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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Kokoloreslot:

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Alexander von Ferdinand von Schirach

Hörbuch

Wir haben das Hörbuch gehört, das von dem Autor Ferdinand von Schirach selbst gelesen wurde. Seine Betonung ist präzise, genau wie die Schreibweise, was gut harmoniert hat. Man konnte gut zuhören, und der Hinweis am Ende ließ uns Schmunzeln. Natürlich fehlten die Illustrationen aus dem Buch, aber als Hörbuch beweist das Kinderbuch nochmal ganz eigene Stärken und ich würde es empfehlen.

Es geht um den Jungen Alexander. Es ist ca. 800 v. Chr. bis 500 n. Chr. in der Zeit der Antike und Alexanders Heimatstadt Kaliste droht erneut Krieg. Um das zu verhindern, muss Alexander herausfinden, wie man eine friedvolle Gesellschaft bildet und dies durch Gesetze in Kaliste erreichen kann. Die lehrhafte Erzählweise passt in die Zeit und vermittelt eine moralische oder belehrende Botschaft, weshalb ich sie als Parabel einordnen würde. Sehr komplizierte Zusammenhänge werden vereinfacht dargestellt, was unterschiedlich gut gelingt, aber zu einem Kinderbuch passt. Es gibt warmherzige Szenen, wie mit dem Pferd, aber in der Summe hat es einen kühlen und abstrakten Charakter. Alles berücksichtigend fanden wir das Buch aber gut und die Lehren sind unmissverständlich klar. Ich bin aber froh, dass wir es gemeinsam gehört haben und darüber sprechen konnten. Die dadurch sichtbaren Ungerechtigkeiten und Verletzungen der Menschenwürde in unserer Realität waren nicht leicht zu erklären.

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Alexander

Rezensionen von Kokoloreslot:

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Starfish von Lisa Fipps

Gleichzeitig schönes und trauriges Hörbuch

Ellies Geschichte hat die ganze Familie sehr bewegt und wir haben viel über das Buch gesprochen. Die Sprecherin liest das Hörbuch leidenschaftlich und emotional. Es hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Hier erlebt man hautnah, wie ein Kind wegen seines Aussehens gemobbt wird. Schwer zu ertragen und genau deswegen so wichtig.

Wie fühlt sich das an, ausgegrenzt und schikaniert zu werden? Wenn niemand deine inneren Werte sieht, sondern dich nur auf dein Gesicht reduziert? Was tut man Kindern damit an? Wie kann man Betroffene von Mobbing helfen? Das fördert Empathie und es ist so gut geschrieben, sodass wir mit Ellie mitgefiebert haben, und wissen wollten, wie sie dem Fettshaming entgegentreten wird, denn sie ist unglaublich stark, klug und wundervoll. Zum Glück hat sie Menschen in ihrem Leben, die ihr das klar machen und sie lieben und akzeptieren, wie sie ist. Ganz tolles Kinderbuch und ich empfehle besonders das Hörbuch, weil die Sprecherin alles gibt und zu Ellie wird.

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Starfish

Rezensionen von carola1475:

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Pina fällt aus von Vera Zischke

Was heißt schon normal?

Pina Luxen, Mitte 40, versorgt ihren 20jährigen Sohn Leo allein. Leo hat eine Entwicklungsstörung im Autismus-Spektrum und sein Leben ist bestimmt von Routinen und festen Ritualen. Von Beginn an tauche ich in Pinas und Leos Alltag ein und verstehe schnell Pinas ständigen Stress, ihre Angst vor Unvorhergesehenem, das Chaos in Leos Kopf verursacht, die Magenschmerzen, die ihr schon länger zusetzen.

Einen Nachmittag pro Woche bleibt Leo für anderthalb Stunden bei Inge, einer älteren Nachbarin im Mietshaus, während Pina für Inge mit einkauft. Doch diesmal kommt Pina nicht zurück, sie ist auf der Straße zusammengebrochen und landet im Krankenhaus, sie fällt aus.

