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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daniela H.:

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Ein zeitloses Märchen über Stolz, Geiz, Neid und Gerechtigkeit

Gustav Dressler, erfolgreicher Investmentbanker mit Herz und Prinzipien, schreibt ein chinesisches Märchen über den Spannungsbogen zwischen dem Wunsch nach materiellem Besitz, Anerkennung und Gerechtigkeit. Franka Rothaug, eine äußerst begabte und kreative Malerin, gelingt es famos, diese reale Geschichte humorvoll bildlich darzustellen.

Stolz, Geiz, Neid, Zorn und Unmäßigkeit sind die Laster unserer Gesellschaft und meist die Ursache für Wirtschaftskrisen, Börsencrashs, Unternehmensinsolvenzen und zahlreiche unglückliche Lebens- und Familiengeschichten. So zieht auch General Tan in die vielleicht bedeutendste Schlacht seines Lebens. Die Geschichte beschreibt den Kampf zwischen Stolz bzw. Gerechtigkeit und dem scheinbar leicht zu erlangenden materiellen Vermögen. Wie es so schön heißt, ?Gelegenheit macht Diebe?, ist es für Herrn General doch eine sehr lockende Versuchung, durch einen Komplott in den Besitz des Nachbargrundstücks zu gelangen. Aber kann der letztendlich abgeschlossene Vergleich mit dem Nachbarn über den Wert der begehrten Liegenschaft den General wirklich glücklich machen? Wir wissen es nicht?

Eine absolut liebevoll verfasste und lesenswerte Geschichte für Erwachsene und alle, die erwachsen werden wollen, die den Glauben an Gerechtigkeit und Glück nicht verloren haben und davon überzeugt sind, dass es sich lohnt, seinen Prinzipien treu zu bleiben.

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Rezensionen von StefanieFreigericht:

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?Du wirst sie elendig verrecken sehen??

?Du wirst sie elendig verrecken sehen?? S. 454

Ich stehe noch ein wenig unter Schock ? und setze meine für das gesamte Genre übliche Warnung gleich an den Anfang: es geht um sadistische Taten, es werden sexuelle Übergriffe beschrieben und beides in einem Umfang, den man erst einmal verkraften können muss, verkraften wollen muss.

Selbst für die, die genau dieses Genre lesen möchten, empfehle ich die Leseprobe.

Profilerin Andrea ist angekommen. Sie hat eine kleine Familie, ist wieder zurück mit Mann und Tochter in der Nähe von Schwiegermutter, Schwager und Freunden, im Beruf läuft alles rund. Dann tauchen Leichen auf, mit Spuren entsetzlicher Misshandlung vor dem Tode ? und alles wirkt auf unheimliche Weise so, als sei der furchtbare Serientäter Jonathan Harold zurückgekehrt. Aber ? der ist doch tot? Wie also kann das sein?

Als Andrea bemerkt, dass sie selbst längst im Fokus der Taten ist, realisiert sie: ?So weit hatte es nicht kommen sollen, doch es war längst zu spät.? S. 391 Autorin Dania Dicken peitscht den Leser erbarmungsloser als je zuvor durch ein Wechselbad aus (zunehmend immer weniger normalem) Familienleben der Profilerin Andrea, quälend langsamer Polizeiarbeit und kranken Gedanken und Taten der anderen Seite. Was dort passiert, ist wirklich kaum zu ertragen. Wie soll man mit den Eltern der Opfer reden können? Und selbst mich überraschten noch die ersten Erkenntnisse zu Motiv und Quelle der Untaten ? doch was dann folgt?

?Damit du nie vergisst ? Die Profilerin? ist der dritte Band aus der Reihe um Profilerin Andrea Thornton und eignet sich durchaus auch zum Einstieg in die Reihe, weil recht geschickt vorige Ereignisse wieder aufgegriffen werden (Andrea hält auch Vorlesungen für Studenten und wird dort zu vorangegangenen Ereignissen befragt ? somit erhält der Einsteiger einen ausreichenden Überblick und der Serienleser wird dennoch nicht gelangweilt). Geschickt baut die Autorin wieder Hintergründe zum Profiling ein. Der Band ist zweifelsohne spannend geschrieben, der Grund-Plot bewegt sich abseits von ausgetretenen Pfaden, die Konstruktion ist schlüssig - alles richtig gemacht, aber es brachte mich als Leser doch sehr an die Grenze.

