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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Thaliomee:

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Die Psychopathin - Wer manipuliert dich wirklich? von Rose Klay

Sie darf niemandem trauen

Schauplatz dieses Thrillers ist eine Schraubenverbrik im Westerwald. Wie spannend kann es also werden? Sehr!
Karolin Bogner arbeitet in einer Firma, die Spezialschrauben herstellt und vertreibt. Sie ist schon lange dort und kennt sich mit den internen Machenschaften aus, hat aber auch ein sehr gutes Vertrauensverhältnis zum Inhaber.

Dieser wird sich bald zur Ruhe setzten und sie macht sich berechtigte Hoffnungen auf die Nachfolge.
Außerdem hat sie ein Verhältnis mit dem neuen Kollegen Chris und beide stehen kurz davor ihre Beziehung öffentlich zu machen. Es läuft also gut für Karolin, bis immer mehr Dinge geschehen, die aussehen, als wolle ihr jemand schaden. Ist es jemand aus der Firma oder ihrem privaten Umfeld?

Der Prolog zeigt zwar, wie es enden wird, aber ich habe eine ganze Weile gebraucht um einen Verdacht zu entwickeln, wer hinter all den merkwürdigen Geschehnissen steckt. Mehr als einmal war ich dabei auf der völlig falschen Spur. Dieses Buch ist gut zu lesen und wirklich fesselnd geschrieben. Das Ende war für mich ein wenig zu konstruiert, aber es wird mehr als deutlich, was die Autorin uns hiermit sagen möchte.

Fesselnder Thriller, der ganz ohne Blut eine unglaubliche Spannung erzeugt.

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Die Psychopathin - Wer manipuliert dich wirklich?

Rezensionen von Katzenmicha:

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Nordseenächte Elin Bertram ermittelt von Carina Lund

Spannender Nordseekrimi

In Greetsiel wird der Bürgermeister von Lübeck ermordet aufgefunden.Der Tag der Tat war wie schon bei anderen Morden in der Region der 30. April.Das Ermittlerteam aus Elin Bertram, Thees Conrads und Richard Schlüter fragt sich was es mit dem Tag auf sich hat.Da der Tote als neuer Bundespräsident gehandelt wurde fragen sie sich auch, ob die Tat eventuell politisch motiviert war.

Schon nach kurzer Zeit bilden sich Parallelen zu anderen Morden die in den vergangen Jahren auch am 30. April-der Walpurgisnacht verübt wurden.Die neugegründete SOKO mit Namen Walpurgisnacht mietet sich in einem kleinen Hotel in Greetsiel ein,und ein hilfsbereiter Nachbar stellt ihnen mehrere PC’s zur Verfügung so das die Ermittlungen beginnen können.Auch wird das Team um zwei weitere Ermittler aufgestockt,was Richard Schlüter nicht so gefällt……

Die Autorin Carina Lund hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Mit ihren Cliffhänger wird es noch spannender auch die Beschreibung von Greetsiel nimmt sie den Leser mit in den spannenden Krimi-sehr gerne 5 Sterne.Ich bin auf weitere spannende Krimis mit den tollen Ermittler sehr gespannt.

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Nordseenächte Elin Bertram ermittelt

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Das Tränenhaus. Roman von Gabriele Reuter

Durch innere Stärke zur Verbundenheit mit anderen Frauen

„Das Tränenhaus“ wurde von Gabriele Reuter, die auch schon für ihr in den letzten Jahren neu aufgelegtes Werk „Aus guter Familie“ bekannt ist und zu ihrer Zeit eine sehr erfolgreiche Schriftstellerin war, im Jahr 1908 veröffentlicht. Das somit bald 120 Jahre alte Werk liest sich bis heute sehr unterhaltsam und interessant, gibt einen spannenden Einblick in historische Herausforderungen ungeplant schwangerer Frauen und regt zum Nachdenken über Selbstbewusstsein, Selbstbestimmung und Klasse an.

