Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ewald Johannes Damey:
Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend von Andreas Altmann
Auf den Punkt gebracht
Man muß seinen Umgang mit Sprache mögen. Er besticht für mich durch vollkommene Klarheit und zeigt ein unglaubliches Wortgefühl. Noch nie hat mich so eine Geschichte dermaßen in seinen Bann gezogen. Ich kann es nur empfehlen, da man sich, an der einen oder anderen Stelle selbst findet. Es lädt auch ein zum reflektieren.
Ein sehr gutes Buch.
Rezensionen von Wanderpfa.de:
Lebe. Jetzt! von Gregor Sieböck
Reflektion
Wir alle kennen dieses Phänomen: Wir nehmen uns etwas vor, setzen uns ein Lebensziel, tun uns aber dennoch schwer, es in die Tat umzusetzen. Oft wird der Alltag dafür verantwortlich gemacht, der Stress, die fehlende Zeit, und so schiebt man seine Pläne immer weiter vor sich her. "Wenn ich Rentner bin, dann habe ich für so etwas Zeit.
" Warum erst dann? Warum nehmen wir unsere Ziele nicht sofort in die Hand? Warum leben wir unsere Träume nicht jetzt? "Lebe. Jetzt!" müsste die Devise heißen. "Lebe. Jetzt!", das ist der Titel eines Büchleins, das uns dazu anregen soll, unser Leben wirklich zu leben. Verfasst wurde es vom österreichischen Weltenwanderer Gregor Sieböck.
"Lebe. Jetzt!" kombiniert Weisheiten über das Leben mit dazu passenden Fotos. Die Weisheiten stammen zu einem großen Teil vom Autor selbst, aber es werden u.a. auch der Psychiater Wilhelm Reich, der Schriftsteller Kurt Tucholsky und der libanesische Dichter Khalil Gibran zitiert. Untermalt werden die Sprüche von Aufnahmen aus aller Welt. Sie zeigen sowohl Landschaften wie etwa die Dolomiten, aber auch Tiere wie Delfine vor der peruanischen Küste und Königspinguine auf Feuerland. Eindrucksvoll sind einige Detailaufnahmen, wie etwa die eines Steingesichts in der Kreuzeckgruppe oder einer Wendeltreppe im Stift Melk. Schließlich ist auf einigen Fotos der Autor selbst zu sehen, und zwar immer an sehr außergewöhnlichen Orten oder in auffälligen Situationen. So ist er auf einem Bild nur mit Badehose und Kappe bekleidet unter einem Sonnenschirm am Ufer eines Eissees in Südnorwegen zu sehen. Ein anderes zeigt ihn mit weit ausgebreiteten Armen am Bug eines Schiffes sitzend.
Fazit: "Lebe. Jetzt!" weist viele Parallelen zu Bernd Ritschels Buch "Der andere Horizont" auf. Beide Bücher haben dasselbe Format und sind vom Layout her gleich gestaltet. Während sich "Der andere Horizont" jedoch auf Bergfotos und Weisheiten zum Bergsteigen konzentriert, liegt Gregor Sieböcks Intention darin, die Leserin und den Leser über das Leben an sich nachdenken zu lassen. Die Auswahl der Sprüche und Fotos macht deutlich, dass der Autor auf die Vielfalt und Schönheit des Lebens hinweisen möchte. Dadurch gelingt es Sieböck, die Leserin und den Leser zum Reflektieren der eigenen Lebensführung anzuregen. Obwohl wir alle keine Weltenwanderer wie Gregor Sieböck sind und uns nicht ohne weiteres aus den Fängen des Alltags befreien können, steckt in jedem der zitierten Sprüche ein Funke Wahrheit. Setzen wir also unsere Träume in die Realität um und leben jetzt!
Klappentext: Gregor Sieböck, geb. 1976 in Oberösterreich, ist seit 2003 als "Weltenwanderer" unterwegs. In diesem Buch versammelt er eigene Reflektionen sowie Inspirationen von Erich Fromm, Khalil Gibran, Václav Havel, Kurt Tucholsky, Martin Weber u.a. Mehr unter: [...]
(Buchbesprechung im Forum von Alpic.net von Chris 22.12.2012)
Rezensionen von inge zeuss:
Lebe. Jetzt! von Gregor Sieböck
Krimi, Abenteuer und Liebe
Auch diese Kriminalgeschichte von Johann Oberrauch ist spannend; man möchte immer weiterlesen. Die vielleicht unbewusste, aber nichtsdestoweniger verheerende Komplizenschaft zwischen Sklaventreibern in den armen Ländern und gedankenlosen Konsumenten in den kaufkräftigeren Ländern zieht sich unaufdringlich wie ein roter Faden durch die Seiten.
