Kunden em pfehlungen
Rezensionen von v_im_wunderland:
SUPERBIKES Das große Vorlesebuch von Hanna Sörensen
sehr gelungen
Ich war ehrlich gesagt erst ein wenig skeptisch, als ich das Cover gesehen hab und die Fahrräder Kinderköpfe hatten. Aber natürlich ist es genau diese Welt, die die Kinder anzieht. Der Milches Kind ist nicht fasziniert vom Fachradfahren. Und möchte gerne Fahrradgeschichten hören. Und dieses Buch verbindet direkt beides.
Die lieben Fahrradfahren. Und interessante Geschichten für kleine Hörer. Die Illustrationen sind sehr gut gemacht und man kann ganz viel mit den Kindern gemeinsam entdecken. Die Geschichten sind ebenso sehr kindgerecht und auch nicht zu lang zum Vorlesen. Wir hatten gemeinsam sehr viel Spaß beim Entdecken der Geschichten und natürlich auch der vielen Bilder. Ich will das Buch ist vor allem auch vielleicht führungsgeeignet, die nicht ganz so gerne Geschichten hören. Denn dieses Buch bildet Ihre Interessen ab.
Rezensionen von C. P.:
Real Americans von Rachel Khong
Die Fehler der Generationen, leider nur angerissen
Die Idee, gemeinsam mit vielen anderen zugleich dieses Buch lesen und sich online darüber austauschen zu können (Aktion: Deutschland liest ein Buch), ist einer von zwei Gründen, weswegen ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Der zweite Grund ergab sich nach Lesen der Buchbeschreibung, in der es um eine chinesisch-stämmige junge Frau in den USA und die Privilegien ihres weißen amerikanischen Partners geht.
Das ließ auf eine kritische Betrachtung der Diskriminierung von Menschen mit asiatischen Wurzeln in den Vereinigten Staaten hoffen, wie ich sie von Autorinnen wie Celeste Ng und Rebecca F. Kuang (Yellowface) kenne. Und tatsächlich wird die 22-jährige Lilly Chen zu Beginn des Romans von ihrem Chef entsprechend herablassend behandelt. Bis sie auf dessen Neffen Matthew trifft, der vom Verhalten seines Onkels wenig begeistert ist.
Womit ich nicht gerechnet habe ist, wie die Autorin den weiteren Verlauf sowohl inhaltlich wie auch stilistisch gestaltet hat. Eine Entscheidung, mit der ich mich leider ziemlich schwer tat. Da werden irgendwelche Geschehnisse oder Personen in die Handlung geworfen, nur um als völlig irrelevant nie wieder im Roman aufzutauchen. Es gibt keinen wirklichen Fokus oder ein Ziel, dafür eine Andeutung, auf der lange Zeit ohne konkrete Hinweise herumgeritten wird. Und statt des berühmten Roten Fadens kämpfte ich mich durch einen bunten Haufen Wollflusen, nur um plötzlich in einer völlig anderen Zeit eine ganz andere Geschichte aus neuer Perspektive erzählt zu bekommen. Zu den Hauptcharakteren konnte ich keinerlei Bindung aufbauen, vielmehr waren mir alle durch ihrjeweils fragwürdiges Verhalten unsympathisch.
Nicht nur während des Lesens, auch zum Ende hin ließ mich das Buch einfach ratlos zurück. Ich kann bis heute nicht sagen, was mir die Autorin mit dem Buch sagen wollte. Vielmehr empfand ich es als ein Sammelsurium an Geschehnissen und Schicksalen, ohne etwas wirklich emotional tiefergehend zu behandeln. Zwar gibt es einige sehr bewegende Szenen, über die Hintergründe wird man jedoch zu sehr im Unklaren gelassen. Mir persönlich ist es jeweils zuwenig von zu vielen Themen, sei es die Geschichte Chinas, Ethik in der Forschung, Freundschaft, Erziehung, Vorurteile, Diskriminierung, Verantwortung, Identität, Tradition oder Familie. Für meinen Geschmack enthielt das Buch zuviel irrelevantes Füllmaterial, eine gewisse Zähigkeit mit sich bringend. Statt über die Kernthemen hinwegzufliegen, hätten diese stärker ausgearbeitet werden müssen, um mich überzeugen zu können. So ist es ein Sammelsurium an Familiendrama, Gesellschaftskritik, Forschungsethik und Polithistorie, ohne den Finger entscheidend auf eines dieser Themen zu halten.
