Kunden em pfehlungen
Rezensionen von v_im_wunderland:
Der letzte Leuchtturm von Michael Pedersen
sehr gut
Ich kannte den Autor noch nicht vor diesem Buch und ich hatte auch keine Vorstellungen von diesem Buch. Ich empfand das Cover als sehr passend zu dem Inhalt des Buches und habe mich direkt von ihm angesprochen gefühlt. Als ich das Buch angefangen habe, hat mich direkt die sehr lyrische Sprache überrascht.
Doch nicht negativ, sondern positiv. Denn die Sprache war für mich ein Highlight des Buches. Der Autor hat es mit seiner Sprache geschafft mich in seinen Bann zu ziehen. Die Geschichte an sich ist sehr tiefgründig, aber nicht schnell. Es gibt keine großen Handlungssprünge oder Unerwartetes. Aber dies benötigt das Buch auch gar nicht. Denn es hat auch so ein spannendes Thema. Es ist das Verhältnis zwischen Vater und Sohn auf ganz dichtem Raum. Mich hat dieses Buch komplett +überzeugt und ich kann es sehr empfehlen, als Lektüre.
Rezensionen von leopol:
Die Rätsel meines Großvaters von Masateru Konishi
gelungene Fortsetzung - und dennoch nicht kategorisierbar
Dieser Band schließt vom Prinzip sehr nahtlos an den Vorgängerband, die Bibliothek meines Großvaters an, lässt sich problemlos, aber auch eigenständig lesen.
Kaedes Großvater leidet an einer speziellen Form der der Demenz, der Lewy-Körper-Demenz welche oft mit Halluzinationen einher geht. Im Vergleich zum Vorgängerband hat sich seine medizinische Situation allerdings auch verschlechtert.
Dennoch ermitteln Kaede und ihr Großvater in einigen Fällen, denen sie unter anderem auch im Alltag begegnen. Der Großvater schafft es in diesen Situationen seine einzigartigen kombinatorischen Fähigkeiten und auch sein großes Wissen über Kriminalliteratur zu nutzen.
Das Buch vereint einen berührenden Einblick in die Lebensrealität von Demenzkranken und deren Familien mit dem kombinatorischen Ermittlungsgeschick einer Person, die Kriminalromane liebt. Natürlich kommt auch schon auf Grund des Settings ein Japanbezug nicht zu kurz, so dass man leicht in diese Welt eintaucht. So manche Dinge werden da es eine andere Kultur ist, dann doch anders bewertet. Stückweise werden einzelne Fälle präsentiert, die Kaede oder ihr Umfeld betreffen, doch auch hier gibt es wieder eine kleine Überraschung und so mancher Krimi ist näher als gedacht. Schön war es zu sehen, wie die Rahmenhandlung um Kaede, ihren Großvater, Iwata und Shiki weiter geht.
Der Schreibstil, bzw. die Weise, in der das Buch aufgebaut ist, ist sicher etwas gewöhnungsbedürftig, allerdings lohnt es sich definitiv sich darauf einzulassen. Es ist eben viel mehr als ein einfacher Krimi. Wie auch beim Vorgängerband ließ ich mich gerne mittreiben.
Rezensionen von inya:
Der letzte Leuchtturm von Michael Pedersen
anders und gut
Das Cover ist sehr schön gestaltet und der Einband des Buches ist absolut hochwertig und ist schon alleine deshalb eine Augenweide.
Dieses Buch ist eher ein ruhiges Buch welches ganz tief geht. Vor allem die Sprache steht hier im Zentrum des Buches. Damit ist von dem Autor gewaltig eingesetzt worden.
Für alle, die sich auf diese literarische Reise begeben möchten, kann ich dieses Buch empfehlen. Denn diese Reise ist eine Reise mit ganz viel Sprache und Gefühl. Das Buch beinhaltet die Geschichte um einen Sohn und seinen Vater, die in einem Leuchtturm wohnen. Dass dies nicht immer ganz einfach ist als zwei Bewohner einer Insel kann man sich gut vorstellen. Man kann sich durch die Beschreibungen des Autors sehr gut in die zwei hineinfühlen. Und ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen, da ich hohe Literatur sehr schätze. Ein ganz tolles Buch.