Die Hebamme Frau Uffenbacher, „die Uffenbacherin“, betreibt in der schwäbischen Provinz, abgelegen am Land, das „Tränenhaus“, ein Haus für ungewollt schwangere Frauen. In dieses können sie einziehen, bevor die ledige Schwangerschaft und die damit zu dieser Zeit verbundene Schande für alle öffentlich sichtbar wird, später ihr Kind gebären, es zu Pflegeeltern geben und später in ihr bisheriges Leben zurückkehren und so tun, als sei nichts gewesen.

Die meisten Mädchen und Frauen, die in diesem Haus landen, sind jung, unsicher und oft auch wenig gebildet, wurden von ihrem Liebhaber im Stich gelassen oder gar von einem Fremden vergewaltigt, ihre Familien schämen sich für sie oder wissen nichts davon. Nun ist ihr Selbstwert am Boden, sie haben die urteilende Sichtweise der Gesellschaft auf sie internalisiert und das Gefühl, sich verstecken zu müssen. Niedergeschlagen ordnen sie sich der hausführenden Hebamme und den dort geltenden Regeln komplett unter.

Nicht so Cornelie. Sie ist älter als die meisten anderen Bewohnerinnen, schon in ihren 30ern, intelligent, gebildet und selbstbewusst, hat als Schriftstellerin ihr eigenes Einkommen und ist zwar manchmal voll des Zornes auf den Kindesvater, und auch ihre Mutter soll nicht unbedingt zu früh von ihrer Schwangerschaft erfahren, aber insgesamt ist sie innerlich doch weit davon entfernt, sich zu schämen.

Sie freut sich auf ihr Kind und hofft, es werde ein Mädchen werden (wie ungewöhnlich für die damalige Zeit!) und sie will es behalten und selbst aufziehen. Zuerst einmal fühlt sie sich fremd im Haus der Uffenbacherin und auch den anderen Mädchen und Frauen, die so viel weniger gebildet und reflektiert wirken als sie selbst, kaum verbunden:

„Gewiss – das machte Cornelie zur Hauptbedingung, sie durfte in keinerlei Beziehung zu diesen anderen Damen gebracht werden, sie musste ganz einsam für sich leben können.“ (S. 25)

„Auch eine Welt – auch eine Welt – dachte Cornelie, als sie wachend auf ihrem Bette lag. Und sie hatte geglaubt, etwas vom Leben zu wissen – hatte sich vermessen, Urteile zu fällen, Rätsel zu lösen, Vergleiche zu ziehen. In die Einsamkeit hatte sie zu flüchten gemeint und war, wie in alten Märchen, gleichsam in Schlaf und Traum in ein anderes Leben hinabgesunken…“ (S. 28)

Warum sie sich irgendwelchen für sie unsinnigen Regeln unterordnen sollte, etwa, tagsüber nicht in der schönen Landschaft spazieren zu gehen, damit sie keiner sehe, das kann sie nicht verstehen. Und auch sonst bietet sie der Hebamme und auch den geltenden Sitten ihrer Zeit in vielen Bereichen die Stirn, steht mutig und selbstbewusst für sich und ihr Kind ein und ist damit auch den anderen Mädchen und Frauen ein Vorbild, denen sie sich Schritt für Schritt immer mehr annähert, Gemeinsamkeiten erkennt und sich mit ihnen solidarisiert.

Ich habe diesen wieder aufgelegten Klassiker sehr gerne gelesen. Das Buch ist unterhaltsam und humorvoll geschrieben und insbesondere Cornelie, aber auch einige andere porträtierte Mädchen und Frauen, waren mir sehr sympathisch. Es war interessant, einen so genauen Einblick in die schwierige Lage selbst finanziell einigermaßen gut gestellter ungeplant schwangerer Frauen in dieser Zeit zu bekommen.

Um die Sprechweise und soziale Klasse einiger aus ländlichen Regionen stammenden Bewohnerinnen sowie der Hebamme authentisch darzustellen, sind deren Äußerungen in einem Dialekt wiedergegeben, z.B. „I weiß auch nimmer recht, wie’s kumme is“ (S. 92) oder „Dem Annerle war meistens nit recht extra zumut.“ (S. 129). Ich als aus Österreich stammende Leserin hatte hier keinerlei Verständnisprobleme.

