Kunden em pfehlungen
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Ein Haus aus Salz und Tränen von Erin A. Craig
Atmosphärisch und düster
Das Cover finde ich super schön! Die Quallen in dem dunklen Blau mit den goldenen Akzenten wirken geheimnisvoll und schön. Der Schreibstil von Erin A. Craig liest sich flüssig und ist gleichzeitig sehr bildhaft und atmosphärisch. Besonders die Beschreibungen des Settings haben mir gut gefallen.
Inhaltlich handelt es sich um eine Adaption des Märchens „Die zertanzten Schuhe“, allerdings deutlich düsterer, als ich erwartet hätte.
Annaleigh als Protagonistin hat mir gut gefallen. Sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte spürbar weiter. Von einem eher naiven Mädchen zu einer selbstbewussten jungen Frau, die nach Antworten sucht und dabei auch in gefährliche Situationen gerät. Ihre Zweifel und ihre innere Zerrissenheit zwischen Trauer und dem Wunsch nach Wahrheit wirkten auf mich authentisch. Mit Cassius, dem mysteriösen Fremden, der ihr begegnet, hatte ich anfangs etwas Schwierigkeiten, da er lange Zeit sehr undurchsichtig bleibt, aber genau das macht später seinen Reiz aus. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden fand ich okay, wenn auch stellenweise etwas zu zurückhaltend für meinen Geschmack.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Atmosphäre des Buches. Die Mischung aus Märchen, Fantasy und leichten Horrorelementen hat mich gefesselt. Es gibt durchaus unheimliche Szenen und Momente, in denen man als Leser selbst nicht mehr weiß, was Realität und was Einbildung ist. Allerdings muss ich sagen, dass die düsteren Elemente für meinen Geschmack etwas zu sanft ausgefallen sind. Gruselig war es schon, aber wer echten Gothic-Horror erwartet, könnte enttäuscht werden.
Auch die hohe Anzahl der Schwestern hat mir anfangs etwas Probleme bereitet. Zwölf Namen auf einmal zu merken und auseinanderzuhalten, war nicht immer einfach, auch wenn die wichtigsten Figuren gut ausgearbeitet sind. Ein kleines Figurenverzeichnis hätte hier definitiv geholfen. Auch der Einstieg fand ich eher ruhig, denn erst im letzten Drittel nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf und die Enthüllungen überschlagen sich förmlich. Das Ende hat mich überrascht, auch wenn es mir stellenweise etwas übereilt vorkam, besonders im Vergleich zum langsamen Aufbau am Anfang.
Fazit:
„Ein Haus aus Salz und Tränen“ ist eine atmosphärisch starke Märchenadaption mit einem fesselnden Setting, einer mutigen Protagonistin und einer Geschichte, die zwischen Realität und Wahnsinn schwankt. Wer auf düstere Fantasy mit Krimi-Elementen steht und sich von einem salzigen Meersetting verzaubern lassen möchte, ist hier gut aufgehoben. Kleine Abzüge gibt es für den schleppenden Anfang und die manchmal unübersichtliche Charakteranzahl.
4/5 Sterne
Rezensionen von askyfullofpages:
Und ich werde dich nie wieder Papa nennen von Caroline Darian
Die Täter müssen endlich zur Rechenschaft gezogen werden
Ich habe das Buch Und ich werde dich nie wieder Papa nennen mit einem äußerst beklemmenden Gefühl beendet. Bei mir ist des öfteren die Frage aufgetaucht, wem man überhaupt noch vertrauen kann?
Ich kann jetzt schon sagen, dass das Buch unglaublich stark, hart und wichtig ist und wünsche mir, dass es von ganz vielen Menschen gelesen wird.
Die geschilderten Ereignisse sind kaum zu ertragen. Mit jeder Seite kommen weitere erschütternde Details ans Licht, die einen an allem und jedem zweifeln lassen. Besonders bedrückend fand ich, dass der Täter selbst aus dem Gefängnis heraus noch versuchte, Einfluss auf seine Familie auszuüben und sie weiter zu spalten.
Es muss unvorstellbar schlimm sein, zu erfahren, was der eigene Vater der eigenen Mutter angetan hat. Aus der Leserinnenperspektive konnte ich die Wut und Verzweiflung der Tochter über manche Reaktionen ihrer Mutter sehr gut nachvollziehen. Gleichzeitig bin ich selbst Überlebende und weiß deshalb, dass traumatische Erfahrungen Menschen auf eine Weise prägen, die für Außenstehende oft schwer zu verstehen ist. Ich konnte sowohl die Perspektive der Mutter, als auch der Tochter verstehen. Das Buch zeigt eindringlich, dass Trauma nicht nur die unmittelbar betroffene Person trifft, sondern ganze Familien erschüttert und tiefe Risse hinterlässt.
