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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde Erika Liebminger:

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Sommer in Maine von J. Courtney Sullivan

Eine beunruhigende Geschichte über die scheinbar so gut funktionierenden Spielregeln des Zusammenlebens.

Ein schönes Anwesen am Strand von Maine ist Mittelpunkt der Familie Kelleher, die schon immer von ihren irischen Wurzeln besessen und mit dem Land und seiner Geschichte verbunden war. Alice, die 83-jährige Besitzerin hat drei Kinder. Kathleen, die Älteste, betreibt mit dem Gammler Arlo eine Wurmfarm in Kalifornien.

Maggie, ihre Tochter, hatte einen guten Job und war sehr vernünftig, aber wenn es um Männer ging, drehte sie durch. Über Chris, ihren Sohn, wurde nicht gesprochen. Clare ist mit Joe verheiratet und verkauft Devotionalien über das Internet. Sohn Ryan möchte gerne Sänger werden und hat alle Chancen. Patrick, sehr erfolgreich an der Börse, ist mit Ann Marie verheiratet. Beide sind versessen auf Status, Geld und ihre Wirkung auf andere. Ihre Kinder Patty, Fiona und Daniel sind schon erwachsen. Patty lebt in der Vorstadt, ist verheiratet und hat drei Kinder. Fiona ist in sozialen Hilfsprojekten in Afrika unterwegs und Daniel ist im Finanz- und Immobilienwesen.
Alice, immer noch attraktiv, herrschsüchtig und boshaft, bestimmt, wer den Sommer am Strand verbringen darf. Doch diesmal herrscht helle Aufregung, Alice hat den gesamten Besitz nach ihrem Tod der Kirche vermacht und denkt nicht daran, das Testament zu ändern, ist es doch für sie eine Art von Sühne, weil sie sich am Tod ihrer Schwester schuldig fühlt.
Eine beunruhigende Geschichte über die scheinbar so gut funktionierenden Spielregeln des Zusammenlebens.

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Sommer in Maine

Rezensionen von Andrée Feyertag:

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Sommer in Maine von J. Courtney Sullivan

Das Buch ist etwas Entspannendes. … Flockig zu lesen!

Ich habe zu 'Sommer in Maine' die Meinung, dass das Cover die Stimmung der Geschichte recht gut widerspiegelt. Ich wartete bis zum Ende auf etwas Spannendes – es kam nicht. Das Buch ist etwas Entspannendes. Flockig zu lesen und selbst Alkohol – und Familienprobleme bringen die Strandlektüre nicht ins Schwanken.

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Sommer in Maine

Rezensionen von Harald Kogler:

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Sommer in Maine von J. Courtney Sullivan

Ein Buch, das Lust und Vorfreude auf den nächsten Sommerurlaub schürt.

Eine Familiensommerurlaubsaga, bei der die Töchter, Mütter und vor allem die Großmutter das Sagen haben, in der Nebenrolle die dazugehörigen Männer.
Die Charaktere sind sehr gut dargestellt, die Geschichte etwas langatmig.
Ein Buch, das Lust und Vorfreude auf den nächsten Sommerurlaub schürt.

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Sommer in Maine

Rezensionen von HEYN Leserunde Petra Gutsche:

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Sommer in Maine von J. Courtney Sullivan

Mich hat das Buch eher gelangweilt und ich würde es weder als Lektüre für die Frau noch als Buch für den Urlaub empfehlen.

Ein Buch dreier Generationen, die den Mittelpunkt dieser Familiensaga darstellen. Unterschiedliche Lebensauffassungen, zwischenmenschliche Probleme, Ignoranz. Dinge des Alltags eben, die man oft aus dem eigenen Leben kennt. Mich hat das Buch eher gelangweilt und ich würde es weder als Lektüre für die Frau noch als Buch für den Urlaub empfehlen.

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Sommer in Maine

Rezensionen von Laszlo Zoltan:

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Sommer in Maine von J. Courtney Sullivan

Wo bleibt das Außergewöhnliche, das Erstaunliche, das Spannende, das ein Buch lesenswert macht?

Der Roman beginnt mit einer Aneinanderreihung einzelner Alltagsgeschichten von vier Frauen zwischen 85 (das weiß niemand so genau) und 32 Jahren, die zueinander in einer familiären Beziehung stehen. Die Frauen beklagen ihr enttäuschtes Leben und suhlen sich in ihren Tränen oder wenn diese nicht vorhanden sind im Alkohol oder Wurmexkrementen.