Inge und die anderen Nachbarn in der Hansastraße haben ihre eigenen Probleme und fühlen sich nicht zuständig, sie kennen Leos Schwierigkeiten mit der Welt nicht und sind anfangs völlig überfordert. Die 86jährige Inge verlässt ihre Wohnung nicht mehr und hat eigentlich mit ihrem Leben abgeschlossen, der einsame Wojtek hat keine sozialen Kontakte und arbeitet im Homeoffice und die 16jährige Zola ist voller Wut, hat Schule und auch Ausbildung abgebrochen, zockt nachts an der Spielekonsole und verschläft den Tag und wurde von ihrem Vater, dem Hausbesitzer, praktisch hierher abgeschoben.
Während Pina auf der Intensivstation lange im Koma liegt und selbst ihre Träume sich um Leo drehen, versuchen die Nachbarn, Leo zu verstehen und seinen Alltag aufrecht zu erhalten und sie verändern sich dabei, entwickeln sich, verstehen und unterstützen einander und werden zu einer Gemeinschaft, der auch Leo etwas geben kann. Ich komme den drei Charakteren immer näher, habe Verständnis für ihre jeweilige Situation und freue mich über ihre Entwicklung, ihr neues Miteinander und ihren Zusammenhalt.
Alle Protagonisten sind realistisch dargestellt, sie sind vielschichtige glaubhafte Charaktere, deren Figurenzeichnung auch durch wechselnde Perspektiven ein rundes Bild ergibt.

Vera Zischke schreibt einfühlsam, eindringlich und emotional, trotz der Schwere des Themas ist ihr Stil unterhaltsam und humorvoll, es gibt situationskomische Szenen, die mich zum Schmunzeln und Lachen gebracht haben. Die Autorin erzählt glaubhaft und authentisch, sie hat offensichtlich Erfahrung mit Autismus-Spektrum-Störungen und macht die Belastung pflegender Eltern sehr deutlich und auch die Berührungsängste mit Menschen, die 'anders' sind und 'trotzdem' Platz in unserer Gesellschaft haben müssen, denn sie sind eine Bereicherung.

Der direkte Blick der Frau auf dem Cover des Buches, intensiv, hilfesuchend, passt zu Titel und Geschichte. 'Pina fällt aus' hat mir rundum sehr gut gefallen und ich kann das Buch jedem Menschen uneingeschränkt empfehlen.

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Pina fällt aus

Rezensionen von Brigittte:

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Die Großstadtdetektive - Wo ist Annabelle? von Eva Lezzi

Mitfiebern garantiert

Auch ohne den ersten Band zu kennen, sind wir sofort gut in die Geschichte hinein gekommen. Schon nach den ersten Seiten waren wir mittendrin und haben Irina gern begleitet. Besonders berührt hat uns, wie sehr sie ihre Freunde und ihre Oma vermisst – da haben wir richtig mitgefühlt. Und gleichzeitig startet schon ein spannender Detektivfall, der uns sofort gepackt hat.

Mit jedem Kapitel wird die Geschichte aufregender. Besonders schön finde ich, wie Irinas Gedanken gezeigt werden – da geht es auch um Vorurteile und darum, sich in andere hineinzuversetzen. Das hat meinen Enkeln und mir sehr gefallen. Als es dann zur Verfolgungsjagd kommt, konnten wir das Buch kaum noch aus der Hand legen. Das Rätsel rund um das Gedicht ist richtig knifflig, und als die Kinder selbst in Gefahr geraten, haben wir ordentlich mitgebibbert! Zum Glück halten die Detektive zusammen und schaffen es gemeinsam, den Fall zu lösen.
Für uns ein rundum gelungener, mitreißender Kinderkrimi mit Herz, Spannung und einer tollen Botschaft über Freundschaft und Toleranz. Wir freuen uns schon sehr auf den nächsten Fall!

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Die Großstadtdetektive - Wo ist Annabelle?

Rezensionen von Lili-Marie:

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Woman Down von Colleen Hoover

Hat Potential verschenkt

Zu diesem Buch habe ich so viele unterschiedliche Meinungen gehört, dass ich mir nun selbst eine Meinung bilden wollte. Leider konnte mich die neue Geschichte von Colleen Hoover nicht richtig überzeugen.

Petra hat nach einer Verfilmung ihres Buches einen heftigen Shitstorm erlebt und kämpft nun gegen eine Schreibblockade an.

Dafür mietet sie sich eine abgelegene Hütte an einem See um in Ruhe an ihrem neuen Roman zu schreiben. Doch plötzlich steht ein gut aussehender Polizist vor ihr, der genau das ist was sie sich unter ihrem neuen Protagonisten vorstellt. Schnell findet sie sich in einem gefährlichen Spiel wieder, das ihr Leben völlig zerstören könnte.