Dieses Buch macht außerdem deutlich, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt. Hinter organisierter sexualisierter Gewalt stehen häufig mehrere Täter, die sich sicher fühlen, sich vernetzen, darauf vertrauen, nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden. Genau das muss sich endlich ändern! Die Scham muss die Seite wechseln, denn sie gehört auf die Seite der Täter und sie müssen konsequent verfolgt und deutlich härter bestraft werden.
Für mich ist das Buch weit mehr als ein persönlicher Erfahrungsbericht. Es ist ein wichtiges Zeugnis über Trauma, Machtmissbrauch, die Folgen für Angehörige und den langen Weg des Weiterlebens. Ich habe bereits zuvor Eine Hymne an das Leben von Gisèle Pelicot gelesen. Dieses Buch hat mich tief bewegt, doch der Blick der Tochter eröffnet noch einmal eine ganz andere Perspektive.
Ein schweres, hartes, erschütterndes, aber unbedingt lesenswertes Buch.
Rezensionen von Ryria:
Darkly von Marisha Pessl
Spurensuche
Die Handlung von Darkly erinnert auf schöne Weise an Escape Rooms und Alternate Reality Games: Eine Gruppe Jugendlicher wird aus Bewerbern aus der ganzen Welt ausgewählt, um u.a. auf einer verlassenen Insel nach einem verschwundenen Jungen zu suchen. Bei der Spurensuche müssen sie sich kreative Lösungen ausdenken, Rätsel lösen und neue Orte erkunden.
Begleitet wird das Ganze noch von spannenden Hinweisen wie Zeitungsartikeln, Briefen oder Bildern.
Man fühlt sich ein wenig selbst als "Spieler", sucht nach versteckten Andeutungen, formt Theorien im Kopf und rätselt mit der Protagonistin mit.
Als großer Fan solcher Games habe ich mich in diesem Buch auch direkt wohlgefühlt.
Aber auch die Handlung "drumherum" kommt nicht zu kurz, vor allem Erzählerin Dia war mir sympathisch: Sie ist verantwortungsbewusst, klug und steht dazu, ein wenig altmodisch zu sein. Ich denke für jugendliche Leser könnte sie durchaus ein gutes Vorbild sein und bestimmt können sich auch viele mit ihr identifizieren.
Die Nebencharaktere waren auch interessant, manche wurden jedoch eher nur oberflächlich charakterisiert. Generell mochte ich die Gruppendynamik allerdings schon.
Ebenfalls positiv erwähnen muss man den Schreibstil: Zusammen mit den kurzen Kapiteln sorgt er dafür, dass man in einem guten Tempo durch die Seiten fliegt, es bleibt spannend, ohne zu kompliziert zu werden.
Wer die Jugendthriller von Poznanski mag, wird auch mit Darkly viel Spaß haben.
Rezensionen von xdeano:
Killer Trail – Dreh dich nicht um von Eliza Jabore
Mehr Frust als Thrill
Mein Dank geht an Netgalley und den Verlag, die mir ein Exemplar zur Verfügung gestellt haben.
Zu Beginn möchte ich gleich festhalten, dass sich das Buch gut lesen ließ. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, auch wenn er eher simpler gehalten wurde.
Zudem hat mir auch das Setting gut gefallen.
Ich bin ein großer Fan von Thrillern, die in Wäldern/Bergen stattfinden. Leider wurde das volle Potenzial der rauen Natur meiner Meinung nach aber nicht ausgeschöpft.
Die Story entwickelt sich schnell, was ich bei dieser geringeren Seitenanzahl aber auch erwartet habe. Man kann hier auf jeden Fall von „fast-paced“ sprechen.
Während ich Jade ganz erträglich fand — auch wenn ihre Handlungen und Gedanken (besonders zu Beginn) nicht nachvollziehbar waren —, war mir Steph mehr oder weniger egal, und Zoe empfand ich als absolut unausstehlich.
Ich denke, ich habe schon sehr lange keine so starke Abneigung gegenüber einem Protagonisten empfunden wie es bei ihr der Fall war. Jedes Mal, wenn sie gesprochen hat, konnte ich mir ein Augenrollen nicht verkneifen.
Man muss der Autorin also lassen, dass sie wirklich Talent dafür hat, Charaktere zu kreieren, die die Leser:innen hassen werden.
