Kunden em pfehlungen
Rezensionen von rewa:
Die Schlacht beginnt
,, Wolff. Der Atlantis- Krieg´´ von Axel Schnell ist ein fantastischer Roman, wo drei wackere Helden sich um die Rettung von Atlantis bemühen.
Wolff, ist zynisch, brutal und alles andere als wirklich sympathisch, aber er ist der Auserwählte in dessen Hand das Schicksal vieler liegt. Selbst wenn ihm die Kugeln um die Ohren fliegen, liegt noch ein Scherz auf seinen Lippen.
Seine Gefährten Ana und Nietzsche leben und kämpfen für ihn und mit ihm. Je mehr Tote es gibt, umso zufriedener sind sie. Die Endschlacht um Atlantis hat begonnen und am Ende kann es nur einen Sieger geben.
Man kann den Roman wirklich vergleichen mit einer Achterbahnfahrt, wo es in Sekunden rauf und runter geht und man kaum Zeit hat Luft zu holen.
Man trifft König Artus und den Zauberer Merlin, genauso wie Thors Hammer, der alles nieder schmettert. Ein SS Bösewicht namens Heydrich macht den Protagonisten das Leben schwer. Aber auch andere Gestalten aus der Mythologie so wie aus bekannten Romanen sind hier zu finden. Die Nautilus, der Gesang der Undine oder der mythische Ort Avalon, spielen in dem Roman eine Rolle.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich mitten im Roman gedanklich ausgestiegen bin, da ich vor lauter Monstern, abgehakten Körperteilen und blutigen, schleimigen Maden einfach den Durchblick verloren habe. Es geht in fast jedem Kapitel sehr blutig zur Sache und ist wahrscheinlich nicht jedermanns Sache.
Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben. Sie lieben, sie kämpfen und selbst wenn die Welt bereits am Abgrund steht lautet ihr Motto : Irgendwie wird es schon wieder weiter gehen.
Selbst wenn es in dem Roman sehr blutig zu geht, ist auch immer wieder ein Hauch Humor zu spüren.
Ein zynischer, bissiger und sehr rasanter Roman um den irrwitzigen Kampf zwischen Gut und Böse.
Rezensionen von chipie2909:
Das Erbe der Macht - Schattenchronik 1: Das Erwachen von Andreas Suchanek
Möge diese Reihe niemals enden...
Eigentlich bin ich ja eher im Genre Thriller zuhause, aber als ich dieses Cover sah, musste ich mir einfach die Leseprobe durchlesen. Zu sehen ist eine Hand, über der ein Feuerball schwebt und dieses Mystische hat mich sofort angesprochen. Es handelt sich hierbei um eine ebook-Reihe und in diesem Hardcover sind die ersten drei Bände vereint.
Als ich es dann endlich in meinen Händen hielt und zu Lesen beginnen konnte, war?s um mich geschehen.
Gleich zu Anfang lernen wir Alex kennen. Ein ganz normaler junger Mann, der seine Mutter und seinen kleinen Bruder unterstützen möchte. Doch schlagartig ändert sich alles, als ein grünes Licht in ihn fährt, das sogenannte Sigil und von diesem Moment an wird sein Leben im wahrsten Sinne des Wortes magisch. Denn von nun an gehört er zu einer Reihe Magier, die ihn in ihren Kreisen aufnehmen und ihm beibringen, was es heißt, ein Lichtkämpfer zu sein und nun auch die ?andere Seite? der Welt zu sehen. Doch ebenso schnell lernt er, dass es nicht nur die guten Zauberer gibt, nein, auch Schattenkämpfer existieren, die alles daran setzen, denn Wall zu zerstören, der die magische Welt vor den Nimags (Nichtmagiern) verborgen hält? und auch eine rätselhafte Schattenfrau taucht immer wieder auf, deren wahres Ziel erstmal wohl nur sie selbst kennt und deren Gesicht für die Lichtkämpfer ein Geheimnis darstellt.