Gleichzeitig war vieles in diesem Buch erfrischend modern: Cornelie mit ihren Ansichten, an denen die anderen sich ein Beispiel nehmen. Aber auch die zunehmende Unterstützung, Verbundenheit und Solidarisierung unter den Frauen war ein schönes Beispiel, auch für die heutige Zeit.

Besonders spannend fand ich, dass auch das in der heutigen Zeit so aktuelle, aber damals ungewöhnliche Thema der Vereinbarkeit eines anspruchsvollen Berufs mit den körperlichen und psychischen Veränderungen, die mit Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett einhergehen, am Beispiel von Cornelie und ihrer schriftstellerischen Tätigkeit, mit der sie sich und ihr Kind auch finanziell versorgen kann, schon in diesem Buch Raum bekommt. Hier spürt man auch, dass mit Gabriele Reuter eine Frau schreibt, die weiß, wovon sie spricht: auch sie hat im Alter von 38 Jahren ledig eine Tochter bekommen und diese als Alleinerzieherin groß gezogen.

Bemerkenswert auch, wie viel Kraft Cornelie letztendlich aus der transformativen Erfahrung des Mutter-Werdens auch für ihre schriftstellerisch-schöpferische Tätigkeit ziehen kann und mit welchem Selbstbewusstsein sie als Mutter und Autorin in die Welt geht:

„Ihr Denken war reicher, ihre Erfahrungen tiefer, ihr Empfinden voller und reiner geworden in diesen Monaten der Erwartung, sie empfand es mit dem tiefen Glück, mit dem jeder starke Mensch sich wachsen fühlt. Nun legte das Bewusstsein der gewonnenen Kraft ihr eine Verpflichtung auf, der sie sich nicht mehr zu entziehen dachte. Nicht in die Einsamkeit galt es zu fliehen. Nein – dort, gerade dort, wo man sie früher gekannt, wo sie früher gelebt und gewirkt hatte, dort wollte sie mit ihrem Kinde weiterleben, arbeiten und wirken. Zeugnis musste sie ablegen für sich und für die anderen, denen sie sich durch unzerreißbare Bande verbunden fühlte. Zwingen musste sie die Menschen zur Achtung vor dem selbsterwählten Lebenslos, zu einer Anerkennung, die auch ihren verfolgten Schwestern zugutekommen sollte.“ (S. 171)

Insgesamt kann ich das Buch einer breiten Leserschaft wärmstens empfehlen: natürlich allen Frauen, insbesondere jenen, die sich für die Themen Schwangerschaft und Mutterschaft interessieren oder selbst davon betroffen sind.

Aber auch für Männer könnte diese spezifisch weibliche Thematik sehr interessant und vielleicht auch in manchen Bereichen augenöffnend sein, auch noch für die heutige Zeit, in der sich die Bedingungen ungeplant Schwangerer zwar in vielen Bereichen sehr verbessert haben und in unserer Weltengegend damit keine solche Schande mehr verbunden ist, aber dennoch nach wie vor Frauen die Hauptlast ungewollter Schwangerschaft tragen und viele Alleinerziehende (mehrheitlich Frauen) mit ihren Kindern unter der Armutsgrenze leben.

Danke, Gabriele Reuter, für dieses überzeugende Plädoyer für weibliche Kraft und Solidarität und für dieses Aufzeigen der unglaublichen Stärke, die eine selbstbestimmte Frau auch angesichts herausfordernder Umstände in sich tragen kann und sich von niemandem nehmen lassen muss. Danke an den Reclam Verlag dafür, dieses tolle Werk neu aufgelegt zu haben! Von dieser großartigen Autorin möchte und werde ich sicher noch mehr lesen.

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Das Tränenhaus. Roman

Rezensionen von dorli:

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Gesternwelten von Annie Bertram

Als wäre die Zeit stehen geblieben

In ihrem Bildband, „Gesternwelten - Memoiren des Verfalls“ präsentiert die Fotokünstlerin Annie Bertram großformatige Fotos von Lost Places und lädt den Betrachter ein, der faszinierenden Magie nachzuspüren, den diese verlassenen Orte ausstrahlen.