Leider hat mir diese enorme Abneigung und das doch sehr überzogen dumme Verhalten die Geschichte etwas kaputt gemacht.
Es ist schwer, die Handlung zu genießen, wenn man keinen Charakter wirklich sympathisch findet und nicht mit ihnen mitfiebern kann.
Nach knapp 40 % war ich dann zeitweise schon so genervt, dass ich überlegt habe, das Buch abzubrechen oder zumindest zu pausieren.
Meine Neugier auf die Auflösung hat dann aber doch überwogen.
War es das letztendlich wert? Nicht wirklich.
Jede einzelne Entwicklung, jeder Twist, war vorhersehbar. Gerade wenn man viele Thriller liest, wird man hier nichts Überraschendes finden.
Ich wusste von Anfang an, in welche Richtung es geht, und habe auch Recht behalten.
Das Ende war für mich persönlich auch einfach nicht befriedigend und hat sich nicht vollständig angefühlt, auch wenn keine Fragen offenblieben. Es wirkte etwas gehetzt.
Abschließend kann ich sagen, dass mich "Killer Trail" – der englische Titel 'Backstabbers' ist meiner Meinung nach weitaus treffender, warum man einen englischen Titel mit einem anderen englischen Titel ersetzt, leuchtet mir nicht ganz ein – nicht abholen konnte.
Es war zwar kein schlechtes Buch, aber eben auch kein besonders gutes.
Da es mich aber doch so weit unterhalten konnte, dass ich wissen wollte, wie es ausgeht, sind es doch noch 3,25 Sterne geworden, was letztendlich aber auch an der positiven Länge und dem soliden Schreibstil lag.
Thriller-Neulinge oder Leute, die nichts gegen schreckliche Protagonisten haben, könnten hiermit aber ihre Freude finden.
Ich bin auf jeden Fall bereit, noch ein Werk von der Autorin zu lesen.
Rezensionen von xdeano:
Killer Trail – Dreh dich nicht um von Eliza Jabore
Mehr Frust als Thrill
Mein Dank geht an Netgalley und den Verlag, die mir ein Exemplar zur Verfügung gestellt haben.
Zu Beginn möchte ich gleich festhalten, dass sich das Buch gut lesen ließ. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, auch wenn er eher simpler gehalten wurde.
Zudem hat mir auch das Setting gut gefallen.
Ich bin ein großer Fan von Thrillern, die in Wäldern/Bergen stattfinden. Leider wurde das volle Potenzial der rauen Natur meiner Meinung nach aber nicht ausgeschöpft.
Die Story entwickelt sich schnell, was ich bei dieser geringeren Seitenanzahl aber auch erwartet habe. Man kann hier auf jeden Fall von „fast-paced“ sprechen.
Während ich Jade ganz erträglich fand — auch wenn ihre Handlungen und Gedanken (besonders zu Beginn) nicht nachvollziehbar waren —, war mir Steph mehr oder weniger egal, und Zoe empfand ich als absolut unausstehlich.
Ich denke, ich habe schon sehr lange keine so starke Abneigung gegenüber einem Protagonisten empfunden wie es bei ihr der Fall war. Jedes Mal, wenn sie gesprochen hat, konnte ich mir ein Augenrollen nicht verkneifen.
Man muss der Autorin also lassen, dass sie wirklich Talent dafür hat, Charaktere zu kreieren, die die Leser:innen hassen werden.
Leider hat mir diese enorme Abneigung und das doch sehr überzogen dumme Verhalten die Geschichte etwas kaputt gemacht.
Es ist schwer, die Handlung zu genießen, wenn man keinen Charakter wirklich sympathisch findet und nicht mit ihnen mitfiebern kann.
Nach knapp 40 % war ich dann zeitweise schon so genervt, dass ich überlegt habe, das Buch abzubrechen oder zumindest zu pausieren.
Meine Neugier auf die Auflösung hat dann aber doch überwogen.
War es das letztendlich wert? Nicht wirklich.
Jede einzelne Entwicklung, jeder Twist, war vorhersehbar. Gerade wenn man viele Thriller liest, wird man hier nichts Überraschendes finden.
Ich wusste von Anfang an, in welche Richtung es geht, und habe auch Recht behalten.
Das Ende war für mich persönlich auch einfach nicht befriedigend und hat sich nicht vollständig angefühlt, auch wenn keine Fragen offenblieben. Es wirkte etwas gehetzt.
Abschließend kann ich sagen, dass mich "Killer Trail" – der englische Titel 'Backstabbers' ist meiner Meinung nach weitaus treffender, warum man einen englischen Titel mit einem anderen englischen Titel ersetzt, leuchtet mir nicht ganz ein – nicht abholen konnte.