Schon lange hatte ich bei keinem Buch mehr diesen ?Wow-Effekt?, den dieses Buch in mir ausgelöst hat! Schon die ersten Seiten haben komplett gefesselt und ich musste mich richtig zwingen, es auch mal wieder aus der Hand zu legen und mich meiner Family zu widmen ;-) Die Spannung war von der ersten Seite an da und wich keiner einzigen Zeile. Einfach unglaublich, was für eine Welt der Autor Andreas Suchanek in seinem Buch erschaffen hat! Der Schreibstil ist grandios, flüssig und ebenso witzig und schlägt einen sofort in den Bann. Die Charaktere sind meisterhaft gezeichnet und ich fühlte mich sofort wohl mit Alex, Jen, Kevin, Chris, Max, Chloe und Clara und auch die Unsterblichen habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sehr schön, dass man auf diese Weise Größen der Menschheitsgeschichte wie Leonardo Da Vinci, Johanna von Orléans und Einstein wieder trifft! :-) Einfach eine geniale Idee, diese Charaktere in der magischen Welt einzubinden. Nicht nur einmal musste ich laut auflachen, denn manche Situationen sind einfach wunderbar witzig geschrieben und man kann sich unglaublich gut in die Szenen hineinversetzen. Freundschaft, Liebe, Verrat, Magie, überraschende Wendungen? alles ist zwischen den zwei Buchdeckeln wunderbar vereint und lässt den Leser manchmal auch nachdenklich zurück. Im Grunde könnte ich noch seitenweise von diesem Werk schwärmen, aber nachdem ich natürlich nicht spoilern möchte, hier alles kurz noch auf den Punkt gebracht: Welt, lies dieses Buch! Für mich ein absolutes Meisterwerk und ich freu mich sehr auf alle weiteren Bände, die folgen werden! DANKE Andreas Suchanek!
Rezensionen von niknak:
Der Schlunz von Harry Voß
Ein Junge ohne Erinnerung bringt eine christliche Familie durcheinander
Inhalt:
Lukas (10) macht mit seiner Familie nach dem Gottesdienst ein Picknick und entdeckt am Waldrand einen verwahrlosten Jungen. Sie erfahren, dass er sein Gedächtnis verloren hat und nicht weiß, wohin er gehört. Die christliche Familie Schmidtsteiner nimmt den Jungen, der sich Schlunz nennt, bei sich auf und will ihm helfen seine Familie zu finden.
Lukas und er verstehen sich prima und gemeinsam bringen sie das sonst so harmonische Leben durcheinander.
Mein Kommentar:
Harry Voß hat eine sehr angenehme Schreibweise wodurch das Lesen mir und meinem 10 - jährigen Bruder leicht gefallen ist. Das Buch ist in kurze Kapitel unterteilt, sodass man sie schnell gelesen hat. Auch die Bilder finde ich sehr passend und man kann sich die Personen so noch besser vorstellen.
Die Personen sind sehr schön beschrieben und man kann sie sich gut vorstellen. Aber auch ihre Gefühle werden gut dargestellt und man weiß was in ihnen vorgeht.
Die Geschichte beginnt schon zu Beginn spannend, als Lukas den Schlunz im Wald findet. Ab diesem Zeitpunkt ist das Buch abwechslend spannend und gleichzeitig muss man immer wieder lachen. Der Schlunz bringt das geordnete Leben der christlichen Familie gehörig durcheinander und auch die anderen Erwachsenen müssen sich an seine Art erst gewöhnen.
Da der Schlunz noch nie etwas von Gott gehört hat, erklärt ihm die Familie allen voran der Papa von Lukas einiges über Gott und das Beten. So wird den Kindern in einfacher Weise erklärt, dass Gott unser himmlischer Vater ist und alle Menschen liebt. Aber auch das Gleichnis vom verlorenen Sohn zieht sich wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte. Dadurch wird es den Kindern ganz einfach erklärt, sodass sie es verstehen. Aber das Buch ist niemals mahnend mit den christlichen Werten, sondern sie sind kindgerecht und dezent eingebaut. So werden sie von den Kindern auch verstanden.
Lustig fanden wir die Situation als der Papa Schlunz erklärte, was Amen am Ende eines Gebets bedeutet und Schlunz darauf hin meint, man könne auch "Ende der Durchsage" sagen, was sie dann auch tun.