In der Folge plätschert die Geschichte in einem ungemein einfachen Stil so dahin, wie eben das Leben oft so spielt. Aber will man so etwas lesen? Wo bleibt das Außergewöhnliche, das Erstaunliche, das Spannende, das ein Buch lesenswert macht?
Ich war froh, die letzte Seite erreicht zu haben.

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Sommer in Maine

Rezensionen von HEYN Leserunde, Ewa Wiercinska :

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Sommer in Maine von J. Courtney Sullivan

Literarisches Vergnügen und eine meisterhaft erzählte Familiengeschichte …

Das ideale Buch für einen Urlaub und ein entspanntes Weekend.
Literarisches Vergnügen und eine meisterhaft erzählte Familiengeschichte über einen Sommer in Maine, vier ungleiche Frauen aus drei Generationen, ihre Abgründe, Geheimnisse, bröckelnde Fassaden, über den Glauben und die Hoffnung an die Bedeutung des Verhältnisses zwischen den Generationen, dass man das Leben mit Hilfe der Erfahrungen derer, die vor einem kamen, besser verstehen und meistern könne.

Ein Buch für Frauen, die Spaß daran haben, in das Leben anderer Frauen einzutauchen, und sich daran freuen, dass das eigene Leben doch nicht so schlimm ist und wie schwierig es ist für uns Eltern, den Kindern zu sagen, wie F. Scott Fitzgerald in einem Brief an seine Tochter Frances geschrieben hat: 'Mach einfach alles, was wir nicht gemacht haben, dann kann gar nichts schief gehen.'

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Sommer in Maine

Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:

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Sommer in Maine von J. Courtney Sullivan

Sprachlich ist das Buch kaum eine Offenbarung, aber als angenehme, nicht zu anspruchsvolle Urlaubslektüre durchaus lesenswert.

Vier Frauen, Großmutter Alice, ihre Tochter Kathleen, deren Tochter Maggie und Alice’s Schwiegertochter Ann Marie sehen ihre große Familie von ihrem jeweiligen sehr persönlichen Erleben.
Dies tun sie in einem Sommer, wo sie einander im Ferienhaus der Großmutter treffen mit Rückblicken über 3 Generationen.

Die vier Frauen können verschiedener kaum sein und der Kunstgriff, dieselbe Familie durch 4 Brillen zu schildern, erscheint mir durchaus reizvoll. Die Figuren sind sehr plastisch und lebendig, voll von widersprüchlichen Gefühlen.
Sie sind miteinander verstrickt, teilweise in Liebe und Zuneigung, aber auch gegenseitiger Abwertung, in Unverständnis, sogar mit Hassgefühlen.
Eine leicht zu lesende Sommerlektüre, die durchaus Tiefgang hat, was die Schilderung menschlicher Beziehungsgefüge betrifft. Die Schwierigkeit, einander so zu begegnen, dass alte Verletzungen nicht immer aufs Neue aufbrechen, ist besonders zwischen Müttern und Töchtern groß, obwohl oder weil gerade da die Liebe auch groß sein kann.
Die Unfähigkeit, sich über Wesentliches so auszutauschen, dass mehr Klarheit entsteht und das gegenseitige Unverständnis nicht zunimmt, ist vor allem im Umgang mit Alice sehr groß.
Ihr Gefühlsleben ist durch das traumatische Erlebnis in ihrer Jugend - der Tod ihrer Schwester, an dem sie sich schuldig fühlt so beeinträchtigt, dass sie wenig an sich heran lässt und sich in Religiosität und Alkohol flüchtet. Ihren Kindern konnte sie dadurch wenig Wärme geben. Partner von außen wirken da eher stabilisierend und können heilend die Familienkonflikte dämpfen. Auch die nicht gelebten Anteile des Lebens, die Enge und die Defizite des jeweils gelebten Schicksals, die Sehnsüchte und Träume werden zum Thema. Die Gestalten der Männer, die selbst nicht zu Wort kommen, bleiben eher farblos – mit Ausnahme von Daniel, dem Großvater in den Augen seiner Tochter.
Jede Leserin kann sich sicher ein Stück mit der einen oder anderen Figur identifizieren.
Sprachlich ist das Buch kaum eine Offenbarung, aber als angenehme, nicht zu anspruchsvolle Urlaubslektüre durchaus lesenswert.