Ich bin gut in das Buch reingekommen, der Schreibstil ist flüssig zu lesen und ich bin durch die ersten Seiten geflogen. Doch als der erste Livestream erzählt wurde, hat mich das Buch ein wenig verloren. Ich empfand ihn als viel zu lang. Es wurde viel geredet aber nichts gesagt. Seitenweise ging es dann nur um Petras Gedanken, dann wieder um eine Zuschauerfrage. Das alles über 30 Seiten lang. Ein bisschen musste ich mich hier schon durch quälen. Im weiteren Verlauf kam wenig Spannung auf und sobald sie doch mal da war, verflog sie nach wenigen Sätzen. Die Thriller-Ansätze haben sich schnell aufgelöst oder sind im Sande verlaufen. Sehr schade, denn ich habe hier mehr Crime erwartet. Das Potential dazu hat das Buch definitiv hergegeben.

Mit den Figuren bin ich auch nicht so richtig warm geworden. Petra versinkt in Selbstzweifel und hinterfragt einfach nichts. Saint ist sehr mysteriös und man erfährt nicht viel von ihm, daher konnte ich mich auch nur schwer in ihn hineinversetzen und er blie mir völlig fern. Mari war eine nette Abwechslung aber ihre Autritte haben sich merkwürdig angefühlt. Als würde sie nur mal kurz Hallo sagen um zu zeigen, dass sie auch noch irgendwie zur Geschichte gehört.

Das letzte Dritte war dann etwas spannender allerdings auch vorhersehbar. Ich habe irgendwann etwas quergelesen, da ich schon wissen wollte wie es weitergeht und endet aber die unnötigen Passagen haben mich nicht mehr interessiert.

Leider hat mich das Buch etwas enttäuscht auch wenn es gutes aber ungenutztes Potential hatte. Die moralischen Aspekte wurden aber gut eingebaut.

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Woman Down

Rezensionen von jori1020:

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Mirabellentage von Martina Bogdahn

Achtung Kitschgefahr!

Martina Bogdahn ist zweifellos vielseitig. Neben ihrer Arbeit als Fotografin veröffentlicht sie mit 'Mirabellentage' bereits ihren zweiten Roman und spricht ihre Hörbücher auch noch selbst ein. Nach dem gelungenen Debüt 'Mühlensommer' (2024) waren meine Erwartungen entsprechend hoch. Ganz erfüllen konnte 'Mirabellentage' diese jedoch leider nicht.

Im Mittelpunkt steht Anna, eine Frau in ihren Fünfzigern, die jahrzehntelang als Haushälterin für den Ortspfarrer eines kleinen niederbayerischen Dorfes gearbeitet hat. Als Pfarrer Josef stirbt, gerät ihr geordnetes Leben aus den Fugen. Sie muss sich mit dem neuen Pfarrer Fridtjof arrangieren, der mit norddeutschem Einschlag so gar nicht ins Dorf zu passen scheint. Zudem soll sie Josefs Asche ans Meer bringen, was sich als schwierig erweist, da sie seit über dreißig Jahren nicht mehr Auto gefahren ist. Ergänzt wird die Handlung durch zahlreiche Rückblenden, die Episoden aus Annas Leben erzählen.

Was Bogdahn, wie schon in ihrem Debüt, sehr gut gelingt, ist die atmosphärische Dichte. Ihre detailreichen Beschreibungen machen das Dorfleben unmittelbar erlebbar. Man meint, die Mirabellen im Pfarrgarten riechen, den Fahrtwind bei Annas Mofafahrten spüren oder die frische Marmelade schmecken zu können. Diese sinnliche Präsenz erzeugt eine starke, durchaus eskapistische Wirkung. Auch der leise Humor überzeugt, etwa wenn Pfarrer Fridjof in einer Predigt auf Italienisch kurzerhand ein Minestrone-Rezept vorträgt, weil die Gemeinde ja "eh kein Italienisch versteht".

Weniger überzeugt hat mich die Sprache insgesamt. Die vielen atmosphärischen Beschreibungen sind zwar schön, wirken aber mitunter überladen. An einigen Stellen hätte weniger eindeutig mehr gewesen. Gerade die Häufung von sehr pointierten, beinahe kalenderspruchartigen Formulierungen wirkte auf mich stellenweise etwas bemüht. In Kombination mit einer recht vorhersehbaren Handlung driftet der Roman dadurch für meinen Geschmack zu sehr ins Kitschige ab. Auch die zahlreichen Anekdoten aus Annas Leben tragen wenig zum eigentlichen Geschehen bei und machen die Geschichte an einigen Stellen dann doch etwas langatmig.