Rezensionen von Lesemama:
The Darkest Duty von Anna Caleena
Die einzige Frau
Zum Buch:
Laurine hat ein Ziel, Mitglied der Spezialeinheit der Arctic Counter Sqaud zu werden. Und das als erste Frau überhaupt. Die schafft es, aber Lieutenant Halvorson macht es ihr schwer und das nicht nur in der Einheit.
Meine Meinung:
Dies war meine erste Militärromance und in der ersten Hälfte wusste ich auch noch nicht so ganz, worauf ich mich eingelassen hatte.
Laurine ist ziemlich hart im nehmen, war sie doch vorher schon bei der US Army und hat eine schwierige Kindheit hinter sich. Es wird ausführlich über Übungen erzählt, aber auch der zusammenhalt in dem Team kommt zur Sprache. Bei einer Übung kommen sich Laurine und Halvorson näher, nicht alles einvernehmlich, zumindest macht es den Eindruck.
Nachdem man von Laurines wahrem Grund erfahren hat und nach und nach mehr erfährt kommt es in den letzten knapp hundert Seiten zum großen Showdown, der mich tatsächlich ziemlich überraschen konnte. Es war schon unterhaltsam, auf eine ganz leicht verstörende Weise, aber durchaus lesenswert. Wird sicher nicht meine letzte Militärromance bleiben.
Rezensionen von v_im_wunderland:
Nico & Daimon - Verflammt gute Freunde von Katja Brandis
spannend geschrieben
Dieses Buch ist richtig toll für die Altersklasse geschrieben. Denn es beinhaltet das Thema des Umzugs, welche Sicher eine Menge Kinder beschäftigt als Sie das Gleiche erlebt haben.
Seine Mama nach München. Und da läuft alles nicht so glatt, wie gedacht. Doch er lernt einen kleinen Dämon kennen, der ihr nichts Böses will sondern ihn einen neuen Freund bietet.
Dieser kleine Dämon ist sein großer Beschützer und nun getraut sich niemand mehr Nico etwas Böses zu wollen. Die Geschichte ist gut geschrieben, man fühlt sich sehr gut abgeholt und es macht Spaß sie zu lesen. Wir hatten also mir sehr viel Spaß das Buch gemeinsam zu entdecken und in die Geschichte gemeinsam einzutauchen. Ich kann es allen Familien mit Kindern empfehlen. Da ist ein sehr spannendes und kindgerechtes Buch ist. Wir freuen uns schon auf die nächsten Bände des Buches.
Rezensionen von clematis:
Ruf der Wellen von Anna Jessen
Borkum - einst und jetzt
Um eine Doktorarbeit über die wandernden Ostfrieseninseln zu schreiben, reist Helen nach Borkum. Dort lernt sie nicht nur freundliche Einheimische kennen, sondern erfährt auch einige interessante Anekdoten über die Geschichte des Eilands.
Schon zu Beginn, bei Helens Überfahrt mit der Fähre von Emden nach Borkum im Jahre 2025, geht es dramatisch zu auf den Wellen, welche bereits 1855 eine ungeahnte Tragödie heraufbeschworen haben.
Die damalige Flut hat nicht nur Häuser und Fischerboote zerstört, sondern auch Menschenleben mit sich gerissen und Hunger und Leid unter den Überlebenden ausgelöst. Generationen später sind die Narben davon immer noch spürbar. Mit viel Liebe zum Detail und bildreichen Beschreibungen erzählt Anna Jessen diese wundervolle Geschichte vom Leben in und mit der Natur, von gewaltigen Stürmen und heranbrandenden Wellen und vom Zusammenhalt der Menschen in der Not. Die beiden Zeitebenen sind auf spannende Weise miteinander verquickt, die abwechselnden Blickwinkel bringen Schwung in die eher ruhige Darstellung der Handlung. Sowohl einst als auch jetzt begegnen wir mutigen Figuren, welche vor wichtigen Entscheidungen stehen. Da wie dort stehen Lebenswege vor einem Umbruch, dessen Auswirkungen man nicht vorhersehen kann. Das Ende lässt natürlich noch einiges offen, handelt es sich doch um den ersten Band eines Mehrteilers. Die Neugierde ist jedenfalls geweckt.
Ein schöner Start der Borkum-Reihe, empathisch erzählt und realistisch dargestellt. Ich reise bei der Fortsetzung gerne wieder mit in die mitunter recht stürmischen Gefilde Ostfrieslands.