Es war zwar kein schlechtes Buch, aber eben auch kein besonders gutes.
Da es mich aber doch so weit unterhalten konnte, dass ich wissen wollte, wie es ausgeht, sind es doch noch 3,25 Sterne geworden, was letztendlich aber auch an der positiven Länge und dem soliden Schreibstil lag.
Thriller-Neulinge oder Leute, die nichts gegen schreckliche Protagonisten haben, könnten hiermit aber ihre Freude finden.
Ich bin auf jeden Fall bereit, noch ein Werk von der Autorin zu lesen.
Rezensionen von PucKker:
Sommerküche Blitzrezepte von Christian Henze
Sommer auf dem Teller
Nach „Blitzrezepte aus dem Airfryer“ ist das nun mein zweites Kochbuch von Christian Henze. Und auch diesmal hat es mich wieder überzeugt. Wie schon gewohnt findet man eine schöne Mischung aus Klassikern und kreativeren Gerichten, sodass für jeden etwas dabei ist. Besonders gut gefallen haben mir bisher der Topfenschmarrn mit Sommerbeeren und weißer Schokolade sowie der Sommerjoghurt mit Erdbeer-Rhabarber und weißer Schokolade.
Beides war richtig lecker. Gespannt bin ich außerdem noch auf viele weitere Rezepte.
Da doch einige Gerichte Fleisch oder Fisch enthalten, muss ich zwar manches für mich anpassen oder ersetzen. Das stört mich aber nicht weiter, weil sich vieles problemlos vegetarisch abwandeln lässt. Der Titel verspricht Blitzrezepte und das wird größtenteils auch eingehalten. Zwar müssen einige Eisrezepte etwas länger in die Tiefkühltruhe, der eigentliche Arbeitsaufwand ist aber trotzdem gering.
Besonders hervorheben möchte ich noch die Fotos. Die Gerichte sind wunderschön in Szene gesetzt und machen sofort Lust aufs Nachkochen. Insgesamt wieder ein gelungenes Sommerkochbuch mit vielen alltagstauglichen Rezepten.
Rezensionen von Paul Kretzschmar:
Bakterien – die heimlichen Helden von Peter Wohlleben
Die Kleinsten sind die Größten
Peter Wohlleben, der Autor zahlreicher international erfolgreicher naturwissenschaftlicher Bestseller, wie "Das Leben der Bäume", hat mit seinem neuestem Werk "Bakterien - Die heimlichen Helden" ein faszinierendes Buch über Superwesen verfasst, ohne die kein höheres Leben möglich wäre.
Unzählige erstaunliche Informationen, vermittelt er, voller Liebe und Humor, selbst für Laien leicht verständlich, fundiert aus der Wunderwelt der Bakterien.
Sein mitreißender Erzählstil über diese Winzlinge, die solch einen umfassenden Einfluss auf unser gesamtes Leben haben, lassen immer aufs Neue staunen, viele bisher übersehene und unbekannte Zusammenhänge erkennen, und die aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnisse dem interessierten Leser nahebringen.
Eingeteilt in drei übersichtliche Kapitel vermittelt er einen beeindruckenden, großartigen Wissensschatz an Fakten, bis hin zur Verantwortung der Menschheit gegenüber diesen Helden von Winzlingen.
Diesem einmaligen Sachbuch von Peter Wohlleben habe ich es zu verdanken, dass ich nach seiner Lektüre zukünftig die Welt aufmerksamer, und voller Bewunderung, mit anderen Augen sehe.
Ich bin tief beeindruckt von diesem unermesslichen Wissensspeicher, der meine hohen Erwartungen noch übertroffen hat und den ich wärmstens eine besondere Leseempfehlung angedeihen möchte!
Rezensionen von Bisco:
Picking Daisies on Sundays von Liana Cincotti
Danniela - Dani - Daisy - es hat leider nicht gefunkt
Daisy und Levi, Schulfreunde, beste Kumpels, gegenseitige Stützen. Was war es einfach und schön zwischen den beiden, als beide noch zur Schule gingen. Außer das da immer der Elefant im Raum stand, weil Daisy in ihn verliebt war. Dies kam dann beim Abschlussball ans Licht, als sie geschockt sah, wie er eine andere küsst und es ihm offenbart hat.
Vier Jahre später und ohne Kontakt treffen die beiden zufälligerweise aufeinander. Er der für seine Familie seine Karriere nach dieser ausrichtet, um den Ersatzvater zu machen. Sie die ihre Ziele hat und sie auch ins Ausland bringen könnte.