Mein Fazit:
Ein wirklich tolles Buch über einen Jungen, der weder etwas über seine Familie weiß, noch Gott kennt. Dardurch ergibt sich eine spannende und zugleich lustige Geschichte, die zudem auch noch auf kindgerechte Art einige christliche Werte vermittelt.
Ich kann das Buch allen Kindern empfehlen. Aber es ist auch etwas für die Erwachsenen und würde sicher viele zum Nachdenken anregen über unser Leben und das Verhältnis zu Gott und unserer Familie.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Mordsmäßig verstrickt von Saskia Louis
Eine Blumenladenbesitzerin ermittelt weiter
Inhalt:
Louisa Manu besitzt einen Blumenladen und schlittert diesmal nun schon zum 2. Mal in einen Morfall. Bei diesem Mord wird der Sohn ihrer Angestellten Trudi als Mörder verdächtigt. Um ihr zu helfen und weil sie eh noch eine Rechnung mit Kommissar Rispo offen hat, macht sie sich daran, den Mordfall zu lösen.
Mein Kommentar:
Dies ist der 2. Teil von "Ein Fall für Louisa Manu" und meiner Meinung noch besser als der Erste. Man kann beide Teile unabhängig voneinander lesen, obwohl es immer wieder Verbindungen zu Erlebnissen gibt, welche im ersten Fall passierten. Und wenn man beide gelesen hat, versteht man einige Anknüpfungspunkte sicher besser.
Saskia Louis hat wie immer einen angenehmen und tollen Schreibstil und der Leser muss immer wieder schmunzeln, da auch der Humor nicht zu kurz kommt. Trotzdem bleibt der Krimi bis zum Schluss spannend und man will das Buch gar nicht mehr zur Seite legen, da es einen so fesselt.
Die Charaktere sind wieder sehr toll beschrieben und Louisa schließt man mit ihrer chaotischen aber liebenswerten Art sofort ins Herz. Auch die anderen Personen sind richtig gut beschrieben und man kann sie sich sehr gut vorstellen.
Sehr passend finde ich auch die Fortsetzung der Liebesgeschichte zwischen Louisa und Rispo aus dem ersten Band. Dadurch kommt der Leser oft zum Schmunzeln, fiebert aber auch mit den beiden mit, wie sich ihre gemeinsame Zukunft entwickelt.
Ich finde es ist ein richtig toller Krimi, der humorvoll ist und eine Liebesgeschichte beinhaltet. Keines dieser drei Genres kommt zu kurz, was ich schwierig finde, sie alle drei miteinander zu verbinden. Meiner Meinung nach ist dies Saskia Louis ausgezeichnet gelungen.
Mein Fazit:
Ein toller Krimi mit viel Humor und einer kleinen Romanze. Absolut lesenswert und ich hoffe es gibt noch mehr Fälle von Louisa Manu. Ich würde mich sehr darauf freuen.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Mordsmäßig verstrickt von Saskia Louis
Hör auf dein Herz
Inhalt:
Gwen wohnt mit ihrem Verlobten Kyle in Boston. Als sie erfährt, dass ihr Adoptivmutter Rose schwer krank ist und nicht mehr lange zu leben hat, beschließt sie zu ihr in ihren Heimatort zu fahren und sie bis zum Ende zu begleiten. Kyle bleibt in Boston und während Gwen sich sehr intensiv um Rose bemüht, merkt sie wie einsam ihr Leben in Boston eigentlich ist und wie stark sie ihre alte Heimat vermisst hat.
Auch Rose Hausarzt Dr. Matt O´Leary ist Gwen in dieser Zeit eine große Hilfe und er unterstütz sie, wo er nur kann.
Wie es mit Gwen nach dem Tod von Rose weitergeht und wo sie ihr Glück findet, müsst ihr selbst herausfinden.