Rezensionen von inya:
Sunny Baking Time von Theresa Haubs
einfach toll
Dieses Buch macht einfach nur Lust auf Backen. Denn es beinhaltet sommerliche Rezepte für jede Form von Kuchen bis Muffin. Ich finde das Thema des Backbuches super gut, da Backen für mich eher in die dunkle und kalte Jahreszeit passt, aber natürlich möchte man seine Liebsten auch im Frühling und Sommer mit selbst Gebackenen verwöhnen.
Ich finde besonders gut dass Zutaten für die Kuchen und Muffins gewählt wurden, die besonders zu der Jahreszeit passt, wie zum Beispiel Rhabarber und Erdbeeren. Die verschiedenen Backrezepte reichen von einfachen Rezepten bis schwereren Torten. Ich bin normalerweise keine große Bäckerin aber dieses Buch hat mich sehr inspiriert und ich habe richtig Lust bekommen ganz viele Rezepte mit meinen Kindern auszuprobieren. Ich finde auch die Bilder sehr ansprechend in dem Buch gestaltet und kann es absolut empfehlen.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Statt aus dem Fenster zu schauen von Anna Katharina Scheidemantel
Die strikteste Grenze ist die eigene Vernunft
Nachdem ich schon sehr viel Gutes über dieses Buch gehört hatte, war ich umso gespannter es selbst zu lesen. Die Thematik klingt auf dem Klappentext vielversprechend.
Tatsächlich hatte ich dann auf dem ersten Drittel meine Probleme mit dem Buch. So richtig wollte mir der Einstieg in die Story nicht gelingen, ich fand die Story zäh und die langwierigen inneren Gedankenketten von Protagonistin Sophie wenig mitnehmend.
Glücklicherweise habe ich dem Buch eine Chance gegeben und weitergelesen. Denn im Verlauf konnte ich immer weiter und besser in die ostdeutsche Provinz, Sophies Leben im baufälligen Haus und den Schwierigkeiten der Lebensgestaltung eintauchen. Die letzten zwei Drittel habe ich in einem Rutsch durchgelesen, so sehr hatte mich die Story im Bann.
Auch wenn die Auseinandersetzung mit den angestoßenen Themen teils oberflächlich blieb und ich mich nur bedingt mit dem Ende arrangieren konnte, habe ich das Buch mit einem guten Gefühl beendet.
Sophie ist eine spannende Protagonistin, die sich bewusst von den ihr engsten Personen abgrenzt. Ihren Eltern verschweigt sie den Hauskauf, auch wenn sie immer wieder eine gute Beziehungen zu ihnen proklamiert. Diese Beziehung zwischen Sophie und den Eltern wirkte wenig greifbar und passte irgendwie nicht ganz ins Bild, ohne dass ich genau benennen könnte, was mich daran stört. Allgemein blieben die Nebencharaktere eher blass, der Fokus der Erzählung liegt klar auf Sophies innerem Erleben.
Eine Stärke dieses Buches liegt in der Sprache und der Ruhe. Es passiert selten, dass ich Sätze mehrfach lese, weil sie mir so gefallen - hier gleich mehrfach. Immer wieder kommen kluge Reflexionen, die etwas in der restlichen Handlung untergehen oder nicht weiter verfolgt werden. Dennoch stößt dies auch bei der lesenden Person eine innere Reflexion zur Lebensgestaltung an.
Insgesamt habe ich "Statt aus dem Fenster zu schauen" gern gelesen, auch wenn ich meine Startschwierigkeiten mit dem Buch hatte. Trotz einiger unrunden Aspekte sind Atmosphäre und Grundgedanke lesenswert!
Rezensionen von inya:
How It All Ends von Emma Hunsinger
sehr gut gestaltet
Dieses Buch hat mich positiv überrascht. Denn diese Graphic Novel befasst sich mit einem sehr interessanten und auch realitätsnahen Problem. Es geht um einen Schuhewechsel für ein Mädchen. Und dass dieser Schulwechsel mit ganz vielen Sorgen und Ängsten verbunden ist. kann jeder sehr gut nachvollziehen.