Das Hörbuch aus dem Argon Verlag, von der Autorin selbst gelesen, ist hingegen sehr gelungen. Bogdahn verleiht der Geschichte mit ihrer Stimme zusätzliche Atmosphäre und Authentizität, was das Hörerlebnis deutlich aufwertet.

Insgesamt ist Mirabellentage ein atmosphärischer, leicht zugänglicher Roman, der vor allem Leser*innen anspricht, die Sinn für ländliche Schauplätze, warme Geschichten und einen gewissen Hang zum Sentimentalen mitbringen. Für mich persönlich war es allerdings etwas zu viel des Guten.

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Mirabellentage

Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:

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Die Namen von Florence Knapp

"...inwiefern prägen unsere Namen uns und haben Einfluss auf unseren Lebensweg?"

So steht es im Klappentext und genau dieser Satz machte das Buch wirklich interessant für mich.
Die Autorin spielt in ihrem Debütroman mit drei verschiedenen Lebensvarianten. Zwar geht es um Identität und Persönlichkeitsentwicklung, aber enttäuschenderweise haben die Namen selbst damit nichts zu tun.

Sie dienen rein zur leichteren Unterscheidung.

In den einzelnen Varianten wird allerdings deutlich, welchen gravierenden Einfluss das Verhältnis der Eltern zueinander und vor allem die Entwicklung der Mutter auf die Persönlichkeit des Sohnes haben. Passend dazu der Name der Mutter: Cora – ein Name, der im Anhang als „Kern der Geschichte“ definiert wird. Eine kurze Google-Anfrage lieferte andere Ergebnisse, somit ist diese Namensbedeutung sehr persönlich, wohl aber für diesen Roman überaus treffend.

Dieses Buch lässt sich insgesamt schnell lesen, auch wenn immer wieder belastende Themen zur Sprache kommen. So sind zum Beispiel mehrere Szenen häuslicher Gewalt drastisch brutal beschrieben.
Dass die Geschichten in 7-Jahres-Schritten erzählt werden (wahrscheinlich bewusst gewählt?) wirkt manchmal verwirrend bzw zerstückelt die einzelnen Lebensläufe.

Das Thema „Namen und deren Einfluss auf den Lebensweg“ hätte eigentlich ein interessantes Gedankenexperiment sein können, aber das geht im Laufe der 300 Seiten völlig unter und lässt mich somit leider buchunzufrieden zurück.
Der Roman hält einfach nicht, was der Klappentext verspricht!

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Die Namen

Rezensionen von Lili-Marie:

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The Iced Caramel Coffee Agreement von Kyra Groh

Zurück in Lower Whilby

Auf Eleanores Geschichte habe ich mich schon sehr gefreut. Ihre hilfsbereite aber schüchterne Art hat mich sehr neugierig auf sie gemacht, zumal schon angedeutet wurde wer ihr Love Interest ist. Zurück nach Lower Whilby zu kommen war zudem wieder toll und hat sich gleich heimisch angefühlt.

Der Schreibstil von Kyra Groh ist flüssig und es macht einfach Spaß, da man sofort in die Geschichte eintauchen kann.

Auch die Beschreibungen des kleinen Städtchens und dessen Bewohner haben mir hier wieder sehr gut gefallen. Auch die Charaktere aus Band eins wiederzusehen hat mich gefreut.

Eleanore ist eine sehr ruhige Person, die aber zu jederzeit fröhlich ist. Zumindest scheint es nach Außen hin so. In ihrem Inneren kämpft sie mit Versagensängsten und fühlt sich oft nicht gut genug. Dennoch versucht sie immer das Positive in den Situationen zu sehen. Und dann taucht Dex auf. Mit ihm kann sie genauso sein wie sie ist ohne jemandem etwas vorspielen zu müssen. Ein wenig haben wir schon in Band eins über ihn erfahren und hier lernen wir ihn erst richtig kennen. Er hat viele Ups und Downs hinter sich und versucht sein Leben auf die Reihe zu bekommen. Das scheint ihm mit Eleanore auch gut zu gelingen. Natürlich darf ein bisschen Drama nicht fehlen aber in der richtigen Dosis hat es dem Buch sehr gut getan. Zusammen haben mir die beiden sehr gut gefallen und ich mochte ihre Gespräche miteinander unheimlich gerne.