Rezensionen von gerlisch:
Der Kuckucksjunge von Søren Sveistrup
Atmosphärischer Thriller
Schon die ersten Seiten von „Der Kuckucksjunge“ haben mich in eine düstere, beklemmende Atmosphäre hineingezogen. Der Thriller lebt von seiner unheilvollen Grundstimmung, die sich Seite für Seite hält. Die Figuren sind vielschichtig und glaubwürdig, mit Ecken, Kanten und Geheimnissen. Besonders spannend ist, wie Sveistrup die privaten Probleme von Thulin und Hess im Hintergrund gut in die Handlungen einwebt.
Sie wirken nie aufgesetzt, sondern verstärken die emotionale Tiefe und die Spannung zwischen den Ermittlern.
Brutale Morde, Stalking-Elemente und mehrere gelungene Plot Twists sorgen dafür, dass man immer wieder überrascht wird. Sveistrup versteht es, falsche Fährten zu legen und die LeserInnen in ihrer Wahrnehmung zu manipulieren.
Der Schreibstil ist fesselnd und intensiv, man merkt dem Autor seine Drehbuch-Erfahrung an. Allerdings gibt es ein paar Längen, die mich immer mal wieder aus dem Lesefluss herausgebracht haben. Doch insgesamt bleibt der Sog stark genug, um einen durch die Seiten zu treiben.
Rezensionen von inya:
Felsenfest von Nora Imlau
ganz toll
Ich kann die Autoren noch nicht vor diesem Buch aber ich bin total begeistert. Denn es ist nicht ein richtiges Sachbuch viel mehr geht es um die Gefühle und die Welt der Mütter. Die Kapitel sind immer nur eine Seite lang und sind mit einem wunderschönen Bild illustriert. In diesem Buch geht es darum, wie es ist Mutter zu sein und wie es ist loszulassen und die Kinder zu fördern.
Wie weit man sie fördern muss und loslassen muss. Und wie es ist, sich darüber Gedanken zu machen als Mutter ob man eine gute Mutter ist. Und wie man dies sein kann.
Mich hat das Buch inspiriert und ich fand es wirklich schön darin. Unsere Blättern und mir die verschiedenen Gedanken der Autoren durchzulesen und zu schauen ob diese mit meinen Gedanken übereinstimmen. Oder ob sie ein anderes Gefühl hat. Ich finde dieses Buch wunderschön und kann es mir auch sehr gut als Geschenk für andere Mama vorstellen.
Rezensionen von Kwinsu:
Real Americans von Rachel Khong
Ambivalentes Leseerlebnis
Als Lily als Praktikantin den jungen Matthew kennenlernt, ist ihr schnell klar, dass die beiden Welten, aus der sie stammen, einfach zu weit auseinanderliegen - sie als chinesische Einwanderertochter lebt in mehr als bescheidenen Verhältnissen, während seine Familie im Geld schwimmt. Trotzdem bekommen sie ein Kind, doch ihre Wege trennen sich bald.
Als Jahre später ihr Sohn Nick in Kontakt mit seinem Vater tritt, wird langsam klar, dass ihre beiden Familiengeschichten mehr verbindet, als sie alle ahnen konnten.
"Real Americans" ist wirklich außerordentlich eingänglich geschrieben, durch die mehr als 500 Seiten fliegt man nur so hinweg. Nichtsdestotrotz hinterlässt mich die Geschichte enttäuscht.
Grundsätzlich: der Roman ist in drei Episoden aufgebaut. Durch Teil 1 lernen wir Lily kennen, ihre frische Verliebtheit mit Matthew und die Schwierigkeiten, die sie mit so unterschiedlichen Herkunftsfamilien haben. Teil 2, rund 20 Jahre später, erzählt von ihrem Sohn Nick, seinem Erwachsenwerden und seiner Suche nach seinem Vater und sich selbst. Im dritten Teil werden wir nach China in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts zurückgeworfen und lernen die Geschichte von Mai, Lilys Mutter, kennen, wie sie China verlies und in die USA kam.