Mein Kommentar:
Das Buch hat einen angenehmen, leichten und flüssigen Schreibstil und lässt sich sehr schnell lesen. Das ist sicher auch durch die kurzen Kapitel bedingt. Die Autorin schafft es eine tolle Liebesgeschichte, die allerdings auch von Tod, Macht und Geld handelt dem Leser auf nur 90 Seiten näherzubringen. Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn die Geschichte länger gewesen wäre, da man dann manche Situationen genauer beschreiben hätte können und dies für den Leser sehr interessant wäre. Aber für eine Kurzgeschichte finde ich die Aufteilung wirklich passend und gut gewählt.
Alexandra Markus ist es gelungen dem Leser die einzelnen Personen sehr gut zu beschreiben, sodass man sie sich gut vorstellen kann. Meiner Meinung nach konnte man sich sehr gut mit Gwen identifizieren und hat auch mit ihr mitgelitten bei all den Höhen und Tiefen, die sie durchmachte.
Aber auch die anderen Charaktere wurden dem Leser gut nähergebracht.
Besonders gut gefallen hat mir, dass es der Autorin gelungen ist, trotz weniger Seiten, auch die Landschaft und das Haus von Rose sehr gut zu beschreiben. Ich hatte ein klares Bild von der Gegend beim Lesen vor Augen.
Leider kamen die Gefühle ein wenig zu kurz und wurden für mich zu ungenau beschrieben. Aber dieser Punkt ergibt sich vermutlich auch durch die Länge.
Ich finde dieses Buch regt auh ein wenig zum Nachdenken an darüber, ob man glücklich ist oder ob das eigene Herz etwas anderes will, als man im Moment macht.
Es ist wichtig auf dein Herz zu hören, wie Rose Gwen immer wieder beteuert.
Mein Fazit:
Eine packende Kurzgeschichte, die den Leser mit all seinen Emotionen in den Bann zieht und bis zum Schluss interessant und spannend zu lesen bleibt.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von spozal89:
Winterzauberküsse von Sue Moorcroft
vollgepackter Winterroman
Klappentext:
Liebesfunkeln braucht keinen Wunschzettel! Hutmacherin Ava trifft Sam auf einer hippen Londoner Vorweihnachtsparty. Er hat einen Auftrag für sie: ein Hut als Geschenk für seine schwerkranke Mutter Wendy ? vielleicht wird es ihr letztes Weihnachten sein. Als Wendy in Avas Studio kommt, glaubt sie voller Freude, Sam sei mit Ava zusammen.
Sam bittet Ava, diesen Irrtum nicht aufzuklären, sondern so zu tun, als wären sie ein Paar.
"Winterzauberküsse" von Sue Moorcroft wirkt auf den ersten Blick wie ein absolut zauberhafter Winter-Weihnachtsroman mit viel Kitsch, Schnee, Romantik und Liebe. Natürlich findet sich all dies in der Geschichte wieder, aber auch viele ernstere Themen werden angeschnitten, mit denen ich so nicht gerechnet hätte.
Der Schreibstil der Autorin war ok, hat mich aber nicht vom Hocker gerissen und auch die Chraktere waren jetzt nicht so toll ausgearbeitet. Das Knistern zwischen Sam und Ava hätte in meinen Augen auf jedenfall mehr sein können. Emotional war es dagegen auf jedenfall bei Sams Mutter und ihrer Krankheit.
An sich fand ich die Idee des Buches echt klasse, aber ich fand es war zu viel auf einmal in das Buch gepackt und es wirkte daher recht überladen. Zudem hätte ich mir viel mehr Weihnachtsstimmung gewünscht, da man das Buch so im Grunde das Ganze Jahr lesen kann und ich hier aber anhand des Covers und des Klappentextes einfach etwas weihnachtliches erwarte.
Da mich das Buch aber einen Nachmittag lang gut überstehen hat lassen und wegen des tollen Covers gebe ich drei Sterne.
Rezensionen von AngiF:
Raumpatrouille von Matthias Brandt
Eine Kindheit in den 60ern
Der kleine Matthias könnte in den 60er Jahren eine ganz normale Kindheit durchleben, wäre da nicht der Umstand, dass sein Vater der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland ist. So lebt die Familie Garten an Garten mit dem Präsidenten im noblen Bonner Stadtteil Venusberg. Matthias wird hin und wieder eben dort zu einem heißen Kakao eingeladen.