Mir hat dieses Buch sogar besser gefallen als der Vorgänger. Nun freue ich mich schon auf den nächsten Band und darauf nach Lower Whilby zurückzukehren.

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The Iced Caramel Coffee Agreement

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Und ich werde dich nie wieder Papa nennen von Caroline Darian

Unfassbar ehrlich

Nachdem ich das Buch von Gisele Pelicot „Eine Hymne an das Leben“ als Hörbuch gehört hatte, wollte ich unbedingt wissen, wie Caroline Darian, die Tochter, die Situation um ihren Vater Dominique Pelicot, der seine Frau jahrelang mit medikamentösen Substanzen betäubt und vergewaltigt und fremden Männern zugeführt hat, erlebt hat.

Da die meisten den Fall, der hier in den letzten Jahren wirklich dauerhaft in der Presse war, kennen, führe ich die Taten von Dominique Pelicot nicht noch einmal aus – dieses Lesefazit berichtet über die Menschen, die es betrifft : die Opfer.
Caroline Darian wächst in liebevoller Umgebung auf, hat ein tolles Verhältnis zu ihren Eltern, die sich als Oma und Opa auch wundervoll um ihren kleinen Sohn kümmern und wird von dem Tsunami der Taten ihres Vaters überrollt. Am Anfang stehen Ungläubigkeit, Fassungslosigkeit und Sprachlosigkeit.
Sie berichtet, wie sie immer mehr in den Annahme-Prozess gekommen ist, was es mit ihr gemacht hat, das Kind des Opfers und des Täters zu sein und wie sie zu ihrer Kraft findet, mittlerweile mit ihrer Mutter zusammen zu kämpfen.
Ein kraftvolles und emotionales Buch, das zeigt, das Caroline sich mehr als einmal wieder an die Oberfläche ihres Lebens kämpfen muss, um mit diesem „neuen Leben“ zu leben.
Eine starke und kraftvolle Frau, die mich sehr beeindruckt hat und die in ihrem Buch aufzeigt, dass man nie den Mut und den Glauben ans weitergehen verlieren darf und der ich von Herzen alles Glück der Welt wünsche. Dieses Buch berührt, rüttelt auf und lässt mich vor allem mit dem Gedanken zurück, den ihre Mutter ins Leben gerufen hat : Die Scham muss die Seite wechseln !
Eine ganz große Empfehlung für dieses Buch !

Dieses Buch ist am 16. Januar 2025 beim KiWi Verlag erschienen.

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Und ich werde dich nie wieder Papa nennen

Rezensionen von Annaja:

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Penny - Rettet den Ponyhof von Thomas Brezina

Ponys in großer Gefahr

Thomas Brezina schrieb hier in seiner guten und bewährten Art wieder einen tollen, sehr aufregenden Kinderroman.

Kinder, Jugendliche, Hunde und Pferde stehen hier im Mittelpunkt des Geschehens.

Die junge Protagonistin Penny verspürt ein seltsames Gefühl, denn am Ponyhof Peringer, den das junge Mädchen gern und oft mit ihrem Pferd besucht, ist einiges im Argen.

Den Ponys, die am Hof leben, geht es plötzlich allen sehr schlecht dort. Zum Glück ist Pennys Vater Tierarzt und schnell zur Stelle, er kann die Tiere gerade noch retten. Doch über die Ursache der Beschwerden wird noch gerätselt und bei dem Vorfall soll es leider auch nicht bleiben. Die Ereignisse überstürzen sich. Das kluge und engagierte Mädchen deckt mit Hilfe ihrer Freunde und Geschwister, aber auch mit den Hunden der Familie auf ihrer Seite, mit ganz viel Herz und Verstand ein schreckliches Geheimnis auf.

Brezina zeigt durch seine Geschichten auch sein gutes Einfühlungsvermögen für Tiere. Jede, seiner neuen Lektüren sind ein Erlebnis für sich und erfreuen nicht nur Kinderherzen. Die Botschaft lautet, dass Mut und Entschlossenheit oft auch Leben retten kann.

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Penny - Rettet den Ponyhof