Fast hätte ich einen Stern abgezogen, denn ich mag meine Hauptperson nicht dergestalt im Fokus, weil ich da zu viel Anteil nehme - aber das wäre dem Buch gegenüber wirklich nicht fair. Schnallt Euch an!

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Rezensionen von manu63:

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I.Q. - Thriller (IQ-Serie 1) von Joe Ide

Etwas zäh

I.Q. ist der Debütroman des Autors Joe Ide. Dieser Thriller spielt im Rapper und Gangsta Milieu von Los Angeles und bedient dabei alle gängigen Klischees. Isaiah Quintabe ist ein junger überdurchschnittlich intelligenter junger Mann der als Nachbarschaftsdetektiv anderen Menschen hilft. Nun benötigt er unbedingt einen gut bezahlten Job und landet so beim Top-Rapper Black the Knife dessen Leben bedroht wird.

Joe Ide schreibt auf direkte harte Art mit zum Teil derben Dialogen. Ob diese nur ein Klischee widerspiegeln oder ob es die Sprache des Milieus ist kann ich nicht beurteilen. Mir haben die Dialoge nicht gefallen. Immer wieder gibt es Rückblicke ins Leben von Isaiah die seinen Charakter in immer größerer Tiefe zeigen. Die Gedankengänge von Isaiah sind interessant, die eigentliche Geschichte eher zäh.

Wer Geschichten aus dem Rapper Milieu mag wird das Buch sicherlich interessant finden, mein Fall war es weniger. Der Klappentext hatte mehr Thriller versprochen als drin war.

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I.Q. - Thriller (IQ-Serie 1)

Rezensionen von rewa:

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I.Q. - Thriller (IQ-Serie 1) von Joe Ide

Pass gut auf deine Seele auf!

In der fantastischen Geschichte ,, Benjamin Bayer- Die Verschollenen Chronik´´ von Helmut Giesinger, begleitet der Leser den vierzehnjährigen Benjamin auf einer abenteuerlichen Reise zwischen den Welten.
Er stirbt zwar bei einem Skiunfall, aber er hat noch eine Aufgabe, die er in seinem irdischen Leben zu erfüllen hat.

Die Familienchronik mit dem verschollenen Wissen seiner Bestimmung gilt es zu suchen.
Die Ausbildungsstätte für Verstorbene, die von Frau Vatis geleitet wird, wird von sogenannten Jägern angegriffen und somit muss Benjamin, der ein Wandler ist, zurück in seinen Erdenkörper. Da er seine Ausbildung nicht wie geplant beginnen kann, gibt es nur wenige Informationen, die ihn über seinen Zustand und seine Aufgaben weiterhelfen. Er kann plötzlich mit den Tieren kommunizieren, Wunden heilen von selbst?. all diese Dinge muss Benjamin geheim halten, immer auf der Hut sein vor möglichen Feinden. Als sogenannter ,, Sammler´´ gelingt es ihm sogar ohne Vorkenntnisse eine Seele zu retten, die er zur Weiterentwicklung abliefern kann. Seine Kämpfe mit einer Hexe und Jägern übersteht er nur durch Glück und der Hilfe von Fremden. Aber es gilt die Familienchronik zu finden, die ihm sein verstorbener Großvater vermacht hat. Immer wieder gelangt er in seiner Traumwelt an Orte, wo er Prüfungen zu bestehen hat und er immer mehr Dinge über sich, seine Fähigkeiten und den Gefahren erfährt.
Dem Autor ist ein fantasievoller und geheimnisvoller Roman gelungen, der den Leser von Beginn an fesselt. Man benötigt zwar einen kleinen Anlauf, bis man bereit ist sich auf diese ungewöhnliche Geschichte ein zu lassen, aber von Seite zu Seite wird man mehr gefangen und man kann nicht mehr aufhören zu lesen.
Der Roman handelt von zwei verschiedenen Welten- dem Diesseits und dem Jenseits. Die Gedanken des Autors dazu sind originell, geheimnisvoll und man ist sogar als Leser geneigt mit dem Gedanken zu spielen, dass es durch aus Seelen gibt die herum wandern und nach einer Bestimmung suchen. Da es viele Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die man rational gar nicht erfassen oder begreifen kann, bietet das Buch einen Einblick wie es in der Zwischenwelt aussehen könnte.
Gewitzte Rätsel des Autors, lassen einem selbst immer wieder mit raten. Kluge Gedankengänge und ein Hauch Humor machen den Roman zu einem Lesegenuss der besonderen Art.
Ein intensives Leseerlebnis über ein ungewöhnliches Thema. Band zwei wird laut Autor im Frühjahr 2017 erscheinen und man darf gespannt sein, wie die Geschichte von Benjamin Bayer weitergeht.