Hochgestellte Persönlichkeiten, die von einer weltweiten Solidargemeinschaft predigen, wo immer sich eine Gelegenheit bietet, werden als unmoralische sowie raff- macht- und sexgierige Dunkelmänner entlarvt. Die Hauptfiguren verbringen viel Zeit im Bett; der Fleischeslust wird wie in allen Romanen dieses Autors viel Platz eingeräumt, ohne peinliche Obszönitäten. Der Autor kommt dem Leser entgegen, indem den Verbrecherbanden die Beute abgenommen und sozialen Zwecken zugeführt wird; im wirklichen Leben ist das bekanntlich selten der Fall. Am besten gefällt mir bei diesem Autor, dass die Frauen den Ton angeben. Ich denke immer wieder an einige pricklige Stellen dieses Romans. Inge
Rezensionen von briosi:
Lebe. Jetzt! von Gregor Sieböck
krimis von johann oberrauch
Auch diese Kriminalgeschichte von Oberrauch ist spannend; man möchte immer weiterlesen. Die vielleicht unbewusste, aber nichtsdestoweniger verheerende Komplizenschaft zwischen Sklaventreibern in den armen Ländern und gedankenlosen Konsumenten in den kaufkräftigeren Ländern zieht sich unaufdringlich wie ein roter Faden durch die Seiten.
Die Hauptfiguren verbringen wie in allen Romanen dieses Autors viel Zeit im Bett und es wird ausgiebig geliebt, ohne Obszönitäten. Hochgestellte Persönlichkeiten, die wo immer sich eine Gelegenheit bietet von einer weltweiten Solidargemeinschaft predigen, werden als sexgierige und skrupellose Hintermänner entlarvt. Ich denke immer wieder an einige pricklige Stellen dieses Romans. Briosi
Rezensionen von graziella briosi:
Lebe. Jetzt! von Gregor Sieböck
Der Krimi ist spannend geschrieben und streckenweise angenehm erotisch. Auch in diesem Roman Oberrauchs spielen die Frauen die wichtigsten Rollen. Die Übeltäter bekommen jene Behandlung, welcher sie sich im wirklichen Leben oft entziehen können. Die Liebesgeschichte ist prickelig und interessant. In diesem Roman werden auch Themen angeschnitten, die alle Menschen berühren; die Geschichte ist also aktuell.
Die ethischen Werte werden hoch gehalten. Man könnte den Roman sogar als lehrreich bezeichnen. Graziella
Rezensionen von graziella:
Lebe. Jetzt! von Gregor Sieböck
Krimi zum entspannen
Die Handlung geht zügig voran. Es gibt laufend Überraschungen und ist echt spannend. Ich wollte immer weiterlesen. Man könnte fast sagen, es ist eine neue Art einen Krimi zu schreiben, locker und ohne allzu verstrickte Gedankengebäude, so richtig zum Entspannen. Trotzdem zieht sich der ewige Konflikt durch die Seiten: Wer gewinnt die Oberhand? Das menschliche Miteinander oder das tierische Jeder gegen Jeden.
Es kommen interessante Typen vor. Das Beste ist: Die Frauen spielen die erste Geige. Es wird auch ausgiebig geliebt, ohne anstößige oder gar obszöne Ausdrücke und Beschreibungen. Die Liebenden steigern sich mit Achtung, Vertrauen und Drang zueinander in die Sphären der feineren Erotik. Wenn man bedenkt, wie viele Halunken heutzutage nicht nur frei herumlaufen, sondern auch die größten Stücke vom Kuchen beanspruchen, dann ist es geradezu erfrischend, dass in diesem Roman kriminelle Seilschaften letztlich hinter Gitter gebracht und vereinzelt auf Höllenfahrt geschickt werden. Ich möchte noch mehr Bücher von diesem Autor lesen.
Rezensionen von re.maier-henze@web.de:
Lebe. Jetzt! von Gregor Sieböck
Spitituelle Freiheit
Unsere Gesellschaft ist größtenteils auf Besitz, Selbstbestimmung, Familie oder (un)eheliche Partnerschaft ausgerichtet. Eine in freiheitlicher Entscheidung gewählte oder bei Aufnahme in eine Ordensgemeinschaft gelobte Lebensform nach dem Vorbild des armen, gehorsamen und ehelosen Jesus, kurz: nach den "evangelischen Räten" gilt heute als unzeitgemäß.
Dieser Wandel im kollektiven Denken benötigt (10)nach Ansicht der Autorin eine "Relecture" der drei auch Trias genannten Räte. Zudem ist ein solcher Gegenentwurf für alle, die in der Nachfolge Jesu leben wollen, bedeutsam.
Zahlreiche Gesichter der Armut belasten viele Menschen ungefragt. Armut nach den evangelischen Räten meint jedoch eine frei gewählte. In ihrer Wechselwirkung ermöglicht sie Verzicht und damit Loslassen, sie verweist den Menschen auf Empfangen ohne Gegenleistung, sie beschenkt.
Fremdbestimmter Gehorsam, "Kadavergehorsam", ist ebenso ein Unwert wie Armut in sich.Gehorsam im Sinne Jesu befreit zum Hinhören auf Gottes Wort und auf das, was Menschen bewegt. Ein Hörender bleibt nicht allein, er schafft Beziehung. Ungehorsam gegenüber Autoritäten darf nach sorgfältiger Gewissensprüfung durchaus sein.