Außerdem freundet er sich mit einigen der Personenschützer an, nur um sich diebisch zu freuen, wenn er ihnen später entwischen kann um mit seinem Bonazarad den angrenzenden Wald zu durchforsten. In der Schule lebt er nach dem Motto, nur nicht aufzufallen, denn er möchte nicht im Mittelpunkt stehen und auch nicht zeigen, dass er über gewisse Privilegien verfügt.
Matthias Brandt hat mit ?Raumpatrouille? Geschichten seiner Kindheit festgehalten, mit den kleinen Episoden, die voller Detailliebe stecken, zeigt er, welch ein brillanter Geschichtenerzähler er doch ist. Jede Kurzstory ist für sich selbst ein kleines Kunstwerk und ich kann als Leserin jede Szene vor meinem inneren Auge ablaufen sehen. Die Sprache, die der Autor verwendet ist ausdrucksstark. Der Schreibstil ist beeindruckend und Matthias Brandt kann mich mit jeder einzelnen Geschichte fesseln. Auch wenn er im Vorwort quasi offen lässt, ob das worüber er schreibt wirklich genauso passiert ist, wird doch das besondere Verhältnis zu den Eltern deutlich und von Matthias Brandt mit viel Gefühl beschrieben.
Ich bewerte dieses Buch mit fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es absolut weiter. Leser, die in den 60er Jahren geboren wurden, werden viele Erinnerungen aus ihrer eigenen Kindheit wieder entdecken und wie ich darin schwelgen. Zusätzlich zum Buch ist der Soundtrack erschienen, auf der CD ?Memory Boy? von Jens Thomas hat der Musiker mit Matthias Brandt zusammen eine Songliste erstellt; für jede Geschichte ist ein Lied vertreten. Die Musik unterstützt hervorragend den Rückblick in die Zeit.
Rezensionen von StefanieFreigericht:
Blutroter Tod von Tetsuya Honda
Erwartungshaltung: lange eher Krimi denn Thriller - vor ungewohnter Kulisse Japans
Reiko Himekawa ist Hauptkommissarin und Hauptfigur der in Tokyo angesiedelten Handlung - "Blutroter Tod" ist der erste Band einer ganzen Reihe und auch der erste, der in deutscher Sprache veröffentlicht wurde; die gesamte Reihe ist ein großer Erfolg in Japan, wurde dort auch verfilmt.
Eingewickelt in eine Plastikfolie wird eine Leiche gefunden, wenig verborgen in einem Park.
Der Tote kann dank seiner Zahnabdrücke bald identifiziert werden - aber wer hat ihn ermordet? Warum fügt man jemandem, der bereits tot ist, noch einen tiefen Schnitt in der Magengegend zu? Und wie erklärt sich der Ablageort? Und was für ein Termin kann jemanden an jedem zweiten Sonntag im Monat faszinieren? Dazu kommt noch eine Parallelhandlung um eine mysteriöse Person?
Der japanische Autor Tetsuya Honda verwendet eine ungewohnte Konstruktion, um seine Handlung voranzutreiben: der Leser begleitet wechselnde Ermittler-Kombination um Hauptfigur Reiko Himekawa bei der Arbeit, abends kommen alle zum Abliefern der Ergebnisse zusammen auf der Keishi-ch? = Polizeibehörde; d.i. die Polizeibehörde im Sinne eines Polizeipräsidiums der japanischen Präfektur Tokio lt. Wikipedia (keine Sorge, sehr viel hatte ich nicht nachzuschlagen für die Lektüre). Der Beginn gewährt damit einen Einblick in die völlig andere Polizeiarbeit in Japan, in der die niederen Ränge "Untergebene" sind, die "befehligt" werden - die Struktur ist militärisch. Das Tempo für das Buch entspricht für die ersten 60% eher einem Krimi denn einem Thriller, man ist bei der Fußarbeit dabei, die in Tokyo oft mit öffentlichen Verkehrsmitteln erledigt wird, seltener mit dem Taxi (wohl wegen des allgemeinen Verkehrschaos).