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I.Q. - Thriller (IQ-Serie 1)

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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I.Q. - Thriller (IQ-Serie 1) von Joe Ide

Florian, 12 Jahre aus Ellbögen

In diesem Buch handelt es sich um vier Jungen, die sich Theoretikerclub nennen. Sie berechnen alles theoretisch, doch praktisch muss es Knut machen, der kleinste der vier, weil nur er in der Lage ist, die Pläne seiner Freunde umzusetzen. Der Club ist in ständigem Streit mit einer Mädchenbande, wobei sie schlussendlich meistens verlieren.

Deshalb entwickeln sie einen ultimativen Plan, der für Frieden zwischen ihnen und den Mädchen sorgen sollte. In der Theorie ist der Plan unschlagbar, in der Praxis aber nicht?

Dieses Buch ist sehr lustig und unterhaltsam und auch nicht allzu dick.

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I.Q. - Thriller (IQ-Serie 1)

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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I.Q. - Thriller (IQ-Serie 1) von Joe Ide

Alina, 10 Jahre aus Salzburg

Jessicas Eltern wollen mit ihr über ihr Zeugnis reden. Sie bestreitet, dass sie schlecht ist in der Schule, obwohl das stimmt. Etwas später bekommt sie als Jogb, einen Cartoon für ihre Schwester zu machen.

Es hat mir sehr gut gefallen, und es war sehr fesselnd und spannend. Man kann sich richtig gut vorstellen, dass man die Jessica ist.

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I.Q. - Thriller (IQ-Serie 1)

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Secrets - Wen Emma hasste von Pusch Daniela

Leni, 15 Jahre aus Mils

Von jetzt auf gleich ist Marie tot. Sie ist bei einer (unerlaubten) Party von der Klippe gestürzt und weiter unten gegen die Felsen geknallt. Emma kann einfach nicht glauben, dass ihre beste Freundin für immer weg ist und beginnt, sich Gedanken über die Geschehnisse in jener verhängnisvollen Nacht zu machen.

Und warum schleicht sich ihr Bruder nachts heimlich aus dem Haus, um sich mit Kassy, die Dritte im ehemaligen Mädchentrio, zu treffen. Sie haben doch nicht etwa etwas mit Maries rätselhaftem Tod zu tun - oder?

Das Buch hat mir nicht so gut gefallen, da ich eine andere Art von Schreibstil bevorzuge und ich mich nur schwer in die verschiedenen Personen hineinversetzten konnte. Jedoch ist das Buch durchaus spannend, und ich empfehle es denjenigen weiter, die sich gerne mit Rätseln und offenen Fragen beschäftigen, da das Buch zudem auch noch recht einfach zu lesen ist.

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Secrets - Wen Emma hasste

Rezensionen von Peter Burk:

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Berg 2017 von Deutscher Alpenverein; Österreichischer Alpenverein; Alpenverein Südtirol; Axel Klemmer

Aufnahme in die Bergbibliothek empfohlen!