Der sogar in einigen Klostergemeinschaften protestantischer Christen gelebte Rat der Ehelosigkeit (70) zeigt, dass Gott allein genügen kann (75).
Artikel 42 des kirchlichen Dokumentes "Lumen Gentium" spricht von den "vielfachen Räten", die Jesus seinen Jüngern vorlegte. Sie zu beherzigen, dient der persönlichen Heiligkeit. Der Rat zur Gastfreundschaft (Lk 24, 13-35) verweist auch auf das himmlische Gastmahl: Jesus, der Gast, wird Gastgeber.
Das Gebet "Der Engel des Herrn" bezeugt die Trias im Leben Mariens.Ergänzen läßt sich, dass auch ihre materielle Armut durch das Opfer von Turteltauben ausgesagt ist (Lk 2,22-24).
Die erstrebte Relecture gelang hervorragend. Die Autorin wies nach, dass die drei Räte nicht numerisch nebeneinander stehen, sondern miteinander vernetzt sind. Sie haben instrumentellen Charakter mit dem Ziel der inneren Freiheit. Für das Geben von Exerzitien, Einkehrtagen, Religionsunterricht und Katechese ist die Thematik der Trias ein unverzichtbarer Bestandteil gelingender Neu-Orientierung.
Rezensionen von anna purna:
Meine steinige Heimat von Walter Klier
Walter Klier: Meine steinige Heimat
?Der Innsbrucker ist seinem Selbstverständnis nach ein Städter, aber einer, der gleichsam mit einem Fuß immer ?am Berg? oder ?in die Berg? unterwegs ist, sommers wie winters, zu Fuß, auf Schiern oder neuerdings mit dem Fahrrad, oft außer Atem und schweißüberströmt, wortkarg und ruppig, sonnengegerbt bis zähledrig, egal ob Männlein oder Weiblein, stets peinlich um die eigene Leistungsfähigkeit besorgt und, mit einem unmerklich raschen Seitenblick, um die der anderen.
? Walter Klier hat ein außerordentlich lesenswertes Buch über Tirol, die Berge und die kletternden Menschen dort geschrieben: Witzig, unterhaltsam, informativ.
Im Winter, so liest es sich in seinem Buch, spielt sich in Innsbruck folgendes ab: ?Am Sonntag um sieben in der Früh ist die Stadt voller Autos, die mit Tourenschi beladen die andere Hälfte der Innsbrucker abholt, die ebenfalls tourenmäßig ausgerüstet bei jedem Wetter unter den Hauseingängen wartet. Nur Alte, Kranke und Säuglinge bleiben zurück.? Wer das nicht glaubt, sollte nächsten Sonntag einfach mal schnell in Innsbruck vorbeikommen.
Der notorische Zuspätaufsteher Klier liebt das Klettern, Bergsteigen und Schreiben von Führern. Außerdem spielt er gerne mit der Sprache, mit Worten. Deshalb soll es nicht überraschen, wenn zuweilen ein einziger Satz ? grammatikalisch fehlerlos ? über eineinhalb Seiten des Buches dahinwandert.
Wie viele Gipfel hat Tirol? Walter Klier rechnet es uns vor. Weil überhaupt: ?Ein wenig leichtfertig sind wir in unserer Familie beim Bergsteigen immer gewesen. Aber so im Großen und Ganzen ist es immer gut ausgegangen.?
Rezensionen von Patricia Sandoval:
Meine steinige Heimat von Walter Klier
Selten spannend
Also, wie der Autor seinen Gerichtsmediziner an die Sache herangehen läßt, das gruselt einen schon ein bisschen. Spannend wird es vor allem, wenn Brutus in die Schusslinie der Zuhälter-Mafia gerät, und wenn die gnadenlosen Kerle auch noch seine Tochter entführen. Der Höhepunkt reißt einen nahezu vom Hocker, wenn Brutus immer mehr Leichenteile findet.
Der Roman ist nix für zarte Gemüter. Der Autor geht unverblümt zur Sache. Aber gerade das mach den Nervenkitzel aus.
Für mich also glatte fünf Sterne!
Rezensionen von Petra E.H.:
Innsbrucker Alltagsleben 1880-1930 von Lukas Morscher
Kurzweilig, spannend und amüsant!
Diese wunderbare Sammlung von Zeitungsmeldungen, die vor über hundert Jahren aktuellste Nachrichten waren, bringt den heutigen Lesern auf unterhaltsamste Art eine Zeit näher, die man sonst nur aus dem Geschichtsunterricht kennt. Der Autor hat eine herrlich abwechslungsreiche Mischung aus witzigen,tragischen und spannenden Artikeln zusammengestellt, die von den alltäglichen Tragödien und Aufregungen der einfachen Leute ebenso erzählt wie von kaiserlich- königlichen Auftritten aber auch von einstigen tiefgreifenden Veränderungen im Innsbrucker Stadtbild, die heute für selbstverständlich genommen werden oder längst schon wieder verschwunden sind.
Zahlreiche großartige alte Fotografien bereichern dieses ohnehin schon äußerst kurzweilig- interessante Buch noch zusätzlich.