Annie Bertram wartet in diesem Band mit unterschiedlichen Themenbereichen auf.

Den Anfang machen Paläste und Villen, deren einstige Pracht trotz des Verfalls immer noch zu erahnen ist. Die Bilder der Ruinen haben einen ganz besonderen Charme, sie erzählen Geschichten, die ohne Worte auskommen. Es geht weiter mit Kirchen und Klöstern, deren ehemalige Erhabenheit immer noch präsent ist und beim Betrachten ein ehrfürchtiges Schaudern auslöst. Dann folgen Friedhöfe und Ruhestätten, die wie verwilderte Gärten wirken und eine märchenhaft-geheimnisvolle Atmosphäre ausstrahlen. Danach gibt es unterschiedliche Wracks zu bestaunen, die verrottet, zerfleddert und überwuchert wie gestrandete Überbleibsel aus einer fernen Zeit in der Landschaft ausharren. Der letzte Abschnitt widmet sich verwunschenen Rückzugsorten, die vermoost und efeuumrankt eine faszinierende Anziehungskraft ausüben. Erstaunlich, wie die Natur ihr Terrain zurückerobert.

Ich bin Seite um Seite beeindruckt von der Fülle und Vielfalt und kann mich gar nicht sattsehen an der Schönheit der vergangenen Lebenswelten. Es ist einfach großartig, wie die vielen Details von Annie Bertram eingefangen und ins richtige Licht gerückt wurden. Meine Augen wandern über die Fotos und bleiben immer wieder an den vielen Kleinigkeiten hängen, die wie Splitter aus vergangenen Zeiten auf mich wirken. Welches Schicksal hat die ehemaligen Bewohner wohl getroffen? Wohin sind sie so überstürzt verschwunden? Warum wurden so viele persönliche Gegenstände einfach zurückgelassen? Beim Betrachten der ausnahmslos sehr gelungenen Aufnahmen spürt man durchweg, dass an diesen vom Leben verlassenen Orten noch immer eine Seele wohnt. Zu gerne würde ich den Geheimnissen lauschen, die die alten Mauern zu erzählen haben.

„Gesternwelten - Memoiren des Verfalls“ ist ein qualitativ sehr hochwertiger Bildband mit beeindruckenden Fotos, die man immer wieder gerne anschaut. Ich habe die magische Entdeckungsreise zu den unterschiedlichen Lost Places sehr genossen.

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Gesternwelten

Rezensionen von Petra:

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Landlust Hausgemacht: Obstkuchen von Landlust

Lust auf Obst

Ich bin begeistert. Für fast jede Obstsorte gibt es mindestens ein Rezept für die heimischen sogar mehrere. Klar es gibt Dutzende Backbücher und darin sind auch immer gleich mehrere Erdbeer oder Apfelkuchenrezepte, genau wie hier. Auch sind in den meisten Büchern die Rezepte ordentlich gegliedert, die Anleitung verständlich und auch mit Schwierigkeitsgrad gekennzeichnet.