Zeitschrift Band 141: im Gegensatz zum doch recht nüchternen Untertitel bestechen die Inhalte des diesjährigen Alpenvereinsjahrbuchs durch Vielfalt aber auch durch eine gehörige Portion Mut zur Kritik. In den sechs, mittlerweile zum jährlichen Standard gewordenen Rubriken (z. B. BergWelten, BergMenschen) kommen bekannte und weniger bekannte Autorinnen und Autoren zu Wort und stellen unserem Umgang mit der Bergwelt mal mehr, mal weniger in Frage.

Der Gebietsschwerpunkt liegt in diesem Jahr im Sellrain, diesem recht übersichtlichen Tal (samt seiner Seitentäler) in der Nähe von Innsbruck, das ein Synonym für den immer beliebter werdenden Skitouren-Tourismus geworden ist. Nicht zuletzt deshalb, weil es zum entscheidenden Zeitpunkt die Weichen in die (vermeintlich) richtige Richtung gestellt hat. Dass jede Medaille eine Kehrseite hat, sieht man an überfüllten Parkplätzen am Gasthaus Praxmar oder am Gasthaus Lüsens an einem sonnigen, schneereichen Frühjahrs-Wochenende. Die dunkle Seite der Wasserkraft, von der heimischen Energiewirtschaft als ökologisch gepriesen, kennen wohl wenig. Überraschend heftig kritisiert Luis Töchterle die Energiepolitik der TIWAG, die in den Tiroler Gewässern ihre Spuren hinterlässt. Die sichtbaren, wie Staumauern- und wehre oder Bäche, die plötzlich im Nichts verschwinden, kennt man. Aber dass fast alle Jungfische jedes Jahr durch den sog. Schwallbetrieb im Inn abgetötet werden, ist hinlänglich wenig bekannt.

Wie immer ist es die Mischung, die auch das diesjährige Jahrbuch Berg 2017 wieder lesenswert macht. Einzig allein die Themen Spitzenalpinismus und Wettkampfdisziplinen wirken, wie bereits in den letzten Ausgaben, etwas aneinandergereiht, aber dürfen natürlich in einem Jahrbuch nicht fehlen.

Persönliche Highlights: das Portrait über die Sellrainer Stadtwäscherinnen, eine in den 1970-er-Jahren ausgestorbene Zunft; der Kugler-Bauer, ein echtes Original aus Matrei am Brenner; oder der Beitrag über echten oder künstlichen Schnee inklusive dem Interview mit dem Ökologen Dr. Christian Newesely - spätestens hier wird klar, dass der Skitourismus auf dem Holzweg ist, wenn er auf Beschneiung samt riesiger Speicherteiche und Schneekanonen setzt.

Als Bonus erhalten zusätzlich noch die Alpenvereins-Mitglieder die AV-Karte Stubaier Alpen/Sellrain.

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Berg 2017

Rezensionen von Miriam0611:

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Winterzauberküsse von Sue Moorcroft

Ernster als gedacht!

Meinung
Ich fand das Buch toll. Ich habe es in einem Rutsch gelesen, was wohl am einfachen Schreibstil liegt. Aber auch die Geschichte ist spannend und hatte viele Überraschungen im Petto. Die erste war für mich, dass die Geschichte mehr in Richtung ernste Liebesgeschichte statt in Richtung Weihnachtsbuch ging.