Leider strotzt das Buch nur so vor Stereotypen und die Charaktere bleiben weitgehend oberflächlich und blass. Viele Entscheidungen, die die Protagonist*innen treffen, sind überhaupt nicht oder nur sehr schwer nachvollziehbar. Besonders wie Lily ihren Sohn Nick von der Welt fernhalten will, ist befremdlich und für mich nicht schlüssig erzählt. Matthews Charakter bleibt oberflächlich und uneinsehbar, aus seiner Figur hätte die Autorin viel mehr machen können. Seine reiche Familie verhält sich stereotyp herablassend. Auch wie sich die Charaktere im Laufe der Zeit entwickeln, finde ich nicht passend - manchmal erkennt man sie in späteren Jahren überhaupt nicht wieder, wobei die Figuren bis auf Mai ohnehin nicht viel Tiefe bekommen. Zwar werden die einzelnen Teile aus unterschiedlichen Blickwinkel erzählt und man könnte die unterschiedliche Wahrnehmung mit der unterschiedlichen Perspektive erklären, nur fand ich, dass man beispielsweise Lily aus Nicks Perspektive so überhaupt keine Ähnlichkeiten und anschließende Erkennungsmerkmale mit der Lily aus der Selbstperspektive hat. Ebenso erging es mir mit Mai.
Es werden auch viele gesellschaftlich relevante Themen angerissen und auf den mehr als 500 Seiten wäre ausreichend Platz gewesen, diese auch adäquat zu verhandeln. Rassismus, Klassismus, ethische Aspekte von Wissenschaft, insbesondere der Genmanipulationen, Schwierigkeiten von Eingewanderten, Identitätssuche, Zugehörigkeit, sozialer Aufstieg, Umweltzerstörung, und vieles mehr - als das findet seine Erwähnung, bleibt aber so an der Oberfläche, dass es fast schon wieder ärgerlich ist, dass es überhaupt thematisiert wurde.
Ein kleiner, positiver Ausreißer ist der dritte Teil um Mai - er wird in einer Rückblende im Gespräch zwischen Nick und Mai erzählt und ihre Geschichte bekommt eine unerwartete Tiefe. Die Verhältnisse, die damals in China herrschten, das Ausmerzen der Spatzen, die bittere Armut, die darauf folgt und generell das herrschende Machtsystem scheint gut recherchiert zu sein und ist einnehmend und schmerzhaft beschrieben. In den USA angekommen kippt bedauerlicherweise die Geschichte ins Absurde, es geht um unglaubwürdige Genmanipulation und die Autorin baut ein fantastisches Element ein, das so gar nicht in den Rest der Geschichte passt. Viele der Erklärungen, die wir am Ende geliefert bekommen, empfand ich als total unglaubwürdig. Das finde ich sehr schade, denn eigentlich hatte die Geschichte viel Potential. Warum um das Buch so ein Hype gemacht wird, kann ich nur bedingt nachvollziehen.
Mein Fazit: "Real Americans" ist ein Easy-To-Read-Roman, bei dem man sich keinen Tiefgang erwarten kann. Er ist äußerst eingänglich geschrieben, weist für meinen Geschmack aber zu wenig Schlüssigkeit und teils abstruse Erklärungen auf. Der dritte Teil im Roman ist überraschend stark und ich finde es schade, dass die Autorin nicht das ganze Buch mit so einem Tiefgang versehen hat.
Rezensionen von saskia13120:
The House Witch 1 von Delemhach Emilie Nikota
Ein hyggeliges Buch zum Wohlfühlen
Vorab zu meiner Rezension zu "The House Witch" von Delemhach Emilie Nikota sei gesagt, dass ich vor kurzem und teilweise parallel zu diesem Buch "The Little Book of Hygge - The Danish Way to Live Well" von Meik Wiking gelesen habe (ebenfalls sehr empfehlenswert). Warum das wichtig ist dürfte sich aus dem folgenden Absatz ergeben.
Im Dänischen gibt es ein Wort - Hygge - dass sich auf deutsch wohl noch am ehesten mit "Gemütlichkeit" oder "Wohlfühlen" übersetzen lässt und ein ganz eigenes, wundervolles Gefühl beschreibt, welches in Dänemark und mittlerweile auch darüber hinaus schon zu einer Lebensart geworden ist. Hygge gibt es auf vielerlei Weise. Unter anderem gibt es die Hyggekrog, eine besonders gemütliche Ecke, vorzugsweise mit jeder Menge Kissen und Decken ausgestattet, in die man sich zurückziehen kann, zum Beispiel mit seinem Lieblingstee und einem guten Buch.