Das ist alles nichts Neues und fast schon Standard.
Das Besondere an diesem Buch ist für mich, dass es Rücksicht nimmt auf diejenigen die nicht jede Backform in jeder Größe zuhause haben oder mal eben ausleihen können. Denn es gibt eine Umrechnungstabelle in diesem Buch. Nicht mal eben PI mal Daumen also ein halbes Backblech ist eine 26´Springform sondern ich kann genau ablesen das Rezept ist für eine 28´Form und ich möchte aber in einer 24er backen. Ich schaue oben und dann links wo die beiden Reihen sich treffen, dort steht eine Zahl, in meinem Beispiel 0,73, dann die Menge im Originalrezept mal dieser Zahl mal nehmen und ich habe dann die Mengenangaben für meine Backform. Herrlich einfach. Oder eine Tabelle zum Obst, wenn ich gern mal mit den Rezepten experimentieren möchte. Welches Obst kann man miteinander kombinieren, welche Gewürze oder Kräuter passen dazu. Beispiel Blaubeeren: Beerenobst Streusel, Marzipan, Schokolade, Zitronenmelisse, Zitronenthymian, Vanille, Zimt.
Solche Angaben habe ich bisher noch nicht gesehen. Sie machen Lust auf mehr.
Dazu sind die Rezepte sehr vielseitig. Vom Kuchklassiker über Tartes bis hin zu Torten, es wird nichts ausgelassen.
Für jemanden mit einem Obstgarten genial, erst das Obst und dann das Buch. Oder umgekehrt erst ein Rezept aussuchen und dann zum Wochenmarkt oder in den Hofladen. Vor allem aber ist das Backbuch auch bereit zu akzeptieren das man nicht immer frisches Obst zur Verfügung hat oder gerne im Winter mal etwas mit Pfirsichen machen möchte. Da wird auch die Möglichkeit aufgezeigt mit Tiefkühlobst oder Konserven zu arbeiten.

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Landlust Hausgemacht: Obstkuchen

Rezensionen von brauneye29:

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Unter dem Strand von Turid Müller

Lesenswert

Zum Inhalt :
Cay fährt für einen Auftrag zur Lübecker Buch, dort jährt sich zum achtzigsten Mal das Sinken der Cap Arcona in den letzten Kriegstagen. Bei ihren Recherchen findet sie am Schauplatz der Katastrophe die Leiche einer Frau, die sich für das Gedenken daran stark gemacht hat. Und bei weiteren Recherchen begegnet sie auch den damals Verantwortlichen.

Meine Meinung:
Das Buch wechselt zwischen den Perspektiven von Cay in der Gegenwart und Leon zu Kriegszeiten, dabei haben mich die Eindrücke und Berichte von Leon deutlich mehr interessiert, denn sie bieten einen Einblick, wie es den Gefangenen in den Lagern ging und wozu sie bereit waren, um eine wenigstens leichte Verbesserung der Umstände zu erreichen. Diese Teile haben mir wirklich gut gefallen. Die Abschnitte mit Cay passten natürlich zur Gesamtgeschichte, haben mich aber nicht so sehr gefesselt. Insgesamt betrachtet fand ich das Buch durchaus lesenswert und den Schreibstil angenehm.
Fazit:
Lesenswert

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Unter dem Strand

Rezensionen von brauneye29:

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Das letzte Buch von Marceau Miller von Marceau Miller

Nicht komplett überzeugend

Zum Inhalt:
Als der Bestsellerautor Marceau Miller tot am Fuß einer Felswand gefunden wird, ist seine Frau Sarah die einzige, die nicht an einen Unfall glaubt. Ein letztes Manuskript ist ihr geblieben, dass ein Geheimnis enthüllen soll, vielleicht sogar den Grund seines Todes? Da die Polizei an einen Unfall glaubt, macht sie Sarah allein auf Spurensuche und die Suche stellt immer mehr in Frage, selbst wer ihr Mann eigentlich war.

Meine Meinung:
So richtig überzeugt hat mich das Buch leider nicht, wobei die Grundidee des Buches schon gut war und das Hörbuch auch gut gelesen war, aber irgendwie blieben mir die Figuren seltsam fremd. Sarah war mir von Anfang an nicht wirklich sympathisch und da fällt es mir dann oft schwer eine Verbindung zu den handelnden Personen aufzunehmen. Der Erzählstil war flüssig, teilweise fand ich das Buch auch recht spannend, aber so richtig in den Bann hat es mich nicht gezogen.
Fazit:
Nicht komplett überzeugend

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Das letzte Buch von Marceau Miller

Rezensionen von SalMar:

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National Geographic Kids Weltatlas - Fremde Kulturen, großartige Naturwunder und wilde Tiere entdecken: Kinderatlas für Kids ab 8 Jahren von

Spannende Reise um die Welt

Der Weltatlas von National Geographic Kids soll ein Nachschlagewerk für Kinder ab 8 Jahren sein. Tatsächlich birgt er aber einen richtigen Schatz an Informationen über die ganze Welt, der die ganze Familie zum Erkunden und Schmökern einlädt.