Einzig spielte es in der Weihnachtszeit und es soll der Mutter von Sam, Wendy, ein tolles Weihnachtsfest bereitet werden. Der ganze Weihnachtsaspekt wirkte meiner Meinung nach teilweise etwas erzwungen... Es kam mir vor, als habe die Autorin unbedingt ein Buch mit Weihnachtsbezug schreiben wollen, um dadurch aus der Menge herauszustechen. Was mir auch noch gefehlt hat war eine intensiviere 'Spannung' zwischen Sam und Ava. Mir fehlte ab und zu das Knistern. Die beiden wirkten miteinander manchmal eher steif als leidenschaftlich und verliebt.So, das war's aber auch schon mit meiner Kritik. Nun zu den guten Seiten des Buches: Ava, die Hauptperson des Buches, ist eine Modistin (Hutmacherin). Ihr eigenes Hutgeschäft läuft jedoch eher schleppend an und sie kommt nur sehr schwer über die Runden. Ava ist aber genügsam und eine Kämpferin, die sich nicht unterkriegen lässt. Wohl genau das faszinierte auch Sam an ihr, denn sie war so ganz anders als die Anderen. Ich muss sagen ich hätte bei weitem nicht gedacht, dass das Buch so ernst werden würde. Ich möchte hier nicht sagen inwiefern, aber glaubt mir, es kommt definitiv noch mehr als 'bloss' die Krebserkrankung von Wendy. Ich fand toll, wie diese Themen behutsam und einfühlsam behandelt wurden. Auch dass bereits unterschwellig Tipps für betroffene genau jener Dinge gegeben wurden hat mir sehr gefallen.

Fazit
Ein Buch, welches mich vollkommen überrascht hat, im positiven Sinne. Die Liebesgeschichte lässt sich gut lesen, doch fehlt manchmal ein wenig der Funke zwischen Ava und Sam, der auf die Leser überspringen sollte. 5 von 5 Sternen verdient das Buch meiner Meinung nach durchaus!

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Winterzauberküsse

Rezensionen von Andrea Ogris :

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Die Spionin von Coelho Paulo

Paulo Coelho als Mata Hari

Kleines Büchlein, edler roter Einband, typisches Cover mit Bild und Schrift darunter. Alles wie gewohnt im rennomierten Diogenes-Verlag.

Nur, dass Paulo Coelho diesmal selbst als seine Hauptfigur auftritt.

Er ist in die mystisch schillernde Persönlichkeit Mata Haris geschlüpft und berichtet per Brief über deren Leben als weltberühmte, verführerisch exotische Tänzerin und vermeintliche Spionin.

Letzteres hat ihr den Tod durch Erschießen, ausgerechnet in ihrem Lieblingsland Frankreich, eingebracht. Ersteres zunächst Ruhm und wichtig(tuerische) Kontakte, dann die Erkenntnis an Wert und Popularität zu verlieren, zu altern.

Aber eigentlich wollte sie ein eigenständiges Leben führen, autark sein und wissen, wer sie wirklich ist.

Paulo Coelho macht deutlich, dass dies für eine Frau in den Anfängen des 20. Jahrhunderts nicht möglich war, ohne einen hohen Preis dafür zahlen zu müssen.
Mata Hari hat ihn auf tragische Weise mit ihrem Leben bezahlt und Paulo Coelho vermittelt uns dies in seiner typischen Manier. Mit seinem eindringlich emotionalen Stil, der mich immer wieder dazu bringt, mich in eine Art emotionale Trance zu begeben und auch nach dem Lesen noch eine gewisse Zeit in seinem Werk zu verweilen.
Er hat sich erlaubt, in "Die Spionin", fiktives Gedankengut mit wahren Begebenheiten zu vermischen und schafft es, Mata Hari nocheinmal wiederauferstehen zu lassen. Er lässt sie weise klingen, aber gleichzeitig auch naiv und unreif wirken wie ein Kind, was mich mitunter ihr gegenüber in ambivalenten Gefühlen zurückgelassen hat. Daher fiel es mir hier, frei nach Coelho, schwer, sie als erste Feministin und Kämpferin für ihre eigenen Werte und Bedürfnisse zu betrachten.
Trotzdem: Dieses Buch, mit seiner dramatischen Protagonistin, hat meine Seele berührt. Paulo Coelho ist ein lesenswertes Essay über eine faszinierende Frau gelungen, die in der heutigen Zeit besser aufgehoben wäre. Wie immer lässt er uns durch sein Werk nachdenklich unsere eigene Person betrachten. Lesen und staunen!

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Die Spionin