"The House Witch" ist für mich der Inbegriff von Hygge und das hygelligste was mir seit langem untergekommen ist. Dementsprechend habe ich es sehr genossen, mich mit diesem Buch in meine gemütlichste Ecke zu verkriechen und darin zu versinken.
Das Buch macht den Genre "Cosy Fantasy" somit alle Ehre und hat mich damit überzeugt, mich in eine wundervolle Welt begeben zu können, in der es so viele liebenswerte Charaktere - vom König bis zum Küchengehilfen - gibt und wo manchmal einfach alles einfach ist.
Es gibt keine allzu großen Spannungsbögen, aber die fehlen dem Buch meiner Meinung nach auch gar nicht. Die wohlige Stimmung die dieses Buch ausstrahlt hat völlig gereicht um mich beim Lesen zu halten und das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Ich konnte mehrmals ausgiebig lachen und mich einfach mit den Charakteren freuen.
Das einzige, was es an diesem Buch auszusetzen gibt ist wohl, dass wir noch nicht wissen, wie lange wir auf die Übersetzung des zweiten Teils warten müssen...
Insgesamt ist diese Geschichte somit ein Muss für jeden, der sich verzaubern lassen, hier und da genüsslich Lachen und einfach eine gemütliche Zeit haben will.
Rezensionen von inya:
Kleine und große Wunder des Weltalls von Gabby Dawnay
genial
Ich habe das Cover dieses Kinderbuches gesehen und war total begeistert. Ich war erst ein wenig skeptisch, hab ich meine Kinder mit dem Thema Weltall begeistern kann. Aber mit diesem Buch wollte ich es unbedingt versuchen. Und es hat geklappt. Denn das Buch ist optimal für Kinder geeignet da es wunderschön gestaltet ist und das Thema Weltall auch in seiner Komplexität.
Einfach unverständlich erklärt wird. Es wird auf verschiedene Themen des weltweit eingegangen und es wird auch eine Geschichte dabei erzählt. Diese Kombination finde ich besonders gelungen. Da sie die Kinder direkt abholt. Die Illustrationen sind besonders hervorzuheben, da sie absolut kinderecht sind. Auch als Erwachsener blättert man super gerne durch dieses Buch und ist einfach nur fasziniert vom Weltall. Ich kann dieses Buch absolut allen Familien empfehlen.
Rezensionen von ReiShimura:
Heute fahren wir nach Anderswo von Klaus Baumgart
Wenn Zeichnungen Geschichten öffnen
Dieses Buch hebt sich aufgrund seiner besonderen Illustrationen eindeutig von anderen Kinderbüchern ab. Aber nicht nur die Illustrationen können hier überzeugen. Klaus Baumgart hat hier ein wunder- und eindrucksvolles Buch erschaffen. Tatkräftig unterstützt wurde er hierbei von seinem Enkel, der für die außergewöhnlichen Zeichnungen verantwortlich ist.
Bereits beim ersten Blick auf das Cover bekommt man einen Eindruck, welch einzigartige Zeichenstilmix einen bei diesem Buch erwartet. Mich hat dies von Anfang an überzeugt, aber wahrscheinlich ist dies nicht jedermanns Geschmack. Daher möchte ich gleich zu Beginn die Empfehlung aussprechen, dass diejenigen die über das Cover die Nase rümpfen, besser die Finger von dem Buch lassen sollten.
Die Verarbeitung des Buches ist qualitativ hochwertig und es liegt gut in der Hand. Der Einband ist stabil und die einzelnen Buchseiten haben eine angenehme Stärke. Die Seiten sind weder zu dick noch zu dünn und meiner Meinung nach sehr gut an das empfohlene Lesealter von ab 4 Jahren angepasst.
Ein gutes Kinderbuch zeichnet sich aber nicht nur durch eine hochwertige Verarbeitung und nette Bilder aus, außer natürlich es handelt sich um ein Bilderbuch. Auch der Text ist wichtig für die Qualität eines Buches. In diesem Punkt wurde ich glücklicherweise ebenfalls nicht enttäuscht. Die Schriftart ist angenehm, so dass der Text sich leicht vorlesen lässt und sogar für etwas geübtere Leseanfänger zum Lesen üben geeignet ist. Die Länge des Textes ist auf den einzelnen Seiten sehr unterschiedlich. So gibt es Doppelseiten auf den es recht lange Passagen gibt, aber auch welche auf denen nur einzelne Sätze vorkommen. Die Mischung passt meiner Meinung nach gut und ist als Gesamtkonzept auf jeden Fall stimmig.
