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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Doris Moser:

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Sommer in Maine von J. Courtney Sullivan

Der Roman verbreitet ein Flair der unerträglichen Leichtigkeit des Seins und hat doch etwas mehr zu bieten als die Pendants von Rosamunde Pilcher & Co. Erholsame Lektüre.

Unerträgliche Leichtigkeit des Seins
In den USA nennt man das wohl einen „Pageturner“, man kommt mit dem Umblättern kaum nach. Das liegt nicht an der Story, die ist für meinen Geschmack zu vorhersehbar und etwas geschwätzig. Einnehmend sind die Figuren, aus deren Perspektive abwechselnd erzählt wird: vier Frauen mit ihren großen und kleinen Geheimnissen, drei Generationen einer irisch-katholischen Mittelklasse-Familie aus Boston.

Im Mittelpunkt steht Alice, die streng gläubige Matriarchin alten Stils, deren Verfehlungen, und davon gibt es einige, prägend waren für den ganzen Clan. Wie bei derlei Romanen (oder im wirklichen Leben?) brechen die Verwerfungen während des Urlaubs im zauberhaften Strandhaus der Familie an der Südküste Maines auf. Fazit: Der Roman verbreitet ein Flair der unerträglichen Leichtigkeit des Seins und hat doch etwas mehr zu bieten als die Pendants von Rosamunde Pilcher & Co. Erholsame Lektüre.

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Sommer in Maine

Rezensionen von Lektorat Textwissen:

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Münchner Feigheit von W. A. Riegerhof

spannend, poesie- und geistreich

Münchner Feigheit

Rezensionen von Ida:

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Münchner Feigheit von W. A. Riegerhof

Münchner Feigheit

Rezensionen von TomHau:

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Exponentropie von Tobias Breiner

Exponentropie

Rezensionen von KaPra:

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Exponentropie von Tobias Breiner

Exponentropie

Exponentropie

Rezensionen von plschulz:

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Exponentropie von Tobias Breiner

Gut geschriebenes Buch. Ist zu empfehlen.

Finde das Buch sehr interessant und auch ergreifend. Auch die Sicht aus der die Autorin schreibt, ist so als wäre man die ganze Zeit im Kopf von Line (Hauptcharakter) dabei. Die Art wie Sie die Geschichte erzählst ist unterhaltsam und wirkt trotzdem sehr stark gefühlsmäßig auf den Leser. Der Stil wirkt sehr real und authentisch.

So gut, das man ich schon fast selbst betroffen fühlt. Man fühlt schon sehr stark mit dem Charakter mit und möchte auch die ganze Zeit gerne wissen wie es weitergeht. Auch die kursiven Stellen, die ihre Gedanken zusammenfassen und nochmal aufrollen, sind spitze. Man bekommt richtig mit was sie denkt und fühlt. Denke dies kommt alles durch ihren sehr direkten und guten Schreibstil, sowie die Offenheit in ihren Texten. Und wenn man bedenkt, das solche Dinge nicht leicht zu schreiben sind, gerade wenn man sich vieles aus der Vergangenheit vor Augen führt, bewundere ich diese Art zu schreiben. Ganz besonders gut finde ich das Nachwort zum Schluss, in der sie selber von vergangenem bis zum gegenwärtigen alles aufrollt und einen runden Abschluss bildet. "Einfach Klasse". Mittlerweile hat die Autorin auch eine Webseite auf welcher interessierte Leute noch mehr Informationen bekommen und mehr über Line erfahren können. www.einschicksal-einwille.de

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Exponentropie

Rezensionen von Mag. Martina Weitlaner:

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Verachtung von Jussi Adler-Olsen

Ein wirklich spannender Thriller

Ein spannendes Buch mit einem wahren historischen Kern. Toll!!

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Verachtung

Rezensionen von Schneckenchaos:

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Verachtung von Jussi Adler-Olsen

Ja genau... einfach mal fahren, was machen, es tun...!!!

Jeder von uns hat sicherlich Träume, geheime Wünsche...!
Wow, und diese kleine Familie hat sich einen großen Traum erfüllt. Einfach, oder doch sehr mutig, mal eben weg für knapp 1 Jahr quer durch Europa - mit einem alten Wohnmobil und Kleinkind an Bord.
Ein Reise-Tagebuch, so herrlich, herzerwärmend, abenteuerlich, sehr ehrlich und oft zum Schmunzeln und Staunen.

Für jeden ebenso reisebegeisterten, oder einfach neugierigen Menschen; tatsächlich auch als Mutmacher für den Einen oder Anderen zu verstehen!!!
Ja, da kann man sich inspirieren lassen, oder einfach zurücklehnen und genießen.

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Verachtung

Rezensionen von PFIFF:

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Verachtung von Jussi Adler-Olsen

Entzückende Liebesgeschichte

Ein Junge aus einer armen Fischerfamilie in einem sizilianischen Dorf nimmt einen Job als Ziegenhirte in den Bergen an.
Er fühlt sich fremd. Ihm geht das Meer ab mit seiner salzigen Luft. Er muss seine Essgewohnheiten umstellen. Der Geruch der Ziegen , der Wassermangel, die Einsamkeit. Alles Dinge, an die er sich langsam gewöhnen muss.

