ersten Band noch nicht gelöst. Hier bin ich besonders gespannt, da es bisher nur Andeutungen gab.
Die vielen Geheimnisse sorgen für Spannung und die lebendige Schreibweise dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Das Ende ist offen und wir im Oktober mit dem Band „Salzwind“ fortgesetzt, das ich auf jeden Fall lesen werde.
Fazit: hier stimmt einfach alles: Charaktere, Recherche und Erzählweise.
Rezensionen von Petra Sch.:
Bachelorette Party von Camilla Sten
gute Plotidee; aber mit Luft nach oben
Mai 2012: eine Gruppe von vier Freundinnen befindet sich zum jährlichen Treffen auf der kleinen, privaten schwedischen Schäreninsel "Isle Blind", doch alle vier verschwinden spurlos.
Zehn Jahre später: Tessa nimmt nur ungern an der Junggesellinnenabschiedsfeier ihrer ehemaligen Freundin Anneliese teil, mit der sie schon länger kaum mehr Kontakt mehr hat.
Doch Tessa hat nur zugesagt, weil die JGA in einem neuen, exklusiven und noch nicht offiziell eröffneten Yoga Retreat stattfindet - welches sich auf Isle Blind befindet! Und der Cold Case der vor 10 Jahren verschwundenen Frauen geht ihr nicht aus dem Kopf, daher will sie unbedingt auf diese Insel und nimmt, fast schon widerwillig, an der Bachelorette Party teil.
Der Prolog mit den Geschehnissen aus 2012 hat mich richtig mitgerissen. Man kann sich in die vier Frauen hineinversetzen, und man fiebert mit ihnen mit.
Die Geschehnisse im April 2022 konnten mich hingegen nicht so fesseln, auch nicht bis zum Schluss. Die Frauen haben sich teilweise unlogisch verhalten und keine der Charaktere spricht mich wirklich an.
Und zu Tessas großem Geheimnis gibt es leider immer nur kurze Andeutungen, aber nichts Greifbares. So etwas mag ich leider gar nicht so gerne. Noch dazu, wenn sich dann herausstellt, dass das Ganze überdramatisiert wurde. Ich konnte wirklich nicht nachvollziehen, warum alle Tessa so herablassend behandelt haben; wie wenn sie eine Schwerstkriminelle wäre oder so. Diese "Freundschaften" fühlten sich einfach nur falsch an.
Dann ist da noch Tessas wahnsinnige Angst, die absolut nicht nachvollziehbar ist. Ja, vor 10 Jahren sind vier junge Frauen (von dieser Insel) verschwunden, mutmaßlich ermordet. Doch warum hat Tessa so wahnsinnige Angst; Todesangst? Außer, dass eine der damals Verschwundenen vor vielen Jahren mal bei ihr und ihrer Schwester gebabysittet hat, hat sie doch keinerlei Verbindung zu ihr oder einer der anderen Frauen. Und was glaubt sie, nach 10 Jahren noch zu finden; noch dazu, wo erst kurz zuvor eine Baustelle auf der Insel war.
Auch gibt sich Tessa zuerst extrem mutig, dann zeigt sie ein egoistisches überängstliches Verhalten; das passt nicht zusammen.
Leider gibt es auch viel langatmiges Füllmaterial (Infos zu Yoga, das Partyleben der Mädels bzw. deren sexuelle Ausschweifungen), was gerne hätte eingekürzt werden können.
Einen Teil der Auflösung konnte ich bald enträtseln, der Rest hat mich zwar überrascht, konnte aber auch nicht überzeugen.
Fazit:
Eine gute Plotidee, die mich leider nur teilweise mit den Geschehnissen aus 2012 überzeugen konnten. Im Jahr 2022 gab es zu viele Unstimmigkeiten.
Rezensionen von askyfullofpages:
Die Träume, die wir hatten von Christiane Hoffmann
Hoffnung
Ich merke immer wieder, dass mich Bücher am meisten berühren, wenn sie mich emotional herausfordern. Ich will beim Lesen unterschiedliche Emotionen spüren. Ich will mit den einzelnen Charakteren mitdenken, mitfühlen und manchmal auch mit ihnen leiden. Das hat dieses Buch gemacht und genau deshalb hat es mir so gut gefallen.
Es lebt überhaupt nicht von großer Action oder lauten Momenten. Es ist leise. Diese Ruhe hat mich berührt. Es geht um Freundschaften, Erinnerungen, Vergangenheit und um die Frage, wer man eigentlich ist, wenn das Leben plötzlich alles verändert.