Auf der Rückseite des Buches verspricht der Baumhaus Verlag, dass es sich hierbei um ein zauberhaftes Buch über die Kraft der Fantasie handelt. Ein ziemlich großes Versprechen und ich hatte leichte Bedenken, ob dies denn wirklich gehalten werden kann. Zu meiner großen Freude hat der Baumhaus Verlag sein Wort gehalten. Der kleine Leser war von Anfang an begeistert von dem Buch und wollte es immer und immer wieder vorgelesen bekommen. Einige Ideen aus dem Buch hat er auch in seine Spiele integriert und weiterverarbeitet und verfeinert.
Dieses warmherzige Buch hat den kleinen Leser und mich verzaubert und wir reisen seitdem öfter mal nach Anderswo. Manchmal mit und manchmal auch ohne Buch.
Ich möchte dieses Buch daher all jenen empfehlen, die gerne ihre Fantasie spielen lassen und neue Welten entdecken.
Rezensionen von Phija:
Aftermyth – Penelope und die Prüfung der Götter von Tracy Wolff
Ein grandioser Auftakt!
Wenn der eigene Traum platzt, ist das absolut schmerzhaft. Dies erlebt leider auch Penelope an ihrem ersten Tag an der Anaximander-Akademie. Dort wird sie nämlich nicht von Athene, so wie sie es sich immer gewünscht hat, für ihr Haus ausgewählt. Wenn das nicht schon genug zu verarbeiten wäre, muss sie sich auch noch mit einer Katastrophe an Muse herumschlagen.
Noch bevor sie sich versieht, wird (wortwörtlich) ihr Leben auf den Kopf gestellt.
Ich habe die Reihe rund um "Percy Jackson" schon wirklich gerne gemocht, weshalb ich hier auch hellhörig wurde. Schon das Cover (und der sehr hübsche Buchschnitt) zwangen mich dazu, dieses Buch lesen zu wollen. Jedoch war ich auch etwas skeptisch, denn kann dieses Buch mit "Percy Jackson" mithalten? Absolut! Wenn ich ganz ehrlich bin, irgendwie fand ich den ersten Band fast schon etwas besser...
Der Schreibstil ist wirklich eine glatte 100/10. Das Buch ist wirklich modern geschrieben und trifft mit seinem Humor den Zahn der Zeit. Unsere Protagonistin Penelope, von Freunden Ellie genannt, ist gezwungen, sich jeder Herausforderung zu stellen und an ihnen merklich zu wachsen. So macht sie innerhalb der Geschichte eine wirklich merkliche und vorbildliche Entwicklung durch. Ihre Freunde, aber auch menschliche Gegenspieler in der Akademie sind auch authentisch und interessant geschrieben. Im Vordergrund stehen hier definitiv die bedingungslosen Freundschaften und schwierige Geschwister- sowie Elternbeziehungen. Auch erste Verliebtheit wird am Rande angedeutet. Aus all dem können gerade jüngere LeserInnen so einiges mitnehmen. Gerade Penelopes beste Freundin Fifi ist wirklich ein Schatz! Neben all dem ist die Geschichte jedoch sehr actionreich gestaltet. Ständig passiert etwas Unvorhergesehenes, was alles über den Haufen wirft. Die Welt der Geschichte ist dazu unglaublich spannend und schon auch etwas komplexer gestaltet, wodurch es richtig Spaß macht, sich dort hineinzudenken.
Da in dem Buch eine ganze Reihe von Handlungssträngen angebrochen wird, von denen einige offen bleiben, bin ich unheimlich neugierig auf die folgenden Bände! Ich hatte beim Lesen auf jeden Fall unglaublichen Spaß und kann dieses Buch einfach jedem ans Herz legen, der oder die "Percy Jackson" gemocht hat. Hoch und heilig verspreche ich: Ihr werdet es lieben!