Es wird eine große Bandbreite an Themen aufgegriffen - vom Planeten Erde als Ganzem im Weltraum, über weltweite Aspekte wie Klima oder Weltenergie, bis hin zu den einzelnen Kontinenten, die jeweils allgemein und in Bezug auf die für sie jeweils wichtigen Themen behandelt werden.

Dabei wird der Inhalt immer auch für Kinder ansprechend aufbereitet (beispielsweise mit entsprechenden Infoboxen und Schaubildern), aber trotzdem auch eingehend und mit den korrekten Fachbegriffen.

Mir gefällt insbesondere, wie die unterschiedlichsten Karten eingebunden werden und auch aufgezeigt wird, wie diese erstellt werden und zu lesen sind. Es gibt auch immens viele Fotos, die besonders die Kinder begeistern und zum Weitererkunden animieren.

Insgesamt konnte uns der Atlas wirklich allesamt begeistern und wir werden sicherlich regelmäßig weiterhin darin stöbern.

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National Geographic Kids Weltatlas - Fremde Kulturen, großartige Naturwunder und wilde Tiere entdecken: Kinderatlas für Kids ab 8 Jahren

Rezensionen von brauneye29:

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Das gierige Haus von Christina Henry

Gut erzählter Horror

Zum Inhalt:
In Chicago steht eine verlassenes Haus, in dem sieben Menschen in den siebziger Jahren starben. Die Kinder in der Umgebung sollen sich dem Haus nicht mal nähern, aber genau das macht es um so spannender für die Kinder. Als Jessies Bruder bei einer Mutprobe das Haus betritt, kehrt er nie mehr zurück.

Jessie wohnt auch Jahre später noch in der selben Gegend und plötzlich breitet sich um das Haus eine seltene Dunkelheit aus.
Meine Meinung:
Die Story klingt schon gruselig und das ist das Hörbuch auch. Man ist von Anfang an drin in der Geschichte und das unheimliche Gefühl kommt unheimlich gut rüber. Die Autorin hat auch eine Talent sehr gut beschreiben zu können, so dass die Vorstellung im Kopf sehr bildhaft wird. Durch die unterschiedlichen Zeitebenen erfährt man nach und nach auch immer mehr, was in der Vergangenheit geschah, man muss aber auch aufpassen, damit man immer mitbekommt, in welcher Zeit man sich eigentlich gerade befindet. Insgesamt hat mir das Hörbuch gut gefallen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Gut erzählter Horror

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Das gierige Haus

Rezensionen von SalMar:

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Südkorea von Christin Bohnke

Wunderschön gestaltetes Länderporträt

Auf 81 Seiten hat das Autorin-Illustratorin-Duo Josephine Pauluth und Christin Bohnke ein ausführliches Länderporträt über Südkorea für Kinder ab 10 Jahren (und natürlich auch alle älteren Korea-Interessierten) geschaffen.

Von K-Pop und K-Drama über typisches koreanisches Essen bis hin zu den Regionen, Gebräuchen und der Geschichte des Landes – auf jeder Doppelseite gibt es neue interessante Informationen zu vielen verschiedenen Themen zu entdecken.

Dabei bekommt man einerseits einen guten Überblick über die Besonderheiten des Landes, in kleinen Infoboxen gibt es andererseits aber auch zusätzliche spannende und manchmal kuriose Details.

Die grafische Ausgestaltung ist unglaublich abwechslungsreich und eigentlich auf jeder Doppelseite ein kleines Kunstwerk. Da wir uns auch für die Sprache interessieren, fanden wir es besonders toll, dass diese nicht nur eine Doppelseite bekommen hat, sondern zu allen Themen auch immer wieder Begriffe auf Koreanisch angegeben sind.

Alles in allem hat das Buch auf jeden Fall unsere Erwartungen erfüllt und optisch auch übertroffen. Sowohl von mir als auch von meiner 10-jährigen Tochter gibt es daher eine klare Kauf- bzw. Leseempfehlung.

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Südkorea