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Sommer in Maine

Rezensionen von Alexandra Clementschitsch:

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Sommer in Maine von J. Courtney Sullivan

Ich habe mir gewünscht, dass dieses Buch schon nach 20 Seiten endet … aber leider, ich durfte mich durch 508 Seiten quälen, immer in der Hoffnung auf eine Wende…

Lesen Sie gerne?
Wünschen Sie sich auch oft, viel mehr Zeit zum Lesen zu haben?
Dann wollen Sie ihre kostbare Zeit sicherlich nicht vergeuden und sich durch unzählige Seiten quälen?
Wenn doch, dann kaufen Sie dieses Buch!!!

'Man will nicht, dass der Roman endet. Man will mit den Kellehers bleiben, den ganzen August, bis der Sand abkühlt, die Segelboote verschwinden und das allerletzte Geheimnis ausgegraben wurde', so die Einleitung im Klappentext des Buches.

Ich habe mir gewünscht, dass dieses Buch schon nach 20 Seiten endet…aber leider,
ich durfte mich durch 508 Seiten quälen, immer in der Hoffnung auf eine Wende.
Leider wurden meine Hoffnungen nicht erfüllt.
Eine kitschige, klischeehafte, amerikanische Familiengeschichte mit der erzkonservativen
Alice als Patronin. Eine heile Familienwelt mit Ruhm, Erfolg und Ansehen wird nach außen transportiert. In Wirklichkeit bestimmen Lügen, Neid und Alkoholsucht das Leben. Jeder hält für den anderen eine/seine Scheinwelt aufrecht. Und nicht zu vergessen die Absolution der Kirche. Eine großzügige Schenkung und man kauft sich von all seinen Sünden frei.

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Sommer in Maine

Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:

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Sommer in Maine von J. Courtney Sullivan

...Es geht also in diesem beeindruckenden Roman um Liebe, aber, wie in der Jahrhunderte alten Rede von Gott, um die Liebe als nicht zu Fassendes, nicht zu Benennendes … jedenfalls leichtfüßig packend für uns und liebevoll im Umgang mit den Figuren.

Ein Erzählen aus verschiedenen Perspektiven leidet oft daran, dass Aufmerksamkeit und Sympathie einer der Perspektiven parteilich zuneigen, während die anderen quasi schlechter wegkommen. Das ist hier nicht der Fall: Die Lebens- und Erinnerungswelten der vier Protagonistinnen schließen sich gegenseitig weitgehend aus, und dennoch wird jede dieser Welten im Erzählen aus der Perspektive der Figur nachvollziehbar und verständlich – jede besteht in ihrem eigenen Recht.

Sie lehnen einander ab, als LeserInnen vollziehen wir das nach und können sie doch zugleich alle vier verstehen.
Der Plot folgt in seinen Grundzügen dem Muster der „Ten Little Niggers“ (sorry für mangelnde PC, aber so lautet der Originaltitel nun mal!): Vier Frauen aus drei Generationen einer irischen Einwanderer- und Aufsteiger-Familie kommen an einem abgelegenen Ferienort zusammen; ihre Erinnerungen beziehen sich auf ein und dieselbe Familiengeschichte, deren unterschiedliche Wahrnehmung aber zum Kampf aller gegen alle führt – im Sommerhaus in „Maine“ (so der Titel des amerikanischen Originals) kommt es zum Showdown der einander ausschließenden Identitäten und ihrer Ansprüche auf Wahrheit, Recht und den Besitz des erinnerungsgeladenen Hauses.
Der große Abwesende in den Erzählungen von Mutter, Tochter, Schwiegertochter und schwangerer Enkelin ist der bereits verstorbene Ehemann, Vater und Großvater Daniel. Er vertritt in allen Erinnerungen das Prinzip der liebevollen Zuneigung, des Verstehens und Lachens über menschliche Unzulänglichkeiten. Offenbar war sein Wahrheitsanspruch nicht exklusiv wie der aller anderen Familienmitglieder in der Erzählgegenwart.
Auf der Suche nach einem Ersatz finden die vier Frauen – wenn überhaupt - so nur noch Surrogate der Liebe: eine bigotte katholische Kirche, die Anonymen Alkoholiker, einen Puppenhaus-Wettbewerb oder die fortgesetzte Suche nach einer Lebensform jenseits der hierarchisch-lieblosen Familie. Es geht also in diesem beeindruckenden Roman um Liebe, aber, wie in der Jahrhunderte alten Rede von Gott, um die Liebe als nicht zu Fassendes, nicht zu Benennendes: Zu fassen und zu benennen sind nur noch die Erscheinungsformen ihrer Abwesenheit. Eine Theologie für unsere Zeit? Jedenfalls leichtfüßig packend für uns und liebevoll im Umgang mit den Figuren.

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Sommer in Maine