Der Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine ist dabei nie einfach nur ein Thema. Er ist immer da, auch wenn niemand darüber spricht. Er steckt in Erinnerungen, in Entscheidungen und auch in den Menschen selbst. Mir hat es noch einmal bewusst gemacht, dass sich niemand aussuchen kann, welche Vergangenheit oder welche Last er mit sich trägt.
Vielleicht hat mich das Buch auch deshalb so berührt. Natürlich kann ich meine Situation nicht mit der der Figuren vergleichen. Aber ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn das Leben plötzlich ganz anders aussieht, als man es sich vorgestellt hat. Durch meine Krankheit gibt es Tage, an denen vieles schwer oder sogar hoffnungslos wirkt. Trotzdem gibt es diesen kleinen Funken Hoffnung, der nie ganz verschwindet. Genau das habe ich auch in diesem Buch wiedergefunden. Es ist nicht die Vorstellung, dass plötzlich alles gut wird, sondern dass Hoffnung manchmal einfach bedeutet, weiterzumachen.
Womöglich ist auch das der Grund, warum mich dieses Buch so berührt hat. Es hat mich daran erinnert, dass Hoffnung auch dann da sein kann, wenn das Leben gerade schwer ist. Das war für mich wahrscheinlich der perfekte Lesezeitpunkt.
Vielen Dank an C.H.Beck und NetGalley für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung bleibt davon selbstverständlich unbeeinflusst.
Rezensionen von l'etoile_filante:
Counting Days von Steffi Kuhlmann
Geheimnisse
Bereits Cover und Klappentext haben mir gut gefallen und auch der Inhalt hat mich nicht enttäuscht.
Ich fand es toll, dass auch Mental Health angesprochen wird und auch ein Mann seine Emotionen zeigt und an sich arbeitet. Die Wahrheiten der Protagonisten machen die Geschichte zu etwas Besonderem. Damians Reaktion hat die Autorin sehr gut herausgearbeitet und ist nicht in Klischees verfallen.
Auch das Thema Selbstverteidigung im Buch finde ich sehr wichtig. An Bonnies Kurs hätte ich gerne teilgenommen.
Meine Lieblingsfigur war definitiv Rosie. Wegen ihrer verständnisvollen Art und ihrem stets offenen Ohr, habe ich sie sofort ins Herz geschlossen. Emil und Damian würde ich gerne noch besser kennenlernen, daher hoffe ich auf eine Fortsetzung. Einen Punkt muss ich abziehen, weil es teilweise Längen gab, die meines Empfindens nach nicht hätten sein müssen.
Dennoch hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es allen ans Herz legen, die eine emotionale Geschichte mit einer guten Portion Realität lesen wollen.
Rezensionen von mel:
Honey von Imani Thompson
Ein schönes Cover, wo der Titel des Buches passenderweise mit Honig oder einer Honigähnlichen Substanz darg wird. Der zarte Rosaton im Hintergrund lenkt nicht ab und bietet einen angenehmen Kontrast.
Die Inhaltsangabe klang nach einem dunklen Thriller mit einer weiblichen Serienmörderin als Protagonistin und akademischen Elementen, das klang für mich interessant und weckte mein Interesse.
Leider konnte mich die Umsetzung nicht recht überzeugen, die Einführung der Handlung und zusammenhängend dazu die Schreibart und deren Kernelemente war für mich zu langatmig, bis es endlich spannender wurde, da manche Momente im Buch etwas langweilig oder eher unnötig erschienen, dass hätte man etwas straffen können. Yrsa als Protagonistin mit grauen Handlungsmotiven und ihrer Motivation gefielen mir, da hätte man vielleicht etwas mehr draus machen können, gerade in einem Thriller, der eine Mörderin als Protagonistin hat.
Rezensionen von mel:
Viele Grüße aus der Hölle! von Louisa Söllner
Ein Cover, das gleich dem Titel entspricht, Flavio der Teufel mit einem seiner Briefe hinterlegt auf einem Blatt Papier, dass an den Seiten eingesengt ist und noch leichte brennt. Gefällt mir gut und wirkt nicht zu unheimlich oder düster.
Kleines Buch für junge Leser, verfasst als Briefkonversation zwischen dem Menschenprotagonisten Finn und dem Dämon Flavio, untermalt mit passenden Zeichnungen zu den jeweiligen Briefen.
Durch die kurzen Texte und größere Schrift gut geeignet für Leser, die gerade erst anfangen mit dem Lesen ohne abschreckend zu wirken, manche Namen wie Teodora, Cerberus oder Michelangelo, die in den Briefen genannt werden, finde ich aber etwas schwierig für noch etwas unerfahrene Leser.
Dennoch ein Buch mit guter Message, dass sich gut zum vorlesen eignet oder wie bereits erwähnt für Leseanfänger ab 7 Jahren.