Denn alle, die ein Schulwechsel schon einmal verzogen haben wissen genau um was es geht. Das hat mir besonders gut gefallen an diesem Buch, da es für Kinder eine Realität darstellt, die wirklich nachvollziehbar. Auch die Umsetzung im graphischen hat mir sehr gut gefallen. Die farbliche Trennungen waren auch sehr hilfreich. Ich fand das Buch absolut überzeugend, dann kann es sehr empfehlen. Die ganze Familie kann dieses Buch lesen und hat Spaß daran. Ein sehr gut umgesetztes Buch für genau das Alter für das empfohlen ist.
Rezensionen von Lilli33:
The House Witch 1 von Delemhach Emilie Nikota
Unausgegorener Fantasy-Auftakt
Unausgegorener Fantasy-Auftakt
Ich habe mich von dem tollen Cover und dem interessanten Klappentext, aber auch noch von der Leseprobe blenden lassen. Leider konnte mich das Buch dann nicht begeistern.
Der junge Finlay Ashowan kommt als neuer Koch an den Königshof. Was niemand erfahren soll: Fin ist eine Hexe.
Doch er stellt sich so ungeschickt dabei an, sein Geheimnis zu wahren, dass ganz schnell ganz viele Leute davon wissen. Und es passiert … nichts. In diesem Stil werden Dinge aufgebauscht, ohne dass irgendeine Konsequenz daraus resultiert. Es werden viele, viele Seiten gefüllt, die man besser weggelassen hätte, um eine interessante, straffe Story zu erzählen. So musste ich den roten Faden zwischen all den nebensächlichen Szenen immer wieder von Neuem suchen, was ziemlich ermüdend und ernüchternd war.
Dabei waren die Figuren größtenteils toll und ich wollte gerne an ihrem Schicksal teilhaben, aber die oft ausufernden Beschreibungen und der für mich langweilige und zuweilen holperige Erzählstil verhinderten dies. Manche Sätze wirkten wie von einem Fünftklässler. Etliche Fehler, Ungereimtheiten und pubertärer Humor vermiesten mir das Lesen zusätzlich. Auch die Alkoholexzesse, die die Autorin wohl witzig fand, fanden bei mir keinen Anklang.
Die Idee zu diesem Buch ist klasse, es sind auch durchaus gute Ansätze vorhanden, aber insgesamt ist die Umsetzung doch eher dürftig. Es passiert recht wenig, und am Schluss ist genau ein loser Faden zu Ende geknüpft. Alles andere muss auf die nächsten Bände warten oder versickert vielleicht auch einfach nur im Nirwana. Das fand ich ziemlich enttäuschend.
Es handelt sich bei dieser Reihe um cosy Fantasy. Ich mag cosy, wenn es trotzdem spannend ist und handwerklich gut gemacht. Spannung sucht man bei diesem Buch aber leider vergeblich. Und was das Handwerkliche angeht, ist definitiv noch Luft nach oben.
Rezensionen von Natalie:
Summer Heat von Solveig-Marie Kastner
Tödliche Summer-Vibes
Mia hat einen Plan. Dafür hat sie sich als Animateurin im exklusiven Platô Beach Resort an der Algarve beworben. Doch bereits an ihren ersten Tagen bemerkt sie die teilweise frostige und beklommene Stimmung, welche zwischen den Angestellten herrscht. Nichts davon darf jedoch zu den Gästen dringen.
Mit Yanis, einem der Barkeeper, scheint Mia einen Vertrauten gefunden zu haben. Aber auch hier trügt der Schein und Mia verliert dabei nicht nur fast ihr eigentliches Ziel vor Augen…
Beim Lesen hat man sofor das luxuriöse Resort vor Augen, spürt die Sonne im Gesucht und richt das Meer - ein tolles Setting. Im starken Kontrast dazu wird immer mehr ein mulmiges Gefühl bemerkbar, welches der Leser vor allem durch Mias Sichtweise mitverfolgen kann. Lange ist jedoch auch unklar, welches Ziel Mia tatsächlich verfolgt, außer dass es jedenfalls mit ihrer Vergangenheit zusammenhängt. Das hält den Spannungsbogen durchwegs konstant, gut eingebaute Wendungen und auch das Verhalten der anderen Protagonisten vervollständigen dies. Mia selbst als Hauptcharakter war mir ehrlicherweise nicht soo sympathisch, auch wenn man schlussendlich erfährt, was ihr widerfahren ist. Zum Schluss nimmt das Buch nochmal Fahrt auf und endet im großen Finale. Davor plätschert es wie das Meer so dahin, was ich aber nicht negativ sehe, sondern durchaus passend zum Plot. Solider Thriller mit Summer-Vibes.