Eine der Melkerinnen raubt ihm seine Jungfräulichkeit. Als sie gegen eine ältere Frau ausgetauscht wird, gehen ihm ihre Zärtlichkeiten ab.
Eine der Ziegen überrascht ihn durch ihre Zutraulichkeit. In Ermangelung menschlicher Ansprache wählt er sie als Gefährtin, beschützt sie vor paarungswilligen Böcken, kuschelt sich in der Nacht neben sie und hält es für eine Aufforderung, als sie sich ihm mit dem Hinterteil präsentiert. Er verliebt sich in sie und behandelt sie wie eine Gefährtin.
Camilleri erklärt und beschreibt das Verhältnis des Jungen so feinfühlig und verständnisvoll, dass der Leser nicht unangenehm berührt ist, im Gegenteil, er fühlt mit und ist gerührt.
Der junge Hirte bewährt sich, ist ehrlich und fleissig.
Als der Junge genug Geld verdient hat, damit sein Vater ein eigenes Fischerboot kaufen kann, kehrt er zurück an die Küste, genießt das Meer, den Fischfang und seine Familie.
Als er auf Wunsch seines Padrone befördert wird und zurück auf die Alm kommt, kann er gerade noch verhindern, dass seine Ziege, die inzwischen zu einem Skelett abgemagert ist, geschlachtet wird. Er päppelt sie wieder auf.
Die Tochter seines reichen Arbeitgebers kommt mit ihrer Zofe, um an einem nahe liegenden See Erholung zu finden. Es entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen ihr und dem Jungen, nicht zuletzt durch die beiderseitige Zuneigung zu der kleinen Ziege.
Bei einem Bootsunglück ertrinkt das Zicklein, der Junge rettet das Mädchen.
Wieder zurück im Dorf erkrankt das junge Mädchen und die Hoffnung auf eine Genesung schwindet. Ihr Vater lässt den Jungen holen. Ihm gelingt es, ihren Lebenswillen wieder zu wecken. Da das Mädchen wegen eines Geburtsfehlers hinkt, hat sich ihr Vater damit abgefunden, dass ihre Heiratschancen gering sind. So ist er glücklich, dass sie den hübschen, tüchtigen Jungen liebt und gibt sie ihm zur Frau.
In der Beschreibung der Hochzeitsnacht erlebt der Leser eine große Überraschung und versteht, was die beiden jungen Eheleute verbindet.
Dieses Buch bestätigt das ungeheure Schreibtalent Camilleris, seine Feinfühligkeit mit dem Umgang von heiklen Themen. Bei ihm wirkt alles selbstverständlich und richtig.und gehört unbedingt in eine Bibliothek, in der schon einige Camilleris stehen.

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Verachtung

Rezensionen von PFIFF:

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Verachtung von Jussi Adler-Olsen

Wunderbares Debut einer begabten Autorin

Esther Hammerhans, eine junge Bibliotheksangestellte im Westminster Palace, sucht im Juli 1964 einen Untermieter für ein freies Zimmer in ihrem Reihenhaus in Battersea in London.
Als einziger Interessent meldet sich ein großer, schwarzer Hund namens Mr. Chartwell, alias Black Pat. Er ist ihr nicht geheuer.

Sie ist unsicher, wie sie sich ihm gegenüber verhalten soll. Das mächtige Tier ist rüpelhaft und unberechenbar.
Esther sieht dem 2. Todestag ihres Mannes, Michael, entgegen und versinkt in eine düstere Stimmung.
Zugleich bereitet sich der neunundachzigjährige Winston Churchill auf sein Ausscheiden aus dem Parlament vor. Auch er erhält Besuche von Mr. Chartwell. Nicht zufällig ist das der gleiche Name wie Churchills Landhaus in Kent, in dem Esther seine Abschiedsrede tippen soll.
Churchill bemerkt die depressive Stimmung der jungen Frau, nicht zuletzt weil er selbst seit Jahren unter Depressionen leidet. Er will ihr helfen und versucht, sie zu unterstützen, sich vor dem schwarzen Hund zu retten.
Die Beschreibung des zotteligen, sabbernden, gewaltigen Tieres symbolisiert seine monströse Macht.
Mitunter verschwindet der Hund, um immer wieder zu kehren und Esther und Winston Churchill zu peinigen.
Wir erfahren in diesem Roman über die vielen Tiefschläge des englischen Premiers, seinen Kampf mit seinen Depressionen und andrerseits der Lebenskrise von Esther Hammerhans, die sich nach dem Selbstmord ihres Mannes Vorwürfe macht, ihn nicht genügend unterstützt zu haben.
Ihr neuer Kollege und Verehrer Corkbowl und ihre Freunde Beth und Oliver geben ihr die Kraft, sich gegen Mr. Chartwell zu wehren.
Dieser Debütroman der jungen Autorin überrascht durch seine reife Ausdrucksweise, die charmante Ironie und phantasiebetonte Aussage, die Behandlung eines ernsten Themas.
Das Buch behält vom Anfang bis zum Ende seine Spannung und überrascht immer wieder durch seine originellen und ungewöhnlichen Metaphern, die sich auf das Thema Depressionen beziehen.
Ich musste es immer wieder weglegen und über das Gelesene nachdenken.
Ein wirklich beeindruckender, lesenswerter Roman. Ich bin schon auf das nächste Werk dieser interessanten Autorin gespannt.

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Verachtung