Die Strukturen sind verkrustet: "Am Ende bekamen nutzlose Esel, die nur deshalb keine Fehler machten, weil sie absolut nichts unternahmen, bessere Noten als die Beamten, die sich den Hintern abarbeiteten, dabei aber den einen oder anderen Fehler machten." (S. 117) Beziehungen gelten viel für die Karriere bei der Polizei ? und Frauen noch nicht sehr viel. Nachdem ich in diesem Jahr mit "Lebensgeister" von Banana Yoshimoto mein erstes Buch mit Japan als Handlungsort seit ?Shogun? in den achtziger Jahren (!) gelesen hatte, war ich überrascht davon, wie wenig fremd mir Japan erschien. Der Effekt wurde in diesem Buch wieder etwas umgekehrt anhand der (für Deutschland) Fünfzige--Jahre-Geschlechter-Stereotypen: Das einzige, was tröstet, ist, dass das Buch mit einer weiblichen Ermittlerin ein Renner in Japan ist.
Für den Fortschritt der Handlung muss ich dann wieder die übliche Sadisten-Warnung aussprechen für eventuell empfindliche Leser - ab da trägt dann auch der Thriller-Anteil. Mir hat der Einblick in eine für mich fremde Welt gut gefallen,ich hatte eine andere Person im Verdacht gehabt und ich fühlte mich insgesamt gut unterhalten und bin gespannt auf weitere Teile der Reihe! Gute 4 von 5 Sternen!
Kurze Anmerkung:
Es gibt ein Personenverzeichnis zu Beginn - da ich japanische Namen aber überhaupt nicht gewohnt bin, habe ich mir lieber ein eigenes gemalt, das die Beziehungen untereinander und kurze Charakteristika beinhaltete; danach konnte ich mich sehr gut zurechtfinden.
Rezensionen von zuckermaus78:
Winterzauberküsse von Sue Moorcroft
Bin total verzaubert
Was soll ich sagen - zuerst dachte ich mir, oje das wird alles ziemlich vorhersehbar. Nette Liebesgeschichte im Weihnachtskleid verpackt. Und dann ab S 150 konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Ich musste es einfach fertig lesen, bis 2.30h in der Früh, das war es wert.
Die Liebesgeschichte zwischen Ava und Sam hat Höhen und Tiefen.
Aber Sam ist so ein liebenswerter Kerl, dass man ihn einfach umarmen möchte und zu Ava sagen ?den kannst du dir nicht entgehen lassen?. Sam ist ein wunderbarer Sohn, der mithilfe Ava´s seiner krebskranken Mutter ein wunderbares Weihnachtsfest bereiten will. Zudem muss er Ava als seine Freundin ausgeben, was ihn aber nicht wirklich ungelegen kommt. Denn Ava möchte momentan keine Dates und schon gar keinen Freund. Warum? Diese eher brisante Thematik wird in diesem Roman wunderbar aufgegriffen ohne das Buch schwerfällig wirken zu lassen.
Avas Loyalität zu ihrer besten Freundin, die alle paar Wochen für einen anderen Kerl schwärmt, konnte ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Und momentan schwärmt Izz für ihren Boss Sam. Izz war auch der einzige Charakter in diesem Buch der mir einfach nicht sympathisch wurde.
Total traurig fand ich, dass Ava´s Eltern ihr nie ein Weihnachtsfest beschert haben. Nunmehr sind sie in Pension und haben Weihnachten durch ihre Gäste im Cafe ?entdeckt?. Habe mir das ganz furchtbar vorgestellt, wie man sich da wohl als Kind fühlen muss?
Alles in allem 5 Sterne! Ein Winter / Weihnachtsbuch mit einer entzückenden Lovestory, mit Tiefgang und sehr kurzweilig zu lesen! Die Story hat mich total in ihren Bann gezogen und war alles andere als Vorhersehbar. Bin noch total verzaubert!
Rezensionen von Deflorian :
Die Bücherdiebin von Markus Zusak
gut geschrieben
Dieses Buch kann ich jedem empfehlen der den 2.WK aus einer sicht eines Kindes sehen möchte.
Gut geschrieben, teil ein wenig langgezogen, aber noch immer sehr lesenswert