Sie dachte sie ist über ihn hinweg, doch sie irrt.
So trifft sie ihn bei einem Ausflug mit ihren beiden besten Freunden und er spannt sie kurzerhand in seine Probleme mit ein. Sie soll seine Fake-Freundin sein. Nicht lange, nur bis zu der Hochzeit seiner Schwester. Und wirklich nur Fake, denn seine berufliche Zukunft hängt da mit dran.
Und so schön die Idee ist und es interessant sein könnte, so ist es dies für mich nicht gewesen. Fast jedes „Date“ bwz. Aufeinandertreffen der beiden ähnelte mir zu sehr. Er macht ein Kompliment wie: „Für dich habe einen Laden ausgeraubt und den letzten Donut für dich gestohlen.“ – Sie innerlich: „yeah, er liebt mich.“ Er: „mach ich für all meine Schwestern“. Sie: fliegt innerlich aufs Gesicht. #Palmface# Und diese Szenen waren so oft. Ihre naive Art und das, obwohl sie selbst sagt, dass er der Typ Sunnyboy ist, der immer flirtet und offen ist. Und dann denkt sie immer, in dem Augenblick meint er es ernst?
Die Geschichte plätschert vor sich hin und findet keine Geschwindigkeit. Die Liebesgeschichte war für mich nicht greifbar. Ich habe mir mehr vorgestellt, aber das war wohl nichts.
Rezensionen von Normanfips:
Blood - Du sollst bereuen von S.T. Abby
Auch Band 2 nicht überzeugend
In Band zwei der Mindf*ck Series liegt der Fokus verstärkt auf der Romanze zwischen Lana und Logan. Wie bereits in Band 1 kann mich diese Liebesgeschichte nicht wirklich catchen. Zudem bleibt dadurch die Spannung etwas auf der Strecke. Statt Zitaten von Einstein gibt es nun vor jedem Kapitel einen Spruch von Konfuzius.
Diese Idee gefällt mir nach wie vor gut. Der Autorin gelingt es spielend, dass man sich in Lana hineinversetzen und ihre doch sehr grausamen Taten verstehen kann. Ohne es richtig zu merken, sympathisiert man mit einer Serienmörderin. Logan hingegen bleibt weiterhin glatt und etwas farblos. Wie auch bei Band 1 ist der Schreibstil flüssig und die gut 220 Seiten sind flott gelesen. Eine kurzweilige Unterhaltung, die allerdings keinen tieferen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Ich denke nicht, dass ich die kommenden Bände lesen werde, obwohl ich mich natürlich schon frage: wie kann diese Liebesgeschichte nur enden?
Rezensionen von gerlisch:
Don't let me fall von Kelsie Rae
No Icehockey feeling
Der Roman punktet eindeutig mit seinem leichten, flüssigen Schreibstil. Man gleitet schnell durch die Kapitel, ohne je das Gefühl zu haben, hängen zu bleiben. Besonders gelungen ist die Erzählung aus verschiedenen Perspektiven, das mag ich sehr gern, weil es Figuren normalerweise mehr Tiefe verleiht und emotionale Entwicklungen greifbarer macht.
Hier bleibt dieser Effekt jedoch hinter seinen Möglichkeiten zurück.
Ich habe mich auf eine stimmungsvolle Icehockey‑Romance gefreut, doch diese Erwartung erfüllt das Buch kaum. Die Sports‑Vibes fehlen fast vollständig, keine echte Icehockey‑Atmosphäre, so gut wie keine Trainingsszenen oder die Dynamik die ein Team ausmacht. Wer eine Sportromance sucht, wird hier enttäuscht.
Das Setting spielt zwar am College, aber Unterricht oder Campusleben gibt es hier nicht. Stattdessen dominieren Partys und oberflächliche Szenen, wodurch das Setting austauschbar wirkt. Ein lebendiges Campusgefühl entsteht dadurch nicht.
Die Geschichte hätte eine emotionale, berührende Romance werden können, doch einige Figuren sind übergriffig, was unangenehm auffällt. Einige Handlungen wirken oft unlogisch oder zu flach und emotionale herzzerschmelzende Momente sucht man vergeblich. Dadurch fällt es schwer, eine echte Bindung zu den Charakteren aufzubauen.
Don’t Let Me Fall ist ein schnell zu lesender College-Roman, der mit einem angenehmen Stil und unterschiedlichen Perspektiven punktet. Wer jedoch eine echte Icehockey‑Romance, atmosphärische Sportszenen oder tiefgründige Charakterentwicklung sucht, wird hier nicht